65 von 309 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
65 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Benefits, insbesondere flexible Arbeitszeitregelung sowie den Mut sich zu verändern
Kommunikationsmittel verbessern, um negativen Stimmen nicht zu viel Raum zu geben.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von hoher Kollegialität und die IT-Ausstattung ist modern.
Leider hat das Image in der Krise durch Medienberichterstattung und die Stimmen negativ eingestellter Kollegen und Kolleginnen gelitten. Das hat dieses Unternehmen definitiv nicht verdient.
Ebenfalls außergewöhnlich, wie flexibel sich Arbeits- und Privatleben dank der flexiblen Arbeitszeitregelung mit Gleitzeitregelung und modernen Arbeitstools vereinen lassen.
Es ist alles top modern, vom klassischen Training zur digitalen Lernplattform. Zudem gibt es viele informative Formate und ein Talentprogramm. Individuelle externe Weiterbildungsangebote wurden stets großzügig gefördert.
Rundes und sehr faires Paket bei ausgeglichener Work-life-Balance
Ist definitiv vorhanden und wird nun auch in der Strategie verankert.
Selten in diesem Ausmaß erlebt und auch auf die Führungsebene ist immer Verlass.
Es werden alle integriert und mitgenommen.
Ich fühle mich stets gut informiert und kenne meine Ziele. Der Austausch erfolgt stets auf Augenhöhe. Auch in der Corona-Pandemie suchten die Vorgesetzten eine stete persönliche Kommunikation und in Zeiten des Umbruchs reagierten sie flexibel auf ständig neue Anforderungen.
Sehr moderne Tools, state of the art
Auch in den zurückliegenden schwierigen Zeiten der Krise, fühlte ich mich stets gut informiert.
Außergewöhnlich hohe Frauenquote, auch auf Führungsebene. Flexible Arbeits- und Lebensphasenmodelle. Von Elternzeit, Teilzeit, Altersteilzeit bis Sabbatical ist alles möglich.
die Aufgaben sind sehr vielseitig und international. Der Alltag gestaltet sich nie eintönig, es ist viel Raum da Themen zu gestalten.
Tolles Gelände an einem Super Standort mit den besten Voraussetzungen. Internationales, spannendes Umfeld
Es war einmal ein tolles Unternehmen mit spannenden Aufgaben und einer tollen Belegschaft. Die ist jetzt wegrationalisiert und viel Fachwissen ist auf immer verloren. Die Führung denkt, sie leitet ein internationales Großunternehmen mit 50.000 Angestellten, dabei ist das lediglich ein bayerischer Mittelständler. Arbeiter die das Unternehmen groß gemacht haben und viele Jahre tolle Events organisiert haben sind jetzt unerwünscht. Mit Ansage werden Messen an die Wand gefahren, wichtige Stellen wegrationalisiert während die Geschäftsführung keine Abstriche machen will (eigene Fahrer/Bonus etc...)
Verantwortliche sofort komplett austauschen und nicht intern bei gleichen Bezügen auf andere Posten versetzen, während 170 Mitarbeiter gehen müssen! Mehr echte Unternehmer einsetzen und keine ehemaligen Politiker denen nur das eigene Wohl und die eigene Bühne an erster Stelle steht.
Moral gibt es keine, das zeigen aktuell exemplarisch die Berichte über Bonuszahlungen in der größten Krise seit Unternehmensgründung auf der Führungsebene. 170 Mitarbeiter mussten gehen und viele davon sind freiwillig gegangen, weil sie genug haben von der aktuellen Führung und der Situation und dem Umgang mit den Kollegen (und sicher nicht wie die Mitarbeiterin von der Personalabteilung schreibt wegen der angeblich so guten Konditionen). Ein Aufruf und die Belegschaft hätte freiwillig verzichtet um Kollegen zu retten, das war aber wohl gar nicht gewünscht, es ging nur um die Quote...
komplett am Boden nach den aktuellen Berichten in den Medien...
kommt auf den Bereich an...
war mal eine große Stärke des Unternehmens ist leider auch vorbei...
