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Octopus 
Energy 
Germany 
GmbH
Bewertungen

276 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,9Weiterempfehlung: 70%
Score-Details

276 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Top Arbeitgeber

5,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Super Team

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Super

Vorgesetztenverhalten

Auf Augenhöhe, ehrlich und fair

Arbeitsbedingungen

Top

Kommunikation

Transparent und ehrlich

Interessante Aufgaben

Spannend und abwechslungsreich


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Herzlichen Dank für Deine 5-Sterne-Bewertung und Dein tolles Feedback!

Es freut uns riesig, dass Du uns als „Top Arbeitgeber“ wahrnimmst und besonders unser Team, die transparente und ehrliche Kommunikation sowie das Miteinander auf Augenhöhe hervorhebst. Auch dass Dir die spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben, die Arbeitsbedingungen sowie unser Umwelt- und Sozialbewusstsein so positiv aufgefallen sind, bedeutet uns viel.

Deine Rückmeldung ist für uns eine wertvolle Bestätigung und gleichzeitig Motivation, unseren Weg weiterzugehen und uns jeden Tag ein Stück besser zu machen.

Love & Power
Florian

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Abschaffen von Kompetenzen - Wozu?

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es ist einfach nur noch angespannt. Man hat das Gefühl, dass man nicht mehr in Prozesse eingebunden wird.

Image

Octopus Energy ist durchwachsen. Viele nehmen das Unternehmen positiv war, viele andere können darüber nur schimpfen.

Work-Life-Balance

Die Aufgaben sind nun einmal im On und Offboarding einfach die gleichen. Dadurch, dass man nicht mehr vollständig in eine Position kommt ist eine Weiterbildung nicht möglich und eine spannende Position kommt nicht.

Gehalt/Benefits

Für die Aufgaben, den Stress, die Branche ist es absolut unter dem Durchschnitt. Kein Inflationsausgleich, dafür günstiges leasen von super tollen E Autos. Das kann sich sicher nur ein Bruchteil leisten und einige hätten nicht mal genug um einen Führerschein zu machen. Es fühlt sich an als hätte eine Person eine tolle Idee gehabt, der Rest stimmt stumm zu und es wird umgesetzt. So viel Geld verdienen die meisten nicht einmal, dass sie von diesem Leasing profitieren könnten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Octopus Energy gibt sich gut, macht gute Dinge, klar. Bio Gas interessiert uns aber nicht besonders. Bei Bestellungen fallen quasi hunderte Pizza Kartons an. Bei Klimatisierten Räumen werden oft Fenster geöffnet. Für jeden Kram, sei es Informationen an die Belegschaft oder anderweitig werden permanent generative AI genutzt. Das kostet wertvolle Ressourcen.

Kollegenzusammenhalt

Die Betroffenen halten zusammen und sprechen offen darüber, was gut ist, was nicht. Man fühlt sich wirklich wohl und die Leute sind allesamt super drauf. Es gibt aber zu wenig Situationen in denen man nicht kontrolliert wird, Schritte verfolgt und nachvollzogen werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden gut behandelt, von denen gibt es aber nicht allzu viele. Ein bekanntes Konzept, da man junge Menschen besser verzaubern kann.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt Worte die gesagt wurden, die nicht nachvollziehbar sind. Es gehen Menschen aus diesem Unternehmen mit wertvollen Kompetenzen, weil sie keine finanzielle Anerkennung bekommen oder keine Möglichkeiten erhalten, weil die MaKo nicht als Fachabteilung gesehen wird. Ein Beruf der normalerweise ein Studium erfordert. Verlieren wir noch mehr dieser Kompetenzen, dann können wir niemanden mehr effektiv anlernen. Das kostet Geld, den Kunden nerven und ich wette, dass das einen sehr schlechten Einfluss auf die Beziehung zwischen Octopus und den Markpartnern auf den Energiemarkt haben wird.

Arbeitsbedingungen

Durch alles o.g. ist man so unter Druck gesetzt, dass es schwer fällt auf Arbeit zu kommen.

Kommunikation

Strukturelle Änderungen in einer der wichtigsten Abteilungen für das operative Geschäft werden an die Leute nicht weitergegeben. Das ist super instransparent. Eine offene Feedbackkultur basiert auch darauf, dass man als Person in einer Position die weitreichende Veränderungen durchführt auch reflektiert. Nur weil man eine Abteilung nicht versteht ist es kein Grund diese in eine andere zu integrieren und abzuschaffen.

Gleichberechtigung

Man ist nicht gleichberechtigt, wenn man seine Meinung kundtut und dann weiter zu ihr steht. Man wird belehrt, man wird entkräftet oder es wird einem gesagt die Tür stehe offen und man könne ja gehen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben können sicher spannend sein, aber sie sind irgendwann so wiederkehrend, dass sie einen träge machen.


Karriere/Weiterbildung

8Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Sichtweise so ausführlich mit uns zu teilen.

Zunächst möchten wir auf die Überschrift eingehen: Keiner möchte Kompetenzen abschaffen. Im Gegenteil – unser Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln, weiterzuentwickeln und dort einzusetzen, wo sie den größten Mehrwert für unsere Kund*innen und unser Unternehmen schaffen. Dass Veränderungen manchmal den Eindruck erwecken können, Expertise gehe verloren oder werde weniger wertgeschätzt, verstehen wir. Genau das ist jedoch ausdrücklich nicht unser Anspruch.
Jede*r erlebt ein Unternehmen anders – geprägt durch die eigene Rolle, das Team und persönliche Erfahrungen. Deshalb respektieren wir selbstverständlich auch Deine Sichtweise. Gleichzeitig erleben viele unserer Kolleg*innen Octopus Energy auch ganz anders.
Gerade in einem schnell wachsenden Unternehmen verändern sich Strukturen, Verantwortlichkeiten und Prozesse regelmäßig & ständig. Das bringt nicht nur Chancen, sondern manchmal auch Unsicherheit mit sich. Umso wichtiger ist es für uns, Veränderungen nachvollziehbar zu kommunizieren und Feedback aufzunehmen. Dass Dir dies in Deinem Fall nicht ausreichend gelungen erschien, nehmen wir ernst. Und wie Du ja bereits diese Woche mitbekommen hast, passiert hier ja auch gerade Eingiges.

Ein paar Punkte möchten wir dennoch einordnen. Unsere Entwicklungs- und Karrierechancen stehen grundsätzlich allen Mitarbeitenden offen und orientieren sich an Performance, Potenzial und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – unabhängig von Alter, Bereich oder persönlichen Beziehungen. Ebenso gibt es bei Octopus selbstverständlich einen Inflationsausgleich sowie zahlreiche Benefits, die wir kontinuierlich weiterentwickeln. Nicht jedes Angebot passt für jede Lebenssituation, dennoch verfolgen wir damit das Ziel, unseren Mitarbeitenden einen echten Mehrwert zu bieten. Wenn es hier noch Klärungsbedarf gibt, frag' gerne nach, entweder bei deiner Vorgesetzen oder bei der People Abteilung.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit lohnt sich aus unserer Sicht ein differenzierter Blick. Dass wir beispielsweise E-Mobilität fördern, ist Teil unserer Überzeugung, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig achten wir selbstverständlich darauf, Ressourcen verantwortungsvoll einzusetzen – auch wenn hier einzelne Maßnahmen im Alltag sicherlich nicht immer sofort für alle passen. Das kann sich ja aber immer ändern.

Wir wünschen uns grundsätzlich, dass wir Veränderungen gemeinsam gestalten und dabei mit einer konstruktiven Haltung auf Herausforderungen schauen. Kritik gehört dazu und ist ausdrücklich willkommen. Gleichzeitig hilft sie am meisten, wenn sie konkrete Lösungen aufzeigt und den Dialog sucht.

Falls Du Deine Erfahrungen noch einmal persönlich mit uns teilen möchtest, freuen wir uns jederzeit über den direkten Austausch. Wir hören zu und setzen uns gerne mit konkretem Feedback auseinander.


Love & Power💜
Florian

Mehrfachbewertung

Wirklich ein Top-Arbeitgeber

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr positiv und lösungsorientiert. Alle ziehen an einem Strang und stehen hinter den Zielen des Unternehmens. Natürlich gibt es auch zwischenmenschliche Konflikte, aber das gibt es ja überall.

Image

Die Mitarbeitenden wissen schon was sie an Octopus haben.

Work-Life-Balance

Aus meiner Erfahrung sehr flexibel. Urlaub war noch nie ein Problem. Arbeitszeiten kann man sich je nach privaten Terminen und aktuellem Arbeitsaufkommen ganz gut legen. KollegInnen mit Kindern wird auch immer Verständnis entgegen gebracht.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man sich anstrengt, wird man hier auch gesehen und es haben sich in der Vergangenheit auch für viele Leute Aufstiegschancen ergeben. Gerade durch das Wachstum der letzten Jahre, war sehr viel in Bewegung. Bei Weiterbildungen wird auch nicht gespart, wenn sie sinnvoll sind.

