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Versicherung
Bewertungen

720 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 73%
Score-Details

720 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Es war einmal

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei NÜRNBERGER Versicherung in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte tauschen

Kollegenzusammenhalt

Haifischbecken

Umgang mit älteren Kollegen

Geht so

Kommunikation

Führungskraft ist nicht in der Lage zu kommunizieren

Interessante Aufgaben

Immer das gleiche…


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

danke, dass du dir die Zeit für eine Bewertung genommen hast – auch wenn deine Erfahrungen leider nicht positiv waren.

Ich bedauere sehr, dass du insbesondere mit Führung, Kommunikation, Arbeitsatmosphäre und dem Kollegenzusammenhalt unzufrieden warst. Gerade diese Themen sind mir wichtig und wir setzen uns dafür ein, Führung weiterzuentwickeln, Kommunikation zu stärken und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Schade, dass wir dich als Arbeitgeber nicht überzeugen konnten. Für deinen weiteren beruflichen Weg wünsche ich dir alles Gute.

Beste Grüße,
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen alle Geschlechter gleichermaßen

Nach dem dem Wechsel der Besitzverhältnisse hofft man nun wieder auf Weitsicht, Vertrauen und echte Vorbilder

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Dank meiner direkten Kollegen angenehm

Work-Life-Balance

kann man erreichen

Karriere/Weiterbildung

Wer keine eigene Meinung hat, alle zwei Jahre eine andere Sau durch Dorf treiben will (LEAN, SCRUM, New Leadership) und ständigen Austausch mit externen Beratern schätzt ist hier genau richtig. Echte Weiterbildung wird nicht geboten.

Gehalt/Benefits

Zusatzleistungen über den Tarifvertrag hinaus wurden nahezu vollständig zusammengestrichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Früher deutlich besser ausgestaltet

Kollegenzusammenhalt

wir proklamiert, aber dann jedem selbst überlassen

Umgang mit älteren Kollegen

Werden alle gebeten das Hause zu verlassen.

Kommunikation

Die Geschäftsleitung hat hier Nachholbedarf

Gleichberechtigung

Je nach aktueller HR-Leitung finden Bevorzugungen von bestimmten Gruppen statt.


Image

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Yvonne Kollei, Human Resources
Yvonne KolleiHuman Resources

Liebe:r Kolleg:in,

danke für dein Feedback! Es freut uns, dass du die Arbeitsatmosphäre dank deiner direkten Kolleg:innen als angenehm empfindest und deine Work-Life-Balance stimmt.

Deine Kritik zum Umgang mit älteren Mitarbeitenden nehmen wir sehr ernst. Schade, wenn dies so bei dir ankommt. Richtig ist, dass unser Freiwilligenprogramm attraktive Konditionen für Mitarbeitende vor dem Renteneintritt bietet und viele nutzen dies gerne und sind dankbar. Wir nutzen hier das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit. Zum Thema Kommunikation würde mich auch interessieren was dir fehlt. Wir bieten regelmäßige Townhalls an, Betriebsversammlungen finden hybrid statt und im Intranet wird auch regelmäßig kommunziert. Bitte komm doch mit einem konkreten Beispiel auf mich zu, damit wir gemeinsam lernen können.

Deinen Hinweis zu den reduzierten Sozialleistungen kann ich leider nicht nachvollziehen. Wir bieten sehr viele Zusatzbenefits außerhalb des Tarifvertrags an (u.a. JobRad, Leistungen des betrieblichen Gesundheitsmanagements, Home Office mit Workation Option, u.v.m.) Wenn dir konkret etwas fehlt, dann komm doch auf uns zu und mach einen Vorschlag was wir noch prüfen sollen.
Da du "die aktuelle HR Leitung" ansprichst, die ich mit Kathrin Schaffner bin :-) , würde mich umso mehr interessieren welche Bevorzugungen du hier wahrgenommen hast. Wir sind als HR Bereich für ALLE Mitarbeitenden da. Das ist in unserer DNA. Bevorzugen wollen und werden wir niemanden.

Weiterbildungen bieten wir selbstverständlich an. Und ja, es ist uns wichtig uns mit aktuellen Themen wie LEAN, agiles Arbeiten und Leadership zu beschäftigen. Warum? Weil wir glauben, dass es uns besser macht, um unsere Transformation bestmöglich zu gestalten.

Kurzum - bitte komm doch direkt auf uns oder deine Führungskräfte zu, damit wir verstehen können woher dein Feedback kommt.
Danke dir vielmals!

NÜRNBERGER4ever

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bietet sicheren Arbeitsplatz mit fairer Bezahlung für Menschen, die wirklich arbeiten wollen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Verbesserungsvorschläge

Keine Weiterbeschäftigung von Mitarbeitenden, die keine Lust zu arbeiten haben und die dann kündigen, eine Abfindung erhalten und 1-Sterne-Bewertungen abgeben und Zeit finden, ewig lange Texte auf kununu zu schreiben, wie schlecht es doch beim Ex-Arbeitgeber war. Wenn du solche toxischen Kollegen hast, dann brauchst du keine Feinde!

Arbeitsatmosphäre

Vertrauensvolles miteinander

Image

Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg
EKS#1
Präventionsversicherer

Work-Life-Balance

60% Home-Office möglich

Karriere/Weiterbildung

Vielfältige interne Weiterbildungsmaßnahmen

Gehalt/Benefits

Faires Gehalt nach Versicherungstarif.
14 Monatsgehälter.
32 Urlaubstage.
Zuschuss zur Betriebskantine.
Zuschuss bAV.
Günstige Mitarbeitertarife.
Sportgemeinschaft.
Zuschuss zum Deutschlandticket.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Photovoltaikanlage auf dem Dach. Kühlung durch Innensee

Kollegenzusammenhalt

Gegenseitige Hilfsbereitschaft

Umgang mit älteren Kollegen

Wertschätzender Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe einen tollen Chef und unser CEO ist einfach spitze und trifft kluge Entscheidungen zum Wohl aller (Kunden, Vermittler, Mitarbeitenden, Aktionäre).

Arbeitsbedingungen

Moderne, freundliche Büros. Sehr gute technische Ausstattung mit Laptops und 2 Bildschirmen

Kommunikation

Offene, ehrliche und transparente Kommunikation

Gleichberechtigung

Ist erfüllt

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für diese starke und sehr wertschätzende Rückmeldung – das freut mich wirklich sehr!
Deine Worte u. a. zu den Punkten Zusammenhalt, Arbeitsbedingungen und Führung zeigen, was die NÜRNBERGER für viele, gerade auch in herausfordernden Zeiten, ausmacht: Vertrauen und ein gutes Miteinander.

