18 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das ich weg bin!
Den Umgang mit meiner persönlichen Situation!
Bringt Nix da etwas aufzuzählen! Alle entlassen und junge Leute aufbauen um zukunftsorientiert zu denken. Leider zu spät, da passiert Nix mehr. Sind alle glücklich so wie es ist!
Puh, wo fange ich an, wo höre ich auf?
Mein persönlicher Eindruck war leider von starker Ernüchterung geprägt. Intrigen schienen hier gefühlt an der Tagesordnung zu sein – statt an einem Strang zu ziehen, hatte man den Eindruck, dass sich jeder am besten selbst rettet und versucht, andere schlechtzumachen. Ein harmonisches Miteinander? Fehlanzeige. Es entstand für mich sogar die Wahrnehmung, dass eine stark polarisierte Atmosphäre und tiefe Gräben zwischen einzelnen Lagern und spürbare Rivalitäten den Alltag belasten. Zudem wurden Kündigungen – zumindest aus meiner Sicht – ohne transparent oder nachvollziehbar kommunizierte Gründe ausgesprochen. Am Ende absolut nicht mein Ding. Ich habe nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit die angebotene, glücklicherweise sehr üppige Abfindung angenommen. Das passt für mich, da mir der Arbeitgeber einfach nicht das bieten konnte, was ich gesucht habe.
Kennt halt nur der es kennt!
Ein reiner Schreibtisch-Job mit absolut veraltetem Setup. Um überhaupt magere 2 Tage Homeoffice zu bekommen, musste man – ungelogen – im Jahr 2025 noch spezielle Seminare besuchen. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Intrigen Bildung / Weiterbildung kann beantragt werden.
Geht
Bio und Mülltrennung is ganz großes Thema :)
Kritik an Kollegen wurde teilweise auf sehr
fragwürdige Art direkt bei HR platziert.
Gibt es ja
Echte Veränderung findet kaum statt. Es wird zwar eine neue Führung installiert, diese schien gefühlt jedoch keine echten, 100%igen Entscheidungsbefugnisse zu besitzen (was manch einer mit Blick auf die Historie mancher Beteiligter vielleicht sogar positiv sehen mag). Kritik an Kollegen wurde teilweise auf sehr fragwürdige Art direkt bei HR platziert.
Diensthandy - Nö! Seltene Erden! Aber Tesla fahren als GL. 2 Tage Homeoffice mit Kontrolle wann man auf Teams online ist! Eher schlecht alles und wenig Modern (gar nicht)
Naja was soll ich sagen? Hintenrum! 1 Tag vor dem Urlaub die Kündigung kommuniziert! 0 von 5 würd ich sagen.
Ein harmonisches Miteinander Fehlanzeige, stattdessen erlebt man eine stark polarisierte und von Misstrauen geprägte Atmosphäre im Team."
"Die Zusammenarbeit leidet massiv unter den internen, Spannungen zwischen Kollegen und Kolleginen.
Gibt spannenderes! Außer wenn man auf Schreibtisch und angestaubte Produkte steht!
Das Unternehmen ist in der Bio Branche tätig
Vor einigen Jahren wurde von der Geschäftsführung gemeinsam mit ausgewählten Mitarbeitenden eine Art Leitlinien mit rund zehn Punkten erarbeitet.
Einer dieser Punkte betraf ausdrücklich „offene und faire Kommunikation“.
Meine persönliche Erfahrung entsprach diesem Anspruch leider NICHT. Ich wurde für mich unerwartet und ohne vorherige Gespräche von einem Tag auf den anderen gekündigt. Trotz mehrmaliger Nachfrage konnte mir weder die Personalabteilung noch die Geschäftsführung einen konkreten Kündigungsgrund nennen.
Zusätzlich blieb mir ein persönliches Gespräch mit der damaligen Geschäftsführung in Erinnerung, in dem sinngemäß geäußert wurde, dass man sich im Zweifel von Mitarbeitenden trenne, auch wenn rechtliche Auseinandersetzungen in Kauf genommen würden. Zum damaligen Zeitpunkt war ich selbst noch relativ kurz im Unternehmen und hab.
Insgesamt hatte ich daher den Eindruck, dass der gelebte Umgang nicht immer mit den kommunizierten Unternehmenswerten übereinstimmte.
Eine klarere Abgrenzung zwischen Geschäftsführung und operativem Tagesgeschäft wäre wünschenswert, sodass operative Entscheidungen überwiegend durch die jeweiligen Abteilungsleitungen getroffen werden können.
Zudem wäre eine frühzeitige und transparente Kommunikation wichtig, wenn bestehende Regelungen – beispielsweise ein jährliches Budget für persönliche Weiterbildung – geändert oder abgeschafft werden. Idealerweise erfolgt diese Information rechtzeitig und nicht erst dann, wenn Mitarbeitende bereits konkrete Planungen für eine Weiterbildung vorgenommen haben.
Durch Mangelhafte Kommunikation und Wertschätzung leidet die Arbeitsatmosphäre.
Nach außen gut, aber innerbetrieblich nicht.
Ist ok, aber definitiv ausbaufähig. Homeoffice ist nicht selbstständig planbar, sondern auf fixe Tage zu legen, was die "work-life-Balance"
mindert.
Das Unternehmen versucht umweltbewusst zu handeln und aufzutreten
Die zu Beginn kommunizierten Rahmenbedingungen wurden im weiteren Verlauf nicht wie angekündigt umgesetzt. Nach meinem Kenntnisstand wurden Änderungen seitens der Geschäftsführung intern an die Personalabteilung weitergegeben, jedoch nicht transparent und verbindlich an die Mitarbeitenden kommuniziert. Infolgedessen konnte ich eine zuvor geplante Weiterbildung nicht wahrnehmen.
Der Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams bzw. unter bestimmten Kollegen ist positiv. Gleichzeitig entsteht aber stellenweise der Eindruck, dass die Zusammenarbeit abteilungsübergreifend nicht immer konstruktiv verläuft und die Kommunikation über Kollegen teilweise verbesserungsfähig ist.
