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8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 13%
Score-Details

8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Wenn aus Zukunft nur noch Durchhalten wird, weil du Zukunft bald wo anders ist!

1,6
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Produktion in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die eigentliche Tätigkeit. Untertagearbeit, Sprengtechnik und das besondere Produktionsverfahren sind fachlich hochinteressant. Auch viele der Mitarbeiter, für die ich als Schichtführer und Sprengberechtigter Verantwortung getragen habe, waren fachlich versiert, belastbar und engagiert.
Genau deshalb ist es so schade, was aus diesem Potenzial gemacht wird.
Ich vermisse Teile der Arbeit und einige Menschen dort. Das Arbeitsumfeld selbst vermisse ich keinen einzigen Tag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vor allem die damals von mir erlebte Führungskultur.
Mitarbeiter kleinhalten statt entwickeln. Kritik persönlich nehmen statt fachlich prüfen. Anerkennung für gute Leistungen zu selten dort ankommen lassen, wo sie entstanden sind. Gleichzeitig enormen Arbeitsdruck erzeugen und Mitarbeitern teilweise das Gefühl vermitteln, sie müssten froh sein, überhaupt diesen Arbeitsplatz zu haben.
Besonders schwer wiegen für mich rückblickend meine fachlichen Bedenken bei bestimmten Abläufen im Untertage- und Sprengbetrieb.
Ich war dort nicht nur irgendein Mitarbeiter, sondern Schichtführer und Sprengberechtigter und trug Verantwortung für andere Menschen.
Mit über zwei Jahren Abstand kann ich sagen: Das Unternehmen zu verlassen war eine der besten beruflichen Entscheidungen meines Lebens.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter nicht als austauschbare Arbeitskraft betrachten, sondern als Menschen, die Wissen, Erfahrung und Lebenszeit in dieses Unternehmen investieren.
Führungskräfte sollten Kritik aushalten können. Gute Ideen sollten den Menschen zugerechnet werden, von denen sie stammen. Langjährige Mitarbeiter verdienen Respekt – gerade dann, wenn Alter oder gesundheitliche Einschränkungen irgendwann ihren Tribut fordern.
Familienfreundlichkeit muss auch dann gelten, wenn ein Mitarbeiter am Samstag einmal nicht verfügbar ist.
Und insbesondere im Untertagebereich sollte gelten:
Sicherheit wird nicht daran gemessen, dass bisher nichts passiert ist, sondern daran, was konsequent getan wird, damit auch morgen nichts passiert.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre
Ich habe einen Umgangston erlebt, den ich auch Jahre später für vollkommen unangemessen halte.
Nach meiner Erinnerung fielen gegenüber Mitarbeitern sinngemäß Aussagen wie, beim Anblick der Mannschaft könne man schon wieder „kotzen“, man sei ein Haufen „Nichtskönner“ oder müsse froh sein, überhaupt dort beschäftigt zu sein, weil einen mit dieser Einstellung ohnehin niemand anderes nehmen würde.
Auch persönliche Herabsetzungen wurden nach meinem Eindruck gerne als Spaß verkauft.
Nachdem ich Vater geworden war, wurde beispielsweise vor Mitarbeitern sinngemäß darüber gescherzt, mein Kind könne aufgrund meines Aussehens kaum von mir sein und meine Frau könne froh sein, wenn ich möglichst lange arbeiten sei.
Ich kann über mich selbst lachen. Aber eine Führungskraft sollte den Unterschied zwischen Humor und öffentlicher Herabsetzung kennen.
Mein Eindruck war irgendwann ganz einfach:
Menschen wurden eher klein gehalten als aufgebaut.

Image

Von außen wirkt ein technisch außergewöhnlicher Standort mit internationalem Unternehmen zunächst interessant.
Meine Erfahrung hinter den Kulissen war deutlich ernüchternder.
Ein Arbeitgeberimage entsteht für mich nicht durch Präsentationen, Benefits oder schöne Worte, sondern dadurch, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird, wenn kein Bewerber, Kunde oder Besucher danebensteht.
Wenn erfahrene und engagierte Menschen gehen, sollte man irgendwann nicht mehr nur fragen, was mit diesen Mitarbeitern nicht gestimmt haben soll.
Man sollte sich fragen:
Warum wollen gute Leute hier nicht mehr bleiben?
Das Unternehmen könnte aufgrund seiner Technik und seiner Mitarbeiter einen hervorragenden Ruf haben. Nach meiner persönlichen Erfahrung steht die Führungskultur diesem Potenzial jedoch erheblich im Weg.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance
Versprochen beziehungsweise vermittelt wurden nach meiner Erinnerung Fünf-Tage-Woche, Flexibilität und Familienfreundlichkeit.
Meine praktische Erfahrung war deutlich anders.
Samstagsarbeit und damit faktisch regelmäßig eine Sechs-Tage-Woche spielten eine erhebliche Rolle. Wer aus familiären oder persönlichen Gründen einmal nicht zur Verfügung stand, musste nach meinem Erleben zumindest damit rechnen, dass daraus unangenehmer Druck entstand.
Natürlich muss ein Produktionsbetrieb planen können.
Aber Familienfreundlichkeit zeigt sich nicht im Bewerbungsgespräch.
Sie zeigt sich genau an dem Samstag, an dem ein Vater oder eine Mutter sagt: Heute kann ich nicht.