Gehalt/Benefits

Hier kann man auch nicht meckern, es werden immer wieder neue Benefits eingeführt, da gibt sich das Unternehmen viel Mühe. Gehalt war auch noch nie ein Problem. Alles pünktlich und es wird hier auch nicht um jeden Cent gefeilscht, der noch gespart werden könnte. Es ist dem Unternehmen wichtig, dass die Mitarbeitenden mit ihrem Gehalt auch zufrieden sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Octopus lebt seinen Anspruch auf jeden Fall und auch im daily life, aber natürlich gibt es immer noch Dinge die man besser machen könnte.

Kollegenzusammenhalt

Das ist natürlich sehr individuell je nach Abteilung. Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass mein Team absolut spitze ist und niemand mit einem Problem am Ende alleine da steht. Es ist eine sehr freundschaftliche Atmosphäre.

Umgang mit älteren Kollegen

Dazu kann ich nicht so viel sagen.

Vorgesetztenverhalten

Auch hier vermutlich wieder unterschiedlich je nach Abteilung. Ich habe extrem gute Erfahrungen mit meinen Vorgesetzten gemacht. Man wird gefördert und gefordert, aber dabei immer emphatisch und als Mensch gesehen.

Arbeitsbedingungen

Man wird mit allem ausgestattet, was man braucht. Das Büro kann etwas laut und wuselig werden, wenn sehr viele Leute da sind. Aber generell auf jeden Fall sehr gute Arbeitsbedingungen.

Kommunikation

Die Geschäftsführung bemüht sich alle Mitarbeitenden mitzunehmen und zu informieren. Im regelmäßigen Family Dinner erfährt man spätestens was es Neues gibt.

Gleichberechtigung

Immer schwer einzuschätzen, aber ich fühle mich zumindest grundsätzlich gleichberechtigt.

Interessante Aufgaben

Auf jeden Fall. Bei Octopus geht es sehr schnell voran und es gibt immer wieder neue spannende Themen.

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Hier macht Arbeiten einfach Spaß

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Einfach top! Die Stimmung im Team und im gesamten Unternehmen ist super angenehm, offen und herzlich.

Work-Life-Balance

Auf private Bedürfnisse und Flexibilität wird hier extrem viel Rücksicht genommen. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten lassen sich perfekt mit dem Alltag vereinbaren.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist fair und absolut attraktiv. Die coolen Zusatz-Benefits runden das Gesamtpaket perfekt ab.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt untereinander ist genial, wir unterstützen uns in jeder Situation. Neue Kollegen werden sofort herzlich aufgenommen und ab Tag eins super integriert.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte sind super nahbar und haben immer ein offenes Ohr für das Team.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist modern und das Office bietet eine echte Wohlfühlatmosphäre. Es ist alles da, was man zum produktiven Arbeiten braucht.

Kommunikation

Der Austausch ist direkt, offen und sehr unkompliziert.

Gleichberechtigung

Unabhängig von Herkunft oder Geschlecht werden hier alle absolut gleichbehandelt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind super abwechslungsreich und man kann sich schnell in neue Themen einarbeiten. Es wird definitiv nie langweilig.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Jahre an Erfahrung und ein nüchterner Blick auf die Dinge.

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann viele der negativen Bewertungen zur Arbeitsatmosphäre ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Hier schreiben viele, dass sie extrem unter Druck stehen, ständig Zusatzaufgaben bekommen und unglücklich sind. Das entspricht absolut nicht meiner Erfahrung.

Aktuell sind wir in der Sommerphase und seit Wochen ist es wirklich sehr ruhig. Es kommen kaum Anrufe rein und die E-Mail-Postfächer sind fast leer. In dieser Zeit hat mein Teamleiter nie Druck gemacht. Ehrlich gesagt kann ich mir auch bei den anderen Teamleitern kaum vorstellen, dass sie ihre Mitarbeiter unnötig unter Druck setzen.

Ich glaube, dass Frust manchmal auch entsteht, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden. Aber niemand wird hier gezwungen, zu bleiben, und das gilt letztendlich für jeden Job.

Ich kann nur für mich sprechen: Die Atmosphäre hier ist einfach der Hammer. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie bei einem Arbeitgeber so wohlgefühlt wie hier. Man geht respektvoll miteinander um, unterstützt sich gegenseitig und ich gehe wirklich gerne zur Arbeit.

Work-Life-Balance

Ich arbeite von 8 bis 17 Uhr und musste bisher weder früher kommen noch länger bleiben.

Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, an zwei Tagen pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Das nutze ich auch regelmäßig und genau so wurde es auch schon im Bewerbungsgespräch bzw. bei der Einstellung kommuniziert. Es gab also keine falschen Versprechungen.

Für mich ist die Work-Life-Balance hier absolut gegeben und ich habe nicht das Gefühl, dass von den Mitarbeitern erwartet wird, ständig mehr zu leisten oder ihre Freizeit für die Arbeit zu opfern.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist meiner Meinung nach deutlich zu niedrig für das, was von den Mitarbeitern erwartet wird. Das Aufgabenfeld ist sehr groß und das Unternehmen wirbt selbst damit, dass die Mitarbeiter so vielseitig ausgebildet werden und nahezu alle Aufgaben übernehmen können. Darauf wird intern auch zurecht viel Wert gelegt und man ist stolz darauf. Umso weniger passt für mich das Gehalt zu dieser Verantwortung und diesem Anspruch.

Die Benefits finde ich grundsätzlich gut. Den Essenszuschuss konnte ich seitdem ich hier arbeite, allerdings kaum nutzen, weil der Prozess für mich einfach mit zu viel Aufwand verbunden ist. Ich würde mir stattdessen etwas Einfacheres wünschen, zum Beispiel Wertgutscheine oder eine Prepaid-Karte. Das wäre deutlich alltagstauglicher und jeder könnte selbst entscheiden, wofür er den Betrag nutzt ob bei DM, im Supermarkt oder woanders.

Ein weiterer Punkt ist die Parksituation. Für die Anzahl der Mitarbeiter gibt es einfach zu wenige Parkplätze.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt wird hier wirklich großgeschrieben. Man unterstützt sich gegenseitig, hilft sich bei Fragen und man merkt einfach, dass hier ein gutes Miteinander herrscht.

Um ehrlich zu sein, ist es mir persönlich manchmal sogar etwas zu viel, weil ich eher jemand bin, der auch gerne mal seine Ruhe hat. Aber genau das finde ich positiv: Man kann sich jederzeit rausnehmen, ohne dass jemand beleidigt oder enttäuscht ist. Ob man mal alleine in die Pause geht oder nach Feierabend nichts mit den Kollegen unternimmt – das wird hier absolut akzeptiert und niemand nimmt einem das übel.

Ich finde, das zeigt, dass der Zusammenhalt nicht auf Zwang basiert, sondern einfach von selbst entsteht.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich finde, hier funktioniert das Miteinander zwischen den Generationen wirklich gut. Es arbeiten mehrere Generationen zusammen und ich habe nie das Gefühl gehabt, dass jemand aufgrund seines Alters anders behandelt wird.

Vorgesetztenverhalten

Ja, Anfang des Jahres gab es einen Wechsel und ich kann einige Kommentare dazu teilweise nachvollziehen, aber eben auch nicht.

Mein direkter Vorgesetzter ist mein TL und über ihn kann ich wirklich nur Positives sagen. Er ist respektvoll, empathisch und setzt sich meiner Meinung nach wirklich für sein Team ein. Man merkt einfach, dass ihm die Mitarbeiter wichtig sind und dass er versucht, für alle eine gute Lösung zu finden.

Was den Wechsel in der nächsthöheren Führungsebene angeht, kann ich ehrlich gesagt gar nicht so viel beurteilen. Ich habe mit dieser Person kaum Berührungspunkte und bekomme deshalb auch nicht viel mit. Im Vergleich zur vorherigen Person hatte ich damals einen deutlich größeren Bezug. Sie war für mich nahbarer, greifbarer und ich hatte das Gefühl, dass sie die Mitarbeiter stärker vertreten hat.

Das heißt für mich aber nicht automatisch, dass die jetzige Person ihre Arbeit schlecht macht, sondern einfach, dass ich aufgrund der wenigen Berührungspunkte dazu keine faire Bewertung abgeben kann.

Kommunikation

Wir Menschen sind von Grund auf neugierige Wesen. Es liegt einfach in unserer Natur, möglichst viel wissen und verstehen zu wollen. Deshalb wollen wir oft alle Informationen haben und über alles Bescheid wissen.

Genau deshalb kann ich viele Bewertungen, in denen von mangelnder Transparenz gesprochen wird, nicht nachvollziehen. Mein TL kommuniziert alle relevanten Informationen in unseren wöchentlichen Meetings. Alles, was für uns wichtig ist, wird angesprochen und wir haben jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Nur weil nicht jede einzelne Information mit allen Mitarbeitern geteilt wird, heißt das für mich noch lange nicht, dass das Unternehmen intransparent ist. Nicht jede Information ist für jeden bestimmt oder überhaupt relevant. Das hat für mich nichts mit fehlender Transparenz zu tun, sondern damit, dass es eben auch Themen gibt, die nicht jeden einzelnen Mitarbeiter betreffen.

