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80 von 148 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,8Weiterempfehlung: 46%
Score-Details

80 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gutes Unternehmen, aber große Führungsprobleme im Team Quality India & Africa

1,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

bereits von anderen Kollegen erwähnt, und ich stimme dem zu.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- MSC ist grundsätzlich ein sehr gutes Unternehmen mit vielen professionellen, unterstützenden und gut geführten Abteilungen. Meine Rückmeldung bezieht sich ausschließlich auf meine persönlichen Erfahrungen im Quality India & Africa Team und nicht auf MSC als Ganzes.

- Obwohl MSC flexible Arbeitszeiten anbietet, wurden diese in unserem Team nach meiner Erfahrung nicht einheitlich umgesetzt. Ein etwas früheres oder späteres Erscheinen wurde teilweise kritisch gesehen, obwohl die Aufgaben vollständig und pünktlich erledigt wurden.

- Während einer Krankheit hatte ich den Eindruck, dass es an Verständnis und Empathie fehlte. Es wurde erwartet, bereits am ersten Krankheitstag einen Arzt aufzusuchen, selbst wenn dies aufgrund einer starken Migräne oder eines ähnlichen Gesundheitsproblems kaum möglich war.

- Ich hatte den Eindruck, dass Mitarbeiter nicht immer gleich behandelt wurden. Langjährige Mitarbeiter erhielten aus meiner Sicht mehr Verständnis und Freiheiten, während neue Mitarbeiter deutlich stärker kontrolliert wurden.

- Außerdem hatte ich den Eindruck, dass zwei oder drei langjährige Mitarbeiter bevorzugt behandelt wurden. Sie schienen mehr Flexibilität und Unterstützung zu erhalten als andere Teammitglieder. Dadurch entstand der Eindruck einer ungleichen Behandlung innerhalb des Teams.

- Die Feedbackkultur empfand ich als wenig motivierend. Auch wenn Mitarbeiter über einen langen Zeitraum gute Leistungen erbrachten, wurde häufig eine einzelne kleine Unachtsamkeit stärker hervorgehoben als die insgesamt gute Arbeit. Anerkennung für gute Leistungen fehlte häufig.

- Ich hatte außerdem den Eindruck, dass Mitarbeiter, die ihre Meinung respektvoll äußerten oder anderer Ansicht waren als die Teamleitung, dadurch Nachteile erfahren konnten. Dies führte zu Unsicherheit innerhalb des Teams.

- Kleine menschliche Fehler wurden teilweise unverhältnismäßig streng behandelt. Wenn beispielsweise während eines Meetings versehentlich das Handy eines Mitarbeiters klingelte, wurde das Meeting teilweise sofort beendet und der betreffende Mitarbeiter in einem aus meiner Sicht unangemessenen Ton angesprochen. Solche Fehler können jedem Menschen einmal passieren und sollten mit Verständnis und Professionalität behandelt werden.

- Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Führungsstil stärker von Kontrolle und Druck als von Vertrauen, Motivation und Förderung der Mitarbeiter geprägt war.

- Mitarbeiter sollten sich respektiert, wertgeschätzt und sicher fühlen, anstatt Angst vor kleinen Fehlern oder dem Äußern ihrer Meinung zu haben.

- Meiner Ansicht nach würde die Teamleitung von einer gezielten Führungskräfteentwicklung profitieren, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Empathie, konstruktives Feedback, Konfliktmanagement, emotionale Intelligenz sowie faire und respektvolle Mitarbeiterführung.

- Abschließend möchte ich betonen, dass diese Rückmeldung ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen im Quality India & Africa Team widerspiegelt. Mit anderen Abteilungen bei MSC habe ich deutlich positivere Erfahrungen gemacht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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viel Luft nach oben

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Region, mein Team, meine Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

fehlende Flexibilität, Flurfunk

Verbesserungsvorschläge

Man könnte sicherlich an den Benefits noch arbeiten, gerade die Gesundheitsförderung durch einen EGYM Wellpass oder ähnliches würde schon enorm helfen, das Fitnessstudio vor Ort ist leider nicht ausreichend und die Möglichkeit in ausgewählte Fitness First Studios zu gehen ist zwar ok aber nicht für alle Mitarbeiter praktikabel.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance leidet natürlich total unter der Abschaffung vom mobilen Arbeiten. Die Gleitzeit gleicht dieses nicht aus.

Vorgesetztenverhalten

Top!


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mehrfachbewertung

Die Ausbildung ist super, danach gehts nur bergab

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei MSC Mediterranean Shipping Company in Bremen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Ausbildung ist wirklich nicht zu toppen! Ein großes Lob an die drei Ausbilder!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt
Verhalten von Vorgesetzten und Kollegen

Verbesserungsvorschläge

Definitiv die Gehälter ordentlich erhöhen

Work-Life-Balance

Als ich dort noch gearbeitet war, war ‘Gleitzeit’ nur vor 9 Uhr bzw ab 16 Uhr (Fr 15 Uhr) möglich. Das war für mich keine Gleitzeit! Zudem stand mehrfach Mehrarbeit an, teilweise sogar Samstags.