Karriere/Weiterbildung

Ich wurde aufgrund meiner fachlichen Qualifikation und Erfahrung eingestellt und war ursprünglich für eine weiterführende verantwortliche Funktion vorgesehen. Später war ich Schichtführer und Sprengberechtigter und trug erhebliche Verantwortung.
Meine Erfahrung war jedoch:
Mehr Verantwortung bedeutete nicht automatisch mehr Anerkennung oder echte Entwicklungsperspektive.
Besonders ernüchternd war für mich, dass fachliches Mitdenken und Verbesserungsvorschläge schnell unbequem werden konnten, wenn sie nicht der bereits gewünschten Auffassung entsprachen.
Weiterbildung bedeutet für mich außerdem mehr als einen Lehrgang oder ein Zertifikat. Entscheidend ist, ob erworbenes Wissen anschließend gehört und genutzt wird.
Ich würde jedem ambitionierten Bewerber empfehlen, vor Vertragsunterzeichnung eine konkrete Frage zu stellen:
Welche Mitarbeiter haben sich an diesem Standort in den vergangenen Jahren tatsächlich intern weiterentwickelt – nicht theoretisch, sondern nachweislich?
Zwischen versprochener Perspektive und gelebter Entwicklung kann ein großer Unterschied liegen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich gemessen an Verantwortung, körperlicher Belastung, Arbeitsdruck und insbesondere der Verantwortung im Schicht-, Spreng- und Untertagebetrieb als deutlich zu niedrig.
Ja, die Bezahlung mag gegenüber manchen Tätigkeiten zunächst überdurchschnittlich wirken. Aber entscheidend ist für mich, welche Qualifikation und Verantwortung tatsächlich verlangt werden und welche wirtschaftliche Wertschöpfung die Mitarbeiter für das Unternehmen erzeugen.
Trotz tariflicher Strukturen hatte ich nicht den Eindruck, dass sich Verantwortung und Belastung angemessen in der Vergütung widerspiegelten.
Besonders bedenklich fand ich, dass manche Mitarbeiter nach meinem Eindruck tatsächlich glaubten, sie müssten froh sein, überhaupt diesen Arbeitsplatz zu haben.
Ein erfolgreiches Unternehmen sollte diejenigen spürbar am Erfolg beteiligen, die ihn jeden Tag erarbeiten.
Ein Obstkorb ist nett. Er ersetzt aber keine Wertschätzung auf der Lohnabrechnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auch hier hatte ich während meiner Tätigkeit erhebliche Bedenken.
Nach meiner damaligen persönlichen Wahrnehmung lief Wasser aus dem Bereich des Sprengstollens beziehungsweise der untertägigen Anlage in einen örtlichen Bach ab, ohne dass ich dort eine entsprechende Aufbereitung wahrgenommen habe. Nach meinem damaligen Kenntnisstand bestand dabei insbesondere die Frage einer Nitratbelastung im Zusammenhang mit dem Sprengbetrieb.
Ebenso habe ich erlebt, dass bei Arbeiten mit einem Saugwagen abgepumpter beziehungsweise abgesaugter, mit Wasser vermischter Sandschlamm im Randbereich des Betriebsgeländes in Richtung des angrenzenden Waldstücks verbracht wurde.
Ich unterscheide ausdrücklich zwischen meiner Beobachtung und einer rechtlichen Bewertung: Ich behaupte nicht, dass damit behördlich festgestellte Grenzwertüberschreitungen oder Umweltverstöße vorlagen. Das wäre anhand von Analysen, Genehmigungen und Messwerten zu beurteilen.
Aber genau solche Vorgänge haben bei mir erhebliche Fragen zum praktischen Umweltbewusstsein aufgeworfen.
Umweltverantwortung sollte nicht erst dann beginnen, wenn jemand von außen Fragen stellt.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt
Hier möchte ich ausdrücklich differenzieren.
Da ich Schichtführer und Sprengberechtigter war, spreche ich bewusst von den Mitarbeitern beziehungsweise der Mannschaft, für die beziehungsweise mit der ich gearbeitet habe.
Viele davon waren das Positive an diesem Arbeitsplatz.
Ich habe fachlich versierte, belastbare und engagierte Menschen erlebt, die unter teilweise schwierigen Bedingungen ihre Leistung gebracht haben.
Gerade deshalb empfand ich den Umgang mit ihnen teilweise als besonders enttäuschend.
Die Mannschaft war nach meiner persönlichen Erfahrung nicht das Kernproblem. Geteiltes Leid!

Umgang mit älteren Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen
Gerade der Umgang mit langjährig beschäftigten, älteren oder gesundheitlich nicht mehr uneingeschränkt belastbaren Mitarbeitern hat bei mir einen bitteren Eindruck hinterlassen.
Langjährige Betriebszugehörigkeit schien nach meiner Wahrnehmung keinen verlässlichen Schutz davor zu bieten, dass der Umgang plötzlich sehr hart werden konnte.
Ich habe außerdem Situationen erlebt, in denen auf körperliche beziehungsweise gesundheitliche Einschränkungen aus meiner Sicht nicht in dem Maß Rücksicht genommen wurde, wie ich es von einem verantwortungsvollen Arbeitgeber erwarten würde.
Besonders problematisch empfand ich, wenn bereits belastete Menschen zusätzlich erheblichem psychischen und betrieblichen Druck ausgesetzt waren.
Welche wirtschaftlichen oder personalpolitischen Motive dahinterstanden, kann und will ich nicht behaupten.
Ich kann nur sagen, welchen Eindruck dies auf mich gemacht hat:
Wer einem Unternehmen viele Jahre seines Berufslebens gegeben hat, sollte gerade dann Respekt erfahren, wenn Körper oder Gesundheit irgendwann nicht mehr jede Belastung zulassen.
Der Charakter eines Arbeitgebers zeigt aufgrund eines aktuellen Vorgangs sehr schlecht....

