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Unternehmenskultur

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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 6 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei NobelClad Europe die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 2,2 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 8 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
NobelClad Europe
Branchendurchschnitt: Chemie

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
NobelClad Europe
Branchendurchschnitt: Chemie

Die meist gewählten Kulturfaktoren

6 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter überfordern

    FührungTraditionell

    83%

  • Nichts entscheiden

    Strategische RichtungTraditionell

    83%

  • Fakten ausblenden

    Umgang miteinanderModern

    83%

  • Keine andere Meinung gelten lassen

    Umgang miteinanderTraditionell

    83%

  • Rücksichtslos sein

    Umgang miteinanderTraditionell

    83%

  • Sich überlasten

    Work-Life BalanceTraditionell

    83%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Führungskraft

Arbeitsatmosphäre
Ich habe einen Umgangston erlebt, den ich auch Jahre später für vollkommen unangemessen halte.
Nach meiner Erinnerung fielen gegenüber Mitarbeitern sinngemäß Aussagen wie, beim Anblick der Mannschaft könne man schon wieder „kotzen“, man sei ein Haufen „Nichtskönner“ oder müsse froh sein, überhaupt dort beschäftigt zu sein, weil einen mit dieser Einstellung ohnehin niemand anderes nehmen würde.
Auch persönliche Herabsetzungen wurden nach meinem Eindruck gerne als Spaß verkauft.
Nachdem ich Vater geworden war, wurde beispielsweise vor Mitarbeitern sinngemäß darüber gescherzt, mein Kind könne aufgrund meines Aussehens kaum von mir sein und meine Frau könne froh sein, wenn ich möglichst lange arbeiten sei.
Ich kann über mich selbst lachen. Aber eine Führungskraft sollte den Unterschied zwischen Humor und öffentlicher Herabsetzung kennen.
Mein Eindruck war irgendwann ganz einfach:
Menschen wurden eher klein gehalten als aufgebaut.

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1,0
KommunikationEx-Führungskraft

Kommunikation
Kommunikation empfand ich zu häufig als Einbahnstraße.
Vorgaben von oben nach unten funktionierten sehr gut. Bei fachlichen Einwänden oder Verbesserungsvorschlägen in die andere Richtung war mein Eindruck teilweise ein anderer.
Besonders bedenklich wird eine solche Kultur meiner Meinung nach dann, wenn Mitarbeiter irgendwann überlegen, ob sie ein Problem überhaupt noch ansprechen sollen, weil Schweigen persönlich angenehmer sein könnte als Widerspruch.
Gerade im technischen, bergbaulichen und sprengtechnischen Umfeld halte ich das für gefährlich.
Ein Mitarbeiter, der widerspricht, ist nicht automatisch illoyal. Manchmal ist derjenige besonders loyal, der den Mund aufmacht, bevor etwas schiefläuft.

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4,0
KollegenzusammenhaltEx-Führungskraft

Kollegenzusammenhalt
Hier möchte ich ausdrücklich differenzieren.
Da ich Schichtführer und Sprengberechtigter war, spreche ich bewusst von den Mitarbeitern beziehungsweise der Mannschaft, für die beziehungsweise mit der ich gearbeitet habe.
Viele davon waren das Positive an diesem Arbeitsplatz.
Ich habe fachlich versierte, belastbare und engagierte Menschen erlebt, die unter teilweise schwierigen Bedingungen ihre Leistung gebracht haben.
Gerade deshalb empfand ich den Umgang mit ihnen teilweise als besonders enttäuschend.
Die Mannschaft war nach meiner persönlichen Erfahrung nicht das Kernproblem. Geteiltes Leid!

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1,0
Work-Life-BalanceEx-Führungskraft

Work-Life-Balance
Versprochen beziehungsweise vermittelt wurden nach meiner Erinnerung Fünf-Tage-Woche, Flexibilität und Familienfreundlichkeit.
Meine praktische Erfahrung war deutlich anders.
Samstagsarbeit und damit faktisch regelmäßig eine Sechs-Tage-Woche spielten eine erhebliche Rolle. Wer aus familiären oder persönlichen Gründen einmal nicht zur Verfügung stand, musste nach meinem Erleben zumindest damit rechnen, dass daraus unangenehmer Druck entstand.
Natürlich muss ein Produktionsbetrieb planen können.
Aber Familienfreundlichkeit zeigt sich nicht im Bewerbungsgespräch.
Sie zeigt sich genau an dem Samstag, an dem ein Vater oder eine Mutter sagt: Heute kann ich nicht.

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1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Führungskraft

Vorgesetztenverhalten
Für mich der mit Abstand kritischste Punkt.
Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde mir ein ausgesprochen negatives Bild von Teilen der vorhandenen Mannschaft vermittelt.
Als ich die Menschen selbst kennenlernte und Verantwortung für sie übernahm, stellte ich vielfach etwas völlig anderes fest: fachlich fähige Menschen mit erheblicher Leistungsbereitschaft.
Mit der Zeit wollte ich eine Führungskultur, die ich als abwertend empfand, nicht mehr mittragen.
Besonders problematisch empfand ich den Umgang mit sachlicher Kritik. Mein Eindruck war irgendwann:
Eigenständiges Denken war willkommen – solange dabei die gewünschte Meinung herauskam.
Gute Ideen und Verbesserungen wurden nach meiner Wahrnehmung nicht immer den Mitarbeitern zugerechnet, von denen sie tatsächlich stammten. Bei Problemen entstand dagegen schnell der gegenteilige Eindruck.
Kurz gesagt:
Erfolg wanderte nach meinem Empfinden häufig nach oben. Verantwortung für Probleme nach unten.
Das ist für mich keine Führungskultur, in der starke Mitarbeiter langfristig bleiben wollen.

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5,0
Interessante AufgabenEx-Führungskraft

Interessante Aufgaben
Hier würde ich bewusst sehr positiv bewerten.
Die eigentliche Arbeit war außergewöhnlich und fachlich spannend.
Sprengtechnik, Untertagebetrieb und das besondere Herstellungsverfahren machen diesen Arbeitsplatz für Menschen mit technischem Interesse tatsächlich interessant.
Das Tragische ist gerade, dass nicht die Arbeit mein Problem war.
Der Standort hätte aufgrund seiner Technik, des Produktes und vieler guter Mitarbeiter das Potenzial, ein hervorragender Arbeitsplatz zu sein.
Meine Kritik richtet sich deshalb ausdrücklich nicht gegen die Tätigkeit.
Sie richtet sich gegen die Art und Weise, wie ich Führung, Wertschätzung und bestimmte betriebliche Abläufe erlebt habe.

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