27 von 189 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gutes Gehalt und gute Work Life Balance
Bürokratie
Bürokratie abschaffen !!!
Angenehm
Berliner Institution
Okkk
Gibt viele ältere Kollegen
Sehr fair
Könnte spannender sein
Die Flexibilität die einem eingeräumt wird. Ideen und Verbesserungsvorschläge werden gehört und durchaus umgesetzt, wenn auch sehr vom Bereich abhängig. Erreichbar mit Öffis gut, mit Auto gibt’s viel zu wenige Parkplätze. Firmenticket und Fahrrad werden jedoch gut gefördert.
Umgang mit Leuten, die unbequem sind und Missstände anprangern. Einige Führungskräfte versuchen Kritik im Keim zu ersticken und sind dagegen quasi immun. Auch sind manche Hierarchien sehr altbacken und halten die Entwicklung auf.
Personalabteilung weiter verjüngen und effizienter machen. Durchaus mal über neue Wege nachdenken und nicht alles standardisieren. Bewerbungsprozess ist an manchen Stellen sehr unflexibel. In meinem Fall zum Glück nicht.
Im Team super, im Bereich gibt es kleinere Defizite
Etwas verstaubt und unflexibel, aber es tut sich etwas.
Messe halt, 9to5 gibts da nicht. Dies sollte man vorher aber wissen, wenn man sich auf die Veranstaltungsbranche einlässt.
Gegeben, aber mit einigen Hürden verbunden. Leistung zahlt sich leider nicht immer aus, Klüngel gibts auch hier
Gehalt nach TVöD mit Zulage und Betriebsrente. Die Jahre machen mit Stufenaufstiegen den Unterschied. Außerdem werden Überstunden auf Wunsch ausbezahlt. Man wird nicht reich, aber durchaus solide Bezahlung.
Messe halt… allerdings ändert sich einiges, jedoch ist noch viel Luft nach oben
Untereinander top!
Durchaus. Bei uns im Team wird viel von jung an alt vermittelt
Direkte Vorgesetzte super, Bereichsleitung hat jedoch Defizite
Manche Büros sind sehr klein und eng. Viele Abteilungen sind auf dem Gelände verteilt, daher durchaus lange Wege. Ausstattung als solche zeitgemäß.
Unter den Kollegen kurze Wege und einfach, manche Entscheidungen von oben werden schlecht kommuniziert
Voll und ganz. Frauenanteil im gesamten Unternehmen über 50% auch in vielen Führungspositionen
Der Job ist sehr abwechslungsreich, weil Querschnittsabteilung. Kundenkontakt kommt durchaus vor, auch international. Ich sehe es als Herausforderung und habe Spaß daran.
gute Atmosphäre leider Führungskräfte bemühen sich um Wertschätzung leider glauben manche Kollegen das dies eine Einbahnstraße ist
Leider öffentlicher Tarif
an sich sehr gut - leider habe einige wenige die Tendenz ihre eigenen Interessen über Intrigen zwischen den Kollegen oder gegenüber der Führung zu spielen
im Einkauf kein Problem - leider bei HR ab und an nicht so sichtbar
die Führung ist immer ansprechbar und bemüht sich sehr eine gute und sicheres Klima aufrechtzuerhalten - siehe aber auch Kollegenzusammenhalt
Informationen stehen zur Verfügung leider ist diese oft im Unternehmen eine Holschuld und nicht zentral geregelt - Protokolle fehlen
Mitarbeiter werden entwickelt und werden wenn Sie wollen in Projekte eingebunden und dürfen Initiative und Verantwortung übernehmen
Tolles Aufgabenfeld, wenn keine Steine im Weg gelegt werden. Internationales Publikum.
Die Auswahl von Führungskräften.
Bereichsleitung HR und Bereichsleitung CP austauschen. Mehr in die eigenen Mitarbeiter investieren, Löhne an den Markt anpasse .
