Auffallend positive Bewertungen wirken unglaubwürdig und scheinen gesteuert, um das Image künstlich aufzubessern.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das meine Kündigung ohne Probleme angenommen wurde ;)
Bin froh, das ich hier weg bin.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Jahren spürbar verschlechtert. Die Auftragslage ist derzeit sehr schwach und die Zukunftsaussichten wirken ungewiss. Unter der Belegschaft geht zudem die begründete Sorge um, dass in den kommenden Jahren weitere Fertigungslinien aus Kostengründen an das Werk in Polen übergeben werden.
Work-Life-Balance
Gleitzeit für die Büro angestellten.
Gehalt/Benefits
Es gibt keinen Tarifvertrag, und die wöchentliche Arbeitszeit in der Vollzeit variiert je nach Abteilung zwischen 36 und 40 Stunden. Ein großer Kritikpunkt ist die fehlende Lohngerechtigkeit: Für dieselbe Arbeit wird sehr unterschiedlich bezahlt, was für viel Unmut sorgt.
Die Bezahlung ist im regionalen Vergleich niedrig und bewegt sich teilweise nur knapp über dem Mindestlohn in manchen Abteilungen.
Gehaltsanpassungen und Beförderungen erfolgen zudem nicht nach Leistung, sondern basieren vor allem auf persönlichen Kontakten zum Management (Vitamin B, einschleimen etc....).
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt variiert je nach Abteilung stark von ‚sehr gut‘ bis ‚sehr schlecht‘. Bei wichtigen Meetings kommt es leider häufig vor, dass andere Abteilungen gezielt schlechtgeredet und vor dem gesamten Team bloßgestellt werden. Ein solches Verhalten ist absolut inakzeptabel und erfordert große Wachsamkeit. Man muss hier jederzeit mit Mobbing rechnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es entsteht leider der deutliche Eindruck, dass gezielt versucht wird, ältere und erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus Kostengründen abzubauen/ zu kündigen. Dieser Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden ist enttäuschend und lässt Wertschätzung vermissen.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetztenstruktur ist sehr unterschiedlich: Rund die Hälfte der Führungskräfte macht einen guten Job. Leider sind andere Positionen offenbar durch Vetternwirtschaft und Vitamin B besetzt worden. Im Umgang miteinander zeigen sich hier erhebliche Defizite (siehe dazu auch die Anmerkung zum Kollegenzusammenhalt). Teilweise entsteht der Eindruck, dass eigene Mitarbeitende für den persönlichen Karriere- oder Finanzerfolg geopfert werden.
Kommunikation
Könnte besser werden. Im internen Sharepoint werden oberflächliche Nachrichten veröffentlich. Arbeitsrelevantere Daten könnten besser ausgetauscht werden. Hier musste man oft hinterher fragen.
Interessante Aufgaben
Wurde leider sehr eintönig.


