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2026

133 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 66%
Score-Details

133 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Angekommen in der Realität

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es wird geheizt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Null Verbesserung der Arbeitsbedingungen, man arbeitet in einer Logistikhalle.

Verbesserungsvorschläge

Kommunizieren wie man sich die Zukunft des hamburger Standortes vorstellt.

Arbeitsatmosphäre

Nach der Übernahme durch Neura ist die Arbeitsatmosphäre noch schlechter geworden.

Image

Sterne verglühen, leider ist es hier auch so.

Work-Life-Balance

Mit 40h Woche ist leider keine WLB zu erreichen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere nur mit Nasenfaktor, Weierbildung wird gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist eher unterer Durschnitt,keine ÖPNV-Ticket und sonst auch nichts

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein leider weniger als Null vorhanden. Hier wird schneller abgemahnt als eine Gewehrkugel den Lauf verlässt.

Kollegenzusammenhalt

Jeder bleibt mit seinem Hintern an der Wand

Umgang mit älteren Kollegen

Wenigstens wird jetzt über ATZ gesprochen, ob etwas Gutes für den Arbeitnehmer dafür herauskommt bleibt abzuwarten.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt viel zu viele Vorgesetzte, da hat man ein gutes Einsparpotential. Ausserdem geht hier viel nach Nasenfaktor, gern wird wegen Nichtigkeiten abgemahnt.

Arbeitsbedingungen

Das gute an dem riesen Bau ist der Kran

Kommunikation

Welche Kommunikation? Es gibt keine Zukunftsstrategie, mir ist jedenfalls keine kommuniziert worden.

Gleichberechtigung

Hier bekommt jeder seine Chance

Interessante Aufgaben

Das wird inzwischen auch übersichtlicher, leider muss man sagen.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Traurig aber wahr.

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gebäude ist warm im Winter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mangelnde Führungserfahrung, Lieblinge und nicht Lieblinge, keine Wertschätzung, fehlende Menschlichkeit und keine transparente Kommunikation.

Verbesserungsvorschläge

Führungsschulungen durchzuführen für alle Führungskräfte, respektvoller und menschlicher Umgang mit "normalen Mitarbeitern", transparente Kommunikation.

Karriere/Weiterbildung

Hohe Chancen wenn du ein Führungskraft Liebling bist, Raucherpausen mit Führungskräfte teilst und am besten wenn du privat mit denen befreundet bist.

Gehalt/Benefits

Je besser deine Beziehung zur Führungskraft ist, desto mehr verdienst du. Hier sind Abschlüsse, Zertifikate, Weiterbildungen, Berufserfahrung und sonstiges irrelevant.

Kollegenzusammenhalt

Gespaltet durch Betriebszugehörigkeit und/oder privaten miteinander.

Vorgesetztenverhalten

EINE ABSOLUTE FEHLBESETZUNG!
Das Verhalten der Führungskraft ist unprofessionell und belastet das Arbeitsklima im gesamten Team. Egal ob Produktion, Fertigung, Logistik, Einkauf...
Es wird spürbar mit Lieblingen gearbeitet und dies spaltet das Team, anstatt es zusammenzuhalten.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt meist einseitig und unstrukturiert. Wichtige strategische Entscheidungen oder Änderungen bei Prioritäten werden oft zu spät oder gar nicht transparent kommuniziert. Feedback wird fast ausschließlich dann geäußert, wenn Fehler passieren; positives Feedback oder Anerkennung für gute Leistungen fehlen im Alltag komplett.

Gleichberechtigung

Was Kultur, Religion und Gender betrifft, ist NEURA in Ordnung. Alles andere hängt davon ab ob Sie dich riechen können oder nicht.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Tolle Mitarbeiter und spannende Projekte, leider intern ein Modernisieringsstau. Das geht nicht besser.

3,9
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Ist da, aber es wird nicht besser.

Vorgesetztenverhalten

Gute gute und gibt weniger gute, wie überall.

Kommunikation

Früher gut und transparent, dann wurde eine Kommunikationskultur vorgelebt die den Zusammenhalt nicht gefördert hat und die Abteilungen eher spaltet.

Interessante Aufgaben

Tolle Produkte, interessantes Aufgabenfeld


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Misstrauen, Regelwahn & Willkür: Wie Betriebsrat und Führungsebene ein toxisches Arbeitsklima zementieren

1,3
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

- dass offensichtliche Fehlbesetzungen in der Führungsebene mittlerweile (teilweise) korrigiert wurden

- dass bald Betriebsratswahlen sind und die Möglichkeit besteht, den alten Betriebsrat durch einen neuen Betriebsrat zu ersetzen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Massives Misstrauen gegenüber Mitarbeitern, sichtbar in Regeln, Kontrollen und Home‑Office‑Einschränkungen

- Betriebsrat agiert nicht im Sinne der Belegschaft, verheimlicht mitarbeiterfreundliche Regelungen in Betriebsvereinbarungen, hält sich nicht an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes, prüft Behauptungen nicht objektiv und unterstützt die Geschäftsführung ungefiltert, insbesondere bei rechtswidrigen Abmahnungen und Kündigungen

- Die Führungskultur ist mangelhaft: wenig Empathie, mangelnde Berücksichtigung privater Belange, willkürliche Entscheidungen, fehlende Unterstützung im Alltag

- Die Kommunikation ist intransparent: Ziele, Zahlen und Strategien werden nicht klar erklärt, nachvollziehbar begründet oder zum Nachschlagen zur Verfügung gestellt

- Die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert: ungemütliche Großraumbüros, schlechte Anbindung, trotz zahlreicher Mitarbeiter keine Kantine, kein Job‑Ticket, eigenverantwortliches Arbeiten ist kaum noch möglich

- Das Gehalt ist (unter)durchschnittlich: keine Zulagen, kein Weihnachts-/Urlaubsgeld, kein angepasstes Gehaltsmodell nach dem Umzug nach HH

- Karriere ist kaum möglich: Führungspositionen werden extern besetzt, Weiterbildung findet kaum statt

- Die strategische Orientierung und Perspektive fehlt: nach wie vor keine tiefgreifende Analyse der Probleme, statt Lean Management und strukturellen Änderungen viel Mikromanagement, Bürokratiezunahme und Regelwahn

- Die Work‑Life‑Balance sinkt: Home‑Office ist nur noch eingeschränkt möglich und nicht gern gesehen, Büropräsenz wird mehr und mehr erzwungen, dazu eine 40h-Woche und teils lange Pendelzeiten

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen braucht dringend strukturelle Veränderungen: eine vertrauensvolle Führungskultur, transparente Kommunikation, faire und moderne Arbeitsbedingungen, ein an Hamburger Verhältnisse angepasstes Gehaltsmodell und vor allem einen Betriebsrat, der wirklich für die Mitarbeiter einsteht und nicht als verlängerter Arm der Geschäftsführung auftritt. Die kommende Betriebsratswahl ist eine entscheidende Chance, diese Entwicklung einzuleiten und jeder sollte sich bei der Wahl die Entwicklung der vergangenen 4 Jahre vor Augen halten und überlegen, wie die kommenden 4 Jahre aussehen sollen.

