108 von 232 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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108 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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108 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dazu habe ich mich bereits in den vorherigen Punkten ausführlich geäußert und dargestellt, welche Aspekte ich am Arbeitgeber positiv hervorheben möchte. Daher gibt es an dieser Stelle keine weiteren Ergänzungen oder Äußerungen, da die wesentlichen Punkte bereits oben erläutert wurden.
Auch hierzu habe ich mich bereits in den vorherigen Punkten geäußert. Daher sehe ich an dieser Stelle keinen Anlass, weitere Angaben zu machen oder die bereits genannten Punkte nochmals ausführlich darzustellen.
Wie bereits im vorherigen Punkt beschrieben, habe ich mich hierzu bereits ausführlich geäußert. Daher gibt es von meiner Seite an dieser Stelle keine weiteren Ergänzungen oder Anmerkungen.
Manchmal ist es anstrengend, aber zum Schluss wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Das erleichtert die Zusammenarbeit für alle und sorgt dafür, dass die Arbeitsatmosphäre angenehmer und entspannter ist.
Beim Image des Unternehmens sollte sich jeder ein eigenes Bild machen. Natürlich gibt es Kollegen, die negative Erfahrungen gemacht haben und diese entsprechend äußern. Gleichzeitig gibt es aber auch viele positive Aspekte, die hervorzuheben sind und die bereits in den vorherigen Punkten beschrieben wurden. Deshalb sollte man sich am besten selbst ein Bild vom Unternehmen und den Arbeitsbedingungen machen. Letztendlich sind die Erfahrungen individuell – denn jeder erlebt das Unternehmen auf seine eigene Weise.
Die Work-Life-Balance ist wirklich grandios. Es wird darauf geachtet, dass die Kollegen, die draußen für das Unternehmen die Züge fahren, auch regelmäßig nach Hause zu ihren Familien kommen. Dabei wird berücksichtigt, dass hinter jedem Mitarbeiter auch eine Familie und oftmals Kinder stehen. Es geht also nicht darum, dass man seinen Turnus permanent und massiv abarbeitet, sondern darum, eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu schaffen.
Bei der Weiterbildung sollte darauf geachtet werden, dass Schulungen und Weiterbildungen zeitnah stattfinden und entsprechend der Kundenanforderungen durchgeführt werden. Auch sollten ausreichend Schulungstage eingeplant und gegebenenfalls Lokomotiven für praktische Schulungen bereitgestellt werden. Gerade bei Schulungen für ausländische Bahnhöfe und Strecken wäre es sinnvoll, darauf zu achten, dass alle Kolleginnen und Kollegen möglichst auf dem gleichen Ausbildungsstand sind. Dadurch kann im Bedarfsfall flexibel auf andere Mitarbeiter zurückgegriffen werden, ohne dass zunächst lange geklärt werden muss, welcher Kollege für den jeweiligen Einsatz berechtigt und entsprechend qualifiziert ist.
Beim Gehalt gibt es einen Tarifvertrag, wodurch die Vergütung sowie verschiedene Benefits und Zusatzleistungen klar und transparent geregelt sind. Wer Interesse daran hat, im Unternehmen anzufangen, sollte sich bereits im Vorstellungsgespräch die verschiedenen Gehaltsbestandteile sowie die angebotenen Benefits und Zusatzleistungen ausführlich erläutern lassen.
Das Sozialbewusstsein wird im Unternehmen großgeschrieben. Es wird darauf geachtet, dass sowohl soziale als auch wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Auch das Umweltbewusstsein spielt eine wichtige Rolle. Den Lokführern wird beispielsweise vermittelt, durch eine vorausschauende und defensive Fahrweise den Stromverbrauch zu reduzieren und dadurch Ressourcen zu schonen.
Der Kollegenzusammenhalt ist wirklich top, und es gibt keinerlei größere Diskrepanzen. Im Gegenteil: Wenn man eine neue Baureihe erworben hat und bei bestimmten Themen noch unsicher ist, werden einem immer Kollegen vermittelt, die einen telefonisch oder auch vor Ort unterstützen können. Dadurch bekommt man die notwendige Sicherheit und kann seine Grundlagen weiter festigen und ausbauen.