Karriere/Weiterbildung

Sind ok aber nicht berauschend

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist mehr als inakzeptabel, woanders gibt es einfach viel mehr. Es geht hier vor allem auch um die Wertschätzung! Das Argument, dass MSC seine Mitarbeiter nicht entlässt mag stimmen, tun andere (so wie es oft unterstellt wird) jedoch auch nicht zwangsläufig!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

viel Ausdrucken, Kaffee jeweils in einzelnen Tüten…

Kollegenzusammenhalt

Es gibt durchaus tolle Teams und tolle Kollegen, es gibt aber leider auch bestimmte Gruppen, die immer wieder gegen andere hetzen. Vorgesetzte schauen weg oder machen mit, es wurden sogar Leute aus diesen Gruppen zu Vorgesetzten, welche diese Masche dann aber weiterhin durchziehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann nichts negatives sagen

Vorgesetztenverhalten

Es gibt tolle Vorgesetzte, leider gibt es aber zu viele, die sich nicht stark genug einsetzen. Es wird gesagt, man soll sich äußern, aber man weiß gar nicht mehr, an wen man sich vertrauensvoll wenden kann.

Arbeitsbedingungen

Einfach zu viel Workload. Die Ausstattung vor Ort ist gut, wenn auch teilweise veraltet

Kommunikation

Zumindest damals sehr ausbaufähig

Gleichberechtigung

Sehe keine Unterschiede zwischen M/F/D oder alt/jung

Interessante Aufgaben

Es kommt auf den Bereich an. Meine Aufgaben haben mir in den Meisten Fällen gut gefallen. Hätte den Job gern weiter gemacht, jedoch waren andere Faktoren nicht akzeptabel.


Arbeitsatmosphäre

Image

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Liebe/r ehemalige/r Kollege/in,

es ist für beide Seiten – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – ein Verlust wenn Erwartungen nicht erfüllt werden und sich die Wege trennen.
Wir bilden junge Menschen aus, damit sie anschließend bei MSC ihren Beruf ausüben können und wollen.
Unser Anspruch ist es, Differenzen und Herausforderungen frühzeitig zu addressieren, damit rechtzeitig Maßnahmen eingeleitet werden können, um jederzeit ein positives Arbeitsklima zu schaffen und zu erhalten. Daran wollen wir auch weiterhin arbeiten.

Beste Grüße

Ihr/Dein MSC Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Es wird immer schlechter.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Büro in der Speicherstadt
- Aufgaben (wenn diese mal nicht zu viele sind)
- Gym, Essen im Restaurant unten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles was oben steht.

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Gehalt bei einem Großteil der MA
- Augen auf beim Einstellen der Mitarbeiter. Es sollten nicht nur die Qualifikationen stimmen, sondern auch der Kandidat zum Team.
- Transparentere und mal ehrliche Kommunikation. Nicht das, was sonst kommt.
- Benefits
- Austauschen der Führungskräfte (gerne zur Abwechslung mal nach Kompetenzen auswählen)

Arbeitsatmosphäre

Man kann sich dort wohl fühlen, das hängt aber leider von vielen anderen Faktoren ab, wie Führungskraft, Kollegen, Aufgaben usw. Wenn man dort sich selber gibt, und nicht eine Fassade aufsetzt hat man quasi schon fast verloren. Einen so intensiven Flurfunk und "Gossip" habe ich bisher in keinem Job erlebt. Man muss wirklich vorsichtig sein, wem man sich anvertraut, gerade auch wenn es um z.B. Beschwerden um andere Mitarbeiter geht, weil dies sofort weitergetragen wird. Auch durch das eigene Team, was sehr schade ist. Es wird viel kontrolliert und hat wenig Freiraum. Fehlt nur noch dass die GF wieder eine Kleiderordnung einführt.

Image

Größte Reederei der Welt, gute Aussenwirkung, intern selten schlechten Arbeitgeber gesehen.

Work-Life-Balance

Schwieriges Thema. Gab es mal mehr, wurde weniger. Abschaffung von Homeoffice war kein guter Schritt, auch die Ausrede, dass dies den Zusammenhalt stärken würde ist nicht nachzuvollziehen. Das Gym unten im EG war ganz nett. Es gibt in jeder Abteilung Überstunden, MA sind ständig mit der Vielzahl der Aufgaben überfordert. Alles muss immer schnell gehen, alles ist wichtig und am Ende sitzt man dann bis teilweise 20:00Uhr+ am arbeiten um die Aufgaben zu schaffen.

Karriere/Weiterbildung

Zum richtigen Zeitpunkt, zum richtigen Ort. Ja-Sager werden gefördert.