Im Einzelnen sollten meiner Meinung nach folgende Dinge bei ek verbessert werden.

1. Vertrauen statt Kontrolle: regeln statt Regeln, Mikromanagement abbauen, Home‑Office entbürokratisieren und wieder echte Eigenverantwortung ermöglichen.

2. Transparente Kommunikation: Ziele, Zahlen und Entscheidungen offen, nachvollziehbar und vollständig kommunizieren und zur Verfügung stellen.

3. Führung professionalisieren: verbindliche Schulungen zu Führung, Empathie, Konfliktlösung und Arbeitsrecht, Führungskräfte an Verhalten und Teamzufriedenheit messen.

4. Neuer Betriebsrat mit Rückgrat als Gegenpol zur Geschäftsführung: objektive Prüfung von Aussagen, Behauptungen und Entscheidungen der GF, konsequenter Einsatz für Arbeitnehmerrechte, bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne, Verbesserung statt Verschlechterung und transparente Kommunikation von GBVs.

5. Faire Arbeitsbedingungen: Bürostandort verbessern, Mobilitätsangebote schaffen, moderne und individualisierte Arbeitsmodelle fördern.

6. Gehalt und Entwicklung modernisieren: Versprochenes Gehaltsmodell einführen, transparente Kriterien für Gehaltsstufen, mehr Weiterbildung und interne Karrierewege

7. Strategische Stabilität und Perspektive: umfassende und tiefgreifende Analyse der Probleme anstoßen, Verschlankung der Prozesse und Einführung von KVP/Lean-Prinzipien, klare, moderne Ausrichtung und Perspektive schaffen, sowohl hinsichtlich der Unternehmensziele als auch in Bezug auf die zukünftige Zusammenarbeit in einer sich ändernden Arbeitswelt

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima ist immer mehr von einem lähmenden Misstrauen durchzogen. Was früher einmal ein vertrauensvoller Umgang war, ist heute eine Atmosphäre aus Kontrolle, gespielter Freundlichkeit, Verschleierung und einer ständigen Zunahme und Anpassung von Regeln. Entscheidungen wirken willkürlich und intransparent, Tatsachen werden verdreht und eine ausufernde Bürokratie und Mikromanagement werden einer tiefgreifenden Analyse und strukturell notwendigen Änderungen ebenso vorgezogen wie einer selbst bestimmten, eigenverantwortlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Wer die Entscheidungen der Geschäftsführung nicht mitträgt, kann gehen. Wer nicht freiwillig geht, wird unfreiwillig mit fragwürdiger Begründung aus dem Unternehmen gedrängt. Das Schlimme daran: Der Betriebsrat trägt diese Entwicklung mit, statt sie zu stoppen. Die Folge: Ein Arbeitsumfeld, in dem man sich eher beobachtet als unterstützt fühlt – und das dringend einen Betriebsrat braucht, der sich an die Vorgaben des Betriebsverfassungsgesetzes hält und als Gegenpol zur Geschäftsführung die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, um für Mitarbeiter, Arbeitnehmerrechte und eine moderne Arbeitswelt einzustehen.

Image

Das Image hat durch Insolvenz, Führungswechsel und Produktprobleme massiv gelitten. Unfertige und fehleranfällige Produkte auf der Baustelle, lange Lieferzeiten, unausgereifte Software, Zahlungsausfälle und fehlende Perspektiven haben dem Unternehmen geschadet. Die Außendarstellung wirkt zunehmend brüchig, und intern spürt man wenig echten Willen zur Verbesserung. Die Entwicklung der Bewertungen und Weiterempfehlungsquote bei Kununu in den letzten Jahren spricht für sich.

Work-Life-Balance

Die Work‑Life‑Balance hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Home‑Office wurde Schritt für Schritt eingeschränkt, unnötig bürokratisiert und mit misstrauischen Kontrollmechanismen versehen. Mit dem Verkauf an NEURA Robotics ist eher eine weitere Verschlechterung zu erwarten, wenn man sich die Kununu‑Bewertungen des Mutterkonzerns durchliest - der Austausch des Betriebsrats durch geeignete Arbeitnehmervertreter kann hier hoffentlich schlimmeres verhindern.

Statt moderne Arbeitsmodelle zu fördern, wird an starren Präsenzvorgaben festgehalten. Eine 40h-Woche ist zudem nicht mehr zeitgemäß, wobei lange Pendelzeiten für viele noch hinzukommen. Sabbaticals existieren nicht. Auf die Einhaltung der Kernarbeitszeiten wird penibel geachtet. Selbst bei einmaligem Verstoß droht eine Abmahnung oder Schlimmeres. Urlaub muss in vielen Abteilungen weit im Voraus geplant werden. Auf private Belange, vor allem hinsichtlich Familie und Kinderbetreuung, wird selbst bei Einhaltung sämtlicher Gesetze und Vorgaben aus Arbeitsvertrag und Betriebsvereinbarungen keine Rücksicht genommen. "ek first" ist das Motto. Und das sehen sowohl die Geschäftsführung als auch der Betriebsrat so.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen sind äußerst begrenzt. Führungspositionen werden fast ausschließlich extern besetzt, in der Regel ohne erkennbaren Mehrwert. Weiterbildung findet kaum statt, und insbesondere Führungskräfte würden dringend Schulungen zu Themen wie Vertrauen, Empathie, Motivation, Fürsorge und Mitarbeiterführung benötigen. Wer sich entwickeln möchte, stößt schnell an strukturelle Grenzen und wer mehr Verantwortung übernimmt, bekommt nicht automatisch mehr Geld.

Gehalt/Benefits

Ein seit Jahren versprochenes, an Hamburger Verhältnisse angepasstes Gehaltsmodell ist komplett in Vergessenheit geraten – sowohl bei Geschäftsführung als auch beim Betriebsrat.

