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Bewertung

Als Hausdamenassistent gearbeitet

2,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Motel One Berlin-Alexanderplatz in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt ist attraktiv. Als Zusatzleistung besteht die Möglichkeit, in allen Motel One Hotels weltweit zu vergünstigten Konditionen zu übernachten. Die angebotenen Incentives sind hervorragend. Das Urlaubsgeld sowie die Urlaubsregelungen sind ausgezeichnet. Es werden flexible Arbeitszeiten angeboten. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist gewährleistet, insbesondere im Bereich des Housekeepings.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist bedauerlich, dass auch heute noch Personalkürzungen oft die erste Maßnahme sind. Dies führt dazu, dass zahlreiche Abteilungen überlastet sind und mit unzureichender Personaldecke ein übermäßiges Arbeitspensum bewältigen müssen, was wiederum eine negative Auswirkung auf die Arbeitsmoral hat.

Verbesserungsvorschläge

Es besteht Bedarf an zusätzlichen Schulungen für Supervisoren und Abteilungsleiter in den Bereichen Kommunikation, Teambuilding und spezifische Strategien für den Umgang mit Mitarbeitern, die Leistungsprobleme aufweisen oder schwierige Persönlichkeitsmerkmale besitzen, um eine effektivere Interaktion zu gewährleisten. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Reduzierung des Papierverbrauchs zur Förderung der Digitalisierung.

Arbeitsatmosphäre

Ich stellte fest, dass die Arbeitsatmosphäre in meinem Housekeeping-Team am Alexanderplatz tendenziell auf Kosten der engagierten Mitarbeiter geht.

Image

Tendenz. Die Kollegen, die ich kennengelernt habe und mit denen ich heute noch in Kontakt stehe, sowie auch ich persönlich. Das Konzept, die Idee und die Modernität finden meine volle Zustimmung. Der Grundgedanke hinter diesem gesamten Vorhaben ist wirklich hervorragend. Die einzigen Schwierigkeiten, die sich ergeben, sind bedauerlicherweise interner Natur, was jedoch ein gesondertes Thema darstellt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist definitiv gegeben.
Nach meiner Erfahrung musste ich leider immer ein wenig dafür kämpfen, meinen Wunsch freizubekommen und diesen auch zu behalten, ansonsten war es wirklich ausgezeichnet.

Karriere/Weiterbildung

Wie bereits dargelegt, wurden mir bedauerlicherweise keine Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung eröffnet. Trotz wiederholter Anfragen wurden mir keine Schulungen angeboten. Dies führte letztlich zu meiner Kündigung.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltszahlungen erfolgen stets termingerecht. Ergänzend dazu wird quartalsweise ein Anreizprogramm implementiert, welches an die Gesamtbewertung des Hotels durch die Gäste gekoppelt ist. Eine Steigerung der Gästezufriedenheit resultiert in entsprechend höheren Prämienzahlungen, die auf einer internen Plattform erfasst werden. Dies führt zu einem Ranking der Hotelmitarbeiter im Raum Berlin, wodurch der Wettbewerb um exzellente Serviceleistungen gefördert wird. Bei kontinuierlich positiven Bewertungen des Hotels durch die Gäste erhalten die Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen attraktive Incentives. Des Weiteren wird Urlaubsgeld gewährt, und die Anzahl der Urlaubstage erhöht sich pro Dienstjahr. Der Einstieg erfolgt mit mindestens 26 Urlaubstagen, wobei ich diesbezüglich keine absolute Gewissheit habe. Das Gehalt empfinde ich persönlich als adäquat, wenngleich stets Potenzial für Optimierungen besteht. Zudem wird ein Jobrad angeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich ist das Housekeeping stets bestrebt, umweltbewusst zu handeln. Wir wechseln die Wäsche alle drei Tage, um den Einsatz von Chemikalien und Wasser im Sinne des Umweltschutzes zu reduzieren. Unsere Lebensmittel beziehen wir ausschließlich von verifizierten Bio- und nachhaltigen Lieferanten. Die verwendeten Reinigungsmittel sind ökozertifiziert. Der einzige Bereich, der noch erhebliches Verbesserungspotenzial aufweist, ist der Papierverbrauch im gesamten Hotel, hier wäre eine stärkere Digitalisierung wünschenswert. Dies führte zu den entsprechenden Punktabzügen.