Gehalt/Benefits

Mein Gehalt war ganz passabel, man hört aber immer wieder wie es bei anderen Kollegen läuft. Kollegin kündigt mit einem Gehalt von nicht mal mehr 3000€ brutto, neu eingestellt wird ein frisch ausgelernter Azubi, ohne Arbeitserfahrung für mehr als 4K€ brutto. Bei langjährigen MA wird versucht zu drücken, wo man nur kann. Gehaltsgespräche laufen gut, wenn man mit seinem Vorgesetzten gut ist. Azubis die bei MSC gelernt haben, kommen schlechter weg als welche von außerhalb.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel geredet, was man alles tun würde, am Ende bleibt MSC trotzdem eine Reederei. Sozialbewusstsein ist durch die MSC Foundation vorhanden, aber intern wird gerne dazu aufgerufen sich für die Firma sozial zu engagieren, aber bitte am Wochenende, in der eigenen Freizeit. Es wird gerne so getan, als ob.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Kollegen an. Es wird sehr sehr viel getratscht, was echt erstaunlich ist. Und das von allen Geschlechtern. Das fängt im eigenen Team schon an, wird an andere Teams weitergetragen usw. Sachen die im Team besprochen werden, die im Team bleiben sollen, werden direkt an "Lieblingskollegen" weitergegeben, die natürlich auch nichts für sich behalten können. Es wird aktiv über andere Kollegen hergezogen, sich lustig gemacht. Von Vorstufen des Mobbings hört man auch, wird sich aber nicht eingemischt.

Umgang mit älteren Kollegen

Wo gibt es die denn noch, außer in Lübeck und maximal Bremen? Es wird sich teilweise über ältere Kolleg:innen lustig gemacht, dass diese bestimmte Sachen nicht können, langsamer arbeiten usw. aber natürlich nur hintenrum.

Vorgesetztenverhalten

Gibt viel zu viele Führungskräfte die an ihre Positionen völlig falsch sind. Wie da dort gelandet sind ist eigentlich kein Rätsel, nennt sich zu hohes Selbstbewusstsein, Vitamin B und mehr reden als können. Von Micromanagment bis zu Führungskräften denen es egal ist was die Mitarbeiter machen und alle Jubeljahre mal nachfragen wie es läuft ist alles dabei. Führungskräfte versuchen teilweise aktiv ihre MA zu sabotieren, oder sie zu drücken. In der Geschäftsführungsebene läuft einiges schief. Keiner gibt seine Meinung mehr ab. Geschäftsführung hat ein ganz schlechtes Bild ihrer Mitarbeiter - Vertrauen ist null vorhanden. Wenn Genf was sagt, springen alle brav und fragen ganz erwartungsvoll nach, ob der Sprung hoch genug war.

Arbeitsbedingungen

Persönlich mochte ich das Büro in der Speicherstadt gerne! Es sieht modern und neu aus. Leider sind es aber Großraumbüros ohne Wände, daher ist der Lärmpegel entsprechend hoch. Modernes Equipment ist vorhanden - aber durch die Aufteilung der MA in verschiedene Standorte in Hamburg, sind auch nicht überall die gleichen Räumlichkeiten gegeben. Die 3 Bilder an der Wand machen dass dann auch nicht netter.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist eine Katastrophe. Nachdem man das Intranet anscheinend abgeschafft hatte, gab es kein neues, also wurde alles auf Teams rüber gezogen. Dann gab es irgendwann wieder ein globales Intranet, also nochmal ein Umzug von den Themen und dann wieder ein neues Lokales. Wo soll ich denn noch schauen, um mich gut informiert zu halten? Die Kommunikation vom Management und den Führungskräften an die Mitarbeiter ist leider weder transparent noch vollständig. Es wird gerne so getan, als sein man transparent, aber es werden für Entscheidungen die wahren Gründe nicht offen gelegt. Die Führungskräfte geben ihren Mitarbeitern das Wording, welches die Geschäftsführung ihnen vorgekaut hat. Man soll sich für Änderungen im Unternehmen begeistern, die den MA nichts positives bringen.

Gleichberechtigung

Männer werden bevorzugt. Das 50% der Geschäftsführung Frauen sind, ist kein Beispiel dafür wie modern MSC ist, denn sobald es in die Etagen darunter geht ist es auch schon fast vorbei mit Frauen in Führungspositionen. Weibliche Kolleginnen, gerade neue, wurden regelmäßig angebaggert, gerade auf den Firmenfeiern. Was sich gebessert hat ist die Diversität am Arbeitsplatz, aber ich denke auch da ist gerade in den Inlandsstandorten noch Luft nach oben.

