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TopCompany2026

137 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

137 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

scheibchenweise Verschlechterung seit 3 Jahren

3,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Misstrauen, Schnellschüsse, teilweise Ignoranz der Entscheidungsträger gegenüber Input der Fachabteilungen

Verbesserungsvorschläge

Vertraut euren Mitarbeitenden und hört auf, mit jeder neuen Maßnahme wieder irgendwas zu reglementieren. Schafft Verständnis für Maßnahmen, statt diese von oben nach unten durchzupeitschen.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb der Abteilung noch gut. Außerhalb eine zunehmende Verschlechterung seit 3 Jahren. Fast alle Kollegen nehmen eine scheibchenweise Verschlechterung der Arbeitsbedingungen wahr.

Image

Marketing ist top, aber nicht der Realität entsprechend. Die Firma zehrt aus ihrer Vergangenheit

Work-Life-Balance

Einschränkung von Homeofficemöglichkeiten ohne plausible Begründung. Es werden Ausnahmeregelungen offiziell zugelassen, die intern aber strengstens überwacht werden. Kontrolle und Misstrauen werden immer mehr. Gleichzeitig wird nach außen ein moderner Arbeitsplatz suggeriert.

Die neue Workation Möglichkeit ist durch die detaillierten Regelungen in der Praxis unbrauchbar und kann nur als Werbemöglichkeit für Bewerber dienen. Bei gleichzeitiger Einschränkung des mobilen Arbeiten fühlt man sich als Arbeitnehmer verhöhnt.

Karriere/Weiterbildung

Seit 2,5 Jahren keine Fortbildungen. Es wurden Teamleitungen eingeführt. Eine fachliche Karriereentwicklung ist bis auf die persönlichen Skills nicht vorgesehen.

Gehalt/Benefits

Gehalt durchschnitt. Aufgrund der Firmensituation seit 3 Jahren de facto keine Gehaltserhöhungen mehr möglich. Immerhin an IG Metall angelehnt, sodass die prozentualen Steigerungen bislang immer mitgenommen worden (kein 13. Gehalt, keine Bonuszahlungen). Diese gleichen aber höchstens die Inflation aus, sind aber keine Wertschätzung für z.B. besonderen Einsatz oder gute Entwicklung.

Keine wesentlichen Benefits
- Wellpass

Anti Benefits
- 40h / Woche
- EK Bonusprogramm seit mindestens 4 Jahren nicht mehr aktiv (Firmensituation)
- Leistungsfähige IT Ausstattung, siehe Kommentar "Arbeitsbedingungen"
- Mobiles Arbeiten systematisch eingeschränkt. Scheinheilige Argumentation mit Begründung auf Fairness. Wer es anders kennt, den bekommt man nicht überzeugt
- Betriebliche Altersvorsorge ohne einen Zuschuss vom AG ist ein Verlustmodell

Umwelt-/Sozialbewusstsein

keine Maßnahmen bekannt.

Kollegenzusammenhalt

Weiterhin noch gut. Galgenhumor und Resignation wächst seit 3 Jahren.

Arbeitsbedingungen

Es wird immer mehr reglementiert, was zuvor gut ohne Regeln funktioniert hat. Mein Vorgesetzter wird von seiner fachlichen Arbeit durch immer mehr Bürokratisierung abgehalten. Ich empfinde eine schleichende Lähmung durch die Prozesse.

Veraltete IT. Seit über einem Jahr wird versprochen diese zu erneuern. Teilweise fallen die Laptops auseinander. Keiner traut sich einen der letzten veralteten Ersatzlaptops zu nehmen, weil er dann Gefahr läuft, auf der Warteliste für neue Laptops ganz nach hinten zu rutschen.

Für eine Firma in Hamburg äußerst schlecht mit Öffis zu erreichen. Für die Autofahrer staubedingt ebenfalls nicht besser.

Kommunikation

Unrealistische Darstellung und Zielsetzung auf Mitarbeiterversammlungen. Hier geht das Gefühl für die Realität verloren. Die Wahrnehmung zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden unterscheidet sich teilweise enorm.

Gleichberechtigung

Fast nur Männer in der Führung. Vereinzelt mal ein abfälliger Spruch gegenüber Frauen, der "nicht so gemeint" war.

Interessante Aufgaben

Leiden durch schleppende Projektverläufe und regelmäßigen Schnellschuss Anordungen oder Arbeitsanweisungen.


Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Tolles, erfahrenes Team und perfektes Onboarding!

4,9
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei E&K AUTOMATION GMBH in Rosengarten gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin froh und gleichzeitig begeistert, wie kameradschaftlich ich bei den Hamburgern aufgenommen wurde. Bisher hat mich jeder neue Kollege mit einem freundlichen 'Moin' begrüßt, sich bei einem kurzen Schnack vorgestellt und mich herzlich willkommen geheißen.

Das Onboarding hat seinen Namen wirklich verdient und die top moderne Gebäude- und Büroausstattung runden das Gesamtbild ab. Endlich angekommen bei Profis, die ihr Handwerk verstehen... ?


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Sehr guter Arbeitgeber mit verschiedenen interessanten Produkten

4,8
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei E&K AUTOMATION GMBH in Reutlingen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Alles super, weiter so!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Angekommen in der Realität

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es wird geheizt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Null Verbesserung der Arbeitsbedingungen, man arbeitet in einer Logistikhalle.

Verbesserungsvorschläge

Kommunizieren wie man sich die Zukunft des hamburger Standortes vorstellt.

Arbeitsatmosphäre

Nach der Übernahme durch Neura ist die Arbeitsatmosphäre noch schlechter geworden.

