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42 von 189 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 4,0Weiterempfehlung: 69%
Score-Details

42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Fehlende Expertise, keine Entwicklung und Stillstand als Unternehmensprinzip

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meiner Wahrnehmung nach fehlte es dem Unternehmen insgesamt an fachlicher Expertise. Viele Mitarbeitende schienen in ihren Bereichen nur wenig Erfahrung mitzubringen und kamen häufig aus fachfremden Richtungen. Zwar gab es einige High-Performer, jedoch hatte ich den Eindruck, dass deren Qualifikation im Umfeld des Unternehmens nicht ausreichend wertgeschätzt wurde und dadurch ihr Potenzial eher gebremst als gefördert wurde.

Für mich bleibt der Gesamteindruck eines Arbeitgebers zurück, der in seiner aktuellen Form weder nachhaltigen Erfolg noch eine attraktive Perspektive für Mitarbeitende bietet.

Verbesserungsvorschläge

Anstatt konstruktiv mit Problemen umzugehen oder Verbesserungen anzustoßen, wurde in meiner Wahrnehmung oft versucht, Schuldige zu finden und Verantwortung abzuschieben. Dies führte nicht nur zu einer belastenden Arbeitsatmosphäre, sondern auch dazu, dass aus Fehlern kaum gelernt wurde und sich dieselben Probleme immer wieder wiederholten.

Arbeitsatmosphäre

In meiner Wahrnehmung lag der Fokus stark auf der Maximierung abrechenbarer Stunden. Dadurch entstand oft der Eindruck, dass Quantität über Qualität gestellt wird. Meiner Erfahrung nach wurde von der Vorgesetzten der Fokus auf Zeitmaximierung gelegt, um möglichst alle Stunden auf Projekte buchen zu können

Image

Intern ist das Image eher stark gemischt. Extern eher unbekannt.

Work-Life-Balance

Meiner Erfahrung nach und nach dem, was ich von anderen Kollegen gehört habe, sind Überstunden die Regel.

Karriere/Weiterbildung

Meiner Ansicht nach ist Nortal nicht unbedingt förderlich für die persönliche Karriereentwicklung

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem marktüblichen Durchschnitt.
Inflationsausgleich und andere Boni wurden kurzfristig nicht eingehalten bzw. gestrichen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war projektabhängig. In vielen Teams habe ich gute Erfahrungen gemacht und die Zusammenarbeit empfand ich als angenehm. Es gab jedoch einzelne Mitarbeitende, bei denen ich den Eindruck hatte, nicht gleichwertig behandelt zu werden. Dieses Verhalten wirkte auf mich diskriminierend. Zudem hatte ich den Eindruck, dass es aus meiner Sicht Mitarbeitende gab, die eine ideologische bzw. rassistische Haltung vertraten.

Vorgesetztenverhalten

Durch strukturelle Veränderungen und Fluktuation kam es während meiner Zeit zu häufigen Wechseln in der Führungs- und Vorgesetztenebene. Meine letzte direkte Vorgesetzte brachte zwar Engagement mit, verfügte meiner Wahrnehmung nach jedoch nicht über die notwendige fachliche Expertise, um in relevanten Bereichen fundierte Entscheidungen zu treffen oder Mitarbeitende fachlich zu unterstützen. Ihr Team verlor in kürzester Zeit an Mitarbeitern.

Für mich wikt Insgesamt die Führung in vielen Situationen wenig kompetent und konnte das Team nicht nachhaltig stabilisieren oder fördern.

Kommunikation

Die strategische Ausrichtung wirkt teilweise unklar und wenig durchdacht.

Interessante Aufgaben

Aus meiner Sicht mangelt es dem Unternehmen an wirklich interessanten und herausfordernden Aufgaben. Das Leistungsportfolio wirkt mMn eher allgemein gehalten, sodass kaum spezifische Kompetenzen oder tiefere Expertise aufgebaut werden. Dadurch bleibt auch die Möglichkeit zur fachlichen Weiterentwicklung stark eingeschränkt, was für die eigene Karriereentwicklung nachteilig sein kann. Dieser Eindruck wird zudem durch mehrere andere Bewertungen bestätigt, die ähnliche Erfahrungen schildern.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe*r ehemalige Kolleg*in,

„Fehlende Expertise, keine Entwicklung und Stillstand als Unternehmensprinzip“ hat mich erst mal umgehauen. Hm. Ich weiß nicht genau, wo du bei uns warst, aber deine Einschätzung finde ich spannend, da ich diese so gar nicht wahrnehme. Sicher, das kann an meiner Rolle liegen.

Fehlende Expertise: gerade das wird von Kund*innen derzeit nachgefragt. Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und wir freuen uns über immer neue Anfragen. Gerade die Expertise und das Wissen aus den hochdigitalen baltischen Staaten wie Estland und Finnland mit den tiefen Kenntnissen aus Deutschland sind ein Mix, den Kund*innen sehr schätzen und so am Markt kaum zu finden sein dürfte.

Entwicklung und Stillstand: Wenn Nortal eines nicht ist, dann Stillstand. Wir verändern uns oft, passen uns immer wieder an den Markt an. Gerade jetzt bauen wir uns intern wieder um. Das ist nicht immer ganz einfach – zugegeben, das ist zuweilen sogar nervig - und gleichzeitig bietet es immer neue Möglichkeiten. Das Wichtigste ist: wir bauen uns so um, dass wir unseren Kund*innen richtig gut helfen können, deren Herausforderungen zu lösen. Und diese sind heute anders als noch vor 2 Jahren.

Hier noch einmal ein paar Fakten: Richtig gute Arbeit für Kund*innen zahlt sich aus. Daher ist unser Umsatz von 2024 auf 2025 von 44,5 Mio. EUR auf 68,5 Mio. EUR gestiegen. Das sind 54 %. Wir machen auch nicht alles allein, denn wir sind eine Wachstumsplattform. Zum Beispiel mit neuen Kundensegmenten wie Aerospace & Defence. Klar, nicht alles klappt beim ersten Mal. Und wir bauen weiter auf. Insofern: Stillstand sehe ich hier beim besten Willen nicht.

Du schreibst, dass viele Mitarbeitende in ihren Bereichen nur wenig Erfahrung mitbringen und häufig aus fachfremden Richtungen kommen. Das stimmt. Denn wir mögen verschiedene Hintergründe, verschiedene Lebensläufe. Und hier hast du einen Punkt getroffen, den ich auch sehe: wir müssen uns viel fokussierter auf unsere Kund*innen ausrichten, auch ausbilden. Diversität im Team allein gewinnt noch nicht. Sondern das Gemeinsame stärken, (voneinander) lernen und das Wissen schnell zu den Kund*innen bringen. Das gehen wir an und machen es besser.