Interessante Aufgaben

Die gibt es in der Tat, ist aber auch Abteilungsabhängig. Es kann sich schnell eine Routine entwickeln, durch den Druck und der Vielzahl der Aufgaben kann man sich darüber aber kaum Gedanken machen. In manchen Abteilungen muss man sich interessante Aufgaben suchen, damit man nicht jeden Tag die gleichen 3 Knöpfe drückt.

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Standort Düsseldorf: Wer Kritik äußert, ist hier fehl am Platz

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab keine Punkte, die die negativen Erfahrungen im Arbeitsalltag spürbar aufgewogen hätten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Am Standort Düsseldorf war das Arbeitsklima vor allem durch mangelnde Wertschätzung und unklare Kommunikation geprägt. Entscheidungen wurden häufig intransparent getroffen und kaum nachvollziehbar erklärt. Das förderte Unsicherheit, internen Flurfunk und ein Umfeld, in dem nicht Vertrauen, sondern Vorsicht dominierte.

Besonders problematisch war der Umgang mit Verbesserungsvorschlägen und kritischen Rückmeldungen. Konstruktiver fachlicher Austausch spielte erkennbar eine untergeordnete Rolle; erwartet wurde in erster Linie Anpassung. Eigeninitiative wirkte nicht erwünscht, sondern eher störend. Auf Dauer ist das nicht nur frustrierend, sondern auch demotivierend.

Auch die Führungskultur am Düsseldorfer Standort war wenig unterstützend. Wer als Mitarbeiter überhaupt wahrgenommen werden wollte, musste den Umweg über die Personalabteilung suchen. Ohne diesen direkten Draht blieb ein offenes Ohr oft aus. In Vier-Augen-Gesprächen wurde auf Vorschläge oder Kritik nicht selten mit Abblocken reagiert, sobald Themen das Management betrafen. Im Alltag fehlte jede spürbare Form von Wertschätzung, die über bloße Erwartungshaltung hinausging. Das Arbeitsumfeld wirkte dadurch eher angespannt als förderlich.

Weiterbildung und Karriere gibt es tatsächlich – allerdings bei anderen Reedereien.

Arbeitsatmosphäre

Angespannte Stimmung statt echter Teamkultur.

Image

Zwischen Außendarstellung und tatsächlichem Arbeitsalltag liegt eine deutliche Lücke.

Work-Life-Balance

Flexibilität wird eher versprochen als gelebt.

Karriere/Weiterbildung

Klare Perspektiven, nachvollziehbare Förderung und echte Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich nicht erlebt.

Gehalt/Benefits

Nicht angemessen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Stehen eher auf dem Papier als im Alltag.

Kollegenzusammenhalt

In einzelnen Teams versucht man sich noch zu helfen, insgesamt leidet das Miteinander aber spürbar unter Fluktuation und ständigem Umbruch.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird zu wenig genutzt und zu selten wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Es fehlt oft an klarer Führung, moderner Mitarbeiterentwicklung und echter Unterstützung.

Arbeitsbedingungen

Hohe Lautstärke, Temperaturprobleme und eine teils instabile IT machen den Alltag unnötig anstrengend.

Kommunikation

Wichtige Entscheidungen werden spät, widersprüchlich oder gar nicht kommuniziert. Vieles erfährt man eher über Flurfunk als auf offiziellem Weg.

Interessante Aufgaben

Nach kurzer Zeit überwiegen Routine, Abarbeiten und standardisierte Prozesse; für eigene Ideen oder echte Entwicklung bleibt kaum Raum.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen mit uns zu teilen.

Es tut uns sehr leid zu hören, dass du deine Zeit am Standort in Düsseldorf so wahrgenommen hast. Diese Rückmeldung nehmen wir sehr ernst, denn sie hilft uns, besser zu verstehen, wo wir als Unternehmen weiter ansetzen müssen.

Die Punkte, die du ansprichst, insbesondere in Bezug auf Kommunikation, Wertschätzung, Führungskultur und Entwicklungsmöglichkeiten, entsprechen nicht unserem eigenen Anspruch an ein unterstützendes und transparentes Arbeitsumfeld. Wenn diese Aspekte aus deiner Sicht nicht ausreichend erlebbar waren, sehen wir hier klaren Handlungsbedarf. In den vergangenen Monaten haben wir bereits erste Schritte unternommen, um Austausch, Klarheit und Zusammenarbeit an allen Standorten weiter zu stärken.

Uns ist es wichtig, dass Mitarbeitende während ihrer Zeit bei uns jederzeit Ansprechpersonen haben, etwa ihre HR Business Partner:in oder eine andere Vertrauensperson. Oft können Missverständnisse, belastende Situationen oder strukturelle Themen im persönlichen Austausch schneller geklärt und gemeinsam verbessert werden.
Gleichzeitig nehmen wir dein Feedback als Auftrag, diese Anlaufstellen noch sichtbarer und zugänglicher zu machen, denn uns ist wichtig, dass Kolleg*innen jederzeit eine Anlaufstelle haben, die zuhört und unterstützt.

