Hohe Belastung, wenig Verständnis und begrenzte Perspektiven, meine persönliche Erfahrung: Ich schildere hier meine persönlichen Erfahrungen aus meiner Tätigkeit als Kundendiensttechniker im Außendienst. Der Arbeitsalltag war für mich insgesamt von sehr hohem Zeitdruck geprägt. Termine, Umsatz- und Prämienregelungen sowie organisatorische Vorgaben führten bei mir zu einer dauerhaften mentalen und körperlichen Belastung. Besonders im Einsatzgebiet Großstadt (z. B. Innenstadt) empfand ich den Alltag als sehr stressig, unter anderem durch Parkplatzsuche, Verkehrsaufkommen und enge Zeitfenster. In meinem Fall hatte ich den Eindruck, ...
Die aktuelle Personalleitung ist unzumutbar. Bildungsurlaube werden abgelehnt, obwohl diese gesetzlich gewährleistet werden müssen. Lieber wird vor Gericht gezogen anstatt die Motivation von Mitarbeiter:Innen aufrecht zu erhalten und den Personen das zu ermöglichen, was ihnen zusteht. Generell wird in Bielefeld gerne vor Gericht gezogen, das Verfahren zu verlieren, da versäumt wird, sich adäquat vorzubereiten. Kostet ja alles nichts. Wird Zeit, dass diese Ära zuende geht.
Keine Fehlerkultur, Vorgesetzte sind nicht offen für Vorschläge und Veränderungen. Viele Mitarbeiter, egal ob Vorgesetzte oder Mitarbeiter haben resigniert und machen nur noch ihren Job.
-Zu viel Bürokratie, zu wenig Praxisbezug -Mangel an ECHTER Kommunikation -Zu viele Produktgruppen - keine Wertschätzung -Mitarbeiter sind mittlerweile nur nochKennzahlen
Was ich mir wünsche: mehr mutige Entscheidungen, mehr Verständnis für moderne Lern- und Organisationskultur – und insgesamt eine Führung, die sich stärker am Unternehmenserfolg als an Selbstdarstellung orientiert. In einigen Bereichen fehlt es leider an fachlicher Nähe zum operativen Geschäft und an der Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen. Hier wäre frischer Wind – inhaltlich wie personell – sehr willkommen. Insgesamt: ein gutes Unternehmen mit großem Potenzial – wenn es gelingt, die richtigen Leute an die richtigen Stellen zu bringen.
Nur noch ein Spielball von Beratungshäusern wie McKinsey, keine eigene Kompetenz Krisen zu durchlaufen. Man sollte mehr darauf achten, welche Führungskräfte man ins Haus holt. Insbesondere die letzten Einstellungen und Ernennungen fördern die Angstkultur, durch willkürliche Entscheidungen und unfaire Behandlung von Mitarbeitern. Ehemals ein tolles Familienunternehmen, welches zunehmend nur noch im Ausland produziert mit einer mittlerweile schrecklichen Unternehmenskultur!
Es sollte das Know-how, die Erfahrungen sowie Ideen und Motivationen aller Mitarbeiter und nicht nur die der Führungskräfte Wert geschätzt und in die Weiterentwicklung des Unternehmens einbezogen werden. Die von der Geschäftsführung entwickelte Strategie sollte doch von allen beachtet und umgesetzt werden.
Abbau alter Hierarchien. Endlich aus vielen Standorten mit lokalen "Fürsten" ein einheitlich agierendes Unternehmen formen. Mitarbeiter so aus- und weiterbilden, dass sie in der Lage sind über ihren eigentlichen Arbeitsbereich hinaus auch die umliegenden Arbeitsbereich zu kennen und zu verstehen.
Der am besten bewertete Faktor von Miele ist Kollegenzusammenhalt mit 4,2 Punkten (basierend auf 211 Bewertungen).
Meine Kollegen sind topp. Fast immer gut gelaunt und wir haben eine Menge Spaß bei unserer Arbeit. Es finden auch regelmäßige außerbetriebliche Aktivitäten statt, wodurch der Kollegenzusammenhalt erstklassig ist.
Was Mitarbeitende noch über Kollegenzusammenhalt sagen?
Am schlechtesten bewertet: Karriere/Weiterbildung
3,5
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Miele ist Karriere/Weiterbildung mit 3,5 Punkten (basierend auf 193 Bewertungen).
Die strategische Personalentwicklung ist aktuell eher schwach ausgeprägt. Der HR-Bereich legt einen starken Fokus auf klassische Entgelt- und Verwaltungsprozesse – moderne Konzepte der Personal- und Organisationsentwicklung spielen bislang nur eine untergeordnete Rolle. Programme wie der Talentpool sind in ihrer Ausgestaltung wenig transparent: Weder die Auswahlkriterien noch die anschließenden Entwicklungsschritte sind m.E. klar kommuniziert. Was mit geförderten Talenten nach der Teilnahme passiert, bleibt häufig offen – hier fehlt eine nachvollziehbare Strategie zur nachhaltigen Förderung und Bindung
Einzelne kleinere Schulungen sind über das Jahr verteilt möglich. Leider werden beim Aufstieg auf der Karriereleiter vor allem die berücksichtigt, die sich gut selbst vermarkten können und viel Staub aufwirbeln.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Miele wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Industrie schneidet Miele besser ab als der Durchschnitt (3,4 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 74% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Miele als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 1110 Bewertungen schätzen 70% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 444 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Miele als eher modern.