Ein Stern ist noch zuviel. Unterirdisch, es gilt rette sich wer kann und egal was das kostet (Hauptsache nicht meinen Job)...
steht auf dem Papier
Mikromanagement, falsche Prioritäten und die eiserne sture Art, mit der gerade die aktuelle Reorganisation durchgeführt wird. Die Kultur, die sich momentan etabliert, wird dem Unternehmen sehr lange ein Dorn im Auge sein. Hier wird gerade eine große Chance verschenkt, ein schlank organisiertes, agiles Unternehmen mit einem tollen Aufbruchsspirit zu werden. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät für ein Umdenken.
Nochmal ganz genau hinschauen, ob das sich abzeichnende Ergebnis wirklich das ist, was man möchte. Zugeben und anpacken, wenn man es falsch angegangen ist und vor allem raus aus der eigenen kleinen hermetisch abgeriegelten Welt.
Totales Chaos, Motivationslosigkeit, überforderte Abteilungsleiter und Führungskräfte, die erfolglos versuchen den Überblick zu bewahren. Dazu kommt, dass Teams radikal auseinandergerissen wurden. Das verbliebene Chaos, die ausgemerzten Teams und die Wunschvorstellungen verursachen nur noch Kopfschütteln und Schulterzucken in allen Hierarchiestufen.
War gut und leidet zur Zeit enorm. Viele Kunden und Partner verlieren langsam das Verständnis für den schlechten Umgang mit der Krise.
Wenn du nicht selber auf dich achtest, tut es aktuell keiner.
Von extern hoch einsteigen oder ohne Ambitionen kommen.
Hoch einsteigen empfiehlt sich. Gehaltssprünge danach bleiben in der Regel aus. Ansonsten wird versucht möglichst viele auf Juniorlevel zu halten.
Jetzt wo es politisch gewollt ist passiert langsam etwas. Es lohnt sich zwei Mal hinzuschauen. Das Messegelände in München ist vorbildlich, international schaut es bei den eigenen Niederlassungen und Beteiligungen anders aus.
Manchmal sitzt man im gleichen Boot. Manchmal nicht.
War bisher meist fair.
Vorgesetzte trauen sich einander nicht mehr über den Weg. Viele sind total überfordert oder haben bereits resigniert.
Vorzeigebüros sind es nicht, aber es gibt keine Mängel.
Es wird nur noch mitgeteilt, nicht mehr ausgetauscht. Auf Gegenfragen zu den neuen Prozessen oder Verantwortlichkeiten kommen keine oder nur unvollständige Antworten. Mit den resultierenden Problemen wird man alleine gelassen. Experten kommen nicht zu Wort und meistens wird nur noch auf Führungsebene zwischen den Abteilungen kommuniziert.
Außerhalb der Hierarchiegräben gab es hier glücklicherweise nie ein Problem.
Fallen den künftigen Prozessen zum Opfer, wurden eingespart oder es weiß eigentlich gerade niemand wer dafür zuständig ist oder was mit dem Arbeitsgebiet passieren soll.
Spannende Messe- und Eventbranche
Unternehmenskultur
Vielleicht schaut's in ein paar Jahren wieder besser aus.
Nach außen ein modernes, internationales Unternehmen in der spannenden und vielseitigen Messe- und Eventbranche. Innen ein autoritär geführtes Staatsunternehmen.
Messe München steht nach außen immer noch gut da. Tendenz seit einigen Jahren jedoch rückläufig, Corona verschärft Negativtrend zusätzlich.
Zu den Messen ist viel los, dazwischen manchmal Leerlauf.
Großes Weiterbildungsangebot nach Gießkannenprinzip. Bewilligung stark vom Verhältnis zum Vorgesetzten abhängig. Seit Corona alles nur noch online.
Guter Durchschnitt
Lange Liste an Social Benefits, doch 'was hilft's, wenn die Basics nicht stimmen.
Auf Arbeitsebene meistens sehr guter Kollegenzusammenhalt. In den letzten Jahren jedoch schlechter werdend.
