137 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
137 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
137 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen
Misstrauen, Schnellschüsse, teilweise Ignoranz der Entscheidungsträger gegenüber Input der Fachabteilungen
Vertraut euren Mitarbeitenden und hört auf, mit jeder neuen Maßnahme wieder irgendwas zu reglementieren. Schafft Verständnis für Maßnahmen, statt diese von oben nach unten durchzupeitschen.
Innerhalb der Abteilung noch gut. Außerhalb eine zunehmende Verschlechterung seit 3 Jahren. Fast alle Kollegen nehmen eine scheibchenweise Verschlechterung der Arbeitsbedingungen wahr.
Marketing ist top, aber nicht der Realität entsprechend. Die Firma zehrt aus ihrer Vergangenheit
Einschränkung von Homeofficemöglichkeiten ohne plausible Begründung. Es werden Ausnahmeregelungen offiziell zugelassen, die intern aber strengstens überwacht werden. Kontrolle und Misstrauen werden immer mehr. Gleichzeitig wird nach außen ein moderner Arbeitsplatz suggeriert.
Die neue Workation Möglichkeit ist durch die detaillierten Regelungen in der Praxis unbrauchbar und kann nur als Werbemöglichkeit für Bewerber dienen. Bei gleichzeitiger Einschränkung des mobilen Arbeiten fühlt man sich als Arbeitnehmer verhöhnt.
Seit 2,5 Jahren keine Fortbildungen. Es wurden Teamleitungen eingeführt. Eine fachliche Karriereentwicklung ist bis auf die persönlichen Skills nicht vorgesehen.
Gehalt durchschnitt. Aufgrund der Firmensituation seit 3 Jahren de facto keine Gehaltserhöhungen mehr möglich. Immerhin an IG Metall angelehnt, sodass die prozentualen Steigerungen bislang immer mitgenommen worden (kein 13. Gehalt, keine Bonuszahlungen). Diese gleichen aber höchstens die Inflation aus, sind aber keine Wertschätzung für z.B. besonderen Einsatz oder gute Entwicklung.
Keine wesentlichen Benefits
- Wellpass
Anti Benefits
- 40h / Woche
- EK Bonusprogramm seit mindestens 4 Jahren nicht mehr aktiv (Firmensituation)
- Leistungsfähige IT Ausstattung, siehe Kommentar "Arbeitsbedingungen"
- Mobiles Arbeiten systematisch eingeschränkt. Scheinheilige Argumentation mit Begründung auf Fairness. Wer es anders kennt, den bekommt man nicht überzeugt
- Betriebliche Altersvorsorge ohne einen Zuschuss vom AG ist ein Verlustmodell
keine Maßnahmen bekannt.
Weiterhin noch gut. Galgenhumor und Resignation wächst seit 3 Jahren.
Es wird immer mehr reglementiert, was zuvor gut ohne Regeln funktioniert hat. Mein Vorgesetzter wird von seiner fachlichen Arbeit durch immer mehr Bürokratisierung abgehalten. Ich empfinde eine schleichende Lähmung durch die Prozesse.
Veraltete IT. Seit über einem Jahr wird versprochen diese zu erneuern. Teilweise fallen die Laptops auseinander. Keiner traut sich einen der letzten veralteten Ersatzlaptops zu nehmen, weil er dann Gefahr läuft, auf der Warteliste für neue Laptops ganz nach hinten zu rutschen.
Für eine Firma in Hamburg äußerst schlecht mit Öffis zu erreichen. Für die Autofahrer staubedingt ebenfalls nicht besser.
Unrealistische Darstellung und Zielsetzung auf Mitarbeiterversammlungen. Hier geht das Gefühl für die Realität verloren. Die Wahrnehmung zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden unterscheidet sich teilweise enorm.
Fast nur Männer in der Führung. Vereinzelt mal ein abfälliger Spruch gegenüber Frauen, der "nicht so gemeint" war.
Leiden durch schleppende Projektverläufe und regelmäßigen Schnellschuss Anordungen oder Arbeitsanweisungen.