Zwar wurde das Gehalt in der Vergangenheit an die prozentualen Erhöhungen der IG Metall angepasst. Da das Grundgehalt bei einer 40h Woche bei ek allerdings weitaus niedriger ist als bei Unternehmen mit IG-Metall-Tarif (bei einer 35h-Woche), es keine Zulagen wie T-Zug, Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt und von der IG Metall verhandelte Einmalzahlungen bei den Gehaltsanpassungen bei ek unberücksichtigt bleiben, ist der Abstand zur Konkurrenz mitunter enorm und wächst von Jahr zu Jahr. Zudem ist die Frage inwiefern die Erhöhungen der IG Metall nach dem Verkauf des Unternehmens in Zukunft überhaupt noch mitgenommen werden.

Ein Bonus, der sich am EBIT orientiert und ohnehin verhältnismäßig gering ist, wurde in den letzten Jahren nicht ausgezahlt und ist auch in Zukunft wohl eher nicht zu erwarten.

Sozialleistungen, die über das Übliche wie Unfallversicherung oder Corporate Benefits hinausgehen, sind nicht vorhanden. Zudem wurde das Gehalt in der Vergangenheit nicht immer pünktlich gezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ein echtes Umwelt‑ oder Sozialbewusstsein ist kaum erkennbar. Entscheidend ist, was Umsatz bringt – unabhängig davon, ob es nachhaltig, sozial oder politisch sinnvoll ist. Initiativen oder Programme in diese Richtung existieren praktisch nicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist oft das Einzige, was den Laden noch zusammenhält. Allerdings existiert der Zusammenhalt fast nur noch dort, wo es um konkrete Arbeitsaufgaben geht. Sobald es schwierig wird, kämpft man oft allein gegen Windmühlen.

Die ständige Unsicherheit und vielleicht auch vorhandene Angst vor den Folgen von Kritik und Einsatz für die eigenen Belange oder benachteiligte Kollegen, fehlende Kenntnisse über Arbeitsrechte sowie ein nicht vorhandenes Hinterfragen und Überprüfen der aufgestellten Behauptungen seitens Geschäftsführung und Betriebsrat führen dazu, dass manche sich lieber zurückziehen oder Konflikten aus dem Weg gehen und lieber an sich selbst denken, statt sich für die Kollegen einzusetzen. Hauptsache, man landet nicht selbst im Fokus der Geschäftsführung.

Das Potenzial für echten Teamgeist wäre da - es wird aber durch das Umfeld systematisch geschwächt. Ein Betriebsrat, der sich wirklich für die Belegschaft stark macht, könnte hier wieder Stabilität schaffen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden grundsätzlich geschätzt, aber ihre Zahl nimmt stetig ab. Erfahrung wird zu wenig genutzt, und es gibt keine erkennbaren Maßnahmen, um ältere Mitarbeiter langfristig zu halten oder ihr Wissen systematisch einzubinden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten vieler Vorgesetzter ist enttäuschend und mitunter respektlos bis hin zur Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen (Verleumdung bzw. üble Nachrede). Empathie, Unterstützung im Alltag oder echtes Interesse an den Bedürfnissen der Mitarbeiter fehlen weitgehend. Entscheidungen wirken oft willkürlich oder von persönlichen Präferenzen geprägt. Mitarbeiter werden in Entscheidungen in der Regel nicht mit einbezogen. Zielvorgaben sind meist zu weit gefasst und unverständlich formuliert oder verlieren sich im Mikromanagement.

Das mittlere Management führt Anweisungen von oben ohne Widerspruch aus, selbst wenn diese offensichtlich unlogisch, schädlich oder sogar rechtswidrig sind. Man ist dann nur "der Überbringer der Nachricht und hat damit nichts zu tun". Ein Austausch durch fähiges, reflektiertes Führungspersonal wäre in vielen Bereichen dringend nötig.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen haben sich mit dem Umzug nach Hamburg deutlich verschlechtert: Kalt, ungemütlich, in teils lauten Großraumbüros wie in einer Bahnhofshalle auf dem Präsentierteller sitzend in einer Lage, die nicht gerade zum Verweilen einlädt, keine ordentliche Verkehrsanbindung (ca. 20 min zu Fuß bis zur nächsten S-Bahn), kein Job-Ticket oder sonstige Fahrtkostenzuschüsse, keine richtige Kantine, zu grelle und nicht dimmbare Beleuchtung. Wer mit einem vergleichsweisen niedrigen Gehalt für eine 40-Stunden-Woche täglich durch den Hamburger Berufsverkehr pendeln möchte, bekommt hier - bis auf kostenlosen Kaffee und ein paar Äpfel - wenig Ausgleich. Selbst grundlegende Verbesserungen werden nicht angegangen. Stattdessen wird im Gegenzug immer mehr Präsenz gefordert.

Auf der Karriereseite wirbt ek mit leistungsfähiger IT-Ausstattung inkl. Notebook und Mobiltelefon. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, allerdings ist die Ausstattung nicht für alle gleich. Wirklich leistungsfähige Notebooks oder Workstations gibt es nur vereinzelt und oft nicht bei denen, die darauf angewiesen wären.

Kommunikation

Transparente Kommunikation findet kaum statt. Weder Ziele noch strategische Ausrichtung werden klar vermittelt. Was gestern gesagt wurde, ist heute oft nicht mehr existent. Kritik wird zwar von der Geschäftsführung wie auch dem Betriebsrat mit vorgespieltem Verständnis entgegengenommen, aber hinter den Kulissen nicht allzu selten als Angriff gewertet, mit spürbaren Folgen für die jeweiligen Personen.

Ergebnisorientierte Kennzahlen werden nur sehr dürftig vermittelt. Wo früher einmal Zahlen und Fakten nachvollziehbar durch die jeweiligen Abteilungsleiter vorgestellt und den Mitarbeitenden im Nachgang auch digital zur Verfügung gestellt wurden, werden heute in kurzfristig zusammengeschusterten Vorträgen ein paar Daten und vor allem hohle Phrasen präsentiert, mitunter gespickt mit falschen Behauptungen und Sticheleien. Dabei hängt man sich gerne an Kleinigkeiten auf, klopft sich selbst auf die Schulter und vergisst es nie, an das Durchhaltevermögen und noch mehr Einsatz der Mitarbeiter zu appellieren.

Der Betriebsrat prüft Aussagen der Geschäftsführung nicht objektiv, sondern übernimmt sie ungefiltert. Dadurch entsteht ein Informationsvakuum, das Misstrauen weiter verstärkt.