Abteilungsleitung ist ok, hat aber dank der Geschäftsführung wenig Möglichkeiten das Team zu führen und wird oft nur unnötig gebremst.
Arbeitsbedingungen sind ok.
Es wird von Mitarbeiter im Obst und Gemüse Bereich erwartet, dass diese ihre eingekaufte Ware kontrollieren und reklamieren. Hierzu MUSS man eine digital Kamera in die Hand nehmen, Fotos machen, diese mit ins Büro nehmen und die Fotos auf den Rechner laden und daraufhin darf man dann die Reklamation versenden.
Die Lieferanten wollen aber leider oft eine schnelle Kommunikation über whatsapp o.ä. da diese im Tagesgeschäft schnell reagieren müssen, weil Beispielweise LKW zur Verladung warten.
Keine klare Kommunikation zwischen leitenden Positionen und Geschäftsführung.
Zwischen Geschäftsführung und Mitarbeiter noch weniger.
Gehalt ist ok, aber für bestimmte Positionen wie Account Manager nicht mehr Zeitgemäß
Gleichberechtigung Aufgrund von Herkunft oder Aussehen ist auf jeden Fall gegeben. Jedoch werden alteingesessene Mitarbeiter mehr gehört als neue, obwohl ein fundiertes Wissen zu dementsprechenden Themen besteht.
Aus meiner persönlichen Erfahrung lassen sich die positiven Aspekte des Arbeitgebers klar benennen. Zu den regelmäßig genannten Benefits zählen eine wöchentliche Obst- und Gemüsetasche, Mitarbeiterrabatte, Teilzeitmodelle, die Kostenübernahme für den öffentlichen Nahverkehr sowie grundsätzlich hochwertige Produkte. Diese Punkte wurden auch in früheren Bewertungen häufig erwähnt.
Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass sich dieses Angebot über einen längeren Zeitraum kaum weiterentwickelt hat. Insbesondere im Bereich Weiterbildung konnte ich im Jahr 2025 keine neuen Impulse oder Maßnahmen wahrnehmen. Insgesamt wirkten die bestehenden Benefits solide, aber wenig dynamisch und nicht konsequent an aktuelle Entwicklungen am Arbeitsmarkt angepasst.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem meinen persönlichen Lerneffekt:
Rückblickend betrachte ich die Zeit nicht ausschließlich kritisch, sondern auch als wertvolle Erfahrung für meine eigene Weiterentwicklung. Ich habe gelernt, mich gleich am Anfang wieder auf mein Bauchgefühl zu verlassen und persönliche Wahrnehmungen ernst zu nehmen. Diese Erkenntnis sehe ich als nachhaltigen Mehrwert, der mich beruflich wie persönlich weiterbringt und vor Enttäuschungen bewahren wird.
- Führung & Organisation: Entscheidungswege lang, Verantwortung unklar, Führungskompetenz stark begrenzt
- Arbeitsatmosphäre: Teilweise sind rauer Umgangston, hohe Fluktuation, Unsicherheit und Druck spürbar
- Image: Außenimage positiv durch Bio-Produkte, interne Realität oft weniger transparent
- Work-Life-Balance: Überstunden Standard, Homeoffice eingeschränkt, Kontrolle und Druck hoch, Wochenend- und Feiertagsarbeit problematisch
- Karriere/Weiterbildung: Weiterbildung grundsätzlich möglich, Aufstiegschancen intern stark begrenzt
- Gehalt/Sozialleistungen: Gehalt, Bonus und Erhöhungen subjektiv, kaum Anpassungen an Leistung oder Inflation
- Umwelt-/Sozialbewusstsein: Bio-Produkte vorhanden, interne Sozialinitiativen kaum ausgeprägt
- Umgang mit älteren Kollegen: Wertschätzung und Barrierefreiheit unzureichend, Prozesse verzögert umgesetzt
- Vorgesetztenverhalten: Umgangston fragwürdig, Kritik defensiv behandelt, Wertschätzung nur begrenzt
- Arbeitsbedingungen: Sanitäre Einrichtungen schlecht, technische Ausstattung inkl. ERP/CRM im Kern gut, aber meiner Meinung nach völlig unzureichend umgesetzt
- Kommunikation: Interne Kommunikation zwischen Kolleg:Innen gut, Austausch mit Führungsebene unklar und verzögert
- Aufgaben: Grundsätzlich abwechslungsreich, aber spannende Aufgaben oft ungleich verteilt; Einarbeitung teilweise unzureichend
Exemplarische Aussagen - nur ein Auszug - aus dem Arbeitsalltag
„Aussagen sind sinngemäß wiedergegeben und stellen keine wörtlichen Zitate dar. Sie spiegeln meine persönliche Erinnerung an Kommunikationsmuster im Arbeitsalltag wider und dienen der Veranschaulichung der beschriebenen Führungs-, Kommunikations- und Organisationskultur.”
- Rechtsanwälte kosten viel Geld und können nichts.
- Erstelle einen Business Case.
- Willst du jetzt die harte Schiene fahren?
- Hast du dein Studium abgeschlossen?
- Wenn du das nicht machst, zwinge ich dich dazu.
- Sie ging während der Probezeit, völlig überfordert von der Arbeit.
- Er möchte gerne abgeholt werden.
- Für den Grattler mach ich nichts mehr!
- Wir machen das so, weil das historisch gewachsen ist.
- Wenn ich morgens ins Büro komme, hat die Frischeabteilung da zu sein.
- Ich drucke lieber wieder jede Woche für jede Person eine Excel-Tabelle aus.
- Das ist nicht erlaubt. Das wissen wir. Aber dafür haftet jemand persönlich.
- Wissen Sie, dass ist eine unglückliche Formulierung im Arbeitsvertrag.
- Den Kollegen habe ich völlig überschätzt.
- Der kann keinen Computer bedienen!
- Soll ich Ihnen den Begriff Fakturadatum erklären?
- Du darfst nicht selbständig mit ihnen sprechen!
- Wissen Sie, ich kann das alles alleine.
- Wir machen das jetzt wieder ganz oldschool mit Papier.
- Und was machen wir mit der gewonnenen Zeit?
- Du darfst nicht hingehen, weil er das nicht mag.
