62 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ehrlich gesagt habe ich irgendwann aufgehört, welche zu machen. Wenn Kritik sowieso nichts verändert, spart man sich irgendwann einfach die Energie dafür.
Arbeitsatmosphäre? Geprägt von Misstrauen. Stunden werden teilweise auf die Minute genau kontrolliert, während Vertrauen zwischen Führungsebene und Mitarbeitern ungefähr auf dem Niveau eines amerikanisch-russischen Gipfeltreffens liegt. Dazu kommt, dass man sich in seiner Abteilung oft komplett allein gelassen fühlt, obwohl eigentlich noch andere Kollegen im Dienst sind. Wenn man Unterstützung braucht, heißt es häufig: irgendwie selbst klarkommen. Das scheint viele in der Führungsebene leider nicht besonders zu interessieren.
„Die Nummer 1 in und um München“ – da fragt man sich ehrlich gesagt schon, was genau bei uns eigentlich so spitze sein soll. Beim Gehalt, bei den Aufstiegsmöglichkeiten oder bei den Arbeitsbedingungen kann es jedenfalls nicht gemeint sein.
Work-Life-Balance? Eher Work-Work-Balance. Gefühlt musst du jede Woche für irgendwen einspringen, länger bleiben und Überstunden werden dabei nicht immer sauber erfasst. Selbst sonntags kommt noch die Nachricht, ob man „mal schnell“ eine Schicht tauschen kann. Ein Kumpel darf außerdem ständig für seinen Markt Plakate aus einem anderen Hagebaumarkt holen – natürlich ohne Gegenleistung. Begründung: „Man muss ja was für seinen Markt machen.“ Irgendwann wäre es auch schön, wenn die Arbeit mal Feierabend hätte.
Karriere kann man hier leider vergessen. Gefühlt sind Leute gefragt, die einfach ein möglichst hohes Pensum abarbeiten und dabei bloß nicht zu viele Fragen stellen. Aufstiegsmöglichkeiten? Eher selten. Und wenn man sich weiterbilden will, darf man das am besten noch selbst finanzieren – bei dem Gehalt natürlich besonders lustig.
Das Gehalt ist leider echt ein Witz. Gerade wenn man Vollzeit arbeitet, sollte man davon auch vernünftig leben können. Beim Hagebaumarkt reicht es teilweise trotzdem nicht hinten und vorne, sodass man sogar auf Unterstützung vom Amt angewiesen sein kann. Für junge Leute, die gerade versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen, ist das einfach schwierig. Da sollte beim Gehalt definitiv mehr drin sein.
Gibt Mülltrennung
Kollegenzusammenhalt? Kommt stark darauf an, mit wem du dich gut stellst. Manchmal hat man seine kleine Gruppe, aber sobald man offen zeigt, dass man mit gewissen Zuständen nicht einverstanden ist, wird man gefühlt ziemlich schnell ins Abseits gedrängt. Teilweise sogar mit Unterstützung von ein oder zwei BLs. Wer den Mund aufmacht, sollte sich also nicht wundern, wenn er plötzlich ziemlich allein dasteht. Kollegialität sieht für mich anders aus.
Umgang mit älteren Kollegen? Die sind hier teilweise echt die Ärmsten. Jahrzehntelange Berufserfahrung und jede Menge Wissen – aber finanziell reicht es teilweise trotzdem nur mit Ach und Krach. Und je älter man ist, desto mehr kann man sich eine Karriere wohl abschminken. Mein BL hat mir beim Rauchen tatsächlich mal sinngemäß gesagt, dass man sich da nicht allzu viel erwarten sollte. Wenn das die Perspektive für langjährige Mitarbeiter ist, sagt das eigentlich schon alles.
Vorgesetztenverhalten? Auf der Fläche sieht man die Führungskräfte gefühlt eher selten. Während wir uns durch die Fläche kämpfen, wird geraucht, Kaffee getrunken oder im Büro gesessen. Von acht Stunden sind vielleicht zwei Stunden überhaupt auf der Fläche. Und nach der Mittagspause sollte man besser gar nicht erst mit einem Anliegen kommen. Führung von vorne? Fehlanzeige.