Gleichberechtigung

Von echter Gleichberechtigung kann man nicht sprechen. In den Führungspositionen sind - mit Ausnahme der Personalabteilung - keine Frauen vertreten. Persönliche Präferenzen einzelner Führungskräfte und die Kritikunfähigkeit beeinflussen Entscheidungen spürbar. Arbeitnehmerrechte werden teilweise ignoriert oder nur selektiv angewendet. Private Belange werden nicht oder nur selektiv berücksichtigt. Der Betriebsrat greift nicht ein, sondern unterstützt Entscheidungen der Geschäftsführung häufig ungeprüft.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben gibt es vereinzelt und durch die Übernahme durch NEURA Robotics sollte man hier in Zukunft insbesondere in Richtung KI mehr erwarten. Leider wurden bei ek aber bereits viele spannende Themen insbesondere in Richtung Software-Entwicklung gestrichen und Kernaufgaben wie die Entwicklung der Fahrzeugsteuerung schon vor langer Zeit an externe Firmen vergeben. Statt Innovation und Eigenverantwortung dominieren zunehmend Kontrolle, Vorgaben und kleinteilige Abstimmungen. Wer motiviert arbeiten möchte, wird ausgebremst. Wer gestalten möchte, stößt mittlerweile schnell an Grenzen, weil Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit kaum vorhanden ist. Das war mal anders.

3Hilfreichfinden das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Hallo,

vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Wir schätzen es sehr, dass du deine Erfahrungen so offen schilderst. Sowohl positive Aspekte als auch kritische Punkte helfen uns bei der Weiterentwicklung, dennoch müssen wir einiges richtig stellen, da sie nicht der Wahrheit entsprechen.
Es scheint leider so, dass du sehr frustriert bist und deswegen viele Punkte falsch wahrgenommen hast.

Pünktliche Gehaltszahlung: Es kam noch nie vor, dass nicht vor Ende des Monats die Gehälter nicht gezahlt wurden.
Home-Office: Ja, wir haben die GBV mobiles Arbeiten umgestellt. Das ist für einige Kollegen ein Change, jedoch war dies für die Gleichbehandlung aller notwendig. Ohne Grund hatten einige Büroarbeitsplätze 60 % Officeanwesenheitsquote und andere wiederum nur 40%. Dies haben wir nun angeglichen, so dass alle mit Büroarbeitsplätze 60 % Officeanwesenheitsquote haben. Unsere Regelung ist sogar viel flexibler als eine wöchentliche Tageregelung, da diese Quote für den Kalendermonat gilt. So kann man zum Beispiel eine ganze Woche zu Hause arbeiten und die nächste Woche wieder im Büro. Zudem kann man bei temporären Sondersituation, persönliche Belange zum Beispiel, diese Quote auf 80 % erhöhen lassen.
Benefits, da scheinst du auch nicht wirklich informiert zu sein. Wir bieten Bike-Leasing und bezuschussen es mit 25 Euro netto. Corporate Benefits, Wellpass-Mitgliedschaft ebenfalls bezuschusst, so dass es dich nur 20 € kostet zudem auch vermögenswirksame Leistungen etc.
Erreichbarkeit des Betriebs: Unser Office ist im modernem neu gebauten Gebäude in Veddel. Gemäß der Branche ist natürlich auch dieses Unternehmen in einem Gewerbegebiet, in guter Nachbarschaft mit Aurubis, Amazon Lager etc. Veddel Bf ist fussläufig erreichbar und die Autobahnanbindung vor der Tür. Das kann jeder in google maps nachvollziehen – es sind 10 Min und nicht 20 Min. zu Fuß zum S-Bahn wie von dir dargestellt – auch daran erkennbar ist es, dass es dir hier nicht darum geht das Unternehmen fair und transparent zu bewerten, sondern nur darum mit Falschbehauptungen deinen Frust loszuwerden.
Zuschläge: Wir zahlen Überstundenzuschläge, bei Reisetätigkeiten zahlen wir zusätzlich Entschädigungen dafür, dass die Kollegen nicht zu Hause schlafen können, ab dem dritten Tag sogar eine Entfernungsentschädigung.
Das alles zahlen wir freiwillig, ohne Tarifbindung bzw. ohne dass es uns gesetzlich vorgeschrieben wird. Sowas gibt es kaum in einem Unternehmen, da diese Dienstreisekonditionen nicht nur für die gewerblichen Mitarbeiter gilt, sondern für alle.

Kernarbeitszeiten: Wir haben Kernarbeitszeiten, allerdings werden sie sehr flexibel gelebt und ich kenne keinen Vorgang, dass dafür eine Abmahnung erteilt wurde. Deine Meinung bezüglich Kernarbeitszeitverletzungen, ist eine Falschbehauptung.

Zudem behauptest du, dass Führungsrollen nur extern besetzt werden. Auch dies ist nicht richtig. Schaut man sich die interne Beförderungsquote an, sind mehr als 35 % unserer aktuellen Führungsrollen intern besetzt worden. Und jetzt gerade sind wir im Recruiting für weitere zwei Führungsstellen, die wir nur intern ausgeschrieben haben.
Bzgl. der älteren Kollegen sind deine Behauptungen auch falsch– wir haben sehr viele Kollegen und Kolleginnen, denen wir sehr dankbar sind, dass sie nach Renteneintritt noch in Teilzeit weiterarbeiten und ihr Wissen mit uns teilen.

Ich verstehe natürlich menschlich, dass du frustriert sein kannst, wenn genau für dich deine Themen mit deinem Vorgesetzten nicht so wie gewünscht gelaufen sind. Allerdings passen deine pauschalen Aussagen nicht zu der Realität und echt unfair gegenüber jedem, der sich Mühe gibt in seiner Rolle.

Außerdem stellst du Behauptungen in Bezug auf die Zukunft mit NEURA und den Gehaltserhöhungen an. Zu diesem Zeitpunkt haben wir dazu keinerlei Entscheidungen dagegen getroffen und so etwas ist auch nicht angedacht. Ich weiß nicht woher du deine Informationen ziehst, es sind nur Falschbehauptungen.

Bezüglich Gehälter haben wir sehr kompetitive Gehälter und ist nie ein Problem oder eine Herausforderung bei der Besetzung unserer Stellen.
Ganz im Gegenteil: es gibt kaum einen Kandidaten, der unser Vertragsangebot ablehnt und im Durchschnitt besetzen wir unseren Stellen innerhalb 6 Wochen, da wir unfassbar viele Bewerbungen bekommen.

Eine 40 Stundenwoche ist ebenfalls zeitgemäß, dazu haben wir sehr viele Teilzeitmodelle, die eine 4-Tage-Woche oder 4,5 Tage-Woche ermöglichen. Teilzeitanträge sind jederzeit willkommen und kein Problem. Das sieht man an unserer hohen Teilzeitquote, obwohl wir gemäß Branche fast nur Männer beschäftigen. Wir wünschte auch, dass wir mehr Frauen in diesen technischen Berufen hätten.
Zuletzt auch noch paar Worte zum Betriebsrat, die hier nicht kommentieren können – deine Unterstellung ist rechtlich grenzwertig – du wirfst dem Betriebsrat Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch vor. Darüber würde ich an deiner Stelle etwas nachdenken.

