Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

MEP 
Plan 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Intransparent, unprofessionell, wenig bis kaum wertschätzend

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Dresden gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Regelmäßige Teamevents werden durchgeführt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

unterdurchschnittliches Gehalt und Urlaubsanspruch, keine Kommunikation und Transparenz

Verbesserungsvorschläge

Volle Transparenz den MA gegenüber; Zahlen, Daten, Fakten. Verbesserungsvorschläge annehmen und mit den MA gemeinsam bewerten und umsetzen. MA am Erfolg beteiligen. Viel kommunizieren, Lob und Tadel oft und fair einsetzen und den MA Wertschätzung entgegen bringen.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt wenig bis kein Feedback - wenn dann nur Kritik. Lob oder Wertschätzung findet nicht statt. Keine Gleichbehandlung, keine faire Betrachtung der erbrachten Arbeit.

Image

Ich kann nichts zum Image der Firma bei Auftraggebern sagen. Da viele Aufträge eingehen, wird es nicht schlecht sein. Es wird auch eine gute Arbeit geleistet. Unter den Mitarbeitenden gibt es viele, die mit vielen Dingen nicht glücklich sind. Ehemalige berichten beinahe ausnahmslos negativ. Da sollte man als Unternehmer normalerweise überlegen, woran das liegt und etwas ändern. Die Mitarbeitenden sind wie überall das größte Kapital der Firma - wenn man vom Chef nicht mal begrüßt wird und auch bei Feiern keine Anwesenheit da ist, ist dieser Gedanke scheinbar nicht verankert.

Work-Life-Balance

Dies muss unterschiedlich bewertet werden. Im Büro ist eine gute Work-Life-Balance durch geregelte Arbeitszeiten vorhanden. Im Gelände gibt es stark variierende Arbeitszeiten (sehr zeitig, nachts), oft Arbeit weit von zuhause entfernt und wenig Vorplanung durch zu späte Einsatzpläne. Dass es saisonal schwankt, ist in der Branche normal und sollte jedem MA klar sein. Der Urlaubsanspruch liegt deutlich unter dem Durchschnitt. Im Jahr 2025 sind in den meisten Unternehmen 30 Tage Urlaub normal - oft plus bezahlte Brückentage. Hier muss man kämpfen, um 26 oder 27 Urlaubstage zu bekommen - und das mit Kindern. Dabei gibt es kaum die Möglichkeit der Verhandlung und des Dialoges. Es wird einfach nicht gemacht - Punkt.

Karriere/Weiterbildung

Bei jedem Mitarbeitenden heißt es anfangs, es gäbe viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Realität sieht anders aus. Vom Unternehmen geht beinahe nichts aus. Gibt es Bedarfe und man meldet sich, gibt es teilweise nicht mal ein Feedback. Das ist schade, weil es zum Unternehmenserfolg beiträgt, wenn MA gut ausgebildet sind.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt kommt immer pünktlich. Es ist aber sehr gering - Es werden Studienabschlüsse erwartet, aber man zahlt aktuell 20 bis 30 Prozent unter dem Marktdurchschnitt. Damit ist nicht die Branche gemeint, sondern das Durchschnittsgehalt in Sachsen, welches erst kürzlich mit um die 4000 Euro brutto veröffentlicht wurde. Davon können Mitarbeitende hier nur träumen - trotz Studienabschluss. In Gesprächen wird indirekt immer wieder die schwierige Lage des Unternehmens genannt ("[...] wir können grad nicht [..]") - die öffentlichen Jahresabschlüsse mit hohen Gewinnen in den letzten Jahren sprechen eine andere Sprache. Darüber wird im Unternehmen aber nicht gesprochen. Es gibt Zuschüsse zur Kinderbetreuung und Mobilität - das ist gut.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch die Arbeit trägt man zu einer nachhaltigeren Welt bei. Dennoch hatte ich das Gefühl, in einem Unternehmen dieser Branche könnte das Umwelt- und vor allem das Sozialbewusstsein (zeigt sich auch am niedrigen Gehalt und Urlaubsanspruch) stärker ausgeprägt sein.

Kollegenzusammenhalt

Es gibt viele Kolleg*innen, die sich gut verstehen, Erfahrungen teilen und auch Zeit miteinander verbringen. Trotzdem herrscht insgesamt auch eine Atmosphäre mit viel Klatsch und Gerede. Vor allem zwischen den Mitarbeitenden im Gelände und Büro herrscht gefühlt eine Barriere, wie man es leider in vielen Unternehmen vorfindet.

Umgang mit älteren Kollegen

Da eine hohe Fluktuation herrscht, gibt es nur sehr wenige Mitarbeitende mit vielen Jahren der Zugehörigkeit. Dies ist scheinbar auch nicht gewünscht und wird nicht gewertschätzt. Es kann nur vermutet werden, dass man lieber junge, unerfahrene Jobneulinge haben möchte, die sich mit sehr wenig Gehalt zufrieden geben. Oft sind diese nach unter 2 Jahren wieder weg. Es gibt auch ältere Kolleg*innen - meistens Quereinsteiger, denen die Tätigkeiten liegen und die froh sind, diese Arbeiten durchführen zu dürfen. Sie werden wie alle anderen behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Seit Kurzem müssen die Teamleiter Zielgespräche führen. MA erhalten einen Vorbereitungsbogen und die Gespräche laufen ordentlich. Dinge aus den Gesprächen werden aber oft nicht umgesetzt und die Entscheidungen liegen dann wieder auf anderer Ebene, wo die Gesprächsergebnisse scheinbar überhaupt nicht in Entscheidungen einfließen. Die Geschäftsführung ist selten da, begrüßt teilweise nicht mal die Mitarbeitenden und kommuniziert fast nie.

Arbeitsbedingungen

Man erhält die Arbeitsmittel (Handy, Smartphone, Laptop) die man benötigt. Allerdings gibt es keinerlei Zuschuss zur Bekleidung, wo man aufgrund der Tätigkeiten dringend sehr gute Funktionskleidung und Schuhe benötigt. Dafür gibt man jedes Jahr sehr viel Geld aus, oder man ist bei Wind und Wetter unpassend gekleidet.

Kommunikation

Unternehmenszahlen werden nie vorgestellt und mit den Mitarbeitenden geteilt. Der Einsatzplan kommt 3-4 Tage im Voraus - eine Planung des Privatlebens ist dadurch sehr erschwert. Es muss quasi alles erfragt werden - es gibt wenige Informationen von selbst. Die Geschäftsführung hält nie Reden, stellt nichts vor, kommt zu Festen spät oder gar nicht und ist insgesamt oft abwesend. Man hat das Gefühl, es gibt kaum Nähe zu den Mitarbeitenden.

Gleichberechtigung

Man hat das Gefühl, dass Leistung und Anwesenheit sowie Treue wenig zählen. Ich weiß nicht, woran Beurteilungen festgemacht werden - es hat den Anschein, das erfolgt nur nach Sympathie. MA mit Kindern sind weniger flexibel und man bekommt den Eindruck, sie sind deswegen auch wenig erwünscht.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele interessante Aufgaben. Man muss sich aber aktiv anbieten, um ein breites Spektrum bearbeiten zu dürfen. Das ist aber normal und sollte von gut ausgebildeten MA auch eingefordert werden dürfen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.