- Sie verstehen die Zusammenhänge und Strukturen nicht.
- Wenn ich jetzt eine Ausnahmegenehmigung beantrage, werden sie mich fragen, was ich die letzten 30 Jahre gemacht habe.
Die nachfolgenden Verbesserungsvorschläge verstehen sich als zusammenfassende, übergreifende Beobachtungen auf Basis meiner Erfahrungen und sollen verdeutlichen, an welchen Stellen aus meiner Sicht struktureller Handlungsbedarf besteht.
Meiner Meinung nach ließen sich viele der beschriebenen Herausforderungen durch strukturelle und kulturelle Veränderungen nachhaltig verbessern. Dabei geht es weniger um Einzelmaßnahmen als um ein konsistentes Gesamtverständnis von moderner Führung, Zusammenarbeit und Arbeitsorganisation.
Führung & Organisation:
- Klarere Trennung zwischen strategischer Unternehmensführung und operativem Tagesgeschäft
- Aufbau eines funktionierenden mittleren Managements mit echten - Entscheidungs- und Verantwortungskompetenzen
- Führung auf Augenhöhe statt stark hierarchischer und kontrollorientierter Steuerung
- Regelmäßige Reflexion der eigenen Führungsarbeit, z. B. durch Feedbackformate, Coaching oder externe Begleitung
Kommunikation & Feedback:
- Klare, nachvollziehbare Auftrags- und Zieldefinitionen
- Verbindliche Kommunikation von Prioritäten, Entscheidungen und Erwartungen
- Etablierung einer offenen Feedbackkultur, in der Kritik nicht als Angriff, sondern als Beitrag zur Verbesserung verstanden wird
- Personalabteilung stärker als vermittelnde, neutrale Instanz positionieren
Arbeitsbedingungen & Work-Life-Balance:
- Rechtssichere, transparente Regelungen zu Arbeitszeiten, Überstunden sowie Wochenend- und Feiertagsarbeit
- Klare Grenzen bei Erreichbarkeit außerhalb der regulären Arbeitszeiten
- Abkehr von kontrollorientierten Systemen hin zu Vertrauen und Ergebnisorientierung
- Zeitgemäße technische Ausstattung für Büro- und mobiles Arbeiten ohne Nutzung privater Ressourcen
- Verbesserung von Ergonomie, Infrastruktur und sanitären Einrichtungen
Karriere, Entwicklung & Wertschätzung:
- Transparente interne Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven
- Bevorzugte interne Besetzung von Führungs- oder Projektrollen, sofern Qualifikation vorhanden ist
- Regelmäßige Anerkennung von Leistung und Engagement – zeitnah und nachvollziehbar
- Strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender sowie "richtige" Mentoring-Modelle
Fairness, Gleichbehandlung & Vertrauen:
- Nachvollziehbare Kriterien für Aufgabenverteilung, Vergünstigungen und Sonderregelungen
- Konsequente Gleichbehandlung unabhängig von persönlicher Nähe oder subjektiver Wahrnehmung
- Aktive Förderung eines loyalen, vertrauensvollen Miteinanders statt indirekter Kommunikation
- Sensibilisierung von Führungskräften für Themen wie Fairness, Inklusion und psychologische Sicherheit
Umwelt- & Sozialverantwortung:
- Nutzung moderner digitaler Tools zur Prozess- und Ressourceneffizienz
- Einbindung der Mitarbeitenden in ökologische und soziale Verbesserungsinitiativen
- Transparente Kommunikation über Nachhaltigkeits- und Sozialmaßnahmen nach innen und außen
Abschließende Einordnung
Eine konsequente Umsetzung dieser Punkte würde aus meiner Sicht nicht nur die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden deutlich erhöhen, sondern auch die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens als Arbeitgeber nachhaltig stärken.
Aus meiner persönlichen Erfahrung wurde die Arbeitsatmosphäre stark durch das Verhalten der Geschäftsleitung geprägt. Der Kommunikationsstil wurde von mir häufig als konfrontativ, wenig wertschätzend und teilweise unangemessen empfunden. Dies wirkte sich spürbar auf das Betriebsklima aus und war aus meiner Sicht für viele Mitarbeitende belastend. Gespräche im Kollegenkreis deuteten darauf hin, dass dies keine reine Einzelwahrnehmung war. In der Folge kam es vermehrt zu Krankmeldungen, Kündigungen und einer insgesamt hohen Fluktuation.
Positiv hervorheben möchte ich, dass es im Kollegenkreis offene, hilfsbereite, engagierte Menschen gab. Gleichzeitig war bei einem Teil der Belegschaft ein hoher Frustrationsgrad wahrnehmbar, der sich zunehmend auf die Stimmung im Arbeitsalltag auswirkte. Konflikte wurden nach meinem Eindruck jedoch selten frühzeitig adressiert oder konstruktiv aufgearbeitet.
Statt Ursachen für Unzufriedenheit systematisch zu analysieren, wurde häufig neues Personal eingestellt. Dies führte aus meiner Sicht zu einem Kreislauf aus Einarbeitung, Mehrbelastung und erneuten Abgängen.
Positiv hervorheben möchte ich den kollegialen Umgang im direkten Arbeitsumfeld sowie die Tätigkeit an sich. Der Handel mit Bio-Lebensmitteln ist inhaltlich sinnvoll, gesellschaftlich relevant und attraktiv. Die Produktqualität habe ich als durchweg gut wahrgenommen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung besteht jedoch eine deutliche Diskrepanz zwischen dem externen Image des Unternehmens und der internen Realität. Der Bio-Fokus und die öffentliche Darstellung vermitteln nach außen ein sehr positives Bild, das sich intern aus meiner Sicht nur eingeschränkt widerspiegelt. Die internen Rahmenbedingungen und die gelebte Unternehmenskultur wirkten deutlich weniger stabil, als es die Außendarstellung vermuten lässt.
Nach meinem Eindruck wird diese Wahrnehmung auch in öffentlichen Arbeitgeberbewertungen sichtbar. Neue Mitarbeitende werden zu Beginn häufig sehr positiv aufgenommen, verbleiben jedoch oft nur für kurze Zeit. Dies führte aus meiner Sicht zu einer hohen personellen Fluktuation, die auch von externen Partnern und Kunden wahrgenommen wurde.