Image

Sterne verglühen, leider ist es hier auch so.

Work-Life-Balance

Mit 40h Woche ist leider keine WLB zu erreichen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere nur mit Nasenfaktor, Weierbildung wird gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist eher unterer Durschnitt,keine ÖPNV-Ticket und sonst auch nichts

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein leider weniger als Null vorhanden. Hier wird schneller abgemahnt als eine Gewehrkugel den Lauf verlässt.

Kollegenzusammenhalt

Jeder bleibt mit seinem Hintern an der Wand

Umgang mit älteren Kollegen

Wenigstens wird jetzt über ATZ gesprochen, ob etwas Gutes für den Arbeitnehmer dafür herauskommt bleibt abzuwarten.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt viel zu viele Vorgesetzte, da hat man ein gutes Einsparpotential. Ausserdem geht hier viel nach Nasenfaktor, gern wird wegen Nichtigkeiten abgemahnt.

Arbeitsbedingungen

Das gute an dem riesen Bau ist der Kran

Kommunikation

Welche Kommunikation? Es gibt keine Zukunftsstrategie, mir ist jedenfalls keine kommuniziert worden.

Gleichberechtigung

Hier bekommt jeder seine Chance

Interessante Aufgaben

Das wird inzwischen auch übersichtlicher, leider muss man sagen.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Vielen Dank für dein Feedback. Aus deinem Hinweis zum Umwelt- und Sozialbewusstsein schließe ich, dass du möglicherweise von einer Abmahnung betroffen warst oder davon erfahren hast. Abmahnungen setzen wir nur als letztes Mittel ein. Manchmal müssen wir jedoch Dinge schriftlich festhalten.

Deine Einschätzung können wir nicht vollständig nachvollziehen. Es tut uns leid, dass du die Situation so wahrnimmst. Wir haben eine moderne und saubere Halle mit viel Platz und sehr guter technischer Ausstattung. Für unsere Branche ist das besonders gut. Falls du als Lager- oder technischer Mitarbeiter arbeitest, gehört die Arbeit in einer Logistikhalle zu diesen Berufen dazu. Falls nicht, würden wir uns über deine konkreten Verbesserungsvorschläge freuen. Du kannst dich auch jederzeit an den Betriebsrat wenden.

Zur Stimmung und Übernahme durch NEURA Robotics müssen wir widersprechen. Es gibt keinen Einfluss auf den operativen Alltag, der sich auf dich auswirken könnte. Im Gegenteil arbeiten wir sinnvoll auf Augenhöhe mit unserer Muttergesellschaft zusammen.

Es tut uns leid, dass eine 40-Stunden-Woche für dich nicht genügend Zeit für dein Privatleben lässt. Du kannst jederzeit Teilzeit beantragen.

Bei den Vorgesetzten legen wir großen Wert darauf, dass jeder Chef Zeit hat. Daher halten wir die Führungsspanne bewusst bei durchschnittlich fünf Personen. Wir investieren hier für mehr Aufmerksamkeit.

Zur Altersteilzeit möchte ich ergänzen: Wenn du dir die Gesamtbetriebsvereinbarung angeschaut hast, siehst du, dass nur der Mitarbeiter davon profitiert. Die Altersteilzeit kostet das Unternehmen nur Geld. Wir zahlen 20 Prozent auf das Gehalt drauf ohne staatliche Erstattung. Die Subvention wurde gestrichen. Andere Tarifunternehmen streichen die Altersteilzeit immer mehr. Wir führen sie ein, weil wir glauben, dass jeder seinen Ruhestand mehr als verdient hat.

Dein Hinweis zum Gehalt entspricht nicht unseren Informationen. Bisher hat niemand bei Exit-Interviews angegeben, dass er wegen des Gehalts geht. Auch hat uns noch kein Bewerber wegen des Gehalts abgesagt. Im Gegenteil verhandeln Bewerber ihre Gehälter nicht nach, da sie mehr als marktkonform sind. Dazu gehören auch alle Zuschüsse und Zulagen.

Bei Karriere und Weiterbildung haben wir einen strukturierten Auswahlprozess für Beförderungen. Jeder hat seine Chance und wird genauso wie externe Bewerber bewertet. Der Bessere bekommt die Rolle. Darauf achtet unsere People & Culture Abteilung.

Viele Grüße
Dein People & Culture Team

Traurig aber wahr.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gebäude ist warm im Winter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Führungserfahrung, Lieblinge und nicht Lieblinge, keine Wertschätzung, fehlende Menschlichkeit und keine transparente Kommunikation.

Verbesserungsvorschläge

Führungsschulungen durchzuführen für alle Führungskräfte, respektvoller und menschlicher Umgang mit "normalen Mitarbeitern", transparente Kommunikation.

Karriere/Weiterbildung

Hohe Chancen wenn du ein Führungskraft Liebling bist, Raucherpausen mit Führungskräfte teilst und am besten wenn du privat mit denen befreundet bist.

Gehalt/Benefits

Je besser deine Beziehung zur Führungskraft ist, desto mehr verdienst du. Hier sind Abschlüsse, Zertifikate, Weiterbildungen, Berufserfahrung und sonstiges irrelevant.

Kollegenzusammenhalt

Gespaltet durch Betriebszugehörigkeit und/oder privaten miteinander.

