8 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es war ein Guter einblick in die Branche, wie man es nicht machen sollte.
Zu großes gerede, zu wenig Realität. Bauen ohne Baugenehmigungen und anschließend bei kleinen Angestellten sich darüber beschweren und die Schuld abwälzen. Keine Fachkräfte wissen sondern unwissend einfach machen ohne Konsequenzen in Erwägung zu ziehen.
Besseres Führungpersonal einstellen, klare Prozesse definieren, Regeln für alle aushändigen und schriftlich festhalten. Verhalten uns Wesenprüfung bei Vorgesetzten wäre angebracht bei unerfahreren Führungspositionen. Man sollte hierbei genauer auf die Eignung als Führungskraft achten.
Oftmals gespielt, leider wenig Vertrauenürdig.
Nur gerede keine Umsetzung
Wer viel gerne außerhalb der Arbeitszeiten unbezahlt arbeitet ist hier willkommen.
keine
Keine schlechte Bezahlung und ein Obstkorb und Kaffee
Wenig soziales Bewusstsein, beleidigend oder auch abwärtend.
Super ganz klares plus unter Kollegen zu Vorgesetzten sollte man am besten nur das nötigste sprechen. Obacht geboten
Weitesgehend in Ordnung
Freundliches getue und hinterücks schlechtes gerede über höhere Vorgesetzte oder auch unterstellte Mitarbeiter.
Wer sich selbst bildet und gut ohne Führung klarkommt, findet sich zurecht.
So gut wie nicht vorhanden nur mit Kollegen, nicht von Vorgesetzten
Manchmal sehr gut in den meisten Themen unprofessionelles Verhalten und wenig Transparenz
Aufgaben sind nicht definiert, häufiges rumsitzen und schlechte Einarbeitung.
NorthC hat sich in den letzten Monaten spürbar weiterentwickelt. Was früher ein kleiner, regionaler Rechenzentrumsbetreiber war, transformiert sich nun zu einem echten Key Player in der DACH-Region. Die Integration neuer Standorte wird aktiv angegangen, Prozesse werden angepasst, neue Talente eingestellt und die Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg deutlich gestärkt.
Besonders hervorzuheben ist:
• Visionäre Geschäftsführung: Die strategische Ausrichtung ist klar und nachvollziehbar – sowohl für Mitarbeiter:innen als auch für Partner.
• Wachstumschancen: Es entstehen laufend neue Rollen und Verantwortungsbereiche. Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt die Chance dazu.
• Kulturwandel: Der Kulturwandel wird aktiv gestaltet – von einem eher statischen hin zu einem agilen, lösungsorientierten Unternehmen.
• Hohe Relevanz im Markt: Themen wie Datensouveränität, Edge-KI und Nachhaltigkeit werden nicht nur kommuniziert, sondern auch konsequent umgesetzt.
• Internationaler Rückhalt bei gleichzeitig lokalem Fokus: Die Kombination aus starker europäischer Präsenz und regionaler Verankerung ist einzigartig.
Bei so viel Wachstum und Veränderung bleibt manchmal wenig Zeit für eine saubere Kommunikation aller Details. Nicht jeder Change wird sofort perfekt umgesetzt – das ist bei einem so dynamischen Wachstum aber auch realistisch. Wer in starren Strukturen denkt, wird sich schwertun – wer offen für Wandel ist, findet hier ein ideales Umfeld.
Kommunikation von Change-Prozessen: Auch wenn vieles gleichzeitig passiert – die Mitarbeitenden mit klaren Timelines, Zuständigkeiten und Zielen regelmäßig abzuholen, wäre ein starker Hebel für noch mehr Alignment.
Wissensmanagement strukturieren: Mit dem Zuwachs an neuen Kolleg:innen und Standorten wäre eine zentrale Plattform für Best Practices, interne Schulungen und Prozesse hilfreich.
NorthC befindet sich in einer Phase des starken Wachstums und der Neupositionierung – das geht naturgemäß mit Veränderungen einher, die nicht alle Mitarbeitenden im gleichen Tempo mittragen können oder möchten. Manche Bewertungen spiegeln daher eher den Umbruch wider als das, was bereits erreicht wurde. Wer NorthC heute erlebt, erkennt ein Unternehmen mit klarer Richtung, professioneller Führung und dem Willen, sich weiterzuentwickeln – und genau diese Dynamik macht es spannend, Teil dieses Weges zu sein.
