Arbeiten bei der IT von OBI ist ok bis gut - je nach Standort und Team
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Basics der Fürsorge werden gut erfüllt: Kaffee, Wasser, Tee. In der Kantine gibt es Obstkörbe. Das Essen in der Kantine ist je nach Standort gut oder nicht gut genug.
Altervorsorge, Unfall-Versicherung auch privat über den Arbeitgeber, Möglichkeiten für persönliche Lebens-Coach-Kontakte kostenlos durch den AG ist vorhanden.
Es gibt monatliche Meetings, in denen die Konzernführung und welche in der die IT-Führung über aktuelle Themen referieren, ein guter Versuch der Transparenz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Transparrenz ist nur im Ansatz vorhanden. Teilweise werden Menschen befördert, die vor allem durch Fehler aufgefallen sind. Druck auf Arbeitsebene ist an der Tagesordnung, was auch an den Beförderungen der falschen Menschen lag. Die langjährigen Führungskräfte sind besser.
Es wird nicht in die Mitarbeiter investiert. Nach meinem Empfinden stellt die Konzernführung die Homeoffice-Möglichkeiten immer wieder in Frage, so dass man nicht sicher sein kann, wie es da weiter geht.
Verbesserungsvorschläge
Nach seinen eigenen Werten leben und mehr Geld in seine Mitarbeiter stecken. Aktuell wird immer wieder darauf gesetzt, durch mehr Druck Ergebnisse zu erzielen.
Arbeitsatmosphäre
Größtes Problem ist das gleiche wie fast überall: Zu wenig Menschen müssen zu vieles erledigen. Dadurch wird m. E. vieles nichts lang genug durchdacht und man schafft sich immer wieder die gleichen Probleme. Obwohl die Arbeit abwechslungsreich ist, ist es nervig das so zu erleben.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist okay, aber könnte besser sein. Es gibt m. W. n. große Unterschiede zwischen den Teams in Köln und Wermelskirchen (Köln hat höhere Gehälter). Seit über drei Jahren kämpfen wir im Team um Fortbildungen für wirklich benötigte Fortbildungen (Kosten ca. 2.500 € pro Person), die uns immer wieder nicht eingeräumt werden. Meine letzte Fortbildung war vor mehr als 40 Monaten! (kostenlose In-House-Fortbildungen ausgeschlossen, wie z. B. Erste-Hilfe, Brandschutzhelfer, etc.)
Karriere ist erst okay, dann lässt es stark nach. Während ständig irgendwelche Menschen, die durch nicht-können aufgefallen sind bei OBI selbst befördert werden, geht es in der IT kaum voran. Das Vorankommen bis zum "Senior"-Level ist fair und transparent, danach wird es fast unmöglich, weiter zu kommen.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüros, meist ohne Lärmschutz - muss ich mehr sagen? Pluspunke gibt es für gute Ausstattung der Etagenküchen, Höhenverstellbaren Schreibtischen als Standard.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein ist vorhanden, aber gerade beim Umweltbewusstsein reicht es kaum für eine Umsetzung von guten Ideen. Beispiel: Es gibt Ladesäulen für E-Autos vor dem Büro, die aber nur von den Dienstwagen benutzt werden dürfen. Da ist es dann auch nicht schlimm, dass es nur 8 für ~300 Mitarbeiter sind.
Gleichberechtigung
Ich kann zu Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kolleg:innen nicht sehr viel sagen, weil ich nicht betroffen bin, aber was ich mitbekomme, scheint es mir fair zu zugehen.


