47 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Arbeitsumfeld ist sehr sauber, modern und ästhetisch ansprechend. Jeder Arbeitsplatz ist mit allem ausgestattet was dort gebraucht wird, wenn etwas fehlt oder defekt ist wird es umgehend besorgt / repariert, für alle Geräte gibt es entsprechend Serviceverträge.
Es gibt ein paar Regeln für die Arbeitsplätze, die man aber auch von Anfang an klar kommuniziert bekommt.
Das MLL hat in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf.
Man kann selbst entscheiden ob man die Extrameile gehen möchte (sprich Projekte übernehmen, zusätzliche Dienste/ einspringen, Geräteverantwortlichkeiten etc). Wenn man hier sehr motiviert und interessiert ist nimmt das natürlich etwas Zeit in Anspruch, es wird aber entsprechend anerkannt und nicht als selbstverständlich gesehen.
Homeoffice Möglichkeiten sind in der Laborarbeit logischerweise begrenzt, werden aber zum Teil trotzdem möglich gemacht.
Wer neugierig und interessiert ist hat immer wieder Möglichkeiten, mehr zu lernen und sicher weiterzuentwickeln.
Man verdient überdurchschnittlich und es gibt diverse Benefits, die z.T. auch gemessen der erbrachten Leistung orientiert sind.
Zusätzlich gibt es jährlich Betriebsausflüge und Weihnachtsfeiern, die auf einem sehr hohen Niveau stattfinden.
Es wird sich (im Rahmen der Möglichkeiten bei materialintensiver Laborarbeit) darum bemüht, gemeinsam Umweltziele zu schaffen und auch einzuhalten.
Das, was die Firma meiner Meinung nach mit am meisten hervorhebt. Die Kollegen leisten hervorragende Arbeit und unterstützen sich immer gegenseitig.
Von den technischen Leitungen wird viel Verantwortung übernommen, man ist immer bemüht allen Wünschen gerecht zu werden.
Der Patient steht hier im Vordergrund, so wie es sein sollte. Dafür kann es schon auch mal stressig werden oder die ein oder andere Überstunde anstehen, allerdings immer mit Ausgleichsmöglichkeiten und mit dem Wissen, dass man das Bestmögliche für die Patienten geleistet hat. Passion dafür gehört hier ein Stück weit mit dazu.
Es wird auf optimale Umstände an den Arbeitsplätzen geachtet.
Kommunikation erfolgt u.a. über regelmäßige Besprechungen im größeren und kleineren Stil, die Kollegen werden so über Änderungen etc zeitnah informiert. Probleme werden direkt angesprochen und man hat Ansprechpartner für alle Belange.
Es gibt immer wieder Projekte, Umstrukturierungen und damit einhergehend neue Aufgaben auf freiwilliger Basis. Auch die Routinearbeit bleibt spannend.
Besonders positiv sind die spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben, vor allem im IT-Bereich, sowie die Möglichkeit, an interessanten Projekten mitzuwirken. Auch das Gehalt ist gut und ein klarer Pluspunkt. Der Kollegenzusammenhalt innerhalb der Teams ist größtenteils sehr stark und trägt zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei.
Kritisch sind vor allem die Führungskultur und der spürbare Druck von oben, der sich negativ auf das Arbeitsumfeld auswirkt. Entscheidungen werden teilweise nicht ausreichend kommuniziert oder kurzfristig geändert, was zu Unsicherheiten führt. Zudem klaffen Außendarstellung und interne Realität auseinander. Auch nicht eingehaltene Versprechen im Bereich Karriere und Weiterbildung hinterlassen einen negativen Eindruck.
Insbesondere in der Führungskultur besteht Verbesserungsbedarf. Mehr Entscheidungsspielraum für Führungskräfte sowie eine klarere und verbindlichere Kommunikation könnten Abläufe deutlich verbessern und Missverständnisse reduzieren. Zudem sollten zugesagte Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten konsequenter umgesetzt werden. Aus meiner Sicht wäre es außerdem wichtig, ein stabileres und vertrauensvolleres Arbeitsumfeld zu schaffen, da der wahrgenommene Druck teilweise zu Unsicherheit hinsichtlich der langfristigen Perspektive im Unternehmen führt.