Danke, dass du Teil unseres Teams bist und deine Erfahrungen hier teilst.

Ich wünsche dir weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit und alles Gute in der NÜRNBERGER!

Beste Grüße
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

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Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

Mehrfachbewertung

Vom Traditionshaus zum Wanderpokal – und jeder wundert sich, warum keiner bleiben will!

1,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FreelancerHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Update (Reaktion auf Arbeitgeber-Kommentar vom Dezember 2025):

Vielen Dank für die Rückmeldung.
Die Irritation über meine Rolle als Freelancer ist bezeichnend – schließlich passt es gut zu einem System, in dem es zuletzt oft an klaren Zuständigkeiten fehlte.

Zur Transformation:
Wenn eine Übernahme gleichzeitig „reine Strategie“ und „neue Zukunft“ ist, darf man trotzdem feststellen, dass sie für viele eher wie das Ergebnis einer längeren Talfahrt wirkt – nicht wie der Anfang einer Erfolgsgeschichte.

Führung & Kommunikation:
Es freut mich, wenn neue Kolleginnen und Kollegen aktuell Offenheit erleben. Viele erfahrene Mitarbeitende haben diese Offenheit inzwischen allerdings nur noch in ihren Abschiedsgesprächen erlebt.

Arbeitswelten:
Die Arbeitsflächen sind tatsächlich beeindruckend. Teilweise wirkt es, als würde man dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Leider bleibt darunter oft ein Arbeitsalltag, der mit Unsicherheit, Personalmangel und steigender Belastung einhergeht.

Vergütung & Wertschätzung:
„Performancekultur mit dem Menschen im Mittelpunkt“ klingt stark. In der Praxis fühlte es sich jedoch für viele eher nach Zahlen im Mittelpunkt und Menschen im Anhang an.

Meine Bewertung beschreibt keine Kampagne, kein Leitbild und kein Zielbild –
sondern das, was sich über Jahre im Alltag angesammelt hat.
Und genau das lässt sich nicht mit einem Kommentar wegmoderieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich hatte schon lange den Eindruck, dass die Nürnberger weniger auf Transformation zusteuert – und mehr auf einen Eigentümer, der irgendwann sagt: „Wir schauen uns das jetzt mal genauer an.“

Und genau an diesem Punkt sind wir jetzt angekommen.

Während außen weiterhin große Zukunftsbilder gemalt wurden, fühlte sich der Alltag für viele Mitarbeitende so an, als würde man mit halber Mannschaft, wechselnden Vorgaben und immer weniger Unterstützung versuchen,
einen Tanker zu steuern, der schon längst zu langsam ist.

Jetzt kommt die VIG ins Spiel – und wenn man den internen Flurfunk kennt,
wirkt das Ganze eher wie: „Der neue Eigentümer hat den Laden übernommen –
und der fragt sich vermutlich gerade, wie dieses Puzzle eigentlich wieder zusammenpassen soll.“

Viele Kolleginnen und Kollegen haben das Unternehmen bereits vorher verlassen, Führungskräfte wechselten schneller als die nächsten Change-Slogans, und Freelancer wie ich standen immer häufiger alleine da,
weil es in der Direktion schlicht keine Ansprechpartner mehr gab.

Der eigentliche Punkt ist:
Die Übernahme durch die VIG wirkt nicht wie ein Befreiungsschlag, sondern eher wie die Konsequenz einer jahrelangen Entwicklung, in der man laut über Transformation gesprochen, aber leise die Substanz verloren hat.

Kurz gesagt:
Der Kurs war nicht zu langsam – er führte nur konsequent in die falsche Richtung. Und die VIG darf das Ergebnis jetzt sortieren.

Verbesserungsvorschläge

Bevor man die nächste große Transformation ankündigt, wäre es vielleicht sinnvoll, erst einmal die alte zu Ende zu bringen.

Und vor allem:
Ehrlich zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass ein traditionsreicher Versicherer am Ende dort landet, wo jetzt die VIG übernehmen muss.
Nicht als glamouröse Zukunftsvision, sondern als folgerichtige Antwort auf Entwicklungen, die man intern zu lange ignoriert hat.

Was wirklich helfen würde?

1. Weniger Kosmetik, mehr Realitätssinn.
Neue Lounge-Zonen und bunte Wände sind schön – aber sie ersetzen keine funktionierenden Strukturen und keine Führung, die nah an den Menschen ist.

2. Wieder echte Ansprechpartner – nicht ständig neue Verantwortliche.
Besonders aus Freelancersicht war es zuletzt wie ein Roulette-Spiel:
„Wer ist diese Woche zuständig, und bleibt diese Person auch bis Freitag?“

3. Klare Entscheidungen statt endloser Präsentationen.
Die VIG wird sicherlich genau hinschauen —und wenn man sich darauf vorbereitet, muss man nicht überrascht tun, wenn Fragen kommen.

4. Ehrlicher Umgang mit dem Personalverlust.
Wenn immer mehr gute Leute gehen, und die Stimmung im Keller bleibt,
sollte man das nicht als „Transformation“ verkaufen, sondern endlich als Warnsignal verstehen.

5. Führung, die wieder führt.
Und nicht versucht, jeden Missstand mit LinkedIn-Optimismus und Projektworten zu überdecken.

Wenn all das passiert, könnte die VIG tatsächlich eine Chance sein.
So wie die Lage heute ist, wirkt sie aber eher wie jemand, der ein Haus übernimmt, das dringend erst einmal Grundsanierung braucht –
nicht neue Deko-Kissen.

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung wirkt wie ein Mix aus „Galgenhumor“ und „Warten auf den nächsten Abgang“.
Viele halten nur noch zusammen, weil ohne die Kollegen die Laune komplett im Keller wäre.
Man spürt täglich: Das Potenzial ist da – aber das System bremst stärker als jede Motivation es beschleunigen könnte.
Wer einmal stolz war, hier zu arbeiten, fühlt heute eher Loyalität zu den Menschen, nicht mehr zum Unternehmen.

Image

Von außen präsentiert sich die Nürnberger weiterhin als moderner Versicherer mitten in der Transformation –mit Innovationsprojekten, neuen Arbeitswelten und großen Zukunftsversprechen. Der Außenauftritt wirkt professionell und souverän, und auf dem Papier sieht es aus, als würde der Konzern voller Kraft in die nächsten Jahre starten.