Ein Mitarbeiterteil blieb nach meiner Beobachtung aufgrund begrenzter Alternativen, weniger aus langfristiger Überzeugung.
Aus meiner persönlichen Erfahrung war die Work-Life-Balance im Unternehmen deutlich eingeschränkt. Überstunden fielen insbesondere während der Hochsaison regelmäßig an und galten als selbstverständlich. Ein Teil dieser Überstunden war vertraglich als Inklusivüberstunden geregelt und wurde nach meinem Verständnis weder ausgeglichen noch zusätzlich vergütet.
Zudem wurde – insbesondere in der Handelsabteilung für frisches Obst und Gemüse – eine grundsätzliche Erreichbarkeit und Präsenz auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten implizit erwartet. Dies betraf nach meiner Wahrnehmung auch Sonntage und gesetzliche Feiertage.
Nach meinem Kenntnisstand ist eine Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen in Deutschland nur unter bestimmten gesetzlichen Ausnahmen zulässig. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung wurde mir während meiner gesamten Tätigkeit – auch auf Nachfrage – nicht vorgelegt.
Mitarbeitende, die eine Beschäftigung an diesen Tagen ablehnten, wurden aus meiner Sicht als unkollegial wahrgenommen. Angedeutete arbeitsrechtliche Konsequenzen wurden jedoch nie formal umgesetzt.
Aus meiner Erfahrung bestehen grundsätzlich Möglichkeiten zur Weiterbildung, die im Unternehmen budgetiert und unterstützt werden. Dies ermöglicht es Mitarbeitenden, fachlich dazuzulernen und ihr Wissen gezielt zu erweitern.
Die Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht jedoch stark durch die Unternehmensgröße begrenzt. Führungspositionen, wie etwa Abteilungsleitungen, werden entweder interimsweise von der Geschäftsführung wahrgenommen oder extern besetzt, anstatt intern nach qualifizierten Mitarbeitenden zu suchen. Dadurch ergeben sich für interne Mitarbeitende nur eingeschränkte Perspektiven auf einen Aufstieg innerhalb des Unternehmens.
In meiner Wahrnehmung werden Mitarbeitende, die besonders kompetent oder engagiert sind, gelegentlich kritisch hinterfragt, und ihre Vorschläge oder Leistungen werden nicht immer entsprechend anerkannt. Dies kann zu eingeschränkter Motivation und einem Gefühl der Unterbewertung führen.
Aus meiner Erfahrung sind Gehalt, Bonuszahlungen und Anpassungen stark von individuellen Faktoren abhängig. Gehaltsverhandlungen wurden meines Erachtens nur eingeschränkt unterstützt und stießen nach meiner Wahrnehmung häufig auf Ablehnung. Konkrete Inflationsanpassungen oder standardisierte Gehaltsentwicklungen habe ich im Verlauf meiner Tätigkeit nur in sehr begrenztem Umfang wahrgenommen.
Nach meiner Wahrnehmung werden leistungsbezogene Kriterien nicht immer konsistent zur Beurteilung von Vergütung herangezogen. Dies kann dazu führen, dass Mitarbeitende den Eindruck haben, dass andere Faktoren, wie persönliche Nähe oder subjektive Einschätzungen, einen größeren Einfluss auf Gehalt und Bonus haben als die tatsächliche Leistung.
Das Unternehmen zeigt aus meiner Erfahrung im Kerngeschäft ein grundsätzliches Umweltbewusstsein, das sich insbesondere aus dem Bio-Handel ergibt. Die Produkte entsprechen ökologischen Standards, und Nachhaltigkeit ist im Handel sichtbar verankert.
Das Sozialbewusstsein gegenüber den Mitarbeitenden habe ich persönlich als eher schwach ausgeprägt wahrgenommen. Prozesse und Abläufe werden nach meiner Wahrnehmung nur begrenzt durch moderne Technologien unterstützt, die sowohl Effizienz als auch Umweltoptimierung fördern könnten. Dies betrifft insbesondere digitale Lösungen, die eine ressourcenschonendere Arbeitsweise oder organisatorische Verbesserungen ermöglichen würden.
Aus meiner Erfahrung wurde der Zusammenhalt durch die Führungsart und die einseitige Kommunikation innerhalb der Personalabteilung beeinträchtigt. Dies führte nach meinem Eindruck zu Spannungen und Missverständnissen zwischen Mitarbeitenden.
Mir wurde zugetragen, dass intern der Eindruck entstanden sei, ich hätte mich gegen die HR-Abteilung positioniert oder mit anderen Mitarbeitenden „verbündet“. Diese Wahrnehmung empfand ich als unbegründet, da sachliche Rückfragen und rechtliche Klärungen aus meiner Sicht nicht mit Illoyalität gleichzusetzen sind.
Einige hatten den Eindruck, dass Vorteile oder privilegierte Zugeständnisse ungleich verteilt wurden, was das Fairness- und Gleichbehandlungsempfinden im Team nach meiner Wahrnehmung beeinträchtigte.
Trotz dieser Punkte gab es Kolleginnen und Kollegen, die offen, hilfsbereit und engagiert zusammenarbeiteten. Diese positiven Aspekte trugen dazu bei, dass die tägliche Zusammenarbeit teilweise gut funktionierte.
Aus meiner Wahrnehmung besteht im Unternehmen die Tendenz, älteren Mitarbeitenden weniger Alternativen oder Perspektiven zuzutrauen. Die lange Betriebszugehörigkeit wird nach meiner Erfahrung häufig als Selbstverständlichkeit betrachtet. Und das ist nicht Ausdruck von Wertschätzung oder Anerkennung.
Darüber hinaus habe ich beobachtet, dass spezielle Bedürfnisse von Mitarbeitenden mit Einschränkungen nicht immer unmittelbar berücksichtigt wurden. In Fällen, in denen Mitarbeitende Unterstützung oder Anpassungen benötigten, wurden Nachfragen oder Bitten nach meiner Wahrnehmung teilweise nur verzögert oder unzureichend bearbeitet. Erst nach Einbezug externer Stellen wurden Lösungen umgesetzt.