Die Arbeitsatmosphäre im Team ist grundsätzlich gut und von einem angenehmen Miteinander geprägt. Gleichzeitig ist jedoch ein deutlicher Druck seitens der Geschäftsführung spürbar, der sich auf den Arbeitsalltag auswirkt.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen sehr positiv. Intern zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Es bestehen strukturelle Herausforderungen, und der Druck von oben ist deutlich spürbar. Teilweise entsteht dabei auch eine gewisse Unsicherheit unter den Mitarbeitenden.
Insgesamt in Ordnung. Bereitschaftsdienste schränken die Work-Life-Balance teilweise ein, wobei man hier ein gewisses Maß an Eigenverantwortung bei der Gestaltung hat.
Es wurden Entwicklungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt, die in der Praxis jedoch nicht im erwarteten Umfang umgesetzt wurden.
Das Gehalt ist insgesamt sehr gut und wettbewerbsfähig. Trotz anfänglicher Verhandlungen kann man hier von einer klaren Stärke des Unternehmens sprechen.
Innerhalb einer festen Kerngruppe ist der Zusammenhalt sehr stark und positiv hervorzuheben. Es gab jedoch einzelne Ausnahmen, bei denen Teamgedanke und Zusammenarbeit weniger ausgeprägt waren.
Das Verhalten der direkten Vorgesetzten wirkte häufig stark von der Geschäftsführung geprägt. Eigene Entscheidungsfreiräume waren eher begrenzt, wodurch wenig eigenständige Führung wahrnehmbar war.
Die Kommunikation ist je nach Abteilung unterschiedlich. Innerhalb des Teams funktionierte sie meist gut, allerdings fehlten teilweise klare Absprachen, was zu ineffizienten Abläufen und vermeidbaren Problemen geführt hat.
Grundsätzlich gegeben, allerdings hatte ich den Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende nicht immer gleich behandelt wurden. Eine einheitliche Wahrnehmung ist hier daher schwierig
Sehr positiv: Die Aufgaben, insbesondere im IT-Bereich, waren spannend und vielfältig. Es gab viele interessante Projekte, die fachlich fordernd und abwechslungsreich waren.
Der Patient steht im Mittelpunkt. Es ist schwer bei der schieren Masse an Proben nicht aus den Augen zu verlieren, dass hinter jeder ein Mensch steckt. Gewinn ist zweitrangig, was zählt ist ein guter Befund. Und die Mitarbeiter sehen das (größtenteils) und handeln dementsprechend. Das hat so viel Potential.
Ich habe in meiner Zeit im MLL viele Dinge erlebt: Cholerische Ausbrüche, Crunch und ein Führungsstil auf kosten der Mitarbeiter. Eben jene, die so ein wahnsinniges Commitment zeigen und ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens sind.
Es fällt mir schwer eine klare Empfehlung auszusprechen. Egal welche Abteilung, das MLL bleibt ein hartes Pflaster in dem man sich erst einmal zurecht finden muss. Eines in dem man aber auch viel lernen kann und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass sich ein paar Jahre im Unternehmen gut im Lebenslauf machen. Und das ist furchtbar schade.
Was das MLL dringend braucht ist ein Betriebsrat. Eine Instanz, die sich für die Belange der Arbeitnehmer einsetzt und die Geschäftsführung in ihre Schranken weißt. Leider muss diese Initiative von den Mitarbeitern ausgehen und ich kann die Leute nur dazu ermutigen diesen Schritt zu gehen.
Die Geschäftsführung scheint wenig Interesse daran zu haben, dass man sich auf der Arbeit wohlfühlt. Alles wirkt steril und professionell, private Dinge am Arbeitsplatz sind tabu, Musik hören ebenso. Pflanzen und Deko gibt es nur für die höheren Ebenen und der Umgang mit dem Thema Handy am Arbeitsplatz wirkt aus der Zeit gefallen.