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetztenverhalten
Für mich der mit Abstand kritischste Punkt.
Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde mir ein ausgesprochen negatives Bild von Teilen der vorhandenen Mannschaft vermittelt.
Als ich die Menschen selbst kennenlernte und Verantwortung für sie übernahm, stellte ich vielfach etwas völlig anderes fest: fachlich fähige Menschen mit erheblicher Leistungsbereitschaft.
Mit der Zeit wollte ich eine Führungskultur, die ich als abwertend empfand, nicht mehr mittragen.
Besonders problematisch empfand ich den Umgang mit sachlicher Kritik. Mein Eindruck war irgendwann:
Eigenständiges Denken war willkommen – solange dabei die gewünschte Meinung herauskam.
Gute Ideen und Verbesserungen wurden nach meiner Wahrnehmung nicht immer den Mitarbeitern zugerechnet, von denen sie tatsächlich stammten. Bei Problemen entstand dagegen schnell der gegenteilige Eindruck.
Kurz gesagt:
Erfolg wanderte nach meinem Empfinden häufig nach oben. Verantwortung für Probleme nach unten.
Das ist für mich keine Führungskultur, in der starke Mitarbeiter langfristig bleiben wollen.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen
Die Tätigkeit war körperlich sehr anspruchsvoll. Das gehört zu diesem Beruf und war für mich grundsätzlich kein Kritikpunkt.
Problematisch empfand ich vielmehr die Mentalität dahinter. Selbst nach sehr arbeitsintensiven Phasen entstand an seltenen ruhigeren Tagen nach meinem Eindruck der Anspruch, jede verfügbare Minute mit irgendeiner körperlichen Tätigkeit auszufüllen.
Deutlich schwerer wiegen für mich jedoch meine Erfahrungen unter Tage.
Ich war dort als Schichtführer und Sprengberechtigter verantwortlich tätig.
Nach meiner damaligen persönlichen Wahrnehmung wurden im Zusammenhang mit Befahrungen beziehungsweise Arbeiten im Bereich der Sprengkammer vorhandene Möglichkeiten zur Freimessung nicht in der Konsequenz eingesetzt, die ich aufgrund meiner fachlichen Erfahrung erwartet hätte.
Ich behaupte ausdrücklich nicht, dass tatsächlich Grenzwerte überschritten wurden.
Ohne Messung lässt sich genau das eben nicht seriös feststellen.
Nicht zu messen bedeutet nicht, dass die Luft in Ordnung ist. Es bedeutet zunächst nur, dass man es nicht weiß.
Auch hinsichtlich anderer Kontrollen. Lebensgefärlich da vieles wegen Produktion und Gewinn zurück gestellt wird!

Kommunikation

Kommunikation
Kommunikation empfand ich zu häufig als Einbahnstraße.
Vorgaben von oben nach unten funktionierten sehr gut. Bei fachlichen Einwänden oder Verbesserungsvorschlägen in die andere Richtung war mein Eindruck teilweise ein anderer.
Besonders bedenklich wird eine solche Kultur meiner Meinung nach dann, wenn Mitarbeiter irgendwann überlegen, ob sie ein Problem überhaupt noch ansprechen sollen, weil Schweigen persönlich angenehmer sein könnte als Widerspruch.
Gerade im technischen, bergbaulichen und sprengtechnischen Umfeld halte ich das für gefährlich.
Ein Mitarbeiter, der widerspricht, ist nicht automatisch illoyal. Manchmal ist derjenige besonders loyal, der den Mund aufmacht, bevor etwas schiefläuft.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung
Diesen Punkt würde ich persönlich nicht künstlich schlechtreden, wenn du keine konkrete eigene Erfahrung zur klassischen Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern, Herkunft usw. schildern möchtest.
Mein Eindruck war jedoch, dass der Umgang mit Menschen stark davon abhängen konnte, wie gut jemand in die bestehende Führungsstruktur passte.
Fachliche Kompetenz, Leistung und Erfahrung schützten nach meiner Wahrnehmung nicht automatisch davor, bei Widerspruch plötzlich als schwierig zu gelten.
Deshalb würde ich diesen Bereich eher mittelmäßig bewerten, statt hier etwas zu behaupten, das du nicht selbst erlebt hast.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben
Hier würde ich bewusst sehr positiv bewerten.
Die eigentliche Arbeit war außergewöhnlich und fachlich spannend.
Sprengtechnik, Untertagebetrieb und das besondere Herstellungsverfahren machen diesen Arbeitsplatz für Menschen mit technischem Interesse tatsächlich interessant.
Das Tragische ist gerade, dass nicht die Arbeit mein Problem war.
Der Standort hätte aufgrund seiner Technik, des Produktes und vieler guter Mitarbeiter das Potenzial, ein hervorragender Arbeitsplatz zu sein.
Meine Kritik richtet sich deshalb ausdrücklich nicht gegen die Tätigkeit.
Sie richtet sich gegen die Art und Weise, wie ich Führung, Wertschätzung und bestimmte betriebliche Abläufe erlebt habe.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Nur weil die Firma sich Weltfirma nennt, heißt das noch lange nicht das die Sozial mit den Arbeitetn umgehen

