Katastrophale und zunehmend toxische Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Durch Homeoffice und flexible Arbeitszeiten ist eine recht gute Work-Life-Balance möglich. Selbst diese leidet aktuell jedoch unter den Defiziten der Führungskraft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt nach wie vor erhebliche Probleme in der Führung, die durch neue Führungskräfte sogar noch verstärkt wurden. Die Arbeitsatmosphäre entwickelt sich aktuell in eine toxische Richtung, Mitarbeiter sind durch unklare Vorgaben verunsichert und werden durch das neue Perspektivmodell und den Führungsstil zunehmend demotiviert.
Das Polaris-Projekt, das diese Probleme eigentlich verbessern sollte, führt bislang zu keinen spürbaren Verbesserungen. Stattdessen herrscht ein zunehmender Leistungsdruck und die Angst vor Fehlern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre leidet aktuell enorm unter den Defiziten in der Führung. Die dadurch verursachten Unsicherheiten und das toxische Verhalten der Führungskraft ziehen den gesamten Arbeitsalltag ins negative. Aktuell ist es kein gutes Gefühl, im Unternehmen zu arbeiten.
Kommunikation
Anweisungen werden von der Führung unklar und mangels technischer Kenntnisse praxisfern formuliert. Auf konstruktive Kritik wird nicht zielführend und teils sogar aggressiv reagiert.
Kollegenzusammenhalt
Ein großer Pluspunkt - der Teamzusammenhalt ist groß, technisch und persönlich greift man sich wo es geht unter die Arme und unterstützt sich gegenseitig.
Work-Life-Balance
Die Möglichkeit zu nahezu 100% Homeoffice ist wohl einer der größten Pluspunkte des Unternehmens. Man kann sich die Arbeitszeit flexibel einteilen und für private Termine auch ohne Probleme mal früher gehen oder den Arbeitstag unterbrechen.
Vorgesetztenverhalten
Der neue Teamleiter ist leider fachlich und persönlich eine Katastrophe. Der Führungsstil ist zunehmend toxisch und reibt das gesamte Team gegenseitig auf. Anweisungen werden unklar und praxisfern formuliert und sorgen für Unsicherheit. Man bekommt mit, wie seitens der Führungskraft im Hintergrund immer wieder auf einer persönlichen Ebene schlecht über die eigenen Mitarbeitenden gesprochen wird. Die Stimmung leidet aktuell enorm unter diesen Umständen und ist entsprechend angespannt.
Karriere/Weiterbildung
Das überarbeitete Karrieremodell ist leider ein ziemlicher Rückschritt. Es wird anhand verschiedener Kategorien für jeden Mitarbeiter ein Score errechnet, aus dem dann das Karrierelevel hervorgeht. Leider konzentriert sich das Perspektivgespräch fast nur auf negative Aspekte. Als Mitarbeiter hat man kaum eine Chance, ein Level aufzusteigen. Diskussionen sind hier nicht erwünscht, die Einschätzung des Vorgesetzten ist maßgebend. Insgesamt sorgt dieses System nur für Frust und Demotivation.