Gleichberechtigung? Wird hier teilweise ziemlich interessant ausgelegt. Als Frau kann ich zwei- bis dreimal die Woche früher heim, während ich Kollegen kenne, die seit fünf Monaten kein einziges Mal früher gehen durften. Wenn das unter „Gleichbehandlung“ fällt, muss ich wohl nochmal nachschlagen, was das eigentlich bedeutet. Ziemlich unfair gegenüber den Kollegen.
Boreout pur
Was finde ich gut am Arbeitgeber? Nun, wir wollen ja fair bleiben: Es gibt kostenlose Parkplätze, kostenlosen Kaffee und kostenloses Wasser. Mehr fällt mir beim besten Willen nicht ein.
Also eigentlich das perfekte Gesamtpaket: Man kann kostenlos parken, sich kostenlos mit Kaffee wachhalten und kostenlos Wasser trinken, während man für ein Gehalt arbeitet, das einen dazu bringt, sich zu fragen, ob man sich das alles überhaupt noch leisten kann.
Toll, oder?
Was finde ich schlecht am Arbeitgeber? Wo soll man anfangen, wenn die Probleme seit Jahren bekannt sind und sich trotzdem kaum etwas ändert? Eigentlich könnte man sich die Aufzählung sparen. Selbst eine sogenannte „Arbeitgeberwerkstatt“ gibt es – nur scheint dort die wichtigste Frage eher zu sein, wie das Unternehmen nach außen wirkt, als wie es sich für die eigenen Mitarbeiter tatsächlich anfühlt.
Man versucht offenbar, das Image aufzupolieren und neue Bewerber zu gewinnen. Unangenehm nur, dass das Zeitalter der Hochglanzbroschüren vorbei ist. Die Digitalisierung hat man zwar weitgehend verschlafen, Social Media allerdings nicht – denn dort steht die Wahrheit längst öffentlich geschrieben.
Und so bleibt am Ende ein ziemlich trauriges Bild: In einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands schafft es ein Unternehmen, bei seinen Mitarbeitern trotzdem das Gefühl zu vermitteln, dass Wertschätzung, faire Bezahlung und echte Veränderungsbereitschaft Luxusgüter sind.
Das eigentlich Traurige ist nicht, dass es Probleme gibt. Das Traurige ist, dass man sich offenbar längst daran gewöhnt hat.
Bei den Verbesserungsvorschlägen muss man eigentlich nicht lange suchen: Wer in und um München als Unternehmen konkurrenzfähig bleiben möchte, sollte vielleicht irgendwann erkennen, dass Münchner Lebenshaltungskosten schlecht mit Gehältern aus der Provinz zusammenpassen. Eine deutliche Anpassung der Gehälter wäre daher dringend notwendig. Andernfalls darf man sich nicht wundern, wenn das vorhandene Personal permanent den Arbeitsmarkt sondiert oder gleich zur Konkurrenz wechselt. Gerade bei BAUHAUS trifft man auffällig viele ehemalige Hagebau-Mitarbeiter. Zufall? Sicher. Ganz bestimmt.
Und dann wäre da noch dieses völlig überbewertete Thema namens Wertschätzung. Ein simples „Danke“ kostet den Arbeitgeber nichts und würde trotzdem so manchem Mitarbeiter mehr Motivation geben als die nächste motivierende PowerPoint-Präsentation. Ich habe Kollegen, die einen wirklich bomben Job machen – und andere, die das offenbar als selbstverständlich betrachten. Vielleicht wäre es ja ein Anfang, gute Arbeit tatsächlich wahrzunehmen und gelegentlich auch auszusprechen.
Faire Bezahlung, ehrliche Wertschätzung und ein bisschen Anerkennung – drei revolutionäre Ideen, die vielleicht sogar dazu beitragen könnten, Mitarbeiter zu halten.
