Gute Technologien, aber Verbesserungsbedarf in Kommunikation, Fairness und Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Work-life balance (Gleitzeit)
- Einarbeitungsplan
- Vorgesetzte sind freundlich und aufgeschlossen
- Bewerbungsprozess ist unkompliziert
- Deutschlandticket
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kritik an Abläufen in der Produktion wird nicht ernst genommen. Statt Lösungen zu suchen, werden Mitarbeiter abgewiegelt. Ihnen wird geraten sich "an die eigene Nase zu fassen" anstatt Schritte einzuleiten um das Arbeiten und das Klima zu verbessern. Viele fühlen sich dadurch nicht ernst genommen oder wertgeschätzt.
- Für neue Mitarbeitende gibt es kein festes Buddy-System, das den Einstieg erleichtert und Orientierung in den ersten Wochen bietet.
- Es gibt keine Firmenkantine und auch keinen Lunchzuschlag
- Es werden keine Angebote wie Egym oder Wellpass unterstützt
Verbesserungsvorschläge
- Nehmen Sie die Anliegen Ihrer Mitarbeiter ernst und zeigen Sie mehr Wertschätzung – sowohl durch eine faire, transparente Bezahlung als auch durch konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Produktionsabläufe und Arbeitsbedingungen. Hören Sie Ihren Mitarbeitern aktiv zu und setzen Sie Feedback in Taten um.
- Es sollte eine transparente Gehaltstabelle geben, damit alle Mitarbeitenden mit vergleichbarem Abschluss und Berufserfahrung das gleiche Einstiegsgehalt erhalten, damit Diskriminierung oder Bezahlung nach Sympathie ausgeschlossen werden kann.
Arbeitsatmosphäre
- Fehlerkultur: Auf Fehler werden oft sehr forsch hingewiesen und Kritik wird oft nicht konstruktiv sondern persönlich. Man sollte gemeinsam schauen, wie man die Prozesse verbessern kann und wie man neue Informationen für alle zugänglich macht, damit man als Team und persönlich wachsen kann. Gemeinsam Lösungen finden, anstatt Fehler anzuprangern.
- Misstrauen gegenüber neuen Mitarbeitenden: Leider werden neue Kolleg:innen nicht sofort mit offenen Armen empfangen, sondern zunächst eher beobachtet und beurteilt, bevor man sich wirklich auf sie einlässt.
- Die Integration ins Team könnte beschleunigt werden, etwa durch regelmäßige Kennlernveranstaltungen (nicht nur für neue Mitarbeiter sondern für alle) oder gemeinsame Team-Events einmal im Monat.
- Das Team könnte insgesamt offener für neue Eindrücke, Ideen und Persönlichkeiten sein – sonst besteht die Gefahr, dass neue Mitarbeitende sich schnell abgeschreckt fühlen.
- Unzufriedenheit in der Abteilung
Hört euren Mitarbeitern zu und tut es nicht ab als „die ist eh immer unzufrieden“ – Genau diesen Menschen muss man zuhören
Image
Es wird versucht ein gutes Image nach außen hin aufrecht zu erhalten. Intern wird aber nicht viel dafür getan.
Work-Life-Balance
Gute Work life Balance. Es gibt Gleitzeit und wenn es der Bereich zulässt auch Homeoffice. (Natürlich nicht in der Produktion). Man kann seine Stunden reduzieren.
Karriere/Weiterbildung
Wenn man selber Initiative ergreift kann man Weiterbildungen bekommen.
Gehalt/Benefits
- Es gibt eine Gewinnbeteiligung. Kein Weihnachts- und/oder Urlaubsgeld.
- Im Vergleich zu anderen Hightech-Unternehmen in München ist das Einstiegsgehalt deutlich niedriger, und Gehaltserhöhungen sind gering. Auf Hinweise zu den teils sehr niedrigen Gehältern von Kolleg:innen wird häufig mit dem Argument reagiert, dass Bezahlung von individueller Leistung und Verhandlungsgeschick abhängt.
- Es fehlt an Gehaltstransparenz. Es existieren keine klaren Gehaltstabellen, und die Vergütung wirkt teilweise willkürlich. Mitarbeitende mit geringerer Leistung verdienen teils mehr als engagierte Kolleg:innen, was oft von der Nähe zur Geschäftsführung abhängig zu sein scheint.
- Es sollte eine Gehaltstabelle geben wo jeder, je nach Abschluss und Berufserfahrung in dem Bereich, das gleiche Einstiegsgehalt hat.
Kollegenzusammenhalt
Konkurrenzdenken unter Mitarbeitenden: Leider versuchen einige, andere kleinzuhalten. Wenn jemand neue Aufgaben übernimmt oder sich weiterentwickelt, wird dies von manchen nicht wertgeschätzt, sondern eher missachtet.
Umgang mit älteren Kollegen
In unserer Abteilung geht es besser.
Vorgesetztenverhalten
Der Abteilungsleiter ist sehr nett und auf Augenhöhe. Man kann mit Problemen oder Kritik immer zu ihm kommen und er tut sein Bestes um im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit zu handeln. Er wird manchmal von der Abteilung nicht sehr respektvoll behandelt, aber er macht seinen Job gut.
Arbeitsbedingungen
Es gibt zu wenig Messmittel. Viele Geräte müssen geteilt werden, wodurch man oft warten muss, bis jemand anderes fertig ist, um selbst weiterarbeiten zu können.
Kommunikation
Ich habe das Gefühl an diesem Thema wird gearbeitet. Hoffentlich wird es besser.
Gleichberechtigung
- In den gut bezahlten Positionen sind fast ausschließlich Männer. In den schlechter bezahlten Bereichen (wie zum Beispiel die Produktion) sind fast ausschließlich Frauen. Es gibt auch keine Frauen auf den Führungsebenen, obwohl wir in einer Zeit leben, in der es viele qualifizierte Frauen für diese Positionen gibt.
- Was mich gewundert hat, ist, dass es keine Schulungen zur Prävention von Rassismus und Sexismus gibt. Mitarbeitende sollten bereits beim Eintritt in die Firma für diese Themen sensibilisiert und entsprechend geschult werden. Auch Führungskräfte sollten verpflichtend einmal jährlich an einer solchen Schulung teilnehmen.
Solange solche Maßnahmen fehlen, bleibt Gleichberechtigung leider vor allem ein Image, das nach außen getragen wird.
Die Schulungen sollten idealerweise von einer oder einem Gleichstellungsbeauftragten durchgeführt werden, der bzw. die in diesem Bereich speziell ausgebildet ist.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind interessant und man lernt nie aus.