Nach meinem Eindruck spiegelt dies nicht die modernen Anforderungen an einen inklusiven, respektvollen Arbeitsplatz wider. Ein stärkeres Bewusstsein für Wertschätzung, Barrierefreiheit und die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden könnte die Arbeitsbedingungen deutlich verbessern.
Aus meiner persönlichen Wahrnehmung waren die Prioritäten der Geschäftsleitung stark auf die eigene Außendarstellung fokussiert. Verantwortung wurde nach meinem Eindruck gelegentlich nicht klar übernommen, und Entscheidungen wurden nicht immer nachvollziehbar getroffen.
Der Umgangston im Unternehmen erschien mir teilweise nicht angebracht, und Kritik wurde nach meiner Wahrnehmung eher defensiv behandelt, statt konstruktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Mitarbeitende berichteten mir gelegentlich, dass sie sich in solchen Situationen emotional belastet fühlten.
Nach meiner Erfahrung wurden Entscheidungen häufig weniger auf objektiver Sachlage als auf subjektiven Einschätzungen oder individuellen Präferenzen getroffen. Wertschätzung und Anerkennung für Mitarbeitende erfolgten nach meiner Wahrnehmung nur begrenzt oder verzögert, während Loyalität stark eingefordert wurde.
In einzelnen Situationen habe ich einen sehr direkten, teilweise lauten und aus meiner Sicht wenig wertschätzenden Kommunikationsstil auf Führungsebene erlebt. Dies wurde von Mitarbeitenden als belastend empfunden.
Im Verlauf meiner Tätigkeit wurde die eingesetzte Software auf ein für die tägliche Arbeit akzeptables Niveau gebracht. Die Büroräume können insbesondere im Sommer sehr warm werden; die Geschäftsleitung hat hier nach meiner Wahrnehmung durch die Bereitstellung von Ventilatoren reagiert.
Nach meiner Erfahrung werden Investitionen teilweise unterschiedlich priorisiert. Beispielsweise werden kleinere Annehmlichkeiten wie Lebensmittelverpflegung oder Büromaterial schnell umgesetzt, während Anschaffungen für ergonomische Arbeitsplätze, moderne Hardware oder Software nach meinem Eindruck längerfristig diskutiert werden.
Die sanitären Einrichtungen empfand ich persönlich als verbesserungswürdig. Ebenso erfordert die Modernisierung von Technologien, die teilweise längere Zeit nicht aktualisiert wurden, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Insgesamt zeigt meine Wahrnehmung, dass Mitarbeitende aktiv dazu beitragen können, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, insbesondere wenn Rückmeldungen von der Führungsebene gehört und umgesetzt werden.
Aus meiner Erfahrung ist die Kommunikation zwischen Kolleg:innen überwiegend gut, während der Austausch zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitenden nach meiner Wahrnehmung teilweise unzureichend war. Konkrete Aufträge und Erwartungen wurden nicht immer klar formuliert, und Rückfragen stießen gelegentlich auf Verzögerungen oder wurden nur unvollständig beantwortet.
Die Personalabteilung erschien mir teilweise eher als Filter denn als vermittelnde Instanz zwischen Mitarbeitenden und Führungsebene. Dies führte nach meiner Wahrnehmung zu Unsicherheiten, Missverständnissen und einem erhöhten Leistungsdruck. Eine offene, transparente und wertschätzende Kommunikation könnte aus meiner Sicht dazu beitragen, Vertrauen, Klarheit und Motivation zu stärken.
Zudem habe ich erlebt, dass Aufgaben vergeben wurden, deren Ziel oder Priorität kurze Zeit später nicht mehr präsent war. Dies erschwerte eine verlässliche Arbeitsplanung und führte zu zusätzlicher Unsicherheit.
Nach meiner Wahrnehmung gibt es im Unternehmen keine Probleme mit Sexismus oder Herkunft. Ungleichbehandlung kann meines Erachtens jedoch gelegentlich nach subjektiver Beliebtheit auftreten. Einige Mitarbeitende scheinen in bestimmten Situationen bevorzugt behandelt zu werden, während andere vergleichbare Leistungen nach meiner Erfahrung weniger Anerkennung erhalten.
Aus meiner Erfahrung ist die Arbeit grundsätzlich abwechslungsreich und fachlich interessant. Nach meiner Wahrnehmung werden besonders spannende oder strategische Aufgaben allerdings oft direkt von der Geschäftsleitung oder von ausgewählten Mitarbeitenden übernommen, während andere überwiegend Routineaufgaben oder Problembehandlungen ausführen.
Die Einarbeitung neuer Mitarbeitender empfand ich teilweise als unzureichend, sodass der Einstieg in komplexere Aufgaben erschwert wurde.
Alles
Nichts
Passt alles
Die Freiheiten bei der Ausgestaltung des eigenen Arbeitsplatzes und die damit verbundenen Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung.
Die langsamen und für die Mitarbeiter teilweise immer noch undurchsichtigen Entscheidungsstrukturen.
Den begonnenen Modernisierungskurs konsequent weiterführen, die Belegschaft mit ihren Sorgen und Nöten, aber auch ihrem Input und ihrer Expertise ernst nehmen und auch bei unangenehmen Themen möglichst alle ins Boot holen.
Es gibt immer Probleme, die auf die Stimmung drücken, aber die angenehmen Kollegen gleichen vieles wieder aus.
Die Bio Branche als Ganzes hat ein sehr positives Image, und Naturkost Weber hat in der Branche durch die geleistete Pionierarbeit einen sehr guten Namen.
Streitthema diesbezüglich war lange Home Office, aber auch da gab es zuletzt vorsichtige, positive Ansätze. Individuelle Sonderregelungen können ausgehandelt werden, v.a. natürlich direkt bei der Einstellung. Im Team wird in der Regel aufeinander geachtet und Rücksicht genommen.
