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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Zwischen digitalen Chancen und internen Herausforderungen

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeit und Home-Office-Möglichkeiten
- Freundliche und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen
- Moderne digitale Systeme für Urlaubsplanung, Raumbuchung und Reisekostenabrechnung
- Fokus auf Umweltfreundlichkeit, z. B. Elektrofahrzeuge und Ladestationen
- Verpflegung vor Ort
- Unterstützung von Auszubildenden bei neuen Themen wie S/4 HANA

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Teilweise angespannte und wenig offene Arbeitsatmosphäre
- Kommunikation und Feedback mit der Führungsebene teilweise eingeschränkt
- Begrenzte Aufgabenvielfalt und geringe Unterstützung bei eigenständiger Weiterentwicklung
- Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten kaum strukturiert, viel Eigeninitiative nötig
- Einstiegsgehalt und zusätzliche Leistungen (z. B. Firmenwagen) nicht immer transparent oder leicht zugänglich
- Teamzusammenhalt nicht immer gleichmäßig, abhängig von persönlichen Beziehungen

Verbesserungsvorschläge

- Offenerer und transparenterer Umgang zwischen Mitarbeitenden und Führungsebene, insbesondere bei Feedback und Verbesserungsvorschlägen.
- Klare Richtlinien und Strukturen für Gehalt, Zusatzleistungen und Weiterbildung, um Fairness und Planungssicherheit zu gewährleisten.
- Förderung von Teamzusammenhalt und Unterstützung innerhalb der Abteilungen, sodass alle Mitarbeitenden gleichermaßen eingebunden werden.
- Weitere Möglichkeiten zur eigenständigen Übernahme von Projekten und Aufgaben zur beruflichen Weiterentwicklung.
- Mehr Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, um Motivation und Zufriedenheit zu stärken.

Arbeitsatmosphäre

Obwohl in Meetings oft betont wurde, dass das Unternehmen wie eine „Familie“ sei, empfand ich die Atmosphäre teils als angespannt. Fehler wurden selten als Lernchance genutzt, was zu einem eher vorsichtigen Arbeitsumfeld führte. Mitarbeitende hatten unterschiedliche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, was teilweise von bestehenden Beziehungen innerhalb des Unternehmens abhing. Unterstützung bei Fragen oder Problemen war nicht immer unmittelbar verfügbar, sodass ein offener Austausch eingeschränkt war. Insgesamt war die Arbeitsatmosphäre von Zurückhaltung geprägt.

Image

Die Firma präsentiert sich nach außen professionell und modern, insbesondere im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit. In der Branche wird sie als innovativ wahrgenommen, wobei das interne Arbeitsklima möglicherweise nicht immer die gleiche positive Außenwirkung widerspiegelt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance empfand ich als gut. Es gab die Möglichkeit zu Home-Office und eine 100 % Gleitzeitregelung, was flexible Arbeitszeiten ermöglichte. Organisatorisch war vieles gut unterstützt: Über das Mitarbeitersystem konnten Arbeitszeiten, Urlaube und Raumbuchungen unkompliziert verwaltet werden. In der Firma wurde Verpflegung angeboten, wobei die Preise für das Essen etwas höher waren.

Karriere/Weiterbildung

Die Unterstützung für Karriereentwicklung und Weiterbildung war begrenzt. Eigeninitiative war gefragt, da Weiterbildungsmöglichkeiten überwiegend selbstständig organisiert werden mussten. Strukturelle oder gezielte Förderung durch die Firma war nur in geringem Maße vorhanden.

