32 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
32 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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32 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
nehmt mal die Bewerber etwas ernster, die sich die Mühe machen sich bei euch zu bewerben. Etwas Respekt kann nicht schaden.
Ich war bei MEYLE im Bewerbungsprozess für eine Data-Stelle und habe zwei Gespräche sowie eine Testaufgabe absolviert. Der Prozess war insgesamt gut organisiert, die Gespräche angenehm und professionell.
Umso enttäuschender war, dass die Rückmeldung am Ende lediglich in einem sehr allgemeinen Satz bestand („wir haben uns für eine Kandidatin mit mehr Erfahrung entschieden“). Auf meine Nachfrage erhielt ich leider keine Antwort. Gerade nach zwei Runden und einer Aufgabe hätte ich mir eine individuellere Rückmeldung gewünscht – zumal MEYLE öffentlich betont, Wert auf persönliche Kommunikation und Feedback zu legen.
Schade, dass der Anspruch hier nicht mit der Realität übereinstimmte. Der Prozess wirkte zunächst sehr wertschätzend, verlor aber im letzten Schritt diese persönliche Note.
Nach senden meiner Bewerbung, hab ich ich innerhalb von 2 Tagen eine Email erhalten, das es sich aufgrund von vielen Bewerbern und der sorgfältigen Prüfung ein bisschen dauern kann mit einer Antwort. Ich habe dann nach ca. 6 Wochen ohne weiterer Rückmeldung einmal per Email und Telefonisch(keiner nahm ab) nach dem aktuellen Stand nachgefragt. Nach 2 Wochen ohne Antwort habe ich erneut nachgefragt. Tatsächlich wurde mir dann geantwortet das man sich ZEITNAH melden würde. Nach weiteren 6 Wochen habe ich dann wieder nachgefragt und eine Abwesenheitsmail von der Zuständigen HR Mitarbeiterinn bekommen. Daraufhin habe ich dann der Vertretung geschrieben. Diese antwortet mir und ich habe hier erneut um einen Aktuellen Stand gebeten. Dies ist nun auch wieder 3 Wochen her.
Somit kann man zusammenfassend sagen das wohl keine Antwort mehr zu erwarten ist. Ich finde es sehr schade da der Job wirklich interessant klang. Aber eine zwischen info oder eine zu- oder auch Absage zu erteilen scheint diesen unternehmen nicht möglich zu sein und somit die Zeit der Bewerber auch nicht wichtig.
Respektvoller Umgang mit Bewerbern ist hier jedenfalls ein Fremdwort.
In der heutigen Zeit wird viel über die Art und Weise diskutiert, wie Absagen formuliert werden. Ich finde, dass es an der Zeit ist, von den rein formalen und allgemeinen Vorlagen abzuweichen und eine individuellere Herangehensweise zu wählen.
Eine Absage ist nicht nur eine Nachricht, dass eine Bewerbung nicht erfolgreich war, sondern auch eine Gelegenheit, dem Bewerber wertschätzendes Feedback zu geben und ihm für die Zukunft Mut zu machen. Gerade in einer Welt, die von Fachkräftemangel geprägt ist, sollte jeder Bewerber die Möglichkeit haben, seine Stärken und Potenziale voll zu entfalten – auch wenn es in einem bestimmten Fall nicht zum gewünschten Ergebnis führt.
Eine persönliche und durchdachte Absage zeigt, dass das Unternehmen die Bewerbung ernsthaft geprüft hat und den Bewerber als Individuum respektiert. Dies kann nicht nur das Ansehen des Unternehmens stärken, sondern auch dazu beitragen, dass sich qualifizierte Kandidaten in der Zukunft erneut bewerben.
Deshalb plädiere ich dafür, Absagen nicht als reine Formalität zu betrachten, sondern als wichtigen Bestandteil eines respektvollen und zukunftsorientierten Bewerbungsprozesses.
Zwischenbescheide versenden und professionell arbeiten
- dem anderen Gesprächsteilnehmer nicht erlauben, seine Frustration über seine/ihre eigene Rolle bzw. über seinen/ihren eigenen Stillstand auf den Bewerber und potentiellen Mitarbeiter zu projizieren
- das Interview nutzen, um die Firma, die Rolle, das Team, die Zielsetzung und die Erwartung an den Bewerber zu kommunizieren, anstatt über seinen/ihren Lebenspartner zu lamentieren
- dem Bewerber nicht vorwerfen, dass seine/ihre Berufserfahrung es der Abteilungsleitung erschweren, einen ”unbeschwerten” Job ausüben zu können
- dem Bewerber nicht von Vornherein suggerieren, dass man seine/ihre Gehaltsvorstellung im Grunde gar nicht erfüllen wollen würde
- dem Bewerber nicht unbegründet unterstellen, dass er/sie „ja eigentlich keine Ahnung von Recht hat“
- das Interview von HR durchführen lassen bzw. die Interviewführung vorher absprechen
- hätte, wäre, wenn und aber einfach mal sein lassen und über Fakten des Werdegangs sprechen
- den/die Bewerber/in willkommen und geschätzt fühlen lassen
- weniger Skepsis, dafür mehr fachbezogenes Interesse wecken
- sich selbst und die Rolle wenigstens skizzieren
- nicht über sich selbst sagen, dass man eigentlich viel lieber „beim BVerfG arbeiten würde als hier“
Auf meine Bewerbung habe ich eine sehr schnelle Eingangsbestätigung erhalten. Der Weg bis zum Vorstellungsgespräch dauerte allerdings zwei Monate.
Das Gespräch hat mich sehr beeindruckt. Es war eine angenehme Atmosphäre und ich wurde respektvoll behandelt. Meine Fragen wurden offen und sehr ausführlich beantwortet. Ich habe am nächsten Tag eine telefonische Einladung zu einem Zweitgespräch für den nächsten Tag erhalten. In dem Zweitgespräch wurde auch die Zusage erteilt und der Arbeitsvertrag unterschrieben.
Es gibt paar Regeln wie man ein Vorstellungsgespräch führen sollte.
1. Das Unternehmen vorstellen zum Beispiel mit einer Präsentation der Firmenstruktur und Produkte und den Aufgabenbereich damit der Bewerber eine besseren Eindruck bekommt. Daran denken, dass auch der Bewerber das Unternehmen mitbewertet.
2. Unterscheiden, ob schulische Fragen bei Bewerbern mit längerer Arbeitserfahrung Relevanz haben, eher bei Bewerbern, die erst ins Berufsleben eingestiegen sind oder wenig Erfahrung mitbringen.
Fragen wie: Haben Sie nicht überlegt einen Bachelor zu machen oder anzweifeln welchen "Wert" ein im Ausland gemachtes Diplom hat oder wie man zu einer teamleitenden Position gekommen ist oder worin der kulturelle Unterschied zwischen Japanern und Chinesen besteht, sind schwache Fragen die nichts zur Bewertung des Bewerbers beitragen.
Die Atmoshpäre empfand ich als weniger freundlich und wohlfühlend.
Der Vorstellungsprozess muss anders erfolgen, man sollte sich für den Kandidaten interessieren, welchen Wert dieser in die Position mitreinbringt und nicht den Werdegang mit nicht passenden Fragen skeptisch hinterfragen. Für höhere Positionen habe ich in der Vergangenheit mehr Professionalität in den Gesprächen erlebt.
Es war kein klassisches "Verhör" des Bewerbers sondern ein professionelles Gespräch auf Augenhöhe und im Dialog aller Beteiligten. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und habe ein sehr positives Bild des Unternehmens und der beteiligten Personen bekommen.
So verdient kununu Geld.