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Nortal 
AG
Bewertungen

122 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 4,6Weiterempfehlung: 92%
Score-Details

122 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

111 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 10 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von Nortal AG über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Ein toller Arbeitsplatz.

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Faire Behandlung, gute Bezahlung, familiäre Atmosphäre.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

/

Verbesserungsvorschläge

/

Arbeitsatmosphäre

Ich bin sehr zufrieden. Sowohl die Kollegen, als auch die Vorgesetzten, geben einem stetig Feedback. Man wird respektvoll und tolerant behandelt.

Image

Das Image der Nortal AG ist gut und das ist auch vollkommen gerechtfertigt.

Work-Life-Balance

Je nach Projektphase kann es schon einmal stressiger sein, allerdings kann man alle Überstunden abbauen, oder sich auszahlen lassen. Man kann so arbeiten, wie es am besten ins Leben passt.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt mehrere Tage im Jahr, die zur Weiterbildung genutzt werden können. Es können Schulungen besucht und Zertifikate erworben werden.

Gehalt/Sozialleistungen

Ich kann mich nicht beklagen. Ich bekomme das Gehalt, das ich mir vorgestellt habe. Es wird regelmäßig über die Gehälter verhandelt, sodass es auch Potential nach oben gibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr gut.

Kollegenzusammenhalt

Mehrere Standorte arbeiten intensiv zusammen. Der Kollegenzusammenhalt war vom ersten Tag an super.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich nicht viel sagen. Unser Team hat ein eher jüngeres Durchschnittsalter.

Vorgesetztenverhalten

Ich persönlich habe einen sehr guten Vorgesetzten. Er hört zu, nimmt sich Zeit und ist immer zu sprechen, falls mir etwas auf dem Herzen liegt.

Arbeitsbedingungen

Unsere Büros sind gut erreichbar und modern. Es gibt nichts zu beklagen.

Kommunikation

Die Kommunikation funktioniert. Ich habe nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich selbst trage allerdings auch dazu bei und halte Kollegen und Vorgesetzte auf dem Laufenden, soweit ich kann.

Gleichberechtigung

Meine Ansicht nach sehr gut. Ich werde genauso fair behandelt, wie meine männlichen Kollegen auch.


Interessante Aufgaben

Wachstum, Wachstum, Wachstum - die viel beschworene Mitarbeiter-Orientierung bleibt auf der Strecke

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Alles in allem okay. Die meisten Kollegen sind hilfsbereit und kommunikativ. Allerdings weigern sich Führungskräfte immer wieder ein „Nein“ zu akzeptieren. Teilweise werden sogar persönlich angriffige Argumentationsmuster gewählt. Da wird der Ergebnisdruck des Vorstands weitgehend ungefiltert weitergegeben.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wurde lange als großes Alleinstellungsmerkmal beworben. Bestätigen kann ich das nicht. Ich mache seit dem ersten Tag Überstunden. Problematisch ist auch, dass weit überwiegend Berufseinsteiger eingestellt werden. Erfahrene Kollegen müssen dann gleichermaßen als Berater, Projektleiter, Vertriebler und Ausbilder gewähren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Share Seife auf der Toilette aber der Vorstand mit SUV in der Stadt unterwegs.

Kollegenzusammenhalt

Unter Kollegen sehr gut - Bereichs-/Teamleitung entfernt sich zunehmend.

Vorgesetztenverhalten

Grundsätzlich immer ein offenes Ohr. Jedoch wird auf Kritik nicht reagiert. Ich selbst habe schon erlebt wie mir erwidert wurde „Unser Erfolg gibt uns recht.“

Kommunikation

Es gibt einige Kommunikationsformate. Vor allem das wöchentliche Montagsmeeting empfand ich zu Beginn als innovatives Format. Inzwischen werden jedoch überwiegend Belanglosigkeiten kommuniziert. Kritik und Schwierigkeiten werden systematisch ausgeblendet. Z. B. werden neue Mitarbeiter überschwänglich begrüßt- wenn ein Kollege das Unternehmen verlässt, erfährt man erst davon, wenn die Handynummer vergeben wurde.

Gleichberechtigung

Es entsteht vermehrt der Eindruck, dass Beförderungen und Prämienzahlung auch von persönlicher Sympathie abhängig ist.

Interessante Aufgaben

Es wird gemacht, was Folgeaufträge verspricht.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Arbeitgeber-Kommentar

Kadi Tamkõrv, HR Director
Kadi TamkõrvHR Director

Liebe Kollegin/lieber Kollege,

danke für deine ehrliche Beurteilung. An vielen Stellen fühle ich eine gewisse Enttäuschung bei dir. Es liegt mir sehr am Herzen die Gründe dafür im Detail zu verstehen, um möglichst schnell effektive Gegenmaßnahmen auszuarbeiten.

Zunächst einmal freut es mich, dass du den Zusammenhalt unter den Kolleg*innen schätzt und das Team als kommunikativ und hilfsbereit erlebst. Das ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die gute Arbeitsatmosphäre. Du bemängelst jedoch, dass wachstumsbedingt die Mitarbeiterorientierung auf der Strecke bleibt. Es steht nach wie vor in unserem Bestreben, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und unser Team menschlich zu stärken. Dafür, dass wir das in Deinem Fall nicht realisieren konnten, möchte ich mich aufrichtig entschuldigen. In keinem Fall soll der Eindruck entstehen, dass das Wachstum die bestehenden Unternehmenswerte schwächt.