Lob für die eigene Arbeit war sehr rar gesät. So rar, dass es sich immer irgendwie komisch angefühlt hat. Viele Dinge (die bestimmt nicht selbstverständlich sind) werden halt einfach erwartet.
Das Image des Unternehmens ist der Geschäftsführung unfassbar wichtig. Nach außen will man dieses moderne, hippe Labor sein das für gute, verlässliche Befunde und Top-Qualität steht und gerade letzteres stimmt vollkommen. In ein paar Punkten hängt die Geschäftsführung mit ihren Vorstellungen aber noch in den 90ern fest.
Stress war der allseits anwesende, unsichtbare Kollege. Die guten Zeiten waren jene, in denen man keine oder nur sehr wenige Überstunden gemacht hat. Die Schlechten haben die Leute in den Burnout getrieben. Auch wenn sich in den letzten Jahren hier ein paar Dinge in die eindeutig richtige Richtung bewegt haben, die alten Gewohnheiten sind schwer aus den Köpfen der Verantwortlichen zu bekommen und ich bin mir unschlüssig, ob die Belastung nicht einfach nur auf andere Schultern gelastet wurde.
Überstundenabbau wurde immerhin möglich gemacht, das System ab 40 auszuzahlen finde ich heute noch schlechter als damals. Es gibt deutlich bessere Möglichkeiten.
Wer das MLL als Arbeitgeber in Betracht zieht, sollte sich vom Gedanken verabschieden, kurzfristig Urlaub zu nehmen, idealerweise weiß man es schon ein Jahr im Voraus. Und ja, es gibt die ungeschriebene Regel, dass während der Probezeit kein oder nur in Ausnahmefällen Urlaub gewährt wird.
Wer als MTL Karriere machen will, sollte sich gut mit seinen Vorgesetzten stellen und am besten ein Workaholic sein. Hat man es dann soweit geschafft, wird man auch aktiv, in Form von notwendigen Weiterbildungen gefördert. Abseits dessen, hatte ich nie das Gefühl dass es gern gesehen ist, selbst wenn Bedarf und Notwendigkeit bzw. ein Mehrwert für das Unternehmen vorhanden waren.
Das Gehalt war angemessen, dazu noch Zuschläge für Wochenenddienste und Sonderleistungen wie das 14. Monatsgehalt.
Irgendwann in den letzten Jahren kam man jedoch auf die Idee, leistungsabhängige Boni auszuschütten. Das System und die zugrunde liegende Bewertung waren aber so undurchsichtig und unverständlich, dass es zu viel Unmut in Belegschaft geführt hat.
Eindeutiger Nachholbedarf besteht beim Thema Altersvorsorge.
Die Möglichkeiten als Labor im medizinischen Bereich sind einfach limitiert. Man ist gezwungen auf Einweg-Materialien zu setzen und es fällt dementsprechend viel Müll an.
Ich bin immer wieder erstaunt, was meine ehem. Kollegen und ich bewältigt haben. Wie wir uns trotz vieler verschiedener Persönlichkeiten immer wieder zusammen gerauft und die Arbeit erledigt haben, bei Ausfällen füreinander eingesprungen und dafür gesorgt haben, dass die Befunde raus gehen. Darauf kann man stolz sein. Natürlich gab es immer wieder Konflikte untereinander, welche zum Teil auch ausgeufert sind, dies jedoch hauptsächlich in Zeiten extremer Arbeitsbelastung.
Hier finde ich es schade, dass das Unternehmen außerhalb des Betriebsausflugs und der Weihnachtsfeier wenig für den Zusammenhalt unternimmt, teilweise sogar aktiv dagegen arbeitet: Wissenschaftler/Ärzte und TA’s arbeiten nebeneinander und kennen sich praktisch nicht. Zu viel Kontakt zwischen den beiden Ebenen wird gerne mal negativ kommentiert.
