2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich fühle mich bei MoreApp wirklich wohl. Die Stimmung im Team ist offen und entspannt, ohne dass dabei die Professionalität verloren geht. Man kann Fragen stellen, Ideen einbringen und auch mal ehrlich sagen, wenn etwas nicht rund läuft. Gleichzeitig wird viel gelacht und man merkt, dass die Leute gern zusammenarbeiten. Insgesamt ist es eine angenehme, wertschätzende Atmosphäre, die den Arbeitsalltag deutlich leichter macht.
Mitarbeiter, die gekündigt wurden, haben da vielleicht eine andere Meinung, aber aus meiner Sicht hat MoreApp ein gutes Image und das auch zurecht. Das Unternehmen tritt professionell auf, ist zuverlässig und liefert gute Arbeit ab. Ich kann mich mit dem Auftritt und der Außenwirkung identifizieren und finde, dass das insgesamt stimmig ist.
Die Work-Life-Balance ist bei MoreApp richtig gut. Man kann eigentlich immer pünktlich Feierabend machen und hat auch Flexibilität bei den Arbeitszeiten, also je nachdem früher anfangen oder später starten. Es gibt aus meiner Sicht keinen wirklichen Grund, regelmäßig länger zu bleiben, weil die Arbeit gut planbar ist und Überstunden nicht erwartet werden.
Auch hier hat sich in den letzten drei Jahren viel getan. Karrieremöglichkeiten sind inzwischen deutlich klarer definiert und Aufstiegschancen werden transparenter kommuniziert als früher. Weiterbildung war aber auch schon davor möglich und wird grundsätzlich unterstützt, wenn man sich in eine Richtung entwickeln möchte.
Mit Gehalt und Sozialleistungen bin ich zufrieden. Das Gehalt kommt immer pünktlich, und ich hatte in den letzten zwei Jahren auch jeweils eine Gehaltserhöhung. Zusätzlich bekommen wir Urlaubsgeld und es gibt Weihnachtsgeschenke.
Auch bei Team Events wird nicht geknausert: Wenn wir zusammen essen gehen, wird das übernommen. Und wenn man für die Arbeit verreist, werden die Kosten natürlich ebenfalls komplett übernommen. Was ich besonders positiv finde: MoreApp bietet auch die Möglichkeit, Aufenthalte zu verlängern. Wenn man zum Beispiel eigentlich nur zwei Tage nach Spanien reist, kann man auch die komplette Arbeitswoche bleiben und das Hotel wird trotzdem vollständig übernommen.
MoreApp engagiert sich auch sozial und nachhaltig. Zum Beispiel sind wir Partner vom Niederländischen Roten Kreuz, der Dutch Heart Foundation und dem WWF. Außerdem pflanzen wir Bäume über Trees for All. Das sind keine reinen Lippenbekenntnisse, sondern konkrete Partnerschaften und Aktionen, die zeigen, dass das Thema ernst genommen wird.
Zusätzlich gibt es interne Regelungen fürs Reisen: Der Zug ist grundsätzlich das bevorzugte Verkehrsmittel. Wenn eine Zugfahrt allerdings länger als einen Arbeitstag dauert (über 8 Stunden), ist auch ein Flug erlaubt.
Die Kommunikation hat sich meiner Meinung nach in den letzten drei Jahren deutlich verbessert. Es gibt mehr Transparenz als früher, Themen werden häufiger proaktiv geteilt und man hat grundsätzlich das Gefühl, dass Feedback ernst genommen wird. Trotzdem ist es noch nicht durchgängig perfekt. Manchmal gehen Infos noch etwas unter oder kommen zu spät, gerade wenn viele Themen parallel laufen. Insgesamt aber klar auf einem guten Weg und spürbar besser als noch vor ein paar Jahren.
Da sehe ich bei MoreApp überhaupt kein Problem. Der Umgang ist respektvoll und locker, und der Vibe ist generell sehr positiv. Ich habe nicht das Gefühl, dass das Alter hier irgendeine besondere Rolle spielt. Wichtig ist eher, wie man zusammenarbeitet und wie man ins Team passt.
