Suche dir lieber einen anderen Arbeitgeber. Viele sind unzufrieden und wollen wechseln. Aktuell wird viel gekündigt!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass die MEV einem nicht sofort fallen lässt, wenn man in eine Notlage gerät, krank wird oder aus anderen Gründen vorübergehend nicht einsatzbereit ist. Anders als bei vielen anderen Unternehmen wird hier niemand direkt gekündigt oder alleine gelassen. Es gibt einen Grundlohn, der für eine Absicherung sorgt, sodass man nicht von der Anzahl der Arbeitsstunden abhängig ist. Das bedeutet, dass man im Falle einer Notlage oder einer schwierigen Zeit finanziell abgesichert ist.
Ich würde mich freuen, der MEV dabei zu helfen, sich weiterzuentwickeln und zu einem der besten Unternehmen in Deutschland zu werden. Dafür braucht es jedoch einen Blick in die Zukunft und Menschen, die mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten. Leider gibt es davon momentan viel zu wenig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich, wie bereits beschrieben, dass Menschen in Positionen sitzen, die meiner Meinung nach nicht für diese geeignet sind. Es scheint, dass einige dieser Personen aufgrund von Empfehlungen oder Beziehungen an ihre Positionen gelangt sind und sich selbst als besonders wichtig empfinden. Leider erkenne ich bei diesen Personen kein echtes Engagement oder teamführende Fähigkeiten, die das Unternehmen und die Mitarbeitenden wirklich voranbringen oder motivieren könnten. Stattdessen habe ich das Gefühl, dass hier Menschen nur nach ihrem Rang streben, um Anerkennung und Lob zu bekommen.
Es sollte dringend ein klarer Fokus darauf gelegt werden, wer in welchen Positionen sitzt und warum. Vielleicht müsste die Struktur des Unternehmens an einigen Stellen grundlegend überdacht werden, um die MEV langfristig voranzubringen. Ein Geschäftsführer sollte stets beide Aspekte im Blick haben: die wirtschaftliche Erfolgsbilanz des Unternehmens sowie das Wohl und die Motivation der Mitarbeitenden. Nur so kann eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung gewährleistet werden.
Verbesserungsvorschläge
Mal ein Auge auf die Verwaltung werfen.
Der eine weiß nicht was der andere macht.
Es scheint als wären sehr viele Amateure am Werk.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr entspannt. Als Triebfahrzeugführer arbeite ich größtenteils für mich selbst, ohne direkte Störungen oder ständigen Austausch mit Kollegen. Ich kann meine Planung weitgehend selbst einteilen, was mir ein hohes Maß an Unabhängigkeit gibt. Natürlich gibt es hin und wieder persönliche Unstimmigkeiten mit anderen Triebfahrzeugführern, aber das ist in jedem Berufsfeld normal.
Problematisch wird es, wenn die Teamleiter Anfragen dir auf die Nerven gehen.
Image
Image wird draußen müde belächelt.
Eher peinlich für die MEV zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Wer sich für einen Job als Triebfahrzeugführer im Güterverkehr entscheidet, weiß, worauf er sich einlässt. Die Arbeit erfordert längere Einsätze von meist 10 Tagen, gefolgt von 4 freien Tagen. Positiv hervorzuheben ist, dass die MEV diese Einsatzzeiten konsequent umsetzt und alle Ruhezeiten eingehalten werden.
Während der Arbeit ist eine gute Organisation wichtig, da der Alltag oft wenig Zeit für spontane Pausen lässt. Man muss vorausschauend planen – sei es für Mahlzeiten oder Erledigungen nach der Schicht. Das erfordert eine gewisse Anpassungsfähigkeit, ist aber mit der richtigen Routine gut machbar.
Ein großer Pluspunkt ist, dass die MEV flexibel auf persönliche Anliegen reagiert. Wer freie Tage benötigt oder in eine familiäre Notlage gerät, findet hier Unterstützung. Überstunden lassen sich ansammeln und gezielt für freie Zeit nutzen.