Vorgesetztenverhalten

EINE ABSOLUTE FEHLBESETZUNG!
Das Verhalten der Führungskraft ist unprofessionell und belastet das Arbeitsklima im gesamten Team. Egal ob Produktion, Fertigung, Logistik, Einkauf...
Es wird spürbar mit Lieblingen gearbeitet und dies spaltet das Team, anstatt es zusammenzuhalten.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt meist einseitig und unstrukturiert. Wichtige strategische Entscheidungen oder Änderungen bei Prioritäten werden oft zu spät oder gar nicht transparent kommuniziert. Feedback wird fast ausschließlich dann geäußert, wenn Fehler passieren; positives Feedback oder Anerkennung für gute Leistungen fehlen im Alltag komplett.

Gleichberechtigung

Was Kultur, Religion und Gender betrifft, ist NEURA in Ordnung. Alles andere hängt davon ab ob Sie dich riechen können oder nicht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Tolle Mitarbeiter und spannende Projekte, leider intern ein Modernisieringsstau. Das geht nicht besser.

3,9
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Ist da, aber es wird nicht besser.

Vorgesetztenverhalten

Gute gute und gibt weniger gute, wie überall.

Kommunikation

Früher gut und transparent, dann wurde eine Kommunikationskultur vorgelebt die den Zusammenhalt nicht gefördert hat und die Abteilungen eher spaltet.

Interessante Aufgaben

Tolle Produkte, interessantes Aufgabenfeld


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Misstrauen, Regelwahn & Willkür: Wie Betriebsrat und Führungsebene ein toxisches Arbeitsklima zementieren

1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

- dass offensichtliche Fehlbesetzungen in der Führungsebene mittlerweile (teilweise) korrigiert wurden

- dass bald Betriebsratswahlen sind und die Möglichkeit besteht, den alten Betriebsrat durch einen neuen Betriebsrat zu ersetzen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Massives Misstrauen gegenüber Mitarbeitern, sichtbar in Regeln, Kontrollen und Home‑Office‑Einschränkungen

- Betriebsrat agiert nicht im Sinne der Belegschaft, verheimlicht mitarbeiterfreundliche Regelungen in Betriebsvereinbarungen, hält sich nicht an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes, prüft Behauptungen nicht objektiv und unterstützt die Geschäftsführung ungefiltert, insbesondere bei rechtswidrigen Abmahnungen und Kündigungen

- Die Führungskultur ist mangelhaft: wenig Empathie, mangelnde Berücksichtigung privater Belange, willkürliche Entscheidungen, fehlende Unterstützung im Alltag

- Die Kommunikation ist intransparent: Ziele, Zahlen und Strategien werden nicht klar erklärt, nachvollziehbar begründet oder zum Nachschlagen zur Verfügung gestellt

- Die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert: ungemütliche Großraumbüros, schlechte Anbindung, trotz zahlreicher Mitarbeiter keine Kantine, kein Job‑Ticket, eigenverantwortliches Arbeiten ist kaum noch möglich

- Das Gehalt ist (unter)durchschnittlich: keine Zulagen, kein Weihnachts-/Urlaubsgeld, kein angepasstes Gehaltsmodell nach dem Umzug nach HH

- Karriere ist kaum möglich: Führungspositionen werden extern besetzt, Weiterbildung findet kaum statt

- Die strategische Orientierung und Perspektive fehlt: nach wie vor keine tiefgreifende Analyse der Probleme, statt Lean Management und strukturellen Änderungen viel Mikromanagement, Bürokratiezunahme und Regelwahn

- Die Work‑Life‑Balance sinkt: Home‑Office ist nur noch eingeschränkt möglich und nicht gern gesehen, Büropräsenz wird mehr und mehr erzwungen, dazu eine 40h-Woche und teils lange Pendelzeiten

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen braucht dringend strukturelle Veränderungen: eine vertrauensvolle Führungskultur, transparente Kommunikation, faire und moderne Arbeitsbedingungen, ein an Hamburger Verhältnisse angepasstes Gehaltsmodell und vor allem einen Betriebsrat, der wirklich für die Mitarbeiter einsteht und nicht als verlängerter Arm der Geschäftsführung auftritt. Die kommende Betriebsratswahl ist eine entscheidende Chance, diese Entwicklung einzuleiten und jeder sollte sich bei der Wahl die Entwicklung der vergangenen 4 Jahre vor Augen halten und überlegen, wie die kommenden 4 Jahre aussehen sollen.

Im Einzelnen sollten meiner Meinung nach folgende Dinge bei ek verbessert werden.

1. Vertrauen statt Kontrolle: regeln statt Regeln, Mikromanagement abbauen, Home‑Office entbürokratisieren und wieder echte Eigenverantwortung ermöglichen.

2. Transparente Kommunikation: Ziele, Zahlen und Entscheidungen offen, nachvollziehbar und vollständig kommunizieren und zur Verfügung stellen.

3. Führung professionalisieren: verbindliche Schulungen zu Führung, Empathie, Konfliktlösung und Arbeitsrecht, Führungskräfte an Verhalten und Teamzufriedenheit messen.

4. Neuer Betriebsrat mit Rückgrat als Gegenpol zur Geschäftsführung: objektive Prüfung von Aussagen, Behauptungen und Entscheidungen der GF, konsequenter Einsatz für Arbeitnehmerrechte, bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne, Verbesserung statt Verschlechterung und transparente Kommunikation von GBVs.

5. Faire Arbeitsbedingungen: Bürostandort verbessern, Mobilitätsangebote schaffen, moderne und individualisierte Arbeitsmodelle fördern.