Mit älteren Kollegen wird respektvoll und wertschätzend umgegangen. Gleichzeitig kann man von ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem umfangreichen Wissen sehr viel lernen und für die eigene Arbeit mitnehmen. Dieser Erfahrungsaustausch ist äußerst positiv und aus meiner Sicht etwas, das man heute in vielen Unternehmen der freien Wirtschaft leider nicht mehr in diesem Umfang findet.
Das Verhältnis zu den Vorgesetzten ist wirklich gut, und es gibt keinerlei Beanstandungen. Wenn man versucht, seinen Teamleiter telefonisch zu erreichen, bekommt man in der Regel zeitnah eine Rückmeldung. Auch wenn der Rückruf nicht sofort erfolgt, kann man davon ausgehen, dass man noch am selben oder spätestens am Folgetag zurückgerufen wird. Dabei wird sich den Anliegen und Problemen immer angenommen – egal, ob es sich um berufliche Themen innerhalb der Firma oder um private Angelegenheiten handelt.
Die Arbeitsbedingungen bewerte ich insgesamt sehr positiv. Es wird viel Rücksicht auf die Mitarbeiter genommen und darauf geachtet, dass die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Situationen berücksichtigt werden. Dadurch entsteht ein angenehmes Arbeitsumfeld, in dem man sich als Mitarbeiter wertgeschätzt und gut aufgehoben fühlt.
Die Kommunikation ist offen und direkt und findet über verschiedene Kanäle statt. Dadurch hat man immer einen Ansprechpartner und auch ein offenes Ohr, wenn private Probleme entstehen oder bereits bestehen. Das gibt einem das Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden und bei Problemen jederzeit Unterstützung zu bekommen.
Bei der Gleichberechtigung gibt es keinerlei Beanstandungen oder Diskriminierung. In der Firma werden alle Mitarbeiter gleich behandelt – unabhängig von ihrer Herkunft oder persönlichen Vergangenheit. Es wird darauf geachtet, dass jeder die gleichen Chancen bekommt und entsprechend seiner individuellen Stärken und Schwächen gefördert wird. Dabei steht ein respektvoller und fairer Umgang miteinander im Vordergrund.
Da man für mehrere Unternehmen fährt, ist das Aufgabenspektrum sehr vielfältig und breit gefächert. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die unterschiedlichen Leistungen und Einsatzbereiche. Es ist interessant und zugleich wissenswert zu sehen, welche Leistungen in welchem Umfang erbracht werden und wie groß das Aufgabenspektrum teilweise ist.
Pünktliches Gehalt.
Es scheint, dass sich die Unternehmensleistung in den letzten drei bis vier Jahren kontinuierlich verschlechtert hat, was den Eindruck erweckt, als sei dies beabsichtigt.
Vereinbarungen sollten stets eingehalten werden.
Die Anliegen der Mitarbeiter sollten berücksichtigt werden.
Mitarbeiter, die konstruktive Kritik äußern, sollten angehört werden, um die Ursachen zu verstehen.
Der Grundsatz "Der Kunde ist König" sollte nicht uneingeschränkt gelten.
Die Mitarbeiter sind maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich.
War schon mal besser.
Leider hat sich die Situation verschlechtert.
Ich habe von Kollegen die Rückmeldung erhalten, dass die Qualität nicht mehr den Erwartungen entspricht.
Diese Einschätzung kann ich teilweise bestätigen.
Grauenhaft.
Zehn Tage auswärts, vier Tage zuhause.
Das Familienleben und soziale Leben sind nicht mehr existent. Man verkauft sozusagen seine Seele an die Arbeit.
Es existieren zwar alternative Modelle, jedoch führt die Wahl eines solchen umgehend zu einer Reduzierung des Gehalts.