Die Work-Life-Balance ist schwer pauschal zu bewerten, da der Job naturgemäß mit längeren Abwesenheiten verbunden ist. Für mich persönlich passt das gut, und ich fühle mich mit diesem Modell wohl – deshalb vergebe ich eine gute Bewertung.
Karriere/Weiterbildung
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der MEV würde ich grundsätzlich als gut einschätzen. Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, sich nach einer Weiterbildung oder Ausbildung im Unternehmen hochzuarbeiten. Allerdings ist das gleichzeitig auch der größte Minuspunkt, da es auffällt, dass in einigen Führungspositionen Personen sitzen, die wenig bis gar keine Ahnung von Teamführung haben. In der Verwaltung befinden sich teilweise Menschen, die meiner Meinung nach besser draußen bleiben und Fahrzeuge bedienen sollten, anstatt für die Führung von Mitarbeitenden verantwortlich zu sein.
Ich sehe das als eines der größten Mankos bei der MEV – Stellen werden oft schnell besetzt, ohne wirklich zu prüfen, ob die Person auch die nötige Reife, Erfahrung und das Wissen hat, um Menschen erfolgreich zu führen. Bei der MEV habe ich das Gefühl, dass oft einfach jemand als “passend” angesehen wird, ohne die Führungskompetenzen richtig zu hinterfragen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist tariflich geregelt und aus meiner Sicht für die erbrachte Leistung etwas zu niedrig. Für die Anforderungen und den Aufwand, den wir als Triebfahrzeugführer leisten – gerade wenn man bedenkt, dass wir oft zehn Tage am Stück unterwegs sind – sollte der Lohn entweder angehoben oder es sollten zumindest Bonuszahlungen in jeglicher Form eingeführt werden, um den Ausgleich zu schaffen und die Mitarbeitenden wertschätzend zu behandeln.
Auch wenn wir in Hotels oder anderen Unterkünften untergebracht sind, sind wir nicht zu Hause und investieren viel von unserer Zeit und unserem Leben in das Unternehmen. Hier könnte die MEV wirklich nachbessern, um die Leistungen der Mitarbeitenden besser zu honorieren. Es gibt viele Modelle, wie man außerhalb des Tarifvertrags Bonuszahlungen oder ähnliche Anreize einführen könnte, aber scheinbar ist dies nicht im Interesse der MEV – was ich sehr schade finde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein der MEV ist meiner Meinung nach schwierig zu bewerten. Im Bereich Umwelt könnte man Triebfahrzeugführer beispielsweise durch Bonusprogramme anregen, energiesparend zu fahren, aber solche Initiativen wurden bisher nicht umgesetzt. Wir nutzen Züge und erhalten eine BahnCard, was aus umwelttechnischer Sicht positiv zu bewerten ist.
Im Bereich Sozialbewusstsein sehe ich jedoch Verbesserungspotenzial. Es gibt keine ausreichenden Programme zur Gesundheitsförderung, wie sie in anderen Unternehmen angeboten werden. Beispielsweise könnte die MEV allen Mitarbeitenden kostenfreie Sportangebote in Schwimmbädern oder Fitnesszentren deutschlandweit ermöglichen, was viele Unternehmen bereits tun. Statt nur kleine Ermäßigungen für Fitnessstudios anzubieten, könnte man ein umfassenderes, kostenfreies Gesundheitsangebot schaffen.
Darüber hinaus gibt es meiner Meinung nach zu wenig Fokus auf soziale Absicherungen und soziale Projekte, was in einer Firma dieser Größe bedauerlich ist. Ebenso gibt es wenig Engagement im Bereich Diversität und Inklusion. Der Beruf ist nach wie vor stark männerdominiert, und die MEV könnte mehr tun, um alle Menschen in den Arbeitsalltag
Kollegenzusammenhalt
Der kollegiale Zusammenhalt ist in der Regel sehr gut. Draußen auf der Strecke unterstützen wir uns gegenseitig und helfen, wo wir können. Falls es während der Schicht ein Problem gibt, ist die Disposition schnell erreichbar und kann klären, ob jemand im Einsatz ist, der telefonisch helfen kann. Wir Triebfahrzeugführer sehen uns größtenteils als Einheit.