Ich bin froh und gleichzeitig begeistert, wie kameradschaftlich ich bei den Hamburgern aufgenommen wurde. Bisher hat mich jeder neue Kollege mit einem freundlichen 'Moin' begrüßt, sich bei einem kurzen Schnack vorgestellt und mich herzlich willkommen geheißen.
Das Onboarding hat seinen Namen wirklich verdient und die top moderne Gebäude- und Büroausstattung runden das Gesamtbild ab. Endlich angekommen bei Profis, die ihr Handwerk verstehen... ?
Alles super, weiter so!
Es wird geheizt.
Null Verbesserung der Arbeitsbedingungen, man arbeitet in einer Logistikhalle.
Kommunizieren wie man sich die Zukunft des hamburger Standortes vorstellt.
Nach der Übernahme durch Neura ist die Arbeitsatmosphäre noch schlechter geworden.
Sterne verglühen, leider ist es hier auch so.
Mit 40h Woche ist leider keine WLB zu erreichen.
Karriere nur mit Nasenfaktor, Weierbildung wird gibt es nicht.
Gehalt ist eher unterer Durschnitt,keine ÖPNV-Ticket und sonst auch nichts
Sozialbewusstsein leider weniger als Null vorhanden. Hier wird schneller abgemahnt als eine Gewehrkugel den Lauf verlässt.
Jeder bleibt mit seinem Hintern an der Wand
Wenigstens wird jetzt über ATZ gesprochen, ob etwas Gutes für den Arbeitnehmer dafür herauskommt bleibt abzuwarten.
Es gibt viel zu viele Vorgesetzte, da hat man ein gutes Einsparpotential. Ausserdem geht hier viel nach Nasenfaktor, gern wird wegen Nichtigkeiten abgemahnt.
Das gute an dem riesen Bau ist der Kran
Welche Kommunikation? Es gibt keine Zukunftsstrategie, mir ist jedenfalls keine kommuniziert worden.
Hier bekommt jeder seine Chance
Das wird inzwischen auch übersichtlicher, leider muss man sagen.
Das Gebäude ist warm im Winter.
Mangelnde Führungserfahrung, Lieblinge und nicht Lieblinge, keine Wertschätzung, fehlende Menschlichkeit und keine transparente Kommunikation.
Führungsschulungen durchzuführen für alle Führungskräfte, respektvoller und menschlicher Umgang mit "normalen Mitarbeitern", transparente Kommunikation.
Hohe Chancen wenn du ein Führungskraft Liebling bist, Raucherpausen mit Führungskräfte teilst und am besten wenn du privat mit denen befreundet bist.
Je besser deine Beziehung zur Führungskraft ist, desto mehr verdienst du. Hier sind Abschlüsse, Zertifikate, Weiterbildungen, Berufserfahrung und sonstiges irrelevant.
Gespaltet durch Betriebszugehörigkeit und/oder privaten miteinander.
EINE ABSOLUTE FEHLBESETZUNG!
Das Verhalten der Führungskraft ist unprofessionell und belastet das Arbeitsklima im gesamten Team. Egal ob Produktion, Fertigung, Logistik, Einkauf...
Es wird spürbar mit Lieblingen gearbeitet und dies spaltet das Team, anstatt es zusammenzuhalten.
Die Kommunikation erfolgt meist einseitig und unstrukturiert. Wichtige strategische Entscheidungen oder Änderungen bei Prioritäten werden oft zu spät oder gar nicht transparent kommuniziert. Feedback wird fast ausschließlich dann geäußert, wenn Fehler passieren; positives Feedback oder Anerkennung für gute Leistungen fehlen im Alltag komplett.
Was Kultur, Religion und Gender betrifft, ist NEURA in Ordnung. Alles andere hängt davon ab ob Sie dich riechen können oder nicht.
Ist da, aber es wird nicht besser.
Gute gute und gibt weniger gute, wie überall.
Früher gut und transparent, dann wurde eine Kommunikationskultur vorgelebt die den Zusammenhalt nicht gefördert hat und die Abteilungen eher spaltet.