Gehalt/Sozialleistungen

Nach der Ausbildung fiel das Einstiegsgehalt niedriger aus, als ursprünglich in Aussicht gestellt. Zusätzliche Leistungen, wie zum Beispiel ein Firmenwagen, waren nur schwer zugänglich und wurden nicht nach klaren Richtlinien vergeben. Es gab kein umfassendes Mitarbeiterhandbuch, an dem man sich orientieren konnte; die Entscheidung über Zusatzleistungen lag ausschließlich bei der Führungsebene.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma war in Bezug auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit gut aufgestellt. So wurde ein Mitarbeitersystem genutzt, über das Räume gebucht, Urlaube eingereicht und Reisekosten einfach abgerechnet werden konnten. Zudem bestand ein großer Anteil der Firmenwagen aus Elektrofahrzeugen, und es standen überall Ladestationen zur Verfügung. Insgesamt wurde viel Wert auf umweltfreundliche Maßnahmen und nachhaltiges Handeln gelegt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war grundsätzlich positiv. Viele Kolleginnen und Kollegen waren freundlich und hilfsbereit, und es gab gute Beziehungen, mit denen man sich auch privat treffen konnte. Gleichzeitig war der Zusammenhalt innerhalb des gesamten Teams teilweise eingeschränkt, sodass nicht immer alle Mitarbeiter gleichermaßen eingebunden waren.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden sehr respektvoll behandelt und besonders unterstützt. Die Führungskräfte achteten darauf, dass es ihnen gut ging und sie sich im Arbeitsumfeld wohlfühlen.

Vorgesetztenverhalten

Die Erfahrung mit den Vorgesetzten war gemischt. Ein Teil der Führung war sehr unterstützend, fachlich kompetent und konnte eine motivierende Arbeitsumgebung schaffen. Gleichzeitig gab es jedoch auch Führungsstile, die als eher fordernd und wenig unterstützend empfunden wurden, was gelegentlich zu Stresssituationen führte. Insgesamt variierte das Verhalten stark je nach Führungsperson.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Führungsebene war überwiegend einseitig. Kritisches Feedback oder Vorschläge für Verbesserungen wurden selten aktiv aufgenommen, stattdessen wurde häufig erklärt, dass bestehende Abläufe so vorgesehen seien. Versuche, Themen anzusprechen, führten gelegentlich zu Spannungen, sodass ein offener, konstruktiver Austausch eingeschränkt war.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren eher überschaubar, besonders im Tagesgeschäft. Schwerpunktmäßig lag die Arbeit auf der Unterstützung von Auszubildenden bei neuen Themen wie S/4 HANA. Möglichkeiten, eigenständig größere Projekte zu übernehmen oder sich in andere Bereiche einzubringen, waren begrenzt.


Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

People & Culture

Liebe*r ehemalige*r Mitarbeiter*in,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir schätzen es sehr, wenn ehemalige Kolleg*innen ihre Erfahrungen mit uns teilen. Es freut uns, dass unsere nachhaltige Unternehmenskultur und der Kollegenzusammenhalt als positiv wahrgenommen wurden.

Gleichzeitig nehmen wir kritische Hinweise ernst und arbeiten kontinuierlich daran, uns weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist ein Umfeld, in dem Mitarbeitende und Auszubildende sich wohlfühlen, wachsen und langfristig erfolgreich sein können.

Für einen vertraulichen Austausch stehen wir dir jederzeit gerne zur Verfügung.

Schick uns doch gerne eine Mail, wir würden uns freuen!

Dem Begriff "MIBS-Familie" wird alle Ehre gemacht.

4,6
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Neben den im weiteren Verlauf kommenden Stichpunkten wie die Arbeitsatmosphäre und dem Ausbilder als solchen empfinde ich die ständige Fortentwicklung als klaren positiven Aspekt. In meiner zurückgelegten Zeit als Azubi habe ich bereits reichlich Veränderungen miterleben aber auch teilweise bewirken können. Man freut sich schon immer darauf, was die nächsten Monate womöglich passieren wird!

Darüber hinaus fühlt man sich wirklich schnell aufgenommen als einen neuen Teil der MIBS-Familie :)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Vergütung, aber fairer Weise muss man dazu sagen dass man hier als Azubi überhaupt nicht ausgebeutet wird. Sprich, die Vergütung ist zwar etwas geringer, dafür aber an vielen Stellen gerechtfertigt, da man hier im primären lernt und viel weniger "schufften" muss.

