In der Erwartung, dass eine positive Veränderung eintritt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es ist immer noch ein Unternehmen, das von einer Familie geführt wird und gute Angestellte verdient.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bitte beachten Sie die aufgeführten Sternebewertungen.
Verbesserungsvorschläge
Leitende Personen müssen Verantwortung tragen und Probleme nicht ignorieren. Man sollte nicht nur auf Zahlen schauen, wenn sich bereits viele Menschen über eine Führungskraft beschweren und dies mit einer hohen Fluktuation bestätigt wird. Es kommt nicht vor, dass eine Kündigung entsteht, weil man mit der Firma nicht auskommen kann; vielmehr ist es der Vorgesetzte, der den Grund für die Kündigung liefert. Transparentes Austauschen auf Augenhöhe.
Erstellte Werkzeuge „Mitarbeitergespräche“ zielführend einsetzen.
Eine Arbeitszeit, die flexibel und familienfreundlich ist und eine sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeit bietet. Warum hunderte Kilometer fahren, um den Rechner anzuschalten?
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hängt sehr stark von dem Vorgesetzten ab. Wenn man nicht mehr passt, naja! Eine Fairness gibt es dann ebenfalls nicht mehr. Es erfolgt eine Isolation, die Arbeitsutensilien und relevanten Informationen werden der Person entzogen, und diese ist gezwungen, sich selbst zu helfen, bis ihre Kräfte erschöpft sind und sie von sich aus das Unternehmen verlässt. Diese Autorität des Vorgesetzten beeinflusst das Betriebsklima maßgeblich.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings, an denen man teilnehmen muss. Auch wenn die Informationen einem für seinen Arbeitsalltag nichts nützen. Die Zeit, welche hier verloren geht, ist leider sehr hoch und nicht zielführend.
Kollegenzusammenhalt
Bis zu meiner Trennung hatte ich ein wunderbares Team von Kollegen. Sodann wurde meinen Kollegen untersagt, Kontakt mit mir herzustellen. Aus Furcht befolgte ein Teil die Anweisungen. Mir stehen aber noch andere Kollegen beiseite. So bewältige ich den fortwährenden Druck. Selbst Kündigungen meiner geschätzten Kollegen werden abgetan mit: Das sind ohnehin Versager, Weicheier und Nichtskönner. Ein beträchtliches Wissen geht auch hier verloren, und wir stellen eifrig neue Mitarbeiter ein, die im Unternehmen ein Vermögen kosten, um sie eigentlich einzulernen. Die Einführungsphase unter der Schirmherrschaft von Mentoren erweist sich als ineffektiv, da niemand mehr mit den Unternehmenswerten vertraut ist und diese verinnerlicht. Es ist bedauerlich, da die Werte des Unternehmens einen Sinn ergeben.
Work-Life-Balance
Es existiert eine Work-Life-Balance. Ich habe sie auch kennenlernen dürfen. Der Vorgesetzte, der einem alles nehmen kann, um einem einen charmanten Grund zu geben, das Unternehmen zu verlassen, stellt hier das faule Ei dar.
Vorgesetztenverhalten
Für eine Bewertung ist die Vergabe eines Sterns erforderlich.
Es lässt den Eindruck aufkommen, dass man sich ab E 3 alles erlauben kann. Selbst bei E 2 bekommt man kein offenes Ohr, keine Unterstützung und wird mit den Worten “na und” kaputt gespielt. Sogar Betriebsvereinbarungen finden keinerlei Beachtung. Gesetze sind nur teilweise wahr und müssen nicht akzeptiert werden. Die Führung ist ein Machtspiel, welches man nicht gewinnen kann. Es sieht so aus, als ob auch der Betriebsrat und der Personalreferent keine Möglichkeit zur Ausrichtung haben. Schade, denn ich bin überzeugt, dass dies nicht im Interesse der Familie ist.
Interessante Aufgaben
Ohhhh ja, die Aufgaben und Projekte sind sehr vielseitig und spannend. Jedoch sind die Auswirkungen von Personalfluktuation und -engpässen bedauerlicherweise auch hier täglich merklich.