Lob ist für viele Führungskräfte offenbar ein Fremdwort. Das Betriebsklima wird stattdessen von Lästereien, gegenseitigem Herziehen und dem Streben nach der eigenen Karriere geprägt – während das Wohlergehen und die Wertschätzung der Mitarbeiter dabei leider allzu oft auf der Strecke bleiben.
Das Image des Hagebaumarkts? Nach außen glänzt der Rohdiamant: freundlich, kompetent, kundenorientiert – alles bestens. Hinter den Kulissen sieht es offenbar etwas weniger glitzernd aus. Unter den Baumärkten im Raum München genießt man den Ruf, aus seinen Mitarbeitern möglichst viel herauszuholen, dafür aber möglichst wenig zurückzugeben. Hungerlöhne treffen auf höchste Leistungsansprüche – eine bemerkenswert effiziente Form der Mitarbeitermotivation.
Für die Kunden wirkt alles wie ein Rohdiamant. Schade nur, dass man beim genaueren Blick erkennt, dass innen nicht nur ein bisschen der Glanz fehlt, sondern bei vielen Mitarbeitern inzwischen regelrecht die Luft raus ist. Die leeren Blicke am frühen Morgen sprechen dabei manchmal mehr als jede Imagekampagne.
Ein Rohdiamant also – nur leider einer, der offenbar seine Mitarbeiter zu Staub schleift.
Der Umgang mit Urlaub ist ein sehr interessantes Phänomen. Vollzeitkräfte müssen ihre Urlaubswünsche offenbar häufig hinter denen der Auszubildenden und Führungskräfte einordnen und bekommen ihren gewünschten Zeitraum nur selten genehmigt. Gerade in den Sommermonaten wirkt sich diese fehlende Planbarkeit deutlich auf die Stimmung und Motivation der Mitarbeiter aus.
Weiterbildung und berufliche Entwicklung? Theoretisch gibt es diese Möglichkeiten. Praktisch scheint der Weg nach oben jedoch einem ganz eigenen System zu folgen: Erst einmal über Jahre die Gunst der Führungsebene gewinnen, anschließend dauerhaft 200 % Einsatz zeigen und hoffen, dass daraus irgendwann eine Chance auf den nächsten Schritt entsteht. Leistung allein scheint dabei nicht immer auszureichen – entscheidend ist offenbar auch, wie gut man bei den richtigen Vorgesetzten ankommt.
Das ist zumindest der Eindruck, den viele Mitarbeiter von den tatsächlichen Aufstiegschancen im Hagebaumarkt München gewinnen. Wer sich damit arrangiert, darf irgendwann vielleicht aufsteigen. Vielleicht.
Gehalt? Nun ja, wir arbeiten und leben schließlich im Großraum München. Wir kennen die Lebenshaltungskosten – und unser Unternehmen kennt sie natürlich auch. **Werden wir dafür fair bezahlt? Selbstverständlich nicht.** Eine Münchenpauschale? Warum auch? Das wäre ja fast schon Wertschätzung.
Wer mehr verdienen möchte, darf sich in regelmäßigen Abständen beim Chef vorstellen – gefühlt zwei Dutzend Mal, bis man mit sehr viel Glück tatsächlich ein paar Euro mehr auf dem Konto findet. Bei Hagebau sind **100 € mehr alle zwei Jahre** offenbar schon ein Grund, dankbar zu sein.
Aber keine Sorge: Es gibt natürlich Benefits! Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie sagenhafte **20 % Mitarbeiterrabatt**. Damit kann man sich dann immerhin einen Teil der Dinge günstiger kaufen, die man sich vom Gehalt eigentlich gar nicht leisten kann.
**Fazit: München zahlt man selbst – die Wertschätzung bleibt im Rabattregal.**
Umweltbewusstsein? Es gibt Mülltrennung. Läuft dabei etwas schief, wird vor allem auf die hohen Kosten der Entsorgungsunternehmen hingewiesen. Ansonsten scheint das Thema eher eine untergeordnete Rolle zu spielen. Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.
