77 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Nortal Germany Bewertungen
Toller Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gibt viel Flexibilität in der Arbeitsgestaltung, gemeinsame Events, proaktive Angebote
Verbesserungsvorschläge
Potenziale und Fähigkeiten der MA noch besser nutzen
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Wertschätzender Arbeitgeber und motivierte Kolleg*innen
Gut am Arbeitgeber finde ich
- viele Möglichkeiten, Dinge zu gestalten und aktiv voranzutreiben
- Gute Mitarbeiter-Benefits
- Lockere, dynamische und gleichzeitig produktive Arbeitsatmosphäre
Verbesserungsvorschläge
Klarere Strukturen, Prozesse und Zuständigkeiten schaffen.
Work-Life-Balance
Man kann seinen Arbeitsalltag individuell gestalten. Es gibt viel zu tun, aber es wird auch respektiert (tlw. sogar gefördert), wenn man klare Grenzen zieht. Überstunden können (je nach Vertrag) abgebaut oder ausbezahlt werden.
Kommunikation
Die Mitarbeiter*innen werden regelmäßig über Updates und Neuigkeiten informiert und haben auch die Gelegenheit, Veränderungen aktiv mitzugestalten.
Gehalt/Benefits
Überdurchschnittlich gute Benefits.
Arbeitsatmosphäre
Image
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Karriere/Weiterbildung
Kollegenzusammenhalt
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Interessante Aufgaben
Top-Umfeld mit internationalen Wachstums- und Entwicklungschancen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Business-Orientierung, Wachstumsmarkt, Internationale Entwicklungsmöglichkeit, Gestaltungsmöglichkeit
Arbeitsatmosphäre
Top Remote-first Company mit menschlichem Fokus
Gehalt/Benefits
Bündel an Fringe Benefits
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es sich um ein Unternehmen mit hohen Standards und einem sehr guten menschlich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders schätze ich die große Freiheit in der Gestaltung meines Alltags. Ich kann mein Leben so organisieren, dass ich sowohl für meine Familie präsent sein kann als auch beruflich wachsen kann – mit einer sehr guten Balance. Ebenso wichtig sind für mich meine Kolleg:innen: Die Menschen, die zu Nortal kommen, teilen in der Regel eine ähnliche Haltung im Umgang miteinander. So starte ich meinen Tag, schalte den Rechner ein – und freue mich, mit meinen Kolleg:innen zusammenzuarbeiten.
Auch die Projekte sind ein großer Pluspunkt. In den letzten Jahren konnten wir mehr von den Vorhaben gewinnen, die mir persönlich besonders zusagen. Das ist ein gemeinsamer Erfolg zwischen technischen und Business-Teams, um Projekte auf hohem Niveau zu realisieren. Hinzu kommen meine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten: Ich konnte mich in allen Bereichen weiterentwickeln – vom Lernen und Professionalisieren über die Chance, Führungsverantwortung zu übernehmen, bis hin zum kontinuierlichen Gehaltswachstum über die Jahre.
Verbesserungsvorschläge
An dieser Stelle möchte ich ergänzen – aus einer Perspektive kontinuierlicher Weiterentwicklung –, dass es auch Bereiche gibt, in denen wir uns noch weiterentwickeln könnten: Zum einen wäre es sinnvoll, unser Kund:innenportfolio noch stärker auf verschiedene Branchen auszubauen, um die bestehende Vielfalt weiter zu erhöhen. Zum anderen könnte es wertvoll sein, für technische Kolleg:innen zusätzliche Trainings im Bereich Kommunikation und Storytelling anzubieten, um die bereits guten Fähigkeiten im Umgang mit Kund:innen noch weiter zu stärken. Schließlich ließe sich auch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit weiter fördern, damit der Wissenstransfer noch einfacher und natürlicher gelingt.
Image
Aus meiner Perspektive ist die Wahrnehmung unserer Kund:innen durchweg positiv – und das entspricht auch dem, was ich von Kolleg:innen höre. In Estland genießt Nortal zudem ein sehr hohes Ansehen, da unsere Teams dort maßgeblich an wichtigen Projekten zur Digitalisierung des Staates beteiligt waren, was dem Unternehmen bis heute großes Prestige verschafft.