Als ich bei MoreApp angefangen habe, war das Vorgesetztenverhalten für mich ehrlich gesagt eher schwierig, weil wir damals noch einen anderen Regional Manager hatten. Das hat sich aber komplett verändert. Er ist seit zwei Jahren nicht mehr bei MoreApp und seitdem ist es deutlich besser geworden.
Heute erlebe ich unsere Vorgesetzten als wirklich gut. Sie achten darauf, dass die Arbeit Spaß macht, hören zu und unterstützen einen dabei, sich weiterzuentwickeln, wenn man das möchte. Insgesamt fühle ich mich ernst genommen und gut begleitet.
Die Arbeitsbedingungen bei MoreApp sind wirklich stark. Wir haben ein eigenes Büro innerhalb eines Coworking Spaces. Die Arbeitsplätze sind gut ausgestattet, mit großen Tischen und externen Monitoren. Außerdem bekommt man alle vier Jahre ein neues MacBook, und FTEs bekommen auch AirPods Pro mit Noise Cancelling.
Ein großer Pluspunkt ist auch das Coworking Space selbst: Es gibt viele Meetingräume und Phonebooths, sodass man immer einen passenden Raum für Calls oder konzentriertes Arbeiten findet. Dazu kommen Küchen, Kaffee und alles, was man für den Alltag braucht. Insgesamt fühlt sich das Setup sehr modern und angenehm an.
Die Kommunikation hat sich meiner Meinung nach in den letzten drei Jahren deutlich verbessert. Es gibt mehr Transparenz als früher, Themen werden häufiger proaktiv geteilt und man hat grundsätzlich das Gefühl, dass Feedback ernst genommen wird. Trotzdem ist es noch nicht durchgängig perfekt. Manchmal gehen Infos noch etwas unter oder kommen zu spät, gerade wenn viele Themen parallel laufen. Insgesamt aber klar auf einem guten Weg und spürbar besser als noch vor ein paar Jahren.
Bei MoreApp spielt es wirklich keine Rolle, ob man Mann oder Frau ist. Ich habe den Eindruck, dass alle gleich behandelt werden und die gleichen Chancen haben. Auch Themen wie Wiedereinstieg nach einer Schwangerschaft werden normal und fair gehandhabt. Insgesamt erlebe ich das als sehr gleichberechtigt.
MoreApp punktet für mich bei diesem Thema wirklich stark. Man hat theoretisch die Möglichkeit, an allem zu arbeiten, worauf man Lust hat und wofür man sich interessiert. Es gibt viel Freiraum, um eigene Ideen zu entwickeln und Dinge auszuprobieren, ohne dass man direkt in enge Grenzen gepresst wird.
Gleichzeitig bekommt man auch Aufgaben gestellt, die wirklich interessant sind und bei denen man merkt, dass man daran wächst. Diese Mischung aus Eigenverantwortung und spannenden Themen macht den Job für mich sehr abwechslungsreich.
Das Team ist sehr herzlich und sorgt in den ersten Wochen bei den internationalen Meetings dafür, dass man sich willkommen fühlt und gerne so viel Fragen stellen kann, wie man möchte. Gründer vermittelt auch immer den Eindruck, dass er für das Wohl des Einzelnen viel übrig hat.
Ein Teil der digitalen Transformation in anderen Unternehmen zu sein, ist auch ein guter Nebeneffekt.
Wie mehrmals erwähnt haben die firmeninternen Strukturen bzgl. Gehalt, Arbeitszeiten und Entscheidungskultur einen sehr bitteren Nachgeschmack. Nach außen wird eine digitale flexible Firma kommuniziert, aber intern muss alles nach generischen Playbooks vollzogen werden. Der Kontakt zum Gründer erfolgt auch nur über die Regionalleitung wodurch es bei fast jeder Thematik zu Informations- und Zeitverlust kam.
Führungsqualitäten in der DACH-Region mangelhaft.
Alles wichtige was besprochen wird, bspw. Gehalt, Urlaubstage oder Benefits, schriftlich geben lassen. Wurde öfters vergessen und anders praktiziert als vorher besprochen!
Training für die regionale Führung!