Bei Arbeitsatmosphäre merkst du an, dass „möglichst alle Stunden auf Projekte gebucht werden sollten“ und Quantität über Qualität geht. Was mir immer wichtig ist, dass unsere Kund*innen die Arbeit wertschätzen und diese auch für sie wertstiftend ist. Und dass alle Tätigkeiten, die dafür notwendig sind, sodann auch bezahlt werden, da die Arbeit das auch wert ist. Qualität in den Augen der Kund*innen ist aber absolut wichtig, denn das ist der Garant, dass diese uns immer wieder wollen und schätzen.

Was mich nachdenklich macht, ist, dass nach deiner Ansicht High-Performer nicht genug unterstützt werden. Unsere regelmäßigen Mitarbeiterumfragen oder die Feedback-Runden zeigen natürlich Verbesserungspotenzial, gleichzeitig fand ich diesen Aspekt in den Daten oder Gesprächen noch nicht. Dem würde ich aber gern nachgehen, denn High-Performer sollten auch eine richtig gute Umgebung bekommen. Melde dich doch bitte direkt bei mir, ein Gespräch mit dir würde ich sehr spannend finden.
Ansonsten wünsche ich dir alles Gute!!

Martin
CEO Nortal AG

Vollzeit 40 Stunden? Das musst du dir abschminken

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen & Umweltbewusstsein

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Überstunden, wenig Gehalt & keine guten Aussichten

Work-Life-Balance

Katastrophal. Es gibt die Regel das man keine Überstunden machen sollte. Aber gelebt und vorgelebt wird es null!

Kollegenzusammenhalt

Das einzig positive sind die Kollegen

Gehalt/Benefits

Für die überstunden ist alles schlecht bezahlt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia WilmsSenior People Partner

Liebe*r ehemalige*r Kolleg*in,

danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Einschätzungen wie diese erinnern daran, dass nicht alles reibungslos läuft und wir als Organisation manchmal noch genauer hinschauen müssen: Wo hakt die Kommunikation? Wo kommen Rahmenbedingungen nicht an – oder wo passt es mittelfristig einfach nicht (mehr)?

Was die Work-Life-Balance betrifft: Du hast recht – wir sind nicht immer bei jedem bei null Überstunden. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe, etwa marktbedingte Anforderungen, kurzfristige Ausfälle im Team oder projektspezifische Spitzen, etc. Davon abgesehen, ist uns bewusst, dass wir in einer zunehmend herausfordernden Arbeitswelt unseren Beitrag für Balance ausbauen müssen. Deshalb sprechen wir heute proaktiver über Überstunden, bieten Coachingformate an, setzen auf zertifizierte Mental Health Ambassadors – und starten im September zusätzlich mit einem Employee Assistance Program.
Das wir grundsätzlich auf einem guten Weg sind, sehen wir daran, dass ein sehr großer Teil der Nortal-Mitarbeiter*innen in der vertraglich geregelten Arbeitszeit arbeitet, dass auch Führungskräfte bei uns in Teilzeit arbeiten und Flexibilität ein hohes Gut ist. Mit marktüblichen Gehältern (orientiert an Gehaltsbändern und Studien) und einem transparenten Umgang mit Mehrarbeit wollen wir weiterhin fair und realistisch bleiben.

Und zuletzt: Schön, dass du den Kollegenzusammenhalt so positiv erlebt hast. Auch für uns ist genau das ein zentraler Teil unserer Kultur – wir ziehen viel Freude, Kraft und Stolz daraus, so viele engagierte und teamorientierte Menschen bei Nortal an Bord zu haben.

Wir hoffen, dass du in deinem nächsten beruflichen Umfeld Erfahrungen machst, die besser zu deinen Erwartungen passen. Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute – beruflich wie persönlich.

Beste Grüße
Claudia & Dein People & Culture Team

Leider zu viele Widersprüche, und einfach keinen Spaß mehr bei der Arbeit.

2,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Corona Situation wird vorbildlich behandelt.

Der Umgang mit und vom Vorstand ist fabelhaft, wenn es danach ginge, würde ich "ex-Schütze" nicht verlassen.

Menschlich ist sehr viel einfach nur top.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann es einfach nicht mehr hören... (Nur diese Erläuterung nervt mich so tierisch, dass ich schon keine Lust mehr habe darüber nachzudenken...) Wenn direkt kurz nach dem neuen Geschäftsjahres der Satz: "Es ist kein Geld verfügbar" kommt, plant bitte das Budget für bestimmte Abteilungen ordentlicher.

Es gibt Mitarbeiter die studiert sind, über 4 Jahre bei Schütze arbeiten und weniger verdienen als Werkstudenten. (auf 100% gerechnet) Sowas ist nicht fair und hat auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Die "Frauenquote" wird leider vor die Qualität der Mitarbeiter gestellt. Warum werden nicht einfach alle gleich behandelt?

Persönlich finde ich einige der neuen Projekte überhaupt nicht demokratisch.

Verbesserungsvorschläge

Wenn Mitarbeiter schon Kritik äußern, sollte man darauf eingehen, diese ernst nehmen und diese nicht ignorieren.

Budget besser planen und nicht jeden Cent umdrehen, das bringt keinem was und ist im Endeffekt teurer.

Ganz dringend: Gehälter anpassen! Hier herrscht die größte Ungerechtigkeit im Sinne der allgemeinen Gleichberechtigung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist im allgemein gut, wechselt aber tagesabhängig stark.

Image

Habe nichts negatives, aber auch nichts positives gehört.

Work-Life-Balance

Okay, solange keine Projekte anstehen.
Überstunden können in der Regel aber abgebaut werden.

Karriere/Weiterbildung

Es gab mal jährliche* Weiterbildungen, mehr aber auch nicht.
Karriere kann man nicht wirklich machen.

*Stark Abteilungsabhängig

Gehalt/Benefits

Laut des Managements ist einfach kein Geld verfügbar. Es wurde zwei mal eine Gehaltserhöhung auf "später" verschoben.

Gehalt ist dadurch inzwischen leicht unter dem bundesweitem Durchschnitt.

Wenigstens gab es "Coronageld"

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Mülltrennung (was mich sehr wundert), sonst aber gut.

Kollegenzusammenhalt

Im Team sehr gut, aber Team- / Abteilungs- übergreifend eher mau.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen, daher gleich, wie mit allen anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Oft hat das Management mehr mit sich selber zu tun, als mit ihren Mitarbeitern.

Arbeitsbedingungen

Technisch sind die Arbeitsplätze oft im unteren bis mittleren Budget angesiedelt und damit oft unterdimensionalisiert.

