NKD - Jeden Tag ein guten Gefühl? Für Schwangere eher nicht!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles in allem kann ich die NKD Firmengruppe als Arbeitgeber nicht empfehlen:
- Leistungspaket nach bisheriger Erfahrung unterdurchschnittlich
- mobiles Arbeiten/Homeoffice vmtl. abgeschafft (siehe andere Bewertungen)
- Ablehnung von Elternzeitverlängerungen mit pauschaler Begründung
- Ablehnung von Teilzeit in Elternzeit mit pauschaler Begründung
- Kommunikation nach Bekanngabe meiner Schwangeerschaft gefühlt katastrophal!
Gerade Frauen, die ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben, kann ich nur dringend davon abraten sich bei diesem Arbeitgeber zu bewerben.
In meinem Fall war es mit der Familenfreundlichkeit nicht weit her.
Ergänzung zum Arbeitgeber-Kommentar der NKD Gruppe:
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Liebe Personal-Abteilung,
herzlichen Dank für eure Antwort aus der Retorte vom 18.12.25.
1. Ich habe hier als Schwangere bewertet und kann demnach wohl kein liebER Kollege sein. Gebt euch bitte wenigstens ein klein-bisschen Mühe eurer Antwort-Template anzupassen.
2. Schwangerschaft im Unternehmen ist sicherlich kein Massenphänomen. Meinen Fall nicht zuordnen zu können halte ich also entweder für eine gezielte Diskreditierung meiner Bewertung oder es spricht Bände über die Kompetenz der Personalabteilung.
3. Es mag vielleicht euer Anspruch sein, ein faires sowie respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen und die Diskriminierung speziell von Schwangeren nicht zu dulden. In meinem konkreten Fall habe ich davon jedoch herzlich wenig gemerkt, genauso wie von eurer Bereitschaft zur konstruktiven Klärung.
Liebe Leser meiner Bewertung,
bitte nehmt die unten aufgeführte Antwort der NKD Gruppe also mit einer ordentlichen Prise Salz.
Work-Life-Balance
Nach der Geburt meines Kindes wurde sowohl mein Antrag auf Teilzeit in Elternzeit (80% an 5Tagen/Woche) sowie die Verlängerung der Elternzeit mit pauschaler Begründung abgelehnt. Rechtlich vermutlich mehr als fragwürdig!
Eine Stellen-basierte Begründung erfolgte auch auf Nachfrage hin nicht.
Mobiles Arbeiten ist für mich als berufstätigte Mutter sehr wichtig und war Voraussetzung für meine Bewerbung bei NKD. Im Bewerbungsprozess wurde die Möglichkeit hierzu Rollen- und Vorgesetzenabhängig mehrfach bestätigt. Schenkt man anderen Bewertungen bei Kununu Glauben, so scheint sich die Work-Life-Balance auch in diesem Punkt deutlich verschlechtert zu haben.
Vorgesetztenverhalten
Nach Bekanntgabe meiner Schwangerschaft vor Arbeitsantritt, wurde ich von meiner designierten Führungskraft ge-ghostet. Anfangs wurden noch Treffen und regelmäßige Check-Ins ausgelobt, und plötzlich hieß es zukünftige Kommunkation bitte nur noch mit HR.
Kommunikation
Nach Bekanntgabe meiner Schwangerschaft vor Arbeitsbeginn, kühlte das Verhältniss seitens NKD gefühlt merklich ab .
Auf Komposmissvorschläge/Angebote bezüglich meines Verbleibs wurde stellenweise nicht mehr reagiert. Schriftliche Auskünfte zur Beleghaftigkeit bzgl. der Zukunft meiner Anstellung wurden verweigert. Es wurden lediglich "persönliche Gespräche" angeboten, bei denen dann teilweise auch plötzlich der Firmen-Rechtsanwalt anwesend war.
Auch wurden Anfragen meinerseits plötzlich spürbar langsamer beanwortet. So auch mein Antrag auf Elternzeitverlängerung sowie Teilzeit in Elternzeit. Die Ablehnung hierhfür wurde mir sogar durch einen Mitarbeiter der Firmenzentrale abends zuhause zugestellt, da man sich fast die maximal zulässige Zeit zur Beantwortung gelassen hat.
Insgesamt fühlte ich mich auf Grund meiner Schwangerschaft stellenweise ge-ghostet und nicht mehr Willkommen.
Gehalt/Benefits
Die Gehaltsleistungen für Führungskräfte empfinde ich bestenfalls als ausreichend. Großartige Gehaltsprünge würde ich beim Wechsel zu NKD nicht erwarten.
Gleichberechtigung
Nach Bekanntgabe meiner Schwangerschaft fühlte ich mich sehr schlecht von NKD behandelt:
Die Freundlichkeit hatte plötzlich gefühlt stark nachgelassen. Mein designierter Chef hatte kein Interesse mehr an einem Kontakt.
Als Entgegenkommen schlug ich eine verkürzte Elternzeit von nur 6 Monaten vor.
Trotzdem wurde meine Stelle anderweitig vergeben. Mitgeteilt wurde mir dies nicht. Erst über eine neue Stellenanzeige erfuhr ich davon. Auch mein Kompromissvorschläge für eine längere, wirtschaftlicherer Elternzeitvertretung wurden von NKD ignoriert.
Die Stelle wurde nun passenderweise mit einem Mann besetzt, der kann ja schließlich nicht schwanger werden...
Ich hatte das Gefühl NKD möchte mich wieder loswerden. Unmittelbar nach Bekanntgabe wurde ich gefagt, ob ich über einen Aufhebungsvertrag nachgedacht habe. Dies verneinte ich, schließlich wollte ich dort arbeiten.
Schriftliche Auskünfte zum weiteren Vorgehen wurden mir stets verweigert und lediglich "persönliche Gespräche" angeboten...
Selbst wenige Monate vor Arbeitsbeginn wollte NKD keine Auskünfte zu meiner zukünfitge Position geben.
Ein Antrag auf Teilzeit in Elternzeit (an 5 Tagen/Woche) wurde zudem pauschal abgelehnt.


