Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 20.7.2026
msg erhält ein ausgeglichenes Gesamtbild. Besonders auffällig ist die Kommunikation: Die Mehrheit der Bewertungen beschreibt sie als intransparent und schleppend, vor allem auf höheren Führungsebenen. Town Halls werden zwar regelmäßig abgehalten, vermitteln laut vielen Bewertenden jedoch kaum relevante Inhalte. Die Arbeitsatmosphäre hat sich aus Sicht vieler Mitarbeiter:innen durch Stellenabbau und Umstrukturierungen spürbar verschlechtert, auch wenn der Kollegenzusammenhalt auf Team- und Projektebene als klare Stärke hervorsticht. Das Vorgesetztenverhalten wird gespalten beurteilt: Direkte Führungskräfte erhalten stellenweise Lob, während das obere Management als wenig transparent und mitarbeiterorientiert gilt.
Gehalt und Karrieremöglichkeiten bewerten viele Rezensent:innen kritisch. Die Vergütung liegt nach Eins...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei msg wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Problem ist die mangelnde Transparenz seitens des Managements: Wichtige Entscheidungen erreichen Mitarbeiter:innen oft zu spät, unklar oder gar nicht. Einige Bewertungen beschreiben, dass die Kommunikationsqualität mit steigender Hierarchieebene deutlich abnimmt, während sie auf Kolleg:innenebene als akzeptabel gilt. Zudem empfinden viele die regelmäßig stattfindenden Town Halls als oberflächlich – relevante Fragen bleiben unbeantwortet, und konkrete Informationen fehlen. Besonders bei Umstrukturierungsprozessen und Kündigungsverfahren soll die Kommunikation unzureichend gewesen sein, was Unsicherheit bei Mitarbeiter:innen und Führungskräften gleichermaßen ausgelöst hat. Vereinzelte positive Stimmen erwähnen wöchentliche interne Meetings und eine grundsätzliche Offenheit an bestimmten Standorten, doch überwiegt der Eindruck, dass strategisch relevante Inhalte kaum offen kommuniziert werden und sich die Situation seit 2022/2023 weiter verschlechtert hat.
Die Arbeitsatmosphäre bei msg wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben wird der Zusammenhalt unter Kolleg:innen: Ob im Büro oder im Homeoffice, viele beschreiben die Stimmung im direkten Arbeitsumfeld als angenehm und kooperativ – ein Gegensatz zum typischen Ellenbogendenken der Beratungsbranche.
Dem stehen jedoch deutlich kritischere Stimmen gegenüber. Viele Nutzer:innen berichten von einer spürbaren Verschlechterung der Atmosphäre, die sie vor allem auf Stellenabbau, mangelnde Transparenz seitens des Managements und zunehmenden Druck zurückführen. Hinzu kommen Berichte über Micromanagement, unzureichende Kommunikation und das Gefühl, dass wirtschaftliche Kennzahlen gegenüber den Mitarbeiter:innen priorisiert werden. Einige schildern zudem eine Belastung durch zu viele Projekte bei gleichzeitig unzureichender Personalausstattung. Die Stimmung variiert dabei je nach Standort, Team und Projekt erheblich.
Das Vorgesetztenverhalten bei msg wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige Mitarbeiter:innen von verständnisvollen, unterstützenden Führungskräften berichten, die offen kommunizieren und persönliche Lebenspläne berücksichtigen, überwiegen insgesamt die kritischen Stimmen. Besonders negativ fällt auf, dass die Führungsqualität stark variiert und keine einheitlichen Standards erkennbar sind. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Beförderungen häufig nach Betriebszugehörigkeit statt nach Führungskompetenz erfolgen.
Zudem beklagen viele Nutzer:innen eine zunehmende Distanz der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeiter:innen sowie mangelnde Unterstützung bei der beruflichen Entwicklung. Kommunikationsdefizite, fehlende Entscheidungsfreiheit auf unterer Führungsebene und eine als unstrukturiert wahrgenommene Führungskultur verstärken diesen Eindruck. Einige sehen auch Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen durch Vorgesetzte als problematisch an. Positiv hervorgehobene Führungskräfte bleiben nach Meinung der Nutzer:innen oft in ihrer Wirkung begrenzt, da übergeordnete Strukturen ihren Handlungsspielraum einschränken.
Die Aufgabenvielfalt bei msg wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet, was sich im ausgeglichenen Gesamtbild der Kategorie widerspiegelt. Viele sehen die Tätigkeiten als abwechslungsreich und interessant, da zahlreiche Projekte neue Themen und Lernmöglichkeiten bieten. Kreative Freiräume und Entwicklungschancen werden positiv hervorgehoben. Allerdings betonen einige Nutzer:innen, dass man sich interessante Aufgaben aktiv selbst suchen muss – wer das nicht tut, erhält schlicht, was anfällt.
Kritischer äußern sich Nutzer:innen zur Projektlandschaft: Viele Projekte gelten als bürokratisch und wenig innovativ, und nach einigen Einsätzen empfinden manche die Arbeit als repetitiv. Hinzu kommt, dass Vorgesetzte Projektvereinbarungen bisweilen übergehen und damit die eigene Wahlmöglichkeit einschränken. Auch die fachliche Weiterentwicklung leidet, da Mitarbeiter:innen häufig bis zum Projektende gebunden bleiben. Die Attraktivität des Aufgabenspektrums hängt damit stark vom jeweiligen Projekt und der Eigeninitiative ab.
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