Weiterhin schreibst Du, dass sich Mitarbeitende und die Führungsebene zunehmend voneinander entfernen und auf Kritik nicht reagiert wird. Dieser Eindruck überrascht mich, da wir eine sehr offene Fehlerkultur leben und erst kürzlich die Intervalle zwischen den Feedbackrunden verkürzten, um das Klima im Unternehmen noch besser zu greifen und entsprechend zu reagieren. Ende vergangenen Jahres gab es zudem eine unternehmensweite Mitarbeiterumfrage, die im Detail ausgewertet wurde und die Ergebnisse ausführlich besprochen und in den Plan für 2021 aufgenommen wurden. Wie Du selbst feststellst, hat man bei uns stets „ein offenes Ohr“ füreinander. Vielleicht kannst Du uns, beruhend auf Deinen individuellen Erfahrungen, Impulse geben, wie wir uns hier weiter verbessern können? Erschrocken hat mich Deine Einschätzung, dass ein „Nein“ nicht akzeptiert wird und du dich zum Teil persönlich angegriffen fühlst. So etwas darf nicht passieren und es wäre mir sehr wichtig, wenn wir uns zu diesem Punkt zusammensetzen. Ich möchte verstehen, warum du dich so fühlst. Wir sind fortlaufend bestrebt den neuen Umständen gerecht zu werden, an ihnen zu wachsen und zugleich die bestehenden Werte zu bewahren. Deine Bewertung sehe ich als wichtige Chance, die unterschiedlichen Perspektiven optimal zu verstehen und entsprechend zu reagieren.

Etwas enttäuscht hat mich Deine Einschätzung, dass „Beförderungen und Prämienzahlung auch von persönlicher Sympathie“ abhängen. Wie du weißt, haben wir u. a. mit dem Gleichstellungsbeauftragten als erste, anonyme Anlaufstelle ein System etabliert, das die interne Gleichberechtigung sicherstellt. Dein Eindruck einer Ungleichbehandlung, ist für mich zunächst nur schwer nachvollziehbar. Um besser zu verstehen, an welcher Stelle es hier deiner Meinung nach Schwächen gibt, freue ich mich auch hier über den persönlichen Austausch.

Zuletzt fehlen dir interessante Aufgaben und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Dass Projekte auch mit Augenmerk auf mögliche Folgeaufträge geschlossen werden, ist zur Sicherung der Gehälter und Arbeitsplätze unerlässlich. Insgesamt konnten wir in der derzeitigen Situation beweisen, dass wir ein zuverlässiger und krisensicherer Arbeitgeber sind, der die Gesundheit des Teams ernst nimmt. Überstunden sollten niemals zur Regel werden, sind aber in manchen Situationen unvermeidbar. Für solche Phasen wurde die Möglichkeit des Freizeitausgleichs und der Ausbezahlung der Überstunden geschaffen. Niemand soll bei uns das Gefühl bekommen, dass der Einsatz nicht angemessen ausgeglichen wird. Oft hilft es solche Themen mit der Teamleitung zu besprechen oder gemeinsam im Team eine Lösung zu finden, damit eine einseitige Belastung künftig vermieden wird. Wie du bereits eingangs so schön auf den Punkt brachtest, sind die Kolleg*innen bei uns immer sehr hilfsbereit und alle ziehen an einem Strang. Hinter den Positionen stehen aber immer auch nur Menschen. Und nicht immer werden Unzufriedenheiten von anderen in dem individuell empfundenen Maß wahrgenommen.

Insgesamt nehme ich aus deinem Feedback wichtige Erkenntnisse mit in das neue Jahr und ich bin davon überzeugt, dass wir im Dialog einen gemeinsamen Weg finden, damit du in Zukunft bei uns wieder das findest, was du dir wünschst und wir auch in schwierigen Zeiten als weiterhin Einheit zusammenstehen.

Viele Grüße,

Kadi

/in english/ Dear colleague,

Thank you for your open and honest feedback. It’s valuable for me as it helps to understand where we as a company could be better to create a good employee experience for you and other colleagues also.

First of all, I am pleased that you highly appreciate our colleagues and you find your team being communicative and helpful. This is important for a good working atmosphere.

However, you criticise that employee orientation has fallen with the growth of the company. It is still our aim to respond to everyone’s needs and to strengthen our team on a human level. I would like to sincerely apologise for the fact that we were not able to realise this in your case. Growth should not weaken existing company values. Furthermore, you write that managers are increasingly distancing themselves from the employees and that criticism is not being responded to. To be honest, I am a bit surprised.
Openness is part of our company culture and a few months ago we started with regular 1:1’feedbacks between employee and manager with the aim to create even more moments when an employee can discuss topics that are important for him/her.

It’s important to get regular feedback from employees. Last December we had a survey where all employees had a possibility to make their voice heard. We discussed a lot around survey results and based on that we agreed on focuses for that year. For example, one key focus is related to develop our manager's soft skills and supporting their growth. Your assessment that „no“ is not accepted by managers, was surprising as this shouldn’t be the way how people act in our company. I will be thankful if you could find a possibility to meet me and we could discuss that topic so I could understand better your view on that.

It’s difficult to understand your assessment that "promotions and bonus payments depend on personal sympathy". As you know, we have established a system that ensures internal equality with the Equal Opportunities Officer as the first, anonymous point of contact. Again, it would be good to meet you and to talk about that topic also that I could understand your worries better.