Kommt drauf an, ob man den/die Kolleg*in behalten oder los werden will.
Im meinem Fall in jeder Beziehung absolut unterirdisch.
Sehr gute Verkehrsanbindung, sehr schönes Gelände, z.T. modernisierte Büros, sehr gute IT-Ausstattung, Kantine, Fitnesscenter, coffee for free.
Geschäftsführung und die meisten Führungskräfte kommunizieren was offiziell und erlaubt ist, mehr nicht.
Je höher die Führungsebene, desto weniger Frauen.
Messe- und Eventbranche ist sehr spannend und abwechslungsreich.
Freie Gestaltung soweit es die Tätigkeiten zulassen fairer Umgang
Für mich sehr ausgeglichen auch das stundenkonto erlaubt großen Spielraum
Gehalt auf Markt Durchschnitt Sozialleistungen gut
Sehr nettes Team hatte bisher immer bei Bedarf geholfen auch TL Und weitere Vorgesetzt halfen wenn notwendig
Sehr korrekt und verständnisvoll auch Hilfestellungen kommen zur rechten Zeit
Neues Equipment schöne Büros nicht gedrängt
Regelmäßige Informationsveranstaltungen Teammeetings und Informationsaustausch diverse Boards für Informationen
Keine Unterschiede fest zustellen
Immer wieder neue Projekte sehr interessant
Ein sehr netter und freundlichen Umgangston. Eine sympathische und kompetente Geschäftsführung, das gilt ebenso für den HR Bereich, über den ich nur Gutes sagen kann. Gute Extraleistungen. Viel Herzblut, das in die Messen gesteckt wird. Viele inspirierende und fähige Mitarbeiter und Führungskräfte. Viel Potential.
Alles, was man in der Bewertung nachlesen kann.
Unter anderen Bedingungen hätte ich es mir vorstellen können, länger für die MMG zu arbeiten. Auf der anderen Seite hat sich für mich mein Ausscheiden bei der MMG tatsächlich als Glücksfall erwiesen.
Die Messe macht vieles richtig, steht aber auch vor großen Herausforderungen, insbesondere durch die Digitalisierung. Konzentriert euch darauf, die besten Köpfe der Branche anzulocken und vor allem: diese zu halten. Fokussiert euch bei Bereichsleitern und Teamleitern auch auf Leadership Exzellenz, denn sonst nützen die besten Ideen nichts, wenn der Rest auf der Strecke bleibt.
Lebt die eigentlich tollen Werte, die ihr euch auf die Fahne geschrieben habt. Und toleriert nicht destruktives und zersetzendes Verhalten einzelner Mitarbeiter.
Sicherlich von Bereich zu Bereich unterschiedlich, und was ich so mitbekommen habe, war diese meistens eher positiv. Im Bereich, in dem ich tätig war, war die Arbeitsatmosphäre nur oberflächlich gut. Was auch an der fehlenden und mangelhaften Führung durch den Bereichsleiter lag. Wenn man es als Führungskraft zulässt, dass einzelne Mitarbeiter ganz offen gegen andere intrigieren, dann sollte man das nicht agiles und selbstgesteuertes Arbeiten nennen. Gutes Leadership ist auch im digitalen Zeitalter essentiell, unabhängig von der Agilität des Umfeldes. Und destruktives Verhalten von Mitarbeitern sollte nicht ignoriert oder schulterzuckend hingenommen werden, sondern muss immer Konsequenzen haben.
Zeiterfassung und die Möglichkeit, Stunden abzubauen.
Sicherlich wieder sehr abhängig vom Bereich, in meinem Fall war es ok. Sofern man ins Schema des Bereiches passte. In meinem Fall war der Bereich relativ homogen strukturiert, was eben passiert, wenn immer der selbe Typ Mitarbeiter/in eingestellt wird. Auch wenn solch ein Team sich für disruptiv hält - echte disruptive Teams weisen eine wesentlich größere Diversität auf. Es ist also wie immer eine persönliche Vorliebe, in welchem Umfeld man lieber arbeitet.