Der Altersschnitt der Belegschaft ist Mitte 30, die wenigen „Älteren“ Kollegen sind oft schon lange Zeit dabei und haben dadurch viel Erfahrung. MTL's die älter als 45 sind sah man selten im Bewerbungsprozess (Probetag) und noch weniger wurden eingstellt.
Die Hierarchie im MLL verläuft strikt von oben nach unten. Es gibt eine Vision für das Unternehmen und wer nicht mitzieht bekommt das zu spüren. Ich kann mir nicht vorstellen, wie massiv der Druck seitens der Geschäftsführung ist, dass niemand sich traut Probleme anzusprechen oder wenn doch, diese ignoriert werden.
Einen gesunden Umgang mit Konflikten gab es selten. Meist wurden diese abgewiesen oder nur eine Seite angehört und dadurch schnell ein Schuldiger/eine Schuldige ausgemacht.
Die Geschäftsführung ist sehr darauf bedacht, auf dem Stand der Technik zu sein. Neueste Geräte und KI-Implementierung, sind hier zu erwähnen. Es mach auch Spaß in dieser Umgebung zu Arbeiten, der Platzmangel ist jedoch allgegenwärtig.
Im Nachhinein betrachtet, komme ich jedoch nicht umhin festzustellen, dass einige Dinge unfassbar dilettantisch gehandhabt wurden. Arbeitsschutz zum Beispiel: Kittel waren optional, der Umgang mit Gefahrgut stellenweise grob fahrlässig. Ich bin erstaunt, dass nie ernsthafte Unfälle passiert sind und warum sich so vehement dagegen gesträubt wurde, grundsätzliche Sicherheitsvorschriften durchzusetzen.
Es gab regelmäßige Besprechungen im kleinen (Abteilungsintern) und großen (gesamtes Unternehmen) Maßstab. Letztere wurden sowohl genutzt um über Pläne/Erfolge des Unternehmens zu berichten, als auch für Fortbildungen im Arbeitsbereich. Besonderes Highlight waren die Patientenvorstellungen. Über Gewinne bzw. die finanzielle Situation des MLL wurde die Belegschaft nie im Detail informiert, es hieß immer nur: Uns geht es gut.
Man vergisst es gerne, aber Gleichberechtigung betrifft beide Geschlechter. In meiner Zeit im MLL hatte ich ganz klar den Eindruck, dass ein Geschlecht bevorzugt wurde.
Das Unternehmen stellt sich in diesem Punkt aber auch selbst ein Bein. Die Posten als technischen Leitung werden z.B. von oben bestimmt, keine Ankündigung, kein offenes Bewerbungsverfahren. Transparenz und Chancengleichheit sind da natürlich nicht gegeben. Selbiges beim ewigen Streitthema Gehalt. Zwangsläufig redet man mit den Kollegen darüber und warum wer, wie viel verdient bleibt sehr undurchsichtig.
Viele Zusatzleistungen, beste Arbeitsbedingungen, sehr innovativ
Die Arbeit, die im Rahmen der Routinediagnostik, aber auch in Forschung und Entwicklung geleistet wird, ist hervorragend. Das Gehalt ist gut und viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind tolle Menschen, ohne die die Arbeit nur halb so viel Spaß machen würde.
Die unrealistische Erwartung an die Mitarbeitenden, so viel zu leisten. Routine, Projekte, QM, Wochenenddienste, Überstunden ohne Ende und dann soll noch erstklassige Arbeit geleistet werden? Die Fehlerquote ist enorm, die Geräte laufen am Limit. Das funktioniert auf Dauer nicht.
Stillstand muss nicht automatisch Rückschritt bedeuten. Projekte abarbeiten, statt fünf neue zu beginnen und Arbeit reduzieren.
Mehr Flexibilität wagen. Während der Pandemie war Homeoffice schließlich auch möglich, warum wird das jetzt derart runtergefahren? Vielleicht auch beizeiten die klassischen Arbeitszeitmodelle hinterfragen.
Wie innovativ wäre den ein Arbeitgeber im Jahr 2023, der seine Angestellten nicht bis zum Zusammenbruch fordert?