Vor dem Zugang der neuen Bereichsleitung war die Arbeitsatmosphäre sehr hoch und motivierend, mittlerweile ist es ein grosses übel
Momentan das einzig gute.
Weiterbildungsangebote vorhanden jedoch keine Weiterentwicklung für Mitarbeiter. Gut mit der Bereichsleitung? Dann hat man Aufstiegschancen sonst bleibt man auf seiner Position.
Sollte den Markt angepasst werden. Aufstiegschancen nur wenn man der Bereichsleitung gut gesonnen ist.
Top!
Es haben sich Fronten gebildet wo keine waren. In den Sachgebieten wirs zusammen gehalten außer ist es Mangelware.
Respekt vorhanden.
Wie im Mittelalter. Oben reagiert absolut. Alle anderen sind Untergebene. Arbeiten wie im 18. Jahrhundert.
Ein Unternehmen mit internationalen Flair.
Es wird kaum kommuniziert. Nur Ausserwählte der neuen Bereichsleitung werden informiert. Der Rest tappt im Dunkeln. Kommunikation nicht vorhanden ausser in eigenem Team.
Nicht vorhanden ausser man gehört zu den Auserwählten
Wenn man nicht nach der Pfeife der Bereichsleitung tanzt hat man tolle Aufgaben.
Die Toiletten sind geräumig. Umziehen dort problemlos möglich
Fürstentümer beenden. Obere Führungsebene austauschen
Schlimmer geht immer
Der Fisch stinkt vom Kopf
Homeoffice möglich
Gute Möglichkeiten der Weiterbildung
TVOD
Tonnen von Lebensmitteln werden entsorgt ( Fruit ). Nachhaltigkeit gibt es nicht. Ressourcen Verschwendung. ICC lässt man vergammeln.
der Wahnsinn schweißt zusammen
nichts erwähnenswerter erlebt
Die Brille andersrum zu tragen ist noch kein Qualitätssiegel.
Ahnungslos bezüglich der übertragenen Aufgaben. Absolut das schlechteste, was ich erlebt habe.
Großraumbüros sind sehr laut. Hoehenverstellbare Schreibtisch nur auf Krankenschein. Ist anderswo schon lange Standard
sehr gute Möglichkeit an der brillianten Kaffeemaschine. Ansonsten ist Fragen fasten das Motto der Bereichsleitung
Enthaltung
habe ich gesucht und gefunden
Branche und Standort.
Die Bürokratie, veraltetes Denken und Arbeiten.
Führungsstil überdenken und der Zeit anpassen.
Verwaltung und Kontrolle
Gut
Home Office möglich.
Keine Aufstiegschancen.
TVöD
Nichts davon bemerkt!
Jeder ist mit sich selbst beschäftigt.
Kein Zusammenhalt.
Sie sind da, aber unerwünscht.
Veraltetes Modell: Macht und Kontrolle
Könnte viel moderner sein.
Sehr sperrig.
Als Mann hat man bessere Chancen.
Die Aufgaben sind interessant und vielfältig.
Wie immer gibt es einige nicht nur sehr motivierte, sondern auch professionelle Mitarbeiter.
Unattraktive Lage im äußersten Westen
Einmal richtig aufräumen, Mitarbeiterzahl um mind. 10% kürzen, höhere Standards setzen, Kungelei und Missstände konsequent beenden.
Sehr hierarchisch!
Nicht nur der Umsatz ist entscheidend.
Schlechte Erfahrungen mit HR, unzutreffende Aussagen hinsichtlich Gehalt ausgerechnet von dort!
Was soll man machen, man sitzt zusammen in einem Boot....
Dort ist viel Frustration, aber wenn man seit 20 Jahren dort arbeitet, hat man Vorteile, die man nicht aufgeben möchte, da bleibt man bis zum Vorruhestand lieber frustriert sitzen
Meine Führungskraft hat weder offen noch ehrlich kommuniziert noch so gehandelt, wie angekündigt. Was kann man Schlimmeres über eine Führungskraft sagen? Auch andere Führungskräfte setzen auf Aussenwirkung ggü. der GF um ihren Posten zu sichern.