Dennoch danken wir dir sehr für deine Offenheit und wünschen dir für deine weitere berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Dein MSC HR-Team

Familie wird angepriesen, friss oder stirb ist die Realität.

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Gehaltstransparenz, fehlende Gleichbehandlung und fehlende Wertschätzung.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte vielleicht mal auf die Leute schauen, die bereits im unternehmen sind, ihre Arbeit gut machen, gewillt sind sich weiter zu bilden und diese dann auch entsprechend wertschätzen und diese Wertschätzung in die Tat umsetzen

Arbeitsatmosphäre

Auf meine Abteilung bezogen sehr gut, tolles Team allerdings läuft bei weitem nicht überall so.

Work-Life-Balance

Kompromisslose 100% Büro Pflicht, Schritt von 2 Homeoffice Tagen zu einem und letztendlich zu gar keinem.

Gehalt/Benefits

Es Dankbarkeit auf Papier gegen, auf der Abrechnung sind diese nicht Sichtbar. Es wird viel geredet aber nichts umgesetzt.

Kollegenzusammenhalt

Ausbaufähig

Vorgesetztenverhalten

Meine direkten Vorgesetzten sind top, über denen hört es dann aber auf mit den positiven Erwähnungen

Kommunikation

Ausbaufähig aber nicht schlecht

Gleichberechtigung

Es wird innerhalb der Abteilung versucht aber von oben ein absoluter Strich durch die Rechnung gemacht. Ex Azubis mit 1, 2 oder 3 Jahren Arbeitserfahrung, Weiterbildungen etc. verdienen weniger als Azubis die frisch ausgelernten sind. Anpassungen werden klein geredet.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein ehrliches Feedback genommen hast.
Es freut uns, dass du die Arbeitsatmosphäre in deiner Abteilung sowie deine direkten Vorgesetzten als positiv erlebst hast.

Deine Hinweise zu Gehaltstransparenz, Gleichbehandlung und Wertschätzung nehmen wir sehr ernst. Wir bemühen uns jederzeit, Fairness zu wahren und nachvollziehbare Rahmenbedingungen für alle Mitarbeitenden zu schaffen.

Durch unser Gleitzeitkonto und flexible Arbeitszeiten versuchen wir, die Work-Life-Balance zu stärken. Gleichzeitig sind wir der festen Überzeugung, dass der beste Austausch, eine enge Zusammenarbeit und ein starkes Miteinander vor Ort im Büro entstehen und nicht im Homeoffice.

Vielen Dank und viele Grüße
Dein MSC HR-Team

We care for nothing on the long run

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es ist trocken im lauten Büro.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man verläßt immer seinen Vorgesetzten bzw. das grauenvolle Management

Verbesserungsvorschläge

Was kann man bei lauten, zugigen Großraumsbüros, schlechten Führungskräften und hoher Fluktuation besser mehr? Fluktuation antreiben und Aufgaben noch stärker vereinfachen, richtig......

Arbeitsatmosphäre

furchtbar, extreme Fluktuation

Image

als Arbeitgeber grottig

Work-Life-Balance

Meine Empfehlung: stur nach Fahrplan (der Schweizer Bahn), alles andere erfährt keine Wertschätzung

Kollegenzusammenhalt

bei dem Drehtürfluktuationstempo schlecht möglich

Umgang mit älteren Kollegen

wurden abgeschafft

Vorgesetztenverhalten

ein schlechter Scherz was einem so vorgesetzt wird

Kommunikation

entsprechend der bevorzugt niedrigen Allgemeinbildung

Gehalt/Benefits

nicht darauf ausgelegt Mitarbeiter langfristig zu motivieren

Gleichberechtigung

viel Beziehungsgemauschel und Altersdiskriminierung

Interessante Aufgaben

nur die ersten drei Wochen, weil alles neu ist. Hauptschulabschluß würde dafür reichen.


Karriere/Weiterbildung

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

„We care for people“ – leider nur ein Slogan ohne Substanz

1,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MSC Mediterranean Shipping Company in Bremen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird intern oft betont, man sei ein „Familienunternehmen“ – aber so fühlt es sich nicht an. Wer wirklich weiß, was eine Familie ausmacht (Zusammenhalt, Fürsorge, Vertrauen), erkennt schnell, dass diese Werte hier nicht gelebt werden.
Der Standort Bremen wird systematisch vernachlässigt und verliert an Bedeutung.
Kommunikation ist intransparent, oft spät oder gar nicht vorhanden.
Der Slogan „We care for people“ stimmt nicht mit der Realität überein.
Keine Flexibilität im Alltag: starres Arbeitszeitmodell, kein Homeoffice mehr.
Kaum Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten, vor allem in Bremen.
Gehalt ist unterdurchschnittlich, Erhöhungen zu gering
Hohe Fluktuation, selbst im Management, das schafft Unsicherheit.
Führungskräfte oft ohne Entscheidungsmacht, führen kaum, leiten eher weiter

