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nova 
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Digitalagentur
Bewertung

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Für mich wenig Wertschätzung und keine erkennbare Perspektive

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei nova GmbH Digitalagentur in Karlsruhe gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Enger Zusammenhalt innerhalb einzelner Abteilungen – auf Team-Ebene funktionierte die Zusammenarbeit oft gut.
- Modern ausgestattete Arbeitsumgebung mit zeitgemäßer Hardware und ansprechendem Bürodesign.
- Betriebliche Altersvorsorge wurde angeboten.
- Möglichkeit zur Vereinbarung privater Termine – zumindest theoretisch war Flexibilität bei der Arbeitszeit vorgesehen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Aus meiner Sicht wenig transparente Gehaltsentwicklung.
- Für meine persönliche berufliche Entwicklung blieb für mich offen, welche Perspektiven sich langfristig ergeben könnten.
- Teilweise entstand bei mir der Eindruck, dass einzelne Mitarbeitende stärker eingebunden wurden als andere.
- Kommunikation und Feedback wirkten auf mich nicht immer konsistent und nachvollziehbar.

Sehr kritisch empfand ich die Art und Weise, wie Anerkennung im Unternehmen organisiert wurde. Nach meiner Erinnerung wurden unter anderem Auszeichnungen wie „Mitarbeiter des Monats“ oder Prämierungen für geringe Fehlzeiten eingesetzt. Ich persönlich halte solche Maßnahmen nicht für geeignet, um Wertschätzung oder Leistung fair abzubilden.

Der Umgang mit kritischen Rückmeldungen hinterließ bei mir nicht immer den Eindruck, dass unterschiedliche Sichtweisen gleichermaßen willkommen waren. Auch rückblickend hat sich mein Eindruck nicht verändert, dass kritische Stimmen nicht immer als konstruktiver Beitrag wahrgenommen wurden.

Verbesserungsvorschläge

- Wertschätzung authentisch leben – nicht durch fragwürdige Prämien, sondern durch echtes, regelmäßiges Feedback.
- Gleichbehandlung stärken, insbesondere bei Aufgabenverteilung, Kommunikation und Entwicklungschancen.
- Teamkultur inklusiv gestalten – alle Mitarbeitenden gleichberechtigt in Veranstaltungen und informelle Treffen einbeziehen.
- Work-Life-Balance ernst nehmen – Flexibilität nicht zur Mehrbelastung werden lassen.
- Austrittsprozesse professionell begleiten, inklusive fair formulierter Arbeitszeugnisse und respektvollem Umgang.

Arbeitsatmosphäre

Die Kolleginnen und Kollegen waren größtenteils freundlich und umgänglich. In kleineren Besprechungen hatte ich jedoch gelegentlich den Eindruck, dass über nicht anwesende Mitarbeitende gesprochen wurde, was ich als unangenehm empfand.

Von echter Teamkultur konnte aus meiner Sicht nur eingeschränkt die Rede sein. Das Gemeinschaftsgefühl im Unternehmen fiel aus meiner Sicht unterschiedlich stark aus. Nicht in allen Situationen hatte ich das Gefühl, gleichermaßen Teil des Miteinanders zu sein.

Kommunikation

Wertschätzung und Lob habe ich im Arbeitsalltag eher selten wahrgenommen. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass Fehler deutlich stärker thematisiert wurden.

Die Rückmeldungen, die ich im Arbeitsalltag erhielt, empfand ich teilweise anders als die Inhalte meiner Jahresgespräche. Vorschläge und Ideen wurden zwar angehört, aus meiner Sicht jedoch nur selten weiterverfolgt.

Zudem hatte ich den Eindruck, dass informelle Kommunikation und Gerüchte gelegentlich mehr Einfluss auf die Wahrnehmung von Themen hatten als eine offene und transparente Kommunikation.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Abteilungen bestand in der Regel ein guter Zusammenhalt. Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit habe ich hingegen nur eingeschränkt wahrgenommen.

Im Umgang mit sensiblen Informationen entstand bei mir gelegentlich der Eindruck, dass manche Mitarbeitende näher an Entscheidungsprozessen beteiligt waren als andere. Dadurch fiel es mir teilweise schwer einzuschätzen, welche Informationen vertraulich behandelt wurden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war theoretisch gegeben. Private Termine konnten grundsätzlich mit den Arbeitszeiten abgestimmt werden. Für mich entstand häufig der Eindruck, dass sich private Termine nicht ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand realisieren ließen, was ich angesichts des Arbeitsaufkommens als belastend empfand.

