Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.6.2026
Die Ober Scharrer Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein negatives Gesamtbild. Besonders die Arbeitsatmosphäre steht in der Kritik: Bewertungen beschreiben ein zahlengetriebenes Management, das Mitarbeiter:innen unter Druck setzt und Fehler stärker gewichtet als Anerkennung. Das Vorgesetztenverhalten wird als intransparent und wenig unterstützend wahrgenommen, während Verbesserungsvorschläge auf Ablehnung stoßen. Der Kollegenzusammenhalt leidet unter ausgeprägtem Klatsch, Cliquenbildung und abteilungsübergreifenden Konflikten.
Die interne Kommunikation gilt als chaotisch: Wichtige Informationen werden zurückgehalten oder ausschließlich über informelle Kanäle weitergegeben. Karrierechancen werden als kaum vorhanden beschrieben, da Eigeninitiative von Vorgesetzten als Bedrohung empfunden werde. Das nach außen ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei der Ober Scharrer Gruppe wird von den Nutzer:innen als stark verbesserungswürdig eingeschätzt. Ein zentrales Problem ist das Zurückhalten von Informationen: Wichtige Themen werden häufig nur über inoffizielle Kanäle weitergegeben oder gar nicht kommuniziert. Einige Nutzer:innen beschreiben, dass Abteilungen gegeneinander arbeiten und Informationen gezielt vorenthalten werden. Die Kommunikation mit Vorgesetzten wird ebenfalls kritisiert – sie sei kaum vorhanden oder wenig konstruktiv. Zudem fühlen sich Mitarbeiter:innen nicht gehört, und offene Fragen würden nicht willkommen geheißen. Wenige Stimmen berichten von regelmäßigen Team-Meetings und E-Mail-Updates durch die Führungsebene, bemängeln jedoch gleichzeitig, dass viele Besprechungen unnötig seien und die eigentliche Arbeitszeit reduzierten. Positive Veränderungen seien nach Meinung einiger Nutzer:innen zudem meist kurzfristig.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Ober Scharrer Gruppe wird von den Nutzer:innen überwiegend negativ bewertet. Im Vordergrund steht eine zahlengetriebene Unternehmensführung, die laut einigen Bewertungen wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen und praxisinterne Probleme nimmt. Daraus resultiert ein von oben nach unten weitergegebener Leistungsdruck, der die Arbeitsatmosphäre spürbar belastet.
Hinzu kommen ein ineffizientes Verwaltungssystem sowie Berichte über mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte, die Fehler stärker in den Fokus rücken als Lob. Einige Nutzer:innen beschreiben das Arbeitsumfeld als angespannt, geprägt von gestressten Kolleg:innen und Vorgesetzten sowie von Gerüchten im Kollegium. Wenige berichten, dass ein anfänglich positiver Eindruck des Unternehmens sich rasch in Enttäuschung verwandelte. Der Druck, jeden Kommentar sorgfältig abzuwägen, um negative Konsequenzen zu vermeiden, wird ebenfalls als belastend empfunden.
Die Bewertungen zur Kategorie Interessante Aufgaben bei der Ober Scharrer Gruppe fallen negativ aus. Besonders kritisch äußern sich Nutzer:innen zur Aufgabenvielfalt: Das Unternehmen habe sich von einer kreativen Arbeitskultur hin zu strikter Anweisungstreue entwickelt, wodurch monotone Routineaufgaben den Alltag dominieren. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Vorschläge zur Digitalisierung und Prozessoptimierung von Führungskräften abgelehnt werden, obwohl die Arbeitslast hoch und komplex sei.
Hinsichtlich der Arbeitsstruktur zeigt sich ein gemischtes Bild: Wenige Nutzer:innen berichten, dass die hohe Arbeitsbelastung zumindest abwechslungsreiche und interessante Aufgaben mit sich bringe und Lernmöglichkeiten biete – wenn auch unter belastenden Bedingungen. Dieser positive Aspekt steht jedoch im Widerspruch zur mehrheitlichen Einschätzung, dass Eigeninitiative kaum gefördert wird und starre Strukturen den Gestaltungsspielraum der Mitarbeiter:innen deutlich einschränken.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Ober Scharrer Gruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Wenige Bewertungen beschreiben, dass Kolleg:innen sich gegenseitig helfen, jedoch oft nur auf Anfrage, und dass der Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams positiv sein kann. Gleichzeitig berichten einige, dass Tratsch verbreitet ist und ein vorsichtiger Umgang mit Informationen notwendig erscheint.
Deutlich kritischer fällt das Bild auf übergeordneter Ebene aus: Abteilungen sind nach Ansicht einiger Nutzer:innen kaum vernetzt, was eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit erschwert. Stattdessen prägen laut mehreren Bewertungen interne Cliquen, gegenseitiges Ausspielen von Abteilungen, Neid und Konkurrenzdenken den Alltag. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass Führungskräfte diese Dynamiken aktiv fördern, anstatt entgegenzuwirken. Auch standortabhängige Unterschiede werden erwähnt.
Findest du das hilfreich?