Tolle Produkte, interessantes Aufgabenfeld
- dass offensichtliche Fehlbesetzungen in der Führungsebene mittlerweile (teilweise) korrigiert wurden
- dass bald Betriebsratswahlen sind und die Möglichkeit besteht, den alten Betriebsrat durch einen neuen Betriebsrat zu ersetzen
- Massives Misstrauen gegenüber Mitarbeitern, sichtbar in Regeln, Kontrollen und Home‑Office‑Einschränkungen
- Betriebsrat agiert nicht im Sinne der Belegschaft, verheimlicht mitarbeiterfreundliche Regelungen in Betriebsvereinbarungen, hält sich nicht an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes, prüft Behauptungen nicht objektiv und unterstützt die Geschäftsführung ungefiltert, insbesondere bei rechtswidrigen Abmahnungen und Kündigungen
- Die Führungskultur ist mangelhaft: wenig Empathie, mangelnde Berücksichtigung privater Belange, willkürliche Entscheidungen, fehlende Unterstützung im Alltag
- Die Kommunikation ist intransparent: Ziele, Zahlen und Strategien werden nicht klar erklärt, nachvollziehbar begründet oder zum Nachschlagen zur Verfügung gestellt
- Die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert: ungemütliche Großraumbüros, schlechte Anbindung, trotz zahlreicher Mitarbeiter keine Kantine, kein Job‑Ticket, eigenverantwortliches Arbeiten ist kaum noch möglich
- Das Gehalt ist (unter)durchschnittlich: keine Zulagen, kein Weihnachts-/Urlaubsgeld, kein angepasstes Gehaltsmodell nach dem Umzug nach HH
- Karriere ist kaum möglich: Führungspositionen werden extern besetzt, Weiterbildung findet kaum statt
- Die strategische Orientierung und Perspektive fehlt: nach wie vor keine tiefgreifende Analyse der Probleme, statt Lean Management und strukturellen Änderungen viel Mikromanagement, Bürokratiezunahme und Regelwahn
- Die Work‑Life‑Balance sinkt: Home‑Office ist nur noch eingeschränkt möglich und nicht gern gesehen, Büropräsenz wird mehr und mehr erzwungen, dazu eine 40h-Woche und teils lange Pendelzeiten
Das Unternehmen braucht dringend strukturelle Veränderungen: eine vertrauensvolle Führungskultur, transparente Kommunikation, faire und moderne Arbeitsbedingungen, ein an Hamburger Verhältnisse angepasstes Gehaltsmodell und vor allem einen Betriebsrat, der wirklich für die Mitarbeiter einsteht und nicht als verlängerter Arm der Geschäftsführung auftritt. Die kommende Betriebsratswahl ist eine entscheidende Chance, diese Entwicklung einzuleiten und jeder sollte sich bei der Wahl die Entwicklung der vergangenen 4 Jahre vor Augen halten und überlegen, wie die kommenden 4 Jahre aussehen sollen.
Im Einzelnen sollten meiner Meinung nach folgende Dinge bei ek verbessert werden.
1. Vertrauen statt Kontrolle: regeln statt Regeln, Mikromanagement abbauen, Home‑Office entbürokratisieren und wieder echte Eigenverantwortung ermöglichen.
2. Transparente Kommunikation: Ziele, Zahlen und Entscheidungen offen, nachvollziehbar und vollständig kommunizieren und zur Verfügung stellen.
3. Führung professionalisieren: verbindliche Schulungen zu Führung, Empathie, Konfliktlösung und Arbeitsrecht, Führungskräfte an Verhalten und Teamzufriedenheit messen.
4. Neuer Betriebsrat mit Rückgrat als Gegenpol zur Geschäftsführung: objektive Prüfung von Aussagen, Behauptungen und Entscheidungen der GF, konsequenter Einsatz für Arbeitnehmerrechte, bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne, Verbesserung statt Verschlechterung und transparente Kommunikation von GBVs.
5. Faire Arbeitsbedingungen: Bürostandort verbessern, Mobilitätsangebote schaffen, moderne und individualisierte Arbeitsmodelle fördern.