Veraltetete IT
Personenbezogene, keine funktionsbezogene Kommunikation.
Das alles wirklich gut geregelt ist. Es gibt für alles Richtlinien und Verfahren und das Mitarbeiterwohl steht hoch oben auf der Agenda.
Das sie sich in vielerlei Hinsicht nicht trauen neue Wege zu beschreiten oder bekannte Pfade zu verlassen. Und wenn doch, dann dauert es bis zur Entscheidung so lange, dass sie ewig hinterher hinken. Ein wenig mehr Dynamik, dafür könnte man doch mal eine Richtlinie machen oder ein Verfahren.
Peer-Gruppen bilden aus Neuzugängen, die sich eventuell Anfangs monatlich treffen um Ihre Erfahrungen bei der Messe auszutauschen. Warum? Die Messe ist riesig, man findet sich Anfangs schwer zurecht, bekommt kaum einen Überblick darüber, wer was macht und wo was stattfindet. Alle Neuen haben dieselben Probleme, es hilft, sich gegenseitig zu helfen. Hier könnte man auch Alt-Eingesessene Mitarbeiter einbinden, die sowas ein Jahr lang begleiten. Wäre auf jeden Fall toll und man hat direkt ein Netzwerk außerhalb des Teams, was einen dazu veranlasst, über den Tellerrand zu blicken.
Die Kollegen sind unfassbar nett und man achtet aufeinander, niemand geht unter.
Kommt sehr darauf an, in welchem Team man spielt.
Es ist das erste Mal in meinem Leben (gefühlt), dass ich eine Work-Life-Balance und keine Work-Work-Balance habe. Es ist großartig, dass es endlich ein Leben jenseits der Arbeit gibt. Und das in der Veranstaltungsbranche ... da kommen mir glatt Tränen der Rührung.
Also zum Anfang macht man sehr viele Trainings. Wer sich gerne weiter entwickeln möchte, muss sich da schon selber hinter klemmen, aber das ist ja auch normal, wer immer nur drauf wartet, dass er/sie befördert wird, wird wohl lange warten. Selber aktiv werden ist die Devise und wird einem auch oft gesagt.
Sehr gut, man hilft einander, niemand ist auf sich allein gestellt.
Wüsste nicht, dass da Unterschiede gemacht werden. Allerdings saufen "die Alten" weniger bei Firmenfeiern. Sollte aber wohl niemanden stören oder in Misskredit bringen.
Insgesamt gut, aber wie bei allen Menschen, gibt es auch bei Vorgesetzten unterschiedliche Persönlichkeiten, die einen mag man mehr, die anderen minder. Das Verhalten ist aber soweit gut.
Ja, alles gut, Technik funktioniert. Ist halt alles nicht auf dem aller aktuellsten Stand.
Aktuelle Änderungen und wichtige News kommen sehr schnell "von oben" ins Team.
Verdiene geringfügig weniger als in der Wirtschaft, dafür habe ich aber endlich ein geregeltes Sozialleben. Da muss jeder selber abwägen, was für ihn/sie das Wichtigste ist.
Man hört über den Flurfunk seltsames, aber nach vorne sieht es erstmal gut aus.
Aufgaben sind spannend, könnten aber mehr sein ... aber auch nicht zu viel, wegen der Work-Life-Balance.
Die Messe Berlin erfahre ich als fairen und soliden Arbeitgeber, der kommunikative Leute mit ganz unterschiedlichen Hintergründen sucht und braucht. Auf dem Gelände ist viel Bewegung und es ist immer was los, die Kolleg*innen arbeiten konzentriert und produktiv, ohne dass ich (unkompensierte) Überstunden als Normalfall erlebe. Ebenso schätze ich den Umstand, dass der Umgang mit allen beteiligten Personen – von Pförtner und Transporthelfer bis Bereichsleitung – respektvoll und professionell ist. Es ist einfach ein sehr gutes Arbeitsumfeld für mich.