Natürlich habe ich vereinzelt auch konstruktives Feedback von Kolleg:innen gehört. Aber das ist in jedem Unternehmen normal, und entscheidend ist für mich, dass Nortal zuhört, Verbesserungspotenziale ernst nimmt und sich stetig weiterentwickelt – und davon bin ich überzeugt.
Work-Life-Balance
Die allgemeine Regel lautet: Überstunden sind nicht die Norm. In meinen fünf Jahren im Unternehmen gab es nur sehr wenige Projekte, bei denen zusätzliche Arbeit notwendig war – und diese haben wir gemeinsam erfolgreich abgeschlossen. Im Alltag plane und organisiere ich meine Aufgaben so, dass Überstunden in der Regel nicht anfallen – über lange Zeiträume hinweg gar nicht. Sollte es dennoch erforderlich sein, bin ich flexibel und bringe bei Bedarf gerne zusätzlichen Einsatz – im Wissen, dass dieser Aufwand später ausgeglichen wird.
Karriere/Weiterbildung
Hier kann ich klar sagen: ja. Jedes Jahr wurden mir Weiterbildungen finanziert – von technischen Zertifizierungen bis hin zu Soft-Skills-Trainings. Auch Bücher für die persönliche Entwicklung wurden übernommen. Karriere machen? Aus meiner Sicht sehr gut möglich: Mit Engagement und Eigeninitiative kann man bei Nortal viel erreichen. Ich kenne Kolleg:innen, die den Weg von Werkstudent:in bis hin zu Head of geschafft haben.
Kollegenzusammenhalt
Bis heute kann ich vor allem aus meiner Erfahrung in unserem Bereich und Team sagen, dass die Kolleg:innen außergewöhnlich engagiert und unterstützend sind. Ich hatte die Chance, von hervorragenden Mentor:innen zu lernen und einige meiner Kolleg:innen sowohl beruflich als auch privat näher kennenzulernen.
Ich durfte in internationalen Teams mit Menschen aus Estland, Oman, den USA und Deutschland arbeiten – oft in gemischten Teams mit Kolleg:innen unterschiedlichster Herkunft und kulturellem Hintergrund. Dabei haben wir gemeinsam die Herausforderungen gemeistert – Teamarbeit wurde aktiv gelebt, und wir haben uns gegenseitig unterstützt.
Dabei konnte ich immer Neues lernen, Unterstützung finden und verschiedene Perspektiven auf Lösungen diskutieren. Nach meiner Erfahrung hat sich stets die beste Idee durchgesetzt – unabhängig vom Senioritätsgrad.
Vorgesetztenverhalten
Solche Fragen lassen sich natürlich nur aus der eigenen Erfahrung beantworten und hängen vom jeweiligen Team ab, da es viele Teams mit unterschiedlichen Führungsstilen gibt.
Mit den Leads, die ich bisher hatte, konnte ich stets offen umgehen. Ich habe meine Meinung eingebracht, konstruktives Feedback gegeben und Anerkennung ausgesprochen – und die Reaktionen waren überwiegend positiv und konstruktiv.
Insgesamt habe ich erlebt, dass sich die Leads menschlich verhalten und dass Hierarchie vorhanden, aber kaum spürbar ist – was die Zusammenarbeit erleichtert. Häufig agieren sie auf Augenhöhe. Für mich gibt es viele gute Beispiele für „Leadership im Dienst des Teams“.
Arbeitsbedingungen
Ich arbeite überwiegend im Homeoffice, und Nortal hat mir dafür die notwendige Ausstattung wie Laptop und weiteres Equipment bereitgestellt. Gleichzeitig stehen jederzeit Büros zur Verfügung, falls man dort arbeiten möchte. Diese Flexibilität empfinde ich als große Stärke: Den Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich im Homeoffice, gehe aber selbstverständlich ins Büro oder zu Kund:innen, wenn es ein Projekt erfordert – so entsteht eine gute Balance.
Die Büros sind lebendige Arbeitsumgebungen, in denen viel Austausch stattfindet. Für Aufgaben, die höchste Konzentration erfordern – etwa beim tiefen Eintauchen in technische Probleme –, arbeite ich persönlich fokussierter im Homeoffice. Für kommunikative und organisatorische Tätigkeiten hingegen empfinde ich die Atmosphäre im Büro als sehr förderlich.