Verbesserungsvorschläge

Standort Bremen ernst nehmen und nicht weiter abbauen.
Management braucht Rückgrat mit Genf.
Führung bedeutet auch, nach oben zu argumentieren, nicht nur nach unten zu delegieren.
Homeoffice & flexible Arbeitszeitmodelle wieder ermöglichen. Vertrauen statt Kontrolle.
Kommunikation verbessern, ehrlich, frühzeitig, nachvollziehbar.
Weiterbildung und Entwicklung gezielt fördern vor allem in kleineren Standorten.
Gehaltsstruktur überarbeiten fair und leistungsgerecht.
Führungskräfte stärken, echte Verantwortung geben

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Es herrscht Unsicherheit, weil Mitarbeitende – inklusive Führungskräfte – häufig und plötzlich das Unternehmen verlassen. Vertrauen in Entscheidungen oder Stabilität ist kaum noch da.

Image

Der Marktführer der viel verspricht, aber

Work-Life-Balance

Offiziell wird Flexibilität versprochen, in der Realität gibt es aber feste Anwesenheitszeiten (8:30–17 Uhr). Homeoffice wurde komplett gestrichen obwohl es vorher gut funktioniert hat.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird kaum angeboten, Entwicklungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt, in Bremen praktisch nicht vorhanden. Perspektiven sind unklar oder fehlen komplett

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für den Standort nicht wettbewerbsfähig. Gehaltserhöhungen, liegen unterhalb der Inflation.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mensch und Umwelt spielen im Alltag kaum eine Rolle.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist meistens gut. Viele versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen, gerade weil von oben wenig kommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Wird leider nicht aktiv gefördert oder wertgeschätzt. Erfahrung zählt wenig, Weiterentwicklung noch weniger.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte wirken oft überfordert oder haben keinen Handlungsspielraum. Es wird eher verwaltet als geführt. Entscheidungen werden durchgereicht, Feedback ist selten und nicht besonders hilfreich.

Arbeitsbedingungen

Standort Bremen: Schlechte Luft, zu wenig Toiletten, veraltete Ausstattung. Im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt.

Kommunikation

Viele Entscheidungen werden ohne Erklärung getroffen oder kommuniziert, wenn es schon zu spät ist. Die Kommunikation ist nicht offen und intransparent.

Gleichberechtigung

Kein erkennbares Engagement in Richtung Gleichstellung oder Diversität.

Interessante Aufgaben

Es gibt interessante Themen, aber oft fehlt die Zeit oder der Raum, sich wirklich einzubringen. Vieles wird einfach abgearbeitet. Besonders am Standort Bremen geht kaum noch etwas voran.

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Außen Hui innen Pfui!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Zentral gelegen und unbefristete Anstellung...naja ihnen laufen ja ohnehin die Leute weg. Das bedeutet wohl, es ist wenigstens ein "sicherer" Arbeitsplatz.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke, dass geht aus den anderen Punkten mehr als deutlich hervor.

Man wertschätzt die Mitarbeiter nicht. Reduziert sie zu Kindern und erwartet dafür auch noch das "Anbeten" von MSC. Nur weil man denkt, man sei der Nabel der Welt, stimmt das eben nicht zwangsläufig. Schade.

Verbesserungsvorschläge

Wer das obene gelesen hat, weiß, was hier alles im argen liegt. Nicht dass das hier die Führungsebene interessieren würde.

Arbeitsatmosphäre

Schlimm, besonders seit der glorreichen Ankündigung Ende Juni, dass nun auch noch der letzte HO Tag gestrichen wird. Aber auch vorher schon übel. Die Vorgesetzten "überwachen" einen und haben letztens eine Kollegen gemaßregelt, weil er 10 min statt 5 min an der Kaffeemaschine stand und mit jemandem geredet hat. Allgemein sollen wir doch bitte funktionieren und dabei leise sein. Fördert definitv die Zusammenarbeit und das Wohlgefühl.

Image

Wir wollen ein Familienunternehmen sein, das zu seinem Wort steht und gerecht ist, aber so eine toxische Familie habe ich noch nicht erlebt. Stattdessen erinnert mich das hier eher an Überwachung, wo man sogar auf Bildschirmen dazu aufgefordert wird ("Speak up!"-Leitung) seine Mitarbeiter anzuschwärzen. Aufrichtigkeit wird hier gegen einen verwendet und nicht gelebt und "Gerechtigkeit" ist empört ausgezogen.

Work-Life-Balance

Die ist spätestens seit Ende Juni (Streichung des letzten HO Tages) still und leise gestorben. Aber war auch vorher schon düster, wenn man bedenkt, dass man zwar Gleitzeit hat, aber es nicht gerne gesehen wird, das man diese auch mal nutzt (Kernarbeitszeit von 08:30h - 17:00h) ...da wird auch gerne schon mal vor der ganzen Abteilung darauf hingewiesen.