Mitarbeitenden, die Bereitschaft zur Weiterentwicklung zeigen, werden entsprechende Chancen eröffnet. Personen jedoch, die als kritisch oder unbequem wahrgenommen werden, haben hingegen deutlich erschwerte Möglichkeiten, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.
Die Vergütung erfolgt gemäß Tarifvertrag. Für die Abwesenheitszeiten, in denen Mitarbeiter nicht bei ihren Familien sein können, sollte eine angemessene Entschädigung erfolgen, da die Freizeit zwischen den Schichten außerhalb des häuslichen Umfelds verbracht wird.
Die Leistung auf der Schiene ist hervorragend.
Allerdings ist die Reaktionszeit der Teamleitung auf Anfragen verbesserungswürdig.
Eine Bewertung des Geschäftsführers ist mir leider nicht möglich. Allerdings hat sich die Zusammenarbeit mit meinen direkten Vorgesetzten in der Teamleitung in den vergangenen Monaten deutlich negativ entwickelt. Die interne Kommunikation ist nahezu vollständig zum Erliegen gekommen; der Fokus liegt ausschließlich auf den Kunden, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse oder Situation der Mitarbeitenden.
Früher fand ein offener Austausch statt, doch seit etwa einem Jahr ist dieser nahezu auf null reduziert. Zudem werden Zusagen nicht eingehalten, und abweichende Meinungen werden häufig nicht ernst genommen.
Diese Entwicklungen sind maßgebliche Gründe dafür, dass ich mich entschieden habe, das Unternehmen zu verlassen.
Wie bereits erwähnt, hat der Kunde oberste Priorität.
Disposition immer Besetzt und Hilfsbereit.
Mal so mal so
Als Tf immer sehr Interessant
Zusammenhalt und Respekt, ist halt ne "große Familie"
Gibt es für mich nix
Sich noch mehr präsentieren und mehr Kollegen gewinnen, das "schlechte Image" der vergangenen Jahre richtig stellen.
Wer will... kann es tun
100
100
100
Die ausbilder und die firma mev
Es gibt nichts schlechtes
Alles positiv
Alles top
Alles
Nichts
Keine
Gut am Arbeitgeber finde ich, dass die MEV einem nicht sofort fallen lässt, wenn man in eine Notlage gerät, krank wird oder aus anderen Gründen vorübergehend nicht einsatzbereit ist. Anders als bei vielen anderen Unternehmen wird hier niemand direkt gekündigt oder alleine gelassen. Es gibt einen Grundlohn, der für eine Absicherung sorgt, sodass man nicht von der Anzahl der Arbeitsstunden abhängig ist. Das bedeutet, dass man im Falle einer Notlage oder einer schwierigen Zeit finanziell abgesichert ist.
Ich würde mich freuen, der MEV dabei zu helfen, sich weiterzuentwickeln und zu einem der besten Unternehmen in Deutschland zu werden. Dafür braucht es jedoch einen Blick in die Zukunft und Menschen, die mit Engagement und Leidenschaft daran arbeiten. Leider gibt es davon momentan viel zu wenig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich, wie bereits beschrieben, dass Menschen in Positionen sitzen, die meiner Meinung nach nicht für diese geeignet sind. Es scheint, dass einige dieser Personen aufgrund von Empfehlungen oder Beziehungen an ihre Positionen gelangt sind und sich selbst als besonders wichtig empfinden. Leider erkenne ich bei diesen Personen kein echtes Engagement oder teamführende Fähigkeiten, die das Unternehmen und die Mitarbeitenden wirklich voranbringen oder motivieren könnten. Stattdessen habe ich das Gefühl, dass hier Menschen nur nach ihrem Rang streben, um Anerkennung und Lob zu bekommen.
Es sollte dringend ein klarer Fokus darauf gelegt werden, wer in welchen Positionen sitzt und warum. Vielleicht müsste die Struktur des Unternehmens an einigen Stellen grundlegend überdacht werden, um die MEV langfristig voranzubringen. Ein Geschäftsführer sollte stets beide Aspekte im Blick haben: die wirtschaftliche Erfolgsbilanz des Unternehmens sowie das Wohl und die Motivation der Mitarbeitenden. Nur so kann eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung gewährleistet werden.
