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NKD 
Firmengruppe
Bewertung

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1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei NKD in Bindlach gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu den Antworten der Personalabteilung auf die negativen Bewertungen:

Diese Antworten sind nicht nur enttäuschend – sie sind eine regelrechte Verhöhnung der Mitarbeiter.

„Vielen Dank für Ihre Bewertung“, „wir schätzen Ihre Offenheit“, „wir sind offen für einen Dialog“, „gemeinsam Lösungen erarbeiten“ – immer wieder dieselben abgedroschenen Floskeln. Ein paar Wörter austauschen, kopieren, einfügen – fertig ist die nächste „individuelle“ Antwort.

Nur dumm, dass die Realität in den Filialen mit diesen schönen Worten nichts zu tun hat.

Mitarbeiter berichten über Personalmangel, Überlastung, unzureichende Bezahlung, fehlende Anerkennung und respektlosen Umgang. Und was kommt zurück? Eine weichgespülte Antwort voller „Wertschätzung“, „Offenheit“ und „konstruktivem Austausch“.

Das ist kein Dialog. Das ist Augenwischerei.

Besonders dreist wird es, wenn von „Wertschätzung“ gesprochen wird, während diejenigen, die jahrelang an der Basis gearbeitet und den Laden am Laufen gehalten haben, sich offenbar immer wieder anhören müssen, dass von ihnen noch mehr Leistung erwartet wird.

Und dann die Krönung: „Wir laden Sie ein, sich an die Personalabteilung zu wenden.“

An welche Personalabteilung eigentlich?

Wenn die Aufgabe der Personalabteilung inzwischen darin besteht, negative Bewertungen mit vorgefertigten Textbausteinen zu beantworten, anstatt die darin geschilderten Probleme ernsthaft anzugehen, dann sollte man sich vielleicht fragen, wofür diese Abteilung überhaupt noch gebraucht wird.

Mitarbeiter brauchen keine Hochglanzantworten und keine künstliche Empathie aus dem Textbaustein-Baukasten. Sie brauchen faire Behandlung, Respekt, vernünftige Arbeitsbedingungen und Menschen, die tatsächlich zuhören und handeln.

Man kann noch so oft „Offenheit“, „Respekt“, „Dankbarkeit“ und „Zusammenarbeit“ schreiben. Irgendwann sollte auch die Führungsebene verstehen, dass Worte keine Probleme lösen.

Wenn die Antworten auf die Beschwerden der Mitarbeiter immer gleich klingen, während sich an den beschriebenen Zuständen nichts ändert, dann ist nicht die Kritik das Problem.

Dann ist das Problem die Realität, die diese Kritik überhaupt erst hervorbringt.

Vielleicht wäre es für die Verantwortlichen langsam an der Zeit, weniger Energie in perfekt formulierte Antworten zu investieren und mehr in die Menschen, die jahrelang dafür gesorgt haben, dass das Unternehmen überhaupt funktioniert.

Denn eines sollte die Führungsebene nicht vergessen:

Mitarbeiter sind keine Kostenstelle, die man möglichst billig verwalten kann. Sie sind die Menschen, die das Unternehmen am Laufen halten.

Und keine noch so schön formulierte Antwort der Personalabteilung wird diese Tatsache verdecken.


Arbeitsatmosphäre

Kommunikation

Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

Image

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Anna Kotschi, Abteilungsleitung Recruiting & Employer Branding
Anna KotschiAbteilungsleitung Recruiting & Employer Branding

Liebe:r Kollege:in,

wir verstehen, dass negative Erfahrungen und Kritik ihren Platz haben und dass Mitarbeitende erwarten dürfen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Genau deshalb nehmen wir auch kritische Bewertungen wahr und setzen uns mit den darin angesprochenen Themen auseinander.

Die Unterstellung, unsere Antworten seien lediglich kopierte Textbausteine und Ausdruck einer „künstlichen Empathie“, weisen wir jedoch zurück.
Unsere Antworten auf Bewertungen folgen bewusst einem professionellen und respektvollen Grundsatz. Dass sich dabei bestimmte Formulierungen wie der Dank für eine Bewertung oder das Angebot eines persönlichen Austauschs wiederholen, ist kein Zeichen dafür, dass wir Kritik nicht ernst nehmen. Im Gegenteil: Eine öffentliche Plattform wie Kununu ist nicht der geeignete Ort, um individuelle Personalangelegenheiten, interne Vorgänge oder konkrete Maßnahmen öffentlich zu diskutieren. Vertraulichkeit und der Schutz der beteiligten Personen setzen hier klare Grenzen.
Deshalb laden wir Mitarbeitende bewusst dazu ein, den direkten Austausch mit uns zu suchen. Das ist keine Floskel und auch kein Versuch, Kritik „wegzuschreiben“, sondern bietet die Möglichkeit, konkrete Sachverhalte gemeinsam zu betrachten und wo erforderlich Lösungen zu finden.

Gleichzeitig möchten wir deutlich widersprechen, wenn aus einer professionell formulierten öffentlichen Antwort geschlossen wird, dass dahinter keine ernsthafte Auseinandersetzung mit den angesprochenen Themen steht. Was intern geprüft, besprochen oder umgesetzt wird, lässt sich aus einer kurzen öffentlichen Antwort naturgemäß nicht erkennen.
Wir erwarten nicht, dass jede Antwort der Personalabteilung positiv aufgenommen wird. Kritik gehört dazu und kann wichtige Impulse geben. Was wir uns jedoch wünschen, ist eine faire Betrachtung unserer Arbeit und ein sachlicher Umgang miteinander.
Mitarbeitende sind für uns selbstverständlich keine „Kostenstelle“. Hinter jeder Beschäftigten und jedem Beschäftigten steht ein Mensch, dessen Anliegen und dessen Arbeitsbedingungen uns wichtig sind.

Wir werden deshalb auch weiterhin Kritik ernst nehmen, Gespräche anbieten und dort hinschauen, wo Verbesserungsbedarf besteht. Gleichzeitig werden wir uns nicht an öffentlichen Spekulationen über interne Personalprozesse beteiligen. Denn professionelle Personalarbeit bedeutet nicht, auf jede Kritik öffentlich mit möglichst vielen Details zu reagieren. Sie bedeutet auch, zuzuhören, vertraulich zu handeln und dort Lösungen zu suchen, wo sie tatsächlich entstehen können.

Viele Grüße
Anna Kotschi

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.