Die vergangenen Jahre waren für ek robotics von starken Veränderungen geprägt. Nach dieser intensiven Phase konzentrieren wir uns jetzt darauf, nachhaltige und professionelle Strukturen aufzubauen. Diese sollen langfristig für Klarheit, Fairness und Wettbewerbsfähigkeit sorgen.

Ein wichtiger Schritt war die komplette Neuausrichtung unserer Sales-Organisation. Wir trennen Rollen klarer und vermeiden Interessenkonflikte. Vertrieb, Kalkulation, Produkt und Marketing stimmen wir deutlich stärker aufeinander ab. So schaffen wir transparentere Entscheidungswege und eine bessere Grundlage für Zusammenarbeit und Wachstum.
Zusätzlich haben wir neue Funktionen geschaffen. Diese beschäftigen sich gezielt mit der Qualität und Skalierbarkeit unserer Entwicklungs- und Arbeitsprozesse. Dabei geht es nicht nur um Effizienz, sondern auch um Coaching, klare Standards und nachhaltige Performance. So verpufft Engagement nicht in Reibungsverlusten und wir werden gemeinsam wirksamer.

Uns ist bewusst, dass Veränderung Zeit braucht. Nicht überall ist sie gleichzeitig spürbar. Manche Bereiche sind bereits weiter, andere befinden sich noch im Umbruch. Unser Anspruch ist es jedoch, Schritt für Schritt ein verlässliches, transparentes und modernes Arbeitsumfeld für alle zu schaffen.
Wir danken dir dennoch für deine Bewertung, und hoffen, dass du in der Zukunft das findest, was du für dein Gefühl der Fairness brauchst.

Gesund ist es allemal, die Schmerzen der Vergangenheit zu verarbeiten und nach vorne zu schauen.

Herzliche Grüße
Funda

Es liegt an uns allen und man sollte endlich die Kultur der Zusammenarbeit etablieren.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alle Manager versuchen ihr bestes zu geben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

nichts schlechter als woanders. Mitarbeiterangebot sollte auch mal wie die academy verbessert werden.

Verbesserungsvorschläge

Etwas mehr Transparenz für den Weg, den wir gehen wollen. Mehr Konsequenz bei den Mitarbeitergesprächen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist an sich gut. Man hat viele Freiheiten und kann sich einbringen und jederzeit Vorschläge machen.

Image

robotics für die Zukunft

Work-Life-Balance

total gegeben. 2 Tage Home Office möglich. Gleitzeit. Wenn man privat doch mehr benötigen, wird den Wünschen nachgekommen.

Karriere/Weiterbildung

online academy und das onboarding super, kann aber gern weiterentwickelt werden. scheint so, dass dort schon länger nichts mehr gemacht wurde.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind für den Mittelstand ohne Tarifbindung fair.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ökologisches Gebäude, auch sonst sehe ich keinerlei Verschwendung.

Kollegenzusammenhalt

Erlebe ich als wertvoll und freundlich. Es gibt selbst organisierte Spieleabend und man spielt auch paddel zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

sehr wertschätzend.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe meine Führungskraft jederzeit sehr kompetent erlebt und auch freundlich.

Arbeitsbedingungen

großzügige Räumlichkeiten. Trotz Home Office hat jeder das Recht auf seinen eigenen Schreibtisch. Kaum noch vorhanden woanders. Bei meinen letzten Arbeitgebern musste ich mir immer rechtzeitig einen Tisch buchen, damit ich überhaupt einen Platz hatte im Büro.

Kommunikation

Innerhalb der Abteilungen ja, manchmal muss man auch selbst nachfragen, was man braucht.

Gleichberechtigung

Pensionäre dürfen länger arbeiten.

Interessante Aufgaben

zurzeit leider immer noch wenig los, aber in einigen Abteilungen viel. Wahrscheinlich wird das über das Jahr sich wieder einpendeln, wenn wir erst richtig mit Neura durchgestartet sind. Spannende Produktwelt wartet auf uns.

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Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Hallo,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung! Wir freuen uns sehr, dass du ek robotics NEURA Mobile Robots als guten Arbeitgeber erlebt hast. Besonders schön ist, dass du Atmosphäre, Zusammenhalt, Führung und die Rahmenbedingungen so positiv hervorhebst.

Gleichzeitig danken wir dir für deine offenen Verbesserungsvorschläge. Transparenz, Entwicklung und gute bereichsübergreifende Kommunikation nehmen wir sehr ernst. Wir treiben diese Themen aktiv voran.

Aktuell führen wir unternehmensweit OKRs ein. Außerdem arbeiten wir an unserer neuen Vision, Mission und unseren Unternehmenswerten. Diese werden im ersten Halbjahr 2026 gelauncht. Damit möchten wir unseren gemeinsamen Weg noch klarer machen.

Auch im Bereich Personalentwicklung passiert gerade viel. In diesem Jahr starten wir unsere Leadership Academy. Wir entwickeln eine Qualifikationsmatrix für alle Mitarbeitenden. Das Thema Weiterentwicklung haben wir bewusst als Unternehmensziel verankert – inklusive konkreter OKRs. Zudem möchten wir Mitarbeitergespräche künftig strukturierter und regelmäßiger führen. So fördern wir individuelle Entwicklung gezielt.

Unsere Betriebsversammlungen mit vorab gesammelten Fragen bieten weiterhin Raum für offenen Austausch und Transparenz. Dein Feedback bestärkt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Solche Rückmeldungen helfen uns sehr dabei, unser Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Alles Gute für deinen weiteren Weg und viele Grüße
Funda
Director People & Organisation

OK, wenn man damit klar kommt...

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NEURA Mobile Robots GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Ein Korb mit Äpfeln am Eingang
- Wasser und Caffè gibt's umsonst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

So einiges, zu viel um alles aufzuführen.

Verbesserungsvorschläge

- Führungsebene besser für Mitarbeiterführung Schulen.
- Mehr und schneller auf Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen.
- Bessere Produktionsplanung

Arbeitsatmosphäre

Wenn man ein dickes Fell hat, kommt man zurecht.

Image

Hat sein Gesicht schon lange verloren.

Work-Life-Balance

40h Woche ist Standard, je nach Abteilung auch mal Wochenende möglich.
Homeoffice nur in Büroabteilungen möglich.

Karriere/Weiterbildung

Kaum bis gar nicht möglich.