Ich habe mir mit meiner Bewertung der MMG sehr lange Zeit gelassen, was auch mit diesem Punkt zusammenhängt. Mit negativer Kritik bin ich eigentlich vorsichtig. In diesem Fall war das Vorgesetztenverhalten allerdings absolut inakzeptabel und dient mir in meiner aktuellen Tätigkeit gerne als Beispiel dafür, wie man es auf keinen Fall tun sollte.
Fachliche Kompetenz ist nur zu einem Teil das, was eine Führungskraft braucht. Dafür gibt es genug Experten in den Teams. Führungsstärke ist essentiell für den Erfolg. Auch in Unternehmen, die z.B. mit Holacracy arbeiten, ist Leadership essentiell, auch wenn dies anders gelebt wird.
Wenn der Vorgesetzte sich nur noch als "Impulsgeber" versteht, das Team sich selbst überlässt - inklusive Recruitment - und nicht regulierend eingreift, wenn z.B. Mitarbeiter/innen gegen andere frei intrigieren können, dann wird ein Großteil der Rolle nicht ausgefüllt.
Wenn sich der Vorgesetzte nicht einmal die Mühe macht, gemeinsam mit dem Mitarbeiter mögliche Probleme zu eruieren, sondern sich auf Aussagen genau der Person verlässt, die für ihre Lästereien und Intrigen bekannt ist, dann ist alles gesagt.
Diesbezüglich ist die Messe gut aufgestellt und bietet viele außergewöhnliche Extraleistungen an die von einem Fitnesscenter, einer Kantine bis zu einer wirklich guten Büroausstattung reichen.
Hier gibt es nichts auszusetzen!
Interessantes internationales Umfeld, spannende Marken und Projekte.
Die Abteilungsumstrukturierung in Marketing & Kommunikation wurde auf Biegen und Brechen durchgezogen, viele Zweifel der Mitarbeiter einfach übergangen.
Nachbessern in Bezug auf die Struktur der Abteilung Marketing & Kommunikation.
Der Zentralbereich MarCom (Marketing & Kommunikation) wurde in den vergangenen anderthalb Jahren umstrukturiert und komplett neue Rollenprofile geschaffen, in die man sich einzufügen hatte. Darunter hat die Arbeitsatmosphäre deutlich gelitten.
Durch die neuen Rollen ist eine unsichtbare, offiziell nicht existierende Hierarchieebene entstanden. Die einen haben die volle Verantwortung, die anderen arbeiten nur ab. Vormals gleichgestellte Kollegen spielen nun ihre Macht aus. Kompetente Mitarbeiter werden degradiert.
Manche Kollegen haben mehr Freiheiten als andere und können sich sozusagen die Rosinen heraussuchen, alle anderen sind in den festen neuen Strukturen gefangen und sollen stur nach Schema F arbeiten.
Der Ruf der Messe München ist nach außen sehr gut, intern sieht das mittlerweile teilweise anders aus - abhängig von der Abteilung.
Die Work-Life-Balance ist gut. Überstunden sind rund um die zu betreuuenden Veranstaltungen völlig normal und über alle Abteilungen hinweg üblich. Dank eines Gleitzeitkontos können diese aber einfach und meist auch recht spontan wieder ausgeglichen werden.
Kaum Karriere- oder Weiterbildungsmöglichkeiten, es sei denn man gilt als einer der High Potentials im Unternehmen. Esteres ist der neuen Struktur geschuldet, zweiteres aktuell hauptsächlich der Corona-Pandemie.
Gehalt und Sozialleistungen sind für den Marketing-/PR-Bereich angemessen gut. Maßstab sind aber sicherlich nicht die "Großen" in München...
Der Kollegenzusammenhalt war vor der Umstrukturierung der Abteilung sehr gut. Innerhalb der neuen einzelnen Teams ist er auch weiterhin gut, übergreifend kaum noch gegeben.
Abhängig von der Hierarchiestufe und Person.
