Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.7.2026
Die Motel One Group erhält von ihren Mitarbeiter:innen eine gemischte Bewertung. Während das Kollegenzusammenhalt auf Teamebene oft positiv hervorgehoben wird, fällt die Kritik an Führung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen deutlich aus. Viele Bewertungen schildern eine verschlechterte Arbeitsatmosphäre seit dem Investorenwechsel: Sparmaßnahmen, Personalabbau und steigende Arbeitsbelastung belasten das Betriebsklima spürbar.
Das Vorgesetztenverhalten wird negativ bewertet – Inkonsistenz, mangelnde Transparenz und Vetternwirtschaft sind wiederkehrende Kritikpunkte. Die Kommunikation gilt als unzureichend und häufig zu spät. Bei Gehalt und Sozialleistungen zeigt sich ein widersprüchliches Bild: Tarifgehälter und Bonusprogramme werden erwähnt, jedoch berichten viele Mitarbeiter:innen, dass Boni trotz Rekordumsätzen ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Motel One Group wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung als angenehm, motivierend und von gegenseitigem Respekt geprägt beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Besonders der Zusammenhalt im eigenen Team wird häufig positiv hervorgehoben, jedoch mit dem Hinweis, dass die Atmosphäre ohne die Kolleg:innen deutlich schlechter wäre.
Auf übergeordneter Ebene berichten viele Nutzer:innen von einer spürbaren Verschlechterung des Arbeitsklimas, die sie mit dem Einstieg eines neuen Mehrheitseigners in Verbindung bringen. Sparmaßnahmen, Personalabbau, steigende Arbeitsbelastung und mangelnde Wertschätzung belasten die Stimmung. Hinzu kommen Kritik an einzelnen Führungskräften sowie fehlende Empathie seitens des Managements. Einige Bewertungen beschreiben, dass diese Entwicklung dazu führt, dass motivierte Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen.
Das Gehalt bei Motel One orientiert sich tarifvertraglich, was einige Nutzer:innen positiv hervorheben. Zusatzleistungen wie ein Incentive-Programm, Jobticket, Jobrad sowie Mitarbeiter:innenraten in den Hotels werden ebenfalls erwähnt. Gehaltszahlungen erfolgen pünktlich, und für die Branche gilt das Niveau manchen Bewertungen zufolge als akzeptabel.
Kritischer äußern sich Nutzer:innen zum Incentive-System: Bonuszahlungen seien schwer erreichbar oder würden trotz guter Leistungen nicht ausgezahlt. Einige berichten, dass das einst attraktive Bonussystem an Wert verloren habe und Gehaltsverhandlungen intransparent seien. Zudem empfinden wenige Nutzer:innen es als ungerecht, dass neue und langjährige Mitarbeiter:innen dasselbe Grundgehalt erhalten. Ohne Incentives bewege sich das Gehalt teils nahe dem Mindestlohn. Die Gesamtbewertung fällt ausgeglichen aus, wobei die schriftlichen Bewertungen die Kritik am Vergütungssystem stärker betonen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Motel One Group wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Im Vordergrund steht die wahrgenommene Inkonsistenz im Führungsverhalten: Während einige Vorgesetzte als fair, kommunikativ und unterstützend beschrieben werden, überwiegen kritische Stimmen deutlich. Viele Nutzer:innen bemängeln manipulatives Verhalten, fehlende Transparenz und unklare Kommunikation seitens der Führungskräfte. Einige berichten von unrealistischen Zielvorgaben, die ohne Rücksicht auf Personalmangel gesetzt werden, sowie von Vetternwirtschaft und ungleicher Arbeitsverteilung. Auch fehlende Qualifikation einzelner Abteilungsleiter:innen und das Übergehen kompetenter Mitarbeiter:innen bei Beförderungen werden kritisiert. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen das Verhalten der Vorgesetzten als nach außen freundlich, jedoch hinter den Kulissen unberechenbar. Lediglich wenige Bewertungen heben einzelne Führungspersonen positiv hervor.
Die Kommunikation bei der Motel One Group wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Häufig bemängeln sie, dass Informationen verspätet, indirekt oder gar nicht weitergegeben werden. Einige beschreiben die Kommunikation als rein top-down, ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen, während Entscheidungen oft ohne nachvollziehbare Begründung getroffen werden. Prozessänderungen sollen nicht rechtzeitig kommuniziert werden, was zu Unsicherheit und Chaos führe. Zudem berichten einige Nutzer:innen von einem unangemessenen Umgangston seitens Vorgesetzter sowie von mangelnder Transparenz, die Gerüchten Vorschub leiste.
Wenige Stimmen zeichnen ein positiveres Bild: Sie heben kurze Kommunikationswege, eine offene Teamkommunikation und eine persönlich wie digital zugängliche Führungsebene hervor. Diese Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur Mehrheitsmeinung und fallen kaum ins Gewicht.
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