Mal ein Auge auf die Verwaltung werfen.
Der eine weiß nicht was der andere macht.
Es scheint als wären sehr viele Amateure am Werk.
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr entspannt. Als Triebfahrzeugführer arbeite ich größtenteils für mich selbst, ohne direkte Störungen oder ständigen Austausch mit Kollegen. Ich kann meine Planung weitgehend selbst einteilen, was mir ein hohes Maß an Unabhängigkeit gibt. Natürlich gibt es hin und wieder persönliche Unstimmigkeiten mit anderen Triebfahrzeugführern, aber das ist in jedem Berufsfeld normal.
Problematisch wird es, wenn die Teamleiter Anfragen dir auf die Nerven gehen.
Image wird draußen müde belächelt.
Eher peinlich für die MEV zu arbeiten.
Wer sich für einen Job als Triebfahrzeugführer im Güterverkehr entscheidet, weiß, worauf er sich einlässt. Die Arbeit erfordert längere Einsätze von meist 10 Tagen, gefolgt von 4 freien Tagen. Positiv hervorzuheben ist, dass die MEV diese Einsatzzeiten konsequent umsetzt und alle Ruhezeiten eingehalten werden.
Während der Arbeit ist eine gute Organisation wichtig, da der Alltag oft wenig Zeit für spontane Pausen lässt. Man muss vorausschauend planen – sei es für Mahlzeiten oder Erledigungen nach der Schicht. Das erfordert eine gewisse Anpassungsfähigkeit, ist aber mit der richtigen Routine gut machbar.
Ein großer Pluspunkt ist, dass die MEV flexibel auf persönliche Anliegen reagiert. Wer freie Tage benötigt oder in eine familiäre Notlage gerät, findet hier Unterstützung. Überstunden lassen sich ansammeln und gezielt für freie Zeit nutzen.
Die Work-Life-Balance ist schwer pauschal zu bewerten, da der Job naturgemäß mit längeren Abwesenheiten verbunden ist. Für mich persönlich passt das gut, und ich fühle mich mit diesem Modell wohl – deshalb vergebe ich eine gute Bewertung.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der MEV würde ich grundsätzlich als gut einschätzen. Es gibt tatsächlich die Möglichkeit, sich nach einer Weiterbildung oder Ausbildung im Unternehmen hochzuarbeiten. Allerdings ist das gleichzeitig auch der größte Minuspunkt, da es auffällt, dass in einigen Führungspositionen Personen sitzen, die wenig bis gar keine Ahnung von Teamführung haben. In der Verwaltung befinden sich teilweise Menschen, die meiner Meinung nach besser draußen bleiben und Fahrzeuge bedienen sollten, anstatt für die Führung von Mitarbeitenden verantwortlich zu sein.
Ich sehe das als eines der größten Mankos bei der MEV – Stellen werden oft schnell besetzt, ohne wirklich zu prüfen, ob die Person auch die nötige Reife, Erfahrung und das Wissen hat, um Menschen erfolgreich zu führen. Bei der MEV habe ich das Gefühl, dass oft einfach jemand als “passend” angesehen wird, ohne die Führungskompetenzen richtig zu hinterfragen.
Das Gehalt ist tariflich geregelt und aus meiner Sicht für die erbrachte Leistung etwas zu niedrig. Für die Anforderungen und den Aufwand, den wir als Triebfahrzeugführer leisten – gerade wenn man bedenkt, dass wir oft zehn Tage am Stück unterwegs sind – sollte der Lohn entweder angehoben oder es sollten zumindest Bonuszahlungen in jeglicher Form eingeführt werden, um den Ausgleich zu schaffen und die Mitarbeitenden wertschätzend zu behandeln.