Kommunikation
Im Allgemeinen gibt es Meetings für alle Arten von Kommunikation – von speziellen Dailys für die Teams bis hin zu All-Hands, die das gesamte Unternehmen betreffen. Durch die Vielfalt an Ländern und Bereichen kann manchmal der Eindruck entstehen, dass nicht jedes Detail direkt relevant ist – was jedoch ganz normal ist in einem internationalen Umfeld. Gleichzeitig macht genau diese Breite die Zusammenarbeit spannend und eröffnet neue Perspektiven.
Die wichtigen Informationen sind jederzeit verfügbar, und die wertvollen Kolleg:innen aus unterschiedlichen Bereichen spielen dabei eine große Rolle – mit ihrem Fachwissen zu spezifischen Themen und ihrer Offenheit, Fragen zu beantworten.
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Trainingsangeboten – von Themen wie Mental Health und persönlicher Weiterentwicklung bis hin zu Leadership-Trainings für diejenigen, die eine entsprechende Rolle übernehmen.
Gehalt/Benefits
Über die Jahre habe ich ein kontinuierliches Gehaltswachstum erlebt, das immer meinen wachsenden Verantwortlichkeiten entsprochen hat. Besonders positiv empfinde ich, dass die Entwicklung nachvollziehbar war und im Dialog transparent besprochen wurde.
Darüber hinaus wurden die Gehälter stets zuverlässig und pünktlich ausgezahlt – in all den Jahren gab es dabei keinerlei Probleme. Diese Verlässlichkeit schafft Vertrauen und gibt mir Sicherheit im Arbeitsalltag.
Interessante Aufgaben
Wir haben viele spannende Aufgaben – natürlich nicht in jedem Projekt gleichermaßen. Im Consulting ist es normal, dass es Phasen mit Projekten gibt, die den eigenen Vorstellungen entsprechen, und Phasen, in denen die Aufgaben eher pragmatisch erledigt werden müssen.
Besonders schätze ich, dass es immer die Möglichkeit gibt, sich in neue Projekte einzubringen oder Aufgaben zu finden, die einen stärker interessieren. Mehrfach konnte ich durch eigene Initiative in Projekte wechseln, die mir wichtiger waren – ohne Probleme.
Insgesamt gibt es ein gutes Gleichgewicht zwischen Aufgaben, die perfekt zu meinen Erwartungen passen, und solchen, die einfach zum Alltag gehören. Dass ich seit fünf Jahren dabei bin, ist für mich ein Zeichen, dass ich kontinuierlich Neues lernen und mich weiterentwickeln kann.
Vollzeit 40 Stunden? Das musst du dir abschminken
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen & Umweltbewusstsein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Überstunden, wenig Gehalt & keine guten Aussichten
Work-Life-Balance
Katastrophal. Es gibt die Regel das man keine Überstunden machen sollte. Aber gelebt und vorgelebt wird es null!
Kollegenzusammenhalt
Das einzig positive sind die Kollegen
Gehalt/Benefits
Für die überstunden ist alles schlecht bezahlt.
Arbeitsatmosphäre
Image
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Karriere/Weiterbildung
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Interessante Aufgaben
Leider zu viele Widersprüche, und einfach keinen Spaß mehr bei der Arbeit.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Corona Situation wird vorbildlich behandelt.
Der Umgang mit und vom Vorstand ist fabelhaft, wenn es danach ginge, würde ich "ex-Schütze" nicht verlassen.
Menschlich ist sehr viel einfach nur top.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich kann es einfach nicht mehr hören... (Nur diese Erläuterung nervt mich so tierisch, dass ich schon keine Lust mehr habe darüber nachzudenken...) Wenn direkt kurz nach dem neuen Geschäftsjahres der Satz: "Es ist kein Geld verfügbar" kommt, plant bitte das Budget für bestimmte Abteilungen ordentlicher.
Es gibt Mitarbeiter die studiert sind, über 4 Jahre bei Schütze arbeiten und weniger verdienen als Werkstudenten. (auf 100% gerechnet) Sowas ist nicht fair und hat auch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.