Ich habe bisher nie das Gefühl gehabt, dass uns wichtige Informationen bewusst vorenthalten werden.

Gleichberechtigung

Jeder wird meiner Erfahrung nach gleich behandelt und hat die gleichen Chancen. Ich habe bisher nicht den Eindruck gehabt, dass jemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Insgesamt empfinde ich das Arbeitsumfeld als offen, fair und wertschätzend.

Interessante Aufgaben

Ich finde, man muss hier ehrlich sein: Die ersten Monate sind wirklich spannend, weil man viele neue Themen kennenlernt und sich in die verschiedenen Aufgaben einarbeitet. Es gibt viel zu lernen und die Zeit vergeht dadurch auch schnell.

Sobald man aber alle Aufgaben sicher beherrscht und die Abläufe kennt, kann der Arbeitsalltag mit der Zeit etwas eintönig werden.

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, sich als Spezialist in bestimmten Bereichen einzubringen. Dadurch bekommt man etwas Abwechslung und kann zusätzliche Aufgaben übernehmen, was den Arbeitsalltag wieder interessanter macht.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Chaos und Mehrarbeit, neben Hauptarbeit: Schulungen, Bewerbungsgespräche und Helpdesk-Funktionen durchführen

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Unternehmen finde ich, aber nur teilweise die Produktstrategie im Sektor: Normal-Verbraucher-Strom. Aber das ist wahrhaftig keine Kunst, sondern banale strategische Kundenbindung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie man teilweise mit den Kunden umgeht. Beim Produkt des SmartMeters ist in anderen Unternehmen ein super Produkt. Bei Octopus nicht, hier wird so getan - so wird es den KollegInnen in der Schulung beigebracht - als wäre die Regierung und die Gesetze schuld am Problem, das hier Kunden teilweise bis zu 2-4 Jahren auf einen SmartMeter warten und die Kunden dadurch nicht wissen wie viel Strom sie verbrauchen. Was auch hier finanziell einschneidend sein kann. Die Kunden werden dann per Telefon oder Email hingehalten, wenn man es so nennen kann. Punkt 2 ist die Kommunikation. Diese ist unter den Newbies toll. Aber später, nachdem man alles in den Schulungen vorgefeiert bekommen hat, merkt man schnell, die Stimmung ist mies. unter den Kollegen. Es macht einfach keinen Spaß. Punkt 3: Die Schulungen sind leider sehr schlecht. Teilweise werden Themen, wofür man ein paar Tage bis Wochen benötigt innerhalb von wenigen Stunden bis nur einer Stunde durchgeknallt. Dann bekommt man gesagt, "ihr schafft das schon, wenn ihr dann mit den Kunden sprecht." Später haben wir alle gesehen, dass wir unsicher waren, weil wir von der Materie und den Produkten kaum etwas wussten. Das haben auch Kunden bemerkt, die sich dann in einem Streitfall bspw. dem SmartMeter auch so einiges an Kommentaren gegenüber den Newbies geleistet haben. Es herrscht einfach das absolute Chaos. Und diejenigen, die einen kleinen Aufstieg zum TeamleiterIn oder OPs erfahren haben ist das natürlich egal, weil sie mehr verdienen und sich aus den täglichen Anruferansturm rausnehmen können, wann es ihnen beliebt.

Verbesserungsvorschläge

Die Positionen wie TeamleiterIn, Operation ManagerIn usw. nach Kompetenz und Stärke besetzen, nicht nach dem ich mag dich auch"-Prinzip" (Vitamin B). Fatalerweise sieht man das dann ganz gut: Allgemein fehlende Kompetenzen und schwacher Umgang mit den KollegInnen machen das Betriebsklima kaputt und letzten Endes bringt es auch das Unternehmen zu fall.

Arbeitsatmosphäre

Man merkt, es ist etwas in der Luft. Ein starker Konkurrenzkampf. Denn jeder muss alles können. Und nebenher noch seine Zahlen schaffen.

Karriere/Weiterbildung

Nur mit Vitamin Beziehung bekommt man eine Aufstiegsmöglichkeit. Es haben sich hier bereits Gruppierungen gebildet, die Ihre Macht in Berlin spielen lassen. Der Hauptstandort München dürfte davon weniger mitbekommen.

Kollegenzusammenhalt

Kommt darauf an, wer allgemein positiv durchs Leben geht und wer nicht. Die die es nicht tun sind auch nicht bereit dir zu helfen. Egal, ob du dabei ein Neuling in der Branche bist oder nicht. Obwohl alle Kollegen angehalten sind mitzuhelfen und zu unterstützen.

Vorgesetztenverhalten

Alles läuft hinten herum. Wichtige Infos gehen unter, da sie nicht richtig kommuniziert werden. Am Ende steht man nicht gut da, als würde man sein Handwerk nicht verstehen. Gott sei Dank helfen sich einige Kollegen untereinander aus. Zudem wird immer so getan als gäbe es keine Probleme, dabei gibt es massig davon.

Arbeitsbedingungen

Du musst dich jeden Tag woanders hinsetzen, ob wu willst oder nicht. Und ob dein Platz, wo du dich gezwungen bist hinzusetzen oder nicht, spielt keine Rolle. Wer zuerst da ist, hat das Vorrecht. Es sei denn du blockierst dein Tisch mit Bildern und Snacks, so setzt sich keiner an den Platz.

Kommunikation

Kein Teilzeit möglich, obwohl einige Kollegen Teilzeit arbeiten. Das haben sie sich offenbar erstritten. Fragt man nach Teilzeit - weil es die Lebensumstände dringend erfordern, wird man von einer Office Managerin, die seltsamer Weise den Standort Berlin vollkommen betreut, von vorn angelogen. Es wird behauptet: Die Anfrage sei in Ordnung, nach dem Motto: wir bekommen das hin. Hintenrum wird man dann von dieser Person gekündigt. Work-Life-Balance ist furchtbar. Du lebst nur noch für die tristen Aufgaben.

Gehalt/Benefits

Dafür dass man Administrative Arbeiten im Bereich Schulungen, Helpdesk und Bewerbungsgespräche mit neuen Bewerbern führen muss, was eigentlich eine Personalabteilung tun muss, leistet, bekommt man definitiv viel zu wenig Geld / Lohnausgleich.

Gleichberechtigung

KollegInnen / MitarbeiterInnen die Kinder haben werden in allen Facetten benachteiligt. Es gibt kein Pardon. Wenn man Geburtstag hat, wird es einem vorgeworfen einen Tag Urlaub genommen zu haben.

Interessante Aufgaben

Jeder muss alles können - unbezahlt. Nicht nur seine Aufgaben im Kundenservice, sondern auch Bewerbungsgespräche vorbereiten und führen, Präsentationen vorbereiten und führen - vor den Newbies. Da kommt keiner drumherum. Und diese Positionen bzw Extraarbeit ist unbezahlt. Denn nebenher sollst du noch deine Zahlen schaffen, nicht machbar. Wenn man da anfängt, wird dir erzählt, das alles an den geforderten Statistiken zu schaffen ist. Was nicht erwähnt wird, das du auch Schulungen und Bewerbungsgespräche durchführen sowie der daily Helpdesk sein sollst.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

5Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,


Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Jede:r erlebt ein Unternehmen unterschiedlich – und genau deshalb respektieren wir jede persönliche Perspektive. Beim Lesen wird für uns aber auch deutlich, dass viele Deiner Punkte auf einer sehr individuellen Wahrnehmung beruhen, die wir so nicht als allgemeines Bild von Octopus Energy teilen.

Auch Deine Aussagen zu Beförderungen möchten wir einordnen. Führungs- und Spezialistenrollen werden bei Octopus nicht nach persönlichen Beziehungen vergeben, sondern auf Basis von Performance, Potenzial, Haltung und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Dass nicht jede Entscheidung von allen gleichermaßen geteilt wird, gehört zu jedem Unternehmen – dennoch folgen unsere Auswahlprozesse klaren Kriterien.

Gleichzeitig nehmen wir Hinweise zu Kommunikation, Einarbeitung und Arbeitsbelastung ernst. Gerade in einem schnell wachsenden Unternehmen hinterfragen und verbessern wir unsere Prozesse kontinuierlich. Viele unserer heutigen Strukturen sind genau aus dem Feedback unserer Mitarbeitenden entstanden.

Schade finden wir, dass Du viele Deiner Kritikpunkte offenbar erst im Nachhinein öffentlich teilst. Wir wünschen uns eine Kultur, in der Themen frühzeitig angesprochen werden, denn nur dann können wir gemeinsam Lösungen entwickeln und Veränderungen anstoßen.

Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Weg alles Gute.

Love & Power💜
Florian

Einen besseren Arbeitgeber in dieser Branche kann man zwar suchen - wird ihn aber wahrscheinlich nicht finden!