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

1. Mitarbeiter schickamiren und blosstelken vor den anderen Kollegen
2. Sich über das Arbeitsgesetz stellen und schirgelder an Kontrolöre verteilen.
3. Sich selber als unfehlbar bezeichnen.
4. Die Moral der Mitarbeiter in den Keller ziehen

Verbesserungsvorschläge

Sich mal etwas mehr um die Unruhen im Betrieb kümmern und nicht djreckt mit dem Satz kommen: Wenn es dir nicht gefällt, da ist das Tor, vor dem Tor warten 1000ende Arbeiter die Händeringend deinen Job machen wollen

Vorgesetztenverhalten

Unter 0, Vorgesetzt stellen sich über das Gesetzt und diskriminieren die Mitarbeiter und bestätigen sich an deren


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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arbeiten - aushalten - kündigen

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich die kurzen Entscheidungswege (wenn sie denn wirklich ohne ewiges Warten eine Entscheidung nach sich ziehen würden)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

all das, was in den Verbesserungsvorschlägen steht

Verbesserungsvorschläge

- Personal einstellen und aktiv für Entlastung sorgen - andernfalls übernimmt dies weiterhin die Kündigung der jeweiligen Mitarbeiter
- lernen, Mitarbeiter zu halten, statt sie systematisch zu verheizen
- frühzeitig Personalplanung betreiben, um Einarbeitungsphasen sinnvoll und professionell zu gestalten
- Wertschätzung aus dem Keller holen: Es arbeiten hier Menschen, keine Roboter
- lernen, auch gegenüber ausländischen Kollegen „Nein“ zu sagen und sich schützend vor das eigene Team (auf den Standort bezogen) zu stellen
- den Einschätzungen, Meinungen und Warnungen der Mitarbeiter endlich tatsächliches Gewicht beimessen
- Versprechen halten
- Führungsverhalten rasant ändern

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist konsequent negativ geprägt, da nicht der Mitarbeiter/Mensch im Mittelpunkt steht, sondern ausschließlich der Umsatz. Entscheidungen werden primär danach getroffen, was Kollegen aus USA, Frankreich oder anderen Standorten wünschen - unabhängig davon, wie realitätsfern oder widersinnig diese Anforderungen sind. Hinterfragt wird dabei nichts, umgesetzt wird alles.

Das Ergebnis ist vorhersehbar: zusätzliche Arbeit, steigende Komplexität und allgemeines Unverständnis darüber, warum die eigentlich relevanten Aufgaben liegen bleiben. Gleichzeitig kommt der Druck von allen Seiten - besonders von jenen, deren Hauptaufgabe offenbar darin besteht, Verantwortung weiterzureichen, wodurch Delegation zur Kernkompetenz & eigener Beitrag zur Ausnahme wird.

Ergänzend dazu ist das Unternehmen nahezu einzigartig - nicht aufgrund seines Produkts, sondern wegen der außergewöhnlich hohen Fluktuation. Dies ist kein Zufall, sondern ein direktes Abbild von Führung und Umgang im Unternehmen.

Image

Es ist mittlerweile eher beschämend, hier zu arbeiten, da die im Unternehmen gelebten Werte kaum mit den eigenen übereinstimmen. Das Unternehmen selbst ist nach außen weitgehend unbekannt; richtige Sichtbarkeit entsteht fast ausschließlich durch Messeauftritte.

Was intern passiert, bleibt zudem nicht intern. Die internen Zustände sickern zwangsläufig nach außen - mit entsprechend wenig positiver Wirkung auf das Image. Ich denke, das vergisst der Ein oder Andere.

Das Image passt sich damit konsequent der internen Realität an.

Work-Life-Balance

Je nach Position kann man das „Life“ streichen. Nicht primär wegen der Arbeitszeit, sondern wegen der dauerhaft negativen Stimmung und des täglichen Drucks, der den gesamten Arbeitstag prägt. Diese Belastung wirkt so nach, dass selbst nach Feierabend kaum noch Energie oder Raum für ein echtes Privatleben bleibt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung findet hier vor allem dann statt, wenn sie dem Unternehmen unmittelbar Geld spart. In allen anderen Fällen wird sie vermieden, da sie Zeit und Kosten verursacht. Dabei wäre sie dringend notwendig.

Stillstand ist hier kein Risiko, sondern offenbar Konzept.

Kollegenzusammenhalt

Die Bezeichnung „Kollegenzusammenhalt“ ist in diesem Kontext bereits irreführend. Die zwei Sterne vergeben sich ausschließlich für einen sehr kleinen, engen Kreis von Kollegen, in dem Zusammenarbeit tatsächlich funktioniert - wobei selbst dieser durch die anhaltend hohe Fluktuation zunehmend ausgedünnt wird.

Abgesehen davon wird hier eher nach dem Motto „Jeder gegen jeden“ gearbeitet. Man spricht miteinander, lacht, findet scheinbar gemeinsam Lösungen und geht auseinander mit dem Gefühl, sich verstanden zu haben. Kurz darauf stellt man fest, dass genau diese Gespräche hinter dem eigenen Rücken relativiert oder ins Lächerliche gezogen werden.
Lästern ersetzt Offenheit, Ehrlichkeit ist selten und Vertrauen kaum vorhanden. Das ist leider kein Ausnahmefall, sondern Alltag. Schäbig, missgünstig, negativ und am Ende auch klar schädlich für das Unternehmen.