Finally, you feel there is a lack of interesting tasks and work-life balance. Of course, there are periods when the workload is more intense for everyone and over hours are unavoidable, but over time should never become the rule. For such phases, the possibility of compensatory time off and overtime payment has been created. No one should get the feeling that their efforts are not adequately compensated. Please discuss such issues with your manager to find the best solution for you and your team during the heavy workload periods. As you said so well at the beginning, our colleagues are always very helpful and everyone pulls together. But there are always people behind the positions and dissatisfaction is not always perceived by others to the extent that it is perceived individually.

Summed up, I take important insights from your feedback into the new year and I am convinced that we will find a common path in dialogue. I hope that in the future you will see positive changes and can be proud of working in team and company.

All the best,

Kadi

Der Mitarbeiter im Mittelpunkt

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es steht wirklich der Mitarbeiter im Mittelpunkt. Das ist hier kein leeres Versprechen. Es gibt viele Feedbackgespräche und immer ein offenes Ohr bei Teamleitern etc. Auch der Vorstand nimmt sich Zeit für "Kummer". Warum sie das tun? Weil sie wissen, dass alle Arbeitnehmer wirklich gute Arbeit leisten (und das auch weiterhin tun sollen).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts. Ich kann die Firma wirklich empfehlen.

Verbesserungsvorschläge

Fällt mir wenig ein. Selbst in der Conronazeit macht die Firma eine gute Figur. Etwas schwierig, es gibt aktuell zu viele Vakanzen. Somit aktuell viel Arbeit für wenig Schultern. aber die Arbeitsstellen sind ausgeschrieben.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Tolle Kollegen und Chefs, spannende Projekte,...

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Schütze Consulting AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Kollegen und Chefs, spannende Projekte, würde wieder dort anfangen!

Karriere/Weiterbildung

noch nie ein Weiterbildungswunsch abgelehnt

Gehalt/Sozialleistungen

sehr fair

Arbeitsbedingungen

neues Büro

Kommunikation

offen und sehr transparent


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Leider zu viele Widersprüche, und einfach keinen Spaß mehr bei der Arbeit.

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Corona Situation wird vorbildlich behandelt.

Der Umgang mit und vom Vorstand ist fabelhaft, wenn es danach ginge, würde ich "ex-Schütze" nicht verlassen.

Menschlich ist sehr viel einfach nur top.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann es einfach nicht mehr hören... (Nur diese Erläuterung nervt mich so tierisch, dass ich schon keine Lust mehr habe darüber nachzudenken...) Wenn direkt kurz nach dem neuen Geschäftsjahres der Satz: "Es ist kein Geld verfügbar" kommt, plant bitte das Budget für bestimmte Abteilungen ordentlicher.

Es gibt Mitarbeiter die studiert sind, über 4 Jahre bei Schütze arbeiten und weniger verdienen als Werkstudenten. (auf 100% gerechnet) Sowas ist nicht fair und hat auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Die "Frauenquote" wird leider vor die Qualität der Mitarbeiter gestellt. Warum werden nicht einfach alle gleich behandelt?

Persönlich finde ich einige der neuen Projekte überhaupt nicht demokratisch.

Verbesserungsvorschläge

Wenn Mitarbeiter schon Kritik äußern, sollte man darauf eingehen, diese ernst nehmen und diese nicht ignorieren.

Budget besser planen und nicht jeden Cent umdrehen, das bringt keinem was und ist im Endeffekt teurer.

Ganz dringend: Gehälter anpassen! Hier herrscht die größte Ungerechtigkeit im Sinne der allgemeinen Gleichberechtigung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist im allgemein gut, wechselt aber tagesabhängig stark.

Image

Habe nichts negatives, aber auch nichts positives gehört.

Work-Life-Balance

Okay, solange keine Projekte anstehen.
Überstunden können in der Regel aber abgebaut werden.

Karriere/Weiterbildung

Es gab mal jährliche* Weiterbildungen, mehr aber auch nicht.
Karriere kann man nicht wirklich machen.

*Stark Abteilungsabhängig

Gehalt/Sozialleistungen

Laut des Managements ist einfach kein Geld verfügbar. Es wurde zwei mal eine Gehaltserhöhung auf "später" verschoben.

Gehalt ist dadurch inzwischen leicht unter dem bundesweitem Durchschnitt.

Wenigstens gab es "Coronageld"

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Mülltrennung (was mich sehr wundert), sonst aber gut.

Kollegenzusammenhalt

Im Team sehr gut, aber Team- / Abteilungs- übergreifend eher mau.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen, daher gleich, wie mit allen anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Oft hat das Management mehr mit sich selber zu tun, als mit ihren Mitarbeitern.

Arbeitsbedingungen

Technisch sind die Arbeitsplätze oft im unteren bis mittleren Budget angesiedelt und damit oft unterdimensionalisiert.

Es wird zu allem "ja & amen" gesagt auch, wenn es gegen bestimmte Aspekte spricht.*

*Abteilungsabhängig

Kommunikation

Kommunikation wird zwar groß geschrieben, aber es passieren zu oft die gleichen Fehler.

Gleichberechtigung

Die "Frauenquote" wird vorgelebt, was dazu führt, dass eben nicht alle GLEICH behandelt werden.

Mitarbeiter werden manchmal nach persönlichen befinden bevorzugt/benachteiligt.

Interessante Aufgaben

Leider schon lange keine interessante Aufgaben mehr gehabt, da nach Aussagen des Managements kein Geld vorhanden ist.

Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Dein Feedback. Ich spreche Dich als Kollegin / Kollegen an, da Du davon sprichst, dass Du uns erst noch verlassen wirst. Das finde ich bedauerlich. Spaß bei der Arbeit halte ich, wie Du auch, für sehr wichtig. Schade, dass Du ihn verloren hast. Gibt es eine Möglichkeit das wieder zu ändern?

Du schreibst, dass wir im Management oft mehr mit uns selbst zu tun haben als mit unseren Kolleginnen und Kollegen. Deine Sichtweise kann ich nachvollziehen. Gerade die Corona-Pandemie und die damit verbunden Aufgabe, vieles neu zu organisieren, die IT reibungslos laufen zu lassen sowie Mitarbeitenden und Kunden durch diese Zeit zu führen, bindet viel Kraft und damit auch Fokus. Aber Zeit für- und miteinander ist wichtig. Daher haben wir in diesem Monat die regelmäßigen 1:1 Feedbacks eingeführt. Dieses Format soll sicherstellen, dass gerade in Zeiten der Arbeit von zu Hause der Kontakt nicht verloren geht. Ende Januar, Anfang Februar werten wir aus, ob diese Maßnahme als gut und angemessen wahrgenommen wird.

Unserem Unternehmen geht es – im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen in der aktuellen Lage – gut. Unsere Expertise und unser Können sind bei unseren Kunden sehr gefragt. Darüber freuen wir uns, denn damit sind wir ein langfristig sicherer und auch spannender Arbeitgeber. Natürlich haben wir im Rahmen der Pandemie Sicherungsmaßnahmen getroffen. Vielen Dank, dass Du unseren Umgang mit Corona als „vorbildlich“ ansiehst. Die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen ist uns wichtig. Gleichzeitig achten wir aber auch darauf, dass das Unternehmen gesund bleibt. Daher haben wir auch unsere Budgetierungen mit Bedacht gestaltet. Im Ergebnis konnten wir zur Abmilderung der Auswirkungen der Pandemie eine Corona-Beihilfe auszahlen und auch, in einem der aktuellen Situation gebotenen Umfang, Gehaltserhöhungen ermöglichen.
Ich würde gern verstehen, weshalb für interessante Aufgaben „kein Geld vorhanden“ ist. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn wir zwei uns austauschen könnten.

Gleichberechtigung von Frauen und auch von älteren Kolleginnen und Kollegen ist in unserer Unternehmenskultur ein essenzieller Faktor. Hier schreibst Du, dass die "Frauenquote" leider vor die Qualität der Mitarbeitenden gestellt wird. Deine Einschätzung macht mich sehr betroffen und hier finde ich es wichtig, dass ich das besser verstehen kann. Richtig ist, dass – bei gleicher Eignung – Frauen bevorzugt werden. Wir haben das Ziel, dass wir auch in der Führung Gleichwertigkeit der Verhältnisse Männer-Frauen herstellen. Wir glauben einfach daran, dass gemischte Teams insgesamt besser führen bzw. zusammenarbeiten.

Ich find es wirklich schade, dass Du uns verlassen willst. Falls wir Dich nicht mehr überzeugen können zu bleiben, wünsche ich Dir dennoch alles Gute und vielleicht kehrst Du ja eines Tages mit neuen Eindrücken zurück und bringst Dich wieder ein?

Viele Grüße
Martin

Mehr Schein als Sein

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wirklich tolle Kolleginnen und Kollegen (in allen Fachbereichen und Abteilungen)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Auftreten als Moralapostel und Vorleben einer vermeintlichen Fehler-Akzeptanz-Kultur der höheren Management-Ebenen, welche sich fehlverhalten ohne Konsequenzen leisten können und wollen, nach unten hin jedoch kleinste Verfehlungen anprangern und ahnden

Verbesserungsvorschläge

Besinnt euch auf und orientiert euch an den moralischen Werten, die ihr predigt und vom Team einfordert und gaukelt beispielsweise keine pazifistische Haltung vor, während im Hinterzimmer mit der Bundeswehr über Beratungs-Deals und -Projekte verhandelt wird.

Arbeitsatmosphäre

Es herrscht permanenter Zeitdruck und Leistungsdruck, welcher nur dadurch entsteht, weil notorisch zwanghaft mehr Projekte angenommen werden als Personal zur Verfügung steht

Image

Die Marketingabteilung leistet hier großartige Arbeit und trägt gehörig zum "mehr Schein als Sein" bei

Work-Life-Balance

Der Fairness halber muss man eingestehen, dass sämtliche Überstunden abgebaut werden sollen und auch können.
In der Regel schleifen die Mitarbeiter aber trotzdem ein sattes Überstundenkonto mit sich herum, je weiter oben in der Hierarchie umso mehr Überstunden fallen an

Karriere/Weiterbildung

Fortbildungen finden statt und werden auch bezahlt, wirklich Karriere machen jedoch nur die system- und unternehmenskonformen Lieblinge der C-Level Manager und Fachbereichsleiter/innen

Gehalt/Sozialleistungen

Es gibt ein paar Benefits, die wiegen aber das durchweg niedrige Gehaltsniveau nicht auf. Besonders Berufseinsteiger werden hier nicht gerecht entlohnt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird auch oft und laut gepredigt (z.B. Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit) und dennoch fahren einige Mitarbeiter/innen und Vorstände dicke SUVs - wie an manchen Stellen im Unternehmen mehr Schein als Sein