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die offene Kommunikation/Transparenz. Dass Mitarbeitende egal welcher Position mit einbezogen und ernst genommen werden. Die Unterstützung unter Kolleg:innen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vielleicht etwas weniger mit der Bild-Zeitung rühmen.

Verbesserungsvorschläge

Bei den Mitarbeitenden, denen es vielleicht aktuell nicht so geht wie mir, genau hinhören.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfinde die Arbeitsatmosphäre grundsätzlich bei Octopus Energy extrem angenehm. Selbstverständlich hat man weniger Einblicke in die anderen Standorte, daher kann ich mich hauptsächlich auf den Standort in Leipzig beziehen. Ich hatte bisher noch nie das Gefühl ungerecht behandelt worden zu sein. Es gibt regelmäßiges Feedback und auch an Lob wird nicht gespart (kannte ich von bisherigen Arbeitgebern in dieser Branche eher anders). Entscheidungen/Veränderungen wurden bisher immer transparent kommuniziert.

Image

Es gibt viele Leute bei uns, die Stolz in ihrem Freundeskreis erzählen wo sie arbeiten. Sicherlich sieht man an anderen Bewertungen, dass es derzeit nicht allen so geht aber gerade bei uns in Leipzig habe ich schon das Gefühl, dass die Mitarbeitenden sehr froh über diesen Arbeitgeber sind.

Work-Life-Balance

Keine Wochenendarbeit ist in dieser Branche schonmal ein riesiges Plus. Meiner Erfahrung nach war bisher auch spontaner Urlaub, das Nehmen von Überstunden oder Rückzug ins Homeoffice (gerade bei den aktuellen Temperaturen) absolut kein Problem.

Karriere/Weiterbildung

Man kann sehr schnell Sonderaufgaben übernehmen, sich in Spezi-Rollen einarbeiten oder auch zur Führungskraft aufsteigen. Gerade in den neueren Standorten kann das sehr schnell gehen. Das führt sicherlich auch mal zu Herausforderungen, ist aber vor allem eine riesige Motivation.

Gehalt/Benefits

Gehalt kommt immer super pünktlich. Ist auch weit über dem Durchschnitt in der Branche. Benefits übertreffen alles was ich von anderen Arbeitgebern kenne.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sicherlich geht immer überall noch ein wenig mehr aber ich finde Octopus Energy wird seiner Rolle hier absolut gerecht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist sicherlich das Prunkstück in einem grundsätzlich sehr offenen Unternehmen. Viele Kolleg:innen haben vorher in Callcentern gearbeitet, in denen man in der Mittagspause eher versucht hat, den Kolleg:innen aus dem Weg zu gehen. Hier trifft man fast ausschließlich auf weltoffene Menschen, die einander unterstützen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich habe bislang nicht mitbekommen, dass ältere Kolleg:innen anders behandelt werden als andere. Sicherlich kann es gerade zu Beginn etwas überfordernd sein mit dem technischen Setup aber hier wird einander immer gut geholfen.

Vorgesetztenverhalten

Gerade an unserem Leipziger Standort gab es aufgrund des Standortaufbaus in kürzester Zeit unzählige Veränderungen auf der Position der Teamleiter:innen. Bei jedem und jeder Einzelnen hatte ich bisher das Gefühl, dass die Mitarbeitenden absolut im Vordergrund stehen. Sicherlich ist es hier und da auch mal holprig, wenn Personen in Führungspositionen befördert werden, die selbst noch nicht allzu lange in der Firma sind aber mir persönlich ist es 1000 Mal lieber, wenn sich zum Teil sehr junge Führungskräfte in ihrer Rolle ausprobieren, anstatt eine:n Vorgesetzte:n zu haben, der/die seit 20 Jahren in der Position das Gleiche macht. Außerdem haben immer alle ein offenes Ohr und nehmen sich Feedback sehr zu Herzen.

Arbeitsbedingungen

Im Vergleich zu anderen Unternehmen sind die Bedingungen absolut weltklasse. Für einen höhenverstellbaren Tisch musste ich in anderen Unternehmen ganze Anträge stellen, hier bekommt einfach jede:r einen.

Kommunikation

Ich wüsste nicht, wie man noch konstanter auf dem Laufenden gehalten werden könnte. In gewisser Regelmäßigkeit finden Updates statt, die entweder die eigene Abteilung betreffen oder eben auch das gesamte Unternehmen. In welchem anderen Unternehmen dieser Branche kann man behaupten, mindestens 1 Mal im Monat vom CEO Updates zu erhalten? Auch auf Teamebene finden wöchentliche Meetings statt, in denen man auf dem Laufenden gehalten wird.

Gleichberechtigung

Aufs gesamte Unternehmen betrachtet habe ich absolut nicht das Gefühl, dass Gleichberechtigung ein Problem sei. Speziell bei uns in Leipzig dürfte es aber sicherlich noch gerne die ein oder andere Frau mehr in einer Führungsposition sein.

Interessante Aufgaben

Grundsätzlich ist der Kundenstamm sehr angenehm was die Arbeit absolut erleichtert. Durch unzählige Sonderaufgaben bekommen viele Personen die Möglichkeit, sich an verschiedensten Dingen auszuprobieren.

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Mehrfachbewertung

The octopus Way

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen bietet moderne Arbeitsbedingungen, attraktive Büros und einige gute Benefits wie ÖPNV-Zuschuss, Gympass und Essenszuschläge. Besonders positiv sind die vielen engagierten, hilfsbereiten und fachlich starken Kolleginnen und Kollegen, die den Arbeitsalltag oft deutlich angenehmer machen. Die Aufgaben sind vielfältig und bieten grundsätzlich interessante Entwicklungsmöglichkeiten sowie verschiedene Spezialisierungen. Auch gibt es Führungskräfte, die sich ehrlich für ihre Teams einsetzen und Mitarbeitende unterstützen. Insgesamt verfügt das Unternehmen über viel Potenzial, gute Mitarbeitende und eine moderne Unternehmenskultur, die bei konsequenter Umsetzung ein sehr attraktiver Arbeitgeber sein könnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die größten Probleme liegen aus meiner Sicht in der Führung, der Kommunikation und den aktuellen Umstrukturierungen. Viele Entscheidungen wirken wenig transparent und werden ohne ausreichende Einbindung der operativen Fachbereiche getroffen. Karrierechancen, Weiterbildung und teilweise auch der Arbeitsalltag erscheinen stark von persönlichen Beziehungen abhängig. Gleichzeitig verlassen immer mehr erfahrene und motivierte Mitarbeitende das Unternehmen, während Kritik häufig nicht konsequent aufgegriffen wird. Besonders seit dem Führungswechsel im Februar hat sich die Situation aus Sicht vieler Mitarbeitender deutlich verschlechtert. Das aktuell vorangetriebene All-Agent-Modell sorgt zusätzlich für Verunsicherung, da Fachwissen, Spezialisierung und Qualität zunehmend zugunsten von Kosteneinsparungen in den Hintergrund zu geraten scheinen. Dadurch sinken Motivation, Vertrauen in die Führung und die Identifikation vieler Mitarbeitender mit dem Unternehmen spürbar.

Verbesserungsvorschläge

Ich möchte betonen, dass nicht alles schwarz oder weiß ist. Es gibt viele engagierte, fachlich starke und hilfsbereite Kollegen sowie Führungskräfte, die sich ehrlich um ihre Teams bemühen. Gerade deshalb tut es weh zu sehen, wie sich die Stimmung und Motivation in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

Es entsteht in letzter Zeit der Eindruck, als ob Motivation, Engagement und qualitativ hochwertige Arbeit nicht mehr zählen. Stattdessen liegt der Fokus häufig sehr stark auf Interactions, Performance und Zustimmung. Leistungsbewertung ist wichtig, dennoch fühlt es sich an, als ob der tatsächliche Beitrag nicht mehr richtig berücksichtigt wird.

Besonders frustrierend ist für viele, wenn engagierte und fachlich starke Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, während andere trotz geringerem Einsatz oder fragwürdiger Arbeitsqualität vergleichbare oder sogar bessere Anerkennung erhalten. Dies führt langfristig zu Demotivation und dem Eindruck, dass Leistung und Wertschätzung nicht immer miteinander verbunden sind.

Viele in dieser Bewertung beschriebenen Punkte wurden bereits vor längerer Zeit angesprochen. Dennoch fühlt es sich an, als ob kritische Rückmeldungen zwar angehört, jedoch nicht ausreichend reflektiert oder bearbeitet werden. Stattdessen wird oftmals auf bestehende Strategien, Prozesse und Unternehmensprinzipien gepusht.

Customer Love, Kundenzufriedenheit und CHI spielen im Unternehmen eine riesige Rolle. Diese Ziele sind grundsätzlich vorbildlich und wichtig. Gleichzeitig stellen wir uns jedoch die Frage, ob der Fokus auf die Zufriedenheit der Kollegen einen Stellenwert besitzt. Wertschätzung sollte sich nicht ausschließlich auf Kunden beziehen, sondern auch auf die Menschen, die täglich die operative Arbeit leisten.