Ein Budget für Weiterbildung wird zur Verfügung gestellt über das auch sehr frei verfügt werden kann. Die Aufstiegschancen im klassischen Sinne sind begrenzt. Das ist eben die Kehrseite von flachen Hierarchien: Es gibt nur relativ wenige Führungspositionen, und die werden naturgemäß nicht dauernd frei. Entwicklungsmöglichkeiten in einem allgemeineren Sinne gibt es aber genügend.
Das Gehaltsniveau generell ist gut, ein fest geregelter Gehaltsanpassungsprozess war bis zuletzt immer noch im Werden. Solange bis der steht ist bei Gehaltsfragen noch Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und Überzeugungskraft von den Mitarbeitern gefordert.
Wie man in der Branche erwarten darf wird viel investiert in soziale Projekte und eine umweltfreundliche Wirtschaftsweise.
Wenn es darauf ankommt, dann ziehen alle an einem Strang.
Schwer zu beurteilen. Erfahrung wird sicherlich geschätzt, bei Einstellungen ist da aber keine spezielle Tendenz zu sehen.
Mittlerweile haben wohl alle Führungskräfte eingesehen, dass auch Führen gelernt sein will, es gibt da immer mehr systematische Ansätze. Trotzdem bleibt noch Luft nach oben, der Prozess dauert noch an.
Die Arbeitsplätze sind nach und nach modernisiert worden, mit höhenverstellbaren Tischen usw. Die technische Ausstattung wird besser, ist aber noch uneinheitlich, besonders fürs Home Office dauert die Suche z.B. nach geeigneten Telefonie-Lösungen noch an. Im Sommer werden auf Wunsch mobile Klimageräte zur Verfügung gestellt (feste Installation ist in dem denkmalgeschützten Bürogebäude nicht möglich). Die Büros sind hell und großzügig und bieten eine tolle Aussicht über München, aber wenn die Belegschaft noch weiter anwächst und alle vor Ort sind, dann könnte es schon bald eng werden.
Die Kommunikationsstrukturen sind lange nicht mit dem Betrieb mit gewachsen. Das Problem ist inzwischen aber bekannt und es hat sich schon einiges getan.
Von Benachteiligung ist sicher nichts zu spüren. Es gibt zahlreiche Teilzeit-Modelle, bei Wiedereinsteigerinnen wird flexibel nach Lösungen gesucht und die (wenigen) Führungspositionen werden natürlich auch zu einem großen Teil mit Frauen besetzt.
Das ist sicher die ganz große Stärke des Unternehmens: Es gibt endlos viele spannende Aufgaben, und die Mitarbeiter haben immer viel Freiheit, sich ihren Arbeitsbereich nach ihren eigenen Vorstellungen auszugestalten.
Viel Gestaltungsspielraum, freundliche und menschliche Atmosphäre, Großzügigkeit (z. B. bekommt jeder jede Woche eine Obst- und Gemüsetasche, 1x im Monat kommt eine Physiotherapeutin ins Haus etc.), gestandenes und bodenständiges Unternehmen, gewachsene Beziehungen mit Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden
Entscheidungen könnten schneller getroffen werden, zu wenig Zielvorgaben, Zusammenhalt über das Team hinaus könnte besser sein
siehe unter den einzelnen Punkten
Insgesamt angenehm und produktiv. Großer Pluspunkt: es wird kein unnötiger Druck ausgeübt.
Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt ist die Toleranzgrenze zu hoch bei unzufriedenen Kollegen, die schlechte Stimmung verbreiten.
Insgesamt gut, viel Empfehlungsmarketing, könnte aber etwas aufpoliert werden (Homepage etc.)
Viele Möglichkeiten und relative Offenheit, Home Office, verschiedene Teilzeit-Modelle, Elternzeit.
Festes Budget für Fort- und Weiterbildung für jeden Mitarbeiter
Fairer und sozialer Arbeitgeber
Insgesamt einiges an Aktivitäten, könnte etwas mehr sein
Tolles Team
Viele sind schon sehr lange da
Insgesamt eine wohlwollende Atmosphäre, es könnte mehr Kommunikation, mehr Feedback geben
Schöne Büros, gute Ausstattung
Insgesamt in Ordnung, alle könnten sich etwas mehr anstrengen
Aufgaben vielseitig
Viele nette Kollegen. Relativ viel Gestaltungsspielraum, wenn es die Position erlaubt.
Entscheidungswege sollten deutlich kürzer sein, da das mittlere Management fehlt oder nur in abgespeckter Version vorhanden ist. Stattdessen ist für Entscheidungen letztendlich nur eine Person zuständig. Fachliche Probleme und Anregungen werden so lange ignoriert bis es einem peinlich wird weiterhin zu fragen. „Das löst sich schon irgendwie von selbst“.
Wenn die Betriebsebene dann doch selbst Entscheidungen trifft, ist das für die Geschäftsführung ein Auslöser beleidigt zu sein und den Angestellten fortan als Störenfried zu betrachten. Motivierte, kompetente Mitarbeiter werden so alle effektiv verjagt.
Es wird ignoranterweise ausgestrahlt, dass die Geschäftsführung weiß, was die aktuellen Mitarbeiter denken und brauchen. Trotz der vielen Veränderungen in der Arbeitswelt, bzgl. WLB, Technologien und Führungsstile, sind die Arbeitsbedingungen und Abläufe, sowie die Kommunikation bei Naturkost Weber ungenügend und nicht zeitgemäß. Vorsprung durch Tools/ERP etc. ist erwünscht, wird aber unzureichend und mangelhaft ausgeführt.
Die Quintessenz hier ist einfach und schnell erkennbar: kognitive Dissonanz, fehlende Selbsteinschätzung und gewaltige Führungsinkompetenz.
Reflektieren Sie mehr. Versuchen Sie die Fehler auch mal bei sich zu finden. Geben Sie endlich Verantwortung ab, schenken Sie mehr Vertrauen. Am besten würde es Ihnen, Ihrer Firma und Ihren Mitarbeitern gehen, wenn Sie – wie bereits 2020 suggeriert wurde - Ihre Position an eine neue kompetente Führungspersönlichkeit abgeben.
Jegliche Versuche, die Personalwünsche zu erfüllen, scheitern an der Spitze des Unternehmens.