Auch wenn wir in Hotels oder anderen Unterkünften untergebracht sind, sind wir nicht zu Hause und investieren viel von unserer Zeit und unserem Leben in das Unternehmen. Hier könnte die MEV wirklich nachbessern, um die Leistungen der Mitarbeitenden besser zu honorieren. Es gibt viele Modelle, wie man außerhalb des Tarifvertrags Bonuszahlungen oder ähnliche Anreize einführen könnte, aber scheinbar ist dies nicht im Interesse der MEV – was ich sehr schade finde.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein der MEV ist meiner Meinung nach schwierig zu bewerten. Im Bereich Umwelt könnte man Triebfahrzeugführer beispielsweise durch Bonusprogramme anregen, energiesparend zu fahren, aber solche Initiativen wurden bisher nicht umgesetzt. Wir nutzen Züge und erhalten eine BahnCard, was aus umwelttechnischer Sicht positiv zu bewerten ist.
Im Bereich Sozialbewusstsein sehe ich jedoch Verbesserungspotenzial. Es gibt keine ausreichenden Programme zur Gesundheitsförderung, wie sie in anderen Unternehmen angeboten werden. Beispielsweise könnte die MEV allen Mitarbeitenden kostenfreie Sportangebote in Schwimmbädern oder Fitnesszentren deutschlandweit ermöglichen, was viele Unternehmen bereits tun. Statt nur kleine Ermäßigungen für Fitnessstudios anzubieten, könnte man ein umfassenderes, kostenfreies Gesundheitsangebot schaffen.
Darüber hinaus gibt es meiner Meinung nach zu wenig Fokus auf soziale Absicherungen und soziale Projekte, was in einer Firma dieser Größe bedauerlich ist. Ebenso gibt es wenig Engagement im Bereich Diversität und Inklusion. Der Beruf ist nach wie vor stark männerdominiert, und die MEV könnte mehr tun, um alle Menschen in den Arbeitsalltag
Der kollegiale Zusammenhalt ist in der Regel sehr gut. Draußen auf der Strecke unterstützen wir uns gegenseitig und helfen, wo wir können. Falls es während der Schicht ein Problem gibt, ist die Disposition schnell erreichbar und kann klären, ob jemand im Einsatz ist, der telefonisch helfen kann. Wir Triebfahrzeugführer sehen uns größtenteils als Einheit.
Natürlich gibt es auch einige, die eher für sich bleiben und den Kontakt meiden. Manche sind generell unzufrieden – oft weniger mit der Firma, sondern eher mit sich selbst – und lassen das leider manchmal an anderen aus. Solche schwarzen Schafe gibt es aber in jedem Unternehmen, und sie beeinflussen das positive Gesamtbild nicht wesentlich. Insgesamt ein starker Zusammenhalt, weshalb ich vier von fünf Punkten vergebe.
Das Vorgesetztenverhalten bezieht sich in meinem Fall auf meinen Teamleiter, da jeder Triebfahrzeugführer einem Team zugeordnet ist. Meine Erfahrungen mit meinem Teamleiter sind eher durchwachsen. Leider gibt er sich wichtiger, als er tatsächlich ist, und tritt oft mit einem herablassenden Ton auf. Es scheint, als sieht er sich selbst als den Besten, obwohl er denselben Werdegang wie wir alle hinter sich hat.
Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht durchwachsen. Die Ausstattung und Arbeitsmittel werden von den Kunden gestellt und sind häufig nicht auf dem neuesten Stand. Lokomotiven werden nicht immer ausreichend gewartet, was gelegentlich zu Problemen führt.
Ein Kritikpunkt ist die fehlende Arbeitskleidung seitens der MEV. Eine Firma dieser Größe sollte darüber nachdenken, einheitliche und repräsentative Arbeitskleidung einzuführen – nicht einfach Standardkleidung mit einem Logo, sondern eine professionelle Ausstattung, die einen Wiedererkennungswert schafft und das Unternehmen nach außen hin attraktiv macht. Während einige Kollegen lieber in privater Kleidung arbeiten, fände ich eine hochwertige MEV-Arbeitskleidung sinnvoll und ein starkes Signal für Professionalität.