6. Gehalt und Entwicklung modernisieren: Versprochenes Gehaltsmodell einführen, transparente Kriterien für Gehaltsstufen, mehr Weiterbildung und interne Karrierewege
7. Strategische Stabilität und Perspektive: umfassende und tiefgreifende Analyse der Probleme anstoßen, Verschlankung der Prozesse und Einführung von KVP/Lean-Prinzipien, klare, moderne Ausrichtung und Perspektive schaffen, sowohl hinsichtlich der Unternehmensziele als auch in Bezug auf die zukünftige Zusammenarbeit in einer sich ändernden Arbeitswelt
Das Betriebsklima ist immer mehr von einem lähmenden Misstrauen durchzogen. Was früher einmal ein vertrauensvoller Umgang war, ist heute eine Atmosphäre aus Kontrolle, gespielter Freundlichkeit, Verschleierung und einer ständigen Zunahme und Anpassung von Regeln. Entscheidungen wirken willkürlich und intransparent, Tatsachen werden verdreht und eine ausufernde Bürokratie und Mikromanagement werden einer tiefgreifenden Analyse und strukturell notwendigen Änderungen ebenso vorgezogen wie einer selbst bestimmten, eigenverantwortlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.
Wer die Entscheidungen der Geschäftsführung nicht mitträgt, kann gehen. Wer nicht freiwillig geht, wird unfreiwillig mit fragwürdiger Begründung aus dem Unternehmen gedrängt. Das Schlimme daran: Der Betriebsrat trägt diese Entwicklung mit, statt sie zu stoppen. Die Folge: Ein Arbeitsumfeld, in dem man sich eher beobachtet als unterstützt fühlt – und das dringend einen Betriebsrat braucht, der sich an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes hält und als Gegenpol zur Geschäftsführung die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, um für Mitarbeiter, Arbeitnehmerrechte und eine moderne Arbeitswelt einzustehen.
Das Image hat durch Insolvenz, Führungswechsel und Produktprobleme massiv gelitten. Unfertige und fehleranfällige Produkte auf der Baustelle, lange Lieferzeiten, unausgereifte Software, Zahlungsausfälle und fehlende Perspektiven haben dem Unternehmen geschadet. Die Außendarstellung wirkt zunehmend brüchig, und intern spürt man wenig echten Willen zur Verbesserung. Die Entwicklung der Bewertungen und Weiterempfehlungsquote bei Kununu in den letzten Jahren spricht für sich.
Die Work‑Life‑Balance hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Home‑Office wurde Schritt für Schritt eingeschränkt, unnötig bürokratisiert und mit misstrauischen Kontrollmechanismen versehen. Mit dem Verkauf an NEURA Robotics ist eher eine weitere Verschlechterung zu erwarten, wenn man sich die Kununu‑Bewertungen des Mutterkonzerns durchliest - der Austausch des Betriebsrats durch geeignete Arbeitnehmervertreter kann hier hoffentlich schlimmeres verhindern.
Statt moderne Arbeitsmodelle zu fördern, wird an starren Präsenzvorgaben festgehalten. Eine 40h-Woche ist zudem nicht mehr zeitgemäß, wobei lange Pendelzeiten für viele noch hinzukommen. Sabbaticals existieren nicht. Auf die Einhaltung der Kernarbeitszeiten wird penibel geachtet. Selbst bei einmaligem Verstoß droht eine Abmahnung oder Schlimmeres. Urlaub muss in vielen Abteilungen weit im Voraus geplant werden. Auf private Belange, vor allem hinsichtlich Familie und Kinderbetreuung, wird selbst bei Einhaltung sämtlicher Gesetze und Vorgaben aus Arbeitsvertrag und Betriebsvereinbarungen keine Rücksicht genommen. "ek first" ist das Motto. Und das sehen sowohl die Geschäftsführung als auch der Betriebsrat so.