Durch das starke Wachstum von NorthC – insbesondere in Deutschland – ergeben sich aktuell hervorragende Chancen zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Neue Rollen, zusätzliche Verantwortungsbereiche und der Bedarf an neuen Strukturen eröffnen zahlreiche Möglichkeiten, aktiv mitzugestalten und sich intern weiterzuentwickeln.
Wer Engagement zeigt und Verantwortung übernimmt, hat realistische Perspektiven, auch innerhalb kurzer Zeit die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erreichen.
Gleichzeitig wird das Thema Weiterbildung zunehmend systematisiert: Es gibt interne Austauschformate, erste strukturierte Trainings und die Offenheit, individuelle Entwicklungspfade zu fördern – sei es durch fachliche Schulungen, Projektarbeit oder Perspektivwechsel zwischen Abteilungen und Ländern.
NorthC investiert nicht nur in neue Rechenzentren – sondern auch sichtbar in seine Mitarbeitenden. Das macht es besonders attraktiv für alle, die in einem dynamischen Umfeld wachsen möchten.
siehe unten Verbesserungen
• Sehr spannende und vielseitige Aufgaben
• NorthC Kolleg:innen absolut professionell, hilfsbereit und immer zuverlässig
• Geschäftsführer sehr positiv und auf eine menschliche Weise greifbar
• Zusammenarbeit mit jeder Abteilung war perfekt – fachlich wie menschlich
• Führung agiert häufig überraschend und ohne nachvollziehbare Kommunikation
• Entscheidungen wirken teils von persönlichen Befindlichkeiten geprägt
• Kaum Wertschätzung oder vorausschauende Planung seitens der Führung
• Transparenz und echte Mitarbeiterbeteiligung fehlen
• Führungskräfte sollten offener kommunizieren und Mitarbeitende einbeziehen
• Mehr Transparenz und Entscheidungsprozesse etablieren, indem Entscheidungen planvoll und nachvollziehbar getroffen werden, statt kurzfristig „von oben herab“
• Mehr Fokus auf Wertschätzung und ein respektvolles Miteinander von Führungsebene
• Führungskräfte systematisch schulen (Kommunikation, Konfliktmanagement, Wertschätzung)
• Bei der Auswahl von Führungskräften stärker auf Qualifikationen und akademische Grundlagen achten
• Einführung von Führungsdialogen: mindestens einmal jährlich sollte das Team die Möglichkeit haben, seine Führungskraft anonym zu bewerten
Die Arbeitsatmosphäre im Büro war sehr angenehm, sodass man wirklich gerne ins Office kam. Schade war allerdings, dass manche Kolleg:innen die Präsenzregelung nicht so konsequent genutzt haben, mehr gemeinsame Zeit vor Ort hätte das Miteinander noch stärker gemacht.
Work-Life-Balance wäre durch Gleitzeit und Homeoffice grundsätzlich sehr gut möglich, allerdings hängt die tatsächliche Nutzung stark von der Haltung des Vorgesetzten ab.
Die Geschäftsführung unterstützt Weiterbildung und Entwicklung grundsätzlich und zeigt sich hier offen. In der Umsetzung hängt die finale Entscheidung jedoch stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Dadurch können Entwicklungsmöglichkeiten teilweise eingeschränkt werden, obwohl auf Unternehmensebene eine positive Haltung erkennbar ist.
Ich habe keinerlei negatives Verhalten gegenüber älteren Kollegen wahrgenommen.
Das Unternehmen selbst und die Kolleg:innen sind absolut empfehlenswert – die Zusammenarbeit war perfekt. Leider wird dieses positive Arbeitsumfeld durch eine schwache Führungskultur getrübt. Wer hier arbeitet, sollte sich auf hervorragende Kolleg:innen freuen, aber auch auf eine Führung, die dringend an Transparenz, Kommunikation und Wertschätzung arbeiten muss.
Es gibt offiziell Gleitzeitregelungen, was grundsätzlich positiv ist. Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, dass die flexible Nutzung in der Praxis nicht immer gern gesehen wird. Wer die Möglichkeiten der Gleitzeit tatsächlich nutzt, muss teilweise mit kritischen Kommentaren rechnen.
