Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 9.7.2026
Mehler Systems erhält von den Bewertenden ein negatives Gesamtbild. Besonders kritisch fallen die Einschätzungen zur Kommunikation aus: Informationen werden nach Meinung vieler Bewertender gezielt zurückgehalten, Absprachen nicht eingehalten und offizielle Mitteilungen als unglaubwürdig empfunden. Das Führungsverhalten verstärkt diesen Eindruck – Vorgesetzte führen laut den Bewertungen durch Druck, weichen Verantwortung aus und verfügen nach Ansicht vieler nicht über die nötigen Führungskompetenzen. Die Arbeitsatmosphäre leidet darunter spürbar, wobei Bewertende innerhalb einzelner Teams ein angenehmeres Klima beschreiben als in abteilungsübergreifenden Zusammenhängen. Ähnliches gilt für den Kollegenzusammenhalt: Innerhalb von Abteilungen funktioniert die Zusammenarbeit, darüber hinaus überwiegt ein Silodenken.
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Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Mehler Systems wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Viele bemängeln, dass strategische Informationen die Mitarbeiter:innen kaum erreichen, Absprachen nicht eingehalten werden und offizielle Kommunikation als unglaubwürdig wahrgenommen wird. Informationen werden nach Ansicht einiger Nutzer:innen bewusst zurückgehalten, was zu Chaos und schlechter Stimmung führt. Zudem fehlt eine offene Feedbackkultur, bekannte Probleme werden nicht nachhaltig angegangen, und Kommunikation verlagert sich auf inoffizielle Kanäle. Auch die ungleiche Informationsverteilung unter Kolleg:innen wird kritisiert. Wenige Nutzer:innen räumen ein, dass der Austausch in manchen Bereichen funktioniert, sehen jedoch weiterhin deutlichen Bedarf an mehr Klarheit und Struktur. Das Führungsteam kommuniziert nach Meinung vieler Nutzer:innen selten und wenn, dann oft zu spät – wie etwa die verspätete Bekanntgabe der Entlassung einer Führungskraft zeigt.
Die Arbeitsatmosphäre bei Mehler Systems wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Während einige auf der kollegialen Ebene eine angenehme Zusammenarbeit erleben, überwiegen kritische Stimmen deutlich. Häufig beschreiben Mitarbeiter:innen eine angespannte Stimmung, die durch Druck von Vorgesetzten, fehlende oder wechselnde Informationen sowie unprofessionelle Abläufe entsteht. Dabei fällt auf, dass die Atmosphäre innerhalb einzelner Abteilungen besser bewertet wird als bereichsübergreifend oder in Produktionsbereichen.
Besonders schwer wiegen Berichte über fehlende Vertrauensbasis gegenüber Führungskräften, denen Unzuverlässigkeit und leere Versprechen vorgeworfen werden. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen die Arbeitssituation als kontrollierend, mit Einschränkungen bei alltäglichen Gesprächen. Häufige Umstrukturierungen verschlechtern die Stimmung zusätzlich. Die wenigen positiven Einschätzungen bleiben die Ausnahme und beziehen sich vor allem auf den direkten Umgang unter Kolleg:innen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Mehler Systems wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben eine Führungskultur, die von Angst geprägt ist: Die operative Führung setze Mitarbeiter:innen unter Druck, und einige Vorgesetzte zeigten narzisstisches Verhalten, das laut den Bewertungen von der oberen Führungsebene geduldet werde. Dies führe dazu, dass kompetente Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen. Darüber hinaus empfinden Nutzer:innen die Führung als veraltet, zu kontrollierend und entscheidungsscheu – Verantwortung werde gemieden und externe Berater:innen hinzugezogen, anstatt Probleme intern zu lösen.
Auch auf Teamebene mangele es laut einigen Bewertungen an Struktur, Motivation und Verlässlichkeit. Vorgesetzte würden Absprachen nicht einhalten und Mitarbeiter:innen kaum einbeziehen. Besonders in der Produktion wird die Situation als besonders kritisch beschrieben. Insgesamt zeichnen die Bewertungen das Bild einer Führungskultur, die erheblichen Verbesserungsbedarf aufweist.
Der Kollegenzusammenhalt bei Mehler Systems zeigt ein gemischtes Bild. Innerhalb der einzelnen Abteilungen beschreiben viele Nutzer:innen die Zusammenarbeit als unterstützend und verlässlich – für einige ist der starke Teamgeist sogar ein wesentlicher Grund, im Unternehmen zu bleiben.
Über Abteilungsgrenzen hinweg fällt das Urteil jedoch deutlich kritischer aus. Mehrere Bewertungen beschreiben ein ausgeprägtes Silomentalität-Denken, bei dem Zusammenarbeit kaum stattfindet und Kolleg:innen eher gegeneinander als miteinander arbeiten. Wenige Stimmen sehen zudem eine top-down-gesteuerte Unternehmenskultur als Ursache dafür, dass Mitarbeiter:innen zunehmend auseinanderdriften. Insofern besteht eine klare Diskrepanz zwischen dem Zusammenhalt innerhalb der Teams und dem abteilungsübergreifenden Miteinander, wobei Letzteres in den Bewertungen klar schlechter abschneidet.
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