Die "Frauenquote" wird leider vor die Qualität der Mitarbeiter gestellt. Warum werden nicht einfach alle gleich behandelt?
Persönlich finde ich einige der neuen Projekte überhaupt nicht demokratisch.
Verbesserungsvorschläge
Wenn Mitarbeiter schon Kritik äußern, sollte man darauf eingehen, diese ernst nehmen und diese nicht ignorieren.
Budget besser planen und nicht jeden Cent umdrehen, das bringt keinem was und ist im Endeffekt teurer.
Ganz dringend: Gehälter anpassen! Hier herrscht die größte Ungerechtigkeit im Sinne der allgemeinen Gleichberechtigung.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist im allgemein gut, wechselt aber tagesabhängig stark.
Image
Habe nichts negatives, aber auch nichts positives gehört.
Work-Life-Balance
Okay, solange keine Projekte anstehen.
Überstunden können in der Regel aber abgebaut werden.
Karriere/Weiterbildung
Es gab mal jährliche* Weiterbildungen, mehr aber auch nicht.
Karriere kann man nicht wirklich machen.
*Stark Abteilungsabhängig
Gehalt/Benefits
Laut des Managements ist einfach kein Geld verfügbar. Es wurde zwei mal eine Gehaltserhöhung auf "später" verschoben.
Gehalt ist dadurch inzwischen leicht unter dem bundesweitem Durchschnitt.
Wenigstens gab es "Coronageld"
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Keine Mülltrennung (was mich sehr wundert), sonst aber gut.
Kollegenzusammenhalt
Im Team sehr gut, aber Team- / Abteilungs- übergreifend eher mau.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt kaum ältere Kollegen, daher gleich, wie mit allen anderen auch.
Vorgesetztenverhalten
Oft hat das Management mehr mit sich selber zu tun, als mit ihren Mitarbeitern.
Arbeitsbedingungen
Technisch sind die Arbeitsplätze oft im unteren bis mittleren Budget angesiedelt und damit oft unterdimensionalisiert.
Es wird zu allem "ja & amen" gesagt auch, wenn es gegen bestimmte Aspekte spricht.*
*Abteilungsabhängig
Kommunikation
Kommunikation wird zwar groß geschrieben, aber es passieren zu oft die gleichen Fehler.
Gleichberechtigung
Die "Frauenquote" wird vorgelebt, was dazu führt, dass eben nicht alle GLEICH behandelt werden.
Mitarbeiter werden manchmal nach persönlichen befinden bevorzugt/benachteiligt.
Interessante Aufgaben
Leider schon lange keine interessante Aufgaben mehr gehabt, da nach Aussagen des Managements kein Geld vorhanden ist.
Früher war alles besser…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Möglichkeit 100% Remote arbeiten zu können.
Die Kollegen halten zusammen und sind sehr nett.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben…
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte besser schulen, wie man Mitarbeiter führt oder genauer prüfen, wen man auf eine solche Position setzt.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark team- und kundenabhängig.
Image
Naja…Fluktuation ist in den letzten Jahren doch sehr angestiegen, ich denke das sagt schon einiges.
Work-Life-Balance
Das kommt ganz stark auf die Position an.
Karriere/Weiterbildung
Qualifizierung im Selbststudium muss schnell gehen. Kurse von extern gibt es, ist aber schwer ranzukommen. Gute Einarbeitungsprozesse gibt es nicht in jedem Team. Diese müssen meist vom Team selbst erstellt werden. Einarbeitung neuer Kollegen durch das Team stark erschwert durch hohes Arbeitsvolumen. Bei internem Positionswechsel und/oder Aufstieg gibt es keine zureichende Einarbeitung oder Schulung.
Gehalt/Benefits
Sie zahlen für die Branche recht gut, allerdings wurde die Jahresprämie abgeschafft, es gibt kein Urlaubs-/Weihnachtsgeld und auch keine Inflationsanpassung des Gehalts…
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel im Sinne der Nachhaltigkeit getan. Weiter so!
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenabhängig
Vorgesetztenverhalten
Wenn ich könnte, würde ich keinen geben. (persönliche Erfahrung)
Arbeitsbedingungen
100% Homeoffice möglich, das erleichtert viel! TOP!!!