Viele Kollegen erzählen von einem spürbaren Rückgang ihrer Motivation. Während früher eine starke Identifikation mit dem Unternehmen vorhanden war, fällt es heute vielen deutlich schwerer, sich mit den aktuellen Entwicklungen zu identifizieren. Das zeigt sich auch darin, dass sich immer mehr Kolleginnen und Kollegen aktiv nach anderen Arbeitgebern umsehen.

Besonders auffällig ist dabei, dass viele dieser Entwicklungen nicht als kurzfristige Probleme wahrgenommen werden, sondern als Teil eines länger andauernden Trends. Wenn’s dir nicht gefällt, dann geh doch, so wird jetzt an frustrierte Mitarbeiter kommuniziert. Diese Entwicklung hat sich insbesondere seit dem Führungswechsel nochmals deutlich gezeigt.

Trotz aller Kritik bleibt jedoch die Überzeugung, dass das Unternehmen das Potenzial besitzt, viele dieser Probleme zu lösen. Die Grundlage dafür ist vorhanden: engagierte Mitarbeitende, starke Teams und Menschen, die sich für das Unternehmen einsetzen möchten. Dafür braucht es jedoch mehr Offenheit für Kritik, mehr Einbindung der operativen Mitarbeitenden und einen stärkeren Fokus auf die Menschen hinter den Kennzahlen. Auch ist das eingestehen von Fehlern und das Verantwortung übernehmen eine wichtige Voraussetzung, für das zurückgewinnen des Vertrauen der Teams. Denn bisher habe ich davon *noch nie* etwa mitbekommen.

Denn, lasst uns mal ehrlich sein, sind langfristig motivierte Mitarbeitende genauso wichtig wie zufriedene Kunden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wirkt zunächst positiv, es zeigt sich jedoch, dass die tatsächliche Erfahrung stark vom Team und den persönlichen Beziehungen abhängt. Viele merken, dass ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten vieles erleichtern kann.

Zwischen Teams bestehen erhebliche Unterschiede in Arbeitsweise, Motivation und Umgang miteinander. Häufig entsteht der Eindruck einer unausgeglichenen Behandlung: Während manche Kollegen viel Unterstützung und Verständnis erhalten, machen andere trotz vergleichbarer Situationen deutlich schlechtere Erfahrungen. Entscheidungen und der Umgang von Vorgesetzten wirken dadurch nicht konsistent, fair oder nachvollziehbar.

Kritisch ist vor allem die Entwicklung der letzten Jahre. Viele erzählen von einem sinkenden Sicherheitsgefühl und einer zunehmenden Zurückhaltung bei Kritik oder Rückfragen. Dadurch wird offene Kommunikation teilweise vermieden, was sich negativ auf Vertrauen, Feedbackkultur und Arbeitsklima auswirkt. Manche Mitarbeiter werden von einem Tag auf den nächsten freigestellt, verdächtig hierbei ist der Zusammenhang mit Kritik und das melden von sensiblen Themen wie Belästigung, Sexismus und unfairer Bezahlung.

Image

Mehr Schein als irgendetwas anderes

Work-Life-Balance

Hier variiert es stark nach Abteilung, Rolle und Team. Während in manchen Abteilungen ein hohes Maß an Flexibilität besteht, wird in anderen deutlich strenger & kontrollierender vorgegangen. Homeoffice, Arbeitszeiten oder Telefonpläne werden teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt.

In den letzten Jahren ist jedoch eine negative Entwicklung erkennbar. Zunehmende Kontrolle, häufige kurzfristige Änderungen und schwer nachvollziehbare Entscheidungen sorgen für zusätzliche Belastungen. Viele dieser Themen werden auf strukturelle Probleme innerhalb der Führung oder fehlende Abstimmung zurückgeführt.

Die Belastung im OPS-Bereich wird von vielen als zu hoch wahrgenommen. Besonders bei langjährigen Mitarbeitenden lassen sich stressbedingte Belastungen beobachten. Gespräche über Erschöpfung, Schlafprobleme, Angstzustände oder Burnout sind keine Seltenheit.
Positiv ist hingegen der soziale Zusammenhalt vieler Kollegen. Es finden regelmäßig freiwillige gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit statt, wodurch viele Mitarbeitende einen wichtigen Ausgleich zum Arbeitsalltag finden.

Karriere/Weiterbildung

Einer der größten Schwachpunkte des Unternehmens. Grundsätzlich bestehen zwar Chancen zur Weiterentwicklung, die Praxis sieht jedoch anders aus. Persönliche Beziehungen und Sympathien haben einen größeren Einfluss auf Karrierechancen als fachliche Leistung oder Erfahrung. Auch kommen Kollegen, welche Kritik äußerten eher selten in eine Führungsposition. Fair sieht anders aus.

Insbesondere bei der Bestimmung der Leads zeigt sich, dass viele Kandidaten bereits vor dem eigentlichen Bewerbungsprozess feststehen. Dadurch entsteht überwiegend das Gefühl, dass Bewerbungsprozesse nicht immer vollständig offen oder chancengleich verlaufen. Qualifizierte Mitarbeiter geben nach einigen Versuchen auf. Vetternwirtschaft wird hier ja in den meisten Bewertungen aus gutem Grund unterstrichen.

Auch das Thema Weiterbildung leidet. Zwar gibt es interne Schulungen und Wissensvermittlung, externe Weiterbildungsangebote oder Seminare werden jedoch für den Großteil der Mitarbeiter nicht genutzt. Dadurch bleiben echte Entwicklungsmöglichkeiten für die meisten aus.

Interne Schulungen werden vollständig von Mitarbeitenden durchgeführt, die oft wenig Erfahrung in den jeweiligen Themengebieten besitzen.

Gehalt/Benefits

Die Benefits sind insgesamt positiv. Deutschlandticket, Gympass, Essenszuschläge sowie einzelne Reisemöglichkeiten sind super.

Der größte Kritikpunkt bleibt das Gehalt. Verantwortung, Fachwissen und die tatsächlichen Anforderungen einer Rolle werden nicht angemessen vergütet. Gerade spezialisierte Mitarbeitende übernehmen Aufgaben, die weit über klassischen Kundenservice hinausgehen, ohne dass sich dies bisher im Gehalt widerspiegelt. Vergleichbare Positionen werden bei anderen Arbeitgebern weit besser vergütet. Dies zieht sich über alle an Ops-grenzenden Teams.
Die Gehaltsstrukturen sind schwer nachvollziehbar. Die neuen Gehaltsbänder und Aufgabenbereiche passen absolut nicht zur Realität. Frauen verdienen meist nur in den oberen Positionen mehr, was den Durchschnitt künstlich nach oben treibt.

„Ops soll alles können“ führt zu unverhältnismäßigen Erwartungen und schlechter Vergütung. Es scheint, dass dadurch vor allem Kosten eingespart werden sollen, während Arbeitsbelastung und fachliche Anforderungen weiter steigen. Auch wächst die Sorge, dass Spezialisierung, Fachwissen und Qualität an Bedeutung verlieren. Die vorhandenen Benefits können diese Defizite keineswegs ausgleichen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier zeigt sich ganz klar, dass Anspruch und Realität nicht übereinstimmen. Nach außen positioniert sich das Unternehmen mit Werten wie Inklusivität, Diversität, Toleranz und einem respektvollen Miteinander. Diese Werte werden im Arbeitsalltag aber nicht konsequent gelebt.

Beim Thema Nachhaltigkeit besteht Verbesserungsbedarf. Bereits grundlegende Themen wie Mülltrennung werden angeboten aber nicht umgesetzt.

Besonders fragwürdig ist jedoch das soziale Bewusstsein. Customer Love und Kundenzufriedenheit genießen einen sehr hohen Stellenwert, während das Wohlbefinden der Mitarbeitenden stark leidet. Entscheidungen werden häufig aus Kundensicht bewertet, während Auswirkungen auf Motivation, Belastung und Zufriedenheit der Kollegen in den Hintergrund geraten.

Interne Aktionen oder Wettbewerbe mit hohen Ausgaben für Kundeninteraktionen anzetteln, gleichzeitig aber an anderen Stellen Kosten für Mitarbeitende einsparen. Das zeigt den Umgang der Mitarbeiter ziemlich akkurat.
Mal für zwei 30 Minuten Meetings an den andern Standort zu pendeln, obwohl dies auch online geschehen kann wirkt verschwenderisch.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kollegen ist eigentlich gut, vereinzelte missgönnerische Individuen und deren Duldung verschlechtern aber das Gesamtbild.Viele unterstützen sich gegenseitig und es gibt genug Beispiele für Zusammenarbeit & Hilfsbereitschaft.

Während einige Teams durch ein starkes Gemeinschaftsgefühl geprägt sind, kommt es zwischen anderen Teams ständig zu Konflikten, Spannungen und schlechtem Umgang miteinander. Kritik wird dabei oft nicht sachlich geäußert, sondern persönlich, was höchst unprofessionell wirkt.
Der Umgang mit Konflikten und die direkten Konsequenzen sind uneinheitlich. Während manche Vorfälle eskalieren oder Folgen mit sich bringen, bleiben andere vergleichbare Situationen ungeklärt. Das gibt den Eindruck, dass manche Kollegen immun gegen Kritik sind.