Die DACH-Region des Unternehmens gibt es auch "erst" seit 5-6 Jahren. Die derzeitige Führung wurde Regionalleitung, weil es sich um den ersten deutschsprachigen Praktikanten handelte und dieser sich dann in die Firma eingearbeitet hat. Das Wissen über das Produkt ist einwandfrei, aber über menschliche Führung dafür umso negativer.
Regionalleitung vor Ort!
Durch 99% remote Kontakt zur Führung geht logischerweise die persönliche Ebene verloren, Aussagen werden falsch interpretiert und man fühlt sich dadurch oft Missverstanden oder im Stich gelassen.
Die Arbeitsatmosphäre hat sich im Laufe meines Angestelltenverhältnisses verbessert. Vorher war man nur im Co-Working-Space ansässig, was sich aber glücklicherweise zum Ende meiner Anstellung geändert hat und man ein privates Büro bezogen hat. Dadurch wurde sie definitiv besser.
Lob gibt es manchmal von Vorgesetzten bzw gehäufter auch aus anderen Regionen. Fragekultur wird gelebt und man fühlt sich in den ersten Wochen dadurch wohl.
Image war super, größtenteils auch das Image bestehenden Kunden gegenüber. Cold-Calling oder ähnliche Praktiken wurden nicht praktiziert, wodurch auch der Kontakt zu Neukunden meistens angenehm war.
09:00-17:00 Uhr Anwesenheitspflicht bei Vollzeit... sobald man auf Vollzeit wechselt werden 40 Stunden vorausgesetzt, "da es ja jeder im Unternehmen macht". Selbst wenn man ehrlich zugibt, dass man die 40 Stunden für seine Arbeit nicht benötigt.
Die Zielgruppe des Unternehmens beginnt größtenteils ab 07:00 Uhr. Vor 09:00 Uhr durfte aber offiziell nicht angefangen werden und man musste bis 17:00 Uhr bleiben - Begründung: "damit auch jeder im Unternehmen zu jeder Zeit weiß, dass man ansprechbar ist".
Man muss festhalten, dass man zu meinem Zeitpunkt ein maximal 5 köpfiges Team für die DACH-Region war. Mit den anderen Regionen hatte man bis auf 1-2 Meetings in der Woche nichts zu tun.
Vorschläge wie Kernarbeitszeit und Gespräche darüber, dass man auch früher beginnen könnte wurden ignoriert. Vorherige Arbeitgeber im Konzernumfeld waren um einiges flexibler was dies anging.
Für Vertriebler gab es die Chance an einem Vertriebstraining teilzunehmen. Für andere Abteilungen gab es diese Möglichkeit meines Wissens nach nicht. Generell konnte man gerne Wünsche äußern, bezüglich digitaler statischer Trainingseinheiten per Video.
Wie oben erwähnt wurden gerne mal die Titel á la "Head of..." in den Mund genommen, aber einen Vorteil hatte man dadurch keinen.
Das Gehalt für Werkstudierende war in Ordnung - typisches Gehalt. Für Vollzeitarbeitende war es unterirdisch. Man verdient dann mit dem firmeninternen Einstiegsgehalt weniger als die Werkstudierenden bzw. ganz knapp über Mindestlohn pro Stunde. Es wird zwar fleißig mit Titeln geworben, wie man es aus Start-Ups kennt, aber als Scale-Up sollte man darauf setzen wenigstens ein annähernd konkurrenzfähiges Gehalt in der SaaS-Branche aufzurufen, damit fähige Mitarbeitende bleiben. Verhandlungsspielraum gibt es trotz nennenswerter Argumente kaum und es wird daran festgehalten, dass es "in der ganzen Firma so ist". Dass das Einstiegsgehalt wie vor 4-5 Jahren, nicht das gleiche ist, wie ein heutiges aufgrund von Inflation, wurde zäh hingenommen und es wurden 5% Erhöhung gewährt... Von Kollegen habe ich mitbekommen, dass es mehrmals zu Problemen mit dem Gehalt kam und dies zog sich teilweise über 3-4 Monate. Wie oben erwähnt gab es ein Meeting zwischen Gründer und Regionalleitung einmal pro Woche und ein Meeting pro Monat (!) zwischen Buchhalter und Regionalleitung. Alle 3 Parteien mussten sich darüber austauschen und das separat voneinander... Strukturen erinnern eher an Behörde.