Die Kommunikation zwischen Führung und Mitarbeitenden sollte offener und frühzeitiger erfolgen. Mehr Transparenz bei Entscheidungen und regelmäßiger Austausch hätten viele Prozesse erleichtert.
Für die Größe des Unternehmens war das Gehalt sehr gut und auch die Sozialleistungen lagen über dem, was man in vergleichbaren Unternehmen erwarten würde.
Insgesamt fühlt man sich im Unternehmen wohler als in vielen anderen Firmen, das Arbeitsumfeld ist offen und grundsätzlich fair. Dennoch gibt es beim Thema Gleichberechtigung Verbesserungspotenzial: nicht alle Mitarbeitenden werden immer nach denselben Maßstäben behandelt, und hier wäre mehr Transparenz und Konsequenz wünschenswert.
Das Team ist definitiv einer der größten Pluspunkte. Der Zusammenhalt im direkten Umfeld ist stark, der Umgang kollegial und unterstützend – auch in stressigen Phasen. Viele Mitarbeitende ziehen gemeinsam an einem Strang, helfen sich gegenseitig und schaffen ein angenehmes Miteinander, das den Arbeitsalltag deutlich erleichtert.
Besonders positiv hervorzuheben sind die Mitarbeiterevents, die mit viel Aufwand und Kreativität organisiert werden. Sie sorgen für gute Stimmung, stärken das Wir-Gefühl und zeigen, dass gemeinsame Erlebnisse wertgeschätzt werden. Auch die jährlichen Weihnachtsgeschenke sind toll und kommen bei den Mitarbeitenden gut an – ein kleines, aber ehrliches Zeichen der Anerkennung.
Positiv ist außerdem die gelebte Flexibilität im Arbeitsalltag: Mobiles Arbeiten ist möglich, kurzfristige Termine lassen sich in der Regel unkompliziert organisieren und auch bei Urlaub wird meist entgegenkommend reagiert. Das erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben spürbar.
Zusätzlich gibt es sinnvolle Benefits wie Jobrad, Corporate Benefits und eine betriebliche Altersvorsorge – auch wenn das Gesamtpaket ausbaufähig ist, werden diese Angebote gern genutzt.
Das Unternehmen bietet zudem ein inhaltlich spannendes Umfeld mit vielfältigen Themen. Wer sich einbringen möchte, findet immer wieder Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen.
Ich habe lange versucht, den eingeschlagenen Weg mitzugehen – weil ich das Umfeld spannend finde, weil ich die Vision hinter dem Unternehmen wirklich gut finde, und weil ich an das Potenzial geglaubt habe. Und auch heute glaube ich: Da steckt viel drin. Aber zwischen Anspruch und Realität klafft eine zu große Lücke – und an vielen Stellen ist einfach zu wenig passiert.
Die Führung ist ein zentrales Problem. Entscheidungen kommen oft von oben, ohne Einbindung oder nachvollziehbare Erklärung. Es fehlt an Struktur, an klarer Verantwortung, an einer Führungskultur, die Orientierung gibt und Entwicklung ermöglicht. Viele Führungskräfte wirken überfordert oder fachlich fehlbesetzt. Vertrauen kann so nicht entstehen.
Auch beim Gehalt fehlt die Balance. Die Vergütung liegt unter dem, was vergleichbare Positionen hergeben – und zwischen den Ebenen gibt es große Unterschiede, die intern nicht nachvollziehbar sind. Wer viel leistet, bekommt selten mehr als ein Schulterklopfen – das ist auf Dauer frustrierend.
Die Arbeitsbedingungen sind weit entfernt von modern: Veraltete Ausstattung, mangelhafte Klimatisierung, träger IT-Support und schlecht integrierte Tools behindern mehr, als sie helfen. Gleichzeitig ist die Arbeitsbelastung hoch, Personal fehlt, und viele sind dauerhaft über der Grenze.
Ich habe gehofft, dass sich mit der Zeit etwas verändert – aber es fehlt der Mut zur echten Neuausrichtung. Es braucht klare Strukturen, bessere Kommunikation, eine andere Haltung in der Führung und vor allem: den Willen, nicht nur an der Oberfläche zu arbeiten. Sonst bleibt all das Potenzial einfach liegen. Digital Business. Personal Connections.“ – ein schöner Anspruch. Vielleicht irgendwann auch gelebte Wirklichkeit.