Angespannt. Die letzten (2-3) Jahre sind geprägt von Stress und die Belegschaft ächzt zunehmend unter dem enormen Arbeitsaufkommen. Das führt leider zu immer mehr Konfliktsituationen untereinander und einer teils hohen Krankenquote.
Betrachtet man die Stimmen von außen, hat das MLL einen guten Ruf. Zurecht, die Arbeit, die tagtäglich gemacht wird, ist auf einem hohen Niveau.
Intern sieht die Situation ein wenig anders aus. Gerade unter den TA´s sind die Stimmen nicht nur bei einem kleinen Teil kritisch.
Die Arbeitsbelastung ist brutal. Nein, dieser Satz stammt nicht von einem überarbeiteten Millennial, sondern ist ein Zitat eines Geschäftsführers aus einer Besprechung und ich kann es nur so unterschreiben.
Neue Kolleginnen und Kollegen finden sich oft noch während ihrer Probezeit bei 40 Überstunden wieder, langjährige Mitarbeiter blicken oft auf das Doppelte. Arbeitstage mit mehr als 10 h treten in trauriger Regelmäßigkeit auf und hinzukommen noch Wochenenddienste. Letztere gehören dazu, keine Frage, sollten dann aber auch mit entsprechendem Freizeitausgleich kommen. Genau da hapert es. Feiertage werden grundsätzlich nicht ausgeglichen, Samstage lange Zeit nur, wenn genügend Personal vorhanden war und während einiger Wochen letztes Jahr wurde sogar das für Sonntag gestrichen.
Es wird ständig Druck gemacht, das Tages- bzw. Wochenziel zu erreichen und das Team zu kollektiven Überstunden "gedrängt".
Kurzfristige Urlaubsplanung ist praktisch nicht möglich und muss mindestens ein halbes Jahr im Voraus erfolgen.
Findet im Rahmen von regelmäßigen internen Fortbildungen statt.
Das Gehalt ist für das, was von einem verlangt wird, gerecht. Hinzu kommen noch diverse Zuschläge (Wochenende, Deutschlandticket, VWL etc.) und ein 13. (und 14.) Monatsgehalt.
Sozial: Der Patient steht bei allem im Mittelpunkt, das ist mehr als lobenswert. Es geht nicht darum, möglichst viel Geld zu verdienen, sondern den bestmöglichen Befund zu erstellen.
Umwelt: Bedingt durch die Arbeit als medizinisches Labor fallen große Mengen an Sonder- und Plastikmüll an. Dementsprechend sind die Verbesserungen in diesem Bereich marginal: Drucker abgeschafft, wiederauffüllbare Stifte etc.
Der Zusammenhalt untereinander hält den Laden am Laufen, das muss man an dieser Stelle so deutlich ausdrücken. Die Massen an Proben, die v. a. seit diesem Jahr eintreffen, können nur gemeinsam bewältigt werden und das Team weiß das.
Wenn Kolleginnen & Kollegen krankheitsbedingt für z. B. das Wochenende ausfallen, findet sich immer jemand, der kurzfristig einspringt.
Dadurch, dass das Team recht jung ist (~30 Jahre im Schnitt) gibt es nicht viele ältere Kolleginnen und Kollegen. Erfahrene Mitarbeiter werden geschätzt und stehen immer mit Rat und Tat zur Seite.
Von wirklich gut bis katastrophal ist leider alles vertreten. Die direkten Vorgesetzten (technische Leitung & Abteilungsleitung) sind in vielen Fällen verständnisvoll und hilfsbereit, wobei auch hier teilweise die Position ausgenutzt wird.
Die Ausrüstung ist in einem topmodernen Zustand, die Räume sind klimatisiert und bieten genug Raum.
Die allgemeine Kommunikation über das Unternehmen funktioniert gut. Woran wird gearbeitet, was wurde erreicht, all das wird in einer monatlichen Besprechung vorgetragen.