Gehalt/Benefits

Selbst nach Jahren und vielen Gesprächen darüber keine Gehaltserhöhung möglich, nur die geringen Protzente der IG Metall werden mitgenommen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Quasi nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen halten zusammen, aber nur in den Abteilungen. Hinter dem Rücken der anderen wird aber auch gerne auch gelästert.

Umgang mit älteren Kollegen

Sind nicht mehr viele, werden aber geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Keine besonders gute Führung.

Arbeitsbedingungen

Nicht besonders gut. Die Produktionshalle ist zu dunkel und manchmal sehr laut, da die Mechanik Abteilung offen ist.

Kommunikation

Falls, dann nicht besonders.

Gleichberechtigung

Hier gibt es alles.

Interessante Aufgaben

Hier und da gibt's mal was Interessantes.

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Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Hallo,

vielen Dank für deine offene Rückmeldung. Es ist wichtig, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen zu teilen. Auch wenn diese kritisch ausgefallen sind, helfen uns solche Stimmen zu erkennen, wo wir handeln müssen.

Uns ist bewusst, dass die vergangenen Jahre für viele Mitarbeitende schwierig waren. Umbrüche, Unsicherheit und hohes Veränderungstempo haben den Arbeitsalltag geprägt. In dieser Phase sind Themen wie Führung, Planung, Kommunikation und Arbeitsbedingungen besonders spürbar. Nicht immer ist alles so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben.

Aktuell investieren wir bewusst in strukturelle Verbesserungen. Wir gehen diese Punkte nachhaltig an. Dazu gehört eine klare Neuausrichtung unserer Organisation, besonders im Vertrieb und in angrenzenden Bereichen. Wir arbeiten an einer professionelleren Produktions- und Kapazitätsplanung. Neue Rollen sollen Prozessqualität, Zusammenarbeit und Performance langfristig verbessern. Gezieltes Coaching in den Teams ist ebenfalls Teil unserer Strategie.

Führung und Weiterentwicklung sind für uns zentrale Themen. Diese möchten wir deutlich stärken. Unser Ziel ist es, weg von reiner Reaktion zu kommen. Wir wollen verlässliche Strukturen, klare Verantwortlichkeiten und ein respektvolles, transparentes Miteinander schaffen.

Wir wissen, dass Veränderungen nicht über Nacht spürbar sind. Erfahrungen im Unternehmen können unterschiedlich ausfallen. Umso wichtiger ist es für uns, Schritt für Schritt ein besseres Arbeitsumfeld zu schaffen. Zusammenarbeit, Planungssicherheit und Entwicklung sollen selbstverständlich werden.

Danke für deine ehrlichen Worte und alles Gute für deinen weiteren Weg.

Belastendes Arbeitsumfeld durch toxisches Verhalten und fehlende Führungskompetenz

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Beschaffung / Einkauf bei NEURA Mobile Robots GmbH in Reutlingen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Insgesamt ist die Arbeitssituation stark belastet durch eine dauerhaft negative und toxische Arbeitsatmosphäre. Diese wird maßgeblich durch das wiederholt unangemessene, respektlose und teilweise diskriminierende Verhalten eines Kollegen geprägt, das vom Team lediglich toleriert wird.

Zusätzlich fehlt es an kompetenter und empathischer Führung. Der Manager zeigt kaum Interesse an zwischenmenschlicher Kommunikation, vermeidet den Austausch mit den meisten Mitarbeitenden und greift trotz bekannter Probleme nicht ein. Hinweise auf toxisches Verhalten werden ignoriert, wodurch ein Klima des Schweigens und der Resignation entsteht.

Das Zusammenspiel aus toxischem Kollegialverhalten, fehlender Führung und mangelnder Wertschätzung beeinträchtigt das Arbeitsklima erheblich und macht den Arbeitsplatz langfristig untragbar.

Verbesserungsvorschläge

1. Klare Haltung gegen toxisches Verhalten

Eindeutige Positionierung des Managements gegen diskriminierende, sexistische und respektlose Äußerungen.

Konsequentes Ansprechen und Unterbinden unangemessenen Verhaltens – unabhängig von Person oder Position.

2. Stärkung der Führungskompetenz

Schulungen für Führungskräfte zu Soft Skills, Kommunikation, Konfliktmanagement und empathischer Mitarbeiterführung.

Aktive Präsenz des Managers im Team, inklusive regelmäßiger Begrüßung und wertschätzender Kommunikation.

Förderung einer offenen Feedbackkultur, in der Mitarbeitende Anliegen ohne Angst vor Ignoranz oder Konsequenzen äußern können.

3. Verbesserte Kommunikation im Team

Regelmäßige Teamgespräche oder kurze Check-ins, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

Ermutigung zu respektvollem, sachlichem Austausch auf Augenhöhe.

Klare Kommunikationswege für sensible Themen (z. B. vertrauliche Gespräche mit HR).

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist durch eine negative Stimmung beeinträchtigt, die sowohl auf das toxische Verhalten eines Kollegen als auch auf Defizite in der Führungskompetenz des Managers zurückzuführen ist.

Work-Life-Balance

Obwohl Homeoffice offiziell erlaubt ist, wird es in der Praxis nicht unterstützt und implizit negativ bewertet.

Kollegenzusammenhalt

Ein Kollege kommuniziert wiederholt in einem unangemessenen und respektlosen Ton. Dabei tätigt er sexistische und diskriminierende Aussagen, wie etwa die Bemerkung: „Als wir mehr Frauen im Team hatten, ging alles den Bach runter.“
Zudem kommt es zu übergriffigen Kommentaren gegenüber schwangeren Kolleginnen, unter anderem Aussagen wie „Zeig mal deinen Bauch, dafür bist du doch da“ oder „Wie viel hast du während der Schwangerschaft zugenommen?“

Vorgesetztenverhalten

Der Manager zeigt keinerlei Interesse an zwischenmenschlicher Führung. Begrüßungen bleiben aus, grundlegende Soft Skills wie Empathie, Offenheit oder Dialogbereitschaft sind nicht erkennbar. Ein persönlicher Austausch oder auch nur ansatzweiser Smalltalk, der Vertrauen und eine gesunde Arbeitsbeziehung fördern könnte, findet nicht statt. Kommunikation beschränkt sich ausschließlich auf einen kleinen, abgeschotteten Kreis von Kollegen, mit denen er regelmäßig die Raucherpausen verbringt.