Zu meinen Arbeitserfahrungen im Bereich Real Estate & Safety / Büroflächenmanagement kann ich sagen: Ergebnisorientiertes und flexibles Arbeiten, kollegial, konzentriert, kommunikativ mit gutem Schuss Humor, freundliche Duz-Kultur, respektvoll und wertschätzend unabhängig von Hierarchieebene und sozialem Hintergrund.
Für mich durchweg angenehm, wobei ich im Bereich Real Estate & Safety vermutlich der einzige Mitarbeiter mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Hintergrund bin.
Die Messe-Berlin ist in erster Linie ein Gastgeber, das Kerngeschäft sind Live-Veranstaltungen, viele mit Rang und Namen, wie z.B. Hauptversammlungen von Konzernen, Bundesparteitage, IFA, Grüne Woche, weltweit größte Tourismusmesse ITB, Kongresse und andere internationale Events. Auf dem großen Messe-Gelände ist eigentlich immer was los. Zudem hat die Messe Berlin Sitze bzw. Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt. Die MB wächst (umsatzmäßig wie auch die Mitarbeiterzahl).
Flexible (auch kurzfristige) Arbeitszeitgestaltung (Rahmenzeit von 6-20 Uhr, Kernarbeitszeit 9-15 Uhr), zudem ist mobiles Arbeiten / Home Office möglich.
Umfangreiches Fortbildungsangebot, Weiterentwicklung innerhalb des Konzerns wird gefördert.
TVöD
Mülltrennung. Auf dem Sommerfest wurde kein Plastikbesteck verwendet.
Soweit ich es erlebe und mitbekomme, unterstützen sich die Kolleg*innen gegenseitig, auch wenn es mal schnell gehen muss, viele kennen sich und grüßen sich auf dem Gelände.
Ich erlebe keinen Unterschied im Umgang mit älteren und jüngeren Kolleg*innen, der Umgang miteinander ist allgemein respektvoll und inklusiv, soweit ich es mitbekomme. Es gibt hier viele ältere Kolleg*innen (wohl auch wegen der geringen Fluktuation).
respektvoll, wertschätzend, zugänglich und klar in den Ansagen, ausgezeichnete Teamleiterin und Führungskraft. Von Anfang an wurde mir viel Vertrauen entgegengebracht und Selbstständigkeit zugesprochen. Die Einarbeitung (Übersicht, Zuweisung von Projekten, Vorstellung bei Kolleg*innen) erfolgte schnell und unkompliziert.
Mitarbeiter*innen haben einen eigenen Arbeitsplatz mit PC, Telefon, Laptop und Handy. Mobile Office/Home Office ist möglich.
Die Etage vom Bereich Real Estate & Safety wurde erst vor einigen Monaten umgebaut und neu eingerichtet. Moderne Arbeitsumgebung mit klimatisierten Räumen (Teambüros, kleine und große Multimedia-Besprechungsräume, Lounge) und offener Küche mit Empfangsbereich und vielen Annehmlichkeiten (vollautomatische, recht hochwertige Kaffeemaschine nebst Filterautomaten, diverse Getränke), und Plätzchen/Kekse-Teller liegen hier auch immer wieder mal rum. Der neue, einheitliche Arbeitsplatzstandard (elektr. höhenverstellbare Arbeitstische usw.) soll in den nächsten Jahren im gesamten Unternehmen eingeführt werden. Auf dem wirklich großen Messe-Gelände ist recht viel Bewegung. Die Arbeit hier ist sehr kommunikativ, was sicherlich auch durch die Arbeitsumgebung gefördert wird.
Die Fluktuation scheint hier relativ gering zu sein, manche Kolleg*innen sind schon seit Jahrzehnten hier – das spricht für sich.