Es sollte sich dringend wieder stärker auf die deutsche Organisation konzentrieren. Der Einfluss des Mutterkonzerns wirkt oft realitätsfern und berücksichtigt weder die lokalen Marktbedingungen noch die kulturellen Unterschiede. Entscheidungen werden zentral gefällt, ohne Rücksicht auf die operative Umsetzbarkeit vor Ort. Das führt zu Frustration, Ineffizienz und wachsender Distanz zwischen Strategie und Realität.
Ein zentrales Problem bleibt das Fehlen klarer Strukturen. Zuständigkeiten sind unklar, Prozesse oft chaotisch oder gar nicht definiert. Bestehende Strukturen wurden in den letzten Jahren abgebaut, ohne tragfähige Alternativen zu schaffen. Um wieder handlungsfähig zu werden, müssen diese Strukturen gezielt neu aufgebaut werden – mit klaren Rollen, verbindlichen Abläufen und nachvollziehbaren Verantwortlichkeiten.
Auch die Tool- und Systemlandschaft ist in keinem guten Zustand. Anwendungen wirken unausgereift, schlecht integriert und sind häufig nicht auf die tatsächlichen Arbeitsprozesse abgestimmt. Die Folge: hoher Aufwand, Frust und eine spürbare Produktivitätsbremse im Alltag. Die Entwicklung neuer Tools sollte praxisnah, nutzerzentriert und mit echtem Projektmanagement erfolgen – nicht top-down und losgelöst vom operativen Bedarf.
Darüber hinaus braucht es ein effektives Changemanagement. Kulturveränderung gelingt nicht über einzelne Maßnahmen, sondern nur durch konsequente Führung, offene Kommunikation und aktive Beteiligung der Mitarbeitenden. Vertrauen, Klarheit und Stabilität müssen wiederhergestellt werden.
Führungskräfte müssen gezielter ausgewählt, weiterentwickelt oder – wenn notwendig – ausgetauscht werden. Positionen dürfen nicht mehr nach Nähe oder Loyalität vergeben werden, sondern nach fachlicher Eignung und Führungsfähigkeit.
Karriereentwicklung, Weiterbildung und faire Vergütung müssen endlich systematisch gesteuert werden. Potenziale sind vorhanden, werden aber nicht gesehen oder genutzt – oft fehlt es schlicht an Zeit, Struktur und ernsthaftem Interesse. Gleiches gilt für Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance: Es braucht echte Entlastung, keine Schönfärberei.
Nicht zuletzt sollte das Unternehmen aufhören, sich nur über Außendarstellung zu definieren. Marketingkampagnen und Events können die Probleme nicht verdecken. Nur wer im Inneren Substanz aufbaut – mit funktionierenden Prozessen, transparenter Führung und glaubwürdiger Kommunikation – schafft langfristig Vertrauen und Erfolg.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Unsicherheit, Misstrauen und einem ständigen Gefühl der Orientierungslosigkeit.
Klare Strukturen oder verlässliche Prozesse fehlen, was zu Frust und Überforderung im Alltag führt. Der Veränderungsprozess erweist sich als zyklisch reversibel – Fortschritte werden regelmäßig rückgängig gemacht. Entscheidungen werden häufig kurzfristig und ohne erkennbare Strategie getroffen, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert. Unterstützung durch das Management bleibt meist aus, wodurch sich viele Mitarbeitende alleingelassen fühlen. Hinzu kommt ein hoher Grad an Dynamik, der sich in ständig wechselnden Management- & Mitarbeiternstrukturen und unklaren Zuständigkeiten äußert. Versprechen werden regelmäßig gemacht, aber nur selten eingehalten – was das ohnehin fragile Vertrauen weiter untergräbt. Insgesamt entsteht eine Atmosphäre, in der viele nur noch funktionieren, aber kaum jemand motiviert arbeitet. Das Gefühl, gemeinsam etwas gestalten zu können, ist kaum noch vorhanden.