Aus meiner Sicht als ehemaliger Kollege und späterer Freelancer passte dieses Bild jedoch immer weniger zur Realität. Viele gute Mitarbeitende und erfahrene Führungskräfte haben das Unternehmen verlassen, die Stimmung im Vertrieb ist angespannt und die internen Herausforderungen wurden immer deutlicher spürbar.

Mit Blick auf die geplante Übernahme durch die VIG hat sich dieser Eindruck noch verstärkt: Während nach außen Optimismus kommuniziert wird, empfinden viele intern die Situation eher als das Ergebnis einer Entwicklung, die schon lange vorher ins Rollen geraten ist. Der Eigentümerwechsel wirkt dadurch weniger wie ein mutiger Sprung nach vorne und mehr wie eine logische Konsequenz aus den vergangenen Jahren.

Kurz gesagt:
Nach außen wirkt die Nürnberger wie ein Konzern auf dem Weg nach oben –
innen erlebten viele den Weg eher als Abstieg,
den j

Work-Life-Balance

Aus meiner Sicht als ehemaliger Kollege und späterer Freelancer wirkt die Work-Life-Balance bei der Nürnberger vor allem wie ein optisches Prestigeprojekt.

Täglich fahren externe Firmen in die Tiefgarage, um die verbliebenen Etagen so verschwenderisch umzubauen, als hätte man einen Sonderetat vom Bundestag bekommen.
Neue Ruhezonen, stylische Lounge-Ecken, Privacy-Boxen auf jeder Etage –
alles modern, alles teuer, alles schick.

Von außen betrachtet könnte man meinen, man arbeite dort, wo andere Urlaub machen.
Nur leider stimmt das ausschließlich visuell – nicht im tatsächlichen Alltag.

Denn als Freelancer und Ex-Kollege habe ich es selbst erlebt:
Was nützen perfekte Rückzugsorte, wenn die Belastung steigt?
Was bringt die schönste Ruhezone, wenn man innerlich keine Ruhe mehr findet?
Was hilft ein stylischer Workspace, wenn gleichzeitig Teams ausgedünnt, Aufgaben erhöht und Unsicherheiten größer werden?

Die Umgebung versucht Entspannung zu simulieren –
doch die Realität überholt diese Bemühungen jeden Tag aufs Neue.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt leidet spürbar darunter, dass viele Mitarbeitende verunsichert sind.
Wenn immer wieder Stellen abgebaut werden und gute Leute das Unternehmen verlassen, entsteht ein Klima aus Frust, Angst und ständiger Unruhe.
Viele halten zwar menschlich zusammen – aber das Gefühl, gemeinsam etwas aufzubauen, wurde durch die vielen Wechsel und Umstrukturierungen längst verdrängt.
Statt echter Teamkultur erlebt man eher kollektives Durchhalten.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Vorstand, CEO und den neuen und übergebliebenen Führungskräften war vor allem eines: weit weg vom echten Alltag.

Die Kommunikation wirkte professionell, glatt und positiv – aber je höher die Etage, desto weniger hatte man das Gefühl, dass dort verstanden wurde, was im Vertrieb und in den Teams tatsächlich passiert.

Beim CEO hatte man oft den Eindruck, dass er lieber über Transformation, Stakeholder und Projektwirkungen sprach, während draußen die Realität ganz andere Schlagzeilen schrieb.

Der Vorstand insgesamt wirkte häufig wie ein Gremium, das mit großer Ernsthaftigkeit über Dinge diskutierte, die im Arbeitsalltag kaum spürbar waren. Viele Entscheidungen kamen an wie Präsentationsideen - sauber formuliert, gut gemeint, aber ohne Bezug zu den Herausforderungen unten auf der Strecke.

Besonders als Freelancer merkt man schnell, wie groß die Distanz geworden ist:
Wertschätzung wird verbal betont, aber echte Nähe, echtes Zuhören, echtes Verständnis sind selten geworden.

Kurz gesagt:
Oben wurde viel gestaltet – aber oft an der Realität vorbei. Und genau das hat letztlich den Abstand zwischen Führung und Mannschaft größer werden lassen als jede rä

Arbeitsbedingungen

Ich hatte den Eindruck, dass die Arbeitsbedingungen vor allem durch eines geprägt waren: ein schönes Umfeld – und eine schwierige Realität.

Die Räumlichkeiten wurden kontinuierlich modernisiert, manchmal so verschwenderisch, dass man sich fragte, ob man in einer Versicherung arbeitet oder in einem Architekturstudium für „Neue Arbeitswelten 2030“.

Doch hinter der schicken Fassade sah es anders aus: Teams wurden verkleinert, Verantwortlichkeiten vergrößert, und viele mussten Aufgaben stemmen, für die früher mehrere Personen zuständig waren.

Man wurde immer öfter allein gelassen, weil die Ansprechpartner in der Direktion fehlten. Durch Kündigungen, Umstrukturierungen und ständige Wechsel waren schnelle Entscheidungen kaum noch möglich.
Wartezeiten wurden länger, Hilfen seltener –und viele Themen blieben schlicht liegen, weil niemand mehr da war, der sich wirklich zuständig fühlte.

Gleichzeitig wechselten Prozesse und Zuständigkeiten gefühlt im Monatsrhythmus, und technische Systeme wirkten oft so überlastet wie die Menschen selbst.

Kurz gesagt:
Die Arbeitsumgebung war modern –
die Arbeitsbedingungen waren es eher wenige

Kommunikation

Die offizielle Kommunikation wirkt oft wie ein Hochglanzflyer – glatt, freundlich und völlig losgelöst vom Alltag der Menschen, die das Unternehmen tragen.
Wichtige Infos kommen spät, unvollständig oder werden in so viel „Transformationssprache“ verpackt, dass man zweimal lesen muss, um überhaupt zu verstehen, was gemeint ist.
Intern spricht man mehr auf den Fluren miteinander als über die Kanäle, die eigentlich dafür gedacht wären.

Kurz: Nach oben wird gefiltert, nach unten wird verspätet kommuniziert – und dazwischen gehen die Themen verloren, die wirklich wichtig wären.

Gehalt/Benefits

Bei der Nürnberger schon seit Jahren zu spüren: Ffinanzielle Wertschätzung ist immer mehr zur Theorie geworden.

Bonifikationen wurden reduziert, Deckelungen eingeführt, und sinnvolle Anreize schrittweise abgeschliffen, bis am Ende nur noch Tabellen übrig blieben.