Und sonst noch: „Lunchbox“/Kantine mit tgl. Veggi-Option und guter Salat-Bar, d.h. auch für Vegetarier/Veganer ansprechend.
Scheint das A und O bei der MB zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Menschen, die kontaktscheu sind, hier wohlfühlen. Direkte und offene Kommunikationswege, nebst Kontakt mit ext. Dienstleistern auch ständig Kontakt und Absprachen mit Kolleg*innen aus dem eigenen und anderen Messe-Bereichen. Ein gewisses Feingefühl in der Kommunikation mit Kolleg*innen und Dienstleistern ist nötig.
Diskriminierungen sind mir bislang nicht aufgefallen. Mehr kann ich dazu aufgrund (noch) kurzer Betriebszugehörigkeit nicht sagen.
Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen, Projektmanagement, Logistik, kommunikative und organisatorische Tätigkeiten, deren Ergebnisse und Nützlichkeit ich sehe – mir gefällt’s.
Den Wandel der letzten Jahre, den damit verbundenen Mut zu Veränderung. Alles, was auch aus der "guten alten Zeit" geblieben ist. Die Dynamik, die Einzug erhält. Die vielen Leistungen an die Mitarbeiter. Ich bin dankbar, dass wir so erfolgreich sind am Markt. Ich freue mich, dass wir bester Gastgeber sein wollen! Die konstante Besetzung der Geschäftsführung empfinde ich als sehr positiv.
Leben der Unternehmenswerte durch Vorgesetzte nur teilweise. Maßstäbe für Eingruppierung in TVÖD vereinheitlichen, z.B. Studium, Berufserfahrung.
Vorgesetzte müssen vorgegebene kulturelle Werte umsetzten - das sollte auch kontrolliert werden (z.B. Mobile Office). Ich würde Sozialkompetenz-Tests für vorschlagen, die es ermöglichen Stärken und Schwächen zu erkennen von Führungskräften und diese gezielter schulen. Stellenausschreibungen müssen offen sein und nicht vorab verkungelt - aus meiner Sicht würde nur helfen, wenn HR größere Mitsprache bei der Besetzung hat und somit 4-Augen den Bewerber prüfen.
Im Unternehmen kommt es darauf an in welcher Abteilung man eingesetzt ist, hier gibt es gravierende Unterschiede. Das beruht aus meiner persönlichen Sicht darauf, dass die Vorgesetzten viel freie Hand haben, z.B. wie sie mit Mitarbeitern umgehen oder ob die Werte die durch die Geschäftsführung vorgegeben werden (z.B. weltoffenes Image) überhaupt umgesetzt werden.
Die Messe Berlin kennen wohl die wenigsten Berliner, eher die bekannten Messen. Schade, denn das Unternehmen erfüllt einen großen Beitrag für die Stadt (Wirtschaftsförderung). Ehemalige Kollegen würden die Firma wohl oft als "Beamtenhaufen" erinnern. Es hat sich allerdings wirklich viel verändert und es wird dynamischer. Viele neue Köpfe bringen auch viel frischen Wind, der stößt nur manchmal auf alte Segel.
Die Messe ermöglicht sehr flexibles arbeiten, z.B. durch Gleitzeit, Mobile Office oder auch Eltern-Kind-Büros im Haus. Auch hier hat sich in den letzten Jahren viel getan! Neuerdings gibt es auch eine Kinderbetreuung in den Sommerferien für Schulkinder - ich kann das Angebot zwar nicht nutzen, finde das aber wirklich eine tolle Idee, für die sich der Personalbereich eingesetzt hat. Es wird sehr auf die Einhaltung der Arbeitszeiten geachtet, niemand wird zu Überstunden "verdonnert" - diese werden immer freiwillig geleistet. In manchen Bereichen verdichten sich die Aufgaben jedoch und die Kollegen müssen viele Stunden leisten, damit Projekte noch durchgeführt werden können. Leider gibt es dadurch auch viele lange Ausfallzeiten der Mitarbeiter, die dann dauerhaft diese Belastung hatten und anschließend gesundheitlich leiden. Die Probleme sind bekannt, man versucht Lösungen zu finden.