Die direkte Kommunkation auf der Abteilung präsentiert sich eher von einer anderen Seite. Von unten nach oben soll am besten jede Kleinigkeit weitergegeben werden, anders herum wird man meist vor vollendete Tatsachen gestellt. Nachvollziehen lässt sich das oft nicht und ein wenig mehr Einbeziehung der erfahrenen Mitarbeiter wäre wünschenswert.
Die Tätigkeiten im Laboralltag sind abwechslungsreich und spannend. Man arbeitet mit vielen hochmodernen Geräten und neuesten KI-basierten Methoden.
Die Arbeit die im Labor geleistet wird ist wirklich herausragend. Diese ist aber natürlich in erster Linie auf die Mitarbeiter zurückzuführen, die täglich ihr bestes geben.
Nach außen wird der Schein gewahrt, dass alles toll ist. Aber im Inneren sieht es ganz anders aus. Ich würde für diesen Arbeitgeber für kein Geld der Welt mehr arbeiten wollen. Es war eine Erfahrung, die ich so nicht mehr machen möchte und die ich eigentlich auch niemanden wünsche.
Die Geschäftsleitung müsste mal die Unternehmenskultur und den Führungsstil überdenken. Seinen Ärger oder seine Launen an den Mitarbeitern auszulassen ist definitv ein no-go. Eine top-down Kommunikation, das "Kleinhalten" von Mitarbeitern sowie ein patriarchalischer Führungsstil ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr sollte es darum gehen eine Kommunikation auf Augenhöhe zu fördern und die Stärken der Mitarbeiter zu erkennen und diese im Sinne der Unternehmensziele einzusetzen.
Leider überhaupt nicht gut. Man ist den Launen der Geschäftsleitung ausgesetzt und kann immer nur hoffen, dass diese gerade einen guten Tag hat. An schlechten Tagen kann es durchaus passieren, dass man regelrecht angeschrien und beschimpft wird.
Die Außenwahrnehmung in den Medien und bei den Kunden ist sicher sehr gut, da wirklich gute Arbeit geleistet wird. Das Image im Inneren hat aber ein anderes Gesicht.
Gefühlt ist der Anspruch der Geschäftsleitung an seine Mitarbeiter, dass man für das Labor leben soll. Dass jeder auch noch ein Privatleben hat ist hier eher zweitrangig. Wer nach Zeiterfassung arbeitet, kann zumindest Überstunden abfeiern oder sich auszahlen lassen.
Man hat jederzeit die Möglichkeit sich weiterzubilden.
Gehalt und Sozialleistungen sind wirklich gut. Allerdings hat man den Eindruck, dass das sehr gute Gehalt eher Schmerzensgeld ist, damit die Mitarbeiter den schlechten zwischenmenschlichen Umgang irgendwie ertragen und sich nicht nach einem anderen Job umsehen.
hier besteht ein Bewusstsein und es wird am Umweltgedanken und der Umsetzung gearbeitet
den Kollegenzusammenhalt habe ich als sehr positiv wahrgenommen
Wie bereits erwähnt ist man hier ständig den Launen der Geschäftsleitung ausgeliefert. An schlechten Tagen kann es passieren, dass diese sehr laut wird und sich im Ton vergreift. Definitiv nichts für sensible Menschen!!
Es ist alles da, was man braucht. Dir Räume sind sehr sauber, hell und modern gestaltet - allerdings muss man wirklich aufpassen: es darf einem nicht passieren, dass man seinen Rucksack / seine Tasche in die Ecke seines Büros stellt oder man die Jacke über den Stuhl hängt. Das wird hier gar nicht gerne gesehen. Manche Personen müssen sogar täglich mit einem Schmutzradierer durchs Labor laufen, um Striemen an den Wänden zu beseitigen.
absolut top-down, kein Austausch auf Augenhöhe
Die Aufgaben sind durchaus sehr interessant und vielfältig.
Modernste Arbeitsmittel, sehr gepflegte Arbeitsumgebung, wertschätzender Umgangston zwischen Kollegen und Vorgesetzten, Wohlfühlatmosphäre, kostspielige Mitarbeiterveranstaltungen.