Versucht man dennoch, den Mut aufzubringen und das toxische Verhalten eines Kollegen in einem persönlichen Gespräch anzusprechen – in der Hoffnung auf Gehör oder Unterstützung –, stößt man auf völlige Ignoranz. Die Reaktion beschränkt sich auf einen abweisenden Blick, der unmissverständlich signalisiert: Schweigen, weitermachen, funktionieren.

Dieses Führungsverhalten vermittelt Gleichgültigkeit, untergräbt Vertrauen und lässt Mitarbeitende mit Problemen allein zurück.


Kommunikation

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Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Danke für dein detailliertes Feedback. Es tut uns wirklich leid, dass du solche Erfahrungen bei uns machen musstest. Bei ek robotics steht ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander im Mittelpunkt – diskriminierendes oder toxisches Verhalten tolerieren wir nicht.

Wir haben deine Schilderungen sehr ernst genommen und sind den Punkten sofort nachgegangen: Nach gründlicher interner Aufarbeitung und im Dialog mit allen Beteiligten haben wir konkrete Schritte eingeleitet, um ein sicheres und respektvolles Arbeitsumfeld für alle zu gewährleisten. Dazu gehören verbindliche Verhaltensstandards, gezielte Führungskräfte-Trainings und unterstützende Teammaßnahmen.

Uns ist wichtig, dass sich jede:r bei uns respektiert und gehört fühlt. Feedback wie deins nehmen wir ernst, um unsere Arbeitskultur kontinuierlich zu verbessern und sicherzustellen, dass sich solche Situationen nicht wiederholen.

Zum Scheitern verurteilt durch Führungslosigkeit, Ahnungslosigkeit und fehlende Struktur.

2,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ek robotics GmbH in Rosengarten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt in den Teams ist noch vorhanden.
Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen klappt im Tagesgeschäft auf Arbeitsebene oft. Ton bleibt meist respektvoll.
Viele Mitarbeitende wollen an der Produktqualität und Projekterfolg mitwirken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Geschäftsführung und Leitungsebene:
Meiner Meinung nach erkennt man keine klare Vision und keine nachvollziehbare Strategie.
Ich erlebe wechselnde Prioritäten. Mehrere Themen laufen parallel als höchste Priorität.
Meiner Meinung nach trifft die Geschäftsführung wichtige Entscheidungen spät, gar nicht oder nur auf der Basis von Teilinformationen.
Ich erlebe Konflikte auf Leitungsebene ohne klare Moderation und Abschluss.
Meiner Meinung nach bleibt die Perspektive für Mitarbeitende unklar.

Sales:
Ich sehe Angebote mit Zusagen, die im Projektalltag schwer realisierbar sind oder hohe Zusatzaufwände auslösen.
Meiner Meinung nach fördern die Vertriebsziele und variable Vergütung eher Abschlussdruck als saubere Abgrenzung von Machbarkeit und Risiko.
Ich erlebe Akquise oft ohne festen Rhythmus und ohne klare Verantwortlichkeiten. Viele warten auf Anfragen.
Meiner Meinung nach fehlen verbindliche Vorgaben für Angebotsumfang, Annahmen, Schnittstellen und Ausschlüsse.

Engineering:
Meiner Meinung nach fehlt eine längerfristige Produkt Roadmap.
Ich erlebe kurzfristige Umschichtungen. Teams wechseln häufig zwischen Themen.
Ich sehe wiederkehrende Unterbrechungen in der Produktentwicklung zugunsten kurzfristiger Projektspitzen.
Ich erlebe hohe Last durch Altlasten und schwache Datenqualität in Systemen. Aufwand steigt.
Meiner Meinung nach findet Weiterbildung selten bis gar nicht statt und das schon seit Jahren.
Ich erlebe hohe Überstundenstände und spürbare Unterbesetzung.
Ich sehe Unterschiede im Entwicklungstempo zwischen Software und Hardware.

Produktion und Montage:
Meiner Meinung nach fehlt ein durchgängiges Konzept für Serien und projektbezogene Fahrzeuge.
Ich erlebe geringe Abstimmung zwischen Standorten.
Ich sehe wiederkehrende Montagefehler. Ich vermisse Ursachenanalyse und Abstellmaßnahmen.
Meiner Meinung nach fehlt strukturierte Führung und Anleitung im Alltag.

Arbeitsvorbereitung:
Meiner Meinung nach fehlt klare Struktur und fachliche Führung.
Ich erlebe Verlagerung von AV Aufgaben ins Engineering.

Einkauf
Ich erlebe Verzögerungen durch Tool Bedienung und Datenpflege.
Meiner Meinung nach finden Training und Wissenstransfer zu Tools selten statt.
Meiner Meinung nach fehlt strukturierte Führung und Priorisierung.
Ich erlebe Verlagerung von Einkauf-Aufgaben ins Engineering.

Projektmanagement:
Meiner Meinung nach fehlt eine strukturierte Einarbeitung, klare Struktur und fachliche Führung.
Ich erlebe geringe Auseinandersetzung mit Produkten und Prozessen bei einzelnen Rollen.
Ich erlebe Fokus auf Listenpflege statt aktiver Steuerung von Risiken, Terminen und Schnittstellen.

Verbesserungsvorschläge

Vision und strategische Ziele erarbeitet und schriftlich festlegen.
Priorisierung verbindlich machen. Top Themen klar benennen und konsequent nachhalten.

Angebotsprozess weiter standardisieren und Vertriebsanreize anpassen. Technisches Review und Risiko-Review vor Kundenfreigabe fest verankern.
Annahmen, Schnittstellen und Ausschlüsse in Angeboten verbindlich aufnehmen und versioniert pflegen.

Produkt Roadmap aufsetzen. Prioritäten aktiv entscheiden und transparent kommunizieren.

Anforderungsmanagement überarbeiten. Einheitliche Templates, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Freigaben einführen.

Projektmanagement strukturieren und Prozessschulungen einführen.
Rollen, Onboarding, Gate Reviews, Risiko Management und Termintracking als Standard definieren.
Einheitliche Regeln im Projektmanagement sicherstellen. Gleiche Maßstäbe für alle Projekte, Rollen und Standorte anlegen.

Produktionskonzept ausarbeiten, dokumentieren und kommunizieren.
Standortübergreifende Planung stärken.
Kompetenzmatrix aufbauen. Standardisierte Qualitätsrückmeldung aus der Montage etablieren und auswerten.

Führungssystem entwickeln.
Erwartetes Verhalten definieren.
Feedbackwege festlegen.
Eskalation und Konsequenzen einheitlich regeln.
Weiterbildung verankern. Feste Zeitfenster und Budget planen.
Trainingsplan für Tools, Prozesse und Produkte umsetzen.