Das Unternehmen investiert gezielt in seine Außendarstellung: Hochwertige Marketingkampagnen, Events und öffentlichkeitswirksame Botschaften sollen das Bild eines modernen, verantwortungsbewussten und attraktiven Arbeitgebers vermitteln. Nach außen wirkt das professionell und überzeugend – intern wird dieses Image jedoch zunehmend kritisch hinterfragt.
Viele Mitarbeitende erleben eine deutliche Diskrepanz zwischen dem kommunizierten Selbstbild und der gelebten Realität. Während nach außen Innovation, Wandel und Mitgestaltung propagiert werden, fehlt es intern an struktureller Weiterentwicklung, klarer Führung und konsequenter Umsetzung. Wichtige interne Themen bleiben unbearbeitet oder werden hinter gut inszenierter Kommunikation versteckt.
Dieser Kontrast führt zu wachsender Frustration, einem Gefühl von Unglaubwürdigkeit und sinkender Identifikation mit dem Unternehmen. Vertrauen in die Führung sinkt – nicht zuletzt, weil Kommunikation oft mehr verspricht, als intern eingehalten wird.
Auch am Markt wird das zunehmend wahrgenommen: Gerade Fachkräfte bekommen mit, dass interne Prozesse holprig laufen, Entscheidungen schwer nachvollziehbar sind und zentrale Themen ungelöst bleiben.
Das Unternehmen bietet grundsätzlich flexible Rahmenbedingungen: Mobiles Arbeiten ist möglich, kurzfristige Arzttermine lassen sich in der Regel unkompliziert wahrnehmen, und auch Urlaubsanfragen werden meist unbürokratisch genehmigt. Diese formale Flexibilität wird von vielen geschätzt und ist ein positiver Aspekt.
In der Realität wird die Work-Life-Balance jedoch stark durch strukturelle Defizite eingeschränkt – insbesondere durch chronischen Personalmangel und eine fehlende Berücksichtigung individueller Auslastung. Aufgaben werden häufig ungleich verteilt, was dazu führt, dass viele Mitarbeitende dauerhaft überlastet sind. Eine bewusste Steuerung von Arbeitsvolumen oder Prioritäten findet kaum statt. Die Folge: Einige Beschäftigte sind auch außerhalb der offiziellen Arbeitszeit gedanklich oder tatsächlich noch mit beruflichen Themen beschäftigt. Abschalten fällt schwer, Erholungsphasen werden zunehmend kürzer – mit sichtbaren gesundheitlichen Konsequenzen. Erschöpfung, Überforderung und Rückzugstendenzen sind keine Ausnahme, sondern Teil des Arbeitsalltags. Trotz Flexibilität fehlt eine systematische Absicherung der Work-Life-Balance und hängt vom Team und Führungskraft ab.
Karriereentwicklung findet im Unternehmen kaum strukturiert statt. Es gibt weder transparente Entwicklungspfade, noch nachvollziehbare Kriterien für Beförderungen oder neue Verantwortlichkeiten. Aufstiegsmöglichkeiten wirken willkürlich und hängen stark von persönlichen Beziehungen, der jeweiligen Führungskraft oder organisatorischen Zufällen ab. Wer sich aktiv weiterentwickeln möchte, muss viel Eigeninitiative mitbringen – und stößt trotzdem häufig auf fehlende Unterstützung oder klare Ansprechpartner.
Zwar existieren Weiterbildungsangebote, diese werden jedoch nicht aktiv gefördert oder strategisch auf individuelle Entwicklungsziele abgestimmt. Schulungen wirken teilweise austauschbar oder oberflächlich. Noch dazu fehlt im Arbeitsalltag oft schlicht die Zeit, um solche Angebote überhaupt nutzen zu können. Weiterbildung ist selten ein gelebter Bestandteil der Unternehmenskultur, sondern bleibt meist Theorie.Das Gefühl, gezielt gefördert zu werden oder sich in bestimmten Fach- oder Themenbereichen entfalten zu können, stellt sich kaum ein. Insgesamt bleiben viele Potenziale ungenutzt – nicht weil sie fehlen, sondern weil sie nicht gesehen, nicht gefördert und keine Priorität haben.