Kritisch sind zudem Verhaltensweisen einzelner Personen und Vorgesetzter. Vereinzelt werden respektlose, ausgrenzende oder diskriminierende Aussagen toleriert, während sachliche Kritik an diesen Personen deutlich sensibler behandelt wird und ohne Konsequenzen bleibt. Auch Lästereien über frühere Kollegen sind nicht untypisch.

Umgang mit älteren Kollegen

Zum Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen lässt sich nur eingeschränkt eine Einschätzung abgeben, da diese im Unternehmen vergleichsweise wenig vertreten sind. Es wird eher stärker auf jüngere Mitarbeitende gesetzt wird, die schnell eingearbeitet werden können und häufig geringere Personalkosten verursachen.

Gleichzeitig kann im täglichen Arbeitsalltag keine direkte Diskriminierung aufgrund des Alters beobachtet werden. Der Umgang unter Kolleginnen und Kollegen ist unabhängig vom Alter überwiegend respektvoll.

Auffällig ist jedoch, dass viele langjährige und erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen haben oder verlassen. Dadurch geht wertvolles Wissen verloren, während die durchschnittliche Erfahrung innerhalb einiger Teams spürbar abnimmt. Dies wird von vielen Mitarbeitenden kritisch gesehen, da fachliche Stabilität und Erfahrungswerte gerade in komplexen Themenbereichen eine wichtige Rolle spielen.

Vorgesetztenverhalten

Oh boy
Das Verhalten der Vorgesetzten ist gemischt. Während es engagierte, empathische und unterstützende Leads gibt, ist die Mehrheit unerfahrenen oder unzureichend auf ihre Rolle geschult. Dadurch unterscheiden sich Führungsqualität, Unterstützung und Umgang mit Mitarbeitenden erheblich.

Bitter ist die starke Fokussierung auf Performance. Viele fühlen sich zwar angehört, erleben jedoch dass auf Gespräche und Feedback nur begrenzt Maßnahmen folgen. Beschwerden, Konflikte und Kritik werden nicht immer konsequent oder einheitlich behandelt und weitergegeben.

Auch das Verhalten oberer Führungskräfte ist kritisch. Besonders bei Betriebsfeiern, Team-Events oder Veranstaltungen kommt es vereinzelt zu sehr unprofessionellem Auftreten, das einer Vorbildfunktion nicht gerecht wird, dies wurde bereits mehrmals gemeldet, es passiert allerdings weiterhin sehr regelmäßig. Frustrierend ist hierbei dass genau diese Führungsebene wichtige Entscheidungen zu Mitarbeitern trifft.

Insgesamt wünschen sich viele mehr Führungserfahrung, einen professionelleren Umgang mit Kritik sowie eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt positiv. Die Standorte haben moderne Büros mit höhenverstellbaren Schreibtischen, barrierefreiem Zugang, Meeting Räumen sowie frei verfügbaren Getränken und Snacks (sofern verfügbar…). Auch MacBooks und moderne Systeme sind super.

Allerdings wurden viele dieser Angebote nicht mit dem Wachstum des Unternehmens angepasst. Insbesondere Parkplätze, Pausenräume und Gemeinschaftsflächen stoßen seit der stärkeren Anwesenheitspflicht an ihre Kapazitäten. Teilweise fehlen Sitzplätze oder Rückzugsmöglichkeiten für die Anzahl der anwesenden Kollegen.
So entstehen regelmäßig Schlangen an Getränkespendern oder in Gemeinschaftsbereichen.
Auch setzen sich manche mal alleine in Meeting Räume, während sich andere in einen winzigen Raum quetschen müssen.

Wie man soll oft wie möglich ins Office, muss aber einen Tisch reservieren?

Ein starker Kritikpunkt betrifft die Homeoffice-Regelungen. Obwohl damit geworben wird, hängt die tatsächliche Nutzung vom jeweiligen Team und den Vorgaben der Leads ab. Gleichzeitig wird eine stärkere Büroanwesenheit gefordert, obwohl die vorhandenen Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist unzureichend. Infos werden je nach Team unterschiedlich weitergegeben, wodurch unterschiedliche Wissensstände entstehen. Oft verlassen sich Mitarbeitende eher auf Gerüchte als auf offizielle Kommunikation, da wichtige Informationen dort früher(oder überhaupt erst) auftauchen als über Führungskräfte oder offizielle Kanäle.

Problematisch sind zudem Spannungen zwischen einzelnen Teams. Kritik wird nicht immer sachlich und lösungsorientiert geäußert, sondern persönlich, emotional oder eskalierend weitergetragen. Gleichzeitig entsteht der Eindruck einer Doppelmoral: Manche kritisieren regelmäßig andere Teams oder fordern Konsequenzen, legen jedoch nicht immer dieselben Maßstäbe an ihr eigenes Verhalten an. Vereinzelt werden sogar respektlose oder diskriminierende Aussagen beobachtet, während sachliche Kritik an denselben Personen schnell problematisiert wird und abprallt

Fraglich sind zudem Retrospektiven, Meetings oder Events, zu denen nur ausgewählte Personen oder Bruchteile betroffener Teams eingeladen werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht alle Perspektiven berücksichtigt werden und Entscheidungen anhand eines verfälschten Bildes getroffen werden.

Gleichberechtigung

Verloren.
Das Anliegen bezüglich des Verhaltens anderer Mitarbeitender oder auch von Führungskräften nicht immer ausreichend ernst genommen oder konsequent weiterverfolgt werden frustriert. Besonders schwer nachvollziehbar ist die unterschiedliche Bewertung von Vorfällen: Während manche schwerwiegenden Konflikte oder wiederkehrende Beschwerden scheinbar ohne Konsequenzen bleiben, können in anderen Fällen bereits oberflächliche Eindrücke, subjektive Einschätzungen oder einzelne Gespräche zu Abmahnungen führen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig und sehr umfangreich. Dadurch können Arbeitstage abwechslungsreich sein, je nach Tätigkeitsverteilung aber auch sehr monoton werden. Ohne Spezialisierung entsteht bei vielen Kollegen mit der Zeit ein Gefühl der Erschöpfung oder fehlenden Weiterentwicklung.

Spezialistenrollen bieten hingegen oft abwechslungsreiche und fachlich interessante Aufgaben. Bereiche wie Onboarding, Marktkommunikation, Datenschutz oder Accounting ermöglichen eine gezielte Entwicklung und werden besonders positiv wahrgenommen, wenn Mitarbeitende diese Rollen aufgrund ihres Interesses und ihrer Bewerbung erhalten.

Kontraproduktiv finde ich jedoch die Vergabe solcher Aufgaben. Häufig werden Rollen direkt durch Führungskräfte verteilt, wodurch motivierte Bewerber trotz Interesse und Eignung nicht berücksichtigt werden. Gleichzeitig übernehmen teilweise Kollegen diese Aufgaben, die wenig Interesse daran haben. Dies kann zu Qualitätsverlusten, sinkender Motivation und Spannungen innerhalb der Teams führen.

Zusätzlich wächst durch das All-Agent-Modell die fachliche Bandbreite vieler Rollen, ohne dass sich dies spürbar in Vergütung oder Entwicklungsmöglichkeiten zeigt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich mit uns zu teilen. Auch wenn es uns natürlich freut, dass du viele engagierte Kolleg, interessante Aufgaben und unsere modernen Arbeitsbedingungen hervorhebst, nehmen wir die angesprochenen Kritikpunkte ebenso ernst.

Gerade in einer Phase, in der sich ein Unternehmen weiterentwickelt und Veränderungen stattfinden, ist es wichtig, unterschiedliche Perspektiven zu hören – auch dann, wenn sie kritisch sind. Unser Anspruch ist es, hohe Performance, exzellenten Kundenservice und ein starkes Miteinander miteinander zu verbinden. Das gelingt nur, wenn wir kontinuierlich zuhören, reflektieren und bereit sind, uns weiterzuentwickeln.

Uns ist bewusst, dass Veränderungen Unsicherheit auslösen können und Entscheidungen nicht immer von allen gleichermaßen nachvollzogen werden. Gleichzeitig gehören Offenheit für Feedback, Transparenz und respektvoller Austausch zu den Werten, an denen wir uns messen lassen wollen. Dort, wo wir diesem Anspruch noch nicht gerecht werden, wollen wir besser werden.

