Schlechte Kommunikation, Intransparenz, Unprofessionalität und viel Druck
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gerade nichts mehr.
Wer eine enttäuschende Erfahrung vermeiden möchte, fängt bei diesem Unternehmen nicht an!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlenden Professionalität und Wertschätzng der Mitarbeitenden. Es wird überdurchschnittlich viel erwartet und keinerlei Rücksicht genommen oder auch mal eine gute Leistung gelobt, geschweige denn gesehen.
Verbesserungsvorschläge
Um die hohe Fluktiation zu minimieren sollte eine Professionalisierung der Einarbeitung und der internen Prozesse erfolgen. Neue Mitarbeiter:innen sollten nicht einfach ins Team geworfen werden und dann alleine klar kommen müssen. Zb. Feedback wäre relevant, bevor einfach gekündigt wird. Auch sollte hinterfragt werden, ob ein eigenes Versagen dazu führt, das gewünschte Ziele nicht erreicht wurden.
Arbeitsatmosphäre
Man muss sich um alles selber kümmern, es wird zwar in Aussicht gestellt, das man als neue Mitarbeiter:in abgeholt und im Team eingearbeitet wird, aber in der Praxis passiert es dann nicht. Ein Eindruck der sich durchzog war, dass alles viel heiße Luft mit wenig dahinter ist bei MEP Plan.
Image
Besser als die Realität.
Work-Life-Balance
Es wird sehr viel erwartet, wenn jemand nicht mehr kann, muss er:sie solange durchhalten bis die Geschäftsleitung sich dazu herablässt eventuelle was zu ändern, aber damit rechnen sollte man nicht.
Karriere/Weiterbildung
Im Vertrag steht, man ist zu 2 Weiterbildungen pro Jahr verpflichtet, praktisch gibt es dann jedoch keine einzige.
Gehalt/Benefits
Gehalt unterer Durchschnitt.
Jobticket wird anteilig bezahlt.
Kein Weihnachtsgelt, Bonis etc.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
k.A.
Kollegenzusammenhalt
Oberflächlich ist der Kolleginnenzusammenhalt gut. Da jedoch sehr viel Druck von oben bis nach ganz unten durchgereicht wird, steht jede:r am Ende alleine da und kaum wer setzt sich für einander ein, da alle Angst haben dann selber das Nachsehen zu haben.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt kaum ältere Kolleg:innen. Vor allem werden Berufsanfänger:innen eingestellt, am Besten direkt von der Uni, die noch keine oder wenig Berufserfahrung haben und viel mehr mit sich machen lassen als Ältere. Auch da sie ja darauf angewiesen sind erste Berufserfahrungen zu machen, schade das das ausgenutzt wird.
Vorgesetztenverhalten
Schlecht. Die Geschäftsführung ist so gut wie immer abwesend. Die Teamleiter:in ständig in Meetings, Homeoffice oder krankgeschrieben. Fachlichen Austausch gibt es einfach nicht, auch wenn mehrmals in Aussicht gestellt wurde, das dieser möglich wäre oder erfolgen sollte.
Arbeitsbedingungen
Es gibt verstellbare Tische, das ist gut. Die Stühle sind eine Katastrophe, jahrelang durchgesessen. Es wird nur Ikea Einrichtung genehmigt.
Kommunikation
Gibt einfach keine. Mitarbeitergepräche mit direkten Vorgesetzen gibt es einfach nicht, man muss sich selbst zurecht finden und wenn dann nicht die gewünschte Leistung erfolgt hat man Pech und es ist das eigene Versagen.
Gleichberechtigung
Es ist ein sehr klassisch patriarchal geführtes Unternehmen.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist spannend, die Projekte und die diversen Arbeitsbereiche in einem Haus vereint ist interessant. Das war auch der Grund warum ich mich trotz schlechter Bewertungen auf das Unternehmen eingelassen habe. Hat sich leider nicht ausgezahlt und war die enttäuschendste, respektloseste und unprofessionellste Arbeitserfahrung in 20 Jahren.