Der Kollegenzusammenhalt ist eher durch einzelne Grüppchen geprägt, innerhalb derer man sich gegenseitig unterstützt. Darüber hinaus herrschen leider häufig Spannungen und Animositäten – insbesondere zwischen den Bereichen Baumarkt und Gartencenter. Ein echtes bereichsübergreifendes Miteinander ist daher nur eingeschränkt vorhanden.
Tja, wir freuen uns natürlich, von der Erfahrung und Lebenserfahrung älterer Kollegen profitieren zu können. Honoriert wird diese Erfahrung allerdings mit einem täglich langweiligen Betriebsklima und einem geradezu erschreckend schlechten Honorar. Wertschätzung sieht für mich eigentlich anders aus.
Das Vorgesetztenverhalten ist ebenfalls bemerkenswert: Proxemisches Verhalten wird von Seiten der oberen Hierarchie offenbar eher ungern gesehen. Die räumliche und persönliche Distanz zum „einfachen“ Verkaufspersonal soll offensichtlich stets gewahrt bleiben – Nähe und Begegnung auf Augenhöhe scheinen nicht unbedingt erwünscht zu sein.
Bei 35–42 °C auf der Verkaufsfläche gibt es selbstverständlich kostenlos Wasser – was wir praktischerweise auch an normalen Tagen anbieten. Zusätzliche Pausen? Natürlich nicht, schließlich wird jede Minute penibel erfasst. Für die nötige Abkühlung sorgen ein paar Ventilatoren. Na, wer findet den schlechten Scherz? Vielleicht versteckt er sich irgendwo zwischen den Regalen.
Es gibt ein großes Wochenmeeting und ansonsten morgens – sofern überhaupt eine Führungskraft anwesend ist – ein kurzes Morgenmeeting. Leider fehlt es dabei häufig an wirklich konstruktiven oder relevanten Informationen für das Verkaufspersonal.
Beim Thema Gleichberechtigung entsteht zumindest der Eindruck, dass Frauen unter einen besonderen Schutzstatus fallen und entsprechend mit Samthandschuhen angefasst werden. Das männliche Personal muss dagegen teilweise sehr genau darauf achten, was es sagt – selbst harmlose Äußerungen können offenbar zu einer Rüge durch das Führungsmanagement führen, im schlimmsten Fall bis hin zur Abmahnung. Gleichzeitig scheinen bei solchen Vorfällen nicht selten Gerüchte und Vermutungen eine größere Rolle zu spielen als eine sachliche Klärung der tatsächlichen Situation.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich – zumindest auf dem Papier. In der Realität besteht der Arbeitsalltag jedoch überwiegend aus den immer gleichen Tätigkeiten: Ware verräumen, Flächen nach Bausteinplan umbauen, Preise aktualisieren und Kunden beraten. Die viel propagierte Kreativität der Mitarbeiter ist dabei eher unerwünscht, da letztlich alles nach festen Vorgaben erfolgen soll. Das „Daily Business“ ändert sich kaum. Wer Fließbandarbeit mit Kundenkontakt mag, ist hier bestens aufgehoben.
Trust Issues auf Maximum
Die kennen die Issues längst. Das Problem ist nicht das Know-how, sondern dass gefühlt keiner den Patch installieren will. "Könnte man besser machen." – "Ja." "Wird's gemacht?" – Nope.
Main Character bist du da definitiv nicht – eher der Side Quest NPC
Übernommen wirst du lowkey nur, wenn du mit dem Stelli auf Bestie-Mode bist. Ansonsten sind die Übernahme-Chancen eher GG – sieht ziemlich cooked aus
Früh- und Spätshift. Bei den Pausen sind die gefühlt im CIA-Mode – jede Minute wird tracked. Bloß nicht 30 Sekunden zu früh oder zu spät
Gehalt ist okay-ish. Reich wirst du davon safe nicht, aber zum Überleben reicht's gerade so. Financial Endboss auf jeden Fall
Der Plot Twist an der Ausbildung: Der Ausbilder ist meistens im Büro und die Tutorials bekommst du von den Leuten unten
Fun Factor maximal lame
Copy & Paste – jeden Tag dieselben Aufgaben.