Karrierechancen sind äußerst begrenzt. Führungspositionen werden fast ausschließlich extern besetzt, in der Regel ohne erkennbaren Mehrwert. Weiterbildung findet kaum statt, und insbesondere Führungskräfte würden dringend Schulungen zu Themen wie Vertrauen, Empathie, Motivation, Fürsorge und Mitarbeiterführung benötigen. Wer sich entwickeln möchte, stößt schnell an strukturelle Grenzen und wer mehr Verantwortung übernimmt, bekommt nicht automatisch mehr Geld.
Ein seit Jahren versprochenes, an Hamburger Verhältnisse angepasstes Gehaltsmodell ist komplett in Vergessenheit geraten – sowohl bei Geschäftsführung als auch beim Betriebsrat.
Zwar wurde das Gehalt in der Vergangenheit an die prozentualen Erhöhungen der IG Metall angepasst. Da das Grundgehalt bei einer 40h Woche bei ek allerdings weitaus niedriger ist als bei Unternehmen mit IG-Metall-Tarif (bei einer 35h-Woche), es keine Zulagen wie T-Zug, Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt und von der IG Metall verhandelte Einmalzahlungen bei den Gehaltsanpassungen bei ek unberücksichtigt bleiben, ist der Abstand zur Konkurrenz mitunter enorm und wächst von Jahr zu Jahr. Zudem ist die Frage inwiefern die Erhöhungen der IG Metall nach dem Verkauf des Unternehmens in Zukunft überhaupt noch mitgenommen werden.
Ein Bonus, der sich am EBIT orientiert und ohnehin verhältnismäßig gering ist, wurde in den letzten Jahren nicht ausgezahlt und ist auch in Zukunft wohl eher nicht zu erwarten.
Sozialleistungen, die über das Übliche wie Unfallversicherung oder Corporate Benefits hinausgehen, sind nicht vorhanden. Zudem wurde das Gehalt in der Vergangenheit nicht immer pünktlich gezahlt.
Ein echtes Umwelt‑ oder Sozialbewusstsein ist kaum erkennbar. Entscheidend ist, was Umsatz bringt – unabhängig davon, ob es nachhaltig, sozial oder politisch sinnvoll ist. Initiativen oder Programme in diese Richtung existieren praktisch nicht.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist oft das Einzige, was den Laden noch zusammenhält. Allerdings existiert der Zusammenhalt fast nur noch dort, wo es um konkrete Arbeitsaufgaben geht. Sobald es schwierig wird, kämpft man oft allein gegen Windmühlen.
Die ständige Unsicherheit und vielleicht auch vorhandene Angst vor den Folgen von Kritik und Einsatz für die eigenen Belange oder benachteiligte Kollegen, fehlende Kenntnisse über Arbeitsrechte sowie ein nicht vorhandenes Hinterfragen und Überprüfen der aufgestellten Behauptungen seitens Geschäftsführung und Betriebsrat führen dazu, dass manche sich lieber zurückziehen oder Konflikten aus dem Weg gehen und lieber an sich selbst denken, statt sich für die Kollegen einzusetzen. Hauptsache, man landet nicht selbst im Fokus der Geschäftsführung.
Das Potenzial für echten Teamgeist wäre da - es wird aber durch das Umfeld systematisch geschwächt. Ein Betriebsrat, der sich wirklich für die Belegschaft stark macht, könnte hier wieder Stabilität schaffen.
Ältere Kollegen werden grundsätzlich geschätzt, aber ihre Zahl nimmt stetig ab. Erfahrung wird zu wenig genutzt, und es gibt keine erkennbaren Maßnahmen, um ältere Mitarbeiter langfristig zu halten oder ihr Wissen systematisch einzubinden.
Das Verhalten vieler Vorgesetzter ist enttäuschend und mitunter respektlos bis hin zur Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen (Verleumdung bzw. üble Nachrede). Empathie, Unterstützung im Alltag oder echtes Interesse an den Bedürfnissen der Mitarbeiter fehlen weitgehend. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder von persönlichen Präferenzen geprägt. Mitarbeiter werden in Entscheidungen in der Regel nicht mit einbezogen. Zielvorgaben sind meist zu weit gefasst und unverständlich formuliert oder verlieren sich im Mikromanagement.