6. Gehalt und Entwicklung modernisieren: Versprochenes Gehaltsmodell einführen, transparente Kriterien für Gehaltsstufen, mehr Weiterbildung und interne Karrierewege

7. Strategische Stabilität und Perspektive: umfassende und tiefgreifende Analyse der Probleme anstoßen, Verschlankung der Prozesse und Einführung von KVP/Lean-Prinzipien, klare, moderne Ausrichtung und Perspektive schaffen, sowohl hinsichtlich der Unternehmensziele als auch in Bezug auf die zukünftige Zusammenarbeit in einer sich ändernden Arbeitswelt

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist immer mehr von einem lähmenden Misstrauen durchzogen. Was früher einmal ein vertrauensvoller Umgang war, ist heute eine Atmosphäre aus Kontrolle, gespielter Freundlichkeit, Verschleierung und einer ständigen Zunahme und Anpassung von Regeln. Entscheidungen wirken willkürlich und intransparent, Tatsachen werden verdreht und eine ausufernde Bürokratie und Mikromanagement werden einer tiefgreifenden Analyse und strukturell notwendigen Änderungen ebenso vorgezogen wie einer selbst bestimmten, eigenverantwortlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Wer die Entscheidungen der Geschäftsführung nicht mitträgt, kann gehen. Wer nicht freiwillig geht, wird unfreiwillig mit fragwürdiger Begründung aus dem Unternehmen gedrängt. Das Schlimme daran: Der Betriebsrat trägt diese Entwicklung mit, statt sie zu stoppen. Die Folge: Ein Arbeitsumfeld, in dem man sich eher beobachtet als unterstützt fühlt – und das dringend einen Betriebsrat braucht, der sich an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes hält und als Gegenpol zur Geschäftsführung die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, um für Mitarbeiter, Arbeitnehmerrechte und eine moderne Arbeitswelt einzustehen.

Image

Das Image hat durch Insolvenz, Führungswechsel und Produktprobleme massiv gelitten. Unfertige und fehleranfällige Produkte auf der Baustelle, lange Lieferzeiten, unausgereifte Software, Zahlungsausfälle und fehlende Perspektiven haben dem Unternehmen geschadet. Die Außendarstellung wirkt zunehmend brüchig, und intern spürt man wenig echten Willen zur Verbesserung. Die Entwicklung der Bewertungen und Weiterempfehlungsquote bei Kununu in den letzten Jahren spricht für sich.

Work-Life-Balance

Die Work‑Life‑Balance hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Home‑Office wurde Schritt für Schritt eingeschränkt, unnötig bürokratisiert und mit misstrauischen Kontrollmechanismen versehen. Mit dem Verkauf an NEURA Robotics ist eher eine weitere Verschlechterung zu erwarten, wenn man sich die Kununu‑Bewertungen des Mutterkonzerns durchliest - der Austausch des Betriebsrats durch geeignete Arbeitnehmervertreter kann hier hoffentlich schlimmeres verhindern.

Statt moderne Arbeitsmodelle zu fördern, wird an starren Präsenzvorgaben festgehalten. Eine 40h-Woche ist zudem nicht mehr zeitgemäß, wobei lange Pendelzeiten für viele noch hinzukommen. Sabbaticals existieren nicht. Auf die Einhaltung der Kernarbeitszeiten wird penibel geachtet. Selbst bei einmaligem Verstoß droht eine Abmahnung oder Schlimmeres. Urlaub muss in vielen Abteilungen weit im Voraus geplant werden. Auf private Belange, vor allem hinsichtlich Familie und Kinderbetreuung, wird selbst bei Einhaltung sämtlicher Gesetze und Vorgaben aus Arbeitsvertrag und Betriebsvereinbarungen keine Rücksicht genommen. "ek first" ist das Motto. Und das sehen sowohl die Geschäftsführung als auch der Betriebsrat so.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind äußerst begrenzt. Führungspositionen werden fast ausschließlich extern besetzt, in der Regel ohne erkennbaren Mehrwert. Weiterbildung findet kaum statt, und insbesondere Führungskräfte würden dringend Schulungen zu Themen wie Vertrauen, Empathie, Motivation, Fürsorge und Mitarbeiterführung benötigen. Wer sich entwickeln möchte, stößt schnell an strukturelle Grenzen und wer mehr Verantwortung übernimmt, bekommt nicht automatisch mehr Geld.

Gehalt/Benefits

Ein seit Jahren versprochenes, an Hamburger Verhältnisse angepasstes Gehaltsmodell ist komplett in Vergessenheit geraten – sowohl bei Geschäftsführung als auch beim Betriebsrat.

Zwar wurde das Gehalt in der Vergangenheit an die prozentualen Erhöhungen der IG Metall angepasst. Da das Grundgehalt bei einer 40h Woche bei ek allerdings weitaus niedriger ist als bei Unternehmen mit IG-Metall-Tarif (bei einer 35h-Woche), es keine Zulagen wie T-Zug, Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt und von der IG Metall verhandelte Einmalzahlungen bei den Gehaltsanpassungen bei ek unberücksichtigt bleiben, ist der Abstand zur Konkurrenz mitunter enorm und wächst von Jahr zu Jahr. Zudem ist die Frage inwiefern die Erhöhungen der IG Metall nach dem Verkauf des Unternehmens in Zukunft überhaupt noch mitgenommen werden.

Ein Bonus, der sich am EBIT orientiert und ohnehin verhältnismäßig gering ist, wurde in den letzten Jahren nicht ausgezahlt und ist auch in Zukunft wohl eher nicht zu erwarten.

