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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Konservativ und damit verbesserungswürdig in vielerlei Hinsicht

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mönchengladbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- langweilig wird einem nicht, da es genug zu tun gibt. Auch Arbeit, die bei anderen Abteilungen einfach hinten drüber fällt wegen Überforderung kann anfallen.
- Aufgaben sind ok, man lernt für den Berufseinstieg etwas, eine gute Einarbeitung variiert aber stark nach Abteilung
- Gutes Sprungbrett (wird auch als solches schon am Anfang vermittelt)
- schnelle Einstellung
- internationale Kommunikation möglich(eher für „höhere“ Mitarbeiter)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einiges. Bitte lest die Bewertung.
- Konservative Einstellung
- Kontrolle
- hoher Leistungsdruck auf wenige Schultern
- unterdurchschnittliche Bezahlung vor allem für Leute, die einen Dr. frisch gemacht haben
- fehlende Kommunikation der guten Art
- wenig Gespräche auf Augenhöhe
- Machtausübung von Amerika und Vorgesetzten
- Radikal gesagt: Lästereien
- kaum/keine AG finanzierte Teamevents
- kaum Weiterbildungsmöglichkeiten

Verbesserungsvorschläge

Die Führungskräfte bekommen doch ein Coaching? Ich frage mich was dabei rumkommt, denn besser geführt wird einfach nicht. Eher wie man sein eigenes Ego nochmal vergrössern kann. Ich wünsche mir für die Mitarbeiter*innen mehr Transparenz und besseres Sozialverhalten. Es kann nicht sein, dass nur das Runtermachen von anderen Abteilungen und Mitarbeiter*innen ständig ein Thema ist und nur Schuldzuweisungen den Joballtag ausmachen.
Die ständige Kontrolle sollte runtergeschraubt und ehrlicher kommuniziert werden. Helft lieber Arbeitsprozesse zu optimieren, anstatt anhand der Tickets zu kontrollieren wie wenig geschafft wurde.
Von den Benefits her ist das was geboten wird eher Standard bzw. mit weniger als 30 Tagen Urlaub seid ihr nicht so gut dabei.

Arbeitsatmosphäre

Anfangs wurde einem ein Bild von hoher Zufriedenheit übermittelt. Man lernt das Team kennen, alle sind nett. Das legt sich mit der Zeit, wenn der Arbeitsdruck hoch wird. Dann wird man übermäßig kontrolliert und beobachtet „eine Zeit lang“. Viele Gespräche passieren hintenrum und über einen, wenn man nicht da ist. Dann wird’s für einen unbequem, wenn man sich gegen gewisse Aussagen wehrt. Das Unternehmen ist eher konservativ gestimmt. Einfach unangenehm. Wenn man krank ist, wird einem nicht geglaubt und schlecht auf der Arbeit über einen gesprochen. Das ist leider Alltag. Dadurch bekommt man ein schlechtes Gewissen und viele kommen krank zur Arbeit, um zu zeigen wie „fleißig“ die trotz Krankheit sind. Ein Bild, das sich durch alle Abteilungen durchsetzt. Am Ende dankt es einem aber wirklich keiner. Aber wirklich nicht. Bitte meldet euch einfach krank, wenn ihr krank seid und macht nicht krank Homeoffice. Ich blieb solange in den Job, weil ich mich mit wenigen Kolleg*innen gut verstanden habe. Eher weniger wegen des AGs an sich.

Kommunikation

Eher schlecht als recht. Von oben nach unten wird man vor allem vor vollendeten Tatsachen gestellt. Die Lage ist immer schlecht. Falsche Tatsachen werden einfach als richtig erachtet ohne, dass es vorher ein Gespräch gegeben hat.
Die Kommunikation seitens der Vorgesetzten und Teamleitern ist nicht ehrlich und jeder von denen versucht nur seinen eigenen Kopf zu retten und dafür seine sich unterstellten eigenen Mitarbeiter runter zu machen und ihnen wenig zu ermöglichen.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte zuerst das Gefühl, dass es gut lief. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Die Tatsache, dass jeder nur sich und seinen Job retten will kam relativ schnell, da sie einen hinter den Rücken ohne klärende Gespräche runter gemacht haben. Ich hätte mir unter Kollegen mehr Zusammenhalt gewünscht und ehrliche Gespräche. Aber man musste mit seiner Meinung immer sehr aufpassen, da diese schnell weitergeleitet wurden. Und das nicht mal so wie man es wirklich gesagt hat. Zudem wurden eigene gute Ideen und Ansätze oft geklaut, damit man selbst besser darsteht. Gönnt euch die Lorbeeren.

Work-Life-Balance

Gut für Leute, die in der Nähe wohnen. Besser man hat bei weiter weg ein Auto, weil der Weg mit den Öffentlichen oft ein Krampf ist. Während aber manche Abteilungen viel Homeoffice genießen können, müssen andere immer ins Büro und bekommen auch nie die Möglichkeit von Zuhause zu arbeiten. Überstunden sind gerne gesehen, aber wehe man geht für diese Mal früher ne Stunde. Das bedarft immer der Abstimmung mit der Führungskraft. Gleitzeit hört sich da nett an, aber am besten kommt man spät und geht auch spät und richtet sein privates Leben nach der Arbeit aus. Mit den wenigen Urlaubstagen kann man sich ja mal ausrechnen wie viel Work-Life-Balance wirklich möglich ist.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten picken sich gerne ihre Lieblingsmitarbeiter. Das merkt man sehr, wenn man nicht gerade jemand ist, der den Vorgesetzten alles hinterher trägt und einfach nur seine Arbeit am Tag erledigt.
Das Verhalten ist oft emotional ausgelöst und nicht professionell. Übt man Kritik aus, dann wird einem das sehr übel genommen und entsprechend behandelt. Einige Vorgesetzte sind dafür bekannt sehr schlecht über andere Mitarbeiter zu reden. Und dabei fallen Wörter, die als Vorgesetzte und Kolleg*innen nicht so zu wählen sind. Es ist besser bei sowas nie mitzumachen, das kommt einem im Nachhinein nie zu Gute. Toxische Männlichkeit auch ein großes Thema. Wehe sie sollen sich auch Elternzeit nehmen und zuhause bleiben für das Kind. Man kann aber sowieso nichts gegen die Vorgesetzten machen, da das Unternehmen von ihnen und ihrem Wissen abhängig ist.

Interessante Aufgaben

Meine Einarbeitung lief gut und ich fand das Aufgabenfeld interessant und habe viel gelernt. Einige Sachen kamen immer wieder vor und man kann sich dabei eine gute Routine aufbauen. Die Achtsamkeit die Dinge korrekt durchzuführen war meinen Kolleg*innen sehr wichtig. Darauf haben sie geachtet. Wochenlang werden die gleichen Parameter gemessen, aber zwischendurch kommen auch andere Themen auf, die es dann zu klären gilt. Das bringt Abwechslung rein. Aufgaben wie Ablage, Ordnerkontrolle usw. waren aber auch dabei.

Gleichberechtigung

Es sind einige Frauen Führungskräfte und sie machen ihre Sachen oft besser und sind fleißiger als unsere männliche Kollegen. Jedoch sind Frauen mit Kindern auch in dem Unternehmen im Nachteil, wenn sie ja „ständig“ bzw. „schon wieder“ wegen des Kindes zuhause bleiben müssen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen pflegen oft ein sehr konservatives Verhalten. Ihr Leben scheint universal richtig für alle zu gelten und jüngere Kolleg*innen werden oft für weniger klug gehalten, weil „es denen an Erfahrung fehlt“. Dass es kürzere und effizientere Arbeitsweisen gibt als das was sie schon immer gemacht haben lassen sie sich nicht zeigen. Ihre privaten Meinungen werden kund getan, vor allem gegen eine moderne Art zu arbeiten und wie viel besser alles früher war.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice sollte für alle möglich sein, die im Backoffice arbeiten. Insgesamt fühlten sich einige Mitarbeiter*innen damit unfair behandelt. Führungskräfte durften ins HO wie sie wollten, während für andere das fest geregelt werden musste. Auch Überstunden im Labor waren einfach nicht erlaubt, damit diese für den Freizeitausgleich nicht genommen werden konnten. Der Druck war hoch, Fehler werden einem sehr übel angekreidet. Man versucht sein bestes zu geben, jedoch passierten ständig Dinge, die die Motivation von Tag zu Tag senken. Das hat aber eher mit den Zwischenmenschlichen Teil zu tun als wirklich von der Arbeit. Vor allem aber die schlechten Reden über andere Abteilungen waren unschön anstatt dass man sich um private und angenehmere Themen bemüht hat. Man bleibt besser unter sich in der Abteilung, weil es ungern gesehen war, wenn man sich gut mit anderen Abteilungen versteht. Man wird unnötig kontrolliert und darauf hingewiesen, man könne ja nicht „ständig“ früher gehen. Die Leute trauen sich nicht früher zu gehen, weil es schlecht ankommt. Tut man das, darf man sich hinterrücks wieder was anhören. Die Wände sind dünn. Sehr dünn.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist ein Labor, das mit radioaktiven Material arbeitet und durch hohe Hygienestandards für das Arbeitsmaterial viel Müll produzieren muss. Es wird unnötig viel gedruckt. Alles muss auf Papier entstehen. Sozialbewusstsein? Das sollte erst bei den eigenen Mitarbeitern bitte anfangen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unterdurchschnittlich für die Branche. Gerne werden Berufsanfänger genommen, da man sie schlecht bezahlen kann mit der Begründung. Aber selbst ständige und langjährige Mitarbeiter werden im Durchschnitt schlecht bezahlt für die Sachen, die sie leisten. BAV ist gut. Benefits wurden eingeführt. Es gab eine Vertragsänderung, in der 3 jähriges bestehen des Arbeitsverhältnisses belohnt wird. Wurde aber mittlerweile auch wieder zurück gezogen. Es gibt einen Maibonus und sowas wie Weihnachtsgeld. Zum Geburtstag gibt es Gutscheine. Sommerfest und Weihnachtsfeiern gibt es, sowie den obligatorischen Obstkorb, der nach 2 Tagen nur Reste aufweist. Kostenlos Wasser, Tee und Kaffee (ist bei vielen Firmen leider auch nicht selbstverständlich).
Eher das mindeste was einem da geboten wird. Urlaubstage gibt es auch keine 30!

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Sinkt. Kann man nicht anders sagen. Vornerum hui, hinten.. eher pfui. Lest die anderen Bewertungen.

Karriere/Weiterbildung

Wenn die Teamleiter gerade nicht selber gekündigt haben, gibt es keine Möglichkeit wirklich aufzusteigen. Schlecht eingearbeitete Teamleiter arbeiten ihre Teams selbst weiter schlecht ein. Das zieht sich wie ein Rattenschwanz vor allem im PRM. Es werden einem keine Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, außer man ist gut mit der Führungskraft. Man sollte sich um seine eigene Weiterbildung selbst kümmern und Bildungsurlaub nehmen. Es wird einem nur Schulungen angeboten, die verpflichtend für die Tätigkeiten dort sind.

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