Die Arbeitsumgebung in den Lokomotiven ist grundsätzlich in Ordnung. Falls technische Mängel wie eine defekte Klimaanlage auftreten, besteht die Möglichkeit, den Dienst auf dieser Lok zu verweigern. Die Arbeitszeiten sind naturgemäß lang, aber man ist selbst dafür verantwortlich, Pausen einzuhalten – es gibt niemanden, der das für einen überwacht.
Die Kommunikation mit der Disposition, der Hotelbuchung und der MEV selbst ist hervorragend. Es gibt klare Ansprechpartner, die jederzeit erreichbar sind, und in Notfällen wird schnell geholfen.
Je nach Arbeitsaufkommen ist die Laune aber mal im Keller bei der Dispo.
Ist auch Glückssache wen man am Telefon hat.
Dispo agiert als müsse sie aus der eigenen Tasche zahlen.
Die Vorgesetzten der Dispo scheinen Tyrannen zu sein.
Vorgesetzte arbeiten von oben herab, es wird angegeben dass alle auf Augenhöhe sind und ein heuchlerisches Du wird angeboten und genutzt.
Die Verwaltung behandelt die Tfs sehr schlecht.
Zum Thema Gleichberechtigung kann ich nicht viel sagen, da der Beruf des Triebfahrzeugführers nach wie vor männerdominiert ist. Wie es in der Verwaltung oder anderen Bereichen aussieht, kann ich nicht beurteilen.
Ich persönlich fühle mich gleichberechtigt, aber als Mann habe ich in diesem Berufsfeld auch keine negativen Erfahrungen gemacht. Wie es für Frauen oder andere Gruppen ist, kann ich daher nicht einschätzen.
Interessante Aufgaben sind in diesem Beruf schwer zu bewerten, da der Job an sich schon sehr abwechslungsreich ist. Kein Tag gleicht dem anderen, und es gibt immer neue Herausforderungen. Mal funktioniert ein Triebfahrzeug nicht richtig, mal gibt es Unregelmäßigkeiten bei Zügen, die überprüft werden müssen – es bleibt spannend.
Diversen Trainern und Alfs ist es zu verdanken, dass überhaupt so etwas wie Freude entsteht.
Alles andere
Ich hatte mitte 2023 eine Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer bei der MEV begonnen, diese jedoch vor Beendigung der Abschlußprüfung vorzeitig abgebrochen, da es gesundheitlich nicht mehr möglich war.
Die Praxisausbildung dort ist sehr zermürbend. Das merkt man allerdings erst währenddessen, da vorher nicht darüber kommuniziert wird, wie dort der Arbeitsalltag aussieht. Eventuell hat man die Befürchtung, dass dann schon vorher die Leute abspringen.
Switchen in den P-Verkehr ist während oder auch vor Beginn der Praxis nicht möglich, oder man möchte es nicht von Seiten der MEV, da man Güterzuglokführer braucht. So kommt es mir zumindest vor.
Es wurde vorher nicht kommuniziert, dass ein Großteil des Güterverkehrs in der Praxisausbildung im Adhoc Verkehr stattfindet. Das heißt täglich wechselnde Arbeits- und Schlafzeiten und das 8-10 Tage am Stück!
Das bekam ich auf Dauer nicht hin. Übermüdung, Erschöpfung und damit zusammenhängende Leistungseinbrüche waren die Folge. In mehreren Gesprächen die ich deswegen gesucht habe, wurden Lösungen versprochen, getan hat sich zu meinen Gunsten aber nichts. Im Gegenteil; im Gespräch mit der Praxisplanung wurde ich schlichtweg vor vollendete Tatsachen gestellt. "Das ist das Leid des Lokführers" und "Später ist das Draußen genauso", oder "für geregelte Arbeitszeiten müsse man bei einer Bimmelbahn arbeiten" waren die Sätze, die ich zu hören bekam.