Gleitzeit und Vertretungslösungen vorhanden
ist ok.
deutlich über Münchner Durchschnitt, überdurchschnittliche Gehältserhöhungen
Vom Prof. bis zur Reinigungskraft gehen alle respektvoll miteinander um. Akademische Grade sind abgeschafft, also Hr. / Fr. oder Du
nur gute Erfahrung
wie schon zweimal geschrieben: wertschätzender Umgangston, nachvollziehbare Entscheidungen, Toleranz.
Neueste Technik, alles was vernünftig Begründet wird, wird auch beschafft
Es gibt ein Intranet wo die wichtigsten Dinge aufgerufen werden können.
Alle 4 Wochen gibt es eine Zusammenkunft aller Mitarbeiter und der Geschäftsleitung. Es werden aktuelle Vorgänge im Betrieb besprochen und auch fachliche Informationen.
überwiegend weibl. Mitarbeiter, die Männer haben es aber auch gut.
hängt z.T. auch von den eigenen Interessen ab, wie weit Interesse an auch an neuen Aufgaben gezeigt wird.
Die ständige Modernisierung, Gehalt, betriebliche Ausflüge & Weihnachtsfeiern (außerhalb von Corona)
Nichts konkretes, was man in anderen Firmen nicht finden würde
Mehr Kommunikation
spannend, innovativ, gut organisiert, großzügig
manchmal etwas zu strenge Organisation
manchmal das zwischenmenschliche nicht vergessen
alle tragen hier halt schon auch Verantwortung und man muss sehr genau sein, es geht ja um Leukämien etc., daher muss jeder konzentriert und verantwortungsbewusst arbeiten. Trotzdem macht es Spaß.
sehr guter Ruf in dem Bereich wo wir arbeiten
Kann man sich nicht drüber beschweren
sehr gute Weiterbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, wenn man wirklich interessiert ist
am Anfang so durchschnittlich, aber steigt dann schnell
in letzter Zeit gibt es sogar Teams, die sich damit befassen, und wo man auch mitmachen kann
Immer je nach Abteilung etwas unterschiedlich, wie in jeder Firma, in meiner Abteilung eigentlich echt gut
gibt kaum welche, die meisten sind relativ jung...werden behandelt wie jeder andere auch
auch viel besser geworden in den letzten Jahren, gibt jetzt auch mehr und jüngere leitende, die teils näher an den Leuten sind
sehr professionell alles, viel Automatisierung, viel Innovation
Besser geworden, früher wurde vieles nicht so richtig kommuniziert und nur von den Besitzern einzelnen Leuten mitgeteilt, heute achten schon alle mehr drauf, eigentlich ist es inzwischen okay.
eh fast nur Frauen hier, auch viele als leitende
viel spannender als was es sonst so an Laboren gibt bei den Arbeitgebern, es wird auch viel geforscht (u.a. mit künstlicher Intelligenz)
Disclaimer: Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf die Verwendung geschlechtsspezifischer Sprachformen verzichtet. Personenbezogene Bezeichnungen sind somit genderneutral zu verstehen.
Jeder Mitarbeiter darf sich kontinuierlich weiterentwickeln und unabhängig von
der (in der Medizin sehr notwendigen) Hierarchie. Innovative Ideen und Kritik dürfen einfach und zugänglich kommuniziert werden, z.B. über die wöchentlichen Teambesprechungen oder über ein laborinternes EDV-Tool.
Der Mensch steht hier im Mittelpunkt! Sowohl der Patient als auch das Personal. Die Geschäftsführungen haben immer ein offenes Ohr und nehmen sich Zeit bei Bedarf. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, auch in Krisenzeiten (#corona) gab es sehr konstruktive Problemlösungen, verlässliche Informationen und souveräne Patienten- und Mitarbeiterversorgung.
Die Laborsysteme sind, dank der laborinternen IT, sehr unkompliziert, intuitiv, visuell nach Wunsch angepasst und bei Bedarf optimierbar. Alle Mitarbeiter sind per Email und Telefon gut erreichbar.