Kollegenzusammenhalt

Es herrschte allgemeine Übereinstimmung darüber, dass eine Unzufriedenheit mit der Geschäftsleitung bestand. Ansonsten erledigte jeder seine Aufgaben, wobei die Fertigstellung der Etagen und der pünktliche Feierabend im Vordergrund standen. Ein starker Teamzusammenhalt war meiner Einschätzung nach eher weniger vorhanden, abgesehen von einzelnen Ausnahmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mein Team bestand überwiegend aus jungen Mitarbeitern. Die beiden älteren Kollegen haben das Unternehmen relativ schnell verlassen, da die Anforderungen der Aufgaben ihren Fähigkeiten nicht mehr entsprachen.

Vorgesetztenverhalten

Ich persönlich empfinde den Manager dieses Hotels als äußerst angenehm und habe eine sehr gute Zusammenarbeit mit ihm erlebt. Obwohl einige meiner Kollegen möglicherweise andere Erfahrungen gemacht haben, bin ich der Ansicht, dass er stets gesprächsbereit ist. Er zeigte sich immer offen für den Dialog, sei es bei administrativen Angelegenheiten oder anderen Belangen, und kümmerte sich stets zügig um die Erledigung von Formalitäten. Meine einzigen Kritikpunkte betreffen meine direkte Hausdame und den Supervisor, dies sind jedoch meine persönlichen Beobachtungen.

Arbeitsbedingungen

Wir haben unser Büro mit der Technikabteilung geteilt, was sich als äußerst angenehm erwies, da wir nicht im Keller untergebracht waren und Zugang zu Tageslicht hatten. Das Büro war geräumig und großzügig geschnitten. Die technische Ausstattung war hervorragend, und wir profitierten von der direkten Verfügbarkeit qualifizierter Techniker im Haus, was bei Fragen oder Problemen eine schnelle Klärung ermöglichte. Das Hotel selbst ist relativ neu, wodurch die Räumlichkeiten und das gesamte Gebäude in einem ausgezeichneten Zustand waren.

Kommunikation

Die Kommunikation war,, heute so und morgen wieder ganz anders,,. Grundsätzlich waren die Ideen immer gut, aber gewisse höhere Positionen änderten ihre Meinung, so wie es ihnen gerade passte.

Gleichberechtigung

In meiner vorherigen Abteilung bestanden keine Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung. Trotz wiederholter Anfragen wurden mir entsprechende Aufstiegschancen verwehrt, was letztendlich zu meiner Kündigung führte. Des Weiteren wurden mir keine Weiterbildungsangebote unterbreitet, obwohl ich explizit danach gefragt hatte. Hierbei handelte es sich um Online-Schulungen oder Kurse, die darauf abzielen, die Effizienz im Umgang mit Software zu steigern oder Kenntnisse über neue Betriebssysteme zu vertiefen. Diese Anfragen wurden mir ausnahmslos verweigert.

Interessante Aufgaben

Die Arbeits- und Aufgabenverteilung war nicht ausgewogen. Leistungsträger erhielten tendenziell mehr Aufgaben, während Mitarbeiter mit geringerer Präsenz oder Teilarbeit weniger zugewiesen bekamen. Ein Großteil der Arbeitslast fiel regelmäßig auf die Spätschicht. Zudem wurde beobachtet, dass einige Mitarbeiter ihre geringe Arbeitslast an Auszubildende oder Praktikanten delegierten.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.