Auch die Urlaubsplanung gestaltete sich oft schwierig und war wenig flexibel. Längere oder kurzfristige Abwesenheiten erschienen mir nicht immer unkompliziert umsetzbar. Dadurch war die Planbarkeit aus meiner Sicht eingeschränkt.

Vorgesetztenverhalten

Für mich blieb häufig offen, wie sich meine Rolle langfristig entwickeln könnte. In Gesprächen über meine Arbeit standen für mein Empfinden andere Themen im Vordergrund als meine persönliche Entwicklung.

Gelegentlich entstand bei mir das Gefühl, dass Unterstützung und Aufmerksamkeit nicht immer gleich wahrgenommen wurden.
Jahresgespräche wirkten auf mich teilweise wenig strukturiert. Bei Diskussionen über Gehaltsanpassungen entstand bei mir gelegentlich der Eindruck, dass die zugrunde liegenden Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar waren. Mir fiel es teilweise schwer, meinen eigenen Entwicklungsstand im Unternehmen einzuordnen.

Ein zu Beginn vorhandenes Klima gegenseitiger Wertschätzung wandelte sich zunehmend in eine Atmosphäre des Misstrauens und der Enttäuschung. Das Verhältnis zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften empfand ich im Laufe der Zeit zunehmend als distanzierter. Einzelne Situationen hinterließen bei mir zudem den Eindruck, dass Informationen nicht immer einheitlich oder nachvollziehbar waren.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben hätten durchaus spannend und abwechslungsreich sein können. Aus meiner Sicht wurden die positiven Aspekte jedoch teilweise durch hohe Arbeitsbelastung eingeschränkt. Für mich waren auch die Zuständigkeiten nicht immer leicht nachvollziehbar.

Die Zusammenarbeit zwischen Beteiligten empfand ich teilweise als herausfordernd. Manche Vorhaben wirkten auf mich dadurch weniger klar strukturiert.

Gleichberechtigung

Im Hinblick auf Geschlecht, Alter oder persönliche Ansichten wurde Gleichberechtigung aus meiner Sicht grundsätzlich gelebt.

Entscheidungen und Entwicklungsmöglichkeiten wirkten auf mich nicht immer vollständig nachvollziehbar. Dadurch blieb bei mir oft Unsicherheit darüber, nach welchen Maßstäben einzelne Entscheidungen getroffen wurden.

Umgang mit älteren Kollegen

Während meiner Zeit im Unternehmen bestand das Team überwiegend aus jüngeren Mitarbeitenden – ältere Kolleginnen und Kollegen waren kaum vertreten. Dennoch machte es den Eindruck, dass das Alter bei Einstellungen grundsätzlich keine Rolle spielte – was für eine offene und chancengleiche Haltung sprach.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt solide: Das Büro war modern gestaltet, die technische Ausstattung zeitgemäß und leistungsfähig, und auch die allgemeine Versorgung (z. B. Getränke, Obstkorb) ließ wenig zu wünschen übrig.
Allerdings hatte das Gebäude auch Schwächen – insbesondere im Sommer sorgten die großen Glasfronten für teils unangenehm hohe Temperaturen. Zudem fehlte es im Großraumbüro an ausreichendem Schallschutz, was die Konzentration zeitweise deutlich erschwerte.

Gehalt/Benefits

Positiv hervorzuheben ist, dass eine betriebliche Altersvorsorge angeboten wurde. Dennoch empfand ich die Gehaltssituation insgesamt als unbefriedigend. Die Vergütung wirkte auf mich wenig transparent, und ich hatte den Eindruck, dass Unterschiede bei Gehalt und Entwicklungsmöglichkeiten nicht immer nachvollziehbar waren.

Dadurch entstand bei mir das Gefühl mangelnder Wertschätzung. Gehaltsanpassungen nahm ich während meiner Zeit im Unternehmen als eher zurückhaltend wahr. Insgesamt standen Arbeitsaufwand und Verantwortung aus meiner Sicht nicht in einem angemessenen Verhältnis zur Bezahlung.

Image

Nach außen gibt sich das Unternehmen modern, offen und teamorientiert. Meine persönlichen Erfahrungen entsprachen nicht in allen Punkten den Erwartungen, die bei mir durch die Außendarstellung entstanden waren.

Karriere/Weiterbildung

Für mich blieb häufig offen, wie sich meine Rolle langfristig entwickeln könnte.
Für meine persönliche Entwicklung blieb für mich häufig offen, woran ich meinen weiteren Weg im Unternehmen hätte ausrichten können und welche Entwicklungsmöglichkeiten sich langfristig ergeben könnten.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.