Solide
Gut am Arbeitgeber finde ich
An sich bedient die nexinsure ein wichtiges Thema.
Verbesserungsvorschläge
Die Personalsituation überdenken! Einzelne Bereiche sind schon viel zu lang stark unterbesetzt und die Leute arbeiten am Limit!
Außerdem: Kolleg*innen sollten ordentlich befähigt werden für neue Rollen, vor allem mit Einarbeitung, Ggf. Mentoring und ggf. Fortbildungen.
Image
Die nexinsure ist ein wichtiger Player am Markt, aber aus meiner Sicht führen die Arbeitsbedingungen zu Imageverlust.
Work-Life-Balance
Gute Möglichkeiten für eine Work-Life-Balance durch Homeoffice, flexible Arbeitezeitgestaltung (so gut das im Rahmen der Projekte geht), Freizeitausgleich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hat sich aus meiner Sicht etwas verbessert im Laufe der Zeit, aber mein Eindruck ist, dass vor allem das Thema Umweltbewusstsein keine Priorität hat.
Karriere/Weiterbildung
Leider ein großer Minuspunkt. Ich habende letzten Jahre eigeninitiativ jedes Jahr konkrete Fortbildungen für mich angefragt, es war aber bisher nie Budget dafür da. Auch nicht, als ich eine neue Rolle übernommen habe, wo es mir enorm geholfen hätte. Gleichzeitig preisen Vorstände das FoBi-Budget jedes Jahr an, das passt für mich nicht zusammen.
Kollegenzusammenhalt
In meinem Bereich gibt es einen großen Zusammenhalt, dabei spielt es auch keine Rolle, dass wir an unterschiedlichen Standorten arbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Ich muss hier unterscheiden:
Die disziplinarisch vorgesetzte Person legt Wert auf regelmäßigen Austausch, hat immer ein offenes Ohr und ist sehr menschlich. Gleichwohl habe ich den Eindruck, dass die Person wenig Möglichkeiten hat. Bei Problemen wird man selbst nach Lösungen gefragt, ich fände eine gemeinsame Lösungsfindung besser.
Die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten im Projekt-Kontext erlebe ich leider als sehr unstrukturiert, wenig zuverlässig, mit sehr lückenhafter Kommunikation und ohne Rückendeckung zu geben.
Arbeitsbedingungen
Die letzten 2 Jahre haben sich die Arbeitsbedingungen leider sehr verändert. Es gab viel Unruhe und Unsicherheit durch geplante Veränderungen, die schlecht kommuniziert wurden. Viele Kolleg*innen haben das Unternehmen verlassen, nur einzelne Stellen wurden nachbesetzt. Die personellen Ressourcen sind mehr als knapp, sodass man mehr Schadensbegrenzung betreibt als aktiv zu gestalten und Qualität zu liefern.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb des Teams erlebe ich schon als positiv. Bereichsübergreifend ist es allerdings schwierig, es wird öfter versucht, Zuständigkeit wegzuschieben auf andere Bereiche, was zu unnötigem Ping-Pong führt.
Gehalt/Benefits
Benefits gibt es, wobei da auch gekürzt wurde.
Es gibt seit einigen Jahren ein Vergütungsmodell (VGM), welches auch jährlich angepasst wird. Das ist erstmal positiv. Gleichzeitig sind viele Merkmale des VGMs nicht ausdefiniert, deshalb kann man sich das VGM auch so auslegen, wie man es gerade braucht. Meinert Erfahrung nach war das am Ende immer nachteilig für die Arbeitnehmer-Seite.
Das Budget für Gehaltserhöhungen ist außerdem die letzten Jahre durchweg sehr gering.
Interessante Aufgaben
Für mich gut. Aber: Es kommt sehr auf die Rolle an und darauf, wie sehr man die eigene Entwicklung anschiebt und einfordert. Sonst kann es leicht passieren, dass es eintönig wird.