Sozialleistungen, die über das Übliche wie Unfallversicherung oder Corporate Benefits hinausgehen, sind nicht vorhanden. Zudem wurde das Gehalt in der Vergangenheit nicht immer pünktlich gezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein echtes Umwelt‑ oder Sozialbewusstsein ist kaum erkennbar. Entscheidend ist, was Umsatz bringt – unabhängig davon, ob es nachhaltig, sozial oder politisch sinnvoll ist. Initiativen oder Programme in diese Richtung existieren praktisch nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist oft das Einzige, was den Laden noch zusammenhält. Allerdings existiert der Zusammenhalt fast nur noch dort, wo es um konkrete Arbeitsaufgaben geht. Sobald es schwierig wird, kämpft man oft allein gegen Windmühlen.

Die ständige Unsicherheit und vielleicht auch vorhandene Angst vor den Folgen von Kritik und Einsatz für die eigenen Belange oder benachteiligte Kollegen, fehlende Kenntnisse über Arbeitsrechte sowie ein nicht vorhandenes Hinterfragen und Überprüfen der aufgestellten Behauptungen seitens Geschäftsführung und Betriebsrat führen dazu, dass manche sich lieber zurückziehen oder Konflikten aus dem Weg gehen und lieber an sich selbst denken, statt sich für die Kollegen einzusetzen. Hauptsache, man landet nicht selbst im Fokus der Geschäftsführung.

Das Potenzial für echten Teamgeist wäre da - es wird aber durch das Umfeld systematisch geschwächt. Ein Betriebsrat, der sich wirklich für die Belegschaft stark macht, könnte hier wieder Stabilität schaffen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden grundsätzlich geschätzt, aber ihre Zahl nimmt stetig ab. Erfahrung wird zu wenig genutzt, und es gibt keine erkennbaren Maßnahmen, um ältere Mitarbeiter langfristig zu halten oder ihr Wissen systematisch einzubinden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten vieler Vorgesetzter ist enttäuschend und mitunter respektlos bis hin zur Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen (Verleumdung bzw. üble Nachrede). Empathie, Unterstützung im Alltag oder echtes Interesse an den Bedürfnissen der Mitarbeiter fehlen weitgehend. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder von persönlichen Präferenzen geprägt. Mitarbeiter werden in Entscheidungen in der Regel nicht mit einbezogen. Zielvorgaben sind meist zu weit gefasst und unverständlich formuliert oder verlieren sich im Mikromanagement.

Das mittlere Management führt Anweisungen von oben ohne Widerspruch aus, selbst wenn diese offensichtlich unlogisch, schädlich oder sogar rechtswidrig sind. Man ist dann nur "der Überbringer der Nachricht und hat damit nichts zu tun". Ein Austausch durch fähiges, reflektiertes Führungspersonal wäre in vielen Bereichen dringend nötig.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich mit dem Umzug nach Hamburg deutlich verschlechtert: Kalt, ungemütlich, in teils lauten Großraumbüros wie in einer Bahnhofshalle auf dem Präsentierteller sitzend in einer Lage, die nicht gerade zum Verweilen einlädt, keine ordentliche Verkehrsanbindung (ca. 20 min zu Fuß bis zur nächsten S-Bahn), kein Job-Ticket oder sonstige Fahrtkostenzuschüsse, keine richtige Kantine, zu grelle und nicht dimmbare Beleuchtung. Wer mit einem vergleichsweisen niedrigen Gehalt für eine 40-Stunden-Woche täglich durch den Hamburger Berufsverkehr pendeln möchte, bekommt hier - bis auf kostenlosen Kaffee und ein paar Äpfel - wenig Ausgleich. Selbst grundlegende Verbesserungen werden nicht angegangen. Stattdessen wird im Gegenzug immer mehr Präsenz gefordert.

Auf der Karriereseite wirbt ek mit leistungsfähiger IT-Ausstattung inkl. Notebook und Mobiltelefon. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, allerdings ist die Ausstattung nicht für alle gleich. Wirklich leistungsfähige Notebooks oder Workstations gibt es nur vereinzelt und oft nicht bei denen, die darauf angewiesen wären.

Kommunikation

Transparente Kommunikation findet kaum statt. Weder Ziele noch strategische Ausrichtung werden klar vermittelt. Was gestern gesagt wurde, ist heute oft nicht mehr existent. Kritik wird zwar von der Geschäftsführung wie auch dem Betriebsrat mit vorgespieltem Verständnis entgegengenommen, aber hinter den Kulissen nicht allzu selten als Angriff gewertet, mit spürbaren Folgen für die jeweiligen Personen.

Ergebnisorientierte Kennzahlen werden nur sehr dürftig vermittelt. Wo früher einmal Zahlen und Fakten nachvollziehbar durch die jeweiligen Abteilungsleiter vorgestellt und den Mitarbeitenden im Nachgang auch digital zur Verfügung gestellt wurden, werden heute in kurzfristig zusammengeschusterten Vorträgen ein paar Daten und vor allem hohle Phrasen präsentiert, mitunter gespickt mit falschen Behauptungen und Sticheleien. Dabei hängt man sich gerne an Kleinigkeiten auf, klopft sich selbst auf die Schulter und vergisst es nie, an das Durchhaltevermögen und noch mehr Einsatz der Mitarbeiter zu appellieren.

Der Betriebsrat prüft Aussagen der Geschäftsführung nicht objektiv, sondern übernimmt sie ungefiltert. Dadurch entsteht ein Informationsvakuum, das Misstrauen weiter verstärkt.

