Nicht zu empfehlen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Da gibt es nicht viel. Eins war die Zahnzusatzversicherung (die mir einiges an Geld erspart hat) und das ich mit 55 noch eingestellt wurde aber wahrscheinlich auch nur weil die Stelle vom Arbeitsamt die ersten Jahre gefördert wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gesetzlicher Mindesturlaub, Mindestlohn trotz Zulage für den Titel "Bereichsleitung", keine Mitarbeitervertretung, keine Wertschätzung der Mitarbeiter,
wie mit den Praktikanten umgegangen wird
Verbesserungsvorschläge
Wenigstens so viel Mitarbeiter das noch was verkauft werden kann.
Richtige Bezahlung und Wertschätzung der Mitarbeiter. Wie zum Beispiel Weihnachts- und Urlaubsgeld. Eine richtige Mitarbeitervertung
Weniger in technischen Schnickschnack investieren der zu viel kostet. Von den Kosten könnte man ein Mitarbeiter ein Jahr beschäftigen. Was nützen Aufsteller wo die Kunden Mitarbeiter rufen können wenn kaum noch Personal da ist? Was nützen QR-Code wenn der Kunden das gar nicht sieht weil die ganze Filiale mit Schilder zugepflastert ist und nicht weiß was er damit machen soll.
Arbeitsatmosphäre
Bis vor ein, zwei Jahren hatte man Zeit seine Abteilungen in Schuss zu halten dann fing es an das man dafür immer weniger Zeit hatte. Erst wurden die Aushilfen gekündigt und dann ging es an die Substanz, die Festangestellten. Teilweise waren im Verkauf nur vier "Mitarbeiter", inklusive Praktikanten. Apropos Praktikanten, die werden vom ersten Tag an in den Verkauf geschickt und müssen verkaufen, verkaufen und verkaufen. Ob sie da wirklich was lernen? Sie sind da weil festangestelltes Personal fehlt oder entlassen wird weil die Umsätze nicht da sind. Wie auch wenn in einigen Abteilungen keine Verkäufer mehr sind. Der Druck von oben wurde immer schlimmer. Bei Mitarbeiterumfragen wurde immer gesagt man soll ehrlich seine Meinung äußern um dann im Nachhinein von oben zu hören das man sich immer über die knappe Personaldecke beschwert. Aber wenn es so ist!
Kommunikation
Da wird in ein teures "Firmensocialmedia-Programm" (beekeeper) investiert wo man alles auch über email/Hauspost machen kann. Nur das man da unnötige Postings veröffentlichen kann.
Und trotzdem bekam man selten Informationen zum richtigen Zeitpunkt oder gar nicht.
Kollegenzusammenhalt
In dem Bereich in dem ich gearbeitet habe war es okay und eigentlich in der ganzen Filiale. Der Grund dafür, es waren fast alle seit der Eröffnung dabei. Was höchst selten bei Mömax ist.
Work-Life-Balance
Es gibt fast nur noch Teilzeitkräfte in der Filiale einschließlich einiger Führungskräfte.
Sie schaffen aber teilweise ihre Arbeit nur schwer und da heißt dann Überstunden die bei einigen am Ende des Monats genullt werden.
Jeder hilft überall aus weil sonst Kollegen eine sechs Tage Woche hätten.
Vorgesetztenverhalten
Bei direkten Vorgesetzen im Haus gut aber darüber ... Nur ein Satz " PKZ Gejammere!"
Respekt und die Wertschätzung gegenüber Mitarbeiter war eigentlich nie da. Da helfen auch keine biligen Kaffeebecher, Akkuleuchten, Socken zu Weihnachten oder sonstiger Schnickschnack.
Interessante Aufgaben
Am Anfang ja aber zum Schluss immer weniger. Man schaffte es gerade die Ware für seine Abteilungen und die der Kolleginnen auszupacken. Für das anbringen der Ausstellungsstücke bliebt meist keine Zeit mehr übrig die Kunden wollten ja auch bedient werden. Man war auch nicht mehr zufrieden mit seiner Arbeit weil man das was man sich für den vorgenommen hat nicht mehr schaffte.
Gleichberechtigung
Es wird immer gesagt ... Auf Augenhöhe... Am Anfang ja aber zum Schluss hin nein!
Umgang mit älteren Kollegen
Bis zu der Kündigung dachte ich sehr gut aber seit ich den Grund gehört habe ... Weil ich ja dicht an der Rente bin ... Das sagt alles wie das Unternehmen mit älteren umgeht!
Arbeitsbedingungen
Wurden und werden immer schlimmer! Immer weniger Mitarbeiter, immer mehr Aufgaben und immer mehr Druck von Oben.
Dann diese Listen, ich habe noch nie in meinem Leben in einem Unternehmen gearbeitet wo so viele Listen kontrolliert werden müssen und so viel gezählt werden muss und das teilweise jeden Tag. Da zählt man sich die ganzen Differenzen rein.
Wenn man krank war hatte man immer ein schlechtes Gefühl gegenüber den Kollegen weil die Arbeit liegen blieb und zum Schluss auch mich angst hatte weil das Gehalt wegen "arbeisbummellei" gekürzt wird auch ohne Überprüfung des MDK.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Teilweise wird der Müll getrennt aber es landet doch zu viel im Restmüll
Gehalt/Benefits
Mindestlohn! Und wann man dann gekündigt wird fällt man als alleinstehender schnell ins Bürgergeld/Grundsicherung und darf noch Wohngeld beantragen.
Als länger Angestellter Mitarbeiter kann zwischen einigen Zusatzversicherung sich eine auswählen. Und es gibt ein urlaubstag zum Geburtstag.
Image
Aussen hui innen fui!
Karriere/Weiterbildung
Durch die schnelle Abwanderung oder Entlassungen werden neue Mitarbeiter kaum noch richtig eingearbeitet, auch Führungskräfte werden nicht richtig ausgebildet. Ausbildung sieht bei mömax so aus ... männliche in der Verkauf und gleich viel Umsatz machen und weibliche an die Kasse.