Technische Ausstattung mit mobilen Endgeräten etc. ist sehr gut. Dadurch auch einfacher Wechsel ins durchgehende Mobile Arbeiten während Corona möglich.
Büros sind veraltet. Räume sollten komplett nach New Work-Aspekten umgebaut werden - leider hier Baustopp aufgrund von Corona
Die Qualität der Kommunikation ist absolut abhängig von einzelnen Personen und Hierarchiestufen.
Sofern man die richtige Rolle bekommen hat, sicherlich interessant. Alle anderen sind quasi Fußvolk und arbeiten ausschließlich die Aufträge der Kollegen ab.
- Viele Social Benefits
- Kollegenzusammenhalt
- Spannende Projekte und Aufgaben
- Personalentwicklungspläne (auch außerhalb vom Grow-Programm)
- Gehaltsbänder etwas transparenter gestalten
- Kommunikation (GF sollte weiterhin direkt mit Mitarbeiter kommunizieren)
Trotz der aktuell angespannten Situation, finde ich persönlich die Arbeitsatmosphäre gut. Es wird fleißig an neuen Projekten gearbeitet und viel Rücksichtig aufeinander genommen.
Hier wird viel getan: Gleitzeitregelung, Firmenfitness, After Work-Partys, Familienfreundlich
Großes internes Weiterbildungsprogramm, aber auch externe Weiterbildungen können bei Bedarf und nach Absprache besucht werden.
Gehalt entspricht dem Durchschnitt. Bei überdurchschnittlicher Leistung gibt es auch individuelle Gehaltsanpassungen. Altersvorsorge, Fahrtkostenzuschuss und Kantinenzuschuss, usw.
Einziger Kritikpunkt: Noch etwas mehr Transparenz bei den Gehaltsstufen
Der Umweltgedanke ist da. Es wird auch schon viel gemacht. Ich würde sagen, die Messe München ist sich ihrer Verantwortung bewusst. Bei Umweltbewusstsein geht aber bekanntlich immer mehr.
Seit Homeoffice und Kurzarbeit ist der Kollegenzusammenhalt noch viel besser geworden. Die Kollegen unterstützen sich gegenseitig, übernehmen Aufgaben von anderen und versuchen das Team voranzubringen.
Manche Führungskräfte denken noch sehr hierarchisch und sind Neuem gegenüber nicht ganz so offen. Dies sollte noch etwas mehr gefordert und gefördert werden.
Moderne und helle Büros, technische Geräte auf neustem Stand, höhenverstellbare Tische, Kaffee umsonst, Kantine mit gesundem Essen, eigenes Fitnessstudio, usw.
Seit Anfang diesen Jahres hat sich die Kommunikation im Unternehmen aus meiner Sicht verbessert. Es gibt regelmäßig Videobotschaften von der Geschäftsführung, in der offen über die bevorstehenden Veränderungen gesprochen wird. Trotz Homeoffice und Kurzarbeit wird im Team viel miteinander gesprochen und es gibt wöchentliche Updates von der Führungskraft. Trotzdem sollte Punkto Kommunikation nicht nachgelassen werden!
Abwechslungsreiche und herausfordernde Aufgaben
Work-Life-Balance ist wirklich top! Aufgaben an sich international geprägt, abwechslungsreich und man kann viel Verantwortung und Gestaltungsspielraum haben, wenn man möchte und sich dafür einsetzt.
Meine kO-Kriterien: Management- und HR-Verhalten sowie Kommunikation und Wertschätzung. Am aller schlimmsten: es gibt keine Einsicht und nur selten Mut zur Veränderung! Seid mutig und nehmt Anregungen aus der Belegschaft an. Auch in einer Krise. Viel zu konservativ und sperrig.
Werte ernsthaft (vor)leben. Zur Veränderung ernsthaft bereit sein. Flexibler werden. Lob, Anregungen und Kritik annehmen, daran arbeiten und immer weiter entwickeln - nicht stehen bleiben. Und ganz wichtig: offen und ehrlich miteinander kommunizieren (egal welche Abteilung und welche Ebene).