Karriere/Weiterbildung

Kaum Angebote und diese werden auch schlecht weiterkommuniziert.

Gehalt/Benefits

Weit unter dem Branchendurchschnitt bei weniger Extraleistungen. Bonuszahlungen einmal im Jahr werden nicht immer gezahlt und nicht an alle gleichmäßig. Dazu sind diese auch noch zu gering gemessen mit dem Zuwachs der Firma und in anderen Unternehmen deutlich höher. Die Benefits sind ein Witz. Ein minimaler Rabatt in einem Restaurant im EG, dass auch noch eine schlechte Auswahl hat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da versucht man nach außen hin umweltbewusst und sozial zu wirken. Ich merke allerdings kein soziales Verhalten intern. Wir sind nur kleine auswechselbare Spielfiguren, wie es scheint.

Kollegenzusammenhalt

Das hängt von der Abteilung ab. Einige kämpfen sich kollegial zusammen durch, bei anderen herrscht eher Neid oder das Zuschieben von Arbeit vor.

Umgang mit älteren Kollegen

Werden gerne in unliebsame Abteilungen abgeschoben, da sie ja "eh nicht kündigen". Der Work load kann für viele von Ihnen nicht einfach sein. Außerdem wird intern nicht mal angemessen geschult in Standradprogrammen wie Word, Excel und Co.

Vorgesetztenverhalten

Irgendwie tun sie mir zwar Leid, weil sie ohnehin nur zu allem "Ja und Amen" sagen dürfen, andererseits verhalten sich viele davon auch absolut unangebracht und machen lustig bei der ganzen Show mit. Lästern, ruhig stellen, leere Drohungen...hier findet man alles. Einige wenige Ausnahmen versuchen ihr bestes, sind ehrlich und fair und gegen die soll das hier nicht gehen (deshalb überhaupt die 2 Sterne).

Arbeitsbedingungen

Nettes Gebäude in der Speicherstadt/Hafencity (nur dafür die Sterne). Allerdings leider nicht für die Anzahl an Mitarbeitern gedacht. Dann mieten wir eben noch die halbe Straße an und canceln den HO Tag trotzdem. Toilettenanzahl für die Anzahl an Mitarbeitenden ist unzumutbar und die Küche absolut nicht durchdacht. Jeden Winter gibt es wieder Probleme mit der Heizung und die Fenster ziehen. Keine Parkplätze.

Kommunikation

Hauptsächlich über Buschfunk. Aber ab und zu kriegt man mal zeitverzögert Information durch die Vorgesetzten, die dann schon fest stehen. Gefragt nach der Meinung wird man nicht. Mitarbeitende werden von oben herab behandelt und wie Minderjährige.

Gleichberechtigung

Man tut sein Bestes, um die Gleichberechtigung vorzutäuschen. Aber in Wirklichkeit werden Frauen, die Kinder haben unmögliche Fragen gestellt in Bewerbungsgesprächen und ein Großteil der oberen Führungsebenen ist eben doch größtenteils mit Männern besetzt. Es gab auch Fälle, bei denen die Frauen, die ein Teil des Jahres in Elternzeit waren am Ende kein Bonus erhalten haben, mit der Aussage "man hätte ja nicht maßgeblich zum Erfolg beigetragen".

Interessante Aufgaben

Abhängig von der Abteilung. Zumeist aber immer das Gleiche, weil jede Abteilung nur ein Stück vom Kuchen macht. Wenig Verständnis der allgemeinen Arbeitsabläufe intern. Außerdem Massenarbeit durch "Work overload".

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Hoher Name, niedrige Standards – kein Ort zum Wachsen, enttäuschender Alltag, bitte nicht viel erwarten

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei MSC Germany S.A. & Co. KG in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einige engagierte und hilfsbereite Kolleg:innen, mit denen die Zusammenarbeit gut funktioniert

Der Standort Hamburg ist verkehrstechnisch gut angebunden

Die Marke hat einen gewissen Namen in der Branche, was für das persönliche Profil vorteilhaft sein kann

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Starres Arbeitszeitmodell: Anwesenheitspflicht von 8:30–17 Uhr – Flexibilität nur auf dem Papier

Kein Homeoffice mehr, trotz bewährter Praxis in der Vergangenheit

Gehalt zu niedrig für den Standort Hamburg, mit kaum Entwicklung – Erhöhungen trotz guter Leistung oft unter Inflationsniveau

Überstunden gehören zum Alltag, sind aber schwer abzubauen und müssen aufwendig genehmigt werden