Das Gehaltsniveau ist insgesamt als unterdurchschnittlich zu bewerten – insbesondere im Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsbelastung und Verantwortung vieler Mitarbeitender. Es gibt teils deutliche Gehaltsunterschiede, die intern als ungerecht empfunden werden. Eine transparente, nachvollziehbare Gehaltspolitik existiert nicht. Gespräche zur Gehaltsentwicklung finden selten statt, und klare Kriterien für Anpassungen sind nicht erkennbar.
Leistungsbereitschaft und Engagement spiegeln sich nur bedingt in der Vergütung wider. In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Belastung ist dies für viele ein zusätzlicher Frustrationsfaktor.
An Sozialleistungen bietet das Unternehmen eine betriebliche Altersvorsorge, Zugang zu Corporate Benefits sowie die Möglichkeit eines Jobrads. Weitere Benefits oder Anreize, die das Gesamtpaket attraktiver machen würden, fehlen. Auch nicht-monetäre Wertschätzung findet kaum statt.
Insgesamt fehlt ein modernes, motivierendes Vergütungskonzept.
Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 CO₂-Neutralität zu erreichen – ein grundsätzlich positives Vorhaben. Allerdings fehlt bislang eine klare Strategie mit konkretem Fahrplan, wie dieses Ziel realistisch umgesetzt werden soll. Es gibt vereinzelte Maßnahmen und formulierte Absichten, diese wirken jedoch nicht durchdacht oder verbindlich genug. Flüge finden weiterhin regelmäßig statt, und ressourcenschonendes Arbeiten wird im Alltag kaum aktiv gelebt. Der Wille zur Veränderung ist grundsätzlich erkennbar, doch die Umsetzung bleibt oberflächlich. Umweltbewusstsein existiert eher auf dem Papier als in einer strukturierten, nachvollziehbaren Praxis. Um das Ziel der Klimaneutralität glaubhaft zu verfolgen, müssten Maßnahmen deutlich konsequenter und transparenter umgesetzt werden. Im sozialen Bereich zeigt das Unternehmen punktuell Engagement. Es werden jährlich Spenden an soziale Einrichtungen geleistet, und einzelne Projekte mit sozialem Fokus werden unterstützt. Eine übergeordnete soziale Strategie oder ein aktiver Umgang mit internen sozialen Themen (z. B. Gesundheit, Vielfalt, Integration) ist jedoch nicht ersichtlich.
Der Kollegenzusammenhalt ist stark abhängig von der jeweiligen Abteilung und dem direkten Team. In kleineren, stabileren Gruppen entwickeln sich oft vertrauensvolle Beziehungen und ein unterstützendes Miteinander , das den herausfordernden Arbeitsalltag zumindest teilweise auffängt. Dort, wo Rollen klar sind und persönliche Integrität vorhanden ist, helfen sich Kolleginnen und Kollegen gegenseitig – häufig aus Eigeninitiative, nicht aufgrund von Strukturen und oft auch über die eigentliche Rolle hinaus.
Übergreifend ist der Zusammenhalt jedoch spürbar geschwächt. Die fehlende Transparenz, das ausgeprägte Silodenken und die mangelhafte Kommunikation erschweren die Zusammenarbeit erheblich. Durch ständige Veränderungen, interne Machtkämpfe und den Rückzug vieler Mitarbeitender in den Selbstschutzmodus ist Vertrauen nur schwer aufzubauen. In einigen Bereichen herrscht eher Konkurrenzdenken als Teamgeist.
Hinzu kommt eine hohe Fluktuation, die stabile Beziehungen zusätzlich belastet. Neue Mitarbeitende werden oft unzureichend integriert, da Zeit, Ressourcen oder schlicht Interesse fehlen. Insgesamt ist der Kollegenzusammenhalt vereinzelt gut, im Gesamtbild jedoch brüchig und belastet.
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist im Alltag respektvoll, bleibt jedoch auf einer funktionalen Ebene. Langjährige Mitarbeitende erhalten selten die Anerkennung, die ihrer Erfahrung und Loyalität entsprechen würde. Ihre Expertise wird kaum aktiv genutzt oder in Entscheidungsprozesse eingebunden – dabei könnten gerade sie in instabilen Phasen wichtige Orientierung bieten.
Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen funktioniert grundsätzlich, Altersdiversität wird im Unternehmen aber weder gefördert noch als Stärke wahrgenommen. Kritisch zu sehen ist, dass im Rahmen von Umstrukturierungen mehrfach ältere Mitarbeitende entlassen wurden. Solche Entscheidungen wurden weder transparent kommuniziert noch nachvollziehbar begründet – was intern zu Verunsicherung geführt hat.
Insgesamt fehlt eine klare Haltung, die ältere Kolleg:innen gezielt einbindet, fördert und langfristig im Unternehmen hält. Wertschätzung bleibt meist auf den Alltag beschränkt – strukturell ist sie kaum vorhanden.
Das Verhalten der Führungskräfte ist stark durchwachsen und in vielen Fällen nicht angemessen der Verantwortung, die mit ihrer Rolle einhergeht. Entscheidungen werden häufig ohne Einbindung des Teams getroffen und nur unzureichend kommuniziert. Rückfragen oder kritische Anmerkungen werden oft als persönliche Kritik verstanden – sachlicher Austausch findet nur selten statt. Einige Führungskräfte agieren reaktiv statt vorausschauend und vermitteln kaum Orientierung. Es fehlt an klarer Kommunikation, greifbarer Strategie und dem Willen, Verantwortung für das eigene Team zu übernehmen. Statt Führung auf Augenhöhe dominieren Distanz, Unsicherheit oder autoritäres Verhalten.
Meine direkte Führungskraft war im Umgang respektvoll und grundsätzlich bemüht, mir im Alltag den Rücken freizuhalten. In Themen, die mir persönlich wichtig waren oder meiner beruflichen Weiterentwicklung gedient hätten, fehlte jedoch die aktive Unterstützung, was langfristig frustrierend war. Feedback-Kultur ist insgesamt kaum vorhanden. Es mangelt an einer Führungskultur, die durch Struktur und Klarheit getragen wird.
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt ausbaufähig. Die Büroausstattung wirkt vielerorts veraltet und heruntergekommen – eine grundlegende Modernisierung hat bislang nicht stattgefunden. Vereinzelt wurden ergonomische Stühle und höhenverstellbare Schreibtische eingeführt, allerdings nicht flächendeckend. Die Hardwareausstattung ist funktional, aber deutlich vom Mutterkonzern vorgegeben – freie Gerätewahl besteht nicht.
Kritisch ist zudem die ungleiche Ausstattung bei der Klimatisierung: Während die Managementebene im Sommer klimatisiert ist, arbeiten viele andere Mitarbeitende unter deutlich schlechteren Bedingungen. Rückzugsräume oder Ruhezonen fehlen komplett. Technisch ist das Unternehmen grundsätzlich arbeitsfähig, allerdings kommt es regelmäßig zu Instabilitäten in Tools und Systemen. Implementierungen verlaufen schleppend, Support ist oft langwierig. All das wirkt sich unmittelbar auf Effizienz und Arbeitsqualität aus.
Insgesamt erfüllen die Arbeitsbedingungen das Notwendige, bieten aber weder Komfort noch eine moderne, mitarbeiterorientierte Umgebung.
Die Kommunikation ist geprägt von Intransparenz, fehlender Abstimmung und mangelnder Verbindlichkeit. Informationen werden häufig verspätet, unvollständig oder gar nicht weitergegeben. Kommunikation erfolgt überwiegend top-down – und selbst das nur lückenhaft, widersprüchlich und ohne erkennbare Linie. Entscheidungen werden getroffen, ohne sie nachvollziehbar zu begründen oder die betroffenen Teams rechtzeitig einzubinden. Ein sachlicher konstruktiver Austausch ist kaum möglich. Rückmeldungen werden häufig als persönliche Kritik empfunden, wodurch viele Gespräche emotional oder defensiv verlaufen. Diese Gesprächskultur behindert Offenheit und Vertrauen spürbar – mit der Folge, dass viele Mitarbeitende sich bewusst aus dem Dialog zurückziehen. Bereichsübergreifende Kommunikation findet nur sehr eingeschränkt statt. Zwischen Abteilungen fehlt es an Abstimmung, Koordination und gegenseitigem Verständnis. Silodenken wird durch die unzureichende Kommunikation zusätzlich verstärkt. Informationen bleiben in einzelnen Bereichen hängen oder erreichen die relevanten Stellen nur unvollständig – was sich direkt negativ auf Effizienz, Zusammenarbeit und Entscheidungsqualität auswirkt.