Viele Leistungen wirkten nicht mehr wie Motivation, sondern wie Verwaltung — und egal wie viel man geleistet hat: Am Ende zählte oft eher die Vorgabe als das Ergebnis.

Auch als Freelancer bemerkte man deutlich, dass echte Leistung immer weniger belohnt wurde: Provisionen blieben hinter dem Markt zurück,
Nachlässe wurden gestrichen oder stark eingeschränkt, und wer mit Konkurrenzprodukten arbeiten musste, merkte schnell, wie unflexibel die Grenzen gesetzt waren.

Während andere Versicherer in Qualität, Leistung und Konditionen investierten, hatte man hier zunehmend das Gefühl, dass die Sparschraube an genau den Stellen angesetzt wurde, an denen man eigentlich die Mannschaft halten müsste.

Kurz gesagt:
Wenig Bewegung, wenig Flexibilität, wenig Anerkennung –
und das in einem Markt, der sich schneller dreht als der Konzern reagiert.

Interessante Aufgaben

Ich hatte oft das Gefühl, dass die wirklich spannenden Aufgaben nicht durch Ideen entstanden, sondern durch Notfälle, Lücken oder hektische Ad-hoc-Entscheidungen.

Strategisch interessante Themen wurden in endlosen Projektschleifen geparkt, während der Alltag aus immer neuen Vorgaben, Produktanpassungen und internen Prioritätswechseln bestand.

Viele Tätigkeiten fühlten sich eher so an, als würde man Baustellen verwalten, statt aktiv etwas gestalten zu dürfen.

Und genau hier lag für mich das Problem: Die Aufgaben hätten interessant sein können – wenn nicht ständig Strukturen fehlten, Teams reduziert wurden oder kurzfristige Entscheidungen alles wieder eingerissen hätten.

Am Ende war es weniger ein abwechslungsreicher Job und mehr ein permanentes „Lückenstopfen in einem System, das ständig neue Löcher produziert“.

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Yvonne Kollei, Human Resources
Yvonne KolleiHuman Resources

Vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir nehmen deine Rückmeldung sehr ernst, denn sie hilft uns, besser zu werden. Gleichzeitig möchten wir einige Punkte klarstellen und unsere Perspektive erläutern. Zunächst einmal sind wir über die Einordnung „Freelancer und Vertrieb/Verkauf“ verwundert, da uns kein Freelancing in dem Bereich bekannt ist. Aber ggf. handelt es sich um einen Tippfehler. Daher wie immer die dringende Bitte des persönlichen Austausches damit wir dein Feedback besser einordnen können.

Zu deinen Punkten:

Transformation
Die Chance, die sich durch die etwaige Übernahme durch die VIG ergibt, ist keine Notlösung, sondern eine strategische Entscheidung, die neue Chancen eröffnet. Transformation ist ein komplexer Prozess, der Zeit und konsequente Umsetzung erfordert. Wir arbeiten daran, Substanz und Zukunftsfähigkeit zu verbinden – mit klaren Zielen und nachhaltigen Maßnahmen. Bei den uns gegebenen Zielen sind wir gut unterwegs. Die Sanierung des Schadenbereichs läuft erfolgreich und auch mit unserem Programm Fit für die Zukunft sind wir auf der Zielgeraden. Dass dies für niemanden „leicht war und Schmerzen verursacht hat“ ist, ist jedem einzelnen Kollegen, Führungskraft und dem Vorstand bewusst und gerade deshalb sind wir dankbar und stolz darauf, dass wir den harten Weg als NÜRNBERGER gemeinsam geschafft haben und auch in Zukunft schaffen werden.

Führung und Kommunikation
Wir verstehen den Wunsch nach mehr Nähe und Transparenz. Deshalb haben wir unsere Kommunikationskanäle ausgebaut und setzen verstärkt auf direkte Dialogformate und vor allem Prozesskommunikation. Hier sind unsere Führungskräfte entscheidend und unterstützen uns. Wir investieren viel in eine Kultur des offenen Austauschs. Wir bekommen beispielsweise von Kolleginnen und Kollegen, die erst kurz im Unternehmen sind, das Feedback, dass sie noch nie eine so offene Kommunikation auch seitens des Vorstands erlebt haben und sehr dankbar sind, dass Wahrheiten angesprochen werden und die Themen auch im Sinne einer Prozesskommunikation transportiert werden. Leider spiegelt das nicht deine Wahrnehmung wieder. Darüber wundere ich mich. Ggf. hast du als Freelancer auch hier nicht den umfassenden Einblick den ein interner Kollege oder eine interne Kollegin hätte?

Arbeitsumgebung und Work-Life-Balance
Was mich wundert ist deine Einschätzung in unsere Arbeitswelten. Ja, wir sind stolz darauf, dass diese modern und attraktiv sind. Jedoch sind diese absolut adäquat für ein mittelständisches Versicherungsunternehmen. Einen Einblick dazu geben wir auf unserer Kununu Seite oder auf unserer Karriereseite. Moderne Arbeitswelten sind kein Selbstzweck, sondern Teil unseres Konzepts für eine Arbeitsumgebung, dass die bestmögliche Leistung ermöglicht.

Vergütung und Wertschätzung
Wir bieten marktgerechte Vergütung und entwickeln unsere Modelle kontinuierlich weiter. Neben monetären Anreizen setzen wir auf Weiterbildung, Karrierechancen und eine Performancekultur bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Leistung und Engagement sollen sichtbar und spürbar honoriert werden. Mit variablen Vergütungsmodellen für gewisse Mitarbeitergruppen fördern wir eine performanceorientierte Vergütung. Wir benchmarken uns hier regelmäßig und sind auch tarifgebunden.

Wir bedauern, dass deine persönlichen Erfahrungen nicht deinen Erwartungen entsprochen haben. Für einen offenen, persönlichen Austausch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

leider keine empfehlung mehr!!!!

1,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

nichts mehr

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

mittlerweile das gesamte unternehmen

Verbesserungsvorschläge

das war einmal ein top arbeitgeber. leider hat sich in den letzten 3 jahren das unternehmen total negativ entwickelt

Umgang mit älteren Kollegen

äusserst negativ. man will sie los werden


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Kathrin Schaffner, Co-Lead HR&UK
Kathrin SchaffnerCo-Lead HR&UK

Liebe Kollegin/lieber Kollege,
vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen. Es tut uns sehr leid zu hören, dass Du die letzten Jahren bei uns so negativ wahrgenommen hast. Wir nehmen Dein Feedback – insbesondere zu Themen wie Unternehmenskultur und Umgang mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen – sehr ernst.
Wir haben viele Veränderungen angestoßen, die nicht immer einfach waren. Unser Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden wertgeschätzt und eingebunden fühlen.