Verbesserungsvorschläge

Mein aktuellster Wunsch bezog sich auf die Modernisierung des Arbeitsplatzes, jedoch wird genau dies in den kommenden Wochen/Monaten (Stand Oktober 2023) angegangen und ich bin gespannt, was sich alles verändern wird!

Arbeitsatmosphäre

Angenehm, warm und wohlwollend.

Karrierechancen

Die MIBS bildet aus um zu übernehmen. Ein Großteil der aktuellen Mitarbeiter sind ehemalige Azubis. Übernahmechancen stehen also sehr gut. Alles weitere kannst du von da aus für sich selber entscheiden.

Arbeitszeiten

Gleitzeit ermöglicht es dir, deine Arbeitszeiten an deinen Schlafrhythmus angepasst zu wählen.

Ausbildungsvergütung

Leider unterdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Ausbildern. Dafür erhält man eine Reihe von Benefits wie einen 50% Rabatt auf das Erwerben von Speisen in der Firma sowie die Möglichkeit auf Boni durch fruchtende Projekte an denen du beteiligt warst.

Die Ausbilder

Die Ausbilder sind jung, kompetent und reden mit einem auf einer Augenhöhe. Freundlich, besitzen aber immer noch die Macht um einem Wissen zu vermitteln.

Spaßfaktor

Die Arbeit als solche macht spaß und ist auch überraschend abwechslungsreich. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Administrativen Tätigkeiten, die wir neben der eigentlichen Ausbildung bekommen und uns auch fortbilden, ohne einen erhöhten Stressfaktor zu erzeugen (bspw. alles rund um die eigenen Server wie Verkabelung, Topologie des eigenen Netzwerkes [lesen und verstehen] aber auch vieles weiteres).

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Aufgaben entsprechen dem zu erwartendem Ausbildungsinhalt (Fachinformatiker im SAP-Bereich) und erfüllen ihre Zwecke, bleiben dabei aber spaßig.

Variation

Gerade durch die administrativen Tätigkeiten ist Abwechslung von der eigentlichen Ausbildung gegeben, wobei aber auch die wesentlichen Inhalte selten redundante Arbeit beinhalten.

Respekt

Ich fühle mich von den Kollegen, Ausbildern und Vorsitzenden respektiert und ernst genommen und habe die Möglichkeit, eigene Ideen und Wünsche vorzuschlagen und einzubringen.

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Leider weniger weiterzuempfehlen

3,1
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Essenszugang
- Mitarbeiter-Events
- Trotz langem Außendienst durch Events trotzdem noch Gemeinschaftsgefühl
- individuelle Unterstützung wenn nötig

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Umgang mit Personal und Kommunikation
- "herabblicken/bevorzugen"
- freie Meinung wird kritisiert
- Arbeitskonditionen

Verbesserungsvorschläge

- "familiären Umgang" -Konzept überdenken
- moderneres Arbeitsequipment

Arbeitsatmosphäre

Durch Home-Office sehr gute Abwechslung. In der Firma selbst leider eher tagesabhängig.

Image

Es wird leider viel hinter dem Rücken der Firma geredet. Hierbei wieder der Punkt "Kommunikation". Es wird vieles belächelt oder gar totgeschwiegen.

Work-Life-Balance

Durch Home-Office und Gleitzeit sehr entspannt. Allerdings gerade für Berufseinsteiger hier eher ein schwieriges Thema.

Karriere/Weiterbildung

Es werden Unterlagen zur Weiterbildung angeboten. Hier ist der Umgang untereinander sehr gut. Bei Fragen kann man auf jeden Mitarbeiter zugehen und ausgiebig unterhalten. Auch Vorgesetze helfen hier gerne. Allerdings alles ein Selbststudium.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist für den SAP-Markt recht gering. Sonderausnahmen gibt es da aber definitiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden öfter Spendenläufe und anderweitige Events geplant, um andere Länder zu unterstützen. Allerdings könnte man das ganze durch eine bewusstere Papiereinsparung (riesige Dokumentenstapel) noch verfeinern.