Gleichberechtigung wird im Unternehmen formal zwar nicht in Frage gestellt, spielt im Alltag aber keine besonders aktive Rolle. Es existieren keine erkennbaren Initiativen oder Maßnahmen, die Vielfalt, Chancengleichheit oder Inklusion gezielt fördern würden. Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten sind stark von persönlichen Netzwerken, Sichtbarkeit und Nähe zu Führungskräften abhängig – weniger von objektiven Kriterien. Vetterleswirtschaft bzw Vitamin B spielen eine spürbare Rolle – wer nicht dazugehört, hat es deutlich schwerer. Geschlecht, Herkunft oder Alter werden dabei nicht offen diskriminiert, dennoch fehlt ein klares Bewusstsein für strukturelle Ungleichheiten oder ungleiche Ausgangsbedingungen. Darüber hinaus gab es vereinzelt interne Vorfälle, die nie wirklich offen aufgearbeitet oder konsequent thematisiert wurden. Gleichberechtigung existiert als Begriff, aber nicht als gelebte Realität. Wer faire Chancen sucht, stößt schnell an unsichtbare Grenzen.
Das Arbeitsumfeld bietet grundsätzlich viele spannende Themen und ein hohes Entwicklungspotenzial. Die Branche und das Umfeld sind dynamisch, vielfältig und durchaus herausfordernd – wer sich engagiert, kann interessante Einblicke gewinnen und Verantwortung übernehmen. In der Praxis scheitern interessante Aufgaben jedoch häufig an der Realität des Tagesgeschäfts. Routinetätigkeiten, operative Überlastung und fehlende Priorisierung lassen wenig Raum für inhaltliche Tiefe oder kreative Gestaltung. Viele Mitarbeitende würden gern mehr übernehmen oder sich weiterentwickeln, finden dafür aber weder die notwendige Zeit noch strukturelle Unterstützung. Das vorhandene Potenzial wird dadurch nur begrenzt genutzt – nicht aus Mangel an Möglichkeiten, sondern an Rahmenbedingungen. Wer spannende Aufgaben sucht, braucht viel Eigeninitiative und darf sich nicht an fehlender Klarheit oder Überlastung stören.
Marketing events
Schlechte Führung, fehlende Transparenz, unrealistische Erwartungen. Fehlende Realisierung der Versprechen
Besserer Auswahl in der Führungsebene oder Schulungen für diese Ebene anbieten.
Endlich expandieren!
Mit den Kollegen gibt es überwiegend ein angenehmes Verhältnis allerdings ist die Führungsebene höchst unprofessionell.
Einzelne Personen sind durchaus hilfsbereit und vertrauenswürdig was man vom Management eher nicht sagen kann.
Guter Umgang
Keine Vorbildfunktion, Chaotisch, kein Vertrauen, weder Struktur noch Strategie vorhanden.
Kein fairer Umgang mit den Team Mitgliedern
Keine Transparenz und Vertrauen zu den Informationen die intern gegeben werden.
Manch einer wird,trotz besserer Performance, schlechter behandelt als diejenigen, die man seit Jahren aus anderem Arbeitsverhältnis kennt.
Interessante Aufgaben wurden mir nicht erteilt, ich habe sie mir selber gegeben.
Expansionspläne, aber wie gesagt zu zögerlich
Schuster bleib bei Deinen Leisten - erst keine Managed Services, dann doch wieder !?!?
Wachstum schneller vorantreiben, so wie vollmundig kommuniziert
wenige Mitarbeiter, aber trotzdem Tendenz zur Clübchenbildung
zu viele Inhaber und Namenswechsel in den vergangenen Jahren
wird zwar erzählt, aber wenig gelebt
eher theoretisch, keine aktiven Angebote
gute Bezahlung, je nach Abteilung
mehr Schein als Sein
guter Teamspirit
kein Oldie-Shaming
sehr unterschiedlich - je nach Abteilung
IT typisch schlicht und einfach
sehr unterschiedlich, je nach Fachbereich und Vorgesetzten
IT hat generell weniger Damen, aber die haben ein gutes Standing
Branchentrend führt zu viel Abwechslung