Wir würden uns freuen, wenn Du uns die Möglichkeit gibst, Deine Punkte besser zu verstehen. Gerne kannst Du Dich direkt an mich wenden. Dein Feedback hilft uns sicher, uns weiterzuentwickeln.

Vielen Dank und alles Gute für Deine Zukunft!
Kathrin Schaffner

Fairer Arbeitgeber

4,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Kommunikation

Könnte meiner Meinung nach ein bisschen besser sein


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin,
lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für deine Bewertung und das positive Feedback.

Dein Feedback zur Kommunikation nehme ich auf jeden Fall mit. Hier sehen wir auch Potenzial für Optimierungen und arbeiten kontinuierlich daran.

Für deinen weiteren beruflichen Weg wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg!

Beste Grüße,
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Immer noch ein sehr guter Arbeitgeber

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein nach wie vor sehr sozialer und guter Arbeitgeber, der – wie die meisten Unternehmen in Deutschland – mit Schwächen kämpft, die aufgrund von Fehlern der Vergangenheit (Stichwort: Boomer) entstanden sind. Dieses Phänomen ist in vielen Wirtschaftszweigen zu beobachten. Der Kulturwandel bzw. der Unternehmenswandel ist immer mit Schmerzen verbunden, die sich aber langfristig sicher auszahlen werden. Ich freue mich darauf, den weiteren Weg des Unternehmens zu begleiten.

Mit dem richtigen Fokus und dem Engagement aller Beteiligten bin ich überzeugt, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft gestalten können.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein positives und gleichzeitig sehr reflektiertes Feedback.

Du bringst es auf den Punkt: Kultur- und Unternehmenswandel ist nie leicht, bringt aber langfristig die Chance, stärker und innovativer daraus hervorzugehen. Schön, dass du diesen Weg mit uns gehst und die NÜRNBERGER als weiterhin guten Arbeitgeber erlebst.
Dein Vertrauen und deine Motivation sind ein wichtiger Beitrag für unsere gemeinsame erfolgreiche Zukunft.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute bei uns!

Beste Grüße,
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Haltet euch von dieser Firma fern!

2,7
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Systemintegrator im Bereich IT bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Vergütung und die Arbeitszeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die HR-Abteilung, den Umgang durch so manche Führungskraft, die Transparenzlosigkeit, den Workload für Auszubildende.

Verbesserungsvorschläge

Schafft bitte HR ab und setzt da irgend jemand hin, der tatsächlich weiß was er tut. Bitte, bitte, bitte, bitte hört mehr auf die IT, es wird nach wie vor noch so veraltete Software benutzt, die Altlast ist enorm und von Innovation fehlt jede Spur, es bleibt alles so wie es ist und es werden immer nur Übergangslösungen ausgearbeitet, von ner anständigen Infrastruktur fehlt jede Spur.

Arbeitsatmosphäre

Angenehmes Arbeitsklima, kann nicht meckern aber es könnte natürlich noch ein wenig angenehmer sein.

Karrierechancen

Zurzeit für Anwendungsentwickler bodenlos, als Systemintegrator hat man ganz gute Chancen.

Arbeitszeiten

Gleitzeit ab dem 2. LJ ist auch sehr angenehm. Über die Arbeitszeiten lässt sich nichts schlechtes sagen.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist wirklich sehr gut.

Die Ausbilder

Die Ausbilder vom Fach, sind sehr gut, die Betreuer aus der HR-Abteilung würde ich lieber unerwähnt lassen....

Aufgaben/Tätigkeiten

Die meiste Zeit verbringt man damit, sich um die Aufgaben von HR und die Azubis aus neueren Lehrjahren zu kümmern.

Variation

In der Abteilung ist die Variation der Aufgaben sehr groß, allerdings in einem Maße, das vermutlich die meisten Azubis das nicht stämmen könnten.

Respekt

Im Umgang mit anderen Angestellten ist der Respekt auf jeden Fall vorhanden, von den Führungspersonen kann man das allerdings nicht behaupten.


Spaßfaktor

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Carolin Bauer, Referentin Personalmarketing
Carolin BauerReferentin Personalmarketing

Liebe Auszubildende, lieber Auszubildender,

danke, dass du dir die Zeit genommen hast, eine Bewertung abzugeben.

Deine Rückmeldung hat mich persönlich echt betroffen gemacht – und ich habe in all den Jahren kaum so eine Bewertung von einem Auszubildenden gelesen.

Ich möchte dich herzlich bitten, das persönliche Gespräch zu suchen – sei es mit einem Ausbilder, einer Vertrauensperson oder auch direkt mit uns in HR (melde dich auch sehr gerne direkt bei mir via Teams). Es würde mich wirklich interessieren, wie es zu deinen Erfahrungen kommt. Ist etwas vorgefallen? Fühlst du dich nicht gut betreut? Oder was genau hat zu deiner Einschätzung geführt?

Viele Fragen bleiben bei uns offen, weil wir aus deiner Bewertung leider keine konkreten Punkte herauslesen können und keine Hintergründe kennen. Dein Feedback ist auf jeden Fall nicht unser Anspruch an eine Ausbildung – und genau deshalb ist es uns wichtig, besser zu verstehen, was dich bewegt hat.

Beste Grüße,
Caro Bauer

Personen- und Funktionsbezeichnungen stehen für alle Geschlechter gleichermaßen

Mehrfachbewertung

Guter Kollegenzusammenhalt, aber kaum Entwicklungsperspektiven und fragwürdige Führungskultur

2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Unternehmen mit gutem Kollegenzusammenhalt und flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langfristig fehlen jedoch Perspektiven, faire Entwicklungsmöglichkeiten und eine klare, vertrauensvolle Ausrichtung des Managements. Besonders die vergangene strategische Priorisierung von Umsatz vor Ertrag in der Allgemeinen lässt Zweifel an der Führungsfähigkeit des (vorherigen) Vorstands aufkommen.

Verbesserungsvorschläge

Entwicklungsperspektiven und Gehaltsmodelle für langjährige Mitarbeiter schaffen.