Gleichberechtigung
Es muss gesagt werden, dass die Firma einige Frauen angestellt hat. Allerdings gibt es wenig Frauen in der Führungsebene. Es ist bedauerlich festzustellen, dass die Kompetenz einiger Frauen die mancher Männer deutlich übersteigt.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier ist es notwendig, eine Unterscheidung zwischen Führungskräften und gewerblichen Kollegen zu treffen. Das gewerbliche Personal wird in Mehrarbeit und Nachtschichten regelrecht verheizt, während die Angestellten in Ruhe gelassen werden. Auch gesundheitliche Beeinträchtigungen finden bei den gewerblichen Mitarbeitern keine Beachtung mehr.
Arbeitsbedingungen
Die Technologie erweist sich als vorteilhaft, ist verhältnismäßig neuartig und für die Arbeitsausführung überaus genügend. Wer allerdings tiefer ins System muss, ist wieder auf das Wohlwollen des Vorgesetzten angewiesen. Leider befinden sich auch hier in zahlreichen Abteilungen Großraumbüros. Es ist ein Glück, über ein Einzelbüro zu verfügen. Nur im Sommer wird es oftmals sehr, sehr warm, sodass es vorkommt, dass die Bürotemperatur über 35 Grad klettern kann.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma achtet sehr wohl auf Klimaschutz. So bekommt man eine Online-Schulung über Stromsparen. Diese kleinen Skills sind hervorragend und man kann selbst darauf achten. Auch wird mobiles Arbeiten angeboten, was helfen könnte, sehr viel Energie zu sparen. Und doch ist die Firma alteingesessen. So wird darauf bestanden, täglich viele sinnlose Kilometer zu fahren, obwohl die Technik es zulässt, mobil zu arbeiten. Hier wird nicht nur sinnlos Energie verbrannt, sondern auch Lebenszeit.
Ich möchte betonen, dass die Familie eine besondere Unterstützung für zahlreiche soziale Projekte leistet. Angesichts dessen bin ich der Ansicht, dass es nicht im Interesse der Familie liegen kann, auf diese Weise zu handeln. Ich hege eine tiefe Bewunderung für die sozialen Projekte, an deren Unterstützung ich mich gerne beteilige.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird rechtzeitig in der vereinbarten Höhe gezahlt. Überdies gibt es Sozialleistungen, weswegen das Unternehmen sich nicht von anderen abhebt. Obwohl die Leistungsanforderung im Tarifvertrag deutlich festgelegt ist, sollte man nicht erwarten, dass das Gehalt an die mehr Verantwortung angepasst wird, wenn man die Position wechselt. Im Gegenteil, an dieser Stelle manifestiert sich erneut die Problematik in Bezug auf die Vorgesetzten: Sofern diese ihre Zustimmung verweigern, besteht für einen keinerlei Möglichkeit zur Einflussnahme. Gleiches gilt für Projektprämien.
Image
Auch wenn das im Moment nicht so klingt, bin ich sehr stolz darauf, dass ich noch für das Unternehmen arbeiten kann. Indessen zeichnen sich die Folgen des inadäquaten Verhaltens gegenüber den Mitarbeitern ab, was mittlerweile auch von dem Auftraggeber wahrgenommen wird. Ein guter Name wird über Jahre erworben, während der Name in wenigen Stunden zerstört wird. Angesichts dieser Ignoranz ist man leider machtlos, außer mit Kopfschütteln zu reagieren.
Karriere/Weiterbildung
Für die Fortbildung steht eine dedizierte Plattform zur Verfügung, auf welcher die Möglichkeit zur Weiterqualifizierung besteht. Sollte eine spezielle, fachspezifische Ausbildung erforderlich sein, erfolgt die diesbezügliche Kommunikation ausschließlich über den Vorgesetzten, wobei es nicht selten zu kurzfristigen Absagen kommt. Das Fachwissen wird dessenungeachtet abgefordert. Man kann nur wachsen, solange das Gesicht passt.