Belastendes Arbeitsumfeld durch toxisches Verhalten und fehlende Führungskompetenz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Insgesamt ist die Arbeitssituation stark belastet durch eine dauerhaft negative und toxische Arbeitsatmosphäre. Diese wird maßgeblich durch das wiederholt unangemessene, respektlose und teilweise diskriminierende Verhalten eines Kollegen geprägt, das vom Team lediglich toleriert wird.
Zusätzlich fehlt es an kompetenter und empathischer Führung. Der Manager zeigt kaum Interesse an zwischenmenschlicher Kommunikation, vermeidet den Austausch mit den meisten Mitarbeitenden und greift trotz bekannter Probleme nicht ein. Hinweise auf toxisches Verhalten werden ignoriert, wodurch ein Klima des Schweigens und der Resignation entsteht.
Das Zusammenspiel aus toxischem Kollegialverhalten, fehlender Führung und mangelnder Wertschätzung beeinträchtigt das Arbeitsklima erheblich und macht den Arbeitsplatz langfristig untragbar.
Verbesserungsvorschläge
1. Klare Haltung gegen toxisches Verhalten
Eindeutige Positionierung des Managements gegen diskriminierende, sexistische und respektlose Äußerungen.
Konsequentes Ansprechen und Unterbinden unangemessenen Verhaltens – unabhängig von Person oder Position.
2. Stärkung der Führungskompetenz
Schulungen für Führungskräfte zu Soft Skills, Kommunikation, Konfliktmanagement und empathischer Mitarbeiterführung.
Aktive Präsenz des Managers im Team, inklusive regelmäßiger Begrüßung und wertschätzender Kommunikation.
Förderung einer offenen Feedbackkultur, in der Mitarbeitende Anliegen ohne Angst vor Ignoranz oder Konsequenzen äußern können.
3. Verbesserte Kommunikation im Team
Regelmäßige Teamgespräche oder kurze Check-ins, um Probleme frühzeitig zu erkennen.
Ermutigung zu respektvollem, sachlichem Austausch auf Augenhöhe.
Klare Kommunikationswege für sensible Themen (z. B. vertrauliche Gespräche mit HR).
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist durch eine negative Stimmung beeinträchtigt, die sowohl auf das toxische Verhalten eines Kollegen als auch auf Defizite in der Führungskompetenz des Managers zurückzuführen ist.
Work-Life-Balance
Obwohl Homeoffice offiziell erlaubt ist, wird es in der Praxis nicht unterstützt und implizit negativ bewertet.
Kollegenzusammenhalt
Ein Kollege kommuniziert wiederholt in einem unangemessenen und respektlosen Ton. Dabei tätigt er sexistische und diskriminierende Aussagen, wie etwa die Bemerkung: „Als wir mehr Frauen im Team hatten, ging alles den Bach runter.“
Zudem kommt es zu übergriffigen Kommentaren gegenüber schwangeren Kolleginnen, unter anderem Aussagen wie „Zeig mal deinen Bauch, dafür bist du doch da“ oder „Wie viel hast du während der Schwangerschaft zugenommen?“
Vorgesetztenverhalten
Der Manager zeigt keinerlei Interesse an zwischenmenschlicher Führung. Begrüßungen bleiben aus, grundlegende Soft Skills wie Empathie, Offenheit oder Dialogbereitschaft sind nicht erkennbar. Ein persönlicher Austausch oder auch nur ansatzweiser Smalltalk, der Vertrauen und eine gesunde Arbeitsbeziehung fördern könnte, findet nicht statt. Kommunikation beschränkt sich ausschließlich auf einen kleinen, abgeschotteten Kreis von Kollegen, mit denen er regelmäßig die Raucherpausen verbringt.
Versucht man dennoch, den Mut aufzubringen und das toxische Verhalten eines Kollegen in einem persönlichen Gespräch anzusprechen – in der Hoffnung auf Gehör oder Unterstützung –, stößt man auf völlige Ignoranz. Die Reaktion beschränkt sich auf einen abweisenden Blick, der unmissverständlich signalisiert: Schweigen, weitermachen, funktionieren.
Dieses Führungsverhalten vermittelt Gleichgültigkeit, untergräbt Vertrauen und lässt Mitarbeitende mit Problemen allein zurück.