Der Grundansatz wäre da: Werte, die im Unternehmen eingeführt wurden, u.a. Vertrauen, Teamgeist, Innovation. Die meisten MitarbeiterInnen leben diese Werte sowieso schon seit langem oder wollten diese umsetzen (s. Innovation). Passen an sich zum Unternehmen. Nur schwierig und traurig, wie schwach diese von oben angeführt und vorgelebt wurden. Es herrscht eher ein wenig von Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima. Viel Skepsis und wenig Transparenz.
Intern: Bereits vor der Corona-Krise wurde immer weniger gut gesprochen. Jetzt nur noch schlecht. Katastrophale Stimmung - in der Krise wird leider sogar noch schlechter kommuniziert. Image ist vermutlich seit Jahrzehnten nun am Tiefpunkt angelangt.
Super!!! Auf Familien wird meist geachtet (außer Seminarzeiten: die sind nur an 40h-MA angepasst), flexible Arbeitszeiten, GLZ und viel Urlaub, den man ziemlich spontan und auch mal 3-4 Wochen am Stück nehmen kann
In einigen Teams gibt es ehrlichen und offenen Austausch, Wissen wird gerne weitergegeben. Viele KollegInnen würden sich ohne Befehl gegenseitig in Notsituationen unterstützen. Leider wird dies oft von FKs abgeblockt. Wenig Überblick wie man die MitarbeiterInnen effektiv und effizient einsetzen kann. Schade, denn das Herzblut und der Zusammenhalt wären da - werden nur immer wieder ausgebremst und die Flamme ist langsam am ersticken.
Je nach FK werden MA in Entscheidungen mit einbezogen. Das kann sehr gut funktionieren. Bei Konfliktfällen rennen einige gerne davon. Ziele kommen von ganz oben, daher können FKs oft nicht aus, unrealistische Ziele vorzulegen. Das kümmert die MA aber eher wenig, betrifft mehr die FKs die darunter am Ende leiden müssen.
Mittlerweile hat jeder einen eigenen Laptop, was super ist - ideal für Dienstreisen, Home Office oder Meetings. Räume sind auch gut aufgeteilt, wenig Leute in einem Büro. Man findet Ruhe zum Arbeiten.
Unter den MitarbeiterInnen i.d.R. gut: viel Austausch (eher sogar oft zu viele Meetings). Je nach FK werden Infos gut weiteregegeben - sind aber auch abhängig von oberstem Management, was sich selber oft uneinig ist.
Rest: einfach nur unfassbar schlecht. Besonders bzgl. HR-Themen wird so gut wie alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. HR und FK schieben sich Misskommunikation an MA gegenseitig in die Schuhe. Wenn seitens HR etwas - was leider wirklich oft vorkommt - vermasselt wurde, kam in so vielen Jahren nicht einmal eine Entschuldigung. Einfach nur ein schwaches, miserables, nicht-wertschätzendes Verhalten. Beim Abschlussgespräch wird Lob gerne gehört, Anregungen und Kritik aber nicht. HR geht sofort in Position Rechtfertigung, spricht Floskeln aus, ohne dem scheidenden MA ernsthaft zu zu hören (persönlich habe ich mich nach einigen Jahren Zugehörigkeit selber für eine Kündigung entschieden!).
Gehaltsbänder entsprechen den Verantwortungen. Gehalt wird pünktlich gezahlt. Je nachdem woher man kommt, am besten von extern, dann kann man mit einem sehr guten Gehalt einsteigen. Aufsteigen ist sehr schwierig, das wird meist abgeblockt - mit den zum Teil widersprüchlichsten Begründungen. Sozialleistungen sind völlig ok!
Je nachdem wie man vernetzt ist und wie stark eine FK ist und sich für einen einsetzt, kommt man weiter oder nicht.