Besonders wichtig ist uns dabei eines: Der Dialog darf nicht abreißen. Viele der von dir angesprochenen Themen lassen sich nicht in einer öffentlichen Antwort auflösen. Umso wichtiger ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben und unterschiedliche Sichtweisen offen auszutauschen. Nur so können wir Missverständnisse klären, voneinander lernen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Wir glauben fest daran, dass motivierte Mitarbeitende und zufriedene Kund*innen kein Widerspruch sind – im Gegenteil. Langfristiger Erfolg entsteht nur dann, wenn beides zusammen gedacht wird. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Zusammenarbeit, unsere Führung und unsere Prozesse weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für dein offenes Feedback. Solltest du bereit sein, den persönlichen Austausch fortzusetzen, laden wir dich herzlich dazu ein. Wir sind überzeugt, dass ehrliches Feedback dann den größten Wert schafft, wenn daraus konkrete Gespräche und gemeinsame Lösungen entstehen.
Love & Power
Florian

Handelsangebot: Tausche fähige Mitarbeiterinnen gegen schlechte Bewertungen

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Diese haben Kolleginnen und ich bereits seit Jahren intern zum Ausdruck gebracht, aber diese wurden gekonnt ignoriert. Die Wand, auf die dieses Unternehmen zufährt, ist nun sehr nah, daher kommen nun dementsprechend Bewertungen hier rein. Gut, dass Octopus UK einen finanziellen Airbag für euch installiert hat, dass ihr die vollen Konsequenzen nie spüren werdet.

Image

Ich werde als Kunde bei Octopus besser behandelt als als Mitarbeiter

Work-Life-Balance

Je nachdem wie das Management gerade drauf ist. Manche können sich erlauben, nachmittags Tischtennis zu spielen, andere sollen am Besten jeden Tag ins Büro und nicht aufgeschriebene Überstunden schieben

Karriere/Weiterbildung

Die erwähnten Gehaltsobergrenzen sorgen für Abwanderung von qualifizierten MA. Octopus prangert die Praxis des "Anlocken und Abzocken" bei anderen Energielieferanten an, macht dies aber mittlerweile mit Arbeitnehmerinnen.

Gehalt/Benefits

Wie bereits von anderen erwähnt, ist man entweder gut mit bestimmten Vorgesetzten, oder man findet sich ab, dass plötzlich willkürliche Gehaltsobergrenzen festgelegt werden, um die MA zum kündigen zu bewegen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wir retten die Welt, verschwenden dabei aber Ressourcen links und rechts

Kollegenzusammenhalt

5 Sterne gibt es nur für den teaminternen Zusammenhalt. Angesichts der Behandlung durchs Management findet eine Art "Traumabonding" unter Kolleginnen statt

Umgang mit älteren Kollegen

Es war früher gut gemischt, aber jetzt gibt es überwiegend sehr junge MA, die man mit Niedriglöhnen abspeisen kann und die noch einen Zweitjob haben. Sind wir hier in den USA?

Vorgesetztenverhalten

Andere vor mir haben es schon auf den Punkt gebracht, ich wiederhole hier nochmal die zwei wichtigsten Schlagwörter - unprofessionell und Vetternwirtschaft. Managerinnen fahren zwischen Standorten hin und her, klopfen sich in unzähligen Meetings und Workshops auf die Schulter, während die Mitarbeiterinnen an der tatsächlichen Arbeit kaputtgehen.

Arbeitsbedingungen

Open Office mit allen negativen Punkten, die dies mit sich bringt. Wenigstens okaye Sthühle und verstellbare Tische und die Klimaanlage geht. Macbooks sind gut, aber die gibt es auch nur wg dem immensen Kapital der Mutterfirma, der Rest sind Billig Logitech Mäuse etc.

Kommunikation

Das einzige, was kommuniziert wird, ist wie toll alles hier ist und wie wir die Welt retten, Probleme werden vertuscht. Toxic positivity ist hier das A und O.

Gleichberechtigung

Während Pride Month hängen hier natürlich die Regenbogenflaggen, aber wenn eine Kollegin sich über verbale Belästigung beschwert, wird dies vertuscht und es wird gesagt, man solle keine Gerüchte in die Welt setzen. Solange es keine körperlichen Übergriffe gibt, braucht man(n) hier keine Konsequenzen befürchten, man wird sogar mit höheren Positionen belohnt!


Arbeitsatmosphäre

Interessante Aufgaben

11Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dein ausführliches Feedback genommen hast.

Zunächst einmal: Die Überschrift hat uns tatsächlich ein Schmunzeln entlockt. Humor und eine Portion Sarkasmus gehören manchmal dazu, gerade wenn Frust im Spiel ist. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass Kritik am Ende vor allem dabei hilft, Dinge gemeinsam besser zu machen – denn genau dafür sollte sie da sein.

Auch wenn wir viele deiner Einschätzungen zumindest so nicht ganz teilen können, nehmen wir die darin beschriebene Wahrnehmung ernst. Denn unabhängig davon, wie unterschiedlich Situationen erlebt werden können, ist entscheidend, dass sich Mitarbeitende gehört fühlen und ihre Perspektiven einbringen können.

Als Unternehmen verfolgen wir ambitionierte Ziele. Performance, Verantwortung und der Anspruch, unseren Kund*innen einen außergewöhnlichen Service zu bieten, gehören zu unserem Selbstverständnis. Für uns schließt das aber ein starkes Miteinander ausdrücklich mit ein. Langfristige Performance entsteht nicht gegen, sondern mit den Menschen, die sie jeden Tag möglich machen.

Du beschreibst an mehreren Stellen den Eindruck, dass Rückmeldungen nicht ausreichend aufgegriffen werden.
Unser Anspruch ist ein anderer: offen zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und bestmöglich transparent zu kommunizieren Das gelingt sicherlich nicht immer perfekt – umso wichtiger ist es, dass der Dialog bestehen bleibt.

Viele der von dir angesprochenen Themen lassen sich in einer öffentlichen Bewertung weder vollständig einordnen noch gemeinsam lösen. Deshalb möchten wir ausdrücklich dazu einladen, das Gespräch fortzusetzen. Veränderungen, unterschiedliche Erwartungen und auch kritische Rückmeldungen gehören zu einem wachsenden Unternehmen dazu. Entscheidend ist aus unserer Sicht, miteinander im Gespräch zu bleiben und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, anstatt den Dialog abreißen zu lassen.

Vielen Dank für deine Offenheit. Wir (Ich) stehen jederzeit für einen direkten und konstruktiven Austausch bereit.
Love & Power
Florian

Was ist nur passiert?

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Octopus sollte die aktuelle Entwicklung kritisch hinterfragen und prüfen, ob der eingeschlagene Weg langfristig wirklich zielführend für die kommenden Wochen, Monate und Jahre ist. Veränderungen sind wichtig und notwendig, jedoch sollte regelmäßig überprüft werden, ob die gewünschten Ergebnisse tatsächlich erreicht werden oder ob Anpassungen erforderlich sind.

Besonders wichtig wäre es, wieder stärker auf die Erfahrungen und das Feedback der Mitarbeitenden zu hören, die die Prozesse täglich leben und die Auswirkungen von Entscheidungen unmittelbar spüren. Fachwissen, Vertrauen, Eigenverantwortung und eine offene Unternehmenskultur waren lange Zeit wesentliche Bestandteile dessen, was Octopus als Arbeitgeber besonders gemacht hat.

Viele Mitarbeitende wünschen sich eine Rückbesinnung auf den ursprünglichen "Octopus Way" – geprägt von Vertrauen statt Kontrolle, Transparenz statt Unsicherheit, echter Zusammenarbeit statt Silodenken sowie einer spürbaren Wertschätzung der Menschen und ihrer Leistungen. Die Stärke von Octopus lag immer in den Mitarbeitenden, ihrer Motivation und ihrer Bereitschaft, gemeinsam etwas aufzubauen. Diese Kultur sollte aus meiner Sicht wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Managementwechsel im Februar hat sich die Stimmung im Unternehmen spürbar verändert. Viele Mitarbeitende erleben aktuell eine Phase der Unsicherheit, da wichtige organisatorische Veränderungen angekündigt wurden, ohne dass deren konkrete Auswirkungen lange Zeit klar kommuniziert wurden. Dies betrifft insbesondere Rollen, Verantwortlichkeiten, Führungsstrukturen sowie die zukünftige Ausrichtung einzelner Fachbereiche.

Die Arbeitsatmosphäre wird zunehmend von Veränderungen, Umstrukturierungen und offenen Fragen geprägt. Dadurch ist bei vielen Kolleginnen und Kollegen eine Verunsicherung entstanden. Entscheidungen werden teilweise erst spät kommuniziert, während gleichzeitig bereits Erwartungen an neue Arbeitsweisen formuliert werden. Dies erschwert die Planungssicherheit und führt dazu, dass sich Mitarbeitende Sorgen um ihre zukünftige Rolle und Entwicklung machen.

Besonders herausfordernd wird wahrgenommen, dass fachliche Expertise und langjähriges Wissen nicht immer den Stellenwert erhalten, den sie für komplexe und regulatorisch anspruchsvolle Bereiche benötigen. Gleichzeitig verlassen erfahrene Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen, wodurch zusätzliche Unsicherheit

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Wenn es so weiter geht ist es schnell dahin und das erst wieder aufbauen, dauert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war in der Vergangenheit einer der größten Pluspunkte des Unternehmens. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und ein hohes Maß an Vertrauen haben es ermöglicht, Beruf und Privatleben sehr gut miteinander zu vereinbaren.