Führungskräfte sollten über fachliche Kompetenz verfügen, um Mitarbeiter objektiv beurteilen und unterstützen zu können.

Kommunikation klarer, greifbarer und weniger abstrakt gestalten.

Optimierungs-Workshops praxisorientierter gestalten und Ergebnisse nach tatsächlichem Nutzen statt nach Vermarktbarkeit auswählen.

Gehälter stärker an Verantwortung und Kompetenzentwicklung koppeln.

Arbeitsatmosphäre

Im direkten Kollegenkreis sehr gut, wertschätzend und unterstützend. Auf mittlerer und oberer Managementebene dagegen eher schwierig – die strategische Ausrichtung macht Bauchschmerzen und war letztlich auch ein Grund für meinen Weggang.

Image

Nach außen hin wirkt die Nürnberger solide, intern sieht es anders aus: Das Geschäftsmodell einzelner Sparten setzte Umsatzvolumen vor Ertrag, was laut Bilanzen bereits zu einem erheblichen Defizit geführt hat. Auf Mitarbeiterebene zweifelt man zunehmend an der Fähigkeit des Vorstands, das Unternehmen nachhaltig und strategisch sinnvoll zu führen

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeit und die Möglichkeit von Homeoffice sind positiv. Insgesamt gute Ansätze, allerdings wäre noch mehr Flexibilität wünschenswert gewesen. Wobei auch das an Grenzenstößt durch die hohe Arbeitsbelastung waren überstunden teils an der Tagesordnung.

Gehalt/Benefits

Für die Arbeitsbelastung nicht ausreichend. Gehaltsentwicklung für langjährige Mitarbeiter praktisch nicht vorhanden. Sozialleistungen im Branchenvergleich durchschnittlich. Zudem wurden über die Jahre regelmäßig neue Kompetenzen und Verantwortlichkeiten an die Stellen gehängt – höhere Freigaben, mehr Verantwortung –, was sich im Gehalt jedoch nicht widerspiegelte - Bei Forderungen einer Gehaltsanpassung sowohl in Workshops als auch in Einzelgesprächen wurden allerhand Gründe aufgetischt wieso dies bis 2026 kein Thema sein könne.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein besonders auffälliger Fokus – solide, aber kein herausragender Aspekt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des direkten Umfelds stark ausgeprägt, sehr guter Zusammenhalt. Auf Teamebene hat man sich gegenseitig unterstützt.

Umgang mit älteren Kollegen

Man hat erkannt, dass Fachwissen abgeht. Gemacht hat man meiner Meinung nach nur unzureichend etwas bzw. Maßnahmenvorschläge auf Arbeitsebene zur diskussiongestellt. Ältere Kollegen wurden aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung sehr geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Durch die Unternehmenspolitik, dass Führungskräfte keine fachliche Expertise benötigen, entstehen Probleme: Objektive Leistungsbeurteilungen sind schwer möglich und es werden dienstälteste Kollegen zur Bewertung einbezogen. Das wirkt sich negativ auf die Führungskultur aus.

Arbeitsbedingungen

Clean Desk Prinzip und Buchung seines Arbeitsplatzes

Kommunikation

Es gibt viele Formate und Kanäle, die Kommunikation ist allerdings oft sehr abstrakt, unkonkret und bleibt auf einer hohen Flughöhe. Für viele Kollegen wirkt das eher demotivierend als motivierend.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung war grundsätzlich vorhanden. Allerdings führte das „Warmhalten“ von Stellen für länger abwesende Mitarbeiter dazu, dass Themen teilweise zu lange unbearbeitet blieben. Stellvertreter mussten in dieser Zeit zusätzliche Führungsaufgaben übernehmen, was die Teamsteuerung erschwerte.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreiche Tätigkeiten durch die Kombination aus Projekt- und Sachbearbeitungsaufgaben. Allerdings war die letzte Position von einem sehr hohen Arbeitspensum geprägt, das stark durch Kennzahlen getrieben war. Hinzu kamen interne „Optimierungs“-Workshops, in denen sich Teams selbst Maßnahmen überlegen sollten. In der Praxis empfand ich diese Workshops als Zeitverschwendung und Beschäftigungstherapie: Ergebnisse wurden weniger nach ihrem tatsächlichen Nutzen, sondern eher danach ausgewählt, wie gut sie sich verkaufen lassen. Währenddessen stieg das Arbeitspensum weiter an.


Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia Fehr, Referentin Personalmarketing
Julia FehrReferentin Personalmarketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Es ist schön zu lesen, dass du die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen sehr geschätzt hast.

Wie du richtig schreibst, hat unser Vorstand erkannt, dass uns die Strategie der Vergangenheit nicht in eine erfolgreiche Zukunft bringt. Daher wurde unser neuer Leitstern Präventionsversicherer sowie das Effizienzprogramm „Fit für die Zukunft“ entwickelt. Damit haben wir bereits viele Prozesse verbessern und Kosten senken können.

Zudem möchte ich noch auf die Punkte bzgl. der Führungskraft eingehen: Unsere Führungskräfte durchlaufen ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm, wenn sie in ihre neue Position starten. Durch verschiedene Formate werden alle Führungskräfte bezüglich der aktuellen Kultur und Strategie geschult. Unsere Führungskräfte müssen keine Fachexperten sein, das ist richtig. Hierfür haben wir die Kollegen in den Wissenslaufbahnen die hier als Experten unterstützen. Wir sind überzeugt, dass dieser Fokus am besten geeignet ist, Teams agil und flexibel zu führen.

Ich danke dir für deinen langjährigen Einsatz für die NÜRNBERGER und wünsche dir alles Gute für deinen weiteren beruflichen Weg!

Beste Grüße,
Julia

Langjährig dabei gewesen - ein ernüchtertes Fazit

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Administration / Verwaltung bei NÜRNBERGER Versicherung in Nürnberg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ich kommentiere bewusst als Reaktion auf die letzten Ereignisse und Bewertungen nach langen Jahren des Mitlesens.
Ich hoffe für meine Ex-Kolleg:innen, dass man aufwacht – oder dass ein neuer Eigentümer von außen den Druck erzeugt, dringend nötige Änderungen durchzuführen.
Aus meiner Sicht gingen und gehen oft die Falschen. Hier hätte man genauer hinsehen und hinhören müssen.

