Großer Name – sonst nichts
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn sich was ändert, siehe unten:
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Max Bögl war für mich lange ein klares Ziel in meinem Berufsleben. Leider hat sich diese Erwartung in der Realität nicht bestätigt – es wirkte am Ende wie eine sehr große Seifenblase: außen viel Ruf und Eindruck, intern aber deutlich weniger Substanz, Struktur und Verlässlichkeit, als ich erwartet habe.
Der direkte Projektleiter hat fachlich leider wenig Substanz gezeigt und agiert überwiegend aus dem Hintergrund. Unangenehme Aufgaben werden konsequent nach unten delegiert, während Erfolge und Ergebnisse gerne dem eigenen Projekt zugerechnet werden. Im Tagesgeschäft fehlt spürbar Präsenz und echte Unterstützung – sichtbar ist er hauptsächlich bei repräsentativen Terminen.
Auch auf Bereichsleiter-Ebene wirkt die Rolle überfordert. Der Fokus liegt aus meiner Sicht häufig auf Außenwirkung statt auf Substanz. Dazu kommen wiederholt Sprüche und Kommentare, die ich als unprofessionell bzw. grenzwertig empfunden habe – offenbar in dem Selbstverständnis, damit „cool“ zu wirken. Das trägt nicht zu einem respektvollen, leistungsorientierten Arbeitsklima bei.
Ein weiteres großes Problem ist die absehbare Personal-Lücke: Viele Kolleginnen und Kollegen stehen kurz vor der Rente, gleichzeitig wird aus meiner Sicht zu wenig getan, um frühzeitig Nachwuchs aufzubauen und systematisch einzuarbeiten. Das Risiko von Know-how-Verlust und Engpässen wird damit unnötig hoch.
Wenn sich an dieser Führungs- und Arbeitsweise nichts ändert, befürchte ich kurz- bis mittelfristig deutliche Nachteile für die Abteilung – insbesondere bei Qualität, Motivation und Bindung von Leistungsträgern. Im Vergleich wirken andere Arbeitgeber in der Branche in zentralen Punkten (Führung, Struktur, Entwicklung) besser aufgestellt. Ein Wechsel in der Projektleitung wäre aus meiner Sicht ein sinnvoller erster Schritt, um wieder Stabilität, Präsenz und fachliche Führung in den Alltag zu bringen.
Verbesserungsvorschläge
Siehe unten!
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Großer Name – sonst nichts