Trotz Pandemieeinschränkungen bemüht man sich sehr um uns Mitarbeiter. Das
ist in einem großen Unternehmen absolut nicht selbstverständlich.
Konstruktive Kritik anzunehmen, umzusetzen oder zu formulieren wird leider nicht in Schulen, Ausbildungen oder Studium unterrichtet. Im Alltag entstehen leider manchmal Diskrepanzen auf beiden Seiten. Mehr Kommunikation über alle Ebenen, Abteilungen und Vorgesetzten im Bezug auf das Alltagsgeschehen, ggf. gemeinsame, vorausschauende Organisation, Planung und situationsberücksichtigende Anpassung, mit klarer Definition und Zielsetzung.
Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus. Hier herrscht ein harmonisches, freundliches, respekt- und rücksichtsvolles Arbeitsklima. Die Anforderungen dabei sind angemessen.
In einem stark wachsenden, internationalen und interdisziplinären, hoch innovativen Unternehmen wird Wert auf angemessene Performance, Ordnung, Struktur und Verantwortungsbewusstsein gelegt.
Ob es Sinnvoll ist, seine Lebenszeit in "Arbeit" und "Leben" zu splitten, statt sich (s)einer Berufung anzunehmen und einen fließenden Übergang zu schaffen, muss meiner Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden.
Die Arbeitszeiten sind vertraglich geregelt, Überstunden können entsprechend ausgeglichen werden. In einem Labor kann man nicht alles planbar machen, wenn die Zahl der Proben schwankt.
Intern gibt es regelmäßig Vorträge, Schulungen, Patientenvorstellungen und Updates für alle. Externe Weiterbildung ist ebenfalls bei Interesse möglich.
Das MLL bietet zum Einstieg ein gutes, angemessenes und faires Gehalt.
Die weitere Entwicklung ist abhängig von der persönlichen Performance. Außerdem bekommen alle Sonderzahlungen (z.B. ein 13. Gehalt), monatlich Urlaubsgeld und diverse Boni (z.B. Getränke, Jobrad, eine Fahrradgarage mit Stromanschluss, Events - pandemiebedingt nur eingeschränkt, Obstkorb und mehr).
Das interne Umweltmanagement sorgt für stetige Verbesserung. Ideen und Anregungen dürfen gerne an die zuständigen Kollegen weitergegeben werden. Somit ist jeder mitverantwortlich für umweltbewusstes Denken und Handeln.
Zusammenhalt wird hier großgeschrieben! Und das nicht nur, weil es ein Substantiv ist.
Es gibt keine Probleme im Umgang mit "älteren Kollegen", da hier insgesamt ein respektvoller, freundlicher Umgang herrscht. Die gesammelte Erfahrung und das Fachwissen der "älteren" Kollegen sind sehr wertvoll.
Jeder tut was er kann, bei stetiger Entfaltung.
Die technische Ausstattung ist vielfach einzigartig, qualitativ und
quantitativ. Die Workflows sind gut strukturiert, digitalisiert und standardisiert (SOP). Es gibt keine lauten Maschinen, die Büros sind separiert. Nach erfolgreicher Einarbeitung ist auch je nach Arbeitsplatz Homeoffice möglich.
Updates werden simpel und effektiv kommuniziert, z.B. auf den Monitoren der Abteilungen, per Email, Intranet oder in Besprechungen (live / webex / hybrid).
Mitarbeiter werden nach meinem persönlichen Eindruck abhängig von Leistung, (Sozial-)Kompetenz und Auftreten beurteilt. Nicht nach Geschlecht.
Hier stehen Türen offen. Wer sich engagieren und nicht stehen bleiben möchte, darf im MLL das Beste aus seinem Potential heraus holen, interdisziplinär lernen und arbeiten, an vielfältigen Aufgaben und Projekten wachsen, Verantwortung übernehmen und die innovative Zukunft der hämatologischen Diagnostik und Therapie mitgestalten.
So verdient kununu Geld.