Im Unternehmen gibt es flache Hierarchien - das hat viele positive Seiten, jedoch gibt es dadurch auch nicht viele Entwicklungsmöglichkeiten. Auch hier hält nun die Veränderung Einzug: es werden Zwischenebenen geschaffen, die oft durch Kollegen aus dem Teams besetzt werden. Das find ich schön und freue mich für die Kollegen, die dadurch den Aufstieg geschafft haben! Außerdem bietet die Messe ein Stipendium für Bachelor- und Masterstudiengänge, was ich sehr großzügig finde. Jedoch gibt es nach diesen Studiengänge keine Garantie auf Karriere im Haus, man muss auf passende Ausschreibungen warten und hoffen. Beziehungen spielen bei den Ausschreibungen auch eine Rolle, hier entscheiden wieder die jeweiligen Vorgesetzten über die Besetzung (der Betriebsrat prüft aber). Besonders gut ist die Online-Plattform für Seminare/Weiterbildung. Jedem Mitarbeiter ist es so möglich Seminare einzusehen und sich anzumelden - die Möglichkeiten sind vielzählig! Bildungsurlaub ist möglich und man bekommt Unterstützung durch die Personalabteilung.
Die meisten Mitarbeiter erhalten Gehalt nach dem TVÖD. Die Eingruppierung ist nicht einheitlich geregelt, alles ist Auslegungssache - das finde ich sehr schade! Man bemüht sich Regeln zu finden, leider funktioniert dies bisher nicht/mäßig gut. Nun das große ABER: die Mitarbeiter erhalten eine Konzernprämie und partizipieren an den guten Umsätzen des Unternehmens. Außerdem wird das Mittagessen in der Kantine gefördert. Zusätzlich gibt es einen Zuschuss auf das BVG-Ticket und man kann ein Fahrrad/E-Bike vergünstigt leasen über die Firma. Zudem können Sonderboni vergeben werden, falls jemand besonders überragende Leistungen zeigt. Sport wird im Hause angeboten. Pool-Fahrzeuge dürfen gegen geringe Gebühr am Wochenende genutzt werden.
Eine Messe ist katastrophal wenn man die Müllmengen bedenkt die anfallen, z.B. durch Standbau. Hier muss mehr getan werden, z.B. nachhaltigen Messebau fördern. Grüner Strom ist nur auf Nachfrage verfügbar. Positiv: der Fuhrpark wurde um 2 E-Autos erweitert, die durch alle nutzbar sind (auch durch die Geschäftsführer genutzt, ein super Zeichen!).
Das Unternehmen ist groß und hat eine lange Geschichte. Deshalb gibt es auch ganz Unterschiedliche Generationen von Mitarbeitern. Die "altbewährten" halten immer zusammen und kennen sich meistens bestens aus alten Tagen. Hier beobachte ich immer sehr vertraute Kollegenbeziehungen. Das Unternehmen verändert sich und ich persönlich empfinde es so, dass die Personalabteilung sich um viele frische und junge Gesichter bemüht, die sehr offen im Unternehmen agieren. Kritisch finde ich persönlich nur, dass es auch viele Befindlichkeiten gibt. Hier und da stößt man dann schon auf einen Kollegen, der sich mehr erlauben darf als der andere und z.B. gute Kontakte ausnutzt. Z.B. spielt sich oft ein "anschwärzen" ein, sobald sich ein Kollege von dem anderen gekränkt fühlt. Statt Konflikte zu klären oder abkühlen zu lassen, ruft dann schnell mal ein Mitarbeiter bei dem Vorgesetzten des anderen an und beschwert sich. Zu dumm, dass diese dann oft Gehör finden bei den Chefs. Deshalb muss ich, trotz der tollen Atmosphäre und den vielen spannenden Köpfen hier, ein Sternchen abziehen.