Gleichberechtigung

Von echter Gleichberechtigung kann man nicht sprechen. In den Führungspositionen sind - mit Ausnahme der Personalabteilung - keine Frauen vertreten. Persönliche Präferenzen einzelner Führungskräfte und die Kritikunfähigkeit beeinflussen Entscheidungen spürbar. Arbeitnehmerrechte werden teilweise ignoriert oder nur selektiv angewendet. Private Belange werden nicht oder nur selektiv berücksichtigt. Der Betriebsrat greift nicht ein, sondern unterstützt Entscheidungen der Geschäftsführung häufig ungeprüft.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben gibt es vereinzelt und durch die Übernahme durch NEURA Robotics sollte man hier in Zukunft insbesondere in Richtung KI mehr erwarten. Leider wurden bei ek aber bereits viele spannende Themen insbesondere in Richtung Software-Entwicklung gestrichen und Kernaufgaben wie die Entwicklung der Fahrzeugsteuerung schon vor langer Zeit an externe Firmen vergeben. Statt Innovation und Eigenverantwortung dominieren zunehmend Kontrolle, Vorgaben und kleinteilige Abstimmungen. Wer motiviert arbeiten möchte, wird ausgebremst. Wer gestalten möchte, stößt mittlerweile schnell an Grenzen, weil Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit kaum vorhanden ist. Das war mal anders.

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Hallo,

vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Wir schätzen es sehr, dass du deine Erfahrungen so offen schilderst. Sowohl positive Aspekte als auch kritische Punkte helfen uns bei der Weiterentwicklung, dennoch müssen wir einiges richtig stellen, da sie nicht der Wahrheit entsprechen.
Es scheint leider so, dass du sehr frustriert bist und deswegen viele Punkte falsch wahrgenommen hast.

Pünktliche Gehaltszahlung: Es kam noch nie vor, dass nicht vor Ende des Monats die Gehälter nicht gezahlt wurden.
Home-Office: Ja, wir haben die GBV mobiles Arbeiten umgestellt. Das ist für einige Kollegen ein Change, jedoch war dies für die Gleichbehandlung aller notwendig. Ohne Grund hatten einige Büroarbeitsplätze 60 % Officeanwesenheitsquote und andere wiederum nur 40%. Dies haben wir nun angeglichen, so dass alle mit Büroarbeitsplätze 60 % Officeanwesenheitsquote haben. Unsere Regelung ist sogar viel flexibler als eine wöchentliche Tageregelung, da diese Quote für den Kalendermonat gilt. So kann man zum Beispiel eine ganze Woche zu Hause arbeiten und die nächste Woche wieder im Büro. Zudem kann man bei temporären Sondersituation, persönliche Belange zum Beispiel, diese Quote auf 80 % erhöhen lassen.
Benefits, da scheinst du auch nicht wirklich informiert zu sein. Wir bieten Bike-Leasing und bezuschussen es mit 25 Euro netto. Corporate Benefits, Wellpass-Mitgliedschaft ebenfalls bezuschusst, so dass es dich nur 20 € kostet zudem auch vermögenswirksame Leistungen etc.
Erreichbarkeit des Betriebs: Unser Office ist im modernem neu gebauten Gebäude in Veddel. Gemäß der Branche ist natürlich auch dieses Unternehmen in einem Gewerbegebiet, in guter Nachbarschaft mit Aurubis, Amazon Lager etc. Veddel Bf ist fussläufig erreichbar und die Autobahnanbindung vor der Tür. Das kann jeder in google maps nachvollziehen – es sind 10 Min und nicht 20 Min. zu Fuß zum S-Bahn wie von dir dargestellt – auch daran erkennbar ist es, dass es dir hier nicht darum geht das Unternehmen fair und transparent zu bewerten, sondern nur darum mit Falschbehauptungen deinen Frust loszuwerden.
Zuschläge: Wir zahlen Überstundenzuschläge, bei Reisetätigkeiten zahlen wir zusätzlich Entschädigungen dafür, dass die Kollegen nicht zu Hause schlafen können, ab dem dritten Tag sogar eine Entfernungsentschädigung.
Das alles zahlen wir freiwillig, ohne Tarifbindung bzw. ohne dass es uns gesetzlich vorgeschrieben wird. Sowas gibt es kaum in einem Unternehmen, da diese Dienstreisekonditionen nicht nur für die gewerblichen Mitarbeiter gilt, sondern für alle.

Kernarbeitszeiten: Wir haben Kernarbeitszeiten, allerdings werden sie sehr flexibel gelebt und ich kenne keinen Vorgang, dass dafür eine Abmahnung erteilt wurde. Deine Meinung bezüglich Kernarbeitszeitverletzungen, ist eine Falschbehauptung.

Zudem behauptest du, dass Führungsrollen nur extern besetzt werden. Auch dies ist nicht richtig. Schaut man sich die interne Beförderungsquote an, sind mehr als 35 % unserer aktuellen Führungsrollen intern besetzt worden. Und jetzt gerade sind wir im Recruiting für weitere zwei Führungsstellen, die wir nur intern ausgeschrieben haben.
Bzgl. der älteren Kollegen sind deine Behauptungen auch falsch– wir haben sehr viele Kollegen und Kolleginnen, denen wir sehr dankbar sind, dass sie nach Renteneintritt noch in Teilzeit weiterarbeiten und ihr Wissen mit uns teilen.

Ich verstehe natürlich menschlich, dass du frustriert sein kannst, wenn genau für dich deine Themen mit deinem Vorgesetzten nicht so wie gewünscht gelaufen sind. Allerdings passen deine pauschalen Aussagen nicht zu der Realität und echt unfair gegenüber jedem, der sich Mühe gibt in seiner Rolle.

