Früher war alles besser
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Benefits die man sonst nicht überall bekommt, Anbindung an die Stadtwerke, sehr gute Work/Life-Balance.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Veränderung vom regionalen, mittelständischen Unternehmen zum möchtegern-Großkonzern tut dem Unternehmen nicht gut.
Verbesserungsvorschläge
Wir sind kein Fortune 100 Unternehmen - allerdings kommt es einem in letzter Zeit so vor, als will man genau das sein. Dafür fehlt aber einiges. Man schafft Synergien mit anderen Sparten aus dem Stadtwerke-Konzern, aber hinter den Türen bleibt alles gleich - bis auf eine neue Küche. Man will Veränderung und Vergrößerung, aber die Prozesse dahinter ändern sich nicht. Das kann so nicht funktionieren. Als die NetCologne IT-Services vor 2-3 Jahren noch die NetCologne IT-Services war, hätte ich das Unternehmen ohne Zweifel jedem weiterempfohlen. Leider ist das mittlerweile nicht mehr so.
Arbeitsatmosphäre
Wird zunehmend schlechter. Man merkt, dass es Unstimmigkeiten zwischen Belegschaft, Management und Geschäftsführung gibt. Hieran wird augenscheinlich jedoch nicht gearbeitet - im Gegenteil: die Zufriedenheit innerhalb des Unternehmens nimmt bei vielen Kolleg*innen immer weiter ab.
Kommunikation
Entscheidungen werden eigentlich ausschließlich auf Management-Ebene getroffen, viel Mitspracherecht habe ich hier bisher nicht erlebt. Man wird einmal im Quartal kurz und knapp auf die "neuesten" Änderungen geupdatet, aber das wars dann auch.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kolleg*innen nehme ich den Zusammenhalt als sehr stark wahr.
Work-Life-Balance
Großzügige Homeoffice-Regelung, flexible Arbeitszeiten, wahlweise mehr Urlaub, Brauchtumstage und die Möglichkeit zur Workation.
Vorgesetztenverhalten
Kommt wohl auf die Abteilung an, in der man arbeitet. Grundsätzlich kann ich aktuell nicht viel bemängeln. In früheren Stationen im Unternehmen hatte ich aber auch mit Vorgesetzten zu tun, die nicht unbedingt Kompromissbereit waren und immer den günstigsten Weg durchsetzen wollten.
Interessante Aufgaben
Wahrscheinlich auch abhängig vom Aufgabenfeld. Es wird leider schnell monoton und wenn die Auftragslage mal weniger ist, wird kein Ausgleich geschaffen.
Gleichberechtigung
Bisher nichts negatives erlebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Bisher nichts negatives erlebt.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräume sind schön, aber ein Großraumbüro trägt für mich persönlich nicht zu einer angenehmen Arbeitsumgebung bei. Die technische Ausstattung ist gut. Dienstgeräte werden nach ihrer Laufzeit erst ausgetauscht, wenn es von der Internen IT für sinnvoll erachtet wird - angesehen werden sich die Geräte allerdings nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hauptsächlich Elektroautos in der Flotte, Unternehmen engagiert sich in einigen sozialen und gesellschaftlichen Projekten.
Gehalt/Benefits
Gehalt kann immer besser sein, klar. Grundsätzlich schlecht ist es jedoch nicht, es wird angemessen bezahlt würde ich sagen. Gehaltserhöhungen sind da ein anderes Thema, da wirds schwieriger. Ansonsten gibt's die klassischen Benefits wie den Obstkorb, Wasserspender, Kaffee, Kantine, Parkplatz etc., aber meiner Meinung nach auch sehr gute Benefits wie eine bAV mit Arbeitgeberzuschuss und Workation, Urlaub kann außerdem flexibel zwischen 25 und 35 Tagen gewählt werden. Außergewöhnlich finde ich die Möglichkeit für fast jeden Mitarbeiter, einen Dienstwagen zu erhalten.
Image
Ich denke, bei Kunden und Geschäftspartnern genießt das Unternehmen ein deutlich besseres Image, als es intern tut.
Karriere/Weiterbildung
Möglich, aber schwierig. Interne Bewerbungen sind zwar möglich, allerdings werden die meisten Stellen von extern besetzt. Ob das am fehlenden Interesse der Belegschaft liegt, sich auf die Stellen zu bewerben, oder an der Entscheidung des Unternehmens kann ich nicht sagen. Weiterbildungen werden im persönlichen Gespräch ausgearbeitet, falls Budget da ist.