Kommunikation
Manchmal etwas zu viel des Guten…
Gleichberechtigung
Stets bemüht.
Interessante Aufgaben
Sehr kundenabhängig, interessante und innovative Aufgaben setzen entsprechende Budgets beim Kunden voraus…
Kollegenzusammenhalt
Ausgezeichneter Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsbedingungen und Kollegen
Verbesserungsvorschläge
Gehalt könnte besser sein. Das Gehaltsniveau liegt unter dem Marktdurchschnitt.
Arbeitsatmosphäre
Top
Image
In Estland hat das Unternehmen ein hervorragendes Image. In Deutschland wird es langsam bekannt.
Karriere/Weiterbildung
Nortal legt Wert auf Lernen und Entwicklung. Jeder Mitarbeiter hat eine feste Anzahl von Tagen im Jahr für L&D.
Gehalt/Benefits
Gehalt könnte besser sein. Das Gehaltsniveau liegt unter dem Marktdurchschnitt.
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Schütze (Vorgänger von Nortal in Deutschland)? Eine Mogelpackung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- es gab einmal Ansatzpunkte für substanzielle Werte. Inhaltlich und menschlich. Leider sind diese abhanden gekommen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Intransparenz in wichtigen Unternehmensentscheidungen: Aus Schütze wurde Nortal - weil das Management wegen gravierender Fehler den Boden unter den Füßen verloren hat. Dies wird jedoch nicht kommuniziert - Transparenz sieht anders aus.
- Plan- und Strategielosigkeit, Willkür in Entscheidungen
- Schein vor Sein, Marketing ist wichtiger als Substanz.
- Fehlende Fairness und Wertschätzung, statt dessen Egoismus und Eitelkeiten
- sehr schlechte Fehlerkultur. Die angebotenen Möglichkeiten zum Feedback laufen ins Leere. Man kann Kritik äussern, die jedoch nichts bewirken. Es gilt der Grundsatz: Das Management macht keine Fehler, die Mitarbeiter werden für Fehler bestraft.
Die Mitarbeiterzahl in Deutschland stagniert seit Jahren. Das ist sicher so nicht gewollt - und sicher Ergebnis der gelebten Unternehmenskultur. Man geht halt.
Verbesserungsvorschläge
- Wechsel von einem Image- hin zu einem echten werteorientierten Unternehmen.
- echte Transparenz in Unternehmensentscheidungen
- die bei Kununu geäusserten Kritiken einfach mal stehen lassen und nicht immer durch Kommentare oder offensichtlich bestellte Positivkritiken zu relativieren versuchen. Besser mal daraus lernen!
- Echte Mitarbeiterentwicklung und -führung etablieren
Arbeitsatmosphäre
"Schütze stellt den Menschen in den Mittelpunkt allen Handelns. Eine transparente und faire Firmenkultur ist der fundamentale Unterschied bei der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und im Team." - So steht es auf der Homepage. Und so stimmt das leider nicht.
Nicht der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt, sondern das auf Wachstum begründete Geltungsbedürfnis.
Transparenz und Fairness sind weitgehend Floskeln. Eine wirkliche Feedbackkultur gibt es nicht. Entscheidungen werden willkürlich gefällt und weder begründet noch transparent gemacht. Das Unternehmen wird streng patriarchich geführt. Einer hat das Sagen.
"Fester Bestandteil unserer Kultur ist der beständige Wandel und die agile Anpassung an die Bedürfnisse des Marktes und der Belegschaft." - Ein weiteres Zitat der Homepage, das aus meiner Wahrnehmung ebenfalls nicht stimmt.
Beständiger Wandel wird mit fehlender Strategie, Agilität mit Planlosigkeit verwechselt.
Die Bedürfnisse des Marktes? Wer hat die jemals erhoben und analysiert, geschweige denn diskutiert?
Im Quartalsabstand wird eine neue Sau durchs Dorf gejagt, - die nach einer Weile sang- und klanglos im Nichts verschwindet. Ein Plan ist dabei nicht zu erkennen.