Vorgesetztenverhalten

Wie bereits erwähnt, beschränkt sich das Verhalten vieler Führungskräfte im Wesentlichen auf Delegieren. Das Menschliche bleibt dabei oft auf der Strecke, stattdessen werden Mitarbeiter regelmäßig mit neuer und zusätzlicher Arbeit belastet. Verantwortung wird bevorzugt dort übernommen, wo sie keine zusätzliche Arbeit nach sich zieht. Insgesamt sind Führungskräfte ein wesentlicher Grund dafür, dass Mitarbeiter kündigen.

Arbeitsbedingungen

Alles zu den Arbeitsbedingungen ergibt sich im Grunde aus den übrigen Bewertungspunkten - eine Wiederholung würde wenig Neues hinzufügen.

Kommunikation

Die interne Kommunikation funktioniert in Liebenscheid lediglich in kleinen, informellen Kreisen einiger weniger Kollegen. Unternehmensweit betrachtet ist sie jedoch ausgesprochen schwach. Häufig wird immer wieder über dieselben Themen diskutiert, ohne zu berücksichtigen, dass diese bereits unzählige Male besprochen wurden. Kommt es dennoch zu Fehlern, liegt die Schuld angeblich bei mangelhafter Kommunikation - ungeachtet der Tatsache, dass entsprechende Gespräche längst mehrfach geführt wurden.

Lob erhält konsequent die Führungsebene, obwohl die tatsächliche Arbeit überwiegend von den Mitarbeitern erbracht wird. Sobald jedoch Kritik oder Ärger aufkommt, wird dieser erwartungsgemäß nach unten weitergereicht.

Negative Informationen, Gerüchte oder Lästereien verbreiten sich hingegen mit bemerkenswerter Geschwindigkeit im Unternehmen – eine Form der Kommunikation, die nicht nur geduldet, sondern teilweise sogar durch Führungskräfte begünstigt wird. Ein absolutes No-Go, dem jedoch keinerlei Konsequenzen folgen.

Zusammengefasst wird viel in die falsche Richtung kommuniziert, informiert wird wenig und die Klarheit fehlt.

Gehalt/Benefits

Positiv hervorzuheben ist eine Art Versicherungsprogramm, das in bestimmten Fällen unterstützt, etwa durch die Erstattung von Rezeptgebühren oder professionellen Zahnreinigungen, uvm.

Zusätzlich existiert ein Benefit-Programm, das sich rechnerisch eher überschaubar lohnt - letztlich eine individuelle Entscheidung.

Das Gehalt war zu Beginn den Aufgaben grundsätzlich angemessen. Mit der Zeit hat dieses Verhältnis jedoch deutlich gelitten. Heute ist die Vergütung - in Anlehnung an andere Bewertungen - eher als mentale Ausgleichszahlung zu verstehen.

Gleichberechtigung

Der sogenannte Nasenfaktor spielt hier eine erhebliche Rolle. Wer mit ein oder zwei Führungskräften gut steht, führt ein vergleichsweise entspanntes Arbeitsleben. Trifft das nicht zu, bekommt man dies früher oder später deutlich zu spüren.

In zahlreichen täglichen Situationen wird offensichtlich, dass Gleichberechtigung keine verlässliche Grundlage darstellt. Sie wird eher situativ ausgelegt - teilweise auf eine Weise, die nicht nur fragwürdig wirkt, sondern auch rechtliche Grenzen streift.

Interessante Aufgaben

Das Produkt selbst ist tatsächlich sehr interessant und hat wenig Konkurrenz. Umso erstaunlicher ist es, wie wenig daraus gemacht wird. Die Aufgaben waren einmal spannend, verloren diesen Charakter jedoch deutlich, seit nahezu alles, was von ausländischen Kollegen kommt, ungefiltert und mit großer Begeisterung als zusätzliche Aufgabe übernommen wird.

Durch den anhaltenden Personalmangel versinkt man zunehmend in Aufgaben, die häufig nicht einmal die eigene Abteilung betreffen und entsprechend weder sinnvoll noch besonders interessant sind.

Interessante Aufgaben gibt es - man muss sie nur zwischen all den anderen erst einmal finden.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken…. doch dieser hier ist längst dahingeschieden

2,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Liebenscheid gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungsverhalten, Sozial- und Humankompetenz der Standortführung.

Nicht einhalten der Gesetze

Verbesserungsvorschläge

Schlüsselpositionen wie Area Manager Produktion, HR, HSE und weitere nicht verheizen, sondern halten, auf Bedürfnisse und Verbesserungen eingehen und unterstützen.
Die Führung arbeitet für die Mitarbeiter! Nicht die Mitarbeiter für die Führung (GF/ D und C Level)

Arbeitsatmosphäre

Es zählt nur was der Franzose und Amerikaner sagt und dass diese zufriedengestellt sind. Das Spiel wird fleißig und ohne Gegenwehr mitgespielt, was auf Kosten der Mitarbeiter vom Führungskreis bis zum Mitarbeiter in der Produktion durchschlägt.

Image

Wie bereits gesagt, könnte man etwas sehr gutes aus der Firma machen. Aber die Störfaktoren, angefangen beim DE GF verhindern das

Work-Life-Balance

Kann man sich, sofern die Kollegen aus dem Ausland nicht meinen man muss aufgrund der Zeitzonen Unterschiede bis 19 Uhr oder länger vor Ort sein, relativ gut einteilen und selbst planen.