Respekt- und empathielos gegenüber dem Quereinsteiger und massiv demotivierend. So geht man nicht mit Menschen um, die ein Problem haben!
Ich habe kein Problem mit Schicht- oder Wochenendarbeit, aber TÄGLICH wechselnde Zeiten sind einfach nicht möglich. Wenn selbst Ausbildungslokführer und Standortleiter sagen, dass diese Schichten nichts für Azubis bzw. Quereinsteiger sind und selbst gestandene Lokführer diese Schichten nicht machen können, warum schmeißt man die Quereinsteiger dann dort rein?? Und wenn keine andere Möglichkeiten bestehen warum reformiert die MEV nicht ihr Ausbildungssystem??? bzw. warum wird das vorher nicht KOMMUNIZIERT???
Meiner Meinung nach versteckt man sich hinter Vorgaben, Vorschriften und anderem Gedöns um selbst nichts ändern zu müssen. Es könnte ja Geld kosten und man müsste die verkrusteten Strukturen aufbrechen. Das will in der obersten Etage wohl niemand.....
Letztendlich fiel ich wegen dem ganzen Mist dann 4 Monate aus weil ich körperlich und psychisch am Ende war.
Dass sich in dieser Zeit niemand von der MEV nach mir erkundigt hat, mir das Gefühl gegeben hat, dass man mich unterstützt und für mich da ist, hat mich enorm enttäuscht. Das Gefühl zu bekommen alleine gelassen zu werden, weil man nicht 100% im Rahmen ist frustriert zutiefst.
Ab hier war mir klar, dass das Thema MEV für mich erledigt ist und habe in einem weiteren Gespräch, nach der dem viermonatigen Ausfall, offen darüber gesprochen, dass ich mich auch anderweitig orientieren werde.
Von Seiten der MEV hat man sich dann dazu entschieden, mir erstmal keine Bahncard mehr auszustellen, was ja grundsätzlich ok ist. Mir dann aber ein krankheitsbedingt verfallenes Einzelticket in Rechnung zu stellen, ist eine bodenlose Frechheit. Für mich fühlt sich das wie ein Nachtreten an, eventuell weil ich wie schon erwähnt nicht in deren Rahmen passe und ne Extrawurst bin, oder weil ich noch bezüglich der Abläufe dort an meinen Kostenträger gewandt habe. Das hat man mir, wie ich erfahren ziemlich krumm genommen.
Fazit: Der Beruf des Lokführers kann schön sein. Wenn einem dieser aber schon während der Ausbildung durch eingelaufene und verknöcherte Strukturen madig gemacht wird, sollte man sich über den Weggang von potentiell guten Mitarbeitern (nicht nur Azubis oder Quereinsteiger) nicht wundern. Bereits erwähnte Aussagen wie "Das sei das Leid des Lokführers", kommen von Personen, die selbst kaum noch oder gar nicht mehr auf dem Führerstand sitzen.
Es besteht zudem keine Chancengleichheit. Die einen fahren täglich die gleiche Strecke um die gleiche Uhrzeit. Die anderen verbringen etliche Stunden mit Anfahrten zum Einsatzort und sollen dann noch 10-12 Stunden am oder im Zug verbringen.
In einer Zeit in der jede Branche bezüglich Fachkräftemangel am Klagen ist, sollte man Jeden, der sich diesen Job freiwillig "antun" möchte so behandeln, dass er gar nichts anderes mehr machen möchte. So wie es aktuell dort läuft ist es sehr einfach ohne Gewissensbisse die Firma zu verlassen.
MEV= Minütlich Eine Veränderung oder Mitarbeiter Erfolgreich Vergrault sind Slogans die ich aus diversen Mündern gehört habe. Die etlichen schlechten Bewertungen hier und im Betrieb sprechen eine eindeutige Sprache.
Auf der Lok mit dem Ausbildungslokführer und dem ein oder anderen Trainer in der Theorie ganz gut.