Die Aufgaben machen viel Spaß, sind abwechslungsreich, leider eher wenig innovativ, dafür aber sehr international ausgerichtet. Man hat je nach FK viel Gestaltungsmöglichkeit im eigenen Aufgabenbereich, was je nach Person und eigene Vorlieben super ist. Arbeitsbelastung je nach Abteilung ok. HR hat keine Ahnung, was viele MA machen - kam in Gesprächen immer wieder durch. Es werden immer wieder Organisationsüberprüfungen durchgeführt. Scheitern aber weiterhin an einer flexibleren Gestaltung innerhalb der einzelnen Bereiche.
Hohe Internationalität.
Die schlechte Innovationsleistung und Weiterentwicklung der vergangenen Jahre bei gleichzeitig viel Eigenlob und verfälschter Selbstwahrnehmung.
Führung in allen Ebenen hinterfragen und Kultur komplett und radikal reformieren.
Das Management hat in stark operativen Themen seinen Mitarbeitern zu vertrauen und sollte die großen Probleme lösen und auf der Brücke durch die Krise navigieren anstatt kleine Schrauben im Maschinenraum zu drehen.
Die Arbeitsatmosphäre war in Erfolgszeiten gut. Sie sinkt rapide, nachdem die obersten Führungsebenen ins absolute Mikro-Management verfallen um den Schein von Kontrolle zu bewahren. Das Vertrauen und Verständnis in den gesamten Führungsapparat ist dadurch enorm gesunken. Der Druck mit neuen Ideen und digitalisierten Veranstaltungen Geld zu verdienen (obwohl man weder Vision noch Erfahrungsschatz hat und auch keine Mittel bereitstellen kann), ist enorm gestiegen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Führungskräfte dem Management nicht durch die Krise helfen können/wollen und das Management selbst nicht fähig ist dem Haus eine gute Strategie und Orientierung vorzugeben. Das Unternehmen wird nun deutlich damit konfrontiert, zu lange eine falsche Art von Führungs- und Arbeitskultur aufgebaut zu haben. Visionen und Pionier-/Pilotprojekte, auf die man jetzt aufsetzen könnte, gibt es nicht. Man hat sich zu lange auf die Selbstläufer ausgeruht und immer auf die gleichen Erfolgsgeschichten von vermeintlicher Digitalisierung verwiesen. Darunter leiden gerade jetzt in der Corona-Krise einfach alle.
Als großer Umsatzbringer in der Region immer sehr beliebt.
Es wird auf geltende scharfe Arbeitszeitregeln verwiesen, die sich weit weg von den realen Herausforderungen bewegen. Die Angestellten werden mit diesem Zielkonflikt alleine gelassen.
Karriereambitionen bitte nicht mitbringen. Aufstieg passiert nur in den seltensten Fällen. Weiterbildung in allgemeinen Themen möglich, gezielt keine Förderung.
Für normale Angestellte in München schwierig. Diverse Systeme wurden eingeführt um möglichst viel Gehaltsaufstieg zu verhindern und viel "Junioren"-Level zu halten.
Existiert in wirklich vorbildlicher Weise geländeseitig in München. International und bei der Durchführung von Veranstaltungen gibt es allerdings nur ein bisschen "Nachhaltigkeit" um kritische Stimmen zu beruhigen.
Kommt sehr schwer darauf an, in welcher Abteilung man arbeitet.
Gerade in der Reorganisation diverser Bereiche wurde nicht fair mit älteren Kollegen umgegangen.
Die unternehmensübergreifende Führungskultur hat sich zum Hauptproblem des Unternehmens entwickelt.
Die Transparenz und Kommunikationskultur war abteilungsübergreifend schon jahrelang ein Problem. Durch Kurzarbeit und fehlende Orientierung in der Corona-Krise ist dies nun verschärft worden.
Durchschnittlich. Man kämpft mit den gleichen Herausforderungen wie überall.
Die Arbeitsfelder sind interessant und spannend. Man kann nun der (Zwangs)-transformation ganzer Branchen zusehen und mitwirken - auch wenn man selbst unter Umständen darunter leiden wird.
So verdient kununu Geld.