Karriere/Weiterbildung

Im Sinne der Firma möglich. Zur eigenen Weiterentwicklung nur bei „gut gelitten“ oder notwendig sein

Gehalt/Benefits

Marktübliche Bezahlung der Position wird mehr als unterschritten. Es wird auch nichts dafür getan, langjährige gute Mitarbeiter zu halten. Die Nachfolger werden teurer bezahlt- hier geht es dann auf einmal weniger Wissen und können teurer zu bezahlen.

Reiner Nasenfaktor

Kollegenzusammenhalt

Es gibt sehr guten Zusammenhalt in einzelnen Grüppchen. Erwarten aber bloß keine Unterstützung oder Rückgrat, wenn es darauf ankommt! Dann steht man alleine

Vorgesetztenverhalten

Leider nur eine Stuhl besetzende Marionette für Frankreich

Arbeitsbedingungen

Ausstattung, die längst Stand der Technik sind muss doch erstritten werden

Kommunikation

Der GF langweilt zwar regelmäßig mit Zahlen- dies aber für den normalen Mitarbeiter aber unverständlich.
Und die tatsächlich relevanten Dinge im Hintergrund (USA) werden wenn überhaupt nur durch Zufall, oder wenn es zu spät ist mitgeteilt.
Ansonsten ist es eine Art „jeder gegen jeden“, oder „jeder ist sich selbst der nächste“

Gleichberechtigung

Was man als Mitarbeiter an Meinung, Fachwissen und Verbesserung einbringen will, interessiert nur solange es Mainstream und Sinne von USA und Frankreich ist.

Berechtigte und nachweisbare Einwände wird als unangenehmes Querulantentum abgestempelt und ignoriert. Auch geltende Gesetze interessieren hier niemanden!

Interessante Aufgaben

Das Produkt, die Branchen Vielfalt und die Themen ist top……man könnte aus diesem Laden was echt geiles machen, wären da einige überbezahlte Störfaktoren nicht


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Verbesserungswürdig

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work- Life Balance, kurze Entscheidungswege

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das untereinander der Kollegen. Der Standort Liebenscheid hat sich abhängig von wenigen Leuten gemacht, was ihm zum Verhängnis werden könnte.
Man hat das Gefühl dass man den Franzosen ein Dorn im Auge ist, weil man ständig vorgeworfen bekommt das man irgendwas Falsch gemacht hat und keiner eine Ahnung hat außer die selber, was definitiv nicht der Fall ist.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Benefits. Wenn Mitarbeiter Kündigen, früh genug neue Leute einstellen damit diese angelernt werden können.

Arbeitsatmosphäre

Jeder gegen jeden

Work-Life-Balance

Jeder Urlaub wurde genehmigt, auch kurzfristige Termine kann man wahr nehmen:

Karriere/Weiterbildung

So gut wie nicht möglich, und es wird nichts angeboten obwohl es dringen nötig wäre.

Kollegenzusammenhalt

Manche Kollegen kommen untereinander klar, gehörst du nicht zum Kreis wird nicht einmal mit dir geredet

Vorgesetztenverhalten

Entweder der Vorgesetzte kann dich leiden oder halt nicht. Kann er dich nicht leiden wirfst du am besten sofort das Handtuch

Kommunikation

Kurze Wege

Gehalt/Benefits

Gutes Gehalt, sonst leider keine Benefits außer ein Obstkorb und eine gewisse summe für Arztbesuche und Medikamente.

Interessante Aufgaben

Sehr langweilige und unterfordernde Arbeit (von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Mit Abstand das schlechteste Betriebsklima mit Mobbing und schlechter Mitarbeiterbehandlung

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich keine positiven Punkte aufzählen außer das Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Betriebsrat mit Vorgesetzten / Führungskräften besetzt und damit ist keine Objektive Arbeit und Entscheidung möglich.

Verbesserungsvorschläge

Hier ist leider kein Vorschlag möglich. Es macht keinen Sinn da Veränderungen nicht gewollt sind. Alles wird blockiert. Jobrad gehört mittlerweile zum Standard, hier wird diese Möglichkeit nicht eingeführt, Begründung zu viel Aufwand.

Arbeitsatmosphäre

Unzufriedenheit wird jeden Tag kommuniziert und ist spürbar bei 80% der Mitarbeiter. Kein Vertrauen in Vorgesetzte

Image

Nur negatives wird über diese Firma kommuniziert. Untereinander und auch nach Außen

Work-Life-Balance

37,5 Std / Woche, Gleitzeit

Karriere/Weiterbildung

Wenn der Vorgesetzte zufrieden ist, bekommt man die Möglichkeit zur Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Gutes Gehalt(Schmerzensgeld), Sozialleistungen noch immer im Aufbau, vieles wird eher blockiert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man versucht so gut es geht der Umwelt gerecht zu werden

Kollegenzusammenhalt

Vereinzelt sehr gut. Ansonsten jeder gegen jeden angefangen von den Führungskräften

Umgang mit älteren Kollegen

Ganz ok

Vorgesetztenverhalten

Sehr schlechtes Verhalten untereinander und den Mitarbeitern gegenüber. Auch hier jeder gegen jeden.

Arbeitsbedingungen

Klima, sauber, Arbeitsschutz gut, Büromöbel sehr schlecht

Kommunikation

Schlechte bis keine Kommunikation es sei denn es geht um negative Dinge. Diese verbreiten sich wie ein Lauffeuer

Gleichberechtigung

Büro keine Probleme, im Betrieb eher negative Erfahrungen

Interessante Aufgaben

Einarbeitung mangelhaft, Verbesserungen werden nicht wahrgenommen

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Arbeit in einem dynamischen Team, in dem eigenverantwortliches Arbeiten gefördert und unterstützt wird.