Natürlich gibt es auch einige, die eher für sich bleiben und den Kontakt meiden. Manche sind generell unzufrieden – oft weniger mit der Firma, sondern eher mit sich selbst – und lassen das leider manchmal an anderen aus. Solche schwarzen Schafe gibt es aber in jedem Unternehmen, und sie beeinflussen das positive Gesamtbild nicht wesentlich. Insgesamt ein starker Zusammenhalt, weshalb ich vier von fünf Punkten vergebe.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten bezieht sich in meinem Fall auf meinen Teamleiter, da jeder Triebfahrzeugführer einem Team zugeordnet ist. Meine Erfahrungen mit meinem Teamleiter sind eher durchwachsen. Leider gibt er sich wichtiger, als er tatsächlich ist, und tritt oft mit einem herablassenden Ton auf. Es scheint, als sieht er sich selbst als den Besten, obwohl er denselben Werdegang wie wir alle hinter sich hat.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht durchwachsen. Die Ausstattung und Arbeitsmittel werden von den Kunden gestellt und sind häufig nicht auf dem neuesten Stand. Lokomotiven werden nicht immer ausreichend gewartet, was gelegentlich zu Problemen führt.
Ein Kritikpunkt ist die fehlende Arbeitskleidung seitens der MEV. Eine Firma dieser Größe sollte darüber nachdenken, einheitliche und repräsentative Arbeitskleidung einzuführen – nicht einfach Standardkleidung mit einem Logo, sondern eine professionelle Ausstattung, die einen Wiedererkennungswert schafft und das Unternehmen nach außen hin attraktiv macht. Während einige Kollegen lieber in privater Kleidung arbeiten, fände ich eine hochwertige MEV-Arbeitskleidung sinnvoll und ein starkes Signal für Professionalität.
Die Arbeitsumgebung in den Lokomotiven ist grundsätzlich in Ordnung. Falls technische Mängel wie eine defekte Klimaanlage auftreten, besteht die Möglichkeit, den Dienst auf dieser Lok zu verweigern. Die Arbeitszeiten sind naturgemäß lang, aber man ist selbst dafür verantwortlich, Pausen einzuhalten – es gibt niemanden, der das für einen überwacht.
Kommunikation
Die Kommunikation mit der Disposition, der Hotelbuchung und der MEV selbst ist hervorragend. Es gibt klare Ansprechpartner, die jederzeit erreichbar sind, und in Notfällen wird schnell geholfen.
Je nach Arbeitsaufkommen ist die Laune aber mal im Keller bei der Dispo.
Ist auch Glückssache wen man am Telefon hat.
Dispo agiert als müsse sie aus der eigenen Tasche zahlen.
Die Vorgesetzten der Dispo scheinen Tyrannen zu sein.
Vorgesetzte arbeiten von oben herab, es wird angegeben dass alle auf Augenhöhe sind und ein heuchlerisches Du wird angeboten und genutzt.
Die Verwaltung behandelt die Tfs sehr schlecht.
Gleichberechtigung
Zum Thema Gleichberechtigung kann ich nicht viel sagen, da der Beruf des Triebfahrzeugführers nach wie vor männerdominiert ist. Wie es in der Verwaltung oder anderen Bereichen aussieht, kann ich nicht beurteilen.
Ich persönlich fühle mich gleichberechtigt, aber als Mann habe ich in diesem Berufsfeld auch keine negativen Erfahrungen gemacht. Wie es für Frauen oder andere Gruppen ist, kann ich daher nicht einschätzen.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben sind in diesem Beruf schwer zu bewerten, da der Job an sich schon sehr abwechslungsreich ist. Kein Tag gleicht dem anderen, und es gibt immer neue Herausforderungen. Mal funktioniert ein Triebfahrzeug nicht richtig, mal gibt es Unregelmäßigkeiten bei Zügen, die überprüft werden müssen – es bleibt spannend.
