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ISC 
GmbH
Bewertung

Technisch interessant, organisatorisch mit Verbesserungspotenzial

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Mobil ISC GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv waren insbesondere der teamübergreifende Zusammenhalt, hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen sowie einzelne interessante Aufgaben im technischen Umfeld.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Verbesserungsbedarf sehe ich vor allem bei Kommunikation, klaren Zuständigkeiten, planbarer Arbeitsbelastung und einer konsistenten Umsetzung der kommunizierten Arbeitsbedingungen.

Verbesserungsvorschläge

Interne Strukturen, Zuständigkeiten und Kommunikationswege sollten transparenter und verbindlicher gestaltet werden. Klare Prioritäten, planbare Arbeitszeiten und eine einheitlichere Führungskultur würden die Zusammenarbeit nachhaltig verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war aus meiner Sicht stark von hohen Erwartungen und viel Eigenverantwortung geprägt. Klare Orientierung, verlässliche Prioritäten und nachvollziehbare Entscheidungen waren dabei nicht immer in gleicher Weise vorhanden. Dadurch mussten Mitarbeitende im Arbeitsalltag häufig selbst zusätzliche Abstimmung und Struktur schaffen.

Image

Der Außenauftritt vermittelt ein modernes und positives Bild. Im operativen Alltag entsprach die Erfahrung aus meiner Sicht jedoch nicht immer vollständig diesem Anspruch. Zwischen Kommunikation nach außen und der praktischen Umsetzung bestand Verbesserungspotenzial.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war für mich nicht verlässlich planbar. Hohe Flexibilität und die Bereitschaft, kurzfristig zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, wurden im Arbeitsalltag teilweise als selbstverständlich wahrgenommen. Gerade vor Abwesenheiten entstand dadurch gelegentlich zusätzlicher Druck.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung war grundsätzlich möglich, teilweise jedoch an vertragliche Bedingungen gebunden. Dadurch wirkte fachliche Entwicklung nicht immer wie eine uneingeschränkte Förderung. Transparente und fair gestaltete Weiterbildungsangebote würden die langfristige Bindung und Entwicklung von Mitarbeitenden stärker unterstützen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war grundsätzlich angemessen und auf den ersten Blick attraktiv. Im Verhältnis zu Arbeitsdruck, hoher Flexibilität und zusätzlicher Verantwortung relativierte sich dieser Eindruck für mich jedoch. Eine langfristig überzeugende Gesamtvergütung umfasst neben dem Gehalt auch planbare Arbeitszeiten und verlässliche Rahmenbedingungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einzelne Nachhaltigkeitsmaßnahmen waren sichtbar und grundsätzlich positiv. Ein umfassender, im Arbeitsalltag klar erkennbarer Ansatz zu Umwelt- und Sozialbewusstsein war für mich jedoch nur begrenzt wahrnehmbar. Transparente Ziele und konkrete Maßnahmen würden den Anspruch meines Erachtens glaubwürdiger machen.

Kollegenzusammenhalt

Der teamübergreifende Zusammenhalt war ein klarer positiver Punkt. Viele Kolleginnen und Kollegen unterstützten sich fachlich und persönlich, teilten Wissen und halfen bei offenen Fragen unkompliziert weiter.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung und fachliches Wissen waren im Arbeitsalltag vorhanden, wurden aus meiner Sicht jedoch nicht immer gleichermaßen in Entscheidungen und Veränderungsprozesse einbezogen. Eine offenere Zusammenarbeit über unterschiedliche Erfahrungsstände hinweg könnte Wissenstransfer und gegenseitiges Verständnis verbessern.

Vorgesetztenverhalten

Das Führungsverhalten war je nach Konstellation unterschiedlich. Es gab wertschätzende und fachlich ansprechbare Führungskräfte, zugleich fehlten teilweise klare Priorisierung, zeitnahe Entscheidungen und verlässliche Rückendeckung. Eine einheitlichere, teamnähere Führungskultur wäre wünschenswert.

Arbeitsbedingungen

Die Homeoffice-Regelung war grundsätzlich positiv und bot Flexibilität. Im Arbeitsalltag führte sie jedoch teilweise zu einer hohen Erwartung an kurzfristige Erreichbarkeit und zusätzliche Verfügbarkeit. Klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit sowie eine planbarere Verteilung von Präsenzaufgaben würden die Rahmenbedingungen verbessern.

Kommunikation

Informationen zu Projekten, Prioritäten und Entscheidungen waren nicht immer rechtzeitig oder vollständig verfügbar. Für die praktische Umsetzung war daher teilweise zusätzlicher Abstimmungsaufwand erforderlich. Eine transparentere und proaktivere Kommunikation würde Zusammenarbeit und Planbarkeit deutlich verbessern.

Gleichberechtigung

Aus eigener Erfahrung habe ich keine systematische Ungleichbehandlung wahrgenommen. Der Umgang war überwiegend sachlich und respektvoll. Einen gelegentlich sehr lockeren Umgangston würde ich jedoch durchgehend sensibel und professionell gestalten.

Interessante Aufgaben

Es gab einzelne interessante und fachlich abwechslungsreiche Aufgaben. Die Motivation entstand für mich jedoch vor allem durch das technische Tätigkeitsfeld und die Zusammenarbeit mit guten Kolleginnen und Kollegen. Besonders spannende Tätigkeiten waren eher punktuell als dauerhaft Teil des Arbeitsalltags.

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Arbeitgeber-Kommentar

Anika Raabe, Referentin Personal
Anika RaabeReferentin Personal

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für die ausführliche und sachliche Rückmeldung. Es freut uns, dass der teamübergreifende Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft im Kollegenkreis und einzelne fachlich interessante Aufgaben positiv in Erinnerung geblieben sind.

Die genannten Punkte zu Kommunikation, Zuständigkeiten, Planbarkeit und Führung nehmen wir ernst. Wir arbeiten bereits an verschiedenen Themen, wissen aber auch, dass sich nicht alles in einer Hauruck-Aktion lösen lässt. Umso wichtiger ist es, diese Punkte Schritt für Schritt verbindlich und nachhaltig anzugehen.

Für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Dir alles Gute.

Alles Liebe
Anika

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.