4,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man arbeitet in einem dynamischen Team, das viel Spielraum bei der Erreichung der Ziele lässt. Das eigenverantwortlich Arbeiten wird gefördert und dabei auch das über den Tellerrand hinaus denken. Die Zusammenarbeit mit Kollegen aus verschiedenen Bereichen ist inspirierend und fördert ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet Hand in Hand. Insgesamt bietet das Unternehmen ein Umfeld, in dem Eigeninitiative gefördert wird und man sich kontinuierlich weiterentwickeln kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

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Eine Firma schafft sich selbst ab! Am Papier und mit dem Mund die Besten. Realität: Das Gegenteil

1,8
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Liebenscheid gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man kann sich die Aufgaben und Termine selbst einteilen.
Lohn kommt mehr als pünktlich.
Besser werdende Benefits und Sozialleistungen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich denke das ist aus den o.g. Punkten deutlich geworden.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Struktur einbringen, zusätzliches Personal einstellen.

Im aktuell anstehenden Verkauf am Besten USA, Frankreich und Deutschland voneinander trennen.

Arbeitsatmosphäre

Die eigene Meinung, Handeln aus Ausbildung oder Erfahrung heraus, Rechtsempfindung und Rechtsverpflichtung sind unerwünscht, Man soll nur so agieren und so monoton wie möglich argumentieren, wie es dem Vorgesetzten zusagt.
Man bekommt zwar oft ein "Danke". Jedoch erscheint dieses so, als wäre es nur gesagt, um es gesagt zu haben. Echte Wertschätzung ist nicht vorhanden. Der Vorgesetzte weiß eigentlich nicht mal, was man in Wirklichkeit alles macht, was nicht zum Aufgabengebiet gehört.

Auch wenn man falsch gegangene Wege/ Handlungsausrichtungen o. ä. belegen kann, werden die falschen Leute in den Himmel gehoben, weiter gefördert und Missstände schöngeredet und vertuscht. Mitarbeiter*innen, und die Probleme aufzeigenden Leute werden kontinuierlich in den Allerwertesten getreten.

Image

Die wenigsten Mitarbeiter sind glücklich mit der Situation und der Firma.
Ich schäme mich mittlerweile sogar, dass ich hier arbeite, da die Werte für die ich einstehe und die die mein Berufsbild eigentlich ausmachen, mit Füßen getreten werden.
Lokale Werbung, um das Image in der Gegend zu verbessern wird oft unterbunden und wenn sie stattfinden darf, dann stark durch USA kontrolliert.
Die Firmen Hompage ist nur auf Englisch verfügbar, was viele Leute die sich dafür interessieren würden abschreckt.

Work-Life-Balance

Leider muss man hier einen Stern geben, um etwas schreiben zu können.

Wenn man den Job macht und möchte seinem eigenen, sowie dem Aufgaben Anspruch und dem Arbeitsvolumen nachkommen und sich und die Vorgesetzten zufriedenstellen möchte, kann man hier übernachten.
Leider trifft ein Teil der Kollegen dauerhafte Überstunden und selbst keine Ruhe und Dauererreichbarkeit in der Freizeit, Urlaub oder Krankheit.

Es werden immer mehr Arbeiten und Aufgaben aufgebürdet, auch wesentlich über die eigenen Bereiche hinaus, ohne das zusätzliches Personal eingestellt wird.

Teilweise gehen Mitarbeiter sogar, ohne dass jemand neues eingestellt wird. Hier werden die Aufgaben dann auf die übrig gebliebenen Schultern geladen.

Wenn man Work-Life-Balance haben möchte, dann muss man sich diese gnadenlos selbst einfordern und einfach ab einem gewissen Punkt liegen lassen und passend Feierabend machen.

Karriere/Weiterbildung

Meist nur unter den Umständen möglich, dass es im Nachgang Geld spart, oder die Ausbildungsumstände der amerikanischen Mutter zusagen.

Meist ist das Ergebnis mehr Arbeit für das gleiche Geld.

Andere "Lieblinge" hingegen dürfen jegliche Weiterbildung machen und sich im Nachgang die Lohnerhöhung einfordern.

Man soll andere Aufgaben und mehr Verantwortung übernehmen, weil es ja gemacht werden muss und zu wenig Kollegen für Zusatzaufgaben vorhanden sind. Gleichzeitig bekommt man aber gesagt, dass die zusätzlichen Aufgaben nicht zu der eigenen Stelle gehören - WAS DENN JETZT??!

Gehalt/Benefits

Entgegen dem Branchendurchschnitt und der Zusatzaufgaben ist der Verdienst ein Schmerzensgeld.
Es wird sogar versucht, per einseitiger Vertragsänderung den vertraglich geregelten Bonus zu beschneiden, indem man die Beurteilungskriterien unklar macht.
Auch hier hat das an den Tag gelegte Verhalten Einwirkung auf Vertrauen und Zusammenhalt, welcher ohnehin schon gering ist.

Positiv: Es werden allmählich, wie es seit Jahren eigentlich gängige Praxis ist in anderen Firmen, zusätzliche Krankenversicherungen und Bonusprogramme geplant und eingeführt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Alles schön und gut, solange es mit reden gemacht werden kann. Sobald wirklich Geld für Ziele in den Bereichen in die Hand genommen werden muss, dann sind die aufgefallenen Punkte oftmals gar nicht mehr so wichtig.
Kosten dafür müssen dann "versteckt" werden.

