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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 24 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei MSM.digital Agenturgruppe die Unternehmenskultur als modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,8 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 37 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
MSM.digital Agenturgruppe
Branchendurchschnitt: Marketing/Werbung/PR

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
MSM.digital Agenturgruppe
Branchendurchschnitt: Marketing/Werbung/PR

Die meist gewählten Kulturfaktoren

24 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    67%

  • Langfristigen Erfolg anstreben

    Strategische RichtungModern

    63%

  • Kooperieren

    Umgang miteinanderModern

    63%

  • Gute Arbeitsqualität erwarten

    FührungTraditionell

    58%

  • Wenn nötig länger bleiben

    Work-Life BalanceTraditionell

    58%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Aufgrund der Präsenzpflicht an vier Tagen pro Woche ist es im Großraumbüro oft sehr laut. Die Stimmung ist durch die spürbar hohe Personalfluktuation und die enorme Arbeitsauslastung meistens sehr bedrückt. Seinem Unmut kann man zudem selten Luft machen, da die Feedbackkultur aus meiner Sicht mehr Schein als Sein ist und Kritik nicht wirklich ernst genommen wird.

1,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

Veränderungen werden von der Führungsebene meist rein top-down („von oben herab“) und mit sehr kurzem Vorlauf kommuniziert. Eine echte Wertschätzung für geleistete Extraarbeit oder Überstunden fehlt in der täglichen Kommunikation leider fast vollständig.

Zudem gibt es intern kaum eine direkte Konfliktlösung: Häufig werden Kleinigkeiten sofort an die Geschäftsführung eskaliert, statt den direkten Dialog auf Augenhöhe zu suchen. Gerade von Führungskräften und Rollen mit Kommunikationsverantwortung würde ich mir hier ein deutlich professionelleres und deeskalierendes Verhalten wünschen.

3,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Der Zusammenhalt bröckelt leider zunehmend, da der 'harte Kern' durch die hohe Auslastung und die anhaltende Fluktuation immer kleiner wird. Es entsteht im Team leider der Eindruck, dass eine kritische oder hinterfragende Haltung nicht gern gesehen ist, was zu spürbarer Verunsicherung führt.

Menschlich ist das Team dennoch ein großer Pluspunkt: Die verbleibenden Kolleg:innen haben fast immer ein offenes Ohr, unterstützen sich gegenseitig bei Problemen und teilen die Sorgen über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens. Der Wille zum Zusammenhalt ist da, wird aber durch die Rahmenbedingungen stark strapaziert.

1,0
Work-Life-BalanceAngestellte/r oder Arbeiter/in

Eine gesunde Work-Life-Balance ist leider kaum realisierbar. Im Arbeitsvertrag sind bereits zehn Überstunden pro Monat pauschal abgegolten. Ein Zeitausgleich oder eine Vergütung für diese exzessiven Extrastunden findet daher nicht statt.

Es herrscht eine Erwartungshaltung, bei der die Erreichbarkeit und Einsatzbereitschaft – phasenweise auch an Wochenenden oder Feiertagen – klar über dem Privatleben der Mitarbeitenden stehen. Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen hier stark zuungunsten der Angestellten.

1,0
VorgesetztenverhaltenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Das Verhalten der Führungsebene ist leider von mangelnder Rückendeckung für die Angestellten geprägt. Es fehlt an echter Transparenz und Loyalität gegenüber dem Team: Selbst nach langjähriger Zusammenarbeit wird die Trennung von Mitarbeitenden sehr distanziert und ohne spürbare Wertschätzung vollzogen, was das Vertrauensverhältnis nachhaltig beschädigt.

Zudem findet die Delegation von Aufgaben meist rein willkürlich statt. Komplexe oder ungeliebte Projekte werden nach unten weitergegeben, ohne dass im Vorfeld die tatsächlichen Kapazitäten oder die nötigen Fachkompetenzen der Betroffenen berücksichtigt werden.

Die psychische Belastungsgrenze im Team wird leider regelmäßig überschritten. Es ist im Kollegenkreis kein Einzelfall mehr, dass der hohe Druck zu gesundheitlichen Überlastungssymptomen und langfristigen Ausfällen führt.
Besonders kritisch nehme ich hierbei die Reaktion der Führungsebene wahr: Statt bei Überlastungsanzeigen strukturelle Entlastung zu schaffen, wird den Betroffenen gespiegelt, sie sollten die enorme Auslastung positiv bewerten oder als "Chance" betrachten. Ein empathischer oder gesundheitsfördernder Umgang mit den Mitarbeitenden sieht anders aus.

3,0
Interessante AufgabenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Aufgaben an sich sind meistens sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es gibt, wie in dieser Branche üblich, sowohl sehr spannende als auch weniger spannende Kundenprojekte. Das Tätigkeitsfeld und die Branche wären insgesamt hochinteressant, wenn die aktuelle wirtschaftliche Gesamtlage und der spürbare Druck im Unternehmen das Potenzial nicht so stark ausbremsen würden.