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Mytheresa
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Smarter Einstieg ins Berufsleben, aber leider schlecht bezahlte Jobs ohne Entwicklungsmöglichkeiten

2,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei mytheresa.com in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Top Brands, hoch ästhetischer Content, gute Schule für Juniorstellen, ich denke auch ein Top-Unternehmen für Leadership-Positionen, aber alles dazwischen geht hier leider unter.

Es gibt Mitarbeiterrabatte und manchmal Staff Sales.

Sehr liebe Mitarbeiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt/Entwicklung/Transparenz

Verbesserungsvorschläge

Gehälter an Marktdurchschnitt anpassen, Mitarbeitern klare Pläne zur Weiterentwicklung geben, transparentere Kommunikation, mehr Loyalität zu langjährigen Mitarbeitern

Arbeitsatmosphäre

In den meisten Momenten positiv, da alle aus dem Team miteinander auf Augenhöhe waren. Man merkt jedoch durch sich wiederholende Kündigungswellen und ausbleibenden Budgets für Gehaltserhöhungen und Beförderungen, dass viel Unruhe im Unternehmen herrscht und viele Mitarbeiter unzufrieden sind, was einen zum Nachdenken bringt.

Image

Top, macht sich sehr gut im CV und ist insbesondere in München/DE beliebt innerhalb der Modebranche. Internationaler Ruf noch etwas ausbaufähig.

Work-Life-Balance

Leider wurde die Home-Office-Regelung 2025 angepasst und auf einen Tag pro Woche reduziert. Das finde ich etwas wenig, dafür, dass wir im digitalen Bereich arbeiten und alle Meetings sowieso über Zoom stattfinden. Es gibt jedoch die Möglichkeit 10 Tage im Jahr im europäischen Ausland zu arbeiten. Auch die Arbeitszeiten waren recht flexibel, nur ging der Trend eher dazu nicht vor 09.30 Uhr zu starten. Deshalb saß man meist auch bis nach 18.00 Uhr im Office. In meinem Team war der Workload ok, auch wenn Leute ausgefallen sind oder im Urlaub waren. Ich weiß aber, dass das nicht in jedem Department so war und manche auch nach der Arbeitszeit noch erreichbar sein mussten.

Karriere/Weiterbildung

Manche Leute hängen seit Jahren auf Juniorpositionen fest, es gibt keine Möglichkeiten voran zu kommen. Selbst wenn, sind die Gehaltssprünge bei Positionswechseln extrem gering, sodass viele Mitarbeiter sich keine Mühe mehr geben. Budgets werden für alles andere ausgegeben außer für das Personal. Man wird systematisch klein gehalten, indem falsche Aussagen in Reviews geschrieben werden. Ich hatte eine mir persönlich unerklärlich negative Review erhalten, mit der Begründung, man könne meine Beförderung im kommenden Halbjahr dann noch stärker begründen. Im Halbjahr gab es dann aber wieder Budgeteinschränkungen und so ging es immer weiter. Das haben viele Mitarbeiter so erlebt. Klar, Geld ist nicht alles, aber die interne Motivation der meisten schwindet so leider.

Gehalt/Benefits

Extrem unter dem Marktdurchschnitt. Es wurde häufig argumentiert, dass Gehaltserhöhungen nur stattfinden, wenn es auch einen Positionswechsel gibt. Das habe ich von anderen Unternehmen noch nie gehört. Die Benefits sind o.k. (Urban Sports Club, Zuzahlung zum Bahnticket, Corporate Benefits). Keine Sonderleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Hier ist auf jeden Fall Luft nach oben. Viele Mitarbeiter brauchen Nebenjobs, um über die Runden zu kommen. Das darf bei so einem großen Konzern eigentlich nicht passieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nichts negatives

Kollegenzusammenhalt

Die Arbeit mit den Kollegen innerhalb des Teams war sehr angenehm, ich habe hier auch Freundschaften geknüpft, die über das berufliche hinaus gehen. Es gab wenig Konkurrenzkampf und anders als in anderen Modeunternehmen, würde ich die Mitarbeiter, die ich kennengelernt habe als sehr offen und sympathisch beschreiben.

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts negatives mitbekommen

Vorgesetztenverhalten

Meine Vorgesetzten waren sehr lieb, doch leider wenig durchsetzungsfähig. Viele Dinge wurden „in Watte gepackt“, offene Kommunikation war manchmal etwas schwierig, weil man immer positiv sprechen wollte und nicht auf den Punkt gekommen ist. Ich persönlich bevorzuge einen direkteren Austausch, da das effizienter ist. Ich denke das war auch einer der Gründe, warum unser Team unter Budgetkürzungen litt und einige Kollegen sich unfair verhalten konnten. Die Vorgesetzen waren nicht ausreichend präsent und wurden nicht ausreichend ernst genommen.

Arbeitsbedingungen

Es gibt eine schöne große Terrasse, Barista-Bar, etc. Büroräume selbst könnten über mehr verstellbare Tische verfügen und Stühle sowie Tische dürften mal ausgetauscht werden. Es gab aber auch nette Annehmlichkeiten wie zum Beispiel den Sweet Monday oder den Fizzy Friday (Süßigkeiten/Drinks aufs Haus).

Kommunikation

Teils intransparent insbesondere unter den Teams, da die Arbeit der anderen unterschätzt wird, was in unrealistischen Deadlines, hohem Stress und Misskommunikation resultiert. Ich habe an einigen Projekten tagelang gearbeitet, doch durch Fehlplanungen wurden diese dann doch verworfen. So fühlt man sich nicht wertgeschätzt. Die Firma versucht in monatlichen Meetings Updates zu geben, die meist sehr positiv sind: Mega Events, viel Umsatz. Als Mitarbeiter spürt man davon aber leider nichts.

Gleichberechtigung

Es gibt schon eine gewisse Art der Zwei-Klassen-Gesellschaft, wenn man die Lage der Lagermitarbeiter mit denen des HQs vergleicht.

Interessante Aufgaben

Man arbeitet mit Top Tier Brands, die Kampagnen sind sehr stark und die Aufgaben interessant. Ich durfte an einigen sehr spannenden Projekten mitwirken, die leider doch nie in dem geplanten Umfang realisiert worden sind, weshalb ich manchmal an der internen Kommunikation gezweifelt bzw. befürchtet habe, ob es sich hierbei nur um Beschäftigungen gehandelt hat.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.