Kollegenzusammenhalt

Man kann förmlich zusehen, wie der Zusammenhalt aufgrund der Umstände und falschen, oder ausbleibenden Handlungen der Firmenführung, am Standort sowie global, abnimmt.
Jeder gegen jeden......Man hat das Messer im Rücken, schon bevor man sich komplett umgedreht hat. Wird seitens der Führung korrektives Verhalten eingesetzt - FEHLANZEIGE.
Und selbst wenn, dann wird der Vorgesetzte gar nicht ernst genommen, weil die Gegenseite längst weiß, dass ohnehin nichts folgt.

Ein Gesamtpaket, was nur zu Unzufriedenheit führen kann und die letzten Mitarbeiter, die Interesse an einem laufenden System haben verärgert und weiter wegrücken lässt.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen werden auch in fortgeschrittenem Alter eingestellt.
Auf deren Belange wird eingegangen.
Ab einem gewissen Alter bekommen Mitarbeiter zusätzliche Tage "Altersfreizeit".
Nach Erkrankung wird auf Wiedereingliederung und gesundheitsgerechten Einsatz geachtet.

Vorgesetztenverhalten

Am Standort: Nett und für Gespräche zu haben. Es wird allerdings in keiner Weise zugehört, geschwiege denn verstanden oder umgesetzt.
Sozial inkompetent, konfliktscheu, inkonsequent und leider ehrlich gesagt falsch am Platz.

Global: Man könnte mit der richtigen Führung was richtig gutes aus der Firma machen. 80% des Potenzials wird durch unpassende Strukturen, falschen Vorgaben und persönlichen Animositäten verschwendet.
Oft werden die Mitarbeiter befördert, die persönlich gut gestellt sind, damit diese als Marionette benutzt werden können.

Seitens USA und Frankreich wird man weder ernst genommen, noch kann man agieren, wie es in dieser Position eigentlich angebracht wäre. Man soll brav auf seinem Stülchen sitzen und das tun, was man vorgegeben bekommt.

Arbeitsbedingungen

Technik teilweise veraltet und nicht konform der Aufgabe oder Sicherheit. Jedoch werden allmählich Fortschritte gemacht und Probleme erkannt.

Irgendwann kommt die Firma bei Industrie 2.0 an – ich glaube fest daran.

Kommunikation

Mitteilungen an die Produktion werden in für das Personal unverständlichen Satzphrasen und Floskeln verpackt, sodass eine Hinterfragung gar nicht erst aufkommt.

Die interne Kommunikation ist unter den meisten Kollegen am Standort Liebenscheid okay.
Jedoch ist die Kommunikation, das Zuhören und die daraus resultierende Handlung im Kontakt zu Kollegen aus USA oder Frankreich oftmals herabsetzend und unmeschlich. Frauen werden von manchen Kollegen behandelt als wären sie schlechter.
Man sollte sich diesen Kontakt ersparen, sofern man es kann.
Hier interessiert nur das Weiterkommen und umsetzen der Dinge dieser Kollegen.

Gleichberechtigung

Frauen werden klein gehalten und wie zweite Wahl behandelt.
Manche bekommen vom Vorgesetzten oft über den Mund gefahren oder diesen gar verboten.
Die Bezahlung gegenüber gleichwertiger Stellen fällt ebenfalls geringer aus.
Die amerikanische Mutter sowie der Präsident der Firma wachen gut darüber, dass selbst wenn die Ausbildung und/oder das Können nachweislich besser ist, Führungspositionen wie "Director" oder "Chief...." definitiv in den USA oder in Frankreich vergeben werden.
Somit ist ein Weiterkommen bzw. der Aufstieg stark limitiert und mehr als überschaubar.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich:
Von meinem Job her ist der Bereich spannend, sehr abwechslungsreich und macht Spaß, weswegen ich ihn vor einigen Jahren auch wählte.

Diese "Bude" hat es mir allerdings so leid gemacht, dass ich in einen anderen Bereich wechseln werde.

Sollte man doch noch mal das Empfinden verspüren, Spaß an seinem erlernten Beruf zu finden und eine Aufgabe zu erledigen, kommt ein Mitarbeiter der amerikanischen Mutter und sagt einem, wie es zu erledigen ist. Ob die Grundlagen, oder Gesetzeslage in Deutschland eine andere ist interessiert weder, noch wird es verstanden......auch nicht nach einem, 10, 100 oder 1000 Gesprächen, Erklärungen und Diskussionen und Aufzeigen der Tatsachen.

Ein weiteres ganz gravierendes Problem:
Durch die "bloß keine indirekten Leute einstellen" Mentalität der Firma und der Hörigkeit gegenüber der oberen Etage und Animositäten eines Firmen Präsidenten ist die Mehrheit der Kollegen gnadenlos mit Aufgaben, die eigentlich nicht in Ihren Bereich gehören, unnötigen Belanglosigkeiten, abwenden von gesetzeswidrigen Dingen und überflüssigen Tätigkeiten und Aufgaben radikal überlastet.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 8 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird NobelClad Europe durchschnittlich mit 2,1 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Chemie (3,3 Punkte). 0% der Bewertenden würden NobelClad Europe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 8 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Gehalt/Benefits und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 8 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich NobelClad Europe als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gleichberechtigung noch verbessern kann.