Kollegenzusammenhalt

Oft Gruppierungen statt "eine Familie".

Umgang mit älteren Kollegen

Sollte man schon länger in der Firma sein, hat man hier gute Chancen auf einen erfüllten Beruf. Es ist keine Hierarchie mehr zu erkennen und man wird mit Respekt behandelt. Leider gilt das nur für die Älteren von uns. Bei unseren Berufseinsteigern habe ich des Öfteren das Gegenteil mitbekommen.

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation ist schwierig, da man öfters lange warten muss. Probleme oder Kritik sind gar nicht gerne gesehen.

Arbeitsbedingungen

Das Equipment ist oft kaputt oder fehlt. Das Internet fällt ziemlich oft aus (für eine IT-Firma). Großraumbüros werden durch fehlende Headsets und Ähnlichem sehr störend. Die Poolwagen sind oft in keinem guten Zustand.

Kommunikation

Kommunikation innerhalb der Firma sehr ausbaufähig.

Gleichberechtigung

"familiär" wird betont, jedoch ist trotz alledem eine sehr klare Hierarchie erkennbar. Frauen haben hier aber gute Chancen. Allerdings sind bei der Verwaltung scheinbar ungern Männer gesehen.

Interessante Aufgaben

Je nach Kunde und Projekt. An für sich aber schon.

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Gut für den Einstieg, aber wenig Entwicklungsmöglichkeiten

2,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Guter Einstieg für junge Leute, die in den SAP-Markt hereinwollen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Knebelverträge mit bis zu einem Jahr Kündigungsfrist. An vielen Stellen (Poolwagen, Kaffee in der Firma) knauserig.
Wenig Entwicklungsmöglichkeiten.

Verbesserungsvorschläge

Wenn man die Leute gerade fit für den Markt macht, sollte man sich nicht sperren, wenn diese sich selbst weiter entwickeln wollen.

Arbeitsatmosphäre

Der Umgang ist im Allgemeinen locker und kollegial.

Image

Es bröckelt.

Work-Life-Balance

Hängt stark davon ab, wo und wie man ins Projekt kommt. Es gibt ruhige Zeiten, aber einfache Angestellte mit 400 Überstunden im Jahr gibt es auch.

Karriere/Weiterbildung

Wenn du Geld verdienst, kriegst du keine Möglichkeit, dich weiter zu entwickeln.

Gehalt/Sozialleistungen

Für den SAP-Markt etwas unter Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man bildet aus, aber vor allem, weil man hier wieder viel Geld spart, wenn man junge Leute mit geringem Gehalt für gutes Geld in den Markt schickt.

Kollegenzusammenhalt

Man kennt und versteht sich.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird durchaus respektiert.

Vorgesetztenverhalten

Freundlich, aber das war es dann auch schon. Bloß nichts kritisieren.

Arbeitsbedingungen

Für eine IT-Firma fällt verdächtig oft das Internet aus. Die Poolwagen sind teilweise ziemliche Schrottkarren (Ölsäufer und undichte Kühlwassertanks...) mit denen man dann mal eben knapp 400km zum Kunden fahren soll. Gerne auch einmal 4 Leute plus Koffer in einem A3.

Kommunikation

Kritik wird nicht gern gesehen. Manches schweigt man lieber tot.

Gleichberechtigung

Frauen, die Softwareentwickler sind, sind gleichberechtigt, aber es ist schon seltsam, dass die Bürokaufleute nur Frauen sein dürfen. Männer, die sich für die Ausbildung als Bürokaufmann bewarben, wurden überzeugt, doch den Fachinformatiker zu machen.

Interessante Aufgaben

Hängt vom Projekt ab.

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