Image
Schein und Sein weichen sehr voneinander ab. Die positiven Kununu- und andere Bewertungen sind dem Management aus Gründen der Mitarbeiter-Akquise immens wichtig.
Wenn nur halb so viel Energie an echte Mitarbeiter-Entwicklung gesteckt würde, wäre Schütze tatsächlich ein Vorzeige-Unternehmen.
Schütze verbrennt enorm viel Kraft und Geld in image-bildende Aktivitäten. Ein eigener Marketing-Bereich, Präsenz in verschiedensten Plattformen und Formaten, After Work Veranstaltungen ... Ich sehe nicht den Gegenwert.
Marketing sollte echte Substanz publizieren, nicht ersetzen.
Work-Life-Balance
Positiv: Überstunden sollen normalerweise vermieden werden. Falls sie doch anfallen, kann man sie flexibel abbummeln oder sich auszahlen lassen.
Negativ: Bedarf an Überstunden entsteht insbesondere in den Entwicklungsprojekten immer wieder - vor allem aufgrund mangelhafter Planung.
Karriere/Weiterbildung
Schulungen werden grundsätzlich in der Breite angeboten. Es existiert ein recht gutes Schulungskonzept. Weiterbildung wird bezahlt.
Karriere wird jedoch oft an nicht transparenten Kriterien festgemacht, Beförderungen willkürlich ausgesprochen und zum Teil auch gegen den Willen der Team-Mitglieder durchgesetzt.
Eine echte Mitarbeiter-Entwicklung kann ich nur in Ansätzen erkennen.
Gehalt/Benefits
Gehalt in der Breite unter dem Markt, bei einzelnen Positionen jedoch auch deutlich überdurchschnittlich.
Sozialleistungen sind in der Breite vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier leider auch mehr Schein als Sein. Einige Maßnahmen sind zu begrüßen, andere nicht nachvollziehbar.
Generell werden jedoch viele dieser Maßnahmen vorrangig ergriffen, um die Attraktivität des Unternehmens für Bewerber verbessern.
Fun Facts: Um die Bäume zu schonen, gibt es keine Visitenkarten mehr. Mit dem Verzicht auf tierische Nahrungsmittel bei durch Schütze ausgerichtete Caterings (beispielsweise Weihnachtsfeier) wird nachhaltiges Umweltbewusstsein symbolisiert.
Der Vorstand fährt SUV, auch innerhalb Berlins. Kein Kommentar.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in den Teams und Bereichen ist naturgemäß normal, weder gut noch schlecht. Ich habe hervorragende Zusammenarbeit beobachtet, jedoch auch kleinkarierte Streitigkeiten.
Den bereichsübergreifenden Zusammenhalt kann ich nicht als sonderlich gut einschätzen. Dies ergibt sich schon aus der Verschiedenartigkeit der Kunden und Projekte in den Bereichen.
Umgang mit älteren Kollegen
eher negativ
Vorgesetztenverhalten
Mit ganz wenigen Ausnahmen ist das Verhalten der Vorgesetzten in allen Ebenen verbesserungswürdig bis katastrophal.
Grundsätzlich gilt der Spruch: "Nicht getadelt ist genug gelobt". Anerkennung; Feedback (geschweige denn konstruktives) und Wertschätzung sind Mangelware. Leistung und Erfolg wird schlicht vorausgesetzt und ist mit dem Gehalt abgegolten.
Eigene Fehler werden grundsätzlich nicht kommuniziert, geschweige denn transparent gemacht. Hingegen werden Erfolge gerne für sich selber vereinnahmt. Das führt manchmal lustigerweise dazu, dass ein Bärenfell mehrfach verteilt wird.
Ein zweites grundsätzliches Wesensmerkmal der Schütze sind nicht ausgesprochene Erwartungshaltungen seitens des Managements. Diese werden irgendwann als Bewertungsbasis beispielweise für Beförderungen, Prämien oder Gehaltserhöhungen herangezogen. Transparenz? Fehlanzeige.
Im mittleren Management macht sich eine klare Ellenbogen-Mentalität auf Kosten der Mitarbeiter breit. Offensichtlich ein gewollter oder zumindest geduldeter kultureller Change.