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleginnen und Kollegen sind einer der wenigen Faktoren, der einen länger beim Unternehmen bleiben lassen als es eigentlich für eine/n gut und gesund wäre

Umgang mit älteren Kollegen

Ich möchte behaupten, der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist hervorragend - nur: es gibt nahezu keine Kolleginnen und Kollegen die als "alt" bezeichnet werden könnten, eher seniorig aufgrund von Berufserfahrung

Vorgesetztenverhalten

Da kann ich wahrscheinlich nicht für alle Fachbereiche sprechen, aber das Erlebte war nicht positiv und zog sich vom C-Level bis hin zur Teamleiter-Ebene: vermutlich wird hier von oben der Erfolgs- und Leistungsdruck nur weitergereicht

Arbeitsbedingungen

Gesunder Standard, aber nichts Außergewöhnliches. Für ein Unternehmen der IT-Branche eigentlich kein Aushängeschild

Kommunikation

Bei trivialen Themen hervorragend, bei ernsten und persönlichen Themen vollkommen intransparent und eher oberflächlich als tatsächlich wertschätzend

Gleichberechtigung

Wird hier groß gepredigt. Gefühlsmäßig neigt das Management aber schon zu einer Übergleichberechtigung und bevorzugt Frauen per se

Interessante Aufgaben

Mal mehr, mal weniger

Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

ich danke Dir für Deine durchaus harte Einschätzung. Gern hätte ich die Gelegenheit gehabt, persönlich mit Dir zu sprechen. Dies hilft Deine Sichtweise besser zu verstehen und vor allem Veränderungen anzustoßen an den Punkten, wo es schmerzt. Aus Deinem Feedback lässt sich für mich nur erahnen, wo diese "Schmerzpunkte" gewesen sind. Die Zusammenarbeit mit Deinen Kolleginnen und Kollegen scheint Dir jedoch Freude bereitet zu haben, denn Du sprichst von "wirklich tollen Kolleginnen und Kollegen". Das finde ich gut und das ist auch wichtig. Das Du für Dich das Umfeld so erlebt hast, tut mir leid und ist auch nicht Ziel in unserem Unternehmen. Wir wollen für jede und jeden eine gute Arbeitsumgebung schaffen, wo man sich entfalten, einbringen und natürlich auch Fehler machen darf. Manche Deiner genannten Punkte teile ich jedoch nicht, da diese objektiv anders sind. Du nennst bspw., dass in Hinterzimmern Beratungsdeals mit der Bundeswehr ausgehandelt werden. Mir ist schlicht kein solches Projekt bekannt. Ich würde mich aber freuen, wenn wir uns Zeit zum Sprechen nehmen. Kontaktiere mich gern direkt.

Viele Grüße und alles Gute!
Martin

Sowohl den Bewerbungsprozess als auch die ersten Monate bei Nortal AG kann ich als positiv bewerten.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Umgang mit Menschen
- Möglichkeiten zur Weiterbildung
- immer vorhandenes offenes Ohr der Vorgesetzten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- in manchen Aspekten keine klare Grenzen (Aufgabengebiet, Aufstiegschancen bzw. Unbekanntheit der Eigenschaften für die jeweilige Position)

Verbesserungsvorschläge

- bessere Aufteilung der Aufgaben in Teams

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als sehr positiv. Die Vorgesetzten des Bereichs Digital Transformation haben immer ein offenes Ohr. Auch in Phasen mit hoher Auslastung wird sich Zeit für einen genommen, wenn dies benötigt wird.
Die Stimmung innerhalb des Teams ist hervorragend. Um den Team-Spirit auch in Corona-Zeiten zu behalten, finden tägliche Meetings statt, in denen man sich mit Kollegen zu verschiedenen Themen austauschen kann.

Work-Life-Balance

Die Auslastung ist wie gewöhnlich in der Consulting-Branche eher hoch. Es gibt oft spontane Aufgaben, die erledigt werden müssen. Trotz dessen wird sehr auf persönliche Umstände/Familie Rücksicht genommen. Es ist möglich, die/den Vorgesetzte(n) anzusprechen und über die Auslastung zu reden. Daran hindern einen meistens nur die Ansprüche an sich selbst.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt vielfältige Möglichkeiten sich weiterzubilden. Nach Absprache mit den Vorgesetzten kann man auch selber Schulungen vorschlagen.
Die Kriterien für den beruflichen Aufstieg sind leider nicht so klar definiert. Man weiß nicht konkret, welche Eigenschaften man für die jeweilige Position erfüllen soll.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Gehälter als Consultant sind meinem Empfinden nach durchschnittlich. Das Geld wird immer pünktlich ausgezahlt und es gibt auch ein zusätzliche Benefits, die man als Festangestellter bekommen kann.
Ein Minuspunkt:
- es gibt keine Mitgliedschaft an Corporate Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nortal AG wirkt ganz klar beim Klimaschutz mit. Es wird immer mehr z.B auf vegane Alternativen geachtet.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen gehen miteinander sehr respektvoll um und sind immer bereit zu helfen. Von den Vorgesetzten wird immer ehrliches Feedback kommuniziert und in Teams wird solch ein Verhalten ebenfalls angeregt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Großteil der Mitarbeiter sind eher jünger, aber der Umgang mit älteren Kollegen unterscheidet sich in keinster Weise von der Behandlung der jüngeren Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Manchmal basieren die Entscheidungen der Vorgesetzten z.B. auf Maßnahmen, die aufgrund von Zeitmangel getroffen wurden und sind daher nicht zu 100% nachvollziehbar. Als Mitarbeiter kann man die/den Vorgesetzte(n) allerdings auf die Situation hinweisen. Unabhängig von der Position zählt die Meinung der Mitarbeiter.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Die Technik ist nicht veraltet und es wird auf ergonomisches Arbeiten geachtet.