Zero Variety
Respect gibt's gefühlt nur für die Teacher's Pets. Und wenn du mal früher gehen willst? Erst mal 20 Side Quests, bevor vielleicht ein "Ja" kommt
Sehr wenig. Zu den positiven Aspekten zählen für mich Weihnachts- und Urlaubsgeld. Außerdem werden Mitarbeiterevents angeboten. Mein Eindruck ist jedoch, dass diese oft mangels Beteiligung abgesagt werden – möglicherweise auch, weil die Stimmung unter vielen Mitarbeitern nicht gerade zur Teilnahme motiviert (nicht dass das Unternehmen Interesse hat hier etwas zu ändern).
Es gäbe noch zahlreiche weitere Punkte, die ich ansprechen könnte. Doch irgendwann stellt man sich die Frage, welchen Sinn das überhaupt noch hat. Wenn über lange Zeit der Eindruck entsteht, dass Kritik zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht in Veränderungen umgesetzt wird, verliert man irgendwann den Glauben daran, mit Verbesserungsvorschlägen noch etwas bewirken zu können. Was als Motivation begann, den Arbeitsplatz mitzugestalten, weicht mit der Zeit einer gewissen Resignation. Nicht, weil einem alles egal geworden ist – sondern weil man das Gefühl hat, dass echter Veränderungswille auf Unternehmensseite schlicht nicht vorhanden ist.
Verbesserungsvorschläge wirken aus meiner Sicht oft wenig sinnvoll, wenn der Eindruck entsteht, dass ohnehin kein ernsthafter Wille zu Veränderungen besteht. Das führt dazu, dass Engagement und Eigeninitiative mit der Zeit nachlassen, weil viele das Gefühl haben, mit ihren Ideen nichts bewirken zu können.
Auf der Fläche zählt nur eines: Druck von oben, permanenter Leistungszwang und eine monotone Doktrin – Menschlichkeit bleibt dabei oft auf der Strecke
Mein Eindruck ist, dass das Image des Unternehmens unter vielen Mitarbeitern sehr schlecht ist. Hohe Leistungsanforderungen stehen einer Vergütung gegenüber, die von vielen als nicht angemessen empfunden wird. Das führt aus meiner Sicht zu einer spürbaren Unzufriedenheit im Arbeitsalltag.
Von einer ausgewogenen Work-Life-Balance kann für mich keine Rede sein. Ungünstige Arbeitszeiten, täglich rund zwei Stunden Pendelzeit und ein Gehalt, das den Aufwand kaum widerspiegelt, lassen für Erholung und Privatleben nur wenig Raum.
Mit Weiterbildung wird zwar gerne geworben, meine persönliche Erfahrung sieht jedoch anders aus. Seit über einem Jahr habe ich an keiner Schulung mehr teilgenommen und ich habe nicht den Eindruck, dass meine fachliche Entwicklung aktiv gefördert wird. Wer sich weiterentwickeln oder aufsteigen möchte, muss aus meiner Sicht oft selbst Zeit und Geld investieren. Durch das geringe Gehalt fehlen dafür jedoch häufig die finanziellen Möglichkeiten – echte Perspektiven entstehen so kaum.
Aus meiner Sicht stellt ein Stundenlohn, der nur etwa 50 Cent über dem Mindestlohn liegt, den Wert einer dreijährigen Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ernsthaft infrage. Da fragt man sich, wofür man Zeit und Einsatz in die Ausbildung investiert hat, wenn die Bezahlung kaum über dem gesetzlichen Minimum liegt und finanzielle Sicherheit in weiter Ferne bleibt.
Kollegenzusammenhalt wird zwar immer wieder betont und viele versuchen auch, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Mein Eindruck ist jedoch, dass dieses Vertrauen leidet, wenn Informationen aus dem Team an höhere Ebenen weitergegeben werden und offenes Lästern bei manchen Mitarbeitern scheinbar toleriert wird. So entsteht eher Misstrauen als echter Teamgeist.