Und nicht zuletzt: schwere handwerkliche Fehler im Management, die auf Kosten der Belegschaft ausgebadet werden. Oft an der Grenze zum Dilettantismus.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen sind als positiv zu bewerten. Mobiles Arbeiten dank Notebook für jeden, Homeoffice bzw. Projektarbeit im Entwicklungsbereich im Büro. Kaum Reisetätigkeit. Moderne Büros. Gutes Mobiliar.
Kommunikation
Es wird tatsächlich viel kommuniziert. Allerdings oft auch belanglose Dinge.
Schütze ist das erste mir bekannte Unternehmen, in dem keine Zahlen über Umsatz, Kosten und Marge, über Plan, Ist und Forecast offen kommuniziert werden. Es ist dem Mitarbeiter einfach nicht bekannt und damit nicht bewusst, ob und in welchen Bereichen das Unternehmen gesund ist oder Probleme hat. Und wie sich daraus abgeleitet für jeden Einzelnen eine Erfolgsbeteiligung am Jahresende ergeben wird.
Gleichberechtigung
Die geschlechter-bezogene Gleichberechtigung ist gegeben - vielleicht sogar etwas zu sehr zu Gunsten der Frauen ausgelegt. (subjektive Wahrnehmung)
Grundsätzlich wird formal sehr auf Gleichberechtigung in jeglicher Hinsicht geachtet.
In meiner Wahrnehmung werden jedoch "Lieblinge" besonders bevorzugt - und im Gegensatz nicht genehme Kollegen aus dem Unternehmen gedrängt.
Interessante Aufgaben
Im Entwicklungsbereich wird teilweise tatsächlich an state-of-the-art Technologien gearbeitet. Jedoch hat Schütze keine wirklichen Kunden, die einen tatsächlichen Anspruch an moderner und modernster Technologie und dazu passenden Projekt-Vorgehensmodellen benötigen und einfordern.
Im Beratungsbereich werden oftmals einfache Dienstleistungstätigkeiten wie Projektkoordinierung, Workshop-Moderation etc. als Beratung verkauft.
Es gibt jedoch auch Bereiche, die substanziell einen Mehrwert für die Kunden und gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal der Schütze darstellen - bspw. E-Rechnung.
Leider sind das Ausnahmen und nicht die Regel. Und es ist nicht zu erkennen, dass zielgerichtet daran gearbeitet wird, weitere solcher Themen zu identifizieren und auf den Weg zu bringen. Schade.
Eigentlich echt gut, leider wird nicht sinnvoll eingestellt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen bemüht sich sehr darum, die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen das Arbeiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Sei es durch regelmäßige Meetings und Updates oder durch die Übernahme von Reisekosten zum Office auf für Remote-Arbeitende. Auch hervorzuheben ist hierbei, dass stets daran gearbeitet wird sich dem Zeitgeist anzupassen, was vor Allem beim Thema Remote-Working ersichtlich wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zeitweise ist mir die Bewertung von Outputs (inkl. meines eigenen) zu unkritisch gewesen. Natürlich soll dies im Rahmen bleiben und stets respektvoll sein. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass Kritik eher "durch die Blume" anstatt direkt geäußert wurde.
Verbesserungsvorschläge
- Das unnötige Einstellen von Mitarbeitenden. Es sollte vorausschauender analysiert werden, ob es denn überhaupt notwendig ist neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Wo kein wirklicher Need ist, muss auch niemand eingestellt werden. In meinem Fall habe ich mich daher nicht wirklich einem Team zugehörig gefühlt, weil ich eben die meiste Zeit "durchgereicht" und ausgeliehen wurde. Dies ist meines Erachtens nach nicht Fair gegenüber den Mitarbeitenden selbst, weil Unterbeschäftigung, ebenso wie Überbeschäftigung für die Betroffene nicht nur psychisch, sondern auch sozial und karrieretechnisch schädlich ist.
- Die Einbindung von Mitarbeitenden in Projekte könnte meines Erachtens nach besser gestaltet werden. Manchmal war es für mich schwer nachzuvollziehen wo man denn gerade steht und musste sich über mehrere Kolleginnen und Kollegen nach aktuellen Ständen erkundigen.