Das mittlere Management führt Anweisungen von oben ohne Widerspruch aus, selbst wenn diese offensichtlich unlogisch, schädlich oder sogar rechtswidrig sind. Man ist dann nur "der Überbringer der Nachricht und hat damit nichts zu tun". Ein Austausch durch fähiges, reflektiertes Führungspersonal wäre in vielen Bereichen dringend nötig.
Die Arbeitsbedingungen haben sich mit dem Umzug nach Hamburg deutlich verschlechtert: Kalt, ungemütlich, in teils lauten Großraumbüros wie in einer Bahnhofshalle auf dem Präsentierteller sitzend in einer Lage, die nicht gerade zum Verweilen einlädt, keine ordentliche Verkehrsanbindung (ca. 20 min zu Fuß bis zur nächsten S-Bahn), kein Job-Ticket oder sonstige Fahrtkostenzuschüsse, keine richtige Kantine, zu grelle und nicht dimmbare Beleuchtung. Wer mit einem vergleichsweisen niedrigen Gehalt für eine 40-Stunden-Woche täglich durch den Hamburger Berufsverkehr pendeln möchte, bekommt hier - bis auf kostenlosen Kaffee und ein paar Äpfel - wenig Ausgleich. Selbst grundlegende Verbesserungen werden nicht angegangen. Stattdessen wird im Gegenzug immer mehr Präsenz gefordert.
Auf der Karriereseite wirbt ek mit leistungsfähiger IT-Ausstattung inkl. Notebook und Mobiltelefon. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, allerdings ist die Ausstattung nicht für alle gleich. Wirklich leistungsfähige Notebooks oder Workstations gibt es nur vereinzelt und oft nicht bei denen, die darauf angewiesen wären.
Transparente Kommunikation findet kaum statt. Weder Ziele noch strategische Ausrichtung werden klar vermittelt. Was gestern gesagt wurde, ist heute oft nicht mehr existent. Kritik wird zwar von der Geschäftsführung wie auch dem Betriebsrat mit vorgespieltem Verständnis entgegengenommen, aber hinter den Kulissen nicht allzu selten als Angriff gewertet, mit spürbaren Folgen für die jeweiligen Personen.
Ergebnisorientierte Kennzahlen werden nur sehr dürftig vermittelt. Wo früher einmal Zahlen und Fakten nachvollziehbar durch die jeweiligen Abteilungsleiter vorgestellt und den Mitarbeitenden im Nachgang auch digital zur Verfügung gestellt wurden, werden heute in kurzfristig zusammengeschusterten Vorträgen ein paar Daten und vor allem hohle Phrasen präsentiert, mitunter gespickt mit falschen Behauptungen und Sticheleien. Dabei hängt man sich gerne an Kleinigkeiten auf, klopft sich selbst auf die Schulter und vergisst es nie, an das Durchhaltevermögen und noch mehr Einsatz der Mitarbeiter zu appellieren.
Der Betriebsrat prüft Aussagen der Geschäftsführung nicht objektiv, sondern übernimmt sie ungefiltert. Dadurch entsteht ein Informationsvakuum, das Misstrauen weiter verstärkt.
Von echter Gleichberechtigung kann man nicht sprechen. In den Führungspositionen sind - mit Ausnahme der Personalabteilung - keine Frauen vertreten. Persönliche Präferenzen einzelner Führungskräfte und die Kritikunfähigkeit beeinflussen Entscheidungen spürbar. Arbeitnehmerrechte werden teilweise ignoriert oder nur selektiv angewendet. Private Belange werden nicht oder nur selektiv berücksichtigt. Der Betriebsrat greift nicht ein, sondern unterstützt Entscheidungen der Geschäftsführung häufig ungeprüft.