Katastrophe. Ad hoc Verkehr. Täglich wechselnde Anfang - und Endzeiten. Somit auch täglich ändernde Schlafenszeiten. Auf Dauer nicht machbar. Privatleben kann so weder entstehen noch existieren. Und JA! Es gibt EVUs wo das geht!
Wer darauf steht 24/7 mit dem Beruf zu tun zu haben und kein Privatleben braucht, ist hier genau richtig.
Fehlanzeige. Die MEV lässt sich die Quereinsteiger schön vom Amt oder der Rentenversicherung bezahlen. DB, AVG, etc. zahlen alle bereits Lohn während der Qualifikationsmaßnahme. So gehört sich das auch!!
Außerdem läuft man nicht Gefahr aus finanziellen Gründen die Maßnahme vorzeitig beenden zu müssen. Denn nicht alles Quereinsteiger kommen aus einem gut bezahlten Job und bekommen entsprechend gutes Arbeitslosen - oder Übergangsgeld. Die mangelnde Wertschätzung von Quereinsteigern, die auch viele Ausbildungslokführer kritisieren, sieht man bereits zu Beginn bei der Aushändigung der persönlichen Schutzausrüstung. Hier wird lediglich das minimum bereit gestellt. Unbequeme Arbeitsschuhe, Standardarbeitshandschuhe und ne billige, schlechtsitzende Anstoßkappe. Einen orangefarbenen Überzieher für den Rucksack gab es nicht oder nur auf Nachfrage. Da Arbeitshosen keine Pflicht sind, gab's auch keine. Die musste ich selbst finanzieren, da es mit Jeans nicht möglich ist bequem im oder am Zug zu arbeiten.
Hier spart man wieder am falschen Ende.
Zum Großteil in Ordnung. Stellenweise aber Menschen die glauben als Lokführer müsse man alles andere hinten anstellen.
Während der Theorie einigermaßen wenn man gute Trainer hat. In der Praxis hört der größte Spaß auf.
30% der Arbeitszeit verbringt man mit Gastfahrten. Stellenweise wird man auf sinnlose Schichten gesteckt, ohne Fahrbetrieb, nur rumstehen, Zeit totschlagen, oder zusehen wie Kollegen Baureihenausbildungen bekommen an Loks, die mir für die Ausbildung nichts bringen und die später auch nie gefahren werden, nur damit man auf seine Pflichtstunden kommt.
Je höher die Position umso weniger Respekt und Empathie mit ganz wenigen Ausnahmen.
Probleme werden nicht ernst genommen, zumindest nicht von entscheidenden Personen.
So ziemlich alles.
Gar nichts... Es ist noch Luft nach oben bei der Potentialentfaltung
Weiter machen mit der Kommunikationsverbesserung... Das hat sich erheblich verbessert...
Jetzt tut mal nicht alles so, als sei Arbeit kein Leben... :)
Da ist noch etwas Luft nach oben...
Sozial, Ruhe und Urlaubsplanung, Gehalt/Lohn, Teamarbeit und Firmenfeiern,
Gibt nix, was in Zukunft verbessert werden kann
Wie schon mehrmals erwähnt und angesprochen, bessere Kommunikation, weniger Hin & Her (Dienstverschiebungen) weniger Gastfahrten der TF's, Streckenkunde der TF's verbessern
Weites gehend gut, die Dispo sollte strukturell verbessert werden gerade im RCL Verkehr
Hat in den letzten Jahren sehr gelitten... leider
Hier sollten Vorplanung und Dispo besser abstimmen.... Dienste nicht ständig ändern
Wer will, kann...
Stets zufrieden... Verbesserungen nicht abgeneigt
Sozial gut ... Umwelt?
Bis auf einige Wenige sehr gut
Sind stets hilfsbereit
Mit meinen gute Zusammenarbeit
Moderne IT und Kommunikationsmittel ....
Auch hier verbessern bitte, wir werden oft im Regen stehen gelassen
Vollends gegeben
Mehr wöchentlicher Tausch von Leistungen gewünscht... dafür braucht es mehr Streckenkenntnis für alle Tf's ...
So verdient kununu Geld.