Arbeitsatmosphäre
Den Kolleginnen und Kollegen nach echt angenehm. Es wird einem auch viel geholfen und vor Allem zu Beginn nehmen sich die Mitarbeitenden, welche schon länger dabei sind viel Zeit für die Neulinge.
Leider wurde die Arbeitsatmosphäre in meinem Fall dadurch getrübt, dass ich permanent nach Aufgaben suchen musste, was sich auch sehr negativ auf meine Motivation ausgewirkt hatte.
Image
Prinzipiell aufgrund der Fokusthemen gut. Allerdings ist man über die Branche hinaus noch nicht allzu bekannt. Jedoch werden Geschäftsfelder ausgebaut und somit die Reichweite und Sichtbarkeit gesteigert.
Work-Life-Balance
Wird aktiv gepusht. Es ist keinesfalls so, wie der Ruf einer Beratung vorauseilt. Die Mitarbeitenden selbst stehen im Mittelpunkt und es wird auch akribisch darauf geachtet, dass sich niemand überarbeitet. Überstunden werden dokumentiert und können abgefeiert werden. Hier können sich einige Firmen ein Beispiel nehmen!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist eines der Unternehmensziele, was sowohl innerhalb, als auch außerhalb stark kommuniziert wird.
Bei manchen Themen erschließt sich mir jedoch nicht die Sinnhaftigkeit. Beispielsweise bekommt man im Home-Office Paket keine kabellosen Geräte (Maus, Tastatur, Kopfhörer), weil die Akkus nicht nachhaltig seien, wohingegen ein Monitor der Energieeffizienz-Klasse E oder F okay ist.
Karriere/Weiterbildung
Mitarbeitende bekommen ein Learning-Budget zur Verfügung gestellt. Welche Kurse/Weiterbildungen man bewilligt bekommt hängt meines Erachtens nach jedoch auch stark von der Position ab.
Kollegenzusammenhalt
Mans schätzt sich und man hilft sich. Wird auch durch viele Team-Events gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Stets auf Augenhöhe. Gibt regelmäßige Gesprächsrunden, in denen man sich gegenseitiges Feedback gibt. Es gibt auch kein von oben herab, sondern man spielt sich eher gegenseitig den Ball zu.
Außerdem ist es unproblematisch, wenn man sich auch mal an höhere Stellen bzgl. bestimmter Themen wendet.
Arbeitsbedingungen
Remote-Work Option steht den Mitarbeitenden frei. Außerdem ist es möglich nach Absprache mit der Führungskraft im Ausland zu arbeiten - ein dickes Plus!
Für das Home-Office gibt es auch Ausrüstung. Leider kann man davon meines Erachtens nach wenig selbst wählen.
Kommunikation
Gibt viele interne Channels, welche die Mitarbeitenden stets auf dem Laufenden halten. Sehr positiv erinnere ich mich an Channels, in denen man sich gegenseitig lobt und wertschätzt. Management-Themen könnten meiner Ansicht nach noch besser kommuniziert werden.
Gehalt/Benefits
Meines Erachtens nach unterdurchschnittlich.
Wurden auch im Zuge der gegenwärtigen Preissteigerungen nicht angepasst - zumindest hatte ich damals nichts davon mitbekommen. Hervorzuheben ist allerdings, dass die Gehaltsranges via Intranet für alle Mitarbeitenden einsehbar sind, was bei der eigenen Einordnung hilft.
Gleichberechtigung
Das Thema ist dem Unternehmen auf jeden Fall wichtig und wird aktiv vorangetrieben.
Zu dem Zeitpunkt als ich das Unternehmen verlassen hatte, waren die Repräsentationen an Führungsrollen nicht paritätisch. Eine positive Tendenz ist dennoch bemerkbar.
Interessante Aufgaben
Prinzipiell werden im Unternehmen spannende Themen bearbeitet und promoted. Leider konnte ich davon nicht allzu viel mitnehmen. Aufgaben welche mir im Bewerbungsprozess nahegelegt und versprochen wurden hatte ich kaum und irgendwann garnicht mehr bearbeitet, obwohl mein Feedback stets positiv gewesen ist. Daher liegt mir der Eindruck nahe, dass meine Stelle unnötigerweise geschaffen/besetzt wurde.
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.