Kommunikation

Die Kommunikation funktioniert gut. Es finden wöchentliche bereichsübergreifende Meetings statt, wo wichtige Informationen vom Vorstand kommuniziert werden. Auch innerhalb des Teams empfinde ich die Kommunikation als sehr gut (durch tägliche Kommunikation mit dem Team). Natürlich gibt es immer mal Momente, wenn man etwas nicht mitkriegt, dies liegt aber meistens an der hohen Menge an Informationen und einem selbst.

Gleichberechtigung

Die Aufstiegschancen hängen ganz deutlich von der Person ab und nicht von dem Geschlecht.

Interessante Aufgaben

Das Arbeitsspektrum ist sehr breit. Es entstehen oft spontane neue Aufgaben, in die es sich schnell einzuarbeiten gilt. Dies stellt eine Herausforderung dar, es wird einem allerdings nicht langweilig.


Image

Toller Umgang miteinander, beispiellos wertschätzende Arbeitsweise und man freut sich jeden Tag auf die neuen Aufgaben

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wo fang ich an: Work-Life-Balance, das Team, der Umgang miteinander, die Wertschätzung, die Ehrlichkeit, der Optimismus sind nur einige wenige Dinge, die mich jeden Tag begeistern.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hierzu fällt mir wirklich nichts ein.

Verbesserungsvorschläge

Bitte hört niemals damit auf, unsere Werte so zu leben, wie wir das aktuell tun.

Arbeitsatmosphäre

Man freut sich jeden Tag darüber, Teil des Teams zu sein!

Image

Das gute Außen-Image entspricht dem, was man hier jeden Tag erleben darf.

Work-Life-Balance

Kann man nicht besser handhaben.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmaßnahmen werden unterstützt und vom Arbeitgeber getragen.

Gehalt/Sozialleistungen

Vorbildlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Stetig zunehmende nachhaltige Projekte und Maßnahmen die intern umgesetzt werden.

Kollegenzusammenhalt

Schöner Zusammenhalt im Team. Hilfsbereitschaft, Empathie und Kollegialität sind hier nicht nur Worte, sondern werden jeden Tag aufs Neue mit Leben gefüllt.

Umgang mit älteren Kollegen

So wie man es sich wünscht.

Vorgesetztenverhalten

Der Austausch und das Feedback finden stets auf Augenhöhe statt. Man darf sich selbst einbringen und wird sehr wertgeschätzt und gefördert. Hierarchien spielen hier eine untergeordnete Rolle.

Arbeitsbedingungen

Fair, sozial & positiv.

Kommunikation

Sehr offen, ehrlich und konstruktiv und positiv. Man fühlt sich verstanden und wird bei allen Fragen von Kollegen und Vorstand sehr gut abgeholt.

Gleichberechtigung

Eine auf allen Segmenten offene Willkommens-Unternehmenskultur.

Interessante Aufgaben

Mir war noch keinen Tag langweilig. :)

No body is perfect! Aber wenn dann Schütze!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das die Schütze so ist wie sie ist. Sie geben Fehler zu, lernen daraus und machen es besser. Niemand ist perfekt. Ich weiß wie es in anderen Firmen läuft und Schütze ist definitiv perfekter!!!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Tatsächlich stolpern so manche über die interne Kommunikation. Da ist bestimmt noch Verbesserungspotential da.

Verbesserungsvorschläge

Jeden Tag ein Eis :-)
oder ein leckeres Mittagessen?
Nagut, monatliche Gehaltserhöhungen?
Okay mal im Ernst - ich habe alles gesagt. Lasst mich einfach hier alt werden. Okay älter... ;-)

Work-Life-Balance

Ich kann nicht behaupten mich zu langweilen oder nicht auf meine Stunden zu kommen. Wichtig ist mir dabei der "Spaßfaktor". Meine Arbeit muss mir Freude machen und dazu zählt das Ergebnis meiner Leistung und die Zusammenarbeit in meinem Team. Ich habe nicht das Gefühl, dass es nicht gehört wird, wenn ich sage "huhu, ich brauche mal etwas Hilfe, das ist gerade zu viel". Ich habe mir vorher ein paar Bewertungen durchgelesen. Wenn meine Teamleitung mich wirklich nicht "anhört" dann gehe ich eine Stufe höher und wenn das nicht reicht, dann gehe ich zum Vorstand. Dort wird oft genug gesagt: Wir können nur etwas verbessern, wenn wir wissen was verbessert werden muss. Ich sage nur "anonymer Feedbackkanal".

Gehalt/Sozialleistungen

Wenn ich hier 5* angeben würde, hätte ich nichts mehr zu jammern und keine Luft nach oben. Ich sage immer, dass ich zufrieden sein muss mit dem was ich verdiene. Das Verhältnis muss stimmen und das stimmt für mich.

Kollegenzusammenhalt

Aus meiner Sicht gibt es in jedem Team einen tollen zusammenhalt. Das ist das Bild, welches gespiegelt wird, wenn man in den Fluren unterwegs ist oder mit Kollegen ins Gespräch kommt.