Mein Eindruck ist, dass von älteren Mitarbeitern häufig mindestens die gleiche Leistung wie von jüngeren erwartet wird – teilweise sogar mehr, weil ihnen aufgrund ihrer Lebenserfahrung automatisch eine höhere Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit zugeschrieben wird. Individuelle Voraussetzungen bleiben dabei oft unberücksichtigt.
Mein Eindruck ist, dass Fehler schnell angesprochen werden, gute Leistungen dagegen kaum Anerkennung finden. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass hinter dem Rücken von Mitarbeitern eher über sie gesprochen als mit ihnen kommuniziert wird – das fördert weder Motivation noch Vertrauen.
Für mich besteht die Kommunikation mit den Mitarbeitern größtenteils aus langen, wenig informativen Meetings, bei denen gefühlt 90 % der Inhalte für den normalen Verkäufer im Arbeitsalltag überhaupt keine Relevanz haben. Was wirklich hilft, geht dabei oft unter.
Von abwechslungsreichen oder interessanten Aufgaben kann aus meiner Sicht keine Rede sein. Der Arbeitsalltag ist von Monotonie geprägt, man wird überwiegend mit einfachen Routinetätigkeiten betraut und Eigeninitiative oder Kreativität scheinen eher unerwünscht als gefördert.
Nur der Arbeitgeber war gut freundlich hat zugehört und dir geholen wenn du probleme hat
Sein Stelvertretr* der später dazukam war einfach ein respektloser Mensch der niemand leinden konnte er war mal gut dan wieder frech vorallem gehen über Lehrlinge( ich weiss aber nixht ob das immer noxh so ist )
war gut mit der zeit eher nicht mehr viele wurden grundlos gekündigt alte neue mitarbeiter und der neue Assistent von Marktleiter einfach nur respektlos...
gut glaub ich mal
garnicht sehr unfair gegen über alle manche wurden bevorzugt ( z.B eine durfte fast immer einfach 1-2 stunden früher gehen, einfach nägel machen und er hat ihr immer alles erlaubt ) die anderen durfen wegen Artzt Termine stundenlang mit ihm diskutieren
nicht wirklich
war gut , ich war aber auch 5 jahre dort
joa
wurde sehr viel gelester und lustig gemacht(z.B als ich 16 war und neu hat man sich einfach über mich lustig gemacht weill ich jemanden süß fand ich war ein kind
gut gut
unfair
normal
nicht wirklich.. selten
nieeeeeee
nicht wirklich
Die Abwechslungsreiche Arbeit
Die momentanen Umstände, das Fokus auf unwichtige Dinge gelegt wird, anstatt das Personalproblem und alles Drum herum anzugehen. Wenig Verständnis für die Herausforderungen der Führungskräfte auf der Fläche
Die Gehälter sollten mal überarbeitet werden
Nichts
Im Moment alles
Wir brauchen einen richtigen GF
Immer schlechter
Sehr schlecht was man hört
Gibt es nicht
Keine
Viel zu wenig
Gibt es auch nicht
Unter Freunden ja
Lässt zu wünschen übrig
Denken nur an sich
Geht so
Keine
Gibt es nicht
Keine
Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld
manchmal fehlende Kommunikation. unfähige Bereichsleiter und fehlende Kontrolle durch Marktleitung
Der Marktleiter sollte viel mehr mit seinem Personal reden. Bereichsleitung sollte mehr machen.
Relativ angenehm
Außer hui innen pfui
Ist teilweise gegeben
Ausbaufähig
Kaum gegeben
Könnte besser sein
Man achtet auf einander
Etwas verbesserungswürdig
Ausbaufähig
Fehlanzeige
Ist eher nicht gegeben, Männer werden grundsätzlich bevorzugt
Gibt es kaum.
2000 Euro netto reichen nicht.
So verdient kununu Geld.