Getränkeautomat. Klimaanlage. Menschlichkeit – WANN KOMMT ENDLICH WAS?!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass die Kolleg*innen zusammenhalten – weil sonst keiner hinter uns steht.
Der Zusammenhalt unter den Arbeitern ist das Einzige, was einen durch den Tag bringt. Aber das hat NICHTS mit der Firma zu tun – sondern damit, dass wir uns gegenseitig nicht untergehen lassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fast alles, was mit Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und Menschenwürde zu tun hat.
• Keine Klimaanlage, kein Wasser, kein Respekt.
• Wir arbeiten in einer verdammten Sauna, aber Hauptsache, das Büro ist kühl.
• Getränke müssen wir uns selbst organisieren, und selbst das klappt kaum.
• Vorgesetzte schauen weg oder reden alles klein.
• Die Gesundheit der Mitarbeitenden interessiert niemanden.
• Kommunikation? Lächerlich. Weiterbildung? Nicht vorhanden.
• Statt Lösungen gibt es Druck, Stress und Schweigen.
So behandelt man keine Menschen. Punkt.
Verbesserungsvorschläge
• Stellt endlich funktionierende Klimaanlagen auf, damit wir nicht mehr bei 37 Grad in einer Sauna arbeiten müssen.
• Bringt Getränkeautomaten her – kostenlos! Kein Mensch sollte dafür zahlen müssen, bei der Hitze nicht umzukippen.
• Sorgt für menschenwürdige Bedingungen, nicht nur für euch im Büro.
• Hört endlich auf, die Mitarbeitenden wie Maschinen zu behandeln.
• Installiert einen Betriebsrat oder erlaubt eine faire Vertretung der Arbeiter*innen.
• Schafft eine Atmosphäre, in der man nicht täglich ans Aufgeben denkt.
• Ihr verlangt Leistung – dann liefert auch selbst mal was, nämlich Respekt und Schutz.
Arbeitsatmosphäre
Kaum auszuhalten. Die Stimmung ist im Keller, weil alle am Limit sind – körperlich und psychisch. Bei 37 Grad und ohne Klimaanlage herrscht keine „Atmosphäre“, sondern eine Qualzone. Kein Respekt, kein Entgegenkommen. Man fühlt sich wie ein austauschbares Werkzeug.
Image
Nach außen wird gern glänzt – innen sieht’s übel aus. Es wird eine schöne Fassade aufgebaut, aber wer hier arbeitet, merkt schnell: Das hat mit echtem Respekt und fairer Arbeit nichts zu tun.
Work-Life-Balance
Gibt es nicht. Wer hier arbeitet, hat danach keine Energie mehr für Leben. Die Schichten sind hart, Pausen unzureichend, keine Flexibilität, keine Rücksicht. Du gibst alles – und bekommst gar nichts zurück.
Karriere/Weiterbildung
Nicht empfehlenswert, weil keine Klima, keine kostenlose Getränke, wenig Geld. Aber wenn du schön am schleimen bist, kann man da was machen sonst gar nicht.
Gehalt/Benefits
Viel zu wenig für das, was verlangt wird. Für das Geld steht man bei 37 Grad in der Hitze und darf sich auch noch anhören, man solle mehr Leistung bringen. Kein Urlaubsgeld, keine echte Anerkennung. Ausbeutung pur.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gibt’s nicht. Weder in Bezug auf die Menschen noch auf die Umwelt. Hier zählt nur Produktivität. Mitarbeitergesundheit, Energieverbrauch oder fairer Umgang sind einfach nicht relevant für die Führung.
Kollegenzusammenhalt
Das Einzige, was hier noch funktioniert. Wir halten zusammen, weil wir wissen, dass sonst keiner auf uns schaut. Der Zusammenhalt ist nicht durch die Firma gewachsen, sondern aus dem puren Überlebensinstinkt.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektlos und rücksichtslos. Ältere Kollegen werden genauso durchgeprügelt wie alle anderen – obwohl sie gesundheitlich oft am Limit sind. Keine Unterstützung, keine Erleichterung, keine Wertschätzung.
Vorgesetztenverhalten
Arrogant, ignorant, und von oben herab. Probleme wie extreme Hitze oder fehlende Getränke werden einfach ignoriert. Hauptsache, die Zahlen stimmen. Menschlichkeit? Fehlanzeige. Stattdessen wird von oben Druck gemacht, bis man zusammenbricht.
Kommunikation
Nicht vorhanden oder komplett sinnlos. Es wird nichts ehrlich angesprochen, Probleme werden ignoriert oder schön geredet. Auf Rückmeldungen oder Hinweise von Mitarbeitern wird null reagiert. Viel reden – nichts tun.
Gleichberechtigung
Ein schlechter Witz. Wer sich gut mit den Vorgesetzten stellt, bekommt Vorteile. Der Rest wird vergessen. Fairness? Keine Spur. Es wird nicht nach Leistung, sondern nach Sympathie verteilt.
Interessante Aufgaben
Interessant? Eher monoton, belastend und unterbezahlt. Die Aufgaben sind meistens körperlich hart, oft schlecht organisiert, und man wird einfach reingeschoben. Kein Entwicklungsspielraum, keine Wertschätzung.