Außerdem stellst du Behauptungen in Bezug auf die Zukunft mit NEURA und den Gehaltserhöhungen an. Zu diesem Zeitpunkt haben wir dazu keinerlei Entscheidungen dagegen getroffen und so etwas ist auch nicht angedacht. Ich weiß nicht woher du deine Informationen ziehst, es sind nur Falschbehauptungen.

Bezüglich Gehälter haben wir sehr kompetitive Gehälter und ist nie ein Problem oder eine Herausforderung bei der Besetzung unserer Stellen.
Ganz im Gegenteil: es gibt kaum einen Kandidaten, der unser Vertragsangebot ablehnt und im Durchschnitt besetzen wir unseren Stellen innerhalb 6 Wochen, da wir unfassbar viele Bewerbungen bekommen.

Eine 40 Stundenwoche ist ebenfalls zeitgemäß, dazu haben wir sehr viele Teilzeitmodelle, die eine 4-Tage-Woche oder 4,5 Tage-Woche ermöglichen. Teilzeitanträge sind jederzeit willkommen und kein Problem. Das sieht man an unserer hohen Teilzeitquote, obwohl wir gemäß Branche fast nur Männer beschäftigen. Wir wünschte auch, dass wir mehr Frauen in diesen technischen Berufen hätten.
Zuletzt auch noch paar Worte zum Betriebsrat, die hier nicht kommentieren können – deine Unterstellung ist rechtlich grenzwertig – du wirfst dem Betriebsrat Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch vor. Darüber würde ich an deiner Stelle etwas nachdenken.

Die vergangenen Jahre waren für ek robotics von starken Veränderungen geprägt. Nach dieser intensiven Phase konzentrieren wir uns jetzt darauf, nachhaltige und professionelle Strukturen aufzubauen. Diese sollen langfristig für Klarheit, Fairness und Wettbewerbsfähigkeit sorgen.

Ein wichtiger Schritt war die komplette Neuausrichtung unserer Sales-Organisation. Wir trennen Rollen klarer und vermeiden Interessenkonflikte. Vertrieb, Kalkulation, Produkt und Marketing stimmen wir deutlich stärker aufeinander ab. So schaffen wir transparentere Entscheidungswege und eine bessere Grundlage für Zusammenarbeit und Wachstum.
Zusätzlich haben wir neue Funktionen geschaffen. Diese beschäftigen sich gezielt mit der Qualität und Skalierbarkeit unserer Entwicklungs- und Arbeitsprozesse. Dabei geht es nicht nur um Effizienz, sondern auch um Coaching, klare Standards und nachhaltige Performance. So verpufft Engagement nicht in Reibungsverlusten und wir werden gemeinsam wirksamer.

Uns ist bewusst, dass Veränderung Zeit braucht. Nicht überall ist sie gleichzeitig spürbar. Manche Bereiche sind bereits weiter, andere befinden sich noch im Umbruch. Unser Anspruch ist es jedoch, Schritt für Schritt ein verlässliches, transparentes und modernes Arbeitsumfeld für alle zu schaffen.
Wir danken dir dennoch für deine Bewertung, und hoffen, dass du in der Zukunft das findest, was du für dein Gefühl der Fairness brauchst.

Gesund ist es allemal, die Schmerzen der Vergangenheit zu verarbeiten und nach vorne zu schauen.

Herzliche Grüße
Funda

Es liegt an uns allen und man sollte endlich die Kultur der Zusammenarbeit etablieren.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alle Manager versuchen ihr bestes zu geben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

nichts schlechter als woanders. Mitarbeiterangebot sollte auch mal wie die academy verbessert werden.

Verbesserungsvorschläge

Etwas mehr Transparenz für den Weg, den wir gehen wollen. Mehr Konsequenz bei den Mitarbeitergesprächen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist an sich gut. Man hat viele Freiheiten und kann sich einbringen und jederzeit Vorschläge machen.

Image

robotics für die Zukunft

Work-Life-Balance

total gegeben. 2 Tage Home Office möglich. Gleitzeit. Wenn man privat doch mehr benötigen, wird den Wünschen nachgekommen.

Karriere/Weiterbildung

online academy und das onboarding super, kann aber gern weiterentwickelt werden. scheint so, dass dort schon länger nichts mehr gemacht wurde.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind für den Mittelstand ohne Tarifbindung fair.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ökologisches Gebäude, auch sonst sehe ich keinerlei Verschwendung.

Kollegenzusammenhalt

Erlebe ich als wertvoll und freundlich. Es gibt selbst organisierte Spieleabend und man spielt auch paddel zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

sehr wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe meine Führungskraft jederzeit sehr kompetent erlebt und auch freundlich.

Arbeitsbedingungen

großzügige Räumlichkeiten. Trotz Home Office hat jeder das Recht auf seinen eigenen Schreibtisch. Kaum noch vorhanden woanders. Bei meinen letzten Arbeitgebern musste ich mir immer rechtzeitig einen Tisch buchen, damit ich überhaupt einen Platz hatte im Büro.

Kommunikation

Innerhalb der Abteilungen ja, manchmal muss man auch selbst nachfragen, was man braucht.

Gleichberechtigung

Pensionäre dürfen länger arbeiten.

Interessante Aufgaben

zurzeit leider immer noch wenig los, aber in einigen Abteilungen viel. Wahrscheinlich wird das über das Jahr sich wieder einpendeln, wenn wir erst richtig mit Neura durchgestartet sind. Spannende Produktwelt wartet auf uns.

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Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Hallo,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung! Wir freuen uns sehr, dass du ek robotics NEURA Mobile Robots als guten Arbeitgeber erlebt hast. Besonders schön ist, dass du Atmosphäre, Zusammenhalt, Führung und die Rahmenbedingungen so positiv hervorhebst.