Versuchen Sie sich nicht nur mit immer mehr Gleichgesinnten zu umgeben, die Ihnen genau das ins Ohr flüstern was sie gerne hören wollen. Konstruktive Kritik zu verinnerlichen, erfordert und zeigt Stärke.
Kompensieren und honorieren Sie Erfolge, dann hat das positive Auswirkungen auf die Moral, Motivation und Gemüt - demzufolge als Konsequenz auch auf den Erfolg des Unternehmens.
-Mitarbeiter in Entscheidungsfindung mehr miteinbeziehen
-Sie müssen und können nicht jede triviale Kleinigkeit überblicken
-Fördern Sie das Miteinander mehr, ohne dubiose unbezahlte Seminare am Wochenende
-hören Sie auf, Ihre Lieblinge öffentlich auszudifferenzieren. Das ist unangenehm für alle
Sie werden weiterhin mit Rekrutierungskämpfen konfrontiert - handeln Sie!
Es wird den Mitarbeitern gegenüber vermittelt, dass es ein Privileg sei hier zu arbeiten… die Fluktuation spricht für sich. Sie ist und bleibt florierend.
Statt hierbei die Ursache zu suchen und zu bekämpfen, werden lieber neue Mitarbeiter eingestellt und ein ewiger belastender Kreis entsteht zu Lasten der noch vorhandenen Mitarbeiter.
-Verschwiegenheit statt Transparenz wird leider immer bevorzugt.
Ständiges Nachfragen von Mitarbeitern ist die Geschäftsführung gewöhnt und ist geübt darin, diese gekonnt zu ignorieren. Lieber totschweigen statt zu handeln. Ganz egal ob es um aktuelle Corona Maßnahmen geht, oder um fachliche Anregungen, welche die Arbeitsabläufe im Unternehmen erheblich verbessern könnten. Alles ist für die Geschäftsführung nur „nervige Rauschstörung“.
Wenn die Arbeit nicht mit der Geschäftsführung ineinandergreift, kann es ganz idyllisch sein. Zur Atmosphäre gehört auch die technische Ausstattung die - genau wie die Durchschnittsgehaltvorstellung - auf einem Niveau weit über ein Jahrzehnt in der Vergangenheit liegt.
Kununu spiegelt das interne Image sehr gut wider. Vereinzelt positives Feedback, sehr viel Geringschätzung.
Die neuen Mitarbeiter werden mit Samthandschuhen angefasst und bleiben trotzdem nicht. Bei ihren „Abschiedsfeiern“ werden – bei vorhandener Sympathie - mittlerweile peinliche Geschenke als Köder für ein gutes Image verabreicht, was hier wohl auch offensichtlich teilweise gewirkt hat.
Kunden fragen sich auch längst warum sie andauernd neue Ansprechpartner haben. Viele Partner bleiben nur zwecks mangelnder Alternativen. Wie lange das so weitergeht, wird sich zeigen.
-Veraltete Stempelmentalität, mit Fingerabdruck um Fälschungen zu vermeiden (auch ein Zeichen von mangelndem Vertrauen ggü. dem Mitarbeiter).
-„inklusiv-Überstunden“
-Telearbeit wird von der Geschäftsführung ungeniert verachtet und immens vermieden. Den einen Tag in der Woche gibt’s nur um den Massenkündigungen halbwegs entgegen zu wirken. Für das Homeoffice selbst wird zwar ein alter Rechner bereitgestellt, aber es müssen die eigenen Handys/Telefonverträge benutzt werden. Das wirkt nicht nur unprofessionell, sondern ist auch ganz klar ein Bestreben von der Geschäftsführung, die Heimarbeit unattraktiv zu machen.
Semi-flexible Arbeitszeiten sind ein Pluspunkt.
Keine Aufstiegschancen. Oftmals nicht nur wegen der Größe des Unternehmens, sondern leider auch weil die Kompetenzen guter Mitarbeiter grundlos angefochten werden und auch willkürlich abgewertet werden.
Weiterbildungen werden angeblich angeboten.
Hier entsteht leider immer mehr Spaltung. Witzigerweise meint jede Abteilung, dass andere Unternehmensbereiche von der Geschäftsführung bevorzugt werden. Bei genauerer Betrachtung und Diskussion ergibt sich natürlich, dass alle Abteilungen gleich schlecht behandelt werden und eben nur einzelne Personen in der Tat Privilegien haben.
Sehr unterschiedlich. Im Endeffekt gibt es jedoch nur einen Vorgesetzten.
Allgemein haben ja die letzten 20 Monate uns Angestellten die Möglichkeit geboten, die Arbeit positiv umzugestalten, um mehr Balance in unser Leben zu bringen. Langfristig gelingt das nur, wenn die Firmen-Chefs zuhören. Wenn dies nicht der Fall ist, ist es vielleicht an der Zeit, sich woanders nach einer Beschäftigung umzusehen.
Überall schon ausführlicher zwischen den Zeilen genug ausgearbeitet.
Für die Geschäftsführung ist Gehalt „herausgeschmissenes Geld“. Gehaltsverhandlungen werden bis ins Unermessliche abgewendet. Ausgeschlossen sind Mitarbeiter, die der Geschäftsführung sympathisch sind. Hierbei ist deren Leistung aber ganz gewiss beiläufig. Sympathiepunkte gibt’s offensichtlich bei Vorerfahrungen in großen Unternehmen oder einfach aus persönlichen, psychischen und/oder gesellschaftlichen Gründen.
Für die meisten hier gilt aber: Wenn es mit Mühe und Not zu einer Verhandlung kommt, wird man mit widersprüchlichen Sinnwidrigkeiten abgewehrt, die einem den Rest Motivation rauben.
Andere Bewertungen haben es schon erwähnt und leider wird das immer deutlicher: Lieblinge der Geschäftsführung werden bevorzugt behandelt. Sei es durch technische Ausstattung, während andere Jahre darum bitten, oder schamlose Geschenke und Aufmerksamkeiten.