Arbeitsatmosphäre

Zu viele Personen – insbesondere in Führungspositionen – sitzen an den falschen Stellen. Aus meinem ursprünglichen Team ist inzwischen die Hälfte gegangen oder in andere Teams gewechselt. Das Klima ist frostig geworden. 3 Sterne statt 2 vergebe ich, weil meine direkten Kolleg:innen den Alltag noch erträglich gemacht haben.
Es wird nach außen ein sehr positives Bild vermittelt, das intern viele nicht mehr teilen. Da helfen auch kein Video, keine News und kein Kommentar hier, der Dinge „gerade rücken“ will.

Image

2022 hätte ich hier vier Sterne gegeben - mittlerweile ist es so schlimm wie nie und wir hatten in der Vergangeheit schon trubulente Phasen. Wer jetzt noch gehen will und auf Jobsuche geht, darf sich bewusst sein, dass aufgrund der schlechten Presse und dem massiven Personalbbau die Chancen denkbar schlecht zum Verhandeln stehen. Es ist unangenehm, wenn man von außen auf seinen Arbeitgeber angesprochen wird und was "bei uns los ist".

Work-Life-Balance

An sich sehr gut, aber durch Personalabbau geht das zulasten der verbleibenden Kolleg:innen. Man deklarierte „Leistungsverzicht“ und war dennoch an die SLA gebunden, also für mich ist das ein Widerspruch.
Gleitzeit und Flexibilität sind in Ordnung. Leider wurden Gleittage massiv zusammengestrichen.
Für Menschen mit Familie ist die Nürnberger sicher attraktiv. Aber deren flexible Zeiten gehen zulasten derer, die Vollzeit arbeiten und auffangen müssen, was liegen bleibt.
Unpopuläre Meinung: Führungskräfte in Teilzeit, die nachmittags und in den Ferien kaum erreichbar sind, sind für Teams oft schwierig. Hier hätte ich mir seitens Führung und HR ein realistisches Vorgehen gewünscht. Wenn sich Umstände ändern, sollte man überlegen, Positionen neu zu besetzen. Bei uns blieb die Funktion an der Person, und das ging zu Lasten aller, weil es zu Verzögerungen kam - kann man sich das in der aktuelle Lage leisten? Ich finde, nein.

Karriere/Weiterbildung

Die Besetzung von Führungspositionen wirkte oft nicht kompetenzbasiert. Das wurde hier mehrfach thematisiert. Meiner Meinung nach berücksichtigt das aktuelle Verfahren wichtige Aspekte nicht – z. B. Schnittstellenkenntnisse oder privat erworbene Qualifikationen. In meinem Bereich gab es Fälle, bei denen fachliche Eignung und Rückhalt im Team meiner Beobachtung nach offensichtlich keine Rolle gespielt haben, sondern die Fühurngskraft hat entschieden, aber nicht zum Wohl des Teams oder den Aufgaben. Für die breite Masse der Kollegen, waren Fortbildungen einfach nicht drin, außer aus dem internenen Angebot. Eine echte Entwicklung gab es so fachlich nicht.
Klar: Für viele war und ist die Firma ein Sprungbrett gewesen, die Ausbildung ist sehr gut. Aber solange HR nicht aktiv dafür sorgt, dass die richtigen Personen mit den passenden Skills an die richtigen Stellen gesetzt werden, bleibt dieses Problem bestehen und das wird das Unternehmen auch nicht fit für die Zukunft machen.

Kollegenzusammenhalt

Intern oft gut, in der Zusammenarbeit mit anderen Bereichen mitunter schwierig. Aktuell eher wieder ein Gegeneinander, bedingt durch die unsichere Lage.
Wie es ein Kollege treffend sagte: „Mit denen, die nun bleiben, will man nicht mehr arbeiten.“ Die "Imagekampagnen" führen bei vielen nur noch zu Augenrollen.

Umgang mit älteren Kollegen

Bewerte ich für mich neutral, aber ich hatte in meinem Bereich einige Kollegen, die sich in den letzten 2 Jahren abgeschoben gefühlt und zum Gehen gedrängt gefühlt haben, weil sie nicht mehr in das angestrebte Gefüge und das Bild der Zukunft passen. Sehr traurig zu sehen. Wenn man dann bleiben "muss", aufgrund des Alters und der schwierigen Lage am Arbeitsmarket und was das mit Leistung und Motivation macht, darf und kann sich wohl jeder Mitlesende ausmalen. Will man wirklich in so einer Firma langfristig arbeiten?

Vorgesetztenverhalten

Ich hatte mehrere Führungskräfte und kann weder fachlich noch menschlich ein positives Fazit ziehen. Der einzige Lichtblick strich die Segel - verständlich aus menschlicher Sicht....In meinem Bereich empfand ich das Klima als ungut, man würde wohl heute das Wort toxisch wählen: Lästereien, Sticheleien, Druck, um SLAs zu halten, statt an Strukturen und Prozessen zu arbeiten.
Die L3-Führungskraft wirkte überfordert und reagierte mit mehr Druck und Wegdelegieren, die L2 wirkte oft abwesend.
Es war bekannt, dass es immer wieder Probleme und Überlastung gab. Trotzdem änderte sich wenig.

Arbeitsbedingungen

Teils modern, teils veraltet – Würde ich für mich mit 3-4 bewerten aber ich möchte hier eben nicht nur für mich sprechem sondern auch für all jene, die sich nicht trauen hier zu bewerten, aus Angst vor Folgen. Es kommt massiv darauf an, in welchem Bereich man arbeitet. Ein Beispiel: eine L3 Führungskaft bekam als Arbeitsrechner einen Mac - während Mitarbeitende mit leistungsintensiven Aufgaben nicht dieselbe Ausstattung bekamen. Das wirkt unlogisch.
Warum gibt die L2 FK das frei, wenn zugleich Mitarbeitende, die auf leistungsstarke Rechner angewiesen sind aufgrund ihrer Funktion und Tätigkeit, diese Möglichkeit nicht haben? Als Normalmitarbeiter fühlt man sich einfach nur verschaukelt und nicht ernst genommen. HR, denkt doch mal nach, warum so der Eindruck ensteht, dass Nähe zur Führungskraft entscheidender ist als andere Faktoren, und man intern absout niemand als Ansprechpartner hat, wo man das ansprechen kann - bei der Führungskraft etwa?