Vorgesetztenverhalten

Ich bin ganz happy! Jeder Mensch (Vorgesetzter) ist anders, das ist klar, daher kann ich nicht für alle sprechen. Vielleicht fehlt demjenigen dann ein ehrliches Feedback, warum nicht? Wir sind doch offen zueinander.

Arbeitsbedingungen

Könnten nicht besser sein. Und wenn mal was nicht passt, wird es passend gemacht.

Kommunikation

Wir sind sehr gut darin. Manchmal können wir noch besser sein.

Interessante Aufgaben

Seeeehr interessant und abwechslungsreich :-)
Immer wieder eine Herausforderung wert.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Würde Schütze halten, was sie versprechen, wäre es ein top Arbeitgeber. Leider komplette Überlastung.

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Nortal AG in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

+ faire Bezahlung/tolle Sozialleistungen
+ tolle Kollegen/Vorgesetzte
+ Projekte mit sozialem Nutzen
+ Homeoffice
+ es wird einem viel Vertrauen entgegengebracht

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- viel zu hohe Arbeitsbelastung
- schlechte Einarbeitung
- fehlende Prozesse/Strukturen
- neue Mitarbeiter werden direkt zum Kunden geschickt
- keine klaren Verantwortlichkeiten
Ich habe versucht, eine faire/ehrliche Bewertung abzugeben. Diese klingt jedoch viel positiver, als meine Gefühlslage ist. Durch die Gespräche mit anderen Kollegen habe ich erfahren, dass es sehr viele Gleichgesinnte gibt, die ebenfalls schon mehrmals durch die hohe Arbeitsbelastung kurz vorm Zusammenbruch standen. Ich habe mehrfach das Gespräch zu meiner/meinem Vorgesetzten gesucht, welche/r sich auch immer die Zeit genommen hat, mir zuzuhören und versucht hat, Maßnahmen zu ergreifen, jedoch waren diese sehr begrenzt, weshalb es für mich leider immer schlimmer wurde.
Die sehr guten Bewertungen hier wundern mich. Ich habe aufgrund dieser Bewertungen meinen langjährigen AG gewechselt, bei dem mir eine hohe Abfindung bevorgestanden hätte (natürlich wusste ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht). Im Nachhinein habe ich das sehr bereut, da durch die hohe Fluktuation bei Schütze ständig neue MA gesucht werden. Daher hoffe ich, dass meine Bewertung potenziellen Bewerbern hilft, eine gute Entscheidung zu treffen.

Verbesserungsvorschläge

- geplante strukturierte Einarbeitung (über das Onboarding hinaus), damit neue Mitarbeiter die Zeit haben, in Ruhe anzukommen und sich wohl zu fühlen
- weniger Aufträge annehmen, wenn das benötigte Personal nicht zur Verfügung steht
- trotz Agilität klare Strukturen und Prozesse schaffen
- klare Verantwortlichkeiten definieren

Arbeitsatmosphäre

+ Transparenz
+ wertschätzende/r Vorgesetzte/r
+ tolle Kollegen
- leider völlige Überlastung und Überforderung, was die positiven Faktoren für mich leider nicht ausgleichen

Image

Meiner Meinung nach stimmt das Image mit der Realität leider nicht überein.

Work-Life-Balance

Leider hält hier der AG nicht, was er verspricht. Im Prinzip gibt es Gleitzeit und Homeoffice. Durch die sehr hohe Arbeitsbelastung häufen sich allerdings sehr viele Überstunden an. Privatleben gibt es zu manchen Phasen so gut wie gar nicht mehr. Es ist zwar möglich, jederzeit einen Gleitzeittag zu nehmen, aber dann darf man am nächsten Tag doppelt so lange arbeiten, um seine Arbeit zu schaffen.
Zu loben ist aber definitiv, wie das Unternehmen mit dem COVID-19-Virus umgegangen ist. Allen Mitarbeitern wird/wurde ermöglicht, von zu Hause zu arbeiten. Das entsprechende Equipment (Bildschirme, Stühle) wurde nach Hause gebracht. Zudem wurde man regelmäßig über Maßnahmen informiert.

Karriere/Weiterbildung

Man kann wohl einmal jährlich eine Weiterbildung machen. Aufgrund der viel zu hohen Arbeitsbelastung (ich weiß, ich wiederhole mich), ist daran allerdings nicht zu denken.
Hier wird der Fokus eher darauf gelegt, welche Zertifikate für potenzielle Kunden benötigt werden, als dass der MA sich weiterentwickelt.

Gehalt/Sozialleistungen

+ Zahlungen kommen immer pünktlich.
+ Schütze legt viel Wert auf Transparenz, somit sind alle Gehälter für alle einsehbar.
+ Es gibt weitere Sozialleistungen wie Job Ticket (verhandelbar), Mitgliedschaft im Fitnessstudio (Fitness first oder USC), Zuzahlung/Umwandlung Jobrad.
+ Mitarbeiter-Beteiligung einmal jährlich
+ Ich kann mich über mein Gehalt eigentlich nicht beklagen,
- ALLERDINGS gibt es leider keine Job-Beschreibung, weshalb sich Aufgaben mit anderen Rollen überlappen und ich oft das Gefühl habe, Aufgaben zu erledigen, die nicht meiner Rolle/meinem Gehalt entsprechen.
- Was Gehaltsverhandlungen angeht, gibt es jährlich Gespräche. Durch eine Kollegin habe ich erfahren, dass es innerhalb des ersten Jahres keine Erhöhungen gibt. Wenn man also ganz ungünstig anfängt und die Gespräche gerade gelaufen sind (im Sommer), erhält man zwei Jahre keine Erhöhung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier hat der AG einige Maßnahmen ergriffen, wie Bio Milch, Seife ohne Palmöl, kein Fleisch zu Firmenevents. Top!

Kollegenzusammenhalt

Tolle Kollegen. Es wird stark drauf geachtet, dass die Kollegen zum Unternehmen und zum Team passen.
Allerdings ist man auch häufig Einzelkämpfer, arbeitet nicht im Team und muss sich vieles selbst beibringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die meisten Kollegen sind relativ jung. Jede/r wird gleich behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Sehr wertschätzende/r Vorgesetzte/r. Leider auch komplett überlastet und daher begrenzte Möglichkeiten.

Arbeitsbedingungen

Tolle Räume, Einrichtung. Klimaanlage, kostenloses (Sprudel-) Wasser, Tee, Kaffee, Bio Milch, Milch-Alternativen, Obstkorb, höhenverstellbare Tische, teilweise große Monitore und bequeme Stühle. Super Verkehrsanbindung.
ABER dies alles nur, wenn man denn wirklich im Büro arbeitet und nicht beim Kunden arbeitet. Dort können ganz andere (wesentlich schlechtere) Bedingungen herrschen. Schütze wirbt damit, dass MA nicht öfter als zwei Tage die Woche zum Kunden "müssen". Manche MA sind täglich dort.

Kommunikation

Kommunikation vom Vorstand top. Man wird immer auf dem Laufenden gehalten und wöchentlich über aktuelle Themen informiert (z. B. Auftragslage, Umgang/Maßnahmen zum COVID-19-Virus).
Kommunikation vom Management/Teamleitung lässt - vermutlich aufgrund der zu hohen Arbeitsbelastung - zu wünschen übrig.

Gleichberechtigung

Es wird nach Leistung bewertet. Sicherlich haben die Vorgesetzten auch ihre Lieblinge, aber sowohl Männer als auch Frauen besetzen Führungspositionen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind interessant und abwechslungsreich. Wer Routine mag, ist hier falsch. Man bekommt die Möglichkeit, viel zu lernen/sich neues Wissen anzueignen, jedoch immer mit dem bitteren Beigeschmack der absoluten Überlastung.
Man wird zudem sehr gefordert, was gut ist, aber leider mündet dies oft in Überforderung.
Neue Kollegen werden in den ersten Tagen zum Kunden geschickt, was ich als sehr unprofessionell empfinde. Es werden Kollegen eingeplant, die sich noch im Bewerbungsprozess befinden. Endet dieser negativ, lastet noch mehr Arbeit auf den Schultern der vorhandenen Kollegen.

Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke für Deine ausführliche und differenzierte Bewertung. Zuerst möchte ich Dir und Deinen Kolleginnen und Kollegen sehr danken, ich sehe wie sehr Ihr Euch einsetzt und was Ihr unter den gegebenen Umständen leistet. Wie Du weißt, begleiten wir unsere Kunden bei herausfordernden Projekten, sei es in der Softwareentwicklung oder in der Beratung (zeit)kritischer Projekte, die häufig im politischen Raum unter besonderer Beobachtung stehen. Die Mitwirkung von Dir sollte aber nicht zur Überforderung führen.

Deshalb habe ich zwei Bitten an Dich:
Erstens: bitte geh erneut auf deine Teamleitung zu und sprich ohne Angst zu haben aus, dass Du Dich überfordert fühlst. Schildere es am besten anhand von konkreten Beispielen. Arbeitet dann gemeinsam heraus, was Dir konkret hilft, diese Situation zu überwinden. Den Onboarding-Prozess haben wir auf Basis des Feedbacks bestehender und neuer Kolleginnen und Kollegen bereits letztes Jahr weiter professionalisiert, dies zeigen auch die regelmäßigen Ergebnisse der monatlichen Befragungen, die durchweg gut und bis sehr gut ausfallen. Vielleicht hilft Dir persönlich auch eine weitere vertiefende fachliche Einarbeitung, um Projektsituationen besser bewältigen zu können? Dies könnte bspw. ein fachliches Sparring mit einer erfahrenen Kollegin oder eines Kollegen sein.

Die zweite Bitte an Dich: ich würde gern mit Dir direkt sprechen, da ich besser verstehen möchte, welche Versprechen wir bei Dir noch nicht halten. Verabrede Dich doch zu einem gemeinsamen Kaffee mit mir.
Mir ist wichtig, dass sich Deine Situation innerhalb von drei Monaten für Dich merklich ändert und Du dann die Chance hast, anders über uns zu denken.

Bei dieser Gelegenheit würde ich Dir in unseren IT-Systemen gern selbst einmal zeigen, dass unsere Fluktuationsrate mit 8,4% weit unter Branchendurchschnitt liegt. Durch die Transparenz könnte der Eindruck bei Dir entstanden sein, dass es relativ viele Personen bei knapp 180 Mitarbeitenden sind. Um keinen falschen Eindruck bei Dir entstehen zu lassen: mir und uns ist wichtig, dass jede und jeder gern bei uns arbeitet und dass wir lange zusammenarbeiten, denn dann haben beide Seiten viel davon. Gerade deshalb würde ich mich freuen, wenn wir ins Gespräch kommen.

Viele Grüße
Martin

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