Karriere/Weiterbildung

Meiner Meinung nach findet Weiterbildung selten bis gar nicht statt und das schon seit Jahren.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Funda CanalDirector People & Organisation

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir schätzen Feedback sehr, möchten jedoch klarstellen, dass unsere Führungskräfte über langjährige Erfahrung in ihren Fachbereichen verfügen und ihre Teams mit hoher Kompetenz und Engagement leiten.

Die in der Bewertung angesprochenen Einschätzungen spiegeln eine sehr subjektive Sichtweise wider, die nicht die fachliche Expertise und die tagtägliche Arbeit unserer Führungskräfte abbildet.

Dennoch bedanken wir uns für deine Sichtweise.

Früher Hui, heute naja...

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei ek robotics GmbH in Rosengarten gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Schlecht bis sehr schlecht. Jeder guckt nur nach sich selbst. Viele unzufriedene Kunden, dadurch oft schlechte Laune im Team.

Image

Stark nachgelassen.

Work-Life-Balance

Durch Gleitzeit ganz gut.

Gehalt/Benefits

Nichts besonderes.

Kollegenzusammenhalt

Direkte Kollegen sind top. Alles andere gibt seine Probleme nur nach unten weiter.

Umgang mit älteren Kollegen

Bisher gut.

Vorgesetztenverhalten

Keine Kommunikation und nur unten drauf.

Arbeitsbedingungen

Werkzeug OK aber nicht toll.

Kommunikation

Quasi nicht gegeben. Kommunikation von den Führungskräften kommt entweder im letzten Moment oder zu spät. Für alles werden Mitarbeiter oder frühere Führungskräfte verantwortlich gemacht.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Vorsicht! Mehr Schein als Sein...

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei ek robotics GmbH in Rosengarten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein junges Team mit (noch) motivierten Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- fehlende strategische Ausrichtung
- keine klaren Entscheidungen
- schlechte Kommunikation
- nicht eingehaltene Zusagen
- Ein Betriebsrat der nicht hinter der MA steht
- unrealistische Terminpläne
- fehlende Fehlerkultur
- mangelnde Entscheidungsbefugnis der Führungskräfte

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen in Richtung der MA. Die GF sollte eine klare Richtung, ein klares Ziel vorgeben und dies nicht alle drei Monate ändern.
Mit kleinen motivierenden Goodies kann das Arbeitsklima schnell verbessert werden (z.B. Grillabend bei erfolgreichen Abschluss eines Projektes, öffentliches Lob bei Erreichen eines Zieles/Meilensteins, gelebtes betriebliches Vorschlagswesen mit finanzieller Belohnung, ....)

Arbeitsatmosphäre

Leider inzwischen geprägt vom Misstrauen der GF zu den Mitarbeitern. Zu Firmenveranstaltungen kommt man nur noch aus Pflichtgefühl, nicht weil es Spaß macht.

Image

Man lebt vom Glanz vergangener Tage und brüstet sich mit Jahrzehntelanger Erfahrung. Der Auftritt in sozialen Medien und die Werbefilmchen sind wirklich gut, leider erkennen die Kunden schnell,dass Sie hier geblendet wurden. Mit heutigen Innovationen und Technologien ist es nicht soweit her.

Work-Life-Balance

Homeoffice ist bei der GF ein rotes Tuch.
Am liebsten würden Sie jeden MA zurück ins Büro holen. Dafür sind nur leider nicht genug Arbeitsplätze vorhanden (trotz Neubau)
Veraltete 40h Regelung mit unflexibler Kernarbeitszeit. Das geht auch besser und würde MA zu besseren Leistungen motivieren! Allein das Vertrauen der GF in MA und Führungskräfte fehlt.

Karriere/Weiterbildung

Naja. Externe Schulungen können grundsätzlich bei der Führungskraft beantragt werden, ob diese dann genehmigt werden ist eher fraglich, da an diesen Stellen zuerst am Budget gestrichen wird.
Auch Messebesuche o.ä. sind eher nur mit einem Tag Urlaub oder Freizeitausgleich erlaubt.

Gehalt/Benefits

OK, aber auch nicht mehr. Es wird sich am Tarifvertrag orientiert, aber ohne echte Bindung daran. Ein neues Gehaltsmodell ist seit 5 Jahren im Gespräch, immer gibt es andere Dinge die wichtiger sind. (Umzug, neues ERP,:Abwenden der Insolvez). Ich denke die neue GF hat daran kein Interesse mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Quasi nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammemhalt ist gut. Leider werden viele Grabenkämpfe zwischen den Führungskräften der Abteilungen ausgetragen, was den Mitarbeiter nicht verborgen bleibt.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird seitens der Führungskräfte kaum auf ältere Kollegen gehört. Die Erfahrung stirbt somit langsam weg, Durch massives Wachstum der vergangenen Jahre, ist das Team sehr jung und unerfahren. Dadurch passieren viele Fehler. Leider gibt es keine offene Fehlerkultur, die dazu führt, aus den Fehlern der anderen zu lernen und gemeinsam besser zu werden.

Vorgesetztenverhalten

Je weiter oben, desto schlimmer.
Team- und Abteilungsleiter sind tw. sehr gut, aber oft ohne eigene Entscheidungsbefugnis. Somit können sie nur das weitergeben was ihnen von oben übergestülpt wird. Wehren Sie sich, oder üben gar Kritik, sind Sie die längste Zeit Führungskraft gewesen. Wer nicht spurrt, wird aussortiert.

Arbeitsbedingungen

Die Büros ähneln einer Bahnhofshalle durch hohe Decken und kahle Betonwände. Auf Lärmschutzmaßnahmen und höhenverstellbare Schreibtische muss man ewig warten, wenn man Sie denn überhaupt bekommt.
Durch den Verzicht auf abgetrennte Büros hat man das Gefühl auf dem Flur zu arbeiten.

Kommunikation

Die Kommunikation der GF ist unterirdisch. Keine klare Richtung zu erkennen und auch kein Marktwissen vorhanden. Mitarbeiter die offensichtliche Fehler ansprechen sind dann auch sehr schnell weg vom Fenster.

Gleichberechtigung

Insgesamt eine eher männlich geprägte Branche, aber auch die weiblichen Kollegen sind voll integriert. Hier gibt es keine Unterschiede.

Interessante Aufgaben

FTF sind immer ein spannendes Thema, leider herrscht die Angst vor dem Versagen über die Möglichkeit aus Fehlern zu lernen.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 398 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird NEURA Mobile Robots durchschnittlich mit 4,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Maschinenbau (3,6 Punkte). 53% der Bewertenden würden NEURA Mobile Robots als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 398 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 398 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich NEURA Mobile Robots als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.