In den letzten Monaten hat sich dieses Gefühl jedoch deutlich verändert. Durch die anhaltende Unsicherheit rund um Umstrukturierungen, Rollenveränderungen und die zukünftige Ausrichtung einzelner Bereiche ist eine spürbare Belastung entstanden. Viele Mitarbeitende wissen nicht, wie ihre zukünftige Rolle aussehen wird oder welche Erwartungen künftig an sie gestellt werden. Diese fehlende Planungssicherheit wirkt sich auch außerhalb der Arbeitszeit aus und beschäftigt viele Kolleginnen und Kollegen weit über den eigentlichen Arbeitstag hinaus.

Zusätzlich entsteht teilweise das Gefühl, dass kritische Fragen oder fachliche Bedenken nicht immer willkommen sind. Dadurch fällt es schwerer, offen über Herausforderungen zu sprechen. Die Kombination aus Unsicherheit, ständigem Wandel und fehlender Klarheit führt dazu, dass sich einige Mitarbeitende zunehmend unter Druck gesetzt oder eingeschüchtert fühlen.

Eine offene Kommunikation, klare Entscheidungen

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war in der Vergangenheit wettbewerbsfähig und wurde regelmäßig angepasst. Dennoch entsteht bei vielen Mitarbeitenden zunehmend der Eindruck, dass die steigenden Anforderungen, die hohe Verantwortung sowie die zusätzliche Belastung durch Umstrukturierungen und personelle Veränderungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Wertschätzung wird häufig kommuniziert, sollte sich jedoch nicht ausschließlich in Worten ausdrücken. Viele Kolleginnen und Kollegen wünschen sich, dass Anerkennung wieder spürbar wird – sei es durch faire Gehaltsentwicklungen, Entwicklungsperspektiven, Benefits oder konkrete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung. Gerade in fachlich anspruchsvollen Bereichen mit hoher Verantwortung und langer Einarbeitungszeit ist dies ein wichtiger Faktor.

Aktuell besteht die Gefahr, dass erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, wenn sich das Gefühl verfestigt, dass Leistung, Fachwissen und Engagement nicht ausreichend anerkannt werden. In einem Arbeitsmarkt, in dem qualifizierte Fachkräfte gefragt sind, reicht verbale Wertschätzung allein oft nicht mehr aus. Langfristige Bindung entsteht dort, wo Mitarbeitende nicht nur hören, dass ihre Arbeit geschätzt wird,

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Fritz Cola und Bild

Kollegenzusammenhalt

Das ist das Einzige, was einen noch hält.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Führungskräften wird aktuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Während Veränderungen grundsätzlich notwendig und nachvollziehbar sind, fehlt aus Sicht vieler Mitarbeitender häufig die notwendige Transparenz hinsichtlich der Ziele, Hintergründe und Auswirkungen getroffener Entscheidungen. Dies führt zu Verunsicherung und erschwert das Vertrauen in den Veränderungsprozess.

Insbesondere bei kritischen Rückfragen oder fachlichen Einwänden entsteht teilweise der Eindruck, dass diese nicht immer als konstruktiver Beitrag zur Lösungsfindung verstanden werden. Mitarbeitende mit langjähriger Erfahrung und tiefem Fachwissen wünschen sich mehr Raum für Diskussionen sowie eine stärkere Berücksichtigung ihrer Expertise bei strategischen Entscheidungen. Stattdessen entsteht gelegentlich das Gefühl, dass bereits getroffene Entscheidungen verteidigt werden, anstatt unterschiedliche Perspektiven offen zu prüfen.

Darüber hinaus fehlen teilweise klare Aussagen zu Rollen, Verantwortlichkeiten und Entwicklungsperspektiven. Dies hat in den vergangenen Monaten zu zusätzlicher Unsicherheit geführt. Führung bedeutet insbesondere in Zeiten großer Veränderungen Orientierung, Transparenz

Arbeitsbedingungen

Zu laut, zu kleine Officees an den Standorten und weshalb wurde Köln dazu geholt?

Kommunikation

Die interne Kommunikation hat sich in den vergangenen Monaten aus meiner Sicht verschlechtert. Viele Veränderungen werden erst spät oder unvollständig kommuniziert, wodurch Unsicherheit und Spekulationen entstehen. Gerade bei organisatorischen Veränderungen, neuen Zielbildern oder Umstrukturierungen wünschen sich viele Mitarbeitende mehr Transparenz, frühzeitige Einbindung und klare Aussagen zu den Auswirkungen auf Teams und Rollen.

Kritische Rückfragen oder fachliche Bedenken werden teilweise nicht als wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung wahrgenommen. Statt eines offenen Austauschs entsteht gelegentlich der Eindruck, dass Kritik als Widerstand gegen Veränderungen interpretiert wird. Dies führt dazu, dass sich Mitarbeitende mit ihrer Meinung zurückhalten oder das Gefühl bekommen, dass sie Veränderungen entweder akzeptieren oder sich nach einer anderen beruflichen Perspektive umsehen sollten.

Insbesondere in fachlich anspruchsvollen Bereichen wäre es wichtig, unterschiedliche Sichtweisen aktiv einzubeziehen und Erfahrungen aus dem operativen Alltag stärker zu berücksichtigen. Eine Kultur, in der Kritik als Chance zur Verbesserung verstanden wird, würde das Vertrauen stärken u

Gleichberechtigung

Bück dich hoch

Interessante Aufgaben

Es gibt sie, ja. Aber ist die Motivation dafür noch da??


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

5Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Florian GeierDirector People Operations

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Gedanken so ausführlich zu teilen.

Zu Deiner Überschrift möchten wir direkt Stellung beziehen: Was ist passiert? Wachstum – und damit Veränderungen. Und ja, wir sind überzeugt, dass Veränderungen grundsätzlich notwendig sind, wenn man ein Unternehmen nachhaltig weiterentwickeln möchte. Gleichzeitig wissen wir auch, dass Veränderung Unsicherheit auslösen kann und nicht jede Entscheidung von Beginn an für alle nachvollziehbar ist. Genau deshalb ist Kommunikation in solchen Phasen besonders wichtig. Das haben wir verstanden und investieren hier eine Menge Zeit und das ist gut.

Wir respektieren jede persönliche Meinung und Wahrnehmung. Jeder erlebt ein Unternehmen anders – geprägt durch die eigene Rolle, das Team und die persönlichen Erfahrungen. Deshalb hat auch Deine Sichtweise ihren Platz und wir nehmen sie ernst. Gleichzeitig erleben viele unserer Kolleg*innen Octopus Energy ganz anders. Uns ist wichtig, genau diese unterschiedlichen Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen – denn nur so können wir uns gemeinsam weiterentwickeln.

Besonders wichtig ist uns ein Punkt: Veränderung bedeutet für uns ausdrücklich nicht, den "Octopus Way" aufzugeben. Im Gegenteil. Unsere Werte – Kund*innenfokus/ Kundenliebe, Vertrauen, Eigenverantwortung, Transparenz und Zusammenarbeit – bleiben das Fundament unseres Handelns. Die Art und Weise, wie wir arbeiten, entwickelt sich weiter. Unsere Kern-Kultur soll es nicht.

Gleichzeitig gehört zu unserem Wachstum auch, dass wir Prozesse professionalisieren, Verantwortlichkeiten klarer definieren und Performance messbar machen. Das ist keine Abkehr von Vertrauen, sondern eine notwendige Voraussetzung dafür, als Unternehmen weiter erfolgreich zu wachsen und unseren Kund:innen dauerhaft den Service zu bieten, für den wir stehen. Vertrauen und ein klares Performance Management schließen sich für uns nicht aus – sie gehören zusammen.

Du sprichst außerdem die Themen Kommunikation, Einbindung und Transparenz an. Das sind Punkte, die wir kontinuierlich hinterfragen und an denen wir arbeiten. Gerade in Phasen großer Veränderungen gelingt nicht jede Kommunikation perfekt oder zum gewünschten Zeitpunkt. Das ist keine Ausrede, sondern etwas, das wir kontinuierlich verbessern wollen.

Zum Thema Wertschätzung möchten wir ebenfalls klar Stellung beziehen: Wertschätzung bedeutet für uns nicht, dass jede Entscheidung den Erwartungen jeder einzelnen Person entspricht. Sie bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen, Feedback ernst zu nehmen und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Genau daran arbeiten wir jeden Tag.

Da Du ja ein Teil von Octopus Energy bist, möchten wir Dich ausdrücklich zum persönlichen Austausch einladen. Wenn Dich bestimmte Entscheidungen beschäftigen oder Du konkrete Verbesserungsvorschläge hast, dann komm gerne direkt auf uns zu. Wir sind überzeugt, dass wir die besten Lösungen im Dialog finden – nicht übereinander, sondern miteinander.

Danke, dass Du Deine Perspektive mit uns geteilt hast.

Love & Power💜
Florian

Wir setzen auf Transparenz

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