Es gibt 1x pro Woche eine Tüte mit Obst und Gemüse, Geburtstage, Abschiede und andere Ereignisse werden herzlich zelebriert. Außerdem finde ich die Tätigkeit an sich gut - Handel mit Bio-Lebensmitteln.
Oben genannte Punkte - es wird zu wenig auf die MA eingegangen, gleichzeitig können sich die MA zu viel erlauben ohne Konsequenzen davon zu tragen.
Mitarbeiter in Entscheidungen mehr einbinden, transparenter sein, mehr Feedback einholen, dieses ernst nehmen und zeigen, dass Interesse an dem Wohl der Mitarbeiter besteht
Es gibt viele nette Kollegen, die offen und herzlich sind. Leider gibt es auch Kollegen, die sich zum Beispiel im Ton vergreifen oder schon seit langer Zeit einen großen Frust mit sich rum tragen und ausschließlich schlechte Stimmung verbreiten und somit für eine angespannte Atmosphäre sorgen. Hier ist die Toleranzgrenze meiner Meinung nach leider zu hoch und es sollte viel früher durchgegriffen bzw. etwas dagegen unternommen werden.
Bei Kunden und Lieferanten durchaus geschätzt, soweit ich das beurteilen konnte.
Es gibt Kern-Arbeitszeiten und es wird zu keinem Zeitpunkt erwartet, dass man Überstunden macht. Wenn man nicht alles an einem Tag schafft, wird dies absolut respektiert und es wird kein unnötiger Druck ausgeübt.
Weiterbildung: Es gibt pro Jahr pro Mitarbeiter ein Budget. Ich habe es nicht in Anspruch genommen, daher kann ich nicht viel dazu sagen.
Karriere: s. Anmerkung bei interessanten Aufgaben - bei einem kleinen Unternehmen mit einem so operativen Haupttätigkeitsfeld wird es schwierig, Karriere-Ansprüche zu haben.
In der Branche und in dem Tätigkeitsfeld völlig in Ordnung.
Es fehlt an klaren Vorgaben, welche Ziele erreicht werden sollen. Zusätzlich die Punkte bzgl. Kommunikation & Atmosphäre.
Schöne Büros, im Winter etwas zu kalt (zu viel lüften :) )
Homeoffice-Anspruch: 1x pro Woche - etwas altmodisch, sehr zum Ärger von einigen Kollegen
Auch hier ist die Bewertung im Mittelfeld. Über manche Themen wird gut informiert, andere "ungemütlichere" Themen werden gefühlt eher totgeschwiegen oder im Hintergrund geklärt. Hier fehlt die Transparenz
Kommt vermutlich auf die Erwartungshaltung des Arbeitnehmers an. Je nachdem, was man sich wünscht und wo man hin möchte. Man sollte sich vorab bewusst machen, dass das Unternehmen und der Bereich zu klein sind, um großartig Karriere zu machen und kreative Aufgaben zu haben.
Soziale Ader
Fehlende Ansprechpartner in dringenden Fällen
Agilere Arbeitsweise
Durchweg positiv. Man konnte auch mit privaten Belangen auf offene Ohren stoßen.
Wird teilweise zu schlecht dargestellt
Mehr Möglichkeit auf Home-Office wünschenswert
Weiterbildungen möglich, Karrieresteigerung nur bedingt möglich
Wer viel leistet, verdient auch gut und kann sein Gehalt steigern. Ein absolut sozialer Arbeitgeber.
Sehr hoch, das Einsetzen moderner Technik könnte den Umweltschutz noch besser vorantreiben
Die meisten Kollegen unterstützten sich bedingungslos
Normaler Umgang
Zielsetzung, Konfliktlösung und Einbeziehen der Mitarbeiter bei Entscheidungen kann verbessert werden.
Bedingungen wurden mittlerweile verbessert
Verbesserungswürdig
Ausgewogenes Verhältnis der Führungskräfte
Flexibles gestalten des eigenen Arbeitsbereich möglich
Leider leidet die Arbeitsatmosphäre unter der inkompetenten nieder machenden und aggressiven Führung und Kommunikation der Führungskräfte. Deshalb ist die Fluktuation unter den Kollegen und Kolleginnen sehr hoch, kündigen selbstständig, werden gegangen oder werden krank.
Der Handel mit Bio Produkten hat ein positives Image und dadurch das Unternehmen auch.
Home Office wird versprochen, aber tatsächlich nur für einzelne, beliebte Personen umgesetzt. Parkplätze am Unternehmen gibt es auch nur für Lieblinge. Die Anderen fahren mit den Öffentlichen. Die Kosten übernimmt die Firma.
Es gibt ein Budget für Weiterbildungen und diese werden auch ermöglicht. Aufstiegschancen gibt es aufgrund der Größe des Unternehmens nicht.
Ist Verhandlungssache und wird nur bei manchen Personen nach verhandelt. Da gibt es auch eine Ungerechtigkeit.
Siehe oben. Die Personalabteilung verschärft diesen Konflikt aufgrund einseitiger und wertender Kommunikation.
Ich schließe mich hier dem unteren Kommentar an.
Siehe oben und die voran gegangen Bewertungen, denen ich mich anschließe.
Aggressive, manipulative und destruktive Kommunikation von Seiten der Führungskräfte. Dadurch entsteht viel Angst und Unsicherheit im Unternehmen. Diese Atmosphäre schafft keine Teams und keine Zusammengehörigkeit sondern oftmals eine Ellenbogen Mentalität unter manchen Kollegen. Die Kollegen und Kolleginnen denen wertschätzende Kommunikation und ein gute, sich gegenseitig fördernde und bereichernde Zusammenarbeit im Team wichtig ist, finden sich und dann macht die Arbeit richtig Spaß. Diese bleiben aber nicht lange im Unternehmen.
Es gibt kein Rassismus Problem - da sind alle gleich. Mitarbeiter werden unterschiedlich behandelt - siehe oben.
Die Arbeit ist vielfältig und interessant. Leider werden neue Kollegen und Kolleginnen in Bereichen in denen sie mit Führungskräften zusammenarbeiten schlecht eingearbeitet. Das liegt einerseits am hohen Arbeitsaufkommen und am falschen Konkurrenz Denken.
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