Kundendiensttechniker für Hausgeräte
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Gleitzeit
-Frühschicht
-Mo bis Fr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hohe Belastung, wenig Verständnis und begrenzte Perspektiven, meine persönliche Erfahrung:
Ich schildere hier meine persönlichen Erfahrungen aus meiner Tätigkeit als Kundendiensttechniker im Außendienst.
Der Arbeitsalltag war für mich insgesamt von sehr hohem Zeitdruck geprägt. Termine, Umsatz- und Prämienregelungen sowie organisatorische Vorgaben führten bei mir zu einer dauerhaften mentalen und körperlichen Belastung. Besonders im Einsatzgebiet Großstadt (z. B. Innenstadt) empfand ich den Alltag als sehr stressig, unter anderem durch Parkplatzsuche, Verkehrsaufkommen und enge Zeitfenster.
In meinem Fall hatte ich den Eindruck, dass es wenig Verständnis für verkehrsbedingte Verzögerungen (Stau) oder für notwendige Terminverschiebungen bzw. Stornierungen bei Kunden gab. Entsprechende Situationen führten aus meiner Sicht eher zu zusätzlichem Druck als zu Unterstützung durch den Vorgesetzten.
Zudem empfand ich die Arbeitsverteilung als nicht einheitlich geregelt. Nach meinem Eindruck fuhren manche Kollegen mit deutlich weniger Aufträgen pro Tag (z. B. 2–3), während andere regelmäßig 5–6 Aufträge übernehmen mussten bei gleicher Vergütung. Eine für mich nachvollziehbare und faire Lösung für alle Mitarbeiter konnte ich dabei nicht erkennen.
Das Dienstfahrzeug war aus meiner Sicht nicht optimal ausgestattet für den täglichen Außendiensteinsatz. Lange Fahrzeiten, manuelle Schaltung, fehlende Assistenzsysteme und unbequeme Sitze wirkten sich bei mir negativ auf den Rücken und das allgemeine Wohlbefinden aus.
Zusätzlich empfand ich die Vielzahl an Regeln und Vorgaben als sehr streng. Überstunden fielen regelmäßig an. Die Beschäftigung begann befristet, mit der Aussicht auf eine mögliche Entfristung.
In Relation zur tatsächlich geleisteten Arbeitszeit war der effektive Stundenlohn für mich persönlich nicht attraktiv. Auch die Entgeltgruppen und Anforderungen für einen Aufstieg erschienen mir im Vergleich zu früher deutlich verschärft, wodurch Entwicklungsmöglichkeiten aus meiner Sicht zusätzlich erschwert wurden.
Die Karriereperspektiven wirkten insgesamt sehr begrenzt. Führungspositionen sind rar und häufig langfristig besetzt, sodass ein Aufstieg für mich kaum realistisch erschien.
Insgesamt halte ich den Job und aus meiner persönlichen Sicht auch die Branche nicht für zukunftsfähig. Aufgrund meiner Erfahrungen spreche ich hier bewusst eine Warnung aus: Wer sich bewirbt, sollte sich der hohen Belastung, des Zeitdrucks und der begrenzten Perspektiven sehr bewusst sein.
Verbesserungsvorschläge
-Wertschätzen
-Überforderungen erkennen und helfen/anpassen
-Faire Induviduelle anpassungen z.B. Gehalt, Aufgaben, Einsatzort