Kommunikation

Zuletzt habe ich aus den Medien erfahren, wie es der eigenen Firma wirklich geht und was auf die Belegschaft zukommt. Ich persönlich fühle mich dadurch hintergangen, vor allem nach den Dementis der Vergangenheit, die rückblickend schon ahnen ließen, was kommt.
Das Intranet wirkt auf mich wie eine PR-Plattform für „gute Nachrichten“. Kritische Themen, die Mitarbeitende betreffen, finden dort kaum Platz. Einen Dialog gibt es nur in internen Versammlungen oder Sprechstunden , aber das hängt stark vom Bereich ab.
Seit das Postfach für Mitarbeitende abgeschafft wurde, ist HR für mich praktisch nicht mehr erreichbar, als neutrale Stelle, wenn es hakt im Team. An wen soll man sich da wenden, an den Chatbot? Diese Seite der Medaille sollte man eingestehen und transparent machen, statt nur auf Gesprächsbereitschaft zu verweisen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, nachdem die Mitarbeiter gegangen sind! Es gibt Gründe, warum man hier bewertet und wenn HR nach kununu Bewertungen "verlangt", und muss man damit rechnen, dass Kritik kommt und die Personen, dann bewusst ein Gegengewicht zur PR Maschine, Image und Social Media Posts setzen wollen, das unabhängig ist.

Gehalt/Benefits

Tarif und Marktüblich, aber kein Grund zu bleiben. In mehr als 10 Jahren habe ich bspw. eine Gehaltsanpassung erhalten. Man begründete mit Budgetstöpfen oder dass das die Strukturen nicht mehr zuließen. Aber: Kollegen reden, auch über das Gehalt und da zeichnete sich dann für mich leider ein anderes Bild.
Und auch das wurde hier mehrfach angesprochen und und von den Kommentierenden wegdiskutiert. In der aktuellen Lage ist sowieso nichts mehr möglich.
Die Folgen von Ungleichheit innerhalb eines Aufgabenbereichs trotz Tarif kann sich jeder denken - auch hier die Frage an Bewerbende: will man wirklich in einer Firma arbeiten, in der das bekannt ist und sich aber nichts / wenig ändert?

Gleichberechtigung

Wenn man nur Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern betrachtet, mag das als gut funktionieren. Aber meine Definition geht weiter – und da fehlt es an echter, gelebter Gleichberechtigung konzernweit.
Außenstehende sollten wissen: Das positive Bild nach außen deckt sich nicht immer mit dem internen Erleben... Siehe bspw. im Vertrieb... Und wissen sollten es Außenstehende, die sich evtl. bewerben wollen schon, dass die Hoffnung durch Tarif, Image, etc. sich hier als trügerisch erweisen könnte für das eigene Erleben.

Interessante Aufgaben

Routine.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bernd RingelLeiter Marketing

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

ich bedaure, dass du ganz persönlich nach einer langen Zeit der Betriebszugehörigkeit ein ernüchterndes Urteil fällst. Aus deinen Zeilen lässt sich eine hohe Identifikation mit der NÜRNBERGER Versicherung herauslesen. Für deinen jahrelangen Einsatz für die Marke NÜRNBERGER möchte ich als Leiter für unser Marketing an dieser Stelle Danke sagen.

Wie du schon schreibst: In der NÜRNBERGER Versicherung ist gerade einiges los. Und ja: das führt auch mal zu Sand im Getriebe.

Wir arbeiten nun mal aktiv und unter großer Anstrengung daran, unser Unternehmen effizienter und zukunftsfähiger zu machen. Zum Beispiel über Fokussierung oder KI-gestützte Prozesse. Oder zum Beispiel über die Schärfung unser Markenausrichtung im Zusammenspiel mit unseren Werten und unserer Unternehmenskultur. Aber auch durch das Erreichen konkreter Einspar- und Effizienzziele. Das geht tatsächlich alles leider nicht reibungslos und so verstehe ich, dass du Erfahrungen gemacht hast, die nicht zu früheren Zeiten passen. Das zeigt aber auch, dass wir uns den Veränderungen stellen und unser klares Zielbild im Rahmen der Gesamtstrategie, auf das wir gemeinsam hinarbeiten.

Meinen Kollegen aus dem Top-Management und mir ist bewusst, dass sich der eingeschlagene Kurs nicht für alle immer richtig anfühlt. Ich möchte dich rückwirkend auch gar nicht von einer gegenteiligen Meinung überzeugen. Aber ich mag allen Mitleserinnen und Mitlesern hier sagen: gerade aufgrund der beschriebenen Herausforderungen arbeiten die Führungskräfte bei mir im Team und die große Mehrheit an Führungskräften, denen ich täglich begegnen darf, aktiv an unserer Unternehmenskultur – und damit an einem Arbeitsklima, in dem wir uns gegenseitig unterstützen. Denn nur so erreichen wir unsere Ziele. Den Erfolg unserer Maßnahmen prüfen wir über regelmäßige Befragungen. Und wir binden unsere Teams ins Gestalten und Erleben unserer Kultur aktiv ein, z. B. wenn ich an Impulse zu Feedback, Culture Walk oder das Format „Räume der Veränderung“ denke.

Eine Sache liegt mir zudem besonders am Herzen: Du zeichnest ein dunkles Bild für die Zukunft. Wenn ich dich richtig verstehe, referenzierst du damit darauf, dass der Vorstand ergebnisoffen die Unabhängigkeit der NÜRNBERGER prüft und das Unternehmen in Gesprächen mit möglichen Investoren steht. Hier möchte ich auf die Fakten verweisen. Diese finden sich in unserer Pressemitteilung:
https://www.nuernberger.com/media-relations/pressemeldungen/nuernberger-und-vienna-insurance-group-in-gespraechen-ueber-zusammenarbeit/

Darin ist nachzulesen, dass bei der Bewertung von Gesprächen Zusagen zur Standortsicherung sowie zum Erhalt der Marke und Identität der NÜRNBERGER eine wichtige Rolle spielen.
Deshalb sehe ich für die NÜRNBERGER Versicherung in den aktuellen ergebnisoffenen Entwicklungen eine große Chance – und mich persönlich bestärkt darin, mit vielen tollen Kolleginnen und Kollegen die Zukunft unseres Unternehmens anzupacken. @Team NÜRNBERGER: Ich freu mich drauf!

Viele Grüße,

Bernd Ringel
Leitung Marketing und CX-Management

PS: Ich persönlich finde unseren HR-Chatbot Arnie sehr hilfreich. Für Fragen, die über seinen Antwortschatz hinaus gehen, gibt es in der NÜRNBERGER viele tolle – ganz menschliche – Kolleginnen und Kollegen, mit denen man über das HR-Ticketsystem z. B. ein Beratungsgespräch buchen kann.

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