Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
msg erhält ein ausgeglichenes Gesamtbild, das sich aus deutlichen Stärken auf Team-Ebene und erheblichen Schwächen auf Führungs- und Unternehmensebene zusammensetzt. Der Kollegenzusammenhalt gilt Bewertenden als klares Highlight: Direkte Kolleg:innen werden als Hauptgrund genannt, im Unternehmen zu bleiben. Die Arbeitsatmosphäre im engeren Teamumfeld wird ebenfalls positiv beschrieben, kippt jedoch mit zunehmender Hierarchieebene. Restrukturierungen und Entlassungen haben Stimmung und Vertrauen spürbar belastet.
Die Kommunikation des oberen Managements bewerten Mitarbeiter:innen als intransparent und zunehmend verschlechtert – besonders rund um Stellenabbau und strategische Entscheidungen. Town Halls vermitteln laut Rezensionen den Eindruck von Information, ohne Substanz zu liefern. Ähnlich kritisch fällt das Urtei...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei msg wird von Mitarbeiter:innen negativ bewertet. Auf kollegialer Ebene und innerhalb der Abteilungen funktioniert der Austausch nach Meinung einiger Nutzer:innen noch gut, doch zur oberen Führungsebene hin nimmt die Qualität deutlich ab. Regelmäßige Town Halls finden zwar statt, liefern jedoch nach Ansicht vieler Bewertenden kaum relevante Informationen und wirken oberflächlich, was zu einer Gerüchteküche führt.
Besonders kritisch bewerten Nutzer:innen die Kommunikation rund um Umstrukturierungen und Stellenabbau: Intransparenz und vage Aussagen der Vorgesetzten hätten bei den Mitarbeiter:innen Unsicherheit und Vertrauensverlust ausgelöst. Einige berichten, dass sich die Lage seit 2022/2023 spürbar verschlechtert habe. Wenige Stimmen heben einzelne positive Aspekte wie wöchentliche interne Meetings hervor, doch diese stehen im Widerspruch zur mehrheitlich kritischen Einschätzung und fallen kaum ins Gewicht.
Die Arbeitsatmosphäre bei msg wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf Teamebene beschreiben viele Kolleg:innen das direkte Miteinander als angenehm und kollegial, wobei einige die Zusammenarbeit im unmittelbaren Umfeld positiv hervorheben. Jedoch empfinden viele das höhere Management als weit entfernt vom Tagesgeschäft und kritisieren fehlende Transparenz sowie mangelnde Wertschätzung gegenüber einzelnen Mitarbeiter:innen.
Ein deutlich negativer Aspekt betrifft die jüngere Entwicklung im Unternehmen: Stellenabbau, Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen haben die Stimmung spürbar getrübt. Nutzer:innen berichten von wachsendem Misstrauen, einem zunehmend druckbetonten Umgang und dem Gefühl, dass der Fokus sich von den Mitarbeiter:innen hin zu Kennzahlen verschoben hat. Die Atmosphäre wird von einigen als angespannt und demotivierend beschrieben, was sich mit der insgesamt ausgeglichenen Gesamtbewertung der Kategorie deckt.
Das Vorgesetztenverhalten bei msg wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige direkte Vorgesetzte als unterstützend, kommunikativ und wohlwollend beschrieben werden, fällt das Bild auf höheren Führungsebenen deutlich kritischer aus. Einige Nutzer:innen berichten von einem positiven, vertrauensvollen Verhältnis zu ihren Vorgesetzten, das von offenen Gesprächen und gegenseitigem Respekt geprägt sei.
Dennoch überwiegen kritische Stimmen: Viele Nutzer:innen bemängeln eine schwache Führungskommunikation, mangelnde Wertschätzung und fehlende Einbindung der Mitarbeiter:innen in Entscheidungsprozesse. Direkte Vorgesetzte werden zwar häufig positiver bewertet, seien jedoch selbst durch übergeordnete Strukturen eingeschränkt. Mit zunehmender Hierarchieebene wachse laut einigen Nutzer:innen der Fokus auf Zahlen, während das Interesse an der Entwicklung der Mitarbeiter:innen abnehme. Auch die Qualität von Führungskräften wird als uneinheitlich wahrgenommen, und Beförderungsentscheidungen erscheinen manchen Nutzer:innen wenig nachvollziehbar.
Die Aufgaben bei msg werden gemischt bewertet. Viele Nutzer:innen empfinden die Arbeit als projektabhängig: Wer an innovativen Projekten beteiligt ist, erlebt abwechslungsreiche Tätigkeiten, während klassische Projekttätigkeiten oft als repetitiv wahrgenommen werden. Kritisch sehen einige, dass technisch anspruchsvolle oder innovative Projekte kaum noch vorhanden seien und veraltete Technologien eingesetzt würden. Zudem bemängeln manche, dass Aufgaben oberflächlicher werden und interne Prozesse unausgereift wirken.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die persönliche Eigenverantwortung: Mehrere Nutzer:innen beschreiben, dass der Zugang zu interessanten Aufgaben stark vom eigenen Einsatz und vom Glück abhänge. Auf der positiven Seite heben einige die Projektvielfalt, kreative Freiräume und gute Entwicklungsmöglichkeiten hervor, darunter auch Unterstützung bei Jobwechseln und Umschulungen. Der Gesamteindruck fällt ausgeglichen aus, wobei strukturelle Einschränkungen wie Projektabhängigkeit und interne Hürden häufig thematisiert werden.
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