Wenig echte Benefits – es gibt nur das absolute Minimum

Entwicklungsmöglichkeiten fehlen fast komplett, besonders in Bremen

Arbeitsbedingungen sind teilweise grenzwertig: zu wenig Toiletten, schlechte Luft, sommerliche Hitze, winterliche Kälte

Führungskräfte oft ohne Überblick oder Entscheidungsfreiheit, sie „spielen mit“, statt zu führen

Leere Versprechungen werden regelmäßig gemacht, um Mitarbeitende zu beruhigen – die Umsetzung bleibt aber aus

Verbesserungsvorschläge

Echte Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle, inklusive verbindlicher Homeoffice-Regelung (mind. 1–2 Tage/Woche)

Proaktive Anpassung der Gehälter, besonders im unteren Einkommensbereich – Hamburg ist teuer

Stärkere Benefits: z. B. höhere Arbeitgeberzuschüsse bei VL & bAV, gesunde Kantinenangebote, Zuschüsse zum ÖPNV

Mehr Entwicklungsmöglichkeiten, auch außerhalb von Hamburg – aktuell gibt es keine realistischen Karrierepfade

Führungskräfte besser schulen: nicht nur fachlich, sondern auch in Kommunikation, Feedback und Teamentwicklung

Arbeitsumfeld verbessern: Sanitäre Anlagen ausbauen, Luft- und Temperaturprobleme ernst nehmen

Verlässliche Kommunikation: Keine leeren Versprechen mehr – stattdessen konkrete, realistische Aussagen mit klaren Zeitplänen

Team- statt Einzelzielkultur fördern: weniger Konkurrenz, mehr Zusammenarbeit

Arbeitsatmosphäre

Hierarchisch, von oben gesteuert, mit wenig Spielraum für Eigeninitiative. Der Frust über verlorene Freiheiten (z. B. Homeoffice) ist groß. Vertrauen fehlt, echte Wertschätzung bleibt aus. Einige Teams halten intern noch zusammen, aber die Gesamtstimmung ist angeschlagen.

Image

Extern stark und professionell, intern jedoch enttäuschend. Viele Mitarbeitende berichten, dass sie bei ehrlicher Kommunikation im Bewerbungsgespräch die Stelle nicht angenommen hätten.

Work-Life-Balance

Anwesenheitstpflich von 8:30-17 Uhr, Faktisch nicht vorhanden. Überstunden sind Normalität und schwer abzubauen. Flexible Modelle gibt es nicht – es gilt Präsenzpflicht. Private Verpflichtungen oder familiäre Bedürfnisse werden kaum berücksichtigt. Besonders für Mitarbeitende mit Kindern eine Herausforderung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein aktives Thema. Zwar sind Prozesse papierlos, aber echte Nachhaltigkeit wird weder intern kommuniziert noch gelebt. Sozialverantwortung – auch gegenüber Mitarbeitenden – bleibt eine leere Hülle.

Karriere/Weiterbildung

Kaum existent. Entwicklung passiert nur selten und nur in Hamburg. Weiterbildungsmöglichkeiten sind weder strukturell noch zeitlich eingebunden. Wer wachsen will, muss meist das Unternehmen wechseln.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der eigenen Abteilung naja – man hilft sich ab und an gegenseitig. Abteilungsübergreifend und gegenüber dem Management ist das Vertrauen jedoch gering. Viele Mitarbeitende fühlen sich allein gelassen oder machen Dienst nach Vorschrift.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte sind häufig überfordert oder ohne echten Einfluss. Viele „verwalten“ nur, statt aktiv zu führen. Entscheidungen werden nicht erklärt, leere Versprechen sind an der Tagesordnung. Die Verantwortung wird an die Zentrale abgeschoben.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros mit hoher Lautstärke, zu wenige Toiletten, und eine unangenehme Raumluft. Im Sommer ist es zu heiß, im Winter zu kalt. Das Büro in Bremen ist abgenutzt, Investitionen bleiben aus. Technische Ausstattung ist okay, aber nichts Besonderes.

Kommunikation

Top-down, mit wenig Raum für Rückfragen. Es wird viel kommuniziert – aber oft ohne echten Inhalt oder ohne Folgen. Feedback aus der Belegschaft wird ignoriert. Versprechungen aus HR oder Führungsebene werden selten eingehalten. Einige Kollegen halten sich für etwas besseres

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist unterdurchschnittlich, besonders für Hamburg, und steht in keinem Verhältnis zur Arbeitslast. Gehaltserhöhungen sind minimal, selbst bei konstant guter Leistung. Die Sozialleistungen sind auf Mindestmaß reduziert, echte Benefits fehlen fast vollständig. Auch VWL oder BAV könnten ausgebaut werden.

Interessante Aufgaben

In vielen Abteilungen dominiert Routinearbeit mit wenig kreativem Freiraum. Hohe Belastung trifft auf wenig inhaltliche Entwicklung. Einzelne Sonderprojekte sind möglich, aber eher die Ausnahme.

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