Ich habe immer einen gleichberechtigten Umgang mit älteren Kollegen beobachtet. Ich persönlich schätze diese auch sehr.
Das Unternehmen hat seit einigen Jahren Führungskräftetrainings, das finde ich wirklich sehr gut! Außerdem gibt es Assessment Center, um die grundsätzliche Qualifikation als Führungskraft vor der Einstellung zu prüfen. Die Geschäftsleitung unternimmt wirklich viel für einen positiven Wandel. Ich muss nur zugeben, dass man oft nicht viel davon bemerkt. Wie schon unter dem Punkt "Arbeitsatmosphäre" bemerkt, wird Vorgesetzten viel Spielraum und persönliche Gestaltungsmöglichkeit der Vorgaben ermöglicht. Wenn man einen "guten" Chef abbekommt, ist das auch positiv. Anders bei Leitern, die schon seit Jahren als schwierig bekannt sind. Mir kommt es so vor, als ob diese Trainings an ihnen abprallen. Beispielsweise können Vorgesetzte das Mobile-Office-Arbeiten so erschweren, dass es dem Mitarbeiter fast unmöglich ist dieses zu nutzen. In einem Fall z.B. dadurch, dass diese Mobile-Office-Zeiten 1 Monat im Voraus gemeldet werden müssen und anschließend durch einen Arbeitsbericht nachgewiesen werden müssen und die geleisteten Stunden belegt. Zudem dürfen Vorgesetzte bei der Eingruppierung bestimmen: ist man nicht gelitten, gibt es nie mehr Geld.
Bei der IT-Hardware hat die Messe in den letzten Jahren mächtig nachgelegt, das ist prima! IT-Sofware ist noch ein Problem (jedoch erkannt). Für Arbeitsschutz wird sehr umfassend gesorgt (Helme, Sicherheitsschuhe auch für Büro-Hengste und -Stuten!). Die meistens Büros sind zweckmäßig ausgestattet und werden auch nach und nach saniert.
Hat sich im Haus deutlich verbessert, zum Beispiel durch Erneuerung des Intranets. Hier findet man fast alle Informationen für den Arbeitsalltag. Dieses Tool unterstützt die Führungskräfte sehr, z.B. sind Fortbildungen darüber ersichtlich und buchbar. Schwieriger wird es jedoch innerhalb der Abteilungen, bzw. Projekte. Hier hängt wieder viel von den Vorgesetzten ab, ob die Mitarbeiter mitgenommen werden wie sich die einzelnen Marken entwickeln oder welche langfristigen Ziele man im Projekt hat. Wenn nicht über den jeweils zugeordneten Leiter, dann erfährt man auch viel in anderen Abteilungen oder den Flurfunk. Grundsätzlich kann man auch immer Informationen erfragen.
Ein schwieriges Thema. Bei der Männer-Frauen-Debatte spielen für mich persönlich Umweltfaktoren eine größere Rolle. Die Messe ist bemüht, hat z.B. auch eine Beauftragte für Frauen. Religion und sexuelle Orientierung scheinen mir persönlich keine Hürde im Unternehmen zu sein - dies ist seit Jahren gelebte Kultur im Haus.
Es kommt darauf an wo man eingesetzt ist. Das Haus ist aber groß, man kann sich immer verändern. Die Aufgabe an sich ist immer spannend und man trifft viele interessante Menschen aus verschiedenen Kulturen. Gemildert wird dies allerdings durch die genutzte Software im Hause, die es den Kollegen oft abverlangt stundenlange Eingaben in SAP durchzuführen. Diese Arbeit ist natürlich stupide und uninteressant. An diesem Problem arbeitet man nun sehr lange und versucht Lösungen zu finden - ich bin zuversichtlich!
So verdient kununu Geld.