Gleichzeitig danken wir dir für deine offenen Verbesserungsvorschläge. Transparenz, Entwicklung und gute bereichsübergreifende Kommunikation nehmen wir sehr ernst. Wir treiben diese Themen aktiv voran.

Aktuell führen wir unternehmensweit OKRs ein. Außerdem arbeiten wir an unserer neuen Vision, Mission und unseren Unternehmenswerten. Diese werden im ersten Halbjahr 2026 gelauncht. Damit möchten wir unseren gemeinsamen Weg noch klarer machen.

Auch im Bereich Personalentwicklung passiert gerade viel. In diesem Jahr starten wir unsere Leadership Academy. Wir entwickeln eine Qualifikationsmatrix für alle Mitarbeitenden. Das Thema Weiterentwicklung haben wir bewusst als Unternehmensziel verankert – inklusive konkreter OKRs. Zudem möchten wir Mitarbeitergespräche künftig strukturierter und regelmäßiger führen. So fördern wir individuelle Entwicklung gezielt.

Unsere Betriebsversammlungen mit vorab gesammelten Fragen bieten weiterhin Raum für offenen Austausch und Transparenz. Dein Feedback bestärkt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Solche Rückmeldungen helfen uns sehr dabei, unser Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Alles Gute für deinen weiteren Weg und viele Grüße
Funda
Director People & Organisation

OK, wenn man damit klar kommt...

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Ein Korb mit Äpfeln am Eingang
- Wasser und Caffè gibt's umsonst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So einiges, zu viel um alles aufzuführen.

Verbesserungsvorschläge

- Führungsebene besser für Mitarbeiterführung Schulen.
- Mehr und schneller auf Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen.
- Bessere Produktionsplanung

Arbeitsatmosphäre

Wenn man ein dickes Fell hat, kommt man zurecht.

Image

Hat sein Gesicht schon lange verloren.

Work-Life-Balance

40h Woche ist Standard, je nach Abteilung auch mal Wochenende möglich.
Homeoffice nur in Büroabteilungen möglich.

Karriere/Weiterbildung

Kaum bis gar nicht möglich.

Gehalt/Benefits

Selbst nach Jahren und vielen Gesprächen darüber keine Gehaltserhöhung möglich, nur die geringen Protzente der IG Metall werden mitgenommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Quasi nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen halten zusammen, aber nur in den Abteilungen. Hinter dem Rücken der anderen wird aber auch gerne auch gelästert.

Umgang mit älteren Kollegen

Sind nicht mehr viele, werden aber geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Keine besonders gute Führung.

Arbeitsbedingungen

Nicht besonders gut. Die Produktionshalle ist zu dunkel und manchmal sehr laut, da die Mechanik Abteilung offen ist.

Kommunikation

Falls, dann nicht besonders.

Gleichberechtigung

Hier gibt es alles.

Interessante Aufgaben

Hier und da gibt's mal was Interessantes.

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Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Hallo,

vielen Dank für deine offene Rückmeldung. Es ist wichtig, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Auch wenn diese kritisch ausgefallen sind, helfen uns solche Stimmen zu erkennen, wo wir handeln müssen.

Uns ist bewusst, dass die vergangenen Jahre für viele Mitarbeitende schwierig waren. Umbrüche, Unsicherheit und hohes Veränderungstempo haben den Arbeitsalltag geprägt. In dieser Phase sind Themen wie Führung, Planung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen besonders spürbar. Nicht immer ist alles so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben.

Aktuell investieren wir bewusst in strukturelle Verbesserungen. Wir gehen diese Punkte nachhaltig an. Dazu gehört eine klare Neuausrichtung unserer Organisation, besonders im Vertrieb und in angrenzenden Bereichen. Wir arbeiten an einer professionelleren Produktions- und Kapazitätsplanung. Neue Rollen sollen Prozessqualität, Zusammenarbeit und Performance langfristig verbessern. Gezieltes Coaching in den Teams ist ebenfalls Teil unserer Strategie.

Führung und Weiterentwicklung sind für uns zentrale Themen. Diese möchten wir deutlich stärken. Unser Ziel ist es, weg von reiner Reaktion zu kommen. Wir wollen verlässliche Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und ein respektvolles, transparentes Miteinander schaffen.

Wir wissen, dass Veränderungen nicht über Nacht spürbar sind. Erfahrungen im Unternehmen können unterschiedlich ausfallen. Umso wichtiger ist es für uns, Schritt für Schritt ein besseres Arbeitsumfeld zu schaffen. Zusammenarbeit, Planungssicherheit und Entwicklung sollen selbstverständlich werden.

Danke für deine ehrlichen Worte und alles Gute für deinen weiteren Weg.

Einstieg geht besser!

3,8
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei E&K AUTOMATION GMBH in Reutlingen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Insolvenz wurde mir an meinem ersten Arbeitstag mitgeteilt. Wann ich an meinem ersten Arbeitstag da sein sollte, habe ich erst Samstagabend erfahren. Einarbeitung war bis heute nicht gut, es hat keinen wirklich interessiert was ich mache. Gefühlt arbeite ich erst seit ein paar Tagen in der Firma. Ich kenne die Kollegen zwar, aber keine fachlichen Prozesse etc. Es kann nur besser werden!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 137 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird NEURA Mobile Robots durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Maschinenbau (3,7 Punkte). 56% der Bewertenden würden NEURA Mobile Robots als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 137 Bewertungen gefallen die Faktoren Gleichberechtigung, Interessante Aufgaben und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 137 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich NEURA Mobile Robots als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.