Die Firma trägt zur Digitalisierung von Unternehmen bei. Das Produkt steht für Umweltbewusstsein und damit wird auch fleißig geworben. Generell wird ein sehr grünes Image verkörpert. Dadurch, dass man aber 30+ Personen im Unternehmen hat und diese auf 3 Standorte (Berlin, Barcelona und Rotterdam) aufgeteilt sind und anfangs alle 3 Monate und jetzt alle 6 Monate große Teamevents organisiert hat, wurden 30 Leute quer durch Europa geflogen und das für 2 volle Tage, bspw. um Ski zu fahren. Generell wird viel gereist zwischen den Standorten - jeder kann das für sich selber bewerten, aber dadurch bröckelt DAS Argument der Firma schon etwas.
Die Kollegen waren top, meistens gut drauf und wenn nicht, dann wurde es nicht an einem ausgelassen.
Manchmal gab es das Problem, dass sich oft niemand für freiwillige Aufgaben gemeldet hatte und dann Kollegen die Arbeit übernommen haben, welche als erstes einknicken.
In dem Unternehmen gab es keine älteren Kollegen, aber das Team an sich ist insgesamt gesehen unglaublich nett und offen.
Die persönliche Ebene Face-to-Face hat total gepasst, da die Regionalleitung aber bis auf 2-3 Wochen im Jahr komplett remote aus Niederlande arbeitet, ergab sich Face-to-Face dementsprechend sehr selten. Ständiges Mikromanagement über Slack hat einen beinahe verrückt werden lassen. Eigene Vorschläge der Regionalleitung bei wöchentlich definierten Prozessen wurden selber nicht eingehalten. Die Regionalleitung fungierte auch als Sprachrohr zwischen Gründer und Angestellten: da es nur 1 Meeting pro Woche á 1 Stunde zwischen Regionalleitung und Gründer gab, haben sich teilweise einfache Angelegenheiten, trotz Nachfragens, über Monate hinweg gezogen. Bei der Suche bspw. nach einem privaten Büro wurden die Angestellten pseudohaft mit einbezogen - Meinungen wurden aber ignoriert und von Leuten getroffen, welche wie oben erwähnt maximal 3 Wochen pro Jahr vor Ort sind. Wenn mal Entscheidungen getroffen wurden, wurden sie meistens nicht nachvollziehbar getroffen. Generell wurden aber wenig Entscheidungen von der Regionalleitung getroffen, welche dann einfach vertagt wurden und sich angesammelt haben. Es fehlt an fundamentalen Führungsqualitäten.
Wie bereits erwähnt gab es für mich die ersten 10 Monate lediglich den Co-Working-Space. Dies war auf Dauer unzumutbar, da es öfters zu externen und internen Veranstaltungen kam, wodurch der Co-Working-Space in Beschlag genommen wurde. Dies wurde aber durch das jetzige private Büro behoben und die Bedingungen haben sich deutlich gesteigert.
Als Ausstattung erhielt man ein relativ aktuelles MacBook Air.
Die Kommunikation war zwischen den Angestellten solide und ging zügig. Eine Etage höher war es eher schwierig, da die Regionalleitung nicht vor Ort arbeitet, sondern remote aus der Niederlande. Somit musste jedes Mal über Slack kommuniziert werden und dadurch geht die persönliche Ebene sehr schnell verloren und schnell zu klärende Themen ziehen sich unnötig.
Alles super, Gleichberechtigung wird gelebt und ständig kommuniziert!
An sich hatte man nicht allzu viel Spielraum bei seinen täglichen Aufgaben, aber wenn man Interesse gezeigt hat, konnte man sich gut in Projekte einbringen und diese selber in die Hand nehmen. Diese werden zwar oft nicht bis zum Ende verfolgt, weil es nach ein paar Wochen dann hieß, dass man sich erstmal anderweitig konzentrieren soll oder plötzlich auffällt, dass dies schon vor Jahren mal angegangen worden ist und man dort aber kein Entwicklungspotenzial sieht, aber man hat auf jeden Fall die Chance!