Das beste Beispiel, wie man sich 2026 einen Job nicht wünscht.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegenzusammenhalt
Standort des Büros in Weiden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Geringes Gehalt, verpflichtendes Zeitungsabo, Benefits, die eigentlich keine Benefits sind, sondern Bare-minimum. (Kostenloses Wasser) Keinerlei Aufstiegschancen und die veraltete 40h-Woche.
Es wird mit Benefits auf der Website und im Vorstellungsgespräch geworben, die es nicht gibt. (Parkplätze) Sogar für den schlecht-schmeckenden Kaffee muss man bezahlen.
Modernes Arbeitsumfeld sieht anders aus. (Veraltete Hardware)
Bei all diesen Faktoren und der allgemeinen Stimmung im Unternehmen ist es verwunderlich, dass hier noch so viele tolle und motivierte Kollegen zu finden sind. Aber wahrscheinlich ist der Kollegenzusammenhalt der einzige Grund zu bleiben.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Benefits, transparentere Kommunikation, faires Gehalt. Geleistete Überstunden sollten nicht nach Monatsende verfallen.
Wenn man schon MA auf Kununu bewerten lässt, sollte man diese auch ernst nehmen und sich dahingehend reflektieren. Vorallem bei wiederholenden Kritikpunkten in Bewertungen. Die Probleme und Wünsche der Mitarbeitenden werden an den falschen Stellen angepackt. Mehr Räumlichkeiten und Sitzmöglichkeiten für Pausen.
Motivierte Mitarbeiter mehr fördern, um die Motivation aufrecht zu erhalten.
Kommunikation
Regelmäßige Infoveranstaltungen unternehmensweit. Die 1:1-Kommunikation im Team ist ausbaufähig.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist meist sehr groß. Da jeden ähnliche Sorgen und Gefühle (Gehalt, Stunden, Arbeitspensum, generelle Unzufriedenheit, wenig wertvolle Benefits) plagen, schweißt das die Teams zusammen. Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen Gründe, wieso viele Mitarbeitenden das Unternehmen nicht verlassen.
Work-Life-Balance
Mobiles Arbeiten wird zwar angeboten, beschränkt sich aber auf 2 Tage/Woche. Mehr Flexibilität wäre hier sehr wünschenswert, um eine wirkliche Work-Life-Balance zu haben. Die 40h-Woche ist veraltet und trägt auch nicht zu einer gesunden Balance bei. Die Work-Life-Balance ist somit nicht machbar, da man nicht gleichzeitig "flexibel" sein kann und die 40h wie erwartet arbeitet. Überstunden werden unter 20h nicht gesehen und nicht honoriert. Somit sitzt man teilweise seine Stunden ab, obwohl die Arbeit für eine 35-38,5h reichen würde.
Vorgesetztenverhalten
Die persönliche und fachliche Entwicklung ist stark abhängig von der jeweiligen Führungskraft. Probleme und Sorgen werden auch nach mehrmaligen Gesprächen nicht berücksichtigt oder ernst genommen. (Gehaltssorgen, Weiterbildungsmaßnahmen, persönliche Entwicklungsziele) Meinungen und Ideen werden oft von der Führungskraft überstimmt, Mikromanagement schon bei kleinsten Projekten und Aufgaben. Somit bekommt man das Gefühl, dass die Führungskraft kein Vertrauen in einen hat und fängt an, an sich selbst zu zweifeln.
Interessante Aufgaben
Meistens nur gleichbleibende Aufgaben. Aufgaben, die eine fachliche Entwicklung fördern würden, werden einem ohne Grund verwehrt. Auch wenn das nötige Know-How vorhanden ist und es zur Berufsbezeichnung passen würde.
Gleichberechtigung
Frauen in Führungspositionen, keine Nachteile nach Wiedereinstieg (Mutterschutz)
Umgang mit älteren Kollegen
Auf Augenhöhe, man versteht sich in allen Altersgruppen untereinander
Arbeitsbedingungen
Veraltete Hardware, wenige Besprechungsräume
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung war jahrelang Fehlanzeige. Auch nach mehrmaligem Ansprechen, wurde dieser einfache Prozess nicht umgesetzt. (Siehe frühere Bewertungen) Seit einigen Tagen hat es Oberpfalz Medien auch geschafft und der Müll wird endlich getrennt.
Gehalt/Benefits
Trotz erfolgreicher Jahresabschlüsse gibt es keinerlei Sonderzahlungen für Mitarbeitende. Selbst nach Weiterbildungen oder der Übernahme neuer Aufgabenbereiche bleibt eine Gehaltsanpassung aus, obwohl Verantwortung und Arbeitsaufwand steigen. Zusätzlich werden weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld gezahlt. Das Einstiegsgehalt ist niedrig, und auch nach mehreren Jahren sind kaum spürbare Gehaltsentwicklungen zu erwarten. Mit diesem Hungerlohn sollte man sich nicht wundern, wenn die Motivation im Team leidet – Wertschätzung zeigt sich eben auch in einer fairen Bezahlung. Gehaltserhöhungen müssen über einen längeren Zeitraum erbettelt werden. Durch ewiges Vertrösten von Vorgesetzten verliert man einfach die Motivation.
Image
Das Image ist nicht mehr das, was es mal war. Nach außen, sowie auch innerhalb des Unternehmens. Unfaire Bezahlung, hoher Workload, 40h und sinnfreie Benefits sprechen für sich und sorgen für schlechte Stimmung im Unternehmen.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Aufstiegschancen liegen gleich Null. Weiterbildungen werden in den ersten Jahren angeboten, danach eher selten.