Interessante Aufgaben gibt es vereinzelt und durch die Übernahme durch NEURA Robotics sollte man hier in Zukunft insbesondere in Richtung KI mehr erwarten. Leider wurden bei ek aber bereits viele spannende Themen insbesondere in Richtung Software-Entwicklung gestrichen und Kernaufgaben wie die Entwicklung der Fahrzeugsteuerung schon vor langer Zeit an externe Firmen vergeben. Statt Innovation und Eigenverantwortung dominieren zunehmend Kontrolle, Vorgaben und kleinteilige Abstimmungen. Wer motiviert arbeiten möchte, wird ausgebremst. Wer gestalten möchte, stößt mittlerweile schnell an Grenzen, weil Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit kaum vorhanden ist. Das war mal anders.
Alle Manager versuchen ihr bestes zu geben.
nichts schlechter als woanders. Mitarbeiterangebot sollte auch mal wie die academy verbessert werden.
Etwas mehr Transparenz für den Weg, den wir gehen wollen. Mehr Konsequenz bei den Mitarbeitergesprächen.
Die Atmosphäre ist an sich gut. Man hat viele Freiheiten und kann sich einbringen und jederzeit Vorschläge machen.
robotics für die Zukunft
total gegeben. 2 Tage Home Office möglich. Gleitzeit. Wenn man privat doch mehr benötigen, wird den Wünschen nachgekommen.
online academy und das onboarding super, kann aber gern weiterentwickelt werden. scheint so, dass dort schon länger nichts mehr gemacht wurde.
Gehälter sind für den Mittelstand ohne Tarifbindung fair.
ökologisches Gebäude, auch sonst sehe ich keinerlei Verschwendung.
Erlebe ich als wertvoll und freundlich. Es gibt selbst organisierte Spieleabend und man spielt auch paddel zusammen.
sehr wertschätzend.
Ich habe meine Führungskraft jederzeit sehr kompetent erlebt und auch freundlich.
großzügige Räumlichkeiten. Trotz Home Office hat jeder das Recht auf seinen eigenen Schreibtisch. Kaum noch vorhanden woanders. Bei meinen letzten Arbeitgebern musste ich mir immer rechtzeitig einen Tisch buchen, damit ich überhaupt einen Platz hatte im Büro.
Innerhalb der Abteilungen ja, manchmal muss man auch selbst nachfragen, was man braucht.
Pensionäre dürfen länger arbeiten.
zurzeit leider immer noch wenig los, aber in einigen Abteilungen viel. Wahrscheinlich wird das über das Jahr sich wieder einpendeln, wenn wir erst richtig mit Neura durchgestartet sind. Spannende Produktwelt wartet auf uns.
- Ein Korb mit Äpfeln am Eingang
- Wasser und Caffè gibt's umsonst.
So einiges, zu viel um alles aufzuführen.
- Führungsebene besser für Mitarbeiterführung Schulen.
- Mehr und schneller auf Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen.
- Bessere Produktionsplanung
Wenn man ein dickes Fell hat, kommt man zurecht.
Hat sein Gesicht schon lange verloren.
40h Woche ist Standard, je nach Abteilung auch mal Wochenende möglich.
Homeoffice nur in Büroabteilungen möglich.
Kaum bis gar nicht möglich.
Selbst nach Jahren und vielen Gesprächen darüber keine Gehaltserhöhung möglich, nur die geringen Protzente der IG Metall werden mitgenommen.
Quasi nicht vorhanden.
Kollegen halten zusammen, aber nur in den Abteilungen. Hinter dem Rücken der anderen wird aber auch gerne auch gelästert.
Sind nicht mehr viele, werden aber geschätzt.
Keine besonders gute Führung.
Nicht besonders gut. Die Produktionshalle ist zu dunkel und manchmal sehr laut, da die Mechanik Abteilung offen ist.
Falls, dann nicht besonders.
Hier gibt es alles.
Hier und da gibt's mal was Interessantes.
Insolvenz wurde mir an meinem ersten Arbeitstag mitgeteilt. Wann ich an meinem ersten Arbeitstag da sein sollte, habe ich erst Samstagabend erfahren. Einarbeitung war bis heute nicht gut, es hat keinen wirklich interessiert was ich mache. Gefühlt arbeite ich erst seit ein paar Tagen in der Firma. Ich kenne die Kollegen zwar, aber keine fachlichen Prozesse etc. Es kann nur besser werden!
So verdient kununu Geld.