Es wird zu allem "ja & amen" gesagt auch, wenn es gegen bestimmte Aspekte spricht.*

*Abteilungsabhängig

Kommunikation

Kommunikation wird zwar groß geschrieben, aber es passieren zu oft die gleichen Fehler.

Gleichberechtigung

Die "Frauenquote" wird vorgelebt, was dazu führt, dass eben nicht alle GLEICH behandelt werden.

Mitarbeiter werden manchmal nach persönlichen befinden bevorzugt/benachteiligt.

Interessante Aufgaben

Leider schon lange keine interessante Aufgaben mehr gehabt, da nach Aussagen des Managements kein Geld vorhanden ist.

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Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Dein Feedback. Ich spreche Dich als Kollegin / Kollegen an, da Du davon sprichst, dass Du uns erst noch verlassen wirst. Das finde ich bedauerlich. Spaß bei der Arbeit halte ich, wie Du auch, für sehr wichtig. Schade, dass Du ihn verloren hast. Gibt es eine Möglichkeit das wieder zu ändern?

Du schreibst, dass wir im Management oft mehr mit uns selbst zu tun haben als mit unseren Kolleginnen und Kollegen. Deine Sichtweise kann ich nachvollziehen. Gerade die Corona-Pandemie und die damit verbunden Aufgabe, vieles neu zu organisieren, die IT reibungslos laufen zu lassen sowie Mitarbeitenden und Kunden durch diese Zeit zu führen, bindet viel Kraft und damit auch Fokus. Aber Zeit für- und miteinander ist wichtig. Daher haben wir in diesem Monat die regelmäßigen 1:1 Feedbacks eingeführt. Dieses Format soll sicherstellen, dass gerade in Zeiten der Arbeit von zu Hause der Kontakt nicht verloren geht. Ende Januar, Anfang Februar werten wir aus, ob diese Maßnahme als gut und angemessen wahrgenommen wird.

Unserem Unternehmen geht es – im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen in der aktuellen Lage – gut. Unsere Expertise und unser Können sind bei unseren Kunden sehr gefragt. Darüber freuen wir uns, denn damit sind wir ein langfristig sicherer und auch spannender Arbeitgeber. Natürlich haben wir im Rahmen der Pandemie Sicherungsmaßnahmen getroffen. Vielen Dank, dass Du unseren Umgang mit Corona als „vorbildlich“ ansiehst. Die Gesundheit unserer Kolleginnen und Kollegen ist uns wichtig. Gleichzeitig achten wir aber auch darauf, dass das Unternehmen gesund bleibt. Daher haben wir auch unsere Budgetierungen mit Bedacht gestaltet. Im Ergebnis konnten wir zur Abmilderung der Auswirkungen der Pandemie eine Corona-Beihilfe auszahlen und auch, in einem der aktuellen Situation gebotenen Umfang, Gehaltserhöhungen ermöglichen.
Ich würde gern verstehen, weshalb für interessante Aufgaben „kein Geld vorhanden“ ist. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn wir zwei uns austauschen könnten.

Gleichberechtigung von Frauen und auch von älteren Kolleginnen und Kollegen ist in unserer Unternehmenskultur ein essenzieller Faktor. Hier schreibst Du, dass die "Frauenquote" leider vor die Qualität der Mitarbeitenden gestellt wird. Deine Einschätzung macht mich sehr betroffen und hier finde ich es wichtig, dass ich das besser verstehen kann. Richtig ist, dass – bei gleicher Eignung – Frauen bevorzugt werden. Wir haben das Ziel, dass wir auch in der Führung Gleichwertigkeit der Verhältnisse Männer-Frauen herstellen. Wir glauben einfach daran, dass gemischte Teams insgesamt besser führen bzw. zusammenarbeiten.

Ich find es wirklich schade, dass Du uns verlassen willst. Falls wir Dich nicht mehr überzeugen können zu bleiben, wünsche ich Dir dennoch alles Gute und vielleicht kehrst Du ja eines Tages mit neuen Eindrücken zurück und bringst Dich wieder ein?

Viele Grüße
Martin

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Früher war alles besser…

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit 100% Remote arbeiten zu können.
Die Kollegen halten zusammen und sind sehr nett.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben…

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte besser schulen, wie man Mitarbeiter führt oder genauer prüfen, wen man auf eine solche Position setzt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark team- und kundenabhängig.

Image

Naja…Fluktuation ist in den letzten Jahren doch sehr angestiegen, ich denke das sagt schon einiges.

Work-Life-Balance

Das kommt ganz stark auf die Position an.

Karriere/Weiterbildung

Qualifizierung im Selbststudium muss schnell gehen. Kurse von extern gibt es, ist aber schwer ranzukommen. Gute Einarbeitungsprozesse gibt es nicht in jedem Team. Diese müssen meist vom Team selbst erstellt werden. Einarbeitung neuer Kollegen durch das Team stark erschwert durch hohes Arbeitsvolumen. Bei internem Positionswechsel und/oder Aufstieg gibt es keine zureichende Einarbeitung oder Schulung.

Gehalt/Benefits

Sie zahlen für die Branche recht gut, allerdings wurde die Jahresprämie abgeschafft, es gibt kein Urlaubs-/Weihnachtsgeld und auch keine Inflationsanpassung des Gehalts…

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel im Sinne der Nachhaltigkeit getan. Weiter so!

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenabhängig

Vorgesetztenverhalten

Wenn ich könnte, würde ich keinen geben. (persönliche Erfahrung)

Arbeitsbedingungen

100% Homeoffice möglich, das erleichtert viel! TOP!!!

Kommunikation

Manchmal etwas zu viel des Guten…

Gleichberechtigung

Stets bemüht.

Interessante Aufgaben

Sehr kundenabhängig, interessante und innovative Aufgaben setzen entsprechende Budgets beim Kunden voraus…


Kollegenzusammenhalt

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Arbeitgeber-Kommentar

Claudia WilmsSenior People Partner

Die Punkte, die du ansprichst, sind Themen, an denen wir intensiv arbeiten: Wir befinden uns als Organisation in einer Phase des Wandels – mit Entwicklungen wie der stärkeren globalen Ausrichtung und der Einführung der Matrixstruktur und damit mitten in einem Entwicklungsprozess, in dem vieles noch wächst, sich einpendelt und stärker verankert werden muss. In dieser Phase sind wir auf Menschen angewiesen, die mitgestalten – und genauso auf jene, die kritisch zurückblicken oder sich entscheiden, ihren Weg woanders fortzusetzen. Beides ist wertvoll und gehört zu einer gesunden Feedback- und Unternehmenskultur.
Deshalb möchte ich auf einige deiner Punkte konkreter eingehen - und tausche mich gerne zusätzlich auch nochmal zu allen Gedanken direkt mit dir aus (personal.de@nortal.com):

Führung und neue Strukturen
Du sprichst ein wichtiges Thema an: das Verhalten und die Kompetenz von Führungskräften. Es stimmt – mit dem Übergang in eine Matrixorganisation befinden wir uns in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Viele neue Capability Leads haben erstmals Führungsverantwortung übernommen, was sowohl für die Führenden als auch für die Teams ein Lernprozess ist.
Wir setzen hier gezielt an: Es läuft aktuell ein intensives Entwicklungsprogramm für alle Führungskräfte, begleitet durch unsere People Partner. Ziel ist es, nicht nur methodisch zu schulen, sondern auch den Raum für Austausch, Reflexion und individuelles Wachstum zu schaffen. Trotzdem bedeutet das nicht, dass alles sofort rund läuft – das wissen wir. Umso wichtiger sind Rückmeldungen., damit wir gezielt hinschauen können und bestenfalls sofortiges Feedback, weil nur dies ermöglich, an der Situation für die Personen, die es erleben, etwas zu ändern.

Fluktuation: ein vielschichtiges Thema
Ja, wir sehen auch bei uns eine gestiegene Fluktuation – du sprichst also einen realen Trend an. Dabei beobachten wir eine Mischung aus internen und externen Faktoren: Unsere kulturelle Weiterentwicklung in Richtung einer globaleren Organisation bringt Veränderungen mit sich, die nicht für alle passend sind. Gleichzeitig erleben wir einen gesamtgesellschaftlichen Wandel – mehr Wechselbereitschaft, ein anderer Blick auf Arbeit und Sicherheit, und nicht zuletzt auch politische und wirtschaftliche Unsicherheiten.
Was uns trotzdem etwas zuversichtlich stimmt: Unsere durchschnittliche Verweildauer im Unternehmen liegt weiter auf einem sehr gesunden Niveau für unsere Branche, und in Mitarbeiterbefragungen zählen wir nach wie vor zu den besten 15 % der Vergleichsgruppe – aber auch das ist kein Selbstläufer.

Weiterbildung: da geht noch mehr – aber da ist auch schon viel
Es tut mir leid zu lesen, dass du unsere externen Weiterbildungsangebote als nicht ausreichend erlebt hast.
Gleichzeitig glauben wir daran, dass das meiste Lernen nicht in einem theoretischen Raum, im Klassenzimmer stattfindet, sondern in der täglichen Arbeit und im Austausch. Deswegen stärken wir unsere Feedbackkanäle und fachlichen Netzwerke.
Darüber hinaus hast du sicherlich recht, dass die Umsetzung teamabhängig ist – und da, wo Einarbeitung unter hohem Workload leidet, müssen wir besser werden.
Auch der Zugang zu (externen) Lernformaten ist ein Thema, das wir vereinfachen wollen - z.B. durch die Einführung unser Lernplattform innential. Weiterbildung soll kein Zufallstreffer sein, sondern systematisch unterstützt werden.

Gehalt: fair, aber nicht auf Big-4-Niveau
Du hast recht: Wir konkurrieren bewusst nicht mit den Gehältern der Big 4. Unser Ziel ist ein marktgerechtes, faires Gehalt – ergänzt durch Fokus auf Vereinbarkeit, Sinn und Gestaltungsspielraum. Die Abschaffung der Jahresprämie war Teil einer Umstellung hin zu einem klaren, regelmäßigen Salary Cycle.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für diese ehrliche Reflexion genommen hast. Ich hoffe, dass du in deinem neuen Umfeld Erfahrungen machst, die gut zu deinen Erwartungen und Wünschen passen – und wünsche dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

Leider die Erwartungen nicht erfüllt. Unprofessionell, unfair & wenig Lernen. Keine Vorbilder in der Führung.

3,0
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leider so einiges. Meine Tage sind gezählt.

Verbesserungsvorschläge

Das leben, was behauptet wird. Marktüblich zahlen. Einheitliche Kriterien finden zur Einstufung bzw. die vorhandenen operationalisieren und leben. Strategien erarbeiten und kommunizieren. Echte Führungskräfte einstellen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist insgesamt gut, allerdings wird keine Strategie kommuniziert, es gibt viel Druck, alles immer dem Kunden in Rechnung zus tellen. Kein Invest in internen Wissensaustausch und voneinander (bzw. von Senioren) lernen. Der Anspruch wird aber auch nicht an die Senioren gestellt. Es gibt kaum Unterschiede zwischen Mid- und Senior-Consultants, der Entscheidungsraum wird nicht größer.

Image

Das Image nach Außen ist besser, als es gelebt wird. Walk the talk fehlt hier definitiv.

Work-Life-Balance

Freizeitausgleich wird behauptet, ist kaum möglich. Elternzeit von Vätern wird nicht aktiv vorangetrieben.

Karriere/Weiterbildung

Auch wieder Augenwischerei. Zertifikate, die mal gebraucht werden für Ausschreibungen, sind drin. Die Führungskräfte fördern das nicht aktiv.

Gehalt/Benefits

Bezahlung ist unter Markt und teilweise willkürlich. Das Argument "andere machen aber..." wird zu oft gezogen. Ein einheitliches Bewertungsschema

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Heutzutage sollte einfach kein Fleisch mehr angeboten werden.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut. Die Zusammenarbeit hat insgesamt viel Spaß gemacht. Etwas getrübt ist es von der willkürlichen Einteilung in die Einstufungen, v.a. Senior Berater*innen. Und innerhalb von Teams überraschend hierarchisch; die Meinungen von Kolleg*innen, die kein "Lead/Manager/Head of" im Titel haben, werden nicht gehört, sie werden sogar unterbrochen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es Vorbilder gibt, dann im Vorstand. Alle anderen Führungspersonen sind keine Vorbilder, überfordert, machen Micromanagement (als Antwort auf Überforderung?). Es gibt kein kommuniziertes Führungsleitbild und anscheinend keinen hohen Anspruch an Führung.

Arbeitsbedingungen

Remote first ist super. Die Ausstattung auch gut.

Kommunikation

Kein Führungsleitbild, keine Strategie oder keine Kommunikation dessen, wenn durchaus strategische Ansätze da sind.

Interessante Aufgaben

...viel ist hemdsärmlich gelöst. Vermutlich Beraterkrankheit.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Janine HeidenreichHead of People and Culture

Liebe*r Kollege*in,

es tut uns leid zu hören, dass deine persönlichen Erwartungen aus deiner Perspektive nicht erfüllt wurden.

Wir respektieren deine offenen Worte und deine Bewertung und freuen uns, dass wir einige der angesprochenen Themen bereits vor ein paar Jahren lösen konnten und bei anderen gerade dieses Jahr Fortschritte gemacht haben:

Beispielsweise servieren wir bei Firmenveranstaltungen schon seit über 6 Jahren kein Fleisch mehr. Väter gehen bei uns aktiv in Elternzeit - auch länger als die verbreiteten zwei Monate und wir fördern Eltern u.a. durch Kitazuschüsse und eine Kooperation mit einem Kitaträger.

Darüber hinaus gibt es verschiedene beliebte Leadership Trainings, Weiterbildungsbudgets, Self-Learning Tage, oder Zertifikate um unsere Führungskräfte und alle anderen Mitarbeiter in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Darüber hinaus haben wir gerade erst marktgerechte Gehaltsbänder und regelmäßige Reviews eingeführt, um Fairness und Transparenz weiter zu verbessern.

Alles in allem sind wir nicht perfekt, aber wir sind stetig dabei uns zu verbessern und uns den neuen Bedarfen & Wünschen unserer Kollegen*innen anzupassen. Wenn du Lust hast, bringen wird dich auch gerne nochmal mit unserem Geschäftsführer Ole oder jemand aus unserem Team in Kontakt. Melde dich ansonsten gerne auch per E-Mail info.de@nortal.com.

Viele Grüße,

Schütze (Vorgänger von Nortal in Deutschland)? Eine Mogelpackung!

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- es gab einmal Ansatzpunkte für substanzielle Werte. Inhaltlich und menschlich. Leider sind diese abhanden gekommen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Intransparenz in wichtigen Unternehmensentscheidungen: Aus Schütze wurde Nortal - weil das Management wegen gravierender Fehler den Boden unter den Füßen verloren hat. Dies wird jedoch nicht kommuniziert - Transparenz sieht anders aus.
- Plan- und Strategielosigkeit, Willkür in Entscheidungen
- Schein vor Sein, Marketing ist wichtiger als Substanz.
- Fehlende Fairness und Wertschätzung, statt dessen Egoismus und Eitelkeiten
- sehr schlechte Fehlerkultur. Die angebotenen Möglichkeiten zum Feedback laufen ins Leere. Man kann Kritik äussern, die jedoch nichts bewirken. Es gilt der Grundsatz: Das Management macht keine Fehler, die Mitarbeiter werden für Fehler bestraft.
Die Mitarbeiterzahl in Deutschland stagniert seit Jahren. Das ist sicher so nicht gewollt - und sicher Ergebnis der gelebten Unternehmenskultur. Man geht halt.

Verbesserungsvorschläge

- Wechsel von einem Image- hin zu einem echten werteorientierten Unternehmen.
- echte Transparenz in Unternehmensentscheidungen
- die bei Kununu geäusserten Kritiken einfach mal stehen lassen und nicht immer durch Kommentare oder offensichtlich bestellte Positivkritiken zu relativieren versuchen. Besser mal daraus lernen!
- Echte Mitarbeiterentwicklung und -führung etablieren

Arbeitsatmosphäre

"Schütze stellt den Menschen in den Mittelpunkt allen Handelns. Eine transparente und faire Firmenkultur ist der fundamentale Unterschied bei der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und im Team." - So steht es auf der Homepage. Und so stimmt das leider nicht.
Nicht der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt, sondern das auf Wachstum begründete Geltungsbedürfnis.
Transparenz und Fairness sind weitgehend Floskeln. Eine wirkliche Feedbackkultur gibt es nicht. Entscheidungen werden willkürlich gefällt und weder begründet noch transparent gemacht. Das Unternehmen wird streng patriarchich geführt. Einer hat das Sagen.
"Fester Bestandteil unserer Kultur ist der beständige Wandel und die agile Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes und der Belegschaft." - Ein weiteres Zitat der Homepage, das aus meiner Wahrnehmung ebenfalls nicht stimmt.
Beständiger Wandel wird mit fehlender Strategie, Agilität mit Planlosigkeit verwechselt.
Die Bedürfnisse des Marktes? Wer hat die jemals erhoben und analysiert, geschweige denn diskutiert?
Im Quartalsabstand wird eine neue Sau durchs Dorf gejagt, - die nach einer Weile sang- und klanglos im Nichts verschwindet. Ein Plan ist dabei nicht zu erkennen.

Image

Schein und Sein weichen sehr voneinander ab. Die positiven Kununu- und andere Bewertungen sind dem Management aus Gründen der Mitarbeiter-Akquise immens wichtig.
Wenn nur halb so viel Energie an echte Mitarbeiter-Entwicklung gesteckt würde, wäre Schütze tatsächlich ein Vorzeige-Unternehmen.
Schütze verbrennt enorm viel Kraft und Geld in image-bildende Aktivitäten. Ein eigener Marketing-Bereich, Präsenz in verschiedensten Plattformen und Formaten, After Work Veranstaltungen ... Ich sehe nicht den Gegenwert.
Marketing sollte echte Substanz publizieren, nicht ersetzen.

Work-Life-Balance

Positiv: Überstunden sollen normalerweise vermieden werden. Falls sie doch anfallen, kann man sie flexibel abbummeln oder sich auszahlen lassen.
Negativ: Bedarf an Überstunden entsteht insbesondere in den Entwicklungsprojekten immer wieder - vor allem aufgrund mangelhafter Planung.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen werden grundsätzlich in der Breite angeboten. Es existiert ein recht gutes Schulungskonzept. Weiterbildung wird bezahlt.
Karriere wird jedoch oft an nicht transparenten Kriterien festgemacht, Beförderungen willkürlich ausgesprochen und zum Teil auch gegen den Willen der Team-Mitglieder durchgesetzt.
Eine echte Mitarbeiter-Entwicklung kann ich nur in Ansätzen erkennen.

Gehalt/Benefits

Gehalt in der Breite unter dem Markt, bei einzelnen Positionen jedoch auch deutlich überdurchschnittlich.
Sozialleistungen sind in der Breite vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier leider auch mehr Schein als Sein. Einige Maßnahmen sind zu begrüßen, andere nicht nachvollziehbar.
Generell werden jedoch viele dieser Maßnahmen vorrangig ergriffen, um die Attraktivität des Unternehmens für Bewerber verbessern.
Fun Facts: Um die Bäume zu schonen, gibt es keine Visitenkarten mehr. Mit dem Verzicht auf tierische Nahrungsmittel bei durch Schütze ausgerichtete Caterings (beispielsweise Weihnachtsfeier) wird nachhaltiges Umweltbewusstsein symbolisiert.
Der Vorstand fährt SUV, auch innerhalb Berlins. Kein Kommentar.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in den Teams und Bereichen ist naturgemäß normal, weder gut noch schlecht. Ich habe hervorragende Zusammenarbeit beobachtet, jedoch auch kleinkarierte Streitigkeiten.
Den bereichsübergreifenden Zusammenhalt kann ich nicht als sonderlich gut einschätzen. Dies ergibt sich schon aus der Verschiedenartigkeit der Kunden und Projekte in den Bereichen.

Umgang mit älteren Kollegen

eher negativ

Vorgesetztenverhalten

Mit ganz wenigen Ausnahmen ist das Verhalten der Vorgesetzten in allen Ebenen verbesserungswürdig bis katastrophal.
Grundsätzlich gilt der Spruch: "Nicht getadelt ist genug gelobt". Anerkennung; Feedback (geschweige denn konstruktives) und Wertschätzung sind Mangelware. Leistung und Erfolg wird schlicht vorausgesetzt und ist mit dem Gehalt abgegolten.
Eigene Fehler werden grundsätzlich nicht kommuniziert, geschweige denn transparent gemacht. Hingegen werden Erfolge gerne für sich selber vereinnahmt. Das führt manchmal lustigerweise dazu, dass ein Bärenfell mehrfach verteilt wird.
Ein zweites grundsätzliches Wesensmerkmal der Schütze sind nicht ausgesprochene Erwartungshaltungen seitens des Managements. Diese werden irgendwann als Bewertungsbasis beispielweise für Beförderungen, Prämien oder Gehaltserhöhungen herangezogen. Transparenz? Fehlanzeige.
Im mittleren Management macht sich eine klare Ellenbogen-Mentalität auf Kosten der Mitarbeiter breit. Offensichtlich ein gewollter oder zumindest geduldeter kultureller Change.
Und nicht zuletzt: schwere handwerkliche Fehler im Management, die auf Kosten der Belegschaft ausgebadet werden. Oft an der Grenze zum Dilettantismus.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen sind als positiv zu bewerten. Mobiles Arbeiten dank Notebook für jeden, Homeoffice bzw. Projektarbeit im Entwicklungsbereich im Büro. Kaum Reisetätigkeit. Moderne Büros. Gutes Mobiliar.

Kommunikation

Es wird tatsächlich viel kommuniziert. Allerdings oft auch belanglose Dinge.
Schütze ist das erste mir bekannte Unternehmen, in dem keine Zahlen über Umsatz, Kosten und Marge, über Plan, Ist und Forecast offen kommuniziert werden. Es ist dem Mitarbeiter einfach nicht bekannt und damit nicht bewusst, ob und in welchen Bereichen das Unternehmen gesund ist oder Probleme hat. Und wie sich daraus abgeleitet für jeden Einzelnen eine Erfolgsbeteiligung am Jahresende ergeben wird.

Gleichberechtigung

Die geschlechter-bezogene Gleichberechtigung ist gegeben - vielleicht sogar etwas zu sehr zu Gunsten der Frauen ausgelegt. (subjektive Wahrnehmung)
Grundsätzlich wird formal sehr auf Gleichberechtigung in jeglicher Hinsicht geachtet.
In meiner Wahrnehmung werden jedoch "Lieblinge" besonders bevorzugt - und im Gegensatz nicht genehme Kollegen aus dem Unternehmen gedrängt.

Interessante Aufgaben

Im Entwicklungsbereich wird teilweise tatsächlich an state-of-the-art Technologien gearbeitet. Jedoch hat Schütze keine wirklichen Kunden, die einen tatsächlichen Anspruch an moderner und modernster Technologie und dazu passenden Projekt-Vorgehensmodellen benötigen und einfordern.
Im Beratungsbereich werden oftmals einfache Dienstleistungstätigkeiten wie Projektkoordinierung, Workshop-Moderation etc. als Beratung verkauft.
Es gibt jedoch auch Bereiche, die substanziell einen Mehrwert für die Kunden und gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal der Schütze darstellen - bspw. E-Rechnung.
Leider sind das Ausnahmen und nicht die Regel. Und es ist nicht zu erkennen, dass zielgerichtet daran gearbeitet wird, weitere solcher Themen zu identifizieren und auf den Weg zu bringen. Schade.

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Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

danke, dass Du so viel Zeit und Mühe investiert hast, Deine Sicht zu schildern. In fast jedem Satz spüre ich deine Enttäuschung, gerade in den Punkten, die Dir und auch mir so besonders wichtig sind. Daher macht es mich persönlich betroffen, dass wir es bei Dir nicht geschafft haben ein Umfeld zu bieten, was Dich begeistert und in dem Du Dich langfristig wohl fühlst.

Einige Punkte möchte ich aufgreifen: unser Wachstum ist nicht willkürlich, sondern folgt einer klaren Strategie. Diese stellten wir bspw. beim Jahresauftakt immer wieder vor. Wachstum ist auch wichtig, um unser Unternehmen zukunftsfähig zu halten. Es ist daher kein Selbstzweck, sondern ermöglicht uns neue Perspektiven, neue Regionen oder Branchen zu erschließen. Das ist ein wesentlicher Baustein eines sicheren Arbeitgebers, da wir nicht im Alten verharren, sondern uns stetig anpassen. Was uns aber gleichzeitig besonders wichtig ist: Wie arbeiten wir zusammen? Was erwarten wir voneinander? Gehen wir ehrlich und offen miteinander um? Deine Kritikpunkte daran nehmen wir ernst. Wenn das in Teilen von unserer Firma noch nicht gut funktioniert, müssen wir das ändern! Dazu haben wir uns etwas ausgedacht und werden kommende Woche die Kolleginnen und Kollegen aktiv einbinden. Gerade die aktuelle Corona-Situation und die damit geänderten Rahmenbedingungen und ein hoher Projektdruck in manchen Teams sind für alle herausfordernd. Schütze ist nicht perfekt, aber wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Werte zu leben und Versprechen zu halten.

Ganz klar sehe ich das Thema Vorgesetztenverhalten. Hier ist aus meiner Sicht etwas Wichtiges zerbrochen, was auch zu Deiner großen Enttäuschung führt. Das tut mir leid, manchmal geht es einfach richtig schief. Eine darauffolgende Trennung tut oftmals weh und macht Dinge bewusst, die jede Seite enttäuscht. Gern biete ich Dir an, dass wir uns zusammensetzen oder telefonieren, gerade da Du ein Teil von uns warst.

Ich hoffe, dass Deine Erwartungen sich bei Deinem neuen Arbeitgeber für Dich besser erfüllen lassen. Ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute.

Viele Grüße
Martin

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Eigentlich echt gut, leider wird nicht sinnvoll eingestellt

3,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen bemüht sich sehr darum, die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen das Arbeiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Sei es durch regelmäßige Meetings und Updates oder durch die Übernahme von Reisekosten zum Office auf für Remote-Arbeitende. Auch hervorzuheben ist hierbei, dass stets daran gearbeitet wird sich dem Zeitgeist anzupassen, was vor Allem beim Thema Remote-Working ersichtlich wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zeitweise ist mir die Bewertung von Outputs (inkl. meines eigenen) zu unkritisch gewesen. Natürlich soll dies im Rahmen bleiben und stets respektvoll sein. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass Kritik eher "durch die Blume" anstatt direkt geäußert wurde.

Verbesserungsvorschläge

- Das unnötige Einstellen von Mitarbeitenden. Es sollte vorausschauender analysiert werden, ob es denn überhaupt notwendig ist neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Wo kein wirklicher Need ist, muss auch niemand eingestellt werden. In meinem Fall habe ich mich daher nicht wirklich einem Team zugehörig gefühlt, weil ich eben die meiste Zeit "durchgereicht" und ausgeliehen wurde. Dies ist meines Erachtens nach nicht Fair gegenüber den Mitarbeitenden selbst, weil Unterbeschäftigung, ebenso wie Überbeschäftigung für die Betroffene nicht nur psychisch, sondern auch sozial und karrieretechnisch schädlich ist.

- Die Einbindung von Mitarbeitenden in Projekte könnte meines Erachtens nach besser gestaltet werden. Manchmal war es für mich schwer nachzuvollziehen wo man denn gerade steht und musste sich über mehrere Kolleginnen und Kollegen nach aktuellen Ständen erkundigen.

Arbeitsatmosphäre

Den Kolleginnen und Kollegen nach echt angenehm. Es wird einem auch viel geholfen und vor Allem zu Beginn nehmen sich die Mitarbeitenden, welche schon länger dabei sind viel Zeit für die Neulinge.
Leider wurde die Arbeitsatmosphäre in meinem Fall dadurch getrübt, dass ich permanent nach Aufgaben suchen musste, was sich auch sehr negativ auf meine Motivation ausgewirkt hatte.

Image

Prinzipiell aufgrund der Fokusthemen gut. Allerdings ist man über die Branche hinaus noch nicht allzu bekannt. Jedoch werden Geschäftsfelder ausgebaut und somit die Reichweite und Sichtbarkeit gesteigert.

Work-Life-Balance

Wird aktiv gepusht. Es ist keinesfalls so, wie der Ruf einer Beratung vorauseilt. Die Mitarbeitenden selbst stehen im Mittelpunkt und es wird auch akribisch darauf geachtet, dass sich niemand überarbeitet. Überstunden werden dokumentiert und können abgefeiert werden. Hier können sich einige Firmen ein Beispiel nehmen!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ist eines der Unternehmensziele, was sowohl innerhalb, als auch außerhalb stark kommuniziert wird.
Bei manchen Themen erschließt sich mir jedoch nicht die Sinnhaftigkeit. Beispielsweise bekommt man im Home-Office Paket keine kabellosen Geräte (Maus, Tastatur, Kopfhörer), weil die Akkus nicht nachhaltig seien, wohingegen ein Monitor der Energieeffizienz-Klasse E oder F okay ist.

Karriere/Weiterbildung

Mitarbeitende bekommen ein Learning-Budget zur Verfügung gestellt. Welche Kurse/Weiterbildungen man bewilligt bekommt hängt meines Erachtens nach jedoch auch stark von der Position ab.

Kollegenzusammenhalt

Mans schätzt sich und man hilft sich. Wird auch durch viele Team-Events gefördert.

Vorgesetztenverhalten

Stets auf Augenhöhe. Gibt regelmäßige Gesprächsrunden, in denen man sich gegenseitiges Feedback gibt. Es gibt auch kein von oben herab, sondern man spielt sich eher gegenseitig den Ball zu.
Außerdem ist es unproblematisch, wenn man sich auch mal an höhere Stellen bzgl. bestimmter Themen wendet.

Arbeitsbedingungen

Remote-Work Option steht den Mitarbeitenden frei. Außerdem ist es möglich nach Absprache mit der Führungskraft im Ausland zu arbeiten - ein dickes Plus!
Für das Home-Office gibt es auch Ausrüstung. Leider kann man davon meines Erachtens nach wenig selbst wählen.

Kommunikation

Gibt viele interne Channels, welche die Mitarbeitenden stets auf dem Laufenden halten. Sehr positiv erinnere ich mich an Channels, in denen man sich gegenseitig lobt und wertschätzt. Management-Themen könnten meiner Ansicht nach noch besser kommuniziert werden.

Gehalt/Benefits

Meines Erachtens nach unterdurchschnittlich.
Wurden auch im Zuge der gegenwärtigen Preissteigerungen nicht angepasst - zumindest hatte ich damals nichts davon mitbekommen. Hervorzuheben ist allerdings, dass die Gehaltsranges via Intranet für alle Mitarbeitenden einsehbar sind, was bei der eigenen Einordnung hilft.

Gleichberechtigung

Das Thema ist dem Unternehmen auf jeden Fall wichtig und wird aktiv vorangetrieben.
Zu dem Zeitpunkt als ich das Unternehmen verlassen hatte, waren die Repräsentationen an Führungsrollen nicht paritätisch. Eine positive Tendenz ist dennoch bemerkbar.

Interessante Aufgaben

Prinzipiell werden im Unternehmen spannende Themen bearbeitet und promoted. Leider konnte ich davon nicht allzu viel mitnehmen. Aufgaben welche mir im Bewerbungsprozess nahegelegt und versprochen wurden hatte ich kaum und irgendwann garnicht mehr bearbeitet, obwohl mein Feedback stets positiv gewesen ist. Daher liegt mir der Eindruck nahe, dass meine Stelle unnötigerweise geschaffen/besetzt wurde.

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Arbeitgeber-Kommentar

Janine HeidenreichHead of People and Culture

Liebe/r ehemalige Kollege*in,

vielen Dank für Dein ehrliches Feedback und, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen bei Nortal Germany hier mit uns zu teilen. Es freut mich zu lesen, dass Du unsere Bemühungen schätzt, unsere Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen und ein angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Wir legen großen Wert auf die Zufriedenheit unserer Teams und sind stolz darauf, dass Du unsere Anstrengungen zur Förderung von Remote-Working und zur Anpassung an den Zeitgeist schätzen lerntest.

Deine kritischen Punkte in Bezug auf die Arbeitsweise und das Einstellungsverfahren nehmen wir ernst und möchten diese gerne näher betrachten. Du erwähnst, dass die Bewertung von Outputs zuweilen zu unkritisch war und Kritik eher indirekt geäußert wurde. Wir werden sicherstellen, dass wir unser Feedback- und Bewertungssystem überprüfen und verbessern, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeitenden klare und konstruktive Rückmeldungen erhalten. Hier wäre es hilfreich, wenn Du noch einmal persönlich mit mir oder einer anderen Person aus dem Unternehmen das Gespräch suchst, um genau zu verstehen, wo sich noch Verbesserungspotenzial verbirgt.

In Bezug auf Deine Anmerkungen zur Einstellung von Mitarbeitenden und der damit verbundenen Arbeitsbelastung verstehen wir Deine Bedenken. Wir arbeiten ständig daran, unsere Ressourcen und Teams optimal zu planen. Deine Sorge, dass unnötige Einstellungen die Teamdynamik beeinträchtigen können, nehmen wir ernst, denn uns liegt viel daran, sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden effektiv in Projekte integriert werden. Auch hier wäre ein persönlicher Austausch zur genauen Einordnung der Projektsituation für uns von größtem Nutzen. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass sich im Projektgeschäft ein stets dynamisches Arbeitsumfeld ergibt, sodass manchmal Bedarfe ganz spontan entstehen bzw. auch wieder entfallen können.

Die Verbesserungsvorschläge in Bezug auf die Einbindung von Mitarbeitenden in Projekte und die Kommunikation sind sehr wertvoll. Wir werden unsere Prozesse weiterhin optimieren und sicherstellen, dass die Projektbeteiligung transparent und effizient gestaltet wird, um unnötige Unsicherheiten zu minimieren.

Wir schätzen auch Deine Anmerkungen zur Arbeitsatmosphäre und zum Kollegenzusammenhalt und werden weiterhin daran arbeiten, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden willkommen und geschätzt fühlen.

Wir möchten, dass Du weißt, dass wir Dein Feedback als wertvollen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung unseres Unternehmens betrachten. Wir schätzen Deine ehrliche Meinung und sind bestrebt, die von Dir angesprochenen Herausforderungen anzugehen. Um uns hierbei zu unterstützen, freue ich mich, wenn wir in naher Zukunft noch einmal in den persönlichen Dialog kommen.

Vielen Dank für Deine Mitarbeit und Dein Engagement in unserem Unternehmen.

Herzliche Grüße

Ausgezeichneter Arbeitgeber mit Gehältern unter dem Marktniveau

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter haben die Freiheit, kreativ zu sein. Es gibt eine gute Work-Life-Balance. Nortal legt großen Wert auf die eigene Weiterentwicklung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Gehälter liegen unter dem Marktniveau.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Janine HeidenreichHead of People and Culture

Liebe/r Kollege*in,
vielen Dank für dein Feedback! Wir freuen uns, dass du das Thema Selbstbestimmung bei uns so schätzt. Komme gern bzgl. möglicher konkreter Verbesserungsvorschläge direkt auf uns zu oder nutze Formate wie die Pulse/Engagement Surveys, damit wir uns stetig verbessern können.

Schön, dass du bei uns bist.

Viele Grüße

Souveränes Krisenmanagement in der Pandemie

4,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Sehr gute Kommunikation, klare Ansagen, verantwortungsbewusste Entscheidungen, ruhige besonnene Führung. Guter Kollegenzusammenhalt. Die Firma gibt in diesen Krisenzeiten tatsächlich auch seelischen Halt.

Wo siehst du Chancen für deinen Arbeitgeber mit der Corona-Situation besser umzugehen?

Der Arbeitgeber sollte die Chance nutzen eine digitale Firmenkultur zu etablieren. Es gibt wöchentliche Meetings, welche gerade in diesen turbulenten Zeiten eine gute Struktur geben und die Mitarbeiter*innen aktiv und motiviert zu halten. Von diesen Meetings bräuchte es meiner Meinung nach mehr (evtl. täglich).

Gleichberechtigung

Nimmt Diversität sehr ernst, hat aber bezüglich Repräsentation noch einen ganzes Stückchen Weg vor sich


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Janine HeidenreichHead of People and Culture

Liebe(r) (Ex-)Kollege*in,

vielen Dank für deine Bewertung! Es freut uns sehr zu sehen, dass dir Nortal einen Halt geben konnte, auch in den schwierigen Zeiten.

Herzliche Grüße

Die schönen Zeiten sind vorbei!

2,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Nortal Germany in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamwork

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wandeln von Schütze AG zu Nortal AG

Verbesserungsvorschläge

Kritikpunkte durch Umfragen nicht nur sichtbar machen, sondern auch aktiv dem Entgegenwirken und den Fortschritt bekannt geben.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes
Martin RebsMitglied des Vorstandes

Liebe/r Kollege/in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast. Du sagst, dass die schönen Zeiten vorbei sind. Sehr gern würde ich in einen persönlichen Austausch mit Dir kommen, was konkret Du vermisst und warum. Unser Unternehmen hat sich stetig gewandet. So waren wir im Jahr 2013 beim Start der Schütze AG weniger als 20 Mitarbeitende. Jetzt sind wir mehr als 10-mal so viele. Jahr für Jahr durften wir neue tolle Kolleginnen und Kollegen begrüßen, in neue Regionen vorstoßen, andere Kunden kennenlernen und Lösungen für diese nicht nur erdenken, sondern auch umsetzen. Und im Jahr 2020 auch international werden zur Nortal AG. Die Änderung war und ist also Teil unserer Kultur und sie ist verdammt wichtig, um nicht in die „Nokia-Falle“ zu laufen. Was meine ich damit? Erfolg macht bequem und teilweise arrogant gegenüber Veränderungen und Chancen, die absolut sinnvoll und notwendig sind. Und klar: Veränderungen müssen gestaltet werden. Die guten Dinge gestärkt, die schlechten müssen zuerst transparent gemacht und dann verändert werden. Das greifst Du auch auf mit Bezug zum sichtbar machen. Nur: Veränderung bedeutet, dass wir alle es tun. Gemeinsam. Wie Du schreibst: aktiv entgegenwirken und auch den Fortschritt bekannt geben. Das tun wir schon. Auch hier können wir besser werden. Ich freue mich, dass Du das Thema "Teamwork" sehr schätzt. Das tun wir auch. Als ehemaliges Teil unseres Teams wünsche ich Dir für die Zukunft alles Gute und danke sehr, dass Du uns trotz deiner Kritik dennoch weiterempfiehlst. Das zeugt von Offenheit – und das sind wir auch. Also sprich mich an, ich freue mich darauf!

Herzliche Grüße
Martin

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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