Mas o menos
Gut am Arbeitgeber finde ich
Schönes Firmengelände, direkte Kollegen, moderne Großraumbüros, teilweise spannende Aufgaben, kostenlose Parkplätze, kostenlose Getränke
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Männerdominanz
Kleinkrieg zwischen den Tochterunternehmen
Mehr Schein als Sein
Verbesserungsvorschläge
Moderne Führungskultur wirklich den Weg ebnen und nicht nur fancy Aktionen von anderen nachmachen.
Aufhören sich mit SAP zu vergleichen, da kann MLP einfach nicht mithalten.
Mehr Kommunikation auf Augenhöhe.
Fachlaufbahnen fördern.
Präsenzquote reduzieren.
Personalabteilung ins 21. Jahrhundert befördern, Mitarbeitende in den Mittelpunkt stellen, überlegen, was kann ich tun damit die Person gerne bei mir arbeitet. Angebote aktiv unterbreiten und nicht abwarten, ob vielleicht Geld gespart werden kann, wenn die Person sich nicht selbst kümmert.
DRINGEND bessere Kantine, Qualität teilweise miserabel und satt wird man selten.
Bessere Anbindung an öffentliches Verkehrsnetz.
Schneller und besser KI-Nutzungsmöglichkeiten schaffen, eigene KI doch schon sehr veraltet.
Mitarbeitenden Firmen-Smartphone zur Verfügung stellen, schließlich wird es zum Arbeiten benötigt!
Arbeitsatmosphäre
Sehr heterogen. Manche Führungskräfte haben schon Zukunftsskills und es gibt echte Leadership. Leider gibt es aber auch viele Teamleiter, die sehr traditionell führen. Obrighörigkeit ist auf der Tagesordnung.
Auf unterster Ebene läuft es relativ gut, sehr freundlich und kollegial.
Man ist immer besorgt, dass die Mitarbeitenden zu wenig arbeiten und ist stets darauf bedacht die Effizienz zu erhöhen. Ob das, was man tut, dann Sinn macht, ist egal. Hauptsache alle sind busy busy busy.
HomeOffice wird kritisch gesehen und wer es weit bringen will, sollte viel vor Ort sein. Sehr schade!
Image
Das Image am Markt ist sehr heterogen. Genauso ist es im Unternehmen. Viele sind frustriert, weil die Imagekampagnen zwar schick und fancy sind, aber im Alltag nicht gelebt werden. In die Kultur sollte hier dringend investiert werden, vor allem dass nicht alles so von oben herab gelebt wird.
Work-Life-Balance
Es wird viel Druck ausgeübt, worunter das Privatleben leiden kann. HomeOffice wird kritisch gesehen.
Überstunden können abgebaut werden. Urlaub kann genommen werden.
Jeder ist hier für sich selbst verantwortlich, Führungskräfte werden sich nicht darum kümmern und nehmen ihre Fürsorgepflicht nicht immer wahr.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt leider nur die klassische Führungslaufbahn :-(. Dadurch viele Führungskräfte, die einfach nicht geeignet sind, aber dann halt diese Chance nutzen um mehr Geld zu verdienen.
Schulungsangebote gibt es viele und dürfen teilweise genutzt werden. Schulungen außerhalb oder Konferenzbesuche sind sehr stark Führungskrafteabhängig. Diese Dinge soll man lieber privat machen und dann sein Wissen in die Firma einbringen.
Gehalt/Benefits
Gehalt wird pünktlich und das Gehalt ist okay. Man muss schon sehr gut verhandeln, man bekommt nichts geschenkt. Es wird schon versucht Leute mit viel Erfahrung für wenig Geld zu bekommen. Die Gehalterhöhungen sind lächerlich niedrig und gleichen nicht mal die Inflation aus. Dividende an die Aktionäre sind sehr viel wichtiger als faire Gehaltserhöhungen, z. B. an unteren Gehaltsbänder.
Es wird mit vielen Sozialleistungen geworben, es ist aber schwierig diese zu erhalten. Und bei einigen stellt sich dann heraus, dass es nur eine verbilligte Versicherungen sind, aber keine echte Leistungen… sehr enttäuschend.
Hier ist wirklich Eigenengagement gefragt, die Personalabteilung kümmert sich hier um nichts.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
MLP SE hat sich hier viel vorgenommen, vielleicht kommt hier bald mehr.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt echte Goldstücke, die für einen da sind. Andere hauen einen ohne mit der Wimper zu zucken in die Pfanne. Gerade zwischen den Tochterunternehmen kann es da heiß her gehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden respektiert. Es gibt nur erstaunlich wenig…
Vorgesetztenverhalten
Sehr durchmischt. Wenige echte Leader, viele traditionelle Führungskräfte. Die Meinung einer Person wird umso wichtiger, je höher sie in der Hierarchie ist. Gute Ideen von der untersten Ebene? Schwierig sich hier durch zu setzen. Starke Hierarchiedenke.
Und wenn ein Mitarbeitender einfach nicht funktioniert, einfach Druck ausüben und mit Konsequenzen drohen, oder einfach im Stich lassen. Es wird sehr viel weggeschaut und ich bin mir nicht sicher, ob das Methode oder unabsichtlich ist.
Arbeitsbedingungen
Ergonomische, höhnenverstellbare Tische, zum Teil sehr gute Stühle. Notebook könnte größer und moderner sein, ansonsten okay. Tastatur und Maus darf man sich raussuchen, top!
Großraumbüro, modern gestaltet, sehr gut. Viele kleine Besprechungsräume, top ausgestattet und viel Tageslicht.
Belüftung ist leider äußerst schlecht, viel zu heiß und stickig. Hier sollte dringend gehandelt werden. Es ist selbst im Frühjahr schon schwierig bei Sonnenschein dort zu arbeiten.
Kantine ist nicht zu empfehlen.
Kommunikation
Hier ist noch viel Potential zu holen. Viele alteingesessene KollegInnen geben wenig Informationen weiter, weil sie nicht glauben dass es jemanden interessiert. Im Prinzip ist man hier seines eigenen Glückes Schmied, man muss sich aktiv um die Informationen kümmern, die man braucht.
Gleichberechtigung
Frauen sind benachteiligt. Punkt.
Klassisch, jede weibliche Person muss sich erst beweisen und drei mal mehr Leisten als ein Mann.
Es gibt kaum weibliche Führungskräfte. Frauen mit Familie schon gar nicht. Führen in Teilzeit gibt es nicht und wird abgelehnt.
S c h a d e!
Selbst bei Frauennetzwerke werden nur Führungskräfte zugelassen, normale Frauen werden ausgegrenzt.
Interessante Aufgaben
Es gibt spannende Projekte. KI wird hoffentlich bald präsenter. Ingesamt wird eher konservativ und traditionell gehandelt. Hier liegt das Potential auf der Straße, es wird aber